DE1102942B - Verfahren zur Herstellung hochoktaniger und leichtfluechtiger Benzine - Google Patents
Verfahren zur Herstellung hochoktaniger und leichtfluechtiger BenzineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die katalytische Reformierung von Erdölkohlenwasserstoffen zu Produkten
mit erhöhter Oktanzahl, die sich zur Verwendung in Motorbenzin eignen.
Beim bekannten katalytischen Reformierungsverfahren wird eine Schwerbenzinfraktion bei erhöhter Temperatur
und erhöhtem Druck in Gegenwart von Wasserstoff mit einem Dehydrierungskatalysator in Berührung gebracht,
wobei eine Benzinfraktion mit erhöhter Oktanzahl gebildet wird. Zu den großtechnisch verwendeten Katalysatoren
gehören Molybdänoxyd auf Aluminiumoxyd sowie Katalysatoren, die im wesentlichen aus Platin mit
oder ohne gebundenes Halogen auf Aluminiumoxyd als Träger bestehen. Ein katalytisches Reformierungsverfahren,
in dem als Katalysator Platin auf Aluminiumoxyd als Träger verwendet wird, wird nachstehend als
Platformierung und die dabei erhaltenen Produkte werden als Platformate bezeichnet.
Als Einsatzmaterial für das Platformierungsverfahren dient gewöhnlich ein Schwerbenzin mit einem Siedebereich
von beispielsweise 90 bis 175° C. Durch Arbeiten unter solchen Bedingungen, daß ein Produkt mit einer
Research-Oktanzahl von 90 bis 100 (unverbleit) erhalten wird, ist es möglich, eine lange Katalysatorlaufzeit ohne
Regenerierung zu erzielen.
Jedoch liegt in allen Fällen der unter 100° C siedende
Anteil des Produktes unter 45 Volumprozent. Zwar kann durch Verarbeiten eines Einsatzmaterials mit niedrigerem
Siedeende ein Produkt mit erhöhter Flüchtigkeit gewonnen werden, jedoch erfordert dies schärfere Betriebsbedingungen,
so daß die Katalysatorlebensdauer verkürzt wird.
Die Erfindung hat die Hauptaufgabe, die Gewinnung eines hochoktanigen Produktes mit erhöhter Flüchtigkeit
aus einem Schwerbenzin zu ermöglichen. Die erfindungsgemäßen Benzine weisen dabei eine Research-Oktanzahl
(unverbleit) von wenigstens 90 bei einer Flüchtigkeit von 40 bis 60 Volumprozent bei 100° C auf. Dieses Ergebnis
wird dadurch ermöglicht, daß erfindungsgemäß in einem Mehrstufenverfahren gearbeitet wird.
Es sind an sich schon eine größere Zahl von Mehrstufenverfahren zur Behandlung von Benzinfraktionen
bekannt. So ist z. B. beschrieben worden, Benzinkohlenwasserstoffe zunächst thermisch zu reformieren und anschließend
die hochsiedende Reformatfraktion, die noch unbefriedigende Klopfeigenschaften aufweist, in dieser
Beziehung weiter zu verbessern. Bekannt ist es weiterhin, eine hohe Oktanzahl nicht in einem Schritt, sondern in
mehreren nacheinandergeschalteten Reformierungsstufen derart zu erreichen, daß zunächst nur auf verhältnismäßig
niedrige Oktanzahlen hingearbeitet wird und diese Produkte anschließend in einer zweiten Behandlungsstufe
bezüglich der Oktanzahl weiter verbessert werden. Vorgeschlagen wurde weiterhin schon, ein Plat-
Verfahren zur Herstellung hochoktaniger und leichtflüchtiger Benzine
Anmelder:
The British Petroleum Company Limited, London
Vertreter: Dr.-Ing. A. ν. Kreisler, Patentanwalt,
Köln 1, Deichmannhaus
Köln 1, Deichmannhaus
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 15. April und 14. Oktober 1958
Großbritannien vom 15. April und 14. Oktober 1958
Frederick William Bertram Porter
und Peter Thomas White,
Sunbury-on-Thames, Middlesex (Großbritannien), sind als Erfinder genannt worden
format als Ganzes einer hydrokatalytischen Krackung zu unterwerfen.
Schließlich ist es bekannt, ein Platformat in zwei Fraktionen zu teilen und die höhersiedende Fraktion zur Gewinnung
von aromatischen C 7- und C 8-Kohlenwasserstoffen
einer thermischen Hydroalkylierung zu unterwerfen. Keiner dieser Vorschläge gibt einen Hinweis auf
die speziellen Einzelheiten des im folgenden beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahrens.
Gemäß der Erfindung wird ein Schwerbenzin im Platformierungsverfahren
unter solchen Bedingungen verarbeitet, daß eine Regenerierung des Katalysators in
situ nicht erforderlich ist (d. h., die Katalysatorlaufzeit
entspricht einer Verarbeitung von wenigstens 14 m3 Einsatz je Kilogramm Katalysator). Das Platformat wird
durch Fraktionierung in eine leichte und eine schwere Fraktion zerlegt. Die schwere Fraktion wird der katalytischen
spaltenden Hydrierung (Hydrokrackung) bei einer Temperatur von 482 bis 593° C, einem Druck von 15 bis
53,6 kg/cm2, einer Raumgeschwindigkeit des Flüssigeinsatzes von 0,5 bis 5 V/V/Std. und einem molaren Verhältnis
von Wasserstoff zu Kohlenwasserstoff von 0,5 bis 15 unterworfen. Das Flüssigprodukt der spaltenden
Hydrierung wird mit der leichten Fraktion gemischt, wobei ein Produkt mit erhöhter Flüchtigkeit im Vergleich
zum Platformat gebildet wird. Das molare Verhältnis von Wasserstoff zu Kohlenwasserstoff bei der katalytischen
spaltenden Hydrierung liegt vorzugsweise zwischen 4 und 10.
109 537/493
Unter dem Ausdrück »Schwerbenzin« ist ein Benzin zu verstehen, dessen Siedeende nach ASTM zwischen 150
und 200° C und dessen Siedeanfang nach ASTM vorzugsweise im Bereich zwischen 70 und 100° C liegt.
Die Platformierungsstufe wird vorzugsweise so durchgeführt, daß ein Reformat mit einer Research-Oktanzahl
von 90 bis 100 (unverbleit) anfällt. Hierzu kann jedes geeignete Platformierungsverfahren, das keine Regenerierung
des Katalysators in situ erfordert, angewendet werden. Die Arbeitsbedingungen liegen normalerweise ίο
innerhalb nachstehender Bereiche:
Katalysator 0,1 bis 10% Platin auf Aluminiumoxyd mit oder ohne 0,1 bis
8% Halogen, vorzugsweise Fluor und/oder Chlor
Temperatur 315 bis 650° C, vorzugsweise
482 bis 538° C
Druck 4,55 bis 71 kg/cm2, vorzugsweise 22 bis 50 kg/cm2
Raumgeschwindigkeit . 0,5 bis 10 V/V/Std., vorzugsweise 1 bis 3 V/V/Std.
Molares Verhältnis
Wasserstoff zu Kohlenwasserstoff 0,5 bis 15, vorzugsweise 6 bis 10
Das Platformat wird vorzugsweise so fraktioniert, daß der Schnittpunkt zwischen der leichten und schweren
Fraktion zwischen 80 und 120° C liegt. Es wurde festgestellt, daß die Flüchtigkeit des gemischten Endprodukts
um so höher ist, je höher der Schnittpunkt liegt. Das endgültige gemischte Produkt hat vorzugsweise einen bis
100° C siedenden Anteil von 40 bis 60 Volumprozent und eine Oktanzahl (Research ohne Blei) von wenigstens 90.
Außer der Erhöhung der Flüchtigkeit eines Schwerbenzins weist das Verfahren gemäß der Erfindung den
Vorteil auf, daß durch Erhöhung der Oktanzahl des niedrigersiedenden Anteils des Produkts die Oktanzahlverteilung
verbessert wird.
Für die spaltende Hydrierung können verschiedene Katalysatoren verwendet werden einschließlich der bekannten
Reformierungskatalysatoren, z. B. Platin auf Aluminiumoxyd mit oder ohne gebundenes Halogen, die
Oxyde von Kobalt und Molybdän (als solche oder in gebundener Form oder in beiden Formen) auf Aluminiumoxyd
sowie Molybdänoxyd auf Aluminiumoxyd. Die Zusammensetzung der genannten Katalysatoren liegt vorzugsweise
innerhalb der nachstehend genannten Bereiche, wobei alle Mengenangaben auf das Gewicht des bei 549°C
stabilen Gesamt-Katalysators bezogen sind:
0,1 bis 10% Platin auf Aluminiumoxyd mit oder ohne 0,1 bis 8% Halogen, insbesondere Fluor und/
oder Chlor.
1,5 bis 5% Kobaltoxyd und 5 bis 25% Molybdänoxyd auf Aluminiumoxyd.
5 bis 25 % Molybdänoxyd auf Aluminiumoxyd.
5 bis 25 % Molybdänoxyd auf Aluminiumoxyd.
Ein Benzin mit einem ASTM-Siedebereich von 90 bis 175° C wurde mit einem Platinkatalysator reformiert
unter Bildung eines Reformats mit einer Research-Oktanzahl (unverbleit) von 93,0 und einem bis 100° C
siedenden Anteil von 35,5%. Die Reformierungsbedingungen waren folgende: 496° C, 36 kg/cm2, 1 V/V/Std.,
Molverhältnis von Wasserstoff zu Kohlenwasserstoff = 10:1, Katalysator aus 0,7 % Platin, 0,45 % Fluor und
0,3 % Chlor, Rest Alumni iumoxyd. Dieses Produkt wurde durch Fraktionierung in eine unter 100° C und eine über
100°C siedende Fraktion zerlegt. Die höhersiedende Fraktion wurde dann der spaltenden Hydrierung bei
einer Temperatur von 538° C, einem Druck von 36 kg/ cm2, einer Raumgeschwindigkeit von 2 V/V/Std. und
einem Wasserstoff-Kohlenwasserstoff-Verhältnis von 5 :1
unterworfen, wobei der im Platformierungsverfahren erhaltene Wasserstoff verwendet wurde. Für die spaltende
Hydrierung wurden in getrennten Versuchen folgende Katalysatoren verwendet: 0,56% Platin und 0,65°/0
Chlor auf ^-Aluminiumoxyd; 2,5 % Kobaltoxyd und 14,9 % Molybdänoxyd auf Aluminiumoxyd und 15,9%
Molybdänoxyd auf Aluminiumoxyd, alle Prozentsätze bezogen auf das Gewicht des bei 550° C stabilen Gesamtkatalysators.
Das Produkt aus der spaltenden Hydrierung wurde dann mit der unter 100° C siedenden Fraktion des
Platformats gemischt, wobei folgende Ergebnisse erhalten wurden:
| Ausbeute, | Research- | Bis 100° C | |
| bezogen auf | Oktanzahl | siedender | |
| Katalysator | Schwerbenzin | ohne Blei | Anteil |
| einsatz | Volum | ||
| Gewichtsprozent | prozent | ||
| Platin auf Alumi | 96,0 | ||
| niumoxyd .... | 71,0 | 46,8 | |
| Kobalt- und Mo- | |||
| 30 lybdänoxyd auf | |||
| Aluminium | 93,9 | ||
| oxyd | 66,6 | 50,1 | |
| Molybdänoxyd | |||
| auf Aluminium- | 93,1 | ||
| 35 oxyd | 67,8 | 52,4 | |
Ein Schwerbenzin mit einem ASTM-Siedebereich von 90 bis 175° C wurde über einen aus 0,56% Platin und
0,65 % Chlor auf ^-Aluminiumoxyd bestehenden Katalysator reformiert. Erhalten wurde eine Ausbeute von
70,2 Gewichtsprozent eines Produkts mit einer Research-Oktanzahl von 99,2 (unverbleit) und einem bis
1000C siedenden Anteil von 34,0 Volumprozent. Die Reförmierungs-Bedingungen waren folgende: 5270C,
32,55 kg/cm2, 1,5 V/V/Std., Wasserstoff-Kohlenwasserstoff-Verhältnis 10 :1. Das Produkt wurde durch Fraktionierang
bei 100° C in die folgenden beiden Fraktionen zerlegt :
| 55 Fraktion |
Siedebereich (Destillation nach ASTM) °C |
Ausbeute, bezogen auf Einsatz in die Fraktio nierung |
Research- Oktanzahl unverbleit |
| 60 Leichtes Platformat ... Schweres Platformat ... |
43 bis 93 111 bis 204 |
31,5 68,5 |
74,3 107,8 |
Das schwere Platformat wurde der spaltenden Hydrierung unter verschiedenen Bedingungen unterworfen und
das Produkt mit dem leichten Platformat gemischt. Folgende Ergebnisse wurden erhalten:
TabeUe
| Druck | Temperatur | Raum | Mischung des | Reformats der zweiten Stufe | Research- | Bis 100° C siedender |
|
| geschwindig keit |
mit dem leichten Reformat | Oktanzahl | Anteil | ||||
| ohne Blei | Volum | ||||||
| Katalysator | kg/cm2 | °C | Ausbeute, bezogen auf |
prozent | |||
| 36 | 538 | V/V/Std. | Schwerbenzin- | 98,1 | 43,2 | ||
| 36 36 36 |
510 524 538 |
2 | einsatz | 97,7 98,3 97,3 |
43,9 45,0 47,8 |
||
| 2 2 2 |
Gewichtsprozent | ||||||
| Platin auf ^-Aluminiumoxyd | 62,1 | ||||||
| Kobalt- und Molybdänoxyd auf J y-Aluminiumoxyd 1 |
62,8 63,2 59,1 |
||||||
Die Zusammensetzungen der Katalysatoren waren die gleichen wie im Beispiel 1.
Ein Schwerbenzin mit einem ASTM-Siedebereich von
bis 1750C wurde über einen aus 0,56% Platin und 0,65 °/0 Chlor auf ^-Aluminiumoxyd bestehenden Katalysator
reformiert. Erhalten wurde eine Ausbeute von 71,6 Gewichtsprozent eines Produkts mit einer Research-Oktanzahl
von 98,0 (unverbleit) und einem bis 100° C
siedenden Anteil von 34,6 Volumprozent. Die Reformierungsbedingungen
waren folgende: 524°C, 32,55 kg/cm2, 1,5 V/V/Std.., Wasserstoff-Kohlenwasserstoff-Molverhältnis
9,8:1. Das Produkt wurde in zwei Teile zerlegt, die bei Schnittpunkten von 88° bzw. 115° C fraktioniert
wurden. Die Fraktionen hatten folgende Eigenschaften:
| Schnittpunkt 88° | ASTM- | Ausbeute, bezogen auf |
C | Research- | Schnittpunkt 115 | ASTM- Siede- |
-■" Ausbeute, bezogen auf |
3C | Research- | |
| Fraktion | OICUC | Einsatz | Oktanzahl | Einsatz | Oktanzahl | |||||
| in Fraktio | ohne Blei | bereicli | in Fraktio | ohne Blei | ||||||
| 0C | nierung | °c | nierung | |||||||
| 37 bis 88,5 | 26,8 | 78,2 | 37 bis 107,5 | 43,7 | 78,1 | |||||
| Leichtes Platformat | 104,5 bis 213,5 |
73,2 | 106,4 | 130,5 bis 215 |
56,3 | 109,9 | ||||
| Schweres Platformat I |
Jedes der schweren Platformate wurde der spaltenden Hydrierung unter folgenden Bedingungen unterworfen:
Temperatur 524°C
Druck 36 kg/cm2
Raumgeschwindigkeit 2,0 V/V/Std.
Wasserstoff-Kohlenwasserstoff-Molverhältnis 5:1
Katalysator Kobalt- und
Molybdänoxyd
auf Aluminiumoxyd wie im
auf Aluminiumoxyd wie im
Die behandelten schweren Reformate wurden mit den entsprechenden leichten Reformaten wieder gemischt.
Die Endprodukte hatten folgende Eigenschaften:
| Schnitt | Ausbeute, bezogen auf |
Research- | Bis 100° C |
| punkt | Schwerbenzin | Oktanzahl | A T!+All |
| einsatz | ohne Blei | ||
| °C | Gewichtsprozent | Volumprozent | |
| 88 | 62,2 | 98,6 | 41 |
| 115 | 64,5 | 96,9 | 46 |
siedenden Anteils um 5 °/0 und eine Erhöhung der Ausbeute
um 2,3 °/„ auf Kosten einer Oktanzahlerniedrigung
um 1,7 Einheiten erzielt wird.
Ein Schwerbenzin mit einem ASTM-Siedebereich von 75 bis 160° C wurde über einen aus 0,75% Platin und
0,81 % Chlor auf j;-Alurniniumoxyd bestehenden Katalysator
reformiert. Erhalten wurde eine Ausbeute von 71,2 Gewichtsprozent eines Produkts mit einer Research-Oktanzahl
(unverbleit) von 98,9 und einem bis 100° C siedenden Anteil von 42,0 %. Das Produkt wurde durch
Fraktionierung bei einem Schnittpunkt von 100° C in folgende Fraktionen zerlegt:
| Siedebereich | Ausbeute, | Research- | |
| nach ASTM | bezogen auf | Oktanzahl | |
| 5o Fraktion | Einsatz in | ohne Blei | |
| 0C | Fraktionierung | ||
| Gewichtsprozent | |||
| Leichtes | 37 bis 92 | 76,0 | |
| 65 Platformat ... | 35,4 | ||
| Schweres | 106 bis 205 | 110,1 | |
| Platformat ... | 64,6 | ||
Es ist ersichtlich, daß durch Höherlegen des Schnitt- Das schwere Platformat wurde der spaltenden Hydrie-
punktes von 88 auf 115°C eine Erhöhung des bis 100°C 70 rung unter den im Beispiel 3 genannten Bedingungen
I 102
unterworfen und das Produkt mit dem leichten Platformat
gemischt. Folgende Ergebnisse wurden erhalten:
| Ausbeute, bezogen auf Schwerbenzineinsatz Gewichtsprozent |
Research- Oktanzahl ohne Blei |
Bis 100° C siedender Anteil Volumprozent |
| 65,2 | 99,0 | 48,0 |
IO
Dieses Endprodukt wurde bei einem Schnittpunkt von 1000C erneut fraktioniert. Die Research-Oktanzahlen der
leichten und schweren Fraktion (unverbleit) wurden ermittelt. Sie sind nachstehend den Research-Oktanzahlen
des leichten und schweren Platformats (unverbleit) gegenübergestellt:
76,0
Leichtes Platformat
Schweres Platformat ..110,1
Leichte Fraktion
des Produkts 82,0
Schwere Fraktion
des Produkts 108,6
des Produkts 108,6
Durch die spaltende Hydrierung des schweren Platformats wurde somit die Oktanzahlverteilung durch Erhöhung
der Oktanzahl der unter 1000C siedenden Fraktion verbessert.
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung hochoktaniger und leichtflüchtiger Benzine durch katalytische Reformierung,
Aufteilung des Reformats, Behandeln der höhersiedenden Reformatfraktion und anschließendes
Vermischen dieses zweiten Produkts mit der tiefersiedenden Reformatfraktion zur Gewinnung eines
Benzins mit einer Flüchtigkeit von 40 bis 60 Volumprozent bei 10O0C und einer Research-Oktanzahl
(unverbleit) von wenigstens 90, dadurch gekenn- zeichnet, daß ein Schwerbenzin in einem Platformie-
rungsverfahren unter Bedingungen behandelt wird, die eine Regenerierung der Katalysatoren in situ
nicht erforderlich machen, worauf das anfallende Platformat in eine tiefsiedende und eine hochsiedende
Fraktion aufgeteilt, die hochsiedende Fraktion bei Temperaturen von 482 bis 593° C, Drücken von
15 bis 53,6 kg/cm2, Raumströmungsgeschwindigkeiten von 0,5 bis 5 V/V/Std. und Molverhältnissen von
Wasserstoff zu Kohlenwasserstoff von 0,5 bis 15, einem katalytischen Hydrokrackverfahren unterworfen und
die hydrogekrackte, hochsiedende Fraktion mit der niedrigsiedenden Fraktion vermischt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Molverhältnis von Wasserstoff zu
Kohlenwasserstoff während des katalytischen Hydrokrackverfahrens von 4 bis 10 beträgt.
3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platformierung auf Platformate
mit einer Research-Oktanzahl (unverbleit) im Bereich von 90 bis 100 durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Platformat auf einen Schnittpunkt
von 80 bis 12O0C fraktioniert wird.
5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren so gelenkt wird,
daß das anfallende Reaktionsprodukt eine Flüchtigkeit von 40 bis 60 Volumprozent bei 1000C und eine
Research-Oktanzahl (unverbleit) von wenigstens 90 aufweist.
6. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die Hydrokrackstufe Platin
auf Aluminiumoxyd mit oder ohne gebundenes Halogen oder die Oxyde des Kobalts und Molybdäns
auf Aluminiumoxyd oder Molybdänoxyd auf Aluminiumoxyd enthaltenden Katalysatoren verwendet
werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 014 690;
französische Patentschrift Nr. 1 084600;
USA.-Patentschriften Nr. 2 220 699, 2 573 149.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 014 690;
französische Patentschrift Nr. 1 084600;
USA.-Patentschriften Nr. 2 220 699, 2 573 149.
© 109 537/493 3.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1194058A GB857349A (en) | 1958-04-15 | 1958-04-15 | Improvements relating to the catalytic reforming or petroleum hydrocarbons |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1102942B true DE1102942B (de) | 1961-03-23 |
Family
ID=9995443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB52829A Pending DE1102942B (de) | 1958-04-15 | 1959-04-14 | Verfahren zur Herstellung hochoktaniger und leichtfluechtiger Benzine |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1102942B (de) |
| FR (1) | FR1226762A (de) |
| GB (1) | GB857349A (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2220699A (en) * | 1937-09-29 | 1940-11-05 | Universal Oil Prod Co | Production of high antiknock gasoline |
| US2573149A (en) * | 1948-11-20 | 1951-10-30 | Universal Oil Prod Co | Three-stage catalytic process for the reforming of gasoline |
| FR1084600A (fr) * | 1952-10-07 | 1955-01-20 | Bataafsche Petroleum | Procédé de reformation catalytique des hydrocarbures |
| DE1014690B (de) * | 1955-12-14 | 1957-08-29 | Exxon Research Engineering Co | Verfahren zur Hydroformierung von Kohlenwasserstoffen |
-
1958
- 1958-04-15 GB GB1194058A patent/GB857349A/en not_active Expired
-
1959
- 1959-04-10 FR FR791752A patent/FR1226762A/fr not_active Expired
- 1959-04-14 DE DEB52829A patent/DE1102942B/de active Pending
Patent Citations (4)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB857349A (en) | 1960-12-29 |
| FR1226762A (fr) | 1960-08-16 |
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