DE2442879A1 - Verfahren zum haerten von lichthaertbaren anstrichmitteln und ueberzugsmassen - Google Patents
Verfahren zum haerten von lichthaertbaren anstrichmitteln und ueberzugsmassenInfo
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Description
Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrich- und Überzugsmassen in zwei
Stufen, wobei Anstrichfilme mit hoher Deckkraft, verbessertem Aussehen und gewünschtem Farbton hergestellt
werden können.
Die Lichthärtung von lichthärtbaren Anstrichmitteln und
Überzugsmassen zur Bildung von Anstrichfilmen mit hoher Deckkraft und gewünschtem Farbton erfolgt im allgemeinen
durch Bestrahlen mit aktinischem Licht einer Wellenlänge im Bereich von etwa 185 bis 5oo mu. Ferner ist die für
diesen Zweck verwendete Lichtquelle im allgemeinen auf eine Art begrenzt. Bei diesem Verfahren der Lichthärtung
ergibt sich im allgemeinen durch die Anwesenheit eines Färbemittels, z.B. eines Pigments, im lichthärtbaren
Anstrichmittel ein grosser Unterschied in der Härtung
zwischen dem oberen Teil und dem unteren Teil einer Anstrichschicht, so daß die Anstrichschicht dazu neigt,
ein kreppartiges Aussehen oder eine Kräuselung anzunehmen. Demzufolge ist es schwierig, Anstrichschichten mit
glatter und glänzender Oberfläche herzustellen. Daher sind Art und Menge der in lichthärtbare Anstrich- und
Überzugsmassen einzuarbeitenden Färbemittel und die Verwendung der erhaltenen Anstrichmittel stark beschränkt.
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(fluorescent lamp) Es ist bekannt, eine Kombination einer Leuchtstofflampe /
für die Lichthärtung und einer Quecksilberhochdrucklarcpe für die Härtung von lichthärtbaren Anstrichmitteln,
die ein transparentes Überzugsmaterial zusammen mit einem Wachs oder ein Extenderpigment mit guter Durchlässigkeit
für Ultraviolettstrahlen enthalten, zu verwenden.
Es ist ferner bekannt, die Lichthärtung durch Bestrahlen mit aktinischem Licht und anschließend mit ionischer
Strahlung durchzuführen (japanische Auslegeschrift Nr. 4o.871/1973). Bei dem erstgenannten Verfahren, bei den
zwei verschiedene Arten von Lichtquellen mit nahezu gleichen überwiegenden Wellenlängen verwendet werden,
nutzt man einen Unterschied in der Intensität der beiden Strahlungen aus. Dieses Verfahren ist nachteilig hinsichtlich
der Härtedauer, wenn ein lichthärtbares Anstrichmittel mit hoher Deckkraft verwendet wird. Die
letztgenannte Methode, bei der eine Anstrichschicht mit nicht glänzender Oberfläche erhalten wird, ist für die
Zwecke der Erfindung unbefriedigend.
Als-Ergebnis umfassender Untersuchungen über die Strahlungsdurchlässigkeit
von lichthärtbaren Anstrich- und Überzugsmassen wurde nun gefunden, daß durch zweistufige
Bestrahlung der lichthärtbaren Anstrich- und Überzugsmassen mit aktinisehen Strahlungen Anstrichfilme
gebildet werden können, die hohe Deckkraft und den gewünschten Farbton sowie eine glatte und sehr glänzende
Oberfläche und weder Falten noch Kräuselungen aufweisen.
Gegenstand der Erfindung ist demgemäss ein Verfahren zum
Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen durch zweistufige Bestrahlung mit aktinischer
Strahlung unter Bildung von Anstrichfilmen, die hohe Deckkraft, gutes Aussehen und den gewünschten Farbton
sowie eine glatte und sehr glänzende Oberfläche ohne Krepp- und Kräuselungseffekt aufweisen.
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»3- -I
Bei dem zweistufigen Verfahren gemäss der Erfindung zum
Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen werden diese in der ersten Stufe mit aktinischer
Strahlung, die eine Wellenlänge im Bereich von etwa 185 ; bis 5oo mu bei einer überwiegenden Wellenlänge im Bereich
zwischen etwa 38o und 42o.mu hat, oder mit aktinischer Strahlung einer Wellenlänge im Bereich von etwa 185 bis
5oo mu durch ein Filter, das O bis etwa 1o % der Strahlung einer Wellenlänge von nicht mehr als etwa 225 mu !
durchlässt, bestrahlt, wobei das Filter zwischen der
j Quelle der aktinischen Strahlung und dem zu härtenden
lichthärtbaren Anstrichmittel angeordnet ist, wodurch der untere Teil der aus dem lichthärtbaren Anstrichmittel
hergestellten Anstrichschicht gehärtet wird, während die Oberfläche der Anstrichschicht noch ungehärtet bleibt.
Die zweite Stufe des Härtens wird durchgeführt, indem die gebildete teilweise ungehärtete Anstrichschicht mit :
der Strahlung ohne Einfügung* *des° Filters bestrahlt wird,
wodurch das Anstrichmittel vollständig gehärtet und ein Anstrichfilm mit hoher Deckkraft, gutem Aussehen und
gewünschtem Farbton erhalten wird. Die Oberfläche dieses Anstrichfilms ist glatt und glänzend und zeigt weder
Falten noch Kräuselungen.
Als aktinische Strahlung kommt für die Zwecke der Erfindung
jede Strahlung infrage, die Energie zu emittieren vermag, durch die lichthärtbare Anstrichmittel und
Überzugsmassen gehärtet und getrocknet werden. Zu diesen Strahlungen gehören beispielsweise Ültraviolettstrahlcn.
Sichtbares Licht kann ebenfalls für diesen Zweck verwendet werden, wenn ein geeigneter Photosensibilisator
verwendet wird.
Als Quellen der aktinischen Strahlung mit Wellenlängen im Bereich von etwa 185 bis 5oo mu und einer überwiegenden Wellenlänge im Bereich von 38o bis 42o mukönnen für
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die Zwecke der Erfindung modifizierte Typen üblicher Quecksilberdampflampen verwendet werden. Bei üblichen
Quecksilberdampflampen, z.B. Quecksilberdampf!^tteldrucklampen
oder Quecksilberdampfhochdrucklampen, sind Argon und Quecksilber in einer Quarzröhre eingeschlossen. Wenn diese
Lampen eingescidtet werden, weisen sie einen oder mehrere
Quecksilberdampfdrücke auf. Für die Zwecke der Erfindung werden Quecksilberdampflampen verwendet, die durch Zufügung
eines oder ιehrerer Metalle und/oder einer oder mehrerer Metallverbindungen zum Quecksilber oder durch Ersatz
eines Teils des Quecksilbers durch diese Metalle und/oder Metallverbindungen modifiziert sind. Geeignet sind alle
Metalle nnd Metallverbindungen, die eine Strahlung mit einer überwiegenden Wellenlänge im Bereich von etwa 380 bis
42o mu zu emittieren vermögen, die länger ist als die Wellenlänge der üblichen Quecksilberdampfmitteldrucklampen
und Quecksilberdampfhochdrucklampen, wobei die Intensität der überwiegenden Wellenlänge größer ist als die der
Wellenlänge von etwa 365 rau . Als Beispiele der Metalle als solcher und der. Metalle der Metallverbindungen sind
Gallium, Blei, Aluminium, Calcium, Cer, Indium, Kalium, Lanthan, Magnesium, Mangan, Molybdän, Niob, Scandium,
Strontium und Thorium zu nennen. Das Metall kann als solches oder in Form einer Metallverbindung in den Quecksilberdampflampen
eingeschlossen werden. Die bevorzugte Form der Metallverbindungen sind die Metalljodide, jedoch sind die
Metallverbindungen nicht hierauf begrenzt. Ob das Metall als solches oder die Metallverbindung verwendet wird, hängt
von der Verdampfbarkeit oder Stabilität des einzuschließenden Materials ab. Das Metall kann jeweils allein oder in
Kombination mit einem oder mehreren anderen Metallen verwendet werden. Ebenso kann die Metallverbindung allein oder
in Kombination mit einer oder mehreren anderen Metallverbindungen verwendet werden. Ferner kann ein Metall oder
eine Kombination von Metallen mit einer oder mehreren Metallverbindungen verwendet werden. Wenn das Metall und/oder
die Metallverbindung mit einem oder mehreren anderen Metal-
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len und/oder Metallverbindungen kombiniert werden, werden
vorzugsweise Metalle kombiniert, deren Lichtemissionen sich nicht gegenseitig stören. i
Als Quelle der aktinischen Strahlung kann beispielsweise eine Quecksilberdampflampe mit eingeschlossenem Gallium
verwendet werden. Eine solche Quecksilberdampflampe wird im allgemeinen als "Metallhalogenidlampe" bezeichnet: ·
Einige solcher Lampen sind unter den Bezeichnungen "Vio Flash 2000" (Hersteller Nippon Denchi Co., Ltd.), !
"Gallium Lamp M3KG" (Hersteller Mitsubishi Denki Co.,Ltd.),
und "idolphin 2oo" (Hersteller Iwazaki Denki Co.,Ltd.) (
im Handel erhältlich. :
Die aktinische Strahlung, die bei der alternativen ersten Härtestufe des Verfahrens gemäss der Erfindung verwendet
wird, kann von beliebigen Lichtquellen emittiert werden, die eine Strahlung einer Wellenlänge im Bereich von 185
bis 5oo mu abzugeben vermögen. Vorzugsweise wird eine Kunstlichtquelle, z.B. eine Kohlenbogenlampe, eine Quecksilberkuperhochdrucklampe,
eine Quecksilberdampfhochdrucklampe, eine Quecksilberdampfmitteldrucklampe, eine Quecksilberdampfniederdrucklampe,
eine Metallhalogenidlampe oder eine Xenonlampe verwendet. Diese Strahlung wird durch ein Filter
auf die Anstrichschicht des lichthärtbaren Anstrichmittels gerichtet. " :
Für die Zwecke der Erfindung eignen sich alle Filter, die
aktinische Strahlung einer Wellenlänge von nicht mehr aj.s
etwa 225 nui mit einer Durchlässigkeit von 0 bis etwa 1o %
und gleichzeitig eine Strahlung im Bereich des Absorptionsmaximums eines Photosensibilisators durchlassen. Zweckmässig
ist die Verwendung eines Filters mit höherer Durchlässigkeit für Wellenlängen von mehr als etwa 225 mu. Als Filter
eignen sich beispielsweise Silikatgläser, z.B. Natronkalkglas, Bleiglas, Borsilikatglas, Bariumglas und Aluminiumoxydsilikatglas,
und Boratgläser, z.B. Aluminiumoxydborat-
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glas. Es ist auch möglich,, für die Zwecke der Erfindung
gefärbte Gläser und optische Glasfilter zu verwenden, die
hergestellt werden, indem man dem Glasversatz ein Färbemittel oder einen UV-Absorber zusetzt. Gemäss der Erfindung
kann das Filter in einen Raum zwischen der Lichtquelle und dem zu härtenden Anstrichmittel eingefügt oder dazwischen
in Form eines Mantels angeordnet werden.
Wenn aktinische Strahlung mit einer Wellenlänge im Bereich von etwa 185 bis 5oo mu mit einem überwiegenden
Wellenlängenbereich zwischen etwa 38o und 42o rau in der ersten Stufe verwendet wird, kann ein Filter verwendet
werden, das aktinische Strahlung einer Wellenlänge von nicht mehr als 225 mu zu 0 bis etwa 1o % durchlässt, wie
vorstehend beschrieben. Ebenso wird bei Verwendung eines solchen Filters für aktinische Strahlung im Bereich von etwa
185 bis 5oo mu aktinische Strahlung mit einem überwiegenden Wellenlängenbereich von etwa 38o bis 42o mu verwendet,
ohne das erfindungsgemäss angestrebte Ziel zu gefährden.
Für die zweite Stufe des Härtungsverfahrens eignen sich alle Quellen für aktinische Strahlung, die Strahlung einer
Wellenlänge im Bereich von etwa 185 bis 5oo mu zu emittieren vermögen. Wenn in der ersten Stufe des Härtungsverfahrens
modifizierte Quecksilberdampflampen verwendet werden, ist für die zweite Stufe des Härtungsverfahrens eine Strahlung
einer Wellenlänge im Bereich von etwa 185 bis 5oo mu zu verwenden, deren vorherrschende Wellenlänge von derjenigen
der in der ersten Stufe abgegebenen Strahlung verschieden ist. Als Strahlungsquellen eignen sich für diesen
Zweck beispielsweise Sonnenlicht, Quecksilberdampflampen, Kohlebogenlampen, Xenonlampen und andere Lichtquellen, deren
Strahlungen sich zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln eignen, wenn die aktinische Strahlung in der
ersten Stufe durch ein Filter bä.spielsweise aus Kohlebogenlampen,
Quecksilberdampfsuperhochdrucklampen, Quecksilber-
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dampfhochdrucklampen, Quecksilberdampfmitteldrucklampen.
Quecksilberdampfniederdrucklampen, Metallhalogenidlampenj
Xenonlampen oder dgl. zur Einwirkung gebracht wird.
Die Bestrahlungsdauer, die für die erste Stufe der Härtung
ι erforderlich ist, in der die Härtung durch Einwirkung von
aktinischer Strahlung aus der modifizierten Quecksilber-
dampflampe zur Einwirkung gebracht wird, ist verschieden '
in Abhängigkeit von der Intensität der Strahlung und der '·
Art und Verwendung des lichthärtbaren Anstrichmittels. Vorzugsweise wird die Anstrichschicht in einem solchen Grad
bestrahlt, daß der untere Teil der Anstrichschicht gehär- , tet wird, aber die oberfläche der Anstrichschicht ungehärtet
bleibt. Die Bestrahlungsdauer kann etwa 5 Sekunden bis 2o Minuten betragen, wenn die Bestrahlung beispielsweise :
mit einer Intensität im Bereich von 5o bis 1ooo W/m erfolgt
(gemessen mit dem UV-Photometer "Model UV-4oo", !
Hersteller üshio Denki Kabushiki Kaisha). Wenn als Alternative
die Strahlung beispielsweise einer Quecksilberdampfhochdrucklampe durch ein Filter oder Natronkalkglas, insbesondere durch ein sauberes Plattenglas zur Einwirkung
gebracht wird und die Intensität der UV-Strahlung im Bereich von etwa 2oo bis 3oo W/m liegt (gemessen auf der
Oberfläche einer Anstrichschicht mit dem UV-Photometer "Model UV-365", hergestellt von Ushio Denki K.K.), kann
die Bestrahlungsdauer etwa 3o Sekunden bis 2o Minuten betragen.
Wenn die Bestrahlungsdauer weniger als 3o Sekunden beträgt, wird die Oberflächenbeschaffenheit der Anstrichschicht
nicht so wesentlich wie die einer Anstrichschicht verbessert, die ohne Verwendung des Filters gemäss der
Erfindung gehärtet worden ist. Wenn die Bestrahlungsdauer mehr als 2ο Minuten beträgt, ergeben sich keine besonderen
Probleme, jedoch ist eine solche lange Bestrahlungszeit nutzlos angesichts der Wirkungen und wirtschaftlichen Vorteile,
die auch mit einer Bestrahlungsdauer von weniger als 2o Minuten erreicht werden können.
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DIe Bestrahlungsdauer in der zweiten Härtungsstufe, in der
die Strahlung eine ' überwiegende Wellenlänge hat, die von
derjenigen der in der ersten Stufe verwendeten Strahlung verschieden ist, variiert ebenfalls in Abhängigkeit von
der Intensität der Strahlung und von der Art und Verwendung der lichthärtbaren Anstrichmittel. Wenn mit einer Strahlung
gearbeitet wird, deren überwiegende Wellenlänge von derjenigen der in der ersten Härtungsstufe verwendeten Strahlung
verschieden ist, kann die Bestrahlungsdauer 15 Sekun-
den bis 15 Minuten betragen, wenn die Intensität der
2 Strahlung im Bereich von Awa 5o bis 1ooo W/m liegt
(gemessen auf der Oberfläche einer Anstrichschicht mit dem UV-Photometer "Model UV-365"). Wenn die Bestrahlung
nach der Verwendung eines Filters in der ersten Stufe der Härtung vorgenommen wird, kann die Bestrahlungsdauer ebenfalls
etwa 15 Sekunden bis 15 Minuten betragen. Es ist jedoch zu bemerken, daß die Strahlungsdauer nicht hierauf
beschränkt ist, sondern sich mit den Bedingungen, unter denen die Härtung vorgenommen wird, ändern kann.
Die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen, die für die Zwecke der Erfindung verwendet werden, enthalten
ein Doppelbindungen enthaltendes polymerisierbares Harz, z.B. ein ungesättigtes Polyesterharz, ein ungesättigtes
Polyurethanharz, ein ungesättigtes Acrylharz, ein ungesättigtes Alkydharz oder ein ungesättigtes Epoxyharz.
Die ungesättigten Polyesterharze können durch Umsetzen einer
ungesättigten Mono- oder Polycarbonsäure und/oder des Anhydrids und/oder eines Esters dieser Carbonsäure mit
einem ungesättigten oder gesättigten mehrwertigen Alkohol oder durch Umsetzen einer gesättigten Mono- oder Polycarbonsäure
und/oder des Anhydrids und/oder eines Esters dieser Carbonsäure mit einem ungesättigten mehrwertigen Alkohol
und gegebenenfalls einer ungesättigten oder gesättigten Epoxyverbindung hergestellt werden. Als Beispiele geeigneter
ungesättigter oder gesättigter Mono- oder Polycarbon-
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säuren und ihrer Anhydride seien genannt: Fumarsäure, Itaconsäure,
Isophthalsäure, Adipinsäure und Sebacinsäure ' sowie Maleinsäure-, Bernsteinsäure-, Phthalsäure- und
Tetrahydrophthalsaureanhydrid. Als ungesättigte oder gesättigte mehrwertige Alkohole kommen beispielsweise Äthylenglykol,
Propylenglykol, Diäthyfaiglykol, Dipropylenglykol,
Trimethylolpropan, 1,2-, 1,3- und 1,4-Butandiol, 1,6-Hexandiol,
1,lo-Decandiol, 1,2,6-Hexantriol, Pentaerythrit, j
Bisphenoldioxyäthyläther, Bisphenoldioxypropylather, !
Sorbit, Saccharose und Bis(2-hydroxyäthyl)maleat infrage.
Geeignete ungesättigte oder gesättigte Epoxyverbindungen sind beispielsweise n-Butylglycidyläther, Allylglycidyl- ·.
äther, tertiäre Glycidylalkanoate ("Cardura E", Hersteller Shell Chemical Corp.) und Di(methylglycidylJester von :
Dicarbonsäuren und ihren Derivaten ("Epiclon", Hersteller
Dainippon Ink & Chemicals, Inc.). !
Die ungesätticten Polyurethanharze können hergestellt werden
durch Umsetzung von Polyolen, z.B. Polyesterpolyol, Polyätherpolyol, Acrylpolyol, Epoxypolyol oder Polyurethanpolyol
mit einem Doppelbindungen enthaltenden Isocyanatderivat, durch Umsetzung der Isocyanatgruppe von Polyurethanharzen
mit einer ungesättigten Verbindung, die ein aktives Wasserstoffatom enthält, z.B. einer polymerisierbaren
ungesättigte» Carbonsäure, einem Alkohol oder Amin, durch Umsetzung der Hydroxylgruppe von Polyurethanpolyolen
mit einer ungesättigten oder gesättigten Carbonsäure oder deren Anhydrid und ggfls. einer ungesättigten oder gesättigten
Epoxyverbindung und durch Umsetzung der Carboxylgruppe von Polyurethanharzen mit einer ungesättigten oder gesättigten
Epoxyverbindung und ggfls. einer ungesättigten oder gesättigten Mono- oder Polycarbonsäure. Die genannten PoIyesterpolyole
können beispielsweise hergestellt- werden durch Umsetzung von Polyolen, wie sie vorstehend als Beispiele
für mehrwertige Alkohole genannt wurden, mit den genannten Epoxyverbindungen und den genannten Polycarbonsäuren
oder durch Umsetzung der Epoxyverbindungen mit den ge-509813/1016
-Ιο-nannten Polycarbonsäuren oder durch Umsetzung der genannten
Polyole mit den genannten Polycarbonsäuren oder durch Umsetzung der Carboxylgruppe der genannten Polyesterpolyole
mit einer polymerisierbaren ungesättigten Epoxyverbindung,
z.B. Glycidylmethacrylat oder Allylglycidyläther, oder durch Umsetzung der Epoxygruppe der genannten Polyefeterpolyole
mit einer polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäure, z.B. Acrylsäure oder Methacrylsäure. Die vorstehend
genannten Acrylpolyole sind Homopolymerisate von Alk}lenglykolmonoacrylat
oder -monomethacrylat oder deren Copolymerisaten mit einem polymerisierbaren Monomeren, z.B.
Styrol, Dibutylfumarat, Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureester,
Methacrylsäureester, Glycidylmethacrylat, Äthylen, Propylen, Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Butadien,
Isopren und Vinylacetat; Polyole, die durch Umsetzung der in der Seitenkette von Acrylpolymerisäten vorhandenen
Hydroxylgruppe mit einer Polycarbonsäure oder deren Anhydrid and ggfls. mit einer der vorstehend genannten Epoxyverbindungen
hergestellt werden; Polyole, die durch Umsetzung der in der Seitenkette von Acrylpolymerisaten vorhandenen
Epoxygruppe mit einer Mono- oder Polycarbonsäure und ggfls. mit einer der vorstehend genannten Epoxyverbindungen
hergestellt werden, oder Polyole, die durch Umsetzung der in der Seitenkette von Acrylpolymerisäten vorhandenen
Carboxylgruppe mit einer Epoxyverbindung und ggfls. mit einer Mono- oder Polycarbonsäure oder deren Anhydrid
hergestellt werden, wie vorstehend beschrieben. Die genannten Polyätherpolyole sind Polyole, die durch Anlagerung
eines Alkylenoxyds, z.B. Äthylenoxyd, Propylenoxyd
und Tetrahydrofuran, an Polyole, z.B. Äthylenglykol, Diäthylenglykol,
Propylenglykol, Dipropylenglykol, Glyzerin, Trimethylolpropan, 1, 3-ButandioJ., 1,4-Butandiol, 1,6-Hexandiol,
1,2,6-Hexantriol, Pentaerythrit, Sorbit, Sorbitan oder Saccharose, hergestellt werden. Die genannten Epoxypolyole
sind Polyole, die durch Umsetzung von Polycarbonsäuren oder Polyaminen oder Polyolen mit einer Epoxyverbindung
der vorstehend genannten Art hergestellt werden.
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Die vorstehend genannten Polyurethanpolyole sind Polyole,
die durch Urethanisierung der vorstehend genannten Polyol-:
Verbindungen, z.B. Polyesterpolyolen, Polyätherpolyolen, Acrylpolyolen, Epoxypolyolen oder Polyolen wie Äthylen- j
glykol oder Dimethylenglykol, mit einem Polyisocyanat her- ;
gestellt werden. Als Beispiele der vorstehend genannten, !
polymerisierbare Doppelbindungen enthaltende Isocyanat- ;
derivate seien genannt: Diisocyanate, Triisocyanate und · andere Polyisocyanate, z.B. Äthylendiisocyanat, Propylen- ;
diisocyanate Tetramethylendiisocyanat, Xylylendiisocyanat, Toluylendiisocyanat und 4,4'-Methylen-bis(phenylisocyanat),
und Isocyanate, die durch Additionsreaktion zwischen den genannten Isocyanaten und einem niedriapiolekularen Polyol
z.B. Äthylenglykol, Propylenglykol, Hexamethylenglykol, :
Trimethylolpropan, Hexantriol, Glyzerin, Sorbit, Saccharose oder Pentaerythrit hergestellt werden, und Polyisocyanate
mit Biuretstruktur und Polyisocyanat mit Allophanatstruktur.
j
Als ungesättigte Verbindungen, die ein aktives Wasserstoffatom enthalten, sind beispielsweise polymer!sierbare
ungesättigte Carbonsäuren, Alkohole und Amine, z.B. Allylalkohol, 2-Hydroxyäthylacrylat, 2-Hydroxyäthylmethacrylat,
Polyäthylenglykolmonoacrylat, Polypropylenglykolmonomethacrylat,
Monomethylaminoäthylmethacrylat und Monoäthylaminoäthylacrylat
zu nennen. Die übrigen für diesen Zweck zu verwendenden Verbindungen wurden bereits vorstehend
beschrieben.
Die ungesättigten Acrylharze können hergestellt werden durch Umsetzung der in der Seitenkette von Acrylpolymerisaten
vorhandenen Hydroxylgruppe mit einer ungesättigten oder gesättigten Mono- oder Polycarbonsäure oder deren
Anhydrid und/oder einer ungesättigten oder gesättigten EpoxyVerbindung, wie vorstehend beschrieben, oder durch
Umsetzung der Epoxygruppe in der Seitenkette von Acrylpolymerisaten
mit ungesättigten oder gesättigten Mono- oder
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Polycarbonsäurei oder deren Anhydriden und/oder einer ungesättigten
oder gesättigten Epoxyverbindung der vorstehend beschriebenen Art oder durch Umsetzung der Carboxylgruppe
in der Seitenkette von Acry!polymerisaten mit einer ungesättigten
oder gesättigten Epoxyverbindung und ggfls. einer ungesättigten oder gesättigten Mono- oder Polycarbonsäure
oder deren Anhydriden, wie vorstehend beschrieben. Als Acrylpolymerisate eignen sich alle Acrylpolyraerisate, die
als Grundeinheit einen Rest enthalten, der beispielsweise von Acrylsäure oder Methacrylsäure oder deren Derivaten abgeleitet
ist. '
Die ungesättigten Epoxyharze können durch Umsetzung der Hydroxylgruppe und/oder Epoxygruppe von durch Umsetzung
beispielsweise eines Phenols mit Epichlorhydrin hergestellten Epoxypolymerisats mit einer ungesättigten oder gesättigten
Carbonsäure oder deren Anhydrid der vorstehend beschriebenen Art und ggfls. einer der oben beschriebenen ungesättigten
oder gesättigten Mono- oder Polyepoxyverbindungen hergestellt werden.
Die ungesättigten Alkydharze können durch Polykondensation der vorstehend genannten Polyalkohole und Polycarbonsäuren
oder deren Anhydriden und weiter durch Modifizieren der erhaltenen Alkydharze mit einem modifizierenden Mittel hergestellt
werden. Als modifizierende Mittel eignen sich beispielsweise aliphatische Säuren, z.B. Laurinsäure,
Oleinsäure, Stearinsäure, Linolinsäure, Linolsäure und deren Gemische.
Für die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen gemäss der Erfindung können übliche Photosensibilisatoren
z.B. Benzoin, Benzoinäther, Benzophenon,Benzil, 2,4-Dichlorbenzaldehyd
und Disulfjd verwendet werden. Die Photosensibilisatoren können allein oder in Kombination verwendet
werden.
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AIs Färbemittel für die lichthärtbaren Anstrichmittel und
Überzugsmassen gemäss der Erfindung können die üblichen farbgebenden Mittel verwendet werden, die in Abhängigkeit
von der Verwendung der lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen gewählt werden.
Die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen gemäss der Erfindung können außerdem polymerisierbare Monomere,
organische Lösungsmittel, Füllstoffe, Zusätze O.dgl.,
erhalten, die üblicherweise für diesen Zweck verwendet verden. Die Anstrichmittel und Überzugsmassen können nach
üblichen Verfahren hergestellt werden. j
Die Anstrichmittel und Überzugsmassen gemäss der Erfindung können auf den Untergrund nach üblichen Methoden aufgetragen
werden. Falls erforderlich, kann der Untergrund mic dem aufgebrachten Anstrich stehengelassen und an- !
schließend mit aktinischer Strahlung nach dem zweistufigen Härtungsverfahren gemäss der Erfindung bestrahlt werden.
Die in dieser Weise hergestellten Anstrichfilme haben hohe Deckkraft und gute gewünschte Farbtöne mit glatter und
sehr glänzender Oberfläche, die weder Falten noch Kräuselungen aufweist. Die in der beschriebenen Weise hergestellten
Anstrichfilme sind ferner zäher und härter als die nach üblichen Verfahren hergestellten Anstrichschichten.
Die Anstrichmittel und Überzugsmassen gemäss der Erfindung können somit für die verschiedensten Zwecke in der Anstrichtechnik
verwendet werden und ermöglichen es, Art und Menge von Färbemitteln in einem weiteren Bereich zu wählen,
als dies bei den üblichen Verfahren der Lichthärtung möglich ist. Das Lichthärteverfahren gemäss der Erfindung ermöglicht
die Härtung in Minuten und ist für die großtechnische Herstellung anwendbar.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter
erläutert. In diesen Beispielen verstehen sich, die Teile als Gewichtsteile.
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Ein Gemisch von 18o Teilen Xylylendiisocyanafc (Gemisch
yon(Q ,ö*-Diisocyanat-1,3-dimethylbenzol und "^,ctf'-Diisocyanat-1,4-dimethylbenzol)
und o,16 Teilen Hydrochinon wurde in einen mit Rührer versehenen Kolben gegeben. Das GEmisch
wurde gerührt und gleichzeitig mit Wasser so gekühlt, daß die Temperatur unter 7o°C blieb. Ein Gemisch von 13o Teilen
2-Hydroxyäthylmethacrylat, 0,63 Teilen Dibutylzinndilaurat
und o,16 Teilen Hydrochinon wurde dem Gemisch tropfenweise
innerhalb von etwa 1,5 Stunden zugesetzt, worauf das Reaktionsgemisch etwa 3o Minuten stehengelassen wurde, wobei
eine Isocyanatverbindung mit einer polymerisierbaren Doppelbindung
erhalten wurde.
In einen mit Rührer versehenen Kolben wurde ein Gemisch von 156 Teilen Glycidylmethacrylat, o,12 Teilen Dibutylzinndilaurat
und o,24 Teilen Hydrochinon gegeben. Innerhalb von etwa 2 Stunden wurden diesem Gemisch 86 Teile Methacrylsäure
bei einer Temperatur von 1oo bis 115°C tropfenweise unter
Stickstoff zugesetzt. Das erhaltene Gemisch wurde der Reaktion bei gleicher Temperatur überlassen, bis die Säurezahl
2 oder weniger betrug. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur gekühlt, worauf o,63 Teile Dibutylzinndilaurat
und o,23 Teile Hydrochinon zugesetzt wurden. Das erhaltene Gemisch wurde tropfenweise in einen mit Rührer versehenen
Kolben gegeben, der 18o Teile Xylylendiisocyanat und o,23 Teile Hydrochinon enthielt. Das Gemisch wurde in
der gleichen Weise, wie im Herstellungsbeispiel 1 beschrieben, der Reaktion überlassen, wobei eine Isocyanatverbindung
mit einer polymerisierbaren Doppelbindung erhalten wurde.
In einen mit Rührer versehenen Kolben wurde ein Gemisch von 296 Teilen Phtalsäureanhydrid, 3o4 Teilen Tetrahydrophthalsäureanhydrid,
292 Teilen Adipinsäure, 62 Teilen
509813/1016
Äthylenglykol, 49o Teilen eines tertiären Glycidylalkanoats
("Cardura E", Hersteller Shell Chemical Corp.)» 72o Teilen eines Di(methylglycidyl)esters von Carbonsäuren ("Epiclon
4oow, Molekulargewicht 36o, Epoxyäquivalent 18o, Hersteller
Dainippon Ink & Chemicals, Inc.) und 73,4 Teilen Toluol
gegeben. Das Gemisch wurde der Reaktion bei 15o°C unter '
Stickstoff überlassen, bis die Säurezahl 58 oder weniger betrug, wobei ein Polyefeterpolyoi erhalten wurde. Nach
Senkung der Temperatur auf 13o°C wurden 284 Teile Glycidylmethacrylat,
12 Teile Triphenylphosphit und 1,2 Teile Hydrochinon dem Gemisch zugesetzt, bis die Säurezahl 1o oder
weniger betrug, wobei ein ungesättigtes Polyesterprepolymeres erhalten wurde. |
Herstellungsbeispiel 4 !
Ein Gemisch von 4oo Teilen Bernsteinsäureanhydrid, 3o4
Teilen Tetrahydrophthalsäureanhydrid, 292 Teilen Adipinsäure, 174 Teilen 1,lo-Decandiol, 98o Teilen des tertiären
Glycidylalkanoats (Cardura E"), 72o Teilen des Di (methylglycidyl) esters von Carbonsäuren (Epiclon 4oo), 94,6 Teilen
Toluol, 294 Teilen Glycidylmethacrylat, 16 Teilen Triphenylphosphit
und 1,6 Teilen Hydrochinon wurde in der im
Herstellungsbeispiel 3 beschriebenen Weise umgesetzt, wobei ein ungesättigtes Polyesterprepolymeres mit einer Säurezahl
von 1o erhalten wurde.
Herstellungsbeispiel 5 '
2534,6 Teile des gemäss Herstellungsbeispiel 3 hergestellten
ungesättigten Polyesterprepolymeren wurden in einen mit
Rührer versehenen Kolben gegeben und unter Stickstoff bei 11o°C gerührt. 1244 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel
1 hergestellten Isocyanatverbindung/innerhalb einer Stunde
tropfenweise zugesetzt, worauf das Gemisch 3 bis Io Stunden der Reaktion überlassen wurde. Nach Bestätigung der
vollständigen Umsetzung der Isocyanatgruppen durch Infrarot spektrophotometrie wurden 638 Teile Butylacetat und
1,4 Teile Hydrochinon dem Gemisch zugesetzt, wobei eine 509813/1016
"~ ""'
24 A 28 79 ■
urethanmodifizierte polymerisierbare Masse erhalten wurde.
Ein Gemisch von 3266,2 Teilen des gemäss Herstellungsbeispiel
4 hergestellten Polyesterprepolymeren, 38o Teilen
der gemäss Herstellungsbeispiel 1 hergestellten Isocyanatverbindung und 8oo Teilen der gemäss Herstellungsbeispiel
2 hergestellten Isocyanatverbindung wurde auf die in
Herstellungsbeispiel 5 beschriebene Weise umgesetzt. Diesem Gemisch wurden 96o Teile Methylmethacrylat und 2,2 Teile
Hydrochinon zugesetzt, wobei eine urethanmodifizierte
polymerisierbare Masse erhalten wurde.
Ein Gemisch von 296 Teilen Phthalsäureanhydrid, 245 Teilen Maleinsäureanhydrid, 532 Teilen Tetrahydrophthalsäureanhydrid,
186 Teilen Äthylenglykol, 49o Teilen des tertiären Glycidylalkanoats "Cardura E", 72o Teilen des Dimethyl glycidylesters
von Carbonsäure (Epiclon 4oo), 284 Teile Glycidylmethacrylat, 13,8 Teilen Triphenylphosphit-, 1,4
Teilen Hydrochinon und 82,6 Teilen Toluol wurde auf die im Herstellungsbeispiel 3 beschriebene Weise umgesetzt,
bis die Säurezahl 1o oder weniger betrug. Dem Reaktionsgemisch wurden 3o5 Teile Styrol, 3o5 Teile Methylmethacrylat,
und 1,4 Teile Hydrochinon zugesetzt, wobei eine ungesättigte Polyesterharzmasse erhalten wurde.
Ein Gemisch von 35 Teilen Methylmethacrylat, 9 Teilen Styrol, 33 Teilen n-Butylacrylat, 23 Teilen 2-Hydroxyäthylmethacrylat,
1 Teil Laurylmercaptan und 1 Teil 2,2'-Azobisisobutyronitril
wurde innerhalb von 2 Stunden bei einer Rückflußtemperatur von 11o bis 115°C tropfenweise zu 7o
Teilen von gleichzeitig in einen mit Rührer versehenen Kolben eingeführtem Toluol gegeben. Diesem Gemisch wurde
tropfenweise innerhalb von 3o Minuten bei der gleichen Temperatur ein Gemisch von o,5 Teilen 2,2'-Azobisisobutyro-
509813/1016
nitril und 3o Teilen Toluol zugesetzt. Das erhaltene Ge- |
misch wurde 1,5 Stunden bei der gleichen Temperatur gehalten. Diesem Gemisch wurden 21,5 Teile Tetrahydrophthalsäureanhydrid
zugesetzt, worauf das Gemisch der Reaktion bei 11o bis 115°C überlassen wurde, bis die Säurezahl 39 oder :
weniger betrug. Dem Gemisch wurde tropfenweise innerhalb von 3o Minuten ein Gemisch von 2of1 Teilen GlycidyImethacrylat,
ο,14 Teilen Hydrochinon und o,U Teilen Triäthylamin züge- j
setzt, worauf die Reaktion bei der gleichen Temperatur durchgeführt wurde, bis die Säurezahl 5 oder weniger betrug,
wobei eine ungesättigte Acrylharzmasse erhalten wurde !
(nicht flüchtige Bestandteile 58,3 %, Viskosität V-W gemessen mit dem Gardner-Blasen-Viskosimeter). j
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 5o Teile der ;
gemäss Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 6 ' hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat,
1,25 Teile Benzoinmethyläther, 2,5 Teile Benzil, 4o Teile Butylacetat und 5o Teile Titandioxyd
("Tioxide R-CR3", Hersteller British Titan Products
Corp). dispergiert wurden. !
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 5o Teile der
gemäss Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren Masse, 75 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 6 hergestellten
polymerisierbaren Masse, 25 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat,
2,5 Teile Benzoinmethyläther, 25 Teile Butylacetat und 25 Teile eines organischen roten Pigments
("Collofine Red 236", Hersteller Dainippon Ink & Chemicals,
Inc.) dispergiert wurden.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 5o Teile der
gemäss Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisier-
50981 3/1016
baren Masse, 75 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 6
hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat,
2,5 Teile Benzil, 37,5 Teile Butylacetat und 12,5 Teile Preussischblau-Pigment (HN-65o Konjyo"
Hersteller Dainichi Seika Co., Ltd.) dispergiert wurden.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 5o Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat,
2,5 Teile Benzoinmethyläther, 45 Teile Butylacetat und 5 Teile Rußpigment ("Black Pearl 6o7",
Hersteller Cabot Corporation) dispergiert wurden.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 5o Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren Masse, 75 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 6
hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat,
1,25 Teile Benzoinmethyläther, 2,5 Teile Benzil, 4o Teile Butylacetat und 5o Teile Titandioxyd
("Tioxide R-CR3", Hersteller British Titan Products Corp.)
dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde dann auf eine gereinigte Blankstahlplatte aufgetragen, die 1o Minuten
stehengelassen wurde. Die Anstrichschicht wurde dann unter den in Tabelle 1 genannten Bedingungen bestrahlt. Die Eigenschaften
der Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 5o Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat,
2,5 Teile Benzoinoctyläther, 37,5 Teile Butylacetat und 12,5 Teile eines organischen gelben
Pigments ("Cromophthal Yellow A2R", Hersteller Ciba-Geigy
509813/1016
Limited) dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf
die in Beispiel 1 beschriebene Weise aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht
sind in Tabelle 1 genannt.
Beispiel 3 . '
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 5o Teile der .;
gemäss Herstellungsbeispiel 5 hergestellten ßolymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile Trimethylolpropantriiuethacrylat,
2,5 Teile Benzoinmethylather, 25 Teile Butylacetat und 25 Teile eines organischen Rotpigments ;
("Collofine Red 236", Hersteller Dainippon Ink & Chemical Inc.) dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in
Beispiel 1 beschriebene Weise aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in
Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 5o Teile der
gemäss Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren Masse, 75 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 6 hergestellten
polymerisierbaren Masse, 15 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat, 1o Teile Cyclohexylmethacryiat, 2,5 Teile
Benzoinmethyläther, 37,5 Teile Butylacetat und 12,5 Teile eines roten Eisenoxydpigments ("Tenyo Bengara Nr. 5o1", Hersteller
Tone Sangyo Kabushiki Kaisha) dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise
auf das Werkstück aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 5o Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile Trimethylolpropantri-
50981 3/1016
-2o-
methacrylat, 2,5 Teile Benzil, 37,5 Teile Butylacetat und
12,5 Teile Preussischblau ("N-65o KOnjyo", Hersteller
Dainichi Seika Kabushiki Kaisha) dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene
Weise auf das Werkstück aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in
Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 5o Teile der
gemäss Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren Masse, 75 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 6
hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile Triallylisocyanurat,
2,5 Teile Benzoinpropyläther, 37,5 Teile Butylacetat und 12,5 Teile eines organischen Grünpigments
("Cyanine Green 2YK", Hersteller Dainippon Ink & Chemicals, Inc.) dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die
in Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der
Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 5o Teile der
gemäss Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren Masse, 75 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 6
hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat,
2,5 Teile Benzoinmethyläther, 45 Teile Butylacetat und 5 Teile eines Schwarzpigments
("Black Pearl 6o7", Hersteller Cabot Corporation) dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in
Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der
Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 125 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 7 hergestellten ungesättigten
50981 3/1016
Polyesterharzmasse, 2o Teile Trimethylolpropantrimethacrylat,
5 Teile Styrol, 2,5 Teile Benzil, 60 Teile Butylacetat und 3o Teile Titandioxyd ("Tioxide R-CR3") dispergiert
wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 ;
beschriebene Weise auf das Werkstück aufgebracht. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht
sind in Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 125 Teile der
gemäss Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren Masse, 2,5 Teile Benzoinmethyläther, 65 Teile Butylacetat
und 12,5 Teile des gelben Farbstoffs "Chromophthal Yellow A^R" dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde
auf die in Beispiel 1. beschriebene Weise auf das Werkstück aufgetragen. Die Eigenschaften der Anstrichschicht sind
in Tabelle 1 genannt. (
Beispiel 1o
\
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 172 Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 8 hergestellten ungesättigten
Acrylharzmasse, 25 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzoinmethyläther, 2o Teile Butylacetat und
12,5 Teile des gelben Farbstoffs "Chromophthal Yellow A2R" dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die
in Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück aufgetragen und die Anstrichschicht in der in Tabelle 1 genannten
Weise bestrahlt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 genannt.
I00 Teile des gemäss Beispiel 1 hergestellten Anstrichmittels,
o,3 Teile des gemäss Beispiel 3 hergestellten Anstrichmittels, o,7 Teile des gemäss Beispiel 5 hergestellten
Anstrichmittels und 4,6 Teile des gemäss Beispiel 7 hergestellten Anstrichmittels wurden mit einem Schnellrührer
gut gemischt, wobei ein Anstrichmittel, das vier 509813/1016
Farbkomponent'en enthielt, erhalten wurde. Dieses Anstrichmittel wurde dann auf die In Beispiel 1 beschriebene Welse
auf das Werkstück aufgetragen und gehärtet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 genannt.
4,9 Teile des gemäss Beispiel 1 hergestellten Anstrichmittels,
1,5 Teile des gemäss Beispiel 3 hergestellten Anstrichmittels, 73,1 Teile des gemäss Beispiel 5 hergestellten
Anstrichmittels und 2o,5 Teile des gemäss Beispiel 7 hergestellten Anstrichmittels wurden mit einem
Schnellrührer gemischt, wobei ein Anstrichmittel, das vier Farbkomponenten enthielt, erhalten wurde. Das Anstrichmittel
wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück aufgetragen und bestrahlt. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 1 genannt.
509813/1016
Beisp. Erste Stufe der Härtung Zweite Stufe d. Härtung Lichtquelle Bestrah- Lichtquelle BesLrahlungs-
lungsdauer dauer (Min.) (Min. )
Eigenschaften der Schicht Dicke Aussehen·-* Glanz*1 Blei-
stifthärte5
Maximale Filmdicke, j μ 6 I
Hochdruckquecksilberlampe
ziemlich zieml. H 8o gut gut
Metallhalogenidlampe
Hochdruckquecks.lampe 14o
gut
gut
<"8o
14o
cn O (O
Hochdruckquecksilberlampe ziemlich
17 gut schlecht
17 gut schlecht
o,5
Metallhalogenidlampe
Hochdruckquecksilber lampe
| 2 | ■ ■ | 15 | schlecht | —— | <15 |
| 2 | 15 | Il | — | H 85 | |
| 2 | 85 | gut | gut | ||
85
85
| Hochdruckqueck silberlampe |
3 | - | 0 | 55 | ziemlich gut |
zieml. gut |
H | I ^55 , |
| Metallhalogenid- lampe |
1 | Hochdruckqueck- silberlampe |
2 | 8o | gut | gut | H | 8o |
| Hochdruckqueck silberlampe |
3 | 0 | 6o | ziemlich gut |
zieml. gut |
F | i i < 6o |
Metallhalogenidlampe
Hochdruckqueck silberlampe 9o
gut
gut
9o
Hochdruckquecksilberlampe 8o
ziemlich
gut
gut
zieml
gut
gut
Metallhalogenidlampe
Hochdruckqueck silberlampe Öut
gut
<8o
Lichtquelle Bestrah- Lichtquelle Sestrahlungs- Dicke Aussehen·1 Glanz4 Bleilungsdauer
dauer stift?
(Min.)
(Min.)
härte"
Maximale Filmdicke, μ
Hochdruckquecksilber lampe
Metallhalogenid lampe
Hochdruckquecksilberlampe
2
48
zieml. gut
zieml gut
1οο
gut
gut
1oo
CX) CD
Hochdruckquecksilberlampe
Metallhalogenid lampe
Hochdruckquecksilberlampe
2
5o
zieml. gut
zieml gut
55
gut
gut
55!
11
Hochdruckquecksllberlampe Metallhalogenidlampe
Hochdruckquecksilberlampe 2
Hochdruckquecksilberlampe
Metall-
halogenid-
lampe
o,5
6o
zieml gut
zieml gut
HB
gut
gut
HB
3o
schlecht schlecht —
8o
| Hochdruckqueck- 9 silberlampe |
3 | 0 | 4o | zieml. gut |
ζ ieml. gut |
2H | 1oo |
| Metallhalogenid- lampe |
1 | Hochdruckqueck silberlampe 2 |
1oo | gut | gut | 2H | <r"° |
| Hochdruckqueck- 1(D silberlampe |
3 | 0 | 4o | zieml. gut |
schlecht | F | 6o ' |
| Metallhalogenid- lampe |
1 | Hochdruckqueck silberlampe 2 |
6o | gut | gut | F | |
| 2,5 | JlO | gut | gut | H | 11o | |
| Hochdruck- | 2 | 1 10 | Il | Il | H | 11o |
| quecksilber- lampe |
2 | 8o | η | zieml. gut |
H | ^ 8o |
| 1 | 8o | ti | Il | F | ^-80 |
Tabelle 1 (Fortsetzung)
Beisp. Erste Stufe der Härtung Zweite Stufe d. Härtung Eigenschaften der Schicht
Lichtquelle Bestrah- Lichtquelle Bestrahlungs- DickäAussehen·3 Glanz** Blei-
lungsdauer (Min.)
dauer
(Min.)
(Min.)
stifthärte5
Maximale Filmdicke,
JiJ
12
en ο co oo
Hochdruckquec) silberlampe
3o
zieml,
gut
gut
zieml,
gut
gut
Metall-
halogenid-
lampe
1/12
1/3
o,5
Hochdruckquecksilber lampe
| 3 | 4o | gut | gut | H | 4o |
| 2 | 8o | " | " | H | 8o |
| 2,5 | loo | M | Il | H | 1oo |
| 2 | loo | Il | Il | H | 1oo |
| 1 | 9o | It | ■1 | F | 9o |
ro -ρ-
-P-OO CD
8o
8o
1) Typ H 2000L (Hersteller Tokyo Shibaura Denki Co., Ltd.): 2kW χ 2 Birnen; Bestrahlung«.-abstand
2o cm. Die für die Härtung in der zweiten Stufe und in den anderen Beispielen verwendete Hochdruckquecksilberlampe ist der gleiche Lampentyp wie oben. I
2) Vio Flash 2000 (Hersteller Nippon Denchi Co., Ltd.): 1,8 kW, 1 Birne; Bestrahlungsabstand
25 cm. Die gleiche Metallhalogenidlampe wurde in den anderen Beispielen ver- !
wendet.
3) gilt: keine Anomalität wurde beobachtet
ziemlich gut: sehr feine Runzeln wurden beobachtet
schlecht: Falten und Runzeln wurden beobachtet ■
ziemlich gut: sehr feine Runzeln wurden beobachtet
schlecht: Falten und Runzeln wurden beobachtet ■
4) gut: guter Glanz
ziemlich gut: leichte Verminderung des Glanzes wurde festgestellt (Mattierung)
schlecht: Mattierung festgestellt.
5) Die Bleistifthärte wurde mit Bleistiften "Mitsubish UNI (Hersteller Mitsubishi
Enpltsu Kabushiki Kaisha) gemessen.
6) Die Dicke ist die mit einem elektromagnetischen Filmdickenmesser vom Kett-Typ
gemessene maximale Filmdicke, wenn keine Anomal!tat auf der Oberfläche der
Anstrichschicht festgestellt wurde.
cn ο to
Beispiel 13 j
1oo Teile des gemass Herstellungsbelsplel 9 hergestellten
Anstrichmittels, ο,3 Teile des gemäss Herstellungsbei- ,
spiels 1o hergestellten Anstrichmittels, o,7 Teile des gemäss Herstellungsbeispiel 11 hergestellten Anstrichmittels
und 4,6 Teile des gemäss Herstellungsbeispiel hergestellten Anstrichmittels wurden mit einem Schnellmischer
gut gemischt, wobei ein Anstrichmittel mit vier Farbkomponenten erhalten wurde. Dieses Anstrichmittel
wurde auf eine gereinigte Blankstahlplatte aufgebracht und 1o Minuten stehengelassen. Die Platte wurde dann
unter den in Tabelle 2 genannten Bedingungen bestrahlt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 genannt: !
| Härtung i.d. ersten Stufe | Filter | οΛ | Uv-P J | ilestrahlunqs dauer(Min.) |
Härtunq i.d.zweiten Stufe | O | ■: | • | 2 | 90 | j | Aussehen | |
| Lichtquelle | UV-255^ | Y-Y 4210) |
2
Γ 5 |
Bestrahlung^-flexion dauer,Min. |
Hochdruckqueck- siiberieuupe^J ' 2 |
_ d | ■ 88 | keine Anomalit£t | |||||
| UV-274 * | Horhdruckaueck)- 7) silberlampe2 llasolatte |
2 | . 88 | -ClO- | |||||||||
| UV-295^ · . | HoahdiuckquecJ- silberlampe T^rmestrahlen absorb. Glas **' |
5 | 91 | -do- | |||||||||
| Netallhalo- jenidlampe ' |
Glasplatte ' | 2 | Hochdruck quecksilber lampe |
2 | Hochdruckquecl. - | 85 | -do- | ||||||
| ~ '" ΎΓ | 5 | silberlampe*' | 90 | -do- | |||||||||
|
CJl
O |
Glasplatte | 2 | Hochdruckqueck silberlampe ^' |
84 | -do- | ||||||||
| CD | U/-35 | 5 | Hochdruck juecl silberlampe ^ |
91 | -do- | ||||||||
| CO | 2 | 83 | -do- | ||||||||||
| —* | 2 | 90 | -do- | ||||||||||
| CO ■>«. |
5 | 92 | -do- -do- . " |
||||||||||
| O | 2 | ου | -do- | ||||||||||
| 5 | 85 | "-do- ~" | |||||||||||
| CD | Γ 2 | 80 | -do- | ||||||||||
| 5 | 85 | -do- | |||||||||||
| ι · | 56 | -do- | |||||||||||
| 3 | 77 | sehr matt | |||||||||||
| 83 | :eine Anomaiität | ||||||||||||
| 2 | . 67 | -do | |||||||||||
| 5 | 63 | sehr matt | |||||||||||
| 10 | 61 | -do- | |||||||||||
| 78 | -do- .Jceine Anojnalität |
||||||||||||
| 5 | 95 | -do- | |||||||||||
| •ιό | 90 | -do- | |||||||||||
| 72 | sehr matt | ||||||||||||
| 60 | Vergilbung I |
||||||||||||
1) ViQ Flash 2000 (Hersteller Nippon Denchi Co.,Ltd.)
2) Typ H 2000 L (Hersteller Tokyo Shibaura Denki Co.f
Ltd.); 2 kW, 2 Birnen; Bestrahlungsabstand 2o cm.
3), 4), 5), 8), 9) und 1o): Glasfilter (Hersteller
Tokyo Shibaura Denki Co., Ltd.):
Durchlässigkeit/Wellenlänge:
UV-25: 1o%/225 itiu; 5o%/255 mu; 9o%/332 mu
UV-27: 1o%/235 mu
UV-29: 1o%/267 mu
UV-35: 1o%/335 mu !
UV-39: 1o %/375 mu
V-Y 42: Io %/4o5 mu " ' . ' · j
6) Kalksodaglas (Fensterglas), Dicke 1 mm, Durchlässigkeit/Wellenlänge:
1o%/316 mu, 5o %/332 mu, 8o%/349 mu
7) Natronkalkglas (poliertes Flachglas);Dicke 3 mm, Durchlässigkeit/Wellenlänge: 1o%/3o7 mu, 5o%/325 mu
8o%/34o mu ' '
11) UV-800 (Hersteller üshio Denki Kabushiki Kaisha) 800 W, 1 Birne; Bestrahlungsabstand 5 cm. !
12) UV-800 Zusatz (Hersteller Ushio Denki,K.K.). ;
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 5o Teile der gemäss Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäss Herstellungsbeispielthergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzoinoctyläther, 37,5 Teile Butylacetat und 12,5 Teile eines
organischen gelbenPigments ("Chromophthal Yellow A2R", Hersteller Ciba-Geigy , Ltd.) dispergiert wurden. Das
Anstrichmittel wurde in der gleichen Weise wie in 'Beispiel
13 aufgetragen, stehengelassen und dann bestrahlt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 genannt.
50 9813/1016
Lichtquelle
Metallhalogenidlampe
Hochdruckquecksilber
lampe
lampe
Filter
Bestrahlungs dauer, Min.
Härtung in der zweiten Stufe. Lichtquelle Bestrahlungs·
dauer,Min.
UV-253'
UV-274)
üV-295)
UV-274)
üV-295)
Glasplatte
7)
7)
UV-358)
UV-399)
UV-399)
V-Y 42
1o)
Glasplatte
7)
1 3 5 Hochdruckquecksilber-
2) lampe '
Aussehen
Hochdruckquecksilber·
2) lampe '
gut
H Il Il
gut oder zieml. dto.
gut
■-j <P
gut oder zieml.gu^
Hochdruck-
uqecksilberlampe
2 5
1o
Wärmestrah- 2
lung absorbie- 5
12)
rendes Glas Hochdruckquecksilber lampe
Hochdruckquecksilber-
2) lampe '
schlecht gut
zieml.gut
schlecht gut
keine Bestrahlung
Hochdruckquecksilberlampe
2 5
schlecht
1) bis 12): Wie in den Fußnoten von Tabelle 2) 13) gut: keine Anomalität im Aussehen beobachtet
ziemlich gut: sehr kleine Falten und Runzeln wurden
beobachtet schlecht: Falten und Runzeln wurden beobachtet.
Das gemäss Beispiel 2 hergestellte Anstrichmittel wurde
auf eine gereinigte Blankstahlplatte aufgebracht und 1o
Minuten stehengelassen. Die Anstrichschicht wurde dann
unter den in Tabelle 4 genannten Bedingungen bestrahlt.
Die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 4
genannt.
Beispiel 16 ,
Ein Anstrichmittel wurde durch Dispergieren von 172 Teilen der gemäss Herstellungsbeispiel 8 hergestellten ungesättigten
Acrylharzmasse, 25 Teilen Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teilen Benzil, 2o Teilen ßutylacetat
und 12,5 Teilen des gelben Farbstoffs "Cromophthal Yellow
A2R" hergestellt. Das Anstrichmittel wurde auf eine gereinigte Blankstahlplatte aufgetragen. Das Werkstück
wurde 1o Minuten stehengelassen und die Anstrichschicht
dann unter den in Tabelle 4 genannten Bedingungen bestrahl!:. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde durch Dispergieren von 125 Teilen der gemäss Herstellungsbeispiel 7 hergestellten ungesättigten
Polyesterharzmasse, 25 Teilen Triallylisocyanurat, 2,5 Teilen Benzoinisopropylather, 37,5 Teilen Butylacetat
und 12,5 Teilen eines organischen Grünpigments, ("Cyanine Green 2YK", Hersteller Dainippon Ink & Chemicals, Inc.)
hergestellt und in der gleichen Weise wie in Beispiel auf das Werkstück aufgetragen und stehengelassen. Die
Anstrichschicht wurde dann unter den in Tabelle 4 genannten Bedingungen bestrahlt. Die Ergebnisse sind in Tabelle
4 genannt. 509813/1016
| Beisp. | Härtung in der ersten Stufe | 1 | Tabelle | 4 | Eigenschaften | der | zieml.gut | Glanz (15) |
Blei- stift- ,-härte (17) |
H | .gut H | F | gut Il |
HB | Maximale | * | |
| Lichtquelle Filter Bestrah | Metall- Glasplatte7*1 | Härtung i.d. | 2. Stufe | Anstrichschicht | gut | schlecht H | gut H | H | F | η | HB | Filmdicke | |||||
| lungs- dauer, Min |
halogenid- — 3 | Lichtauolle | Bestrah- | Dicke Aus- 13· . u sehen ' |
η | gut | H | zieml.gut zieml. HB | gut | HB | ^ (16) | ||||||
| 3 | lampe14* Glasplatte7*1o | lungs- dauer ,Min |
17 | zieml. | schlecht H | schlecht F | gut | Il | HB | ||||||||
| Hochdruck- Glas- 3 | 3 | -" | 0 | 83 | schlecht | zisml | gut | ■1 | 177 | ||||||||
| quecksilber-platte ' 5 | Hochdruck-Glas- 3 | Hochdruck- | 9o | zieml.gut | gut | Il | Il | 83 <- | ro | ||||||||
| lampe | quecksil- platte7* 5 lampe |
quecksilber- | 2 | gut | Il | Il | Vo? | ||||||||||
| Hochdruck- — 3 | lampe ' | 15 | Il | NJ> | |||||||||||||
| cn | quecksil- Glas- 2 | 25 | gut | 15 7 | |||||||||||||
|
^ σ
co |
15 | 2\ 7) 3 berlampe^'platte ' |
Hochdruck | 85 | II | 257 | CO LJ IO |
||||||||||
| OO | Metallhalo 2 | quecksilber | 2 | 9o | η | 85 | |||||||||||
| co | genid- Glas- 1o | lampe ' | 13 | 9o< | |||||||||||||
| CD | 16 | lampe14* platte7* | 0 | 8o | 137- | ||||||||||||
| cn | Hochdruck | 9o | 8o | ||||||||||||||
| quecksilber lampe2' |
2 | 35 | 9o | ||||||||||||||
| Hochdruck- | 0 | 75 | 35 7 | ||||||||||||||
| 17 | quecksil- | 2 | 75 | 75 ~? | |||||||||||||
| berlampe | 8o | 757 | |||||||||||||||
| Hochdruck | 12o | 8o | |||||||||||||||
| quecksilber | 2 | 12o | |||||||||||||||
| lampe | |||||||||||||||||
1) bis 12) wie in Tabelle 2)
13) wie in Tabelle 3)
14) Vio Flash 2000 (Hersteller Nippon Denchi Co.,Ltd.)
1,8 kW, 1 Birne; Bestrahlungsabstand 25 cm.
15) gut: guter Glanz
ziemlich gut: leichte Verminderung des Glanzes (Mattierung) wurde beobachtet
schlecht: Oberfläche matt .
16) Die angegebene Dicke ist die mit einem elektromagnetischen Filmdickenmesser vom Kett-Typ gemessene
maximale Filmdicke, wenn keine Anomalität im Aussehen der Oberfläche der Anstrichschicht beobachtet
wurde
17) Die Bleistifthärte wurde mit Bleistiften "Mitsubishi UNI" gemessen(Hersteller Mitsubishi Enpitsu
Kabushiki Kaisha).
Beispiel 18 !
Das gemäss Beispiel 1 hergestellte Anstrichmittel, ■
das vier Farbkomponenten enthielt, wurde auf eine gereinigte Blankstahlplatte aufgebracht, die 1c Minuten
stehengelassen wurde. Die Anstrichschicht wurde dann unter den in Tabelle 5 genannten Bedingungen bestrahlt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 genannt.
Ein Anstrichmittel mit vier Farbkomponenten wurde durch Mischen von 4,9 Teilen des gemäss Herstellungsbeispiel
9 hergestellten Anstrichmittels, 1,5 Teilen des geraäss Herstellungsbeispiel 1o hergestellten Anstrichmittels,
73,1 Teilen des gemäss Herstellungs-' beispiel 11 hergestellten Anstrichmittels und 2o,5 Teilen
des gemäss Herstellungsbeispiel 12 hergestellten Anstrichmittels in einemSchnellmischer hergestellt.
Dieses Anstrichmittel wurde auf eine gereinigte Blankstahlplatte aufgetragen, die 1o Minuten stehengelassen
wurde. Die Anstrichschicht wurde dann unter den in
Tabelle 5 genannten Bedingungen bestrahlt. Die Er-
5 0 9 8 13/1016
- 2-4Λ2Β-7-9
_
-34-gebnisse sind in Tabelle 5 genannt,
509813/1016
Lichtquelle Filter Bestrahlungszeit,Min.
Härtung i.d.2.Stufe Lichtquelle Bevtrahlungszeit,Min.
Eigenschaften d. Anstrichschicht Maximafe
Dicke Aussehen Glanz Bleistif- FiIm-
u (13) (15) härte (17) dicke !
Hochdruckquecksilber- Glas- -.3 lampe'*' platte '
schlecht schlecht Messung
unmögl. 3o "*
zieml.gut zierol.gut HB Ao ρ
Metallhalogen id lampe14)
Glaspl
Glaspl
Glaspl
7)
7)
7)
Glasplatte
7)
Glasplatte
7)
o,5
o,5
Hochdruck-
quecksilber-
2)
lampe
2,5
2,5
o,5
o,5
| ne | gut | gut | H |
| ue- | η | Il | H |
| 11o | η | Il | H |
| 11o | Il | Il | H |
| 8o | Il | zieml.gut | F |
| loo | N | gut | F |
| 8o | Il | zieml.gut | H |
| 1oo | Il | gut | H |
| 1oo | Il | ·· | H |
| 8o | Il | ζ iaml. gut | B |
| 1oo | H | gut | B |
| loo | η | Il | H |
00 11o* T ^j·
8O 7 <°
loo
1oo
1oo
1oo
8o -7
too
1oo
too
1oo
Härtung in der ersten Stufe
cn
ο
co
oo
ο
co
oo
CZI
CT5
Lichtquelle
Filter Bestrahlungszeit,Min.
Härtung i.d.2.Stufe Lichtquelle Bestrahlungszeit,Min.
Eigenschaften d. Anstrichschicht Maximal
Dicke Aussehen Glanz Bleistif- Film- :
u (13) (15) härte (17) dicke |
jx (16) !
Hochdruck-
quecksil- Glaspl.
2)
berlampe
'
7)
3 3
0 0
zieml.gu+^ zieml.gut H
M η HB
Glaspl
Metall-
halogenid- Glaspl
Λ )
lampe1*;
Glasplatte
7)
7)
7)
Glaspl.
7)
of5 o,5 1 1
2 2 2 3
5 5
Hochdruckquecksil berlampe '
2,5
2,5
ο,5
ο,5
gut
gut
H
•I
Il
Il
•I
Il
Il
H H H H F F H H B B
3θ
1οο 11ο 1οο 11ο
9ο
8ο
1) bis 17): wie in den bisherigen Tabelle.
Claims (8)
1./ Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen, dadurch gekennzeichnet, daß
man die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen mit aktinischer Strahlung einer Wellenlänge im Bereich
von etwa 185 bis 5oo mu mit überwiegender Wellenlänge im Bereich von etwa 38o bis 42o mu bestrahlt oder mit
aktinischer Strahlung einer Wellenlänge im Bereich von etwa 185 bis 5oo mujdurch ein Filter, das Strahlung einer
Wellenlänge von nicht mehr als etwa 225 mu zu 0 bis etwa
Io % durchlässt, und dann mit aktinischer Strählung einer
Wellenlänge im Bereich von etwa 185 bis 5oo rau mit überwiegender Wellenlänge im Bereich außerhalb von 38o bis
42o mu oder mit der zweiten Strahlung der ersten Bestrahlungsstufe
ohne Verwendung des Filters belichtet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Bestrahlung in einer ersten Härtungsstufe mit aktinischer Strahlung einer Wellenlänge im Bereich von
etwa 185 bis 5oo mu mit überwiegender Wellenlänge im Bereich von etwa 38o bis 42o mu und in einer zweiten Härtungsstufe
mit aktinischer Strahlung im Bereich von- etwa 185 bis 5oo mu mit überwiegender Wellenlänge im Bereich
außerhalb von etwa 38o bis 42o mu vornimmt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Bestrahlung in einer ersten Stufe
mit aktinischer Strahlung einer Wellenlänge im Bereich von etwa 185 bis 5oo mu durch ein Filter, das Strahlung
einer Wellenlänge von nicht mehr als etwa 225 mu zu O bis etwa 1o % durchlässt, und in einer zweiten Stufe mit
der gleichen aktinischen Strahlung ohne Verwendung des
Filters vornimmt.
50981 3/1016
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß man die aktinische Strahlung einer Wälenlänge im Bereich von etwa 185 bis 5oo mu mit überwiegender
Wellenlänge im Bereich von etwa 38o bis 42o mu etwa 5 Sekunden bis 2o Minuten einwirken lässt.
5. Verfahren nach Anspruch *, dadurch gekennzeichnet,
daß man die aktinische Strahlung einer Wellenlänge im Bereich von etwa 185 bis 5oo mu mit überwiegender
Wellenlänge außerhalb des Bereichs von etwa 38o bis 42o rau etwa 15 Sekunden bis 15 Minuten einwirken lässt.
6. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Quelle der aktinischen Strahlung
im Bereich von etwa 185 bis 5oo mu mit überwiegender Wellenlänge im Bereich von etwa 38o bis 42o mu eine
Quecksilberdampflampe verwendet, die durch Zufügung eines oder mehrerer der Metall Gallium, Blei, Aluminium,
Calcium, Cer, Indium, Calium, Lanthan, Magnesium, Mangan, Molybdän, Niob, Scandium, Strontium una Thorium
und/oder einer oder mehrerer Verbindungen dieser Metalle zu dem darin eingeschlossenen Quecksilber oder durch Ersatz
eines Teils dieses Quecksilbers durch die genannten Metalle und/oder Metallverbindungen modifiziert worden
ist.
7. Verfahren nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß man Filter aus Silikatgläsern, Boratgläsern,
Farbgläsern oder optischen Gläsern verwendet.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man als Silikatgläser Natronkalkglas, Bleiglas,
Borsilikatglas, Bariumglas oder Aluminiumoxydsilikatglas und als Boratglas Aluminiumoxydboratglas verwendet.
509813/1016
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| JP10472673A JPS5419896B2 (de) | 1973-09-17 | 1973-09-17 | |
| JP10472773A JPS5419897B2 (de) | 1973-09-17 | 1973-09-17 |
Publications (3)
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|---|---|
| DE2442879A1 true DE2442879A1 (de) | 1975-03-27 |
| DE2442879B2 DE2442879B2 (de) | 1978-04-13 |
| DE2442879C3 DE2442879C3 (de) | 1978-12-14 |
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ID=26445127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742442879 Expired DE2442879C3 (de) | 1973-09-17 | 1974-09-07 | Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR2243962B1 (de) |
| GB (1) | GB1479742A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2629395A1 (de) * | 1975-06-30 | 1977-01-27 | Toyoda Gosei Kk | Geformter kunststoffgegenstand und herstellungsverfahren |
| US7466480B2 (en) | 2004-09-29 | 2008-12-16 | Schott Ag | UV-blocking filter comprising a layer of temperature stable silver-containing diffusion paint on a borosilicate glass body |
| CN112812235A (zh) * | 2021-01-27 | 2021-05-18 | 重庆海联水性涂料有限公司 | 水性环氧改性树脂及其制备方法、涂料及其制备方法 |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4169167A (en) * | 1978-06-26 | 1979-09-25 | Lord Corporation | Low gloss finishes by gradient intensity cure |
| DE2842938A1 (de) | 1978-10-02 | 1980-04-17 | Roehm Gmbh | Verfahren zum polymerisieren mittels uv-licht |
| US5194365A (en) * | 1985-06-19 | 1993-03-16 | Ciba-Geigy Corporation | Method for forming images |
| CH678897A5 (de) * | 1986-05-10 | 1991-11-15 | Ciba Geigy Ag | |
| DE102005024362A1 (de) * | 2005-05-27 | 2006-11-30 | Basf Coatings Ag | Verfahren zur Herstellung kratzfester gehärteter Materialien |
-
1974
- 1974-09-07 DE DE19742442879 patent/DE2442879C3/de not_active Expired
- 1974-09-16 GB GB4017274A patent/GB1479742A/en not_active Expired
- 1974-09-17 FR FR7431422A patent/FR2243962B1/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2442879B2 (de) | 1978-04-13 |
| GB1479742A (en) | 1977-07-13 |
| FR2243962B1 (de) | 1979-02-02 |
| FR2243962A1 (de) | 1975-04-11 |
| DE2442879C3 (de) | 1978-12-14 |
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