DE1026461B - Verfahren zur Herstellung von Benzinen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von BenzinenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
- C10G59/00—Treatment of naphtha by two or more reforming processes only or by at least one reforming process and at least one process which does not substantially change the boiling range of the naphtha
- C10G59/02—Treatment of naphtha by two or more reforming processes only or by at least one reforming process and at least one process which does not substantially change the boiling range of the naphtha plural serial stages only
- C10G59/04—Treatment of naphtha by two or more reforming processes only or by at least one reforming process and at least one process which does not substantially change the boiling range of the naphtha plural serial stages only including at least one catalytic and at least one non-catalytic reforming step
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L1/00—Liquid carbonaceous fuels
- C10L1/04—Liquid carbonaceous fuels essentially based on blends of hydrocarbons
- C10L1/06—Liquid carbonaceous fuels essentially based on blends of hydrocarbons for spark ignition
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Motorenbrennstoffe für Verbrennungsmotoren.
Hydroformieren ist ein bekanntes Verfahren zur Herstellung von Motorenbenzinen mit hoher Oktanzahl aus
Erdölbenzinfraktionen mit niedriger Oktanzahl. Hierbei werden die Erdölbenzinfraktionen mit niedriger Oktanzahl
bei erhöhter Temperatur mit Wasserstoff in Gegenwart von Katalysatoren behandelt, die Naphthene in
aromatische Verbindungen umwandeln, wobei Produkte mit wesentlich höherer Oktanzahl anfallen. Ein weitverbreitetes
Hydroformierungsverfahren verwendet pla- tinhaltige Katalysatoren und wird als Platformierung
bezeichnet. Es ist seit langem bekannt, daß die Oktanzahl eines katalytischen Reformats durch eine thermische
Reformierung erhöht werden kann, und es wurde kürzlich vorgeschlagen, dieses Prinzip auf Produkte aus der Platformierung
anzuwenden.
Es wurde bereits vorgeschlagen, Ausgangsmaterialien zum katalytischen Reformieren in eine niedrigersiedende
und eine höhersiedende Fraktion aufzuteilen und diese beiden Fraktionen getrennt der katalytischen Reformierung
zu unterwerfen. Es ist dies eine besondere Ausführungsform der katalytischen Reformierung und betrifft
nicht die Entdeckung, daß katalytische Reformate durch eine anschließende thermische Reformierung weiter
verbessert werden können, unabhängig davon, ob die katalytische Reformierung in einer oder mehreren Stufen
durchgeführt wurde.
Es wurde nun gefunden, daß es von Vorteil ist, Teile des gesamten katalytischen Reformats der thermischen
Reformierung gesondert zu unterwerfen. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird ein Produkt aus einer
katalytischen Reformierung in eine hochsiedende und eine tiefsiedend e Fraktion getrennt, worauf die beiden
Fraktionen gesondert einer thei mischen Reformierung unterworfen werden, wobei für die tiefsiedende Fraktion
schärfere Reaktionsbedingungen als für die hochsiedende Fraktion angewendet werden, und anschließend die Produkte
aus den thermischen Reformierungen vereinigt werden.
Die Trenntemperatur zwischen der tiefsiedenden und der hochsiedenden Fraktion des katalytischen Reformats
liegt vorzugsweise im Bereich von 110 bis 1500C.
Die thermischen Reformierungen werden vorzugsweise bei Temperaturen im Bereich von 538 bis 649° C und bei
Drücken im Bereich von 15,1 bis 85,5 kg/cm2 durchgeführt. Die Verfahrensbedingungen werden vorzugsweise
so gewählt, daß von der tiefsiedenden Fraktion 20 bis 30 Gewichtsprozent und von der hochsiedenden Fraktion
5 bis 20 Gewichtsprozent zu Kohlenwasserstoffen mit 3 und weniger Kohlenstoffatomen umgewandelt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, daß die tiefsiedende Fraktion den scharfen Reaktionsbedingungen
bei der thermischen Reformierung unterworfen Verfahren zur Herstellung von Benzinen
Anmelder:
The British Petroleum Company Limited, London
Vertreter:
Dr.-Ing. A. ν. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dr.-Ing. A. ν. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dipl.-Chem. Dr. phil. H. Siebeneicher
und Dr.-Ing. Th. Meyer, Patentanwälte,
Köln 1, Deichmannhaus
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 24. November 1955
Großbritannien vom 24. November 1955
Warren Nevin Norton Knight,
Sunbury-on-Thames, Middlesex (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
werden kann, die zu ihrer größtmöglichen Veredlung erforderlich sind, während derartige Bedingungen nicht
ohne übermäßiges Verkohlen auf das gesamte katalytische Reformat angewendet werden können. Zur Veredlung
der hochsiedenden Fraktion reichen mildere Reaktionsbedingungen aus.
Auf diese Weise ist es möglich, ein Benzingemisch herzustellen, dessen Oktanzahl über der eines Benzins liegt,
das bei der thermischen Reformierung des gesamten katalytischen Reformats anfällt.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich besonders zur Anwendung auf Produkte aus der Platformierung und
wird nachstehend an einem Beispiel erläutert.
Ein Straight-run-Kuwait-Benzin mit einem Siedebereic
Ein Straight-run-Kuwait-Benzin mit einem Siedebereich zwischen 90 und 190° C wird in Gegenwart eines
Katalysators der folgenden Zusammensetzung:
Platin 0,37 Gewichtsprozent
Fluor 0,51
Chlor 0,26
Aluminiumoxyd 98,8
709 910/376
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von Benzinen, dadurch
Die Benzinfraktion (30 Gewichtsprozent, bezogen auf gekennzeichnet, daß Produkte aus einer katalytischen
das gesamte Produkt aus der Platformierung) hat eine 25 Reformierung, insbesondere der Platformierung, in
Oktanzahl von 97 (Forschungsmethode). Das hochsie- eine hochsiedende und eine tiefsiedende Fraktion ge-
dende Produkt aus der Platformierung mit einer Oktan- trennt werden, worauf die beiden Fraktionen geson-
zahl von 94 wird der thermischen Reformierung bei einem dert einer thermischen Reformierung unterworfen
Druck von 53,8 kg/cm2 und einer Temperatur von 554,4° C werden, wobei für die tiefsiedende Fraktion schärfere
unterworfen, wobei ein Produkt folgender Zusammen- 30 Reaktionsbedingungen als für die hochsiedende Frak-
setzung anfällt: tion angewendet werden, und anschließend die Pro-
C3 und niedriger 7 Gewichtsprozent duk*e aus den thermischen Reformierungen vereinigt
C 3 werden.
■o* "·
B7 ο "
2. Verfahren nach Anspruch I1 dadurch gekenn-
JBenzin o/,o „ · 1 ^. ι r>
j- τ- j. ^ · 1 jj_-j:
ρ, 2 2 35 zeichnet, daß die Trenntemperatur zwischen der tief-
y ' " siedenden und der hochsiedenden Fraktion des kataly-
Die Benzinfraktion entspricht 35 Gewichtsprozent des tischen Reformats im Bereich von 110 bis 150°C liegt,
gesamten Produkts aus der Platformierung und hat eine
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch geOktanzahl
von Isooktan -+- 0,30 Tetraäthylblei/3,785 1 kennzeichnet, daß die thermischen Reformierungen.
(Forschungszahl). 40 bei Temperaturen im Bereich von 538 bis 6490C und
Durch Vermischen dieser beiden thermisch reformierten bei Drücken im Bereich von 15,1 bis 85,5 kg/cm2
Benzine, wird Benzin in einer Ausbeute von 65 Gewichts- durchgeführt werden.
prozent, bezogen auf das Gesamtprodukt aus der Plat-
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ge-
formierung, erhalten, das eine Oktanzahl von Iso- kennzeichnet, daß bei den thermischen Reformierun-
oktan + 0,30 ecm Tetraäthylblei/3,785 1 hat. 45 gen von der tiefsiedenden Fraktion 20 bis 35 °/0 und
Beim thermischen Reformieren des gesamten Plat- von der hochsiedenden Fraktion 5 bis 20 % zu Kohlenformats
könnte ohne übermäßiges Verkohlen des Produkts Wasserstoffen mit 3 und weniger Kohlenstoffatomen
nur eine maximale Oktanzahl von Isooktan + 0,05 ecm umgewandelt werden.
Tetraäthylblei/3,785 1 erhalten werden.
Tetraäthylblei/3,785 1 erhalten werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird in der Zeichnung 50 In Betracht gezogene Druckschriften:
erläutert. Französische Patentschriften Nr. 1 074 682,1 090 846.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709910/376 3.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB33704/55A GB800666A (en) | 1955-11-24 | 1955-11-24 | Improvements relating to motor fuels |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1026461B true DE1026461B (de) | 1958-03-20 |
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ID=10356379
Family Applications (1)
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Country Status (5)
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| DE1102945B (de) * | 1958-05-23 | 1961-03-23 | British Petroleum Co | Verfahren zur Behandlung von katalytischen Reformaten |
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- 1956-11-14 DE DEB42474A patent/DE1026461B/de active Pending
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- 1956-11-22 FR FR1189873D patent/FR1189873A/fr not_active Expired
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Also Published As
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| GB800666A (en) | 1958-08-27 |
| US2897132A (en) | 1959-07-28 |
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