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DE1020429B - Verfahren zur Herstellung eines Benzins mit hoher Oktanzahl und ausreichender Fluechtigkeit - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Benzins mit hoher Oktanzahl und ausreichender Fluechtigkeit

Info

Publication number
DE1020429B
DE1020429B DEB42860A DEB0042860A DE1020429B DE 1020429 B DE1020429 B DE 1020429B DE B42860 A DEB42860 A DE B42860A DE B0042860 A DEB0042860 A DE B0042860A DE 1020429 B DE1020429 B DE 1020429B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gasoline
octane number
volatility
high octane
platforming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB42860A
Other languages
English (en)
Inventor
Warren Nevin Norton Knight
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BP PLC
Original Assignee
BP PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BP PLC filed Critical BP PLC
Publication of DE1020429B publication Critical patent/DE1020429B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G59/00Treatment of naphtha by two or more reforming processes only or by at least one reforming process and at least one process which does not substantially change the boiling range of the naphtha
    • C10G59/02Treatment of naphtha by two or more reforming processes only or by at least one reforming process and at least one process which does not substantially change the boiling range of the naphtha plural serial stages only
    • C10G59/04Treatment of naphtha by two or more reforming processes only or by at least one reforming process and at least one process which does not substantially change the boiling range of the naphtha plural serial stages only including at least one catalytic and at least one non-catalytic reforming step

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Motorenbenzinen mit hoher Oktanzahl und guter Flüchtigkeit.
Katalytisches Kracken und Hydroformieren sind Verfahren zur Herstellung von Benzinen mit hoher Oktanzahl. Bei dem katalytischen Krackverfahren wird das Ausgangserdöl mit einem Siedepunkt über dem Siedebereich von Benzinen in Gegenwart von Katalysatoren gekrackt, wobei Kohlenwasserstoffe anfallen, deren Siedepunkt im Siedebereich von Benzinen liegt. Beim Hydroformieren werden Erdölbenzinfraktionen mit niedriger Oktanzahl ..bei erhöhten Temperaturen und Drücken in Gegenwart von Wasserstoff mit Katalysatoren behandelt, dieNaphtene in aromatische Verbindungen umwandeln, wobei Produkte mit wesentlich erhöhter Oktanzahl anfallen. Ein weitverbreitetes Hydroformierungsverfahren verwendet Katalysatoren, die Platin enthalten, und wird als Platformierung bezeichnet.
Um Benzin mit einer Oktanzahl von über 100 (Forschungsmethode ohne Zusatz) und ausreichender Flüchtigkeit herzusteillen,, wurde vorgeschlagen, das Platformat zur Erhöhung der Oktanzahl einer thermischen Reformierung zu unterwerfen und das so behandelte Platformat mit einem katalytisch gekrackten Leichtbenzin zu vermischen, um ein Produkt mit genügend hoher Flüchtigkeit zu erhalten.
Als Ausgangsmaterial für die Platformierung wird üblicherweise ein Schwerbenzin mit einem Siedebereich von beispielsweise 90 bis 190° (ASTM) verwendet, wobei eine Fraktion mit einem Siedebereich von C5 bis 90° (ASTM) und niedriger Oktanzahl von etwa 65 (Forschungszahl) im Überfluß anfällt. Dieses Benzin mit niedriger Oktanzahl kann nur in geringen Mengen mit Motorenbenzin vermischt werden, und seine Oktanzahl wird selbst bei intensivem thermischem Kracken nicht ausreichend erhöht, um das Benzin als Mischungsbestandteil für Benzine mit hoher Oktanzahl geeignet zu machen.
Ziel der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Motorenbenzinen mit hoher Oktanzahl und ausreichender Flüchtigkeit ohne die Verwendung von katalytisch gekrackten Benzinen als Mischungsbestandteil. Dabei werden straight-run-Leichtbenzine, die bei der Herstellung von Ausgangsmaterial für die Platformierung anfallen, bei der Herstellung von Benzinen mit hoher Oktanzahl verwendet.
Gemäß der Erfindung wird ein Benzin mit hoher Oktanzahl und ausreichender Flüchtigkeit hergestellt, indem eine Mischung aus einem Platformat und einem Destillat-Leichtbenzin einer thermischen Reformierung unterworfen wird.
Das Destillat-Leichtbenzin ist vorteilhafterweise eine Roherdölfraktion mit einem Siedebereich unter-Verfahren zur Herstellung
eines Benzins mit hoher Oktanzahl
und ausreichender Flüchtigkeit
Anmelder:
The British Petroleum Company Limited, London
Vertreter;
Dr.-Ing. A. ν. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dipl.-Chem. Dr. phil. H. Siebeneicher
und Dr.-Ing. Th. Meyer, Patentanwälte,
Köln 1, Deichmannhaus
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 19. Dezember 1955
Warren Nevin Norton Knight,
Sunbury-on-Thames, Middlesex (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
halb des Siedebereichs des Ausgangsmaterials für die Platformierung.
Das Ausgangsmaterial für die Platformierung soll im Bereich von 80 bis 200° sieden und zu einem Platformat mit einer Oktanzahl von mindestens 90 (Forschungszahl) verarbeitet werden, um erfindungsgemäß Motorenbenzine mit einer Oktanzahl von mindestens 100 (Forschungszahl ohne Zusatz) und einer Flüchtigkeit von wenigstens 45 Volumprozent, bei 100° zurückgewonnen, herzustellen. Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die Herstellung derartiger Benzine beschränkt.
Das Mengenverhältnis von Platformat zu Leichtbenzin in der Mischung, die der thermischen, Refocmierung unterworfen wird, hängt von der Flüchtigkeit und der Oktanzahl der beiden Bestandteile und von der im Endprodukt erforderlichen Flüchtigkeit und Oktanzahl ab. Die thermische Reformierung wird
709 808/241
vorzugsweise unter folgenden Bedingungen durchgeführt:
Temperatur
Druck
Umwandlungsrate
= 538 bis 650°,
= 15 bis 85 kg/cm2,
= 5 bis 25 Gewichtsprozent zu C3 und niedrigeren Kohlenwasserstoffen.
10
Beispiel
Ein straight-run-Kuwait-Benzin mit einem Siedebereich von 90 bis 190° (ASTM) wird der Platformierung unterworfen. Die Ausbeute an Benzin mit einer Oktanzahl von 95 (Forschungsmethode) und einer Flüchtigkeit von 44 Volumprozent, bei 100° verdampft, beträgt 75%. Dieses Benzin wird mit einem Kuwait-straight-run-Leichtbenzin (C5 bis 90°, ASTM-Siedebereich) mit einer Oktanzahl (Forschungsmethode) von 65,5 in einem Verhältnis von 70 Volumteilen Platformat zu 30 Volumteilen Benzin vermischt. Diese Mischung wird der thermischen Reformierung bei einem Druck von 53,8 kg/cm2 und einer Temperatur von 570° bei einer Umwandlung von 18 Gewichtsprozent zu C3 und niedrigeren Kohlenwasserstoffen unterworfen. Das in einer Ausbeute von 70 Gewichtsprozent des Reformierungsausgangsmaterials anfallende Benzin hat eine Oktanzahl (Forschungsmethode ohne Zusatz) von 100 und eine Flüchtigkeit von 47 Volumprozent, verdampft bei 100°.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines Benzins mit hoher Oktanzahl und ausreichender Flüchtigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung aus einem Platformat und einem Destillat-Leichtbenzin einer thermischen Reformierung unterworfen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Destillat-Leichtbenzin eine Roherdölfraktion mit einem Siedebereich unterhalb des Siedebereichs des Ausgangsmaterials für die Platformierung verwendet wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Platformierung ein Ausgangsmaterial verwendet wird, das im Bereich von 80 bis 200° siedet und zu einem Platformat mit einer Oktanzahl von mindestens 90, vorzugsweise 95 bis 100 (Forschungszahl ohne Zusatz), verarbeitet wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die thermische Reformierung bei Temperaturen von 538 bis 650° und Drücken von 15 bis 85 kg/cm2 bei einer Umwandlung von 5 bis 25 Gewichtsprozent zu C3 und niedrigeren Kohlenwasserstoffen durchgeführt wird.
© 709 808/241 11.57
DEB42860A 1955-12-19 1956-12-18 Verfahren zur Herstellung eines Benzins mit hoher Oktanzahl und ausreichender Fluechtigkeit Pending DE1020429B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB36312/55A GB805045A (en) 1955-12-19 1955-12-19 Improvements relating to the production of motor gasoline

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1020429B true DE1020429B (de) 1957-12-05

Family

ID=10386983

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB42860A Pending DE1020429B (de) 1955-12-19 1956-12-18 Verfahren zur Herstellung eines Benzins mit hoher Oktanzahl und ausreichender Fluechtigkeit

Country Status (5)

Country Link
US (1) US2963417A (de)
BE (1) BE553420A (de)
DE (1) DE1020429B (de)
FR (1) FR1162065A (de)
GB (1) GB805045A (de)

Family Cites Families (6)

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Also Published As

Publication number Publication date
FR1162065A (fr) 1958-09-09
US2963417A (en) 1960-12-06
GB805045A (en) 1958-11-26
BE553420A (de)

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