DE1066690B - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE1066690B DE1066690B DENDAT1066690D DE1066690DA DE1066690B DE 1066690 B DE1066690 B DE 1066690B DE NDAT1066690 D DENDAT1066690 D DE NDAT1066690D DE 1066690D A DE1066690D A DE 1066690DA DE 1066690 B DE1066690 B DE 1066690B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- boiling
- fraction
- catalytic
- thermal
- reformate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L1/00—Liquid carbonaceous fuels
- C10L1/04—Liquid carbonaceous fuels essentially based on blends of hydrocarbons
- C10L1/06—Liquid carbonaceous fuels essentially based on blends of hydrocarbons for spark ignition
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
- C10G59/00—Treatment of naphtha by two or more reforming processes only or by at least one reforming process and at least one process which does not substantially change the boiling range of the naphtha
- C10G59/02—Treatment of naphtha by two or more reforming processes only or by at least one reforming process and at least one process which does not substantially change the boiling range of the naphtha plural serial stages only
- C10G59/04—Treatment of naphtha by two or more reforming processes only or by at least one reforming process and at least one process which does not substantially change the boiling range of the naphtha plural serial stages only including at least one catalytic and at least one non-catalytic reforming step
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
Description
DEUTSCHES
Infolge des allmählich steigenden Kompressionsverhältnisses bei modernen Automotoren besteht ein
ständig wachsendes Bedürfnis nach Motortreibstoffen mit hoher Octanzahl, welche von der Erdölindustrie
unter der Bezeichnung »Super-« oder »Premium-Benzin« in den Handel gebracht werden. Diese Benzine
weisen eine sehr hohe F-l-l-Va-Octanzahl, bestimmt
nach der sogenannten Research-Methode unter Zusatz von 1,5 cm3 Bleitetraäthyl, von 95 oder höher auf.
Zur Erzeugung von solchen Produkten mit verbesserten Antiklopfeigenschaften werden in großem Ausmaß
die Verfahren der katalytisch«! Spaltung und in steigendem Maße auch die katalytische Reformierung
angewendet.
Bei der mit einem platinhaltigen Katalysator arbeitenden Reformierung wird z. B. ein direkt destilliertes
Benzin, worunter die Fraktion aus rohem Erdöl mit einem Siedebereich unter etwa 205 bis 235° C (ASTM)
verstanden wird, oder ein Schwerbenzin, gegebenenfalls zusammen mit Spaltbenzinen, bei Temperaturen
zwischen etwa 480 und 580° C in Anwesenheit von Wasserstoff, dessen Partialdruck über etwa 6 atü liegt
und bis zu 50 atü betragen kann, in einem Reaktionskessel oder Rohr, die mit der Katalysatorfüllung beschickt
sind, in der Dampfphase behandelt. Der Träger des Platinkatalysators besteht aus einem sauerreagierenden
Material, wie einer Si O2-Al2 O3-Verbindung,
oder aus einem durch z. B. Phosphorsäure oder Halogen sauer eingestellten Aluminiumoxyd. Es ist
vorteilhaft, den Wassergehalt des Reaktionsgemisches zu regeln und der Reaktionszone außerdem eine sich
unter den dort herrschenden Bedingungen zersetzende chlorhaltige Verbindung wie tert. Butylchlorid oder
reines Chlor in kleinen Mengen zuzuführen.
Das aus dem katalytischen Reformierungsprozeß bei Verwendung eines sauren Platinkatalysators erhaltene
Produkt wird nachstehend durch die gleichbedeutenden Ausdrücke »katalytisches Reformat«
oder »Platformat« bezeichnet.
Mit Hilfe dieser katalytischen Reformierungsprozesse unter Verwendung eines sauren, platinhaltigen
Katalysators kann man Produkte mit hoher Octanzahl erzeugen, die als Komponenten für hochwertige
Motorbenzine geeignet sind. Infolge der verhältnismäßig geringen Flüchtigkeit der katalytischen Reformate
ist es jedoch fast immer unmöglich, diese Reformate ohne Zugabe gewisser flüchtiger Komponenten
direkt als Motorbenzine zu verwenden. Außerdem sind in manchen Fällen, insbesondere wenn das Ausgangsmaterial
stark paraffinisch ist, die Octanzahlen
nicht hoch genug.
Unter Flüchtigkeit einer Fraktion wird der Prozentsatz der Fraktion in Volumen verstanden, welcher
bei 100° C bei der ASTM-Destillation verdampft.
Verfahren zur Herstellung flüssiger Kohlenwasserstoffgemische
mit verbesserter Octanzahl
und verbesserter Flüchtigkeit
zur Anwendung als Motortreibstoffe
oder als Komponente in Motortreibstoffen
Anmelder:
N. V. De Bataafsche Petroleum Maatschappij, Den Haag
Vertreter: Dr. K. Schwarzhans, Patentanwalt, München 19, Romanplatz 9
Beanspruchte Priorität: Niederlande vom 24. Juli 1956
Andreas Nilsson, Den Haag, ist als Erfinder genannt worden
In der britischen Patentschrift 742 769 ist bereits vorgeschlagen worden, Benzin mit hoher Octanzahl
herzustellen durch katalytisches Reformieren eines direkt destillierten Benzins unter Anwendung eines
sauren Platinkatalysators und anschließende thermische Reformierung des erhaltenen katalytischen Reformates.
Bei diesem Verfahren können zwar Produkte mit sehr hoher Octanzahl erhalten werden, jedoch ist
ihre Flüchtigkeit gewöhnlich so gering, daß diese thermischen Reformate nicht ohne Zusatz beträchtlicher
Mengen anderer Komponenten mit hoher Octanzahl und sehr hoher Flüchtigkeit als hochwertige Benzine
verwendet werden können. Die durch eine katalytische Spaltung erhaltene, unter etwa 85 bis 135° C siedende
Fraktion eines Benzins ist im allgemeinen für diesen Zweck am besten geeignet.
Dieses Verfahren bietet aber mancherlei Nachteile.
In erster Linie müssen solche Fraktionen mit hoher Flüchtigkeit zur Verfügung stehen, und dies ist nicht
immer der Fall. Weiter besteht die Schwierigkeit beim Einsatz derartiger leichter Fraktionen, daß eine
Verwendung für die schwere Fraktion des Spaltben-
909 637/378
zins gefunden werden muß, welche nur eine geringe Flüchtigkeit und eine ausgesprochen niedrigere Octanzahl
aufweist.
Es ist auch bereits bekannt, die aus einem thermischen Reformat herausdestillierte höhersiedende Benzinfraktion
zwecks Verbesserung ihrer Klopffestigkeit zusammen mit einer olefinreichen Gasfraktion ein
zweites Mal thermisch zu reformieren. Diese Maßnahme betrifft aber ein anderes technisches Problem,
als es der Erfindung zugrunde liegt, denn die katalytischen Reformate weisen ja im allgemeinen eine ausreichend
hohe Octanzahl auf, nur zeigen sie eine zu geringe Flüchtigkeit.
Es sind weiterhin zweistufige Verfahren zur katalytischen Reformierung von Benzinen beschrieben
worden, bei welchen das gesamte oder ein Teil des in der ersten Stufe erhaltenen Reformats anschließend
nochmals über einen Katalysator geleitet wird, der z. B. ein Cyclisierungsreaktionen begünstigendes Gemisch
aus Chromoxyd und Aluminiumoxyd sein kann. Auch hier wird durch die zweite katalytische Behandlung
nur eine Verbesserung der Octanzahl angestrebt.
Es ist nun ein Verfahren gefunden worden zur Herstellung flüssiger Kohlenwasserstoffgemische mit verbesserter
Octanzahl und verbesserter Flüchtigkeit zur Anwendung als Motortreibstoff oder als Komponente
in Motortreibstoffen aus direkt destillierten Benzinen oder Fraktionen derselben durch katalytisches Reformieren
unter Anwendung eines auf einem sauren Träger aufgebrachten Platinkatalysators mit nachfolgender
Destillation. Dieses Verfahren unterscheidet sich von den bereits bekannten Maßnahmen in charakteristischer
Weise dadurch, daß nach dem kataly ti sehen Reformieren eine oder mehrere schwere Fraktionen,
d. h. Fraktionen, die mindestens teilweise über 160° C sieden, durch Destillation aus dem erhaltenen katalyschen
Reformat abgetrennt werden, worauf mindestens eine dieser Fraktionen einer thermischen Reformierungsbehandlung
unterworfen wird und das erhaltene thermische Reformat mit einer oder mehreren Fraktionen eines katalytischen Reformates vermischt
wird.
Es ist zweckmäßig, daß das der thermischen Reformierungsbehandlung
zu unterwerfende Material im wesentlichen oder vollständig frei ist von unter 75° C
siedenden Komponenten. Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung wird also ein Material thermisch reformiert,
das im allgemeinen eine deutlich höhere Octanzahl aufweist als die nicht der thermischen Reformierung
unterworfenen Platformierungsfraktionen. Überraschenderweise werden bei einer solchen thermischen
Reformierungsbehandlung in der betreffenden Fraktion noch vorhandene Komponenten mit sehr niedriger
Octanzahl selektiv in Verbindungen mit ausgesprochen erhöhter Flüchtigkeit und erhöhter Octanzahl
umgewandelt.
• Wenn das thermische Reformat mit denjenigen ■Fraktionen des katalytischen Reformates, welche der
thermischen Reformierung nicht unterworfen wurden, •vermischt wird, erhält man Produkte mit einer
wesentlich höheren Flüchtigkeit, als sie durch thermisches Reformieren der Gesamtmenge des katalytischen
Reformates gemäß dem Verfahren der britischen Patentschrift 742 769 erhalten werden können, wäh-,rend
aber die Octanzahl und Ausbeute nicht ver- -schlechtert werden.
Das bei der katalytischen Reformierungsbehandlung erhaltene Reformat wird gewöhnlich einer fraktionierten
Destillation unterworfen, um Komponenten ■mit niedrigerem Siedepunkt als Butan oder Pentan zu
entfernen. Das bei dieser sogenannten Stabilisierung erhaltene Produkt wird nachstehend als »vollständiges«
katalytisches Reformat oder »vollständiges« Platformat bezeichnet.
Das »vollständige« katalytische Reformat wird dann erfindungsgemäß durch fraktionierte Destillation
in mindestens zwei Fraktionen von verschiedener Flüchtigkeit zerlegt. Mindestens eine dieser Fraktionen
muß eine schwere Fraktion sein, d. h. eine ίο Fraktion, die mindestens teilweise über etwa 160° C
siedet. Eine dieser schweren Fraktionen wird dann thermisch reformiert, gewünschtenfalls zusammen
mit einer oder mehreren anderen schweren oder leichten Fraktionen.
Es ist gewöhnlich ratsam, daß die der thermischen Reformierungsbehandlung zu unterwerfende schwere
Fraktion im wesentlichen alle Komponenten des katalytischen Reformates enthält, welche über 160° C sieden,
gewünschtenfalls zusammen mit den niedrigersiedenden Komponenten.
Es können also die folgenden Fraktionen der thermischen Reformierungsbehandlung unterworfen werden:
Die gesamte über 85° C siedende Fraktion, die gesamt über 105° C siedende Fraktion, die gesamte
über 132° C siedende Fraktion und die gesamte über 160° C siedende Fraktion.
Wenn das Ausgangsmaterial einen verhältnismäßig hohen Endsiedepunkt aufweist, kann es zweckmäßig
sein, die schwerste Fraktion, die Komponenten mit einem Siedepunkt oberhalb 200 bis 230° C enthält,
durch Destillation aus dem Platformat abzutrennen und diese Fraktion nicht der thermischen Reformierungsbehandlung
zu unterwerfen.
Es ist daher manchmal ratsam, als Ausgangsmaterial für die thermische Reformierungsbehandlung eine
Fraktion zu verwenden, die alle oder praktisch alle Komponenten des katalytischen Reformates enthält,
die zwischen 160 und 200 bis 230° C sieden, aber keine Komponenten, die über 200 bis 230° C sieden.
Demnach können beispielsweise die folgenden Fraktionen des katalytischen Reformates der thermischen
Reformierung unterworfen werden: Die gesamte Fraktion, welche zwischen 85 und 200 bis 230° C
siedet; die ganze, zwischen 105 und 200 bis 230° C siedende Fraktion; die ganze, zwischen 132 und 200
bis 230° C siedende Fraktion und die ganze, zwischen 160 und 200 bis 230° C siedende Fraktion.
Die thermische Reformierungsbehandlung wird in einer Reaktionszone durchgeführt, die z. B. ein oder
mehrere Rohre und bzw. oder Spiralen enthält. Die Temperatur liegt in der Größenordnung von 500 bis
600° C, vorzugsweise im Bereich von 525 bis 575° C. Der Druck beträgt 15 bis 135 atü, vorzugsweise 70
bis 115 atü. Die thermische Reformierungsbehandlung kann gewünschtenfalls in Anwesenheit von
Wasserstoff und bzw. oder anderen Gasen oder Dämpfen, wie Wasserdampf, Butan, Buten, Propan, durchgeführt
werden. Es kann vorteilhaft sein, einen Teil der Gase und bzw. oder Dämpfe, welche bei dieser
Reformierungsbehandlung erhalten worden sind, im Kreislauf zurückzuführen.
Das anfallende, thermische Reformat wird vorzugsweise von den schwersten, über dem Benzinbereich
siedenden Komponenten und bzw. oder von Komponenten, die flüchtiger sind als Pentan oder Butan,
durch Destillieren befreit. Das erhaltene Produkt kann als Komponente zur Herstellung hochwertiger
Benzine mit hoher Octanzahl und ausreichend hoher Flüchtigkeit verwendet werden. Zum Beispiel kann
man dieses thermische Reformat mit einer oder meh-
reren oder gewünschtenfalls allen Fraktionen des vollständigen
Platformats vermischen, die bei der Abtrennung des Ausgangsmaterials für die thermische
Reformierungsbehandlung übrigbleiben. Vorzugsweise ■erfolgt das Vermischen der verschiedenen Komponenten
in dem gleichen Verhältnis, in welchem sie aus dem »vollständigen« Platformat (»Produktionsverhältnis«) erhalten werden.
Es kann vorteilhaft sein, die Platformatfraktion, die über 200 bis 230° C siedet, auszuschalten, wenn
sie nicht der thermischen Reformierung unterworfen worden ist.
Man kann auch das thermische Reformat mit einer oder mehreren Fraktionen eines anderen Platformates
vermischen.
Falls nur eine einzige schwere Fraktion aus dem »vollständigen« katalytischen Reformat isoliert und
der thermischen Reformierung unterworfen wird, enthält sie vorzugsweise im wesentlichen alle Komponenten
des katalytischen Reformates, die über 160° C sieden, gewünschtenfalls unter Ausschluß der über
200 bis 230° C siedenden Anteile. Eine solche schwere Fraktion wird als »schweres Platformat« oder »schweres
katalytisches Reformat« bezeichnet. Die gesamte, niedrigersiedende Fraktion des vollständigen Platformates
wird dann als leichtes Platformat oder leichtes katalytisches Reformat bezeichnet.
Es ist bei dem Verfahren der vorliegenden Erfindung besonders vorteilhaft, daß Benzine von verhältnismäßig
hoher Flüchtigkeit, nämlich über 30%, erhalten werden können, indem man die leichte Platformatfraktion
und die thermisch reformierte schwere Platformatfraktion in dem Verhältnis vermischt, in
welchem diese beiden Komponenten aus dem »vollständigen« Platformat erhalten werden, da dann keine
flüchtigen Komponenten anderer Herkunft zugesetzt werden müssen und auch kein Überschuß an leichtem
Platformat oder thermisch reformiertem schwerem Platformat zurückbleibt. Wenn Benzine mit einer
noch höheren Flüchtigkeit hergestellt werden sollen, kann man die leichte Platformatfraktion mit einer geringeren
Menge der thermisch reformierten schweren Fraktion vermischen, als dem Produktionsverhältnis
entspricht.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß Produkte mit praktisch
gleicher Octanzähl und in gleicher Ausbeute unter Verwendung einer wesentlich kleineren thermischen
Reformierungsanlage erhalten werden können, als dies bei dem bereits bekannten Verfahren der Fall ist, gemäß
welchem das »vollständige Platformat« thermisch reformiert wird.
Der unterschiedliche Effekt, der durch die thermische Reformierung eines vollständigen katalytischen
Reformates einerseits und durch die Reformierung nur einer schweren Platformatfraktion und nachfolgendes
Wiedervermischen mit einer leichten Fraktion im Produktionsverhältnis andererseits erzielt wird, ist in
■den Fig. 1 und 2 dargestellt. Bei Versuchen mit thermischer
Reformierung einer schweren Platformatfraktion allein lag der Trennungspunkt bei der Destillation
zwischen der leichten und der schweren Fraktion bei 100° C.
In Fig. 1 ist die F-l-l-Va-Octanzahl auf der senkrechten
Achse und die Ausbeute an entbutanisiertem Benzin auf der horizontalen Achse in Gewichtsprozent
aufgetragen. In Fig. 2 ist die Flüchtigkeit in Volumprozent auf der senkrechten Achse und die
■F-l-l-Va-Octanzahl auf der horizontalen Achse eingetragen.
In beiden Figuren bezeichnet der Punkt A das »vollständige« Platformat, welches als Ausgangsmaterial verwendet worden ist. Die Kurven A-X stellen
die Eigenschaften von entbutanisierten Benzinen dar, die bei der thermischen Reformierung des »vollständigen«
Platformats unter verschieden scharfen Arbeitsbedingungen erhalten worden sind. Die Kurven
A-Y zeigen die Eigenschaften der entbutanisierten Gemische aus der leichten Platformatfraktion mit
ίο der thermisch reformierten schweren Platformatfraktion
im Produktionsverhältnis, wobei die thermische Reformierung des schweren Platformats unter verschieden
scharfen Bedingungen durchgeführt worden war.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Beziehung zwischen der Octanzahl und der Ausbeute bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren und dem vorbekannten Verfahren (thermische Reformierung des »vollständigen«
Platformats) praktisch gleich ist, obwohl im ersten Fall etwas bessere Ergebnisse erzielt worden sind.
Aus Fig. 2 ergibt sich jedoch, daß überraschenderweise die Flüchtigkeit der Produkte, die nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt worden sind, viel höher ist als die Flüchtigkeit der vergleichbaren
Produkte, die nach dem alten Verfahren gewonnen worden sind.
Die Erfindung wird nun an Hand der Fig. 3 noch näher erläutert:
Das Ausgangsmaterial —· ein z. B. zwischen 95 und 195° C siedendes, direkt destilliertes Schwerbenzin
— wird durch die Leitung 1 zugeführt, in der Erhitzungsspirale 2 vorerwärmt und in dem in Kessel
3 angeordneten Tonbett von Spuren arsenhaltiger und anderer Stoffe befreit, die für den Katalysator
schädlich sind. Das Schwerbenzin wird dann durch die Pumpe 4 auf einen Druck von 40 atü gebracht und
mit Rückflußgas vermischt, das etwa 85°/o durch die Leitung 5 eingeführten Wasserstoff enthält. Das Gemisch
kommt dann über Leitung 6 in den Erhitzungsofen 7, wo es auf etwa 510° C erhitzt wird. Das
Schwerbenzin wird anschließend über Leitung 8 dem ersten Reformierungsreaktor zugeführt, der beispielsweise
mit Katalysatortabletten gefüllt ist, die aus aktiviertem Aluminiumoxyd bestehen und mit 0,75 Gewichtsprozent
Platin, 0,22 Gewichtsprozent Chlor und 0,38 Gewichtsprozent Fluor imprägniert sind. Während
des Hindurchströmens durch den Reaktor 9 sinkt die Temperatur infolge des endothermen Verlaufs
des Prozesses. Das Produkt aus Reaktor 9 wird daher wiederum im Ofen 11 auf die gewünschte Reaktionstemperatur
erhitzt und dann durch das zweite Reformierungsgefäß 12 geleitet. Hier sinkt die Temperatur
wiederum ab, und das Produkt wird in den Spiralen 13 des Ofens 11 erneut erhitzt. Das Reaktionsgemisch
wird dann durch den dritten Reformierungsreaktor 14 geführt. Die Reformierungsreaktoren
12 und 14 enthalten gewöhnlich den gleichen Katalysator wie der Reaktor 11. Das aus dem Reaktor 14
austretende Produkt wird im Kühler 15 etwas abgekühlt und dann in der Destillierkolonne 16 in eine
Fraktion, welche z. B. über 205° C siedet und als Bodenprodukt durch die Leitung 17 abgeführt wird,
sowie eine leichtere Fraktion zerlegt. Die letztgenannte Fraktion gelangt in Dampfform durch die Lei-
U5 tung 18 in den Kühler 19, in welchem die Benzindämpfe
kondensiert werden, und von dort in die Gas-Flüssigkeits-Trennvorrichtung
20. Die Gasphase in dieser Trennvorrichtung besteht hauptsächlich aus Wasserstoff und wird durch die Leitung 5 über den
Kompressor 21 zurückgeleitet. Das flüssige Produkt
wird durch die Leitung 22 in die Destillationskolonne 23 geleitet, in welcher alle niedriger als Pentan siedenden
Komponenten abgetrennt und durch die Leitung 24 abgeführt werden. Das Bodenprodukt aus
dieser Stabilisierungskolonne fließt durch die Leitung 25 in die Destillationskolonne 26, in welcher das stabilisierte
»vollständige« Reformat in eine leichte und eine schwere Fraktion zerlegt wird. Die schwere
Fraktion wird dann mittels Pumpe 28 durch die Leitung 27 in das Spiralensystem 29 des Ofens 30 geleitet,
wo es ohne Katalysator thermisch reformiert wird, beispielsweise bei 530° C und 100 at. Das thermische
Reformat wird in der Destillationskolonne 31 in ein Bodenprodukt, das die über etwa 220° C siedenden
Komponenten enthält und wiederum durch die Leitung 32 abgezogen wird, sowie ein Kopfprodukt
zerlegt. Das dampfförmige Kopfprodukt fließt über den Kühler 33 in die Gas-Flüssigkeits-Trennvorrichtung
34. Niedrigsiedende Gase aus dieser Trennvorrichtung werden durch die Leitung 35 abgeblasen. Das
flüssige Produkt strömt durch die Leitung 36 in die Stabilisierkolonne 37, in welcher alle niedriger als
Pentan siedenden Komponenten als Kopfprodukt abgetrennt und durch die Leitung 38 abgeführt werden.
Die thermisch reformierte schwere Platformatfraktion verläßt die Kolonne als Bodenprodukt durch die Leitung
39 und kann gewünschtenfalls mit der leichten Platformatfraktion vermischt werden, welche die Kolonne
26 durch die Leitung 40 verläßt.
Das Verfahren wird nachstehend durch eine Reihe von Ausführungsformen noch weiter erläutert.
Ein direkt destilliertes Schwerbenzin, erhalten durch Destillation eines Mittelost-Rohöls mit den
folgenden Eigenschaften: F-1-1-V2-Octanzahl = 43; ASTM-Siedebereich 114 bis 193° C; unterer Schnittpunkt
93° C; Paraffingehalt = 60 Gewichtsprozent, wurde über einem 0,76 Gewichtsprozent Platin enthaltenden
Katalysator katalytisch reformiert. Der Katalysator enthielt auch 0,22 Gewichtsprozent Chlor
ίο und 0,38 Gewichtsprozent Fluor auf dem Aluminiumoxydträger. Die katalytische Reformierung wurde
bei einem Druck von 40 atü, einer Temperatur von 494 bis 500° C, einem Flüssigkeitsdurchsatz von
2,3 V/V/Std. einem Molverhältnis von Wasserstoff zu öl = 8 und einem Wassergehalt im Reaktionsgemisch
von 50 bis 70 mg/m3 (0° C, 760 mm) durchgeführt. Der Schwefelwasserstoff war aus dem im
Kreislauf zurückgeführten Gas fast vollständig entfernt. Nach dem Stabilisieren wurde ein entbutanisiertes
»voolständiges« katalytisches Reformat mit folgenden Eigenschaften erhalten: ASTM-Siedebreich
48 bis 227° C; Flüchtigkeit = 25 Volumprozent; Octanzahl F-I-I-V2 = 92,5. Die Ausbeute betrug 84,4
Gewichtsprozent.
Zwei Proben dieses vollständigen katalytischen Reformates wurden der thermischen Reformierung
unter verschiedenen Arbeitsbedingungen unterworfen. Diese Bedingungen und die Eigenschaften des als
Endprodukt erhaltenen, entbutanisierten thermischen Reformates sind in den Spalten A und B der Tabelle I
angegeben.
Thermische Reformierung
des vollständigen Platformats
A I B
Thermische Reformierung
schwerer Platformatfraktionen
schwerer Platformatfraktionen
c 1 Di
Temperatur in 0C
Druck in atü
Ausbeute, bezogen auf katalytisch reformierte Zufuhr, in Gewichtsprozent
Ausbeute, bezogen auf thermisch reformierte Zufuhr, in Gewichtsprozent
ASTM-Siedebereich in ° C
Flüchtigkeit in Volumprozent, verdampft bei 100° C
Octanzahl F-I-I-V2
500 80
74,4
88,3 43 bis 191
28 95,0
520
80
80
68,4
81,2
bis 201
bis 201
28
97,6
97,6
501
80
80
52,3
42 bis 199
100
520
80
80
49,6
84,4
43 bis 203
43 bis 203
102
540
80
80
47,6
80,9
41 bis 200
41 bis 200
103,5
Der restliche Teil des »vollständigen« Platformats wurde durch fraktionierte Destillation in eine leichte
und eine schwere Fraktion mit einem Trennungspunkt bei 100° C zerlegt. Diese beiden Fraktionen hatten
die in Tabelle II angegebenen Eigenschaften:
| Tabelle II | Leichte Fraktion |
Schwere Fraktion |
| 37 bis 101 82,8 |
119 bis 226 95,7 |
|
| ASTM-Siedebereich in ° C | 25,4 30,2 |
58,8 69,8 |
| Octanzahl F-I-I-V2 | ||
| Ausbeute, bezogen auf direkt destilliertes Schwerbenzin, in Gewichtsprozent Ausbeute, bezogen auf »vollständiges« Plat- format, in Gewichtsprozent |
Proben des schweren Platformates wurden der ther- Eigenschaften der erhaltenen entbutanisierten thermischen
Reformierung unter verschiedenen Arbeits- mischen Reformate in den Spalten C, D und E der
bedingungen unterworfen, welche zusammen mit den 70 Tabelle I angegeben sind. Diese thermischen Refor-
mate C, D und E wurden mit Proben der leichten Platformatfraktion im Produktionsverhältnis vermischt,
wobei die Gemische F, G und H mit den in der Tabelle III angegebenen Eigenschaften und Ausbeuten
erhalten wurden.
Gemische aus thermisch reformiertem schwerem
Platformat und leichtem Platformat im Produktionsverhältnis
Platformat und leichtem Platformat im Produktionsverhältnis
Mischung
G
G
Schwere Platformatfraktion nach Tabelle I.. C
Ausbeute, bezogen auf direkt destilliertes
Schwerbenzin, in Gewichtsprozent 77,6
.ASTM-Siedebereich in ° C 40 bis
Flüchtigkeit in Volumprozent, verdampft bei
100° C
Octanzahl F-I-I-V2
32 94,4
75,0
40 bis 197
40 bis 197
34
95,8
95,8
73,0
40 bis 195
40 bis 195
35
96,5
96,5
Beim Vergleich dieser Zahlen mit den Ergebnissen von Tabelle I, Spalte A und B, ist ersichtlich, daß bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren Benzine mit viel höherer Flüchtigkeit erhalten werden als bei der vorbekannten
Arbeitsweise, ohne daß aber die Octanzahl und bzw. oder die Ausbeute beeinträchtigt wird.
Eine schwere Platformatfraktion mit einem ASTM-Siedebereich
von 144 bis 236° C, einem unteren Schnittpunkt von 132° C und einer F-l~l-V2-Octanzahl
von 102,5 wurde bei 550° C und 40 atü thermisch reformiert. Es wurde ein entbutanisier.tes thermisches
Reformat mit einem . Schlußsiedepunkt von 240° C, ■einem ASTM-Siedebereich von 66 bis 209° C und
einer F-1-1-V2-Octanzahl von 105,8 in einer Ausbeute von 89,2 Gewichtsprozent erhalten. Diese Benzinliomponente
mit einer verbesserten Octanzahl und einer verbesserten Flüchtigkeit kann zur Herstellung eines
Benzins von Premiumqualität verwendet werden.
Ein direkt destilliertes Mittelostschwerbenzin, das ■60 Gewichtsprozent Paraffine enthielt und eine F-1-0-(d.
h. ohne Zusatz von Bleitetraäthyl) Octanzahl von 38 und einen ASTM-Siedepunkt von 80 bis 185° C
aufwies, wurde unter Anwendung des im Beispiel 1 ■erwähnten Katalysators katalytisch reformiert. Die
Arbeitsbedingungen waren wie folgt: Druck 34 atü,
Temperatur 495 bis 520° C, Flüssigkeitsdurchsatz = 1,5 V/V/Std., Molverhältnis Wasserstoff zu öl
= 12.
Es wurde ein entbutanisiertes »vollständiges« katalytisches Reformat mit folgenden Eigenschaften erhalten:
ASTM-Siedebereich 45 bis 205° C, Flüchtigkeit 30%, F-l-l-Vs-Octanzahl 98. Die Ausbeute betrug
79 Gewichtsprozent.
Dieses Platformat wurde durch Destillation mit •einem Trennungspunkt von 85° C in zwei Fraktionen
zerlegt. Auf 100 Volumteile des »vollständigen« Platformates wurden 25 Volumteile leichtes Platformat
und 75 Volumteile schweres Platformat erhalten. Die Fraktionen hatten eine F-1-1-V2-Octanzahl von 92,5
bzw. 99,8.
Von diesen 75 Raumteilen des schweren Platformates wurden 60 Raumteile bei einem Druck von
80 atü und einer Temperatur von 500 bis 520° C thermisch reformiert. Das thermische Reformat wurde
dann fraktioniert destilliert. Die bis zu etwa 210° C siedende Fraktion wurde in einer Menge von 51
.Raumteilen erhalten. Sie hatte eine F-1-1-V2-Octanzahl
von 103 und eine Flüchtigkeit von 15%. Dieses thermische Reformat wurde dann vermischt mit 25
Raumteilen des vorerwähnten leichten Plätformats, wodurch man 76 Raumteile eines »Premiumbenzins«
mit einer F-1-1-V2-Octanzahl von 99,5, einem ASTM-Siedebreich von 45 bis 205° C und einer Flüchtigkeit
von 43% erhielt. Die Flüchtigkeit, konnte durch- Zusetzen
einer kleinen. Menge Butan bis zur Erzielung eines »Reid«-Dampfdruckes von 0,63 bis 0,70 kg/cm2
bei 37,8° C auf 45 % erhöht werden. Dieses Benzin hat eine vorzügliche Qualität und entspricht allen
Anforderungen, die an »Premiüm-Motorbenzin«·'gestellt
werden.'■ ' : ""' '.': .·■' ' c . ; f
Die 15 Raumteile-schweres'Platformat, welche in
der vorstehend beschriebenen Arbeitsweise nicht;verwendet worden waren, können — mit oder ohne vorhergehende
thermische Reformierung — als schwere Komponente für Premiumbenzin verwertet werden.
40
45
55
60
70
Claims (14)
1. Verfahren zur Herstellung flüssiger Kohlenwasserstoffgemische mit verbesserter Octanzahl
und verbesserter Flüchtigkeit zur Anwendung als Motortreibstoffe oder als Komponente in Motortreibstoffen
aus direkt destillierten Benzinen oder Fraktionen derselben durch katalytisches Reformieren
unter Anwendung eines auf einem sauren Träger aufgebrachten Platinkatalysators mit anschließender
Destillation, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem katalytischen Reformieren eine oder
mehrere schwere Fraktionen, d. h. Fraktionen, die mindestens teilweise über 160° C sieden, durch
Destillation aus dem erhaltenen katalytischen Reformat abgetrennt werden, mindestens eine dieser
Fraktionen einer thermischen Reformierungsbehandlung unterworfen und das erhaltene thermische
Reformat, gewünschtenfalls unter Ausschluß der über 200 bis 230° C siedenden Fraktion, mit
einer oder mehreren Fraktionen eines katalytischen Reformats vermischt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die thermische Reformierung
ein keine oder praktisch keine unter 75° C siedende Komponenten enthaltendes Material verwendet
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die thermische Reformierung
ein alle oder im wesentlichen alle über 16O0C
siedende Komponenten des katalytischen Reformates enthaltendes Material verwendet wird.
ΟΛΟ «7/770
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte
über 85° C siedende katalytische Reformatfraktion der thermischen Reformierungsbehandlung
unterworfen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze über 1050C
siedende katalytische Reformatfraktion der thermischen Reformierungsbehandlung unterworfen
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte über 132° C siedende
katalytische Reformatfraktion der thermischen Reformierung unterworfen wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte über
160° C siedende katalytische Reformatfraktion der thermischen Reformierung unterworfen wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die thermische Reformierung
ein alle oder praktisch alle zwischen 160 und 200 bis 230° C siedende, aber keine oder praktisch
keine über 200 bis 230° C siedende Komponenten enthaltendes Material verwendet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte katalytische,
zwischen 85 und 200 bis 230° C siedende Reformatfraktion der thermischen Reformierung
unterworfen wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte zwischen
105 und 200 bis 230° C siedende katalytische Reformatfraktion der thermischen Reformierung
unterworfen wird.
11. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte zwischen
132 und 200 bis 230° C siedende katalytische Reformatfraktion
der thermischen Reformierung unterworfen wird.
12. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte zwischen
160 und 200 bis 230° C siedende Reformatfraktion der thermischen Reformierungsbehandlung unterworfen
wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das thermische
Reformat mit einer oder mehreren Fraktionen des bei der Abtrennung des Ausgangsmaterials für die
thermische Reformierungsbehandlung übrigbleibenden Teiles des katalytischen Reformats vermischt
wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das thermische Reformat .mit
allen Fraktionen des katalytischen Reformats, die keiner thermischen Reformierung unterworfen
worden waren, gewünschtenfalls unter Ausschluß der über 200 bis 230° C siedenden Fraktion vermischt
wird, wobei das Vermischen der verschiedenen Komponenten in. dem gleichen Verhältnis
durchgeführt wird, in welchem sie aus dem katalytischen Reformat erhalten worden waren.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschriften Nr. 1 084 600,
Französische Patentschriften Nr. 1 084 600,
595, 1067 976;
USA.-Patentschrift Nr. 2 200 699, referiert
Chemischen Zentralblatt, 1941, II, S. 565.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL805530X | 1956-07-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1066690B true DE1066690B (de) | 1959-10-08 |
Family
ID=19836592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1066690D Pending DE1066690B (de) | 1956-07-24 |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE559399A (de) |
| DE (1) | DE1066690B (de) |
| FR (1) | FR1179694A (de) |
| GB (1) | GB805530A (de) |
| NL (1) | NL89568C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2329294C1 (ru) * | 2007-02-14 | 2008-07-20 | Открытое акционерное общество "Всероссийский научно-исследовательский институт по переработке нефти" | Способ получения автомобильного бензина |
-
0
- BE BE559399D patent/BE559399A/xx unknown
- NL NL89568D patent/NL89568C/xx active
- DE DENDAT1066690D patent/DE1066690B/de active Pending
-
1957
- 1957-07-22 FR FR1179694D patent/FR1179694A/fr not_active Expired
- 1957-07-22 GB GB23127/57A patent/GB805530A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL89568C (de) | |
| FR1179694A (fr) | 1959-05-27 |
| BE559399A (de) | |
| GB805530A (en) | 1958-12-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3246134C2 (de) | ||
| DE2843793A1 (de) | Verfahren zum spalten von schweren kohlenwasserstoffen | |
| CH542276A (de) | Verfahren zur Trennung eines heissen gemischtphasigen Konversionsproduktes | |
| DE69917363T2 (de) | Verfahren zur Isomerisation von Benzinen mit erhöhtem Benzolgehalt | |
| DE69501640T2 (de) | Zwei Destillationschritte enthaltendes Etherreinigungsverfahren | |
| EP0455029A2 (de) | Verfahren zur Herstellung von hochoktanigen, olefinarmen Kraftstoffen und Kraftstoffkomponenten | |
| DE2728488A1 (de) | Verfahren zur gleichzeitigen herstellung eines als naphthenisches loesungsmittel brauchbaren fluessigen naphthenischen kohlenwasserstoffs und eines als terpentinersatz brauchbaren fluessigen kohlenwasserstoffs mit niedrigem aromatengehalt | |
| DE69224838T2 (de) | Verfahren zur Entfernung von Unreinheiten aus Erdölprodukten | |
| DE1066690B (de) | ||
| DE1026461B (de) | Verfahren zur Herstellung von Benzinen | |
| DE2229795A1 (de) | Verfahren zur herstellung von benzin mit hoher oktanzahl | |
| DE2227740B2 (de) | Verfahren zur Gewinnung eines Rückführwasserstoffgasstromes hoher Reinheit bei einem wasserstoffverbrauchenden Kohlenwasserstoffumwandlungsverfahren | |
| DE1042800B (de) | Verfahren zur Herstellung von fluessigen Kohlenwasserstoffgemischen mit hoher Octanzahl | |
| AT236565B (de) | Verfahren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen | |
| AT226859B (de) | Verbundverfahren zur Herstellung von Benzin verbesserter Qualität | |
| DE2133565C2 (de) | Verfahren zum Hydrokracken von Kohlenwasserstoffölen | |
| DE2014219C (de) | Verfahren zur Herstellung von Motorbrennstoff hoher Octanzahl | |
| DE1041727B (de) | Motortreibstoff | |
| AT208826B (de) | Verfahren zur Isomerisierung einer isomerisierbaren gesättigten Kohlenwasserstofffraktion | |
| DE1003892B (de) | Verfahren zur Herstellung fluessiger Kohlenwasserstoffgemische zur Verwendung als Flugzeugtreibstoffkomponente | |
| DE2032458C (de) | Verfahren zur Herstellung eines aro matischen C tief 8 Kohlenwasserstoffe ent haltenden Gemisches | |
| DE1026902B (de) | Verfahren zur Herstellung von Flugbenzinen | |
| DE1443121C (de) | Verfahren zum katalytischen Isomerisieren und Hydrieren von unverzweigten oder wenig verzweigten Olefinen mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen zu stärker verzweigten, gesättigten Kohlenwasserstoffen | |
| DE1249430B (de) | ||
| DE2001041C (de) | Verfahren zum Hydrokracken von gegebenenfalls schwefelhaltigen Kohlenwasserstoffen |