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DE1026462B - Verfahren zur Herstellung von Benzinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Benzinen

Info

Publication number
DE1026462B
DE1026462B DEB42504A DEB0042504A DE1026462B DE 1026462 B DE1026462 B DE 1026462B DE B42504 A DEB42504 A DE B42504A DE B0042504 A DEB0042504 A DE B0042504A DE 1026462 B DE1026462 B DE 1026462B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gasoline
boiling
octane number
platforming
percent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB42504A
Other languages
English (en)
Inventor
Warren Nevin Norton Knight
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BP PLC
Original Assignee
BP PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BP PLC filed Critical BP PLC
Publication of DE1026462B publication Critical patent/DE1026462B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/04Liquid carbonaceous fuels essentially based on blends of hydrocarbons
    • C10L1/06Liquid carbonaceous fuels essentially based on blends of hydrocarbons for spark ignition
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G59/00Treatment of naphtha by two or more reforming processes only or by at least one reforming process and at least one process which does not substantially change the boiling range of the naphtha
    • C10G59/02Treatment of naphtha by two or more reforming processes only or by at least one reforming process and at least one process which does not substantially change the boiling range of the naphtha plural serial stages only
    • C10G59/04Treatment of naphtha by two or more reforming processes only or by at least one reforming process and at least one process which does not substantially change the boiling range of the naphtha plural serial stages only including at least one catalytic and at least one non-catalytic reforming step

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Motorenbrennstoffe für Verbrennungsmotoren.
Hydroformieren ist ein bekanntes Verfahren zur Herstellung von Motorenbenzinen mit hoher Oktanzahl aus Erdölbenzinen mit niedriger Oktanzahl. Beim Hydroformieren werden Erdölbenzinfraktionen mit niedriger Oktanzahl bei erhöhten Temperaturen mit Wasserstoff in Gegenwart von Katalysatoren behandelt, die Naphthene in aromatische Verbindungen umwandeln, wobei Produkte mit wesentlich erhöhter Oktanzahl anfallen. Ein weitverbreitetes Hydroformierungsverfahren verwendet Katalysatoren, die Platin enthalten, und wird als Platformierung bezeichnet. Es ist seit langem bekannt, daß die Oktanzahl eines katalytischen Reformats durch eine thermische Reformierung erhöht werden kann, und es wurde kürzlich vorgeschlagen, dieses Prinzip auf Produkte aus der Platformierung anzuwenden.
Es wurde vorgeschlagen, Ausgangsmaterialien zur katalytischen Reformierung in eine niedrigersiedende und eine höhersiedende Fraktion aufzuteilen und diese beiden Fraktionen getrennt der katalytischen Reformierung zu unterwerfen. Es ist dies eine besondere Ausführungsform von katalytischen Reformierungen und betrifft nicht die Entdeckung, daß katalytische Reformate durch eine anschließende thermische Reformierung weiter verbessert werden können, unabhängig davon, ob die katalytische Reformierung in einer oder mehreren Stufen durchgeführt wurde.
Es wurde nun gefunden, daß es von Vorteil ist, nur einen Teil des katalytischen Reformats einer thermischen Reformierung zu unterwerfen. Gemäß der Erfindung werden Produkte aus einer katalytischen Reformierung in eine hochsiedende Fraktion mit einer verhältnismäßig hohen Oktanzahl und in eine tiefsiedende Fraktion mit einer verhältnismäßig niedrigen Oktanzahl getrennt, worauf die tief siedende Fraktion zur Erhöhung der Oktanzahl einer thermischen Reformierung unterworfen und anschließend mit der hochsiedenden Fraktion zur Gewinnung eines Benzins mit hoher Oktanzahl vermischt wird.
Verglichen mit der thermischen Reformierung des gesamten katalytischen Reformats hat das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil, daß weniger Material thermisch behandelt werden muß und deshalb kleinere Reaktionsgefäße verwendet werden können.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein katalytisches Reformat in eine hochsiedende Fraktion mit einer Oktanzahl (Forschungsmethode) über 100 und in eine tief siedende Fraktion getrennt. Diese wird durch eine thermische Reformierung veredelt und anschließend mit der hochsiedenden Fraktion vermischt.
Dabei fällt ein Benzin mit einer Oktanzahl (Forschungsmethode) von wenigstens 100 an.
Verfahren zur Herstellung von Benzinen
Anmelder:
The British Petroleum Company Limited, London
Vertreter:
Dr.-Ing. A. ν. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dipl.-Chem. Dr. phil. H. Siebeneicher
und Dr.-Ing. Th. Meyer, Patentanwälte,
Köln 1, Deichmannhaus
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 24. November 1955
Warren Nevin Norton Knight,
Sunbury-on-Thames, Middlesex (Großbritannien),
sind als Erfinder genannt worden
Die Temperatur, von der ab die hochsiedende Fraktion mit der Oktanzahl (Forschungsmethode) über 100 abgetrennt wird, ist durch die Eigenschaften des katalytischen Reformats (ζ. B. Oktanzahl, Siedebereich und chemische Beschaffenheit) bedingt und kann experimentell leicht bestimmt werden.
Ebenso hängt die Schärfe der thermischen Reformierung für die tiefsiedende Fraktion, die notwendig ist, um schließlich ein Benzin mit einer Oktanzahl (Forschungsmethode) von wenigstens 100 zu liefern, von den Eigenschaften der tiefsiedenden Fraktion und der Oktanzahl der hochsiedenden Fraktion ab. Im allgemeinen wird die thermische Reformierung mit der tiefsiedenden Fraktion vorteilhafterweise bei Temperaturen von 538 bis 649° C und bei Drücken von 15,1 bis 85,5 kg/cm2 durchgeführt.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich besonders zur Anwendung auf Produkte aus dem Platformierungsverfahren und wird nachstehend an einem Beispiel erläutert.
Ein Straight-run-Kuwait-Benzin mit einem Siedebereich von 90 bis 190° C wird in Gegenwart eines Katalysators der folgenden Zusammensetzung:
Platin 0,37 Gewichtsprozent
Fluor 0,51 Gewichtsprozent
Chlor 0,26 Gewichtsprozent
Aluminiumoxyd 98,8 Gewichtsprozent
709 910/377

Claims (1)

  1. 3 4
    unter den nachstehenden Bedingungen der Platformierung zone 1 durch Leitung 2 eingeführt und das hier erzeugte
    unterworfen: flüssige, butanfreie Benzin durch Leitung3 in die Mitte
    Druck 36 2 kg/cm2 der Destillationskolonne 4 geleitet. In der Kolonne wird
    Temperatur des Katalysators ' das Benzin in zwei Fraktionen getrennt, wobei die Trenn-
    bei der Zuführung 504° C 5 temPeratur so gewählt wird, daß die höhersiedende
    Zurückgeführte Gasmenge'.'. 1656 V/V Ausgangsmaterial Fraktion eine Oktanzahl (Forschungsmethode) von
    Raumströmungs- wenigstens 100 hat. Das tiefersiedende Benzin wird über
    geschwindigkeit 2,0 V/V/Std. KoPf duidh. Leitun£5 in die thermische Reformierungs-
    zone 6 geleitet. Das Produkt aus der thermischen Re-
    Die Ausbeute an Benzin mit einer Oktanzahl von 89 io formierung wird von Butan befreit und nochmals frak-
    (Forschungszahl) beträgt 80 0I0. Das Produkt aus dieser tioniert, bevor es in die Leitung 7 gelangt, wo es mit dem
    Platformierung wird kontinuierlich in einer 10-Boden- hochsiedenden Benzin, das in Leitung 8 vom Boden der
    Kolonne destilliert, wobei zu 65% ein niedrigsiedendes Destillationskolonne abgezogen wird, vermischt wird.
    Produkt mit einem Endsiedepunkt von 140° C (ASTM) Das Benzingemisch wird durch Leitung 9 zur Auf-
    und dem entsprechenden Rückstand von 35 Gewichts- 15 bewahrung abgeführt,
    prozent mit einer Oktanzahl von Isooktan -+- 0,25 cm3
    Tetraäthylblei/3,785 1 (Forschungsmethode) erhaltenwird. Patentansprüche:
    Das niedrigsiedende Produkt aus der Platformierung
    wird der thermischen Reformierung bei einem Druck von 1. Verfahren zur Herstellung von Benzinen, vor-
    53,8 kg/cm2 und einer Temperatur von 571°C unter- 20 zugsweise mit einer Oktanzahl von wenigstens 100,
    worfen, wobei ein Produkt folgender Zusammensetzung dadurch gekennzeichnet, daß Produkte aus einer
    anfällt: katalytischen Reformierung, insbesondere aus der
    C3 und niedriger 25 Gewichtsprozent Platformierung, in eine hochsiedende Fraktion mit
    C 14 5 Gewichtsprozent emer verhältnismäßig hohen Oktanzahl, vorzugs-
    Benzin".'.'.".''.'.'.'. '.'. ". '. '.'. '. '. '. '. 55,5 Gewichtsprozent 25 weif von wenigstens 100, und in eine tiefsiedende
    Polymeres 5,0 Gewichtsprozent Fraktion mit emer verhältnismäßig niedrigen Oktan-
    zahl getrennt werden, worauf die tiefsiedende Fraktion
    DasBenzin entspricht 36 Gewichtsprozent des gesamten zur Erhöhung der Oktanzahl einer thermischen ReProduktes aus der Platformierung und hat eine Oktanzahl formierung unterworfen und anschließend mit der von 98 (Forschungszahl), Durch Vermischen des thermisch 30 hochsiedenden Fraktion vermischt wird,
    reformierten Benzins mit dem hochsiedenden Produkt aus 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennder Platformierung wird ein Benzin mit einer Oktanzahl zeichnet, daß die thermische Reformierung bei Tempevon Isooktan -f- 0,03 cm3 Tetraäthylblei/3,785 1 in einer raturen von 538 bis 649° C und bei Drücken von Ausbeute von 71 Gewichtsprozent (35+36), bezogen 15,1 bis 85,5 at durchgeführt wird.
    auf das Produkt aus der Platformierung, erhalten. 35
    Das erfindungsgemäße Verfahren wird in der Zeichnung In Betracht gezogene Druckschriften:
    erläutert. Benzin wird in die katalytische Reformierungs- Französische Patentschrift Nr. 1 074 682.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709910/377 3.58
DEB42504A 1955-11-24 1956-11-16 Verfahren zur Herstellung von Benzinen Pending DE1026462B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB3370355A GB800665A (en) 1955-11-24 1955-11-24 Improvements relating to motor fuels

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1026462B true DE1026462B (de) 1958-03-20

Family

ID=10356370

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB42504A Pending DE1026462B (de) 1955-11-24 1956-11-16 Verfahren zur Herstellung von Benzinen

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE552864A (de)
DE (1) DE1026462B (de)
FR (1) FR1160593A (de)
GB (1) GB800665A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088643B (de) * 1959-01-14 1960-09-08 Union Rheinische Braunkohlen Verfahren zur Herstellung von Motorenbenzinen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1074682A (fr) * 1951-12-15 1954-10-07 Cie Francaise Procedes Houdry Procédé de reforming d'hydrocarbures en plusieurs étapes

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1074682A (fr) * 1951-12-15 1954-10-07 Cie Francaise Procedes Houdry Procédé de reforming d'hydrocarbures en plusieurs étapes

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DE1088643B (de) * 1959-01-14 1960-09-08 Union Rheinische Braunkohlen Verfahren zur Herstellung von Motorenbenzinen

Also Published As

Publication number Publication date
GB800665A (en) 1958-08-27
FR1160593A (fr) 1958-07-18
BE552864A (de)

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