DE2442879B2 - Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen - Google Patents
Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und ÜberzugsmassenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrich- und Überzugsmassen in zwei
Stufen, wobei Anstrichfilme mit hoher Deckkraft, verbessertem Aussehen und gewünschtem Farbton
hergestellt werden können.
Die Lichthärtung von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen zur Bildung von Anstrichfilmen
mit hoher Deckkraft und gewünschtem Farbton erfolgt im allgemeinen durch Bestrahlen mit aktinischem Licht
einer Wellenlänge im Bereich von 185 bis 500 πιμ.
Ferner ist die für diesen Zweck verwendete Lichtquelle im allgemeinen auf eine Art begrenzt Bei diesem
Verfahren der Lichthärtung ergibt sich im allgemeinen durch die Anwesenheit eines Färbemittels, z. B. eines
Pigments, im lichthärtbaren Anstrichmittel ein großer Unterschied in der Härtung zwischen dem oberen Teil
und dem unteren Teil einer Anstrichschicht, so daß die Anstrichschicht dazu neigt, ein kreppartiges Aussehen
oder eine Kräuselung anzunehmen. Demzufolge ist es schwierig, Anstrichschichten mit glatter und glänzender
Oberfläche herzustellen. Daher sind Art und Menge der in lichthärtbare Anstrich- und Überzugsmassen einzuarbeitenden
Färbemittel und die Verwendung der, erhaltenen Anstrichmittel stark beschränkt.
Es ist bekannt, eine Kombination einer Leuchtstofflampe für die Lichthärtung und einer Quecksilberhochdrucklampe
für die Härtung von lichthärtbaren Anstrichmitteln, die ein transparentes Überzugsmaterial
zusammen mit einem Wachs oder ein Extenderpigment mit guter Durchlässigkeit für Ultraviolettstrahlen
enthalten, zu verwenden. Es ist ferner bekannt, die Lichthärtung durch Bestrahlen mit aktinischem Licht
und anschließend mit ionischer Strahlung durchzufüh- -, ren (japanische Auslegeschrift Nr. 40 871/1973). Bei dem
erstgenannten Verfahren, bei dem zwei verschiedene Arten von Lichtquellen mit nahezu gleichen überwiegenden
Wellenlängen verwendet werden, nutzt man einen Unterschied in der Intensität der beiden
ίο Strahlungen aus. Dieses Verfahren ist nachteilig
hinsichtlich der Härtedauer, wenn ein lichthärtbares Anstrichmittel mit hoher Deckkraft verwendet wird.
Die letztgenannte Methode, bei der eine Anstrichschicht mit nichtglänzender Oberfläche erhalten wird,
ist für die Zwecke der Erfindung unbefriedigend.
Aus »Farbe und Lack«, 74. Jahrg, Nr. 12,1968. S. 1183
und 1184, ist es bekannt, lichthärtbare Anstrichmittel
und Überzugsmassen mit aktinischer Strahlung im UV-Bereich in zwei Stufen zu härten. Dabei wird in der
ersten Stufe eine Quecksilber-Niederdruck-Lampe verwendet, deren Maximum bzw. dominierende Wellenlänge
bei 253,7 ιτιμ liegt. Im Gegensatz dazu wird gemäß
vorliegender Erfindung in der ersten Stufe eine Strahlung mit einem Strahlungsanteil, der im Wellenlängenbereich
von 380 bis 420 πιμ liegt, verwendet, die nur mit einer Strahlungsquelle wie z. B. einer Quecksilberhochdrucklampe
möglich ist. Weiterhin fehlt in »Farbe und Lack« die Verwendung eines Filters, das die
Strahlung von niederem Wellenlängenbereich ausschließt oder sehr stark verringert. Dies wird auch nicht
nahegelegt. Die Nachteile dieses bekannten Verfahrens liegen z. B. in der Härtedauer, wenn ein lichthärtbares
Anstrichmittel mit hoher Deckkraft verwendet wird.
Die US-PS 37 13 935 beschreibt ebenfalls ein zweistufiges Bestrahlungsverfahren, bei dem jedoch
dieselben Lichtquellen in beiden Stufen, d.h. Lampen mit demselben Wellenlängenbereich, verwendet werden.
Im Gegensatz dazu wird gemäß vorliegender Erfindung in den zwei Stufen mit verschiedenen
Wellenlängen bestrahlt. Wenn man in zwei Stufen mit derselben Wellenlänge bestrahlt, kann vollständiges
Aushärten kaum erreicht werden, wie das aus den Daten hervorgeht, die in den Beispielen und Tabellen der
vorliegenden Erfindung angegeben sind.
Als Ergebnis umfassender Untersuchungen über die Strahlungsdurchlässigkeit von lichthärtbaren Anstrich-
und Überzugsmassen wurde nun gefunden, daß durch zweistufige Bestrahlung der lichthärtbaren Anstrich-
und Überzugsmassen mit aktinischen Strahlungen Anstrichfilme gebildet werden können, die hohe
Deckkraft und den gewünschten Farbton sowie eine glatte und sehr glänzende Oberfläche und weder Falten
noch Kräuselungen aufweisen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum
Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen durch aktinische Strahlung in zwei Stufen,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß in der ersten Stufe die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen
mit aktinischer Strahlung des Wellenlängenbereichs von 185 bis 500 ιημ, wobei der Strahlungsanteil im
Wellenlängenbereich von 380 bis 420 ΐημ überwiegt oder mit aktinischer Strahlung des Wellenlängenbereichs
von 185 bis 500 ΐημ unter Verwendung eines Filters, das 0 bis 10% der Strahlung der Wellenlänge
unter 225 πιμ durchläßt, bestrahlt werden und in der zweiten Stufe die Bestrahlung unter Verwendung einer
aktinischen Strahlung des Wellenlängenbereichs von 185 bis 500 ΐημ, wobei der Strahlungsanteil im
Wellenlängenbereich unterhalb von 380 πιμ oder
oberhalb 420 πιμ fiberwiegt oder mit aktinischer
Strahlung im Wellenlängenbereich von 185 bis 500 πιμ
ohne Verwendung des Riters durchgeführt wird.
Bei dem zweistufigen Verfahren gemäß der Erfindung s
zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Oberzugsmassen werden diese in der ersten Stufe mit
aktinischer Strahlung, die eine Wellenlänge im Bereich von 185 bis 500 πιμ bei einer überwiegenden Wellenlänge im Bereich zwischen 380 und 420 πιμ hat, oder mit ι ο
aktinischer Strahlung einer Wellenlänge im Bereich von 185 bis 500 ΐημ durch ein Filter, das 0 bis etwa 10% der
Strahlung einer Wellenlänge von nicht mehr als 225 ηιμ
■ durchläßt, bestrahlt, wobei das Filter zwischen der
Quelle der aktinischen Strahlung und dem zu härtenden lichthärtbaren Anstrichmittel angeordnet ist, wodurch
der untere Teil der aus dem lichthärtbaren Anstrichmittel hergestellten Anstrichschicht gehärtet wird, während
die Oberfläche der Anstrichschicht noch ungehärtet bleibt Die zweite Stufe des Härtens wird durchgeführt,
indem die gebildete teilweise ungehärtete Anstrichschicht mit der Strahlung ohne Einfügung des Filters
bestrahlt wird, wodurch das Anstrichmittel vollständig gehärtet und ein Anstrichfilm mit hoher Deckkraft,
gutem Aussehen und gewünschtem Farbton erhalten wird. Die Oberfläche dieses Anstrichfilms ist glatt und
glänzend und zeigt weder Falten noch Kräuselungen.
Als aktinische Strahlung kommt für die Zwecke der
Erfindung jede Strahlung in Frage, die Energie zu emittieren vermag, durch die lichthärtbare Anstrichmittel und Oberzugsmassen gehärtet und getrocknet
werden. Zu diesen Strahlungen gehören beispielsweise Ultraviolettstrahlen. Sichtbares Licht kann ebenfalls für
diesen Zweck verwendet werden, wenn ein geeigneter Photosensibilisator verwendet wird. r>
Als Quellen der aktinischen Strahlung mit Wellenlängen im Bereich von 185 bis 500ΐτιμ und einer
überwiegenden Wellenlänge im Bereich von 380 bis 420 πιμ können für die Zwecke der Erfindung
modifizierte Typen üblicher Quecksilberdampflampen verwendet werden. Bei üblichen Quecksilberdampflampen, z. B. Quecksilberdampfmitteldrucklampen oder
Quecksilberdampfhochdrucklampen, sind Argon und Quecksilber in einer Quarzröhre eingeschlossen. Wenn
diese Lampen eingeschaltet werden, weisen sie einen oder mehrere Quecksilberdampfdriicke auf. Für die
Zwecke der Erfindung werden Quecksilberdampflampen verwendet, die durch Zuführung eines oder
mehrerer Metalle und/oder einer oder mehrerer Metallverbindungen zum Quecksilber oder durch Ersatz so
eines Teils des Quecksilbers durch diese Metalle und/oder Metallverbindungen modifiziert sind. Geeignet sind alle Metalle und Metallverbindungen, die eine
Strahlung mit einer überwiegenden Wellenlänge im Bereich von 380 bis 420 ιτιμ zu emittieren vermögen, die
länger ist als die Wellenlänge der üblichen Quecksilberdampfmitteldrucklampen und Quecksilberdampfhochdrucklampen, wobei die Intensität der überwiegenden
Wellenlänge größer ist als die der Wellenlänge von 365 mu. Als Beispiele der Metalle als solcher und der f>o
Metalle der Metallverbindungen sind Gallium, Blei, Aluminium, Calcium, Cer, Indium, Kalium, Lanthan,
Magnesium, Mangan, Molybdän, Niob, Scandium, Strontium und Thorium zu nennen. Das Metall kann als
solches oder in Form einer Metallverbindung in den Quecksilberdampflampen eingeschlossen werden. Die
bevorzugte Form der Metallverbindungen sind die Metalljodide, jedoch sind die Metallverbindungen nicht
hierauf begrenzt Ob das Metall als solches oder die Metallverbindung verwendet wird, hängt von der
Verdampfbarkeit oder Stabilität des einzuschließenden Materials ab. Das Metall kann jeweils allein oder in
Kombination mit einem oder mehreren anderen Metallen verwendet werden. Ebenso kann die Metallverbindung allein oder in Kombination mit einer oder
mehreren anderen Metallverbindungen verwendet werden. Ferner kann ein Metall oder eine Kombination
von Metallen mit einer oder mehreren Metallverbindungen verwendet werden. Wenn das Metall und/oder die
Metallverbindung mit einem oder mehreren anderen Metallen und/oder Metallverbindungen kombiniert
werden, werden vorzugsweise Metalle kombiniert, deren Lichtemissionen sich nicht gegenseitig stören.
Als Quelle der aktinischen Strahlung kann beispielsweise eine Quecksilberdampflampe mit eingeschlossenem Gallium verwendet worden. Eine solche Quecksilberdampflampe wird im allgemeinen als »Metallhalogenidlampe« bezeichnet. Einige solcher Lampen sind im
Handel erhältlich.
Die aktinische Strahlung, die bei der alternativen ersten Härtestufe des Verfahrens gemäß der Erfindung
verwendet wird, kann von beliebigen Lichtquellen emittiert werden, die eine Strahlung einer Wellenlänge
im Bereich von 185 bis 500 πιμ abzugeben vermögen.
Vorzugsweise wird eine Kunstüchtquelle, z. B. eine Kohlenbogenlampe, eine Quecksilbersuperhochdrucklampe, eine Quecksilberdampfhochdrucklampe, eine
Quecksilberdampfmitteldrucklampe, eine Quecksilberdampfniederdrucklampe, eine Metallhalogenidlampe
oder eine Xenonlampe verwendet. Diese Strahlung wird durch ein Filter auf die Anstrichschicht des lichthärtbaren Anstrichmittels gerichtet.
Für die Zwecke der Erfindung eignen sich alle Filter,
die aktinische Strahlung einer Wellenlänge von nicht mehr als 225 πιμ mit einer Durchlässigkeit von 0 bis
etwa 10% und gleichzeitig eine Strahlung im Bereich des Absorptionsmaximums eines Photosensibilisators
durchlassen. Zweckmäßig ist die Verwendung eines Filters mit höherer Durchlässigkeit für Wellenlängen
von mehr als 225 πιμ. Als Filter eignen sich beispielsweise Silikatgläser, z. B. Natronkalkglas, Bleiglas, Borsilikatglas, Bariumglas und Aluminiumoxydsilikatglas, und
Boratgläser, ζ. B. Aluminiumoxydboratglas. Es ist auch möglich, für die Zwecke der Erfindung gefärbte Gläser
und optische Glasfilter zu verwenden, die hergestellt werden, indem man dem Glasversatz ein Färbemittel
oder einen UV-Absorber zusetzt. Gemäß der Erfindung kann das Filter in einen Raum zwischen der Lichtquelle
und dem zu härtenden Anstrichmittel eingefügt oder dazwischen in Form eines Mantels angeordnet werden.
Wenn aktinische Strahlung mit einer Wellenlänge im Bereich von 185 bis 500 πιμ mit einem überwiegenden
Wellenlängenbereich zwischen 380 und 420 ΐημ in der
ersten Stufe verwendet wird, kann ein Filter verwendet werden, das aktinische Strahlung einer Wellenlänge von
nicht mehr als 225 πιμ zu 0 bis 10% durchläßt, wie
vorstehend beschrieben. Ebenso wird bei Verwendung eines solchen Filters für aktinische Strahlung im Bereich
von 185 bis 500 πιμ aktinische Strahlung mit einem überwiegenden Wellenlängenbereich von 380 bis
420 ιτιμ verwendet, ohne das erfindungsgemäß angestrebte Ziel zu gefährden.
Für die zweite Stufe des Härtungsverfahrens eignen sich alle Quellen für aktinische Strahlung, die Strahlung
einer Wellenlänge im Bereich von 185 bis 500 ιτιμ zu
emittieren vermögen. Wenn in der ersten Stufe des
Härtungsverfahrens modifizierte Quecksilberdampflampen verwendet werden, ist für die zweite Stufe des
Härtungsverfahrens eine Strahlung einer Wellenlänge im Bereich von 185 bis 500 ιημ zu verwenden, deren
vorherrschende Wellenlänge von derjenigen der in der ersten Stufe abgegebenen Strahlung verschieden ist Als
Strahlungsquellen eignen sich für diesen Zweck beispielsweise Sonnenlicht, Quecksilberdampflampen,
Kohlebogenlampen, Xenonlampen und andere Lichtquellen, deren Strahlungen sich zum Härten von
lichthärtbaren Anstrichmittein eignen, wenn die aktinische Strahlung in der ersten Stufe durch ein Filter
beispielsweise aus Kohlebogenlampen, Quecksilberdampf superhochdrucklampen, Quecksilberdampfhochdrucklampen,
Quecksilberdampfmitteldrucklampen, Quecksilberdampfniederdrucklampen, Metallhalogenidlampen,
Xenonlampen od. dgl. zur Einwirkung gebracht wird.
Die Bestrahlungsdauer, die für die erste Stufe der Härtung erforderlich ist, in der die Härtung durch
Einwirkung von aktinischer Strahlung aus der modifizierten Quecksilberdampflampe zur Einwirkung gebracht
wird, ist verschieden in Abhängigkeit von der Intensität der Strahlung und der Art und Verwendung
des lichthärtbaren Anstrichmittels. Vorzugsweise wird die Anstrichschicht in einem solchen Grad bestrahlt, daß
der untere Teil der Anstrichschicht gehärtet wird, aber die Oberfläche der Anstrichschicht ungehärtet bleibt.
Die Bestrahlungsdauer kann 5 Sekunden bis 20 Minuten betragen, wenn die Bestrahlung beispielsweise mit einer
Intensität im Bereich von 50 bis 1000 W/m2 erfolgt (gemessen mit einem UV-Photometer). Wenn als
Alternative die Strahlung beispielsweise einer Quecksilberdampfhochdrucklampe durch ein Filter oder Natronkalkglas,
insbesondere durch ein sauberes Plattenglas zur Einwirkung gebracht wird und die Intensität der
UV-Strahlung im Bereich von etwa 200 bis 300 W/m2 liegt (gemessen auf der Oberfläche einer Anstrichschicht
mit einem UV-Photometer), kann die Bestrahlungsdauer 30 Sek. bis 20 Min. betragen. Wenn die
Bestrahlungsdauer weniger als 30 Sekunden beträgt, wird die Oberflächenbeschaffenheit der Anstrichschicht
nicht so wesentlich wie die einer Anstrichschicht verbessert, die ohne Verwendung des Filters gemäß der
Erfindung gehärtet worden ist. Wenn die Bestrahlungsdauer mehr als 20 Minuten beträgt, ergeben sich keine
besonderen Probleme, jedoch ist eine solche lange Bestrahlungszeit nutzlos angesichts der Wirkungen und
wirtschaftlichen Vorteile, die auch mit einer Bestrahlungsdauer von weniger als 20 Minuten erreicht werden
können.
Die Bestrahlungsdauer in der zweiten Härtungsstufe, in der die Strahlung eine überwiegende Wellenlänge
hat, die von derjenigen der in der ersten Stufe verwendeten Strahlung verschieden ist, variiert ebenfalls
in Abhängigkeit von der Intensität der Strahlung und von der Art und Verwendung der lichthärtbaren
Anstrichmittel. Wenn mit einer Strahlung gearbeitet wird, deren überwiegende Wellenlänge von derjenigen
der in der ersten Härtungsstufe verwendeten Strahlung verschieden ist, kann die Bestrahlungsdauer 15 Sekunden
bis 15 Minuten betragen, wenn die Intensität der Strahlung im Bereich von etwa 50 bis 1000 W/m2 liegt
(gemessen auf der Oberfläche einer Anstrichschicht mit einem UV-Photometer). Wenn die Bestrahlung nach der
Verwendung eines Filters in der ersten Stufe der Härtung vorgenommen wird, kann die Bestrahlungsdauer ebenfalls 15 Sekunden bis 15 Minuten betragen.
Es ist jedoch zu bemerken, daß die Strahlungsdauer nicht hierauf beschränkt ist, sondern sich mit den
Bedingungen, unter denen die Härtung vorgenommen wird, ändern kann.
Die lichthärtbaren Anstrichmittel und Oberzugsmassen,
die für die Zwecke der Erfindung verwendet werden, enthalten ein Doppelbindungen enthaltendes
polymerisierbares Harz, z. B. ein ungesättigtes Polyesterharz,
ein ungesättigtes Polyurethanharz, ein ungesättigtes Acrylharz, ein ungesättigtes Alkydharz oder
ein ungesättigtes Epoxyharz.
Die ungesättigten Polyesterharze können durch Umsetzen einer ungesättigten Mono- oder Polycarbonsäure
und/oder des Anhydrids und/oder eines Esters dieser Carbonsäure mit einem ungesättigten oder
gesättigten mehrwertigen Alkohol oder durch Umsetzen einer gesättigten Mono- oder Polycarbonsäure
und/oder des Anhydnds und/oder eines Esters dieser Carbonsäure mit einem ungesättigten mehrwertigen
Alkohol und gegebenenfalls einer ungesättigten oder gesättigten Epoxyverbindung hergestellt werden. Als
Beispiele geeigneter ungesättigter oder gesättigter Mono- oder Polycarbonsäuren und ihrer Anhydride
seien genannt: Fumarsäure, Itaconsäure, Isophthalsäure, Adipinsäure und Sebacinsäure sowie Maleinsäure-,
Bernsteinsäure-, Phthalsäure- und Tetrahydrophthalsäureanhydrid. Als ungesättigte oder gesättigte mehrwertige
Alkohole kommen beispielsweise Äthylenglykol, Propylenglykol, Diäthylenglykol, Dipropylenglykol,
Trimethylolpropan, 1,2-, 13- und 1,4-Butandiol, 1,6-Hexandiol,
1,10-Decandiol, 1,2,6-Hexantriol, Pentaerythrit,
Bisphenoldioxyäthyläther, Bisphenoldioxypropyläther, Sorbit, Saccharose und Bis(2-hydroxyäthyl)maleat in
Frage. Geeignete ungesättigte oder gesättigte Epoxyverbindungen sind beispielsweise n-Butylglycidyläther,
Allylglycidyläther, tertiäre Glycidylalkanoate und Di(methylglycidyl)ester von Dicarbonsäuren und ihren
Derivaten.
Die ungesättigten Polyurethanharze können hergestellt werden durch Umsetzung von Polyolen, z. B.
Polyesterpolyol, Polyätherpolyol, Acrylpolyol, Epoxypolyol
oder Polyurethanpolyol mit einem Doppelbindungen enthaltenden Isocyanatderivat, durch Umsetzung
der Isocyanatgruppe von Polyurethanharzen mit
einer ungesättigten Verbindung, die ein aktives Wasserstoffatom enthält, z. B. einer polymerisierbaren
ungesättigten Carbonsäure, einem Alkohol oder Amin, durch Umsetzung der Hydroxylgruppe von Polyurethanpolyolen
mit einer ungesättigten oder gesättigten Carbonsäure oder deren Anhydrid und gegebenenfalls
einer ungesättigten oder gesättigten Epoxyverbindung und durch Umsetzung der Carboxylgruppe von
Polyurethanharzen mit einer ungesättigten oder gesättigten Epoxyverbindung und gegebenenfalls einer
ungesättigten oder gesättigten Mono- oder Polycarbonsäure. Die genannten Polyesterpolyole können beispielsweise
hergestellt werden durch Umsetzung von Polyolen, wie sie vorstehend als Beispiele für mehrwertige
Alkohole genannt wurden, mit den genannten Epoxy verbindungen und den genannten Polycarbonsäuren
oder durch Umsetzung der Epoxyverbindungen mit den genannten Polycarbonsäuren oder durch Umsetzung
der genannten Polyole mit den genannten Polycarbonsäuren oder durch Umsetzung der Carboxylgruppe
der genannten Polyesterpolyole mit einer polymerisierbaren ungesättigten Epoxyverbindung, z. B.
Glycidylmethacrylat oder Allylglycidyläther, oder durch Umsetzung der Epoxygruppe der genannten Polyester-
polyole mit einer polymerisierbaren ungesättigten Carbonsäure, z. B. Acrylsäure oder Methacrylsäure. Die
vorstehend genannten Acrylpolyole sind Homopolymerisate von Alkylenglykolmonoacrylat oder -monomethacrylat
oder deren Copolymerisaten mit einem polymerisierbaren Monomeren, z. B. Styrol, Dibutylfumarat,
Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureester, Methacrylsäureester, Glycidylmethacrylat, Äthylen, Propylen,
Vinylchlorid, Vinylidenchlorid. Butadien, Isopren und Vinylacetat; Polyole, die durch Umsetzung der in
der Seitenkette von Acrylpolymerisaten vorhandenen Hydroxylgruppe mit einer Polycarbonsäure oder deren
Anhydrid und gegebenenfalls mit einer der vorstehend genannten Epoxyverbindungen hergestellt werden;
Polyole, die durch Umsetzung der in der Seitenkette von Acrylpolymerisaten vorhandenen Epoxygruppe mit
einer Mono- oder Polycarbonsäure und gegebenenfalls mit einer der vorstehend genannten Epoxyverbindungen
hergestellt werden, oder Polyole, die durch Umsetzung der in der Seitenkette von Acrylpolymerisaten
vorhandenen Carboxylgruppe mit einer Epoxyverbindung und gegebenenfalls mit einer Mono- oder
Polycarbonsäure oder deren Anhydrid hergestellt werden, wie vorstehend beschrieben. Die genannten
Polyätherpolyole sind Polyole, die durch Anlagerung eines Alkylenoxyds, z. B. Äthylenoxyd, Propylenoxyd
und Tetrahydrofuran, an Polyole, z. B. Äthylenglykol, Diäthylenglykol, Propylenglykol, Dipropylenglykol,
Glyzerin, Trimethylolpropan, 1,3-Butandiol, 1,4-Butandiol,
1,6-HexandioI, 1,2,6-Hexantriol, Pentaerythrit,
Sorbit, Sorbitan oder Saccharose, hergestellt werden. Die genannten Epoxypolyole sind Polyole, die durch
Umsetzung von Polycarbonsäuren oder Polyaminen oder Polyolen mit einer Epoxyverbindung der vorstehend
genannten Art hergestellt werden.
Die vorstehend genannten Polyurethanpolyole sind Polyole, die durch Urethanisierung der vorstehend
genannten Polyolverbindungen, z. B. Polyesterpolyolen, Polyätherpolyolen, Acrylpolyolen, Epoxypolyolen oder
Polyolen wie Äthylenglykol oder Dimethylenglykol, mit einem Polyisocyanat hergestellt werden. Als Beispiele
der vorstehend genannten, polymerisierbare Doppelbindungen enthaltende Isocyanatderivate seien genannt:
Diisocyanate, Triisocyanate und andere Polyisocyanate,
z. B. Äthylendiisocyanat, Propylendiisocyanat, Tetramethylendiisocyanat, Xylylendiisocyanat, Toluylendiisocyanat
und 4,4'-Melhylen-bis(phenylisocyanat), und Isocyanate, die durch Additionsreaktion zwischen
den genannten Isocyanaten und einem niedrigmolekularen Polyol z. B. Äthylenglykol, Propylenglykol, Hexamethylenglykol,
Trimethylolpropan, Hexantriol, Glyzerin, Sorbit, Saccharose oder Pentaerythrit hergestellt
werden, und Polyisocyanate mit Biuretstruktur und Polyisocyanat mit Allophanatstruktur.
Als ungesättigte Verbindungen, die ein aktives Wasserstoffatom enthalten, sind beispielsweise polymerisierbare
ungesättigte Carbonsäuren. Alkohole und Amine, z. B.
Allylalkohol, 2-Hydroxyäthylacrylat,
2-Hydroxyäthylmethacrylat, b0
2-Hydroxyäthylmethacrylat, b0
Polyäthylenglykolmonoacrylai,
Polypropylenglykolmonomethacrylat,
Monomethylaminoäthylmethacrylal und
Monoäthylaminoäthylacrylat,
Polypropylenglykolmonomethacrylat,
Monomethylaminoäthylmethacrylal und
Monoäthylaminoäthylacrylat,
zu nennen. Die übrigen für diesen Zweck zu verwendenden Verbindungen wurden bereits vorstehend
beschrieben.
Die ungesättigten Acrylharze können hergestellt werden durch Umsetzung der in der Seitenkette von
Acrylpolymerisaten vorhandenen Hydroxylgruppe mit einer ungesättigten oder gesättigten Mono- oder
Polycarbonsäure oder deren Anhydrid und/oder einer ungesättigten oder gesättigten Epoxyverbindung, wie
vorstehend beschrieben, oder durch Umsetzung der Epoxygruppe in der Seitenkette von Acrylpolymerisaten
mit ungesättigten oder gesättigten Mono- oder Polycarbonsäuren oder deren Anhydriden und/oder
einer ungesättigten oder gesättigten Epoxyverbindung der vorstehend beschriebenen Art oder durch Umsetzung
der Carboxylgruppe in der Seitenkette von Acrylpolymerisaten mit einer ungesättigten oder
gesättigten Epoxyverbindung und gegebenenfalls einer ungesättigten oder gesättigten Mono- oder Polycarbonsäure
oder deren Anhydriden, wie vorstehend beschrieben. Als Acrylpolymerisate eignen sich alle Acrylpolymerisate,
die als Grundeinheit einen Rest enthalten, der beispielsweise von Acrylsäure oder Methacrylsäure
oder deren Derivaten abgeleitet ist.
Die ungesättigten Epoxyharze können durch Umsetzung der Hydroxylgruppe und/oder Epoxygruppe von
durch Umsetzung beispielsweise eines Phenols mit Epichlorhydrin hergestellten Epoxypolymerisats mit
einer ungesättigten oder gesättigten Carbonsäure oder deren Anhydrid der vorstehend beschriebenen Art und
gegebenenfalls einer der oben beschriebenen ungesättigten oder gesättigten Mono- oder Polyepoxyverbindungen
hergestellt werden.
Die ungesättigten Alkydharze können durch Polykondensation der vorstehend genannten Polyalkohole
und Polycarbonsäuren oder deren Anhydriden und weiter durch Modifizieren der erhaltenen Alkydharze
mit einem modifizierenden Mittel hergestellt werden. Als modifizierende Mittel eignen sich beispielsweise
aliphatische Säuren, z. B. Laurinsäure, Oleinsäure, Stearinsäure, Linolinsäure, Linolsäure und deren Gemische.
Für die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen gemäß der Erfindung können übliche Photosensibilisatoren
z. B. Benzoin, Benzoinäther, Benzophenon, Benzil, 2,4-Dichlorbenzaldehyd und Disulfid verwendet
werden. Die Photosensibilisatoren können allein oder in Kombination verwendet werden.
Als Färbemittel für die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen gemäß der Erfindung können die
üblichen farbgebenden Mittel verwendet werden, die in Abhängigkeit von der Verwendung der lichthärtbaren
Anstrichmittel und Überzugsmassen gewählt werden.
Die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen gemäß der Erfindung können außerdem polymerisierbare
Monomere, organische Lösungsmittel, Füllstoffe, Zusätze od. dgl. erhalten, die üblicherweise für diesen
Zweck verwendet werden. Die Anstrichmittel und Überzugsmassen können nach üblichen Verfahren
hergestellt werden.
Die Anstrichmittel und Überzugsmassen gemäß der Erfindung können auf den Untergrund nach üblichen
Methoden aufgetragen werden. Falls erforderlich, kann der Untergrund mit dem aufgebrachten Anstrich
stehengelassen und anschließend mit aktinischer Strahlung nach dem zweistufigen Härtungsverfahren gemäß
der Erfindung bestrahlt werden. Die in dieser Weise hergestellten Anstrichfilme haben hohe Deckkraft und
gute gewünschte Farbtöne mit glatter und sehr glänzender Oberfläche, die weder Falten noch Kräuselungen
aufweist. Die in der beschriebenen Weise
hergestellten Anstrichfilme sind ferner zäher und härter als die nach üblichen Verfahren hergestellten Anstrichschichten.
Die Anstrichmittel und Überzugsmassen gemäß der Erfindung können somit für die verschiedensten
Zwecke in der Anstrichtechnik verwendet werden und ermöglichen es, Art und Menge von Färbemitteln in
einem weiteren Bereich zu wählen, als dies bei den üblichen Verfahren der Lichthärtung möglich ist. Das
Lichthärteverfahren gemäß der Erfindung ermöglicht die Härtung in Minuten und ist für die großtechnische
Herstellung anwendbar.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter erläutert. In diesen Beispielen verstehen sich die
Teile als Gewichtsteile.
Herstellungsbeispiel 1
Ein Gemisch von 180 Teilen Xylylendiisocyanat (Gemisch von o),ö)'-Diisocyanat-l,3-dimethylbenzol und
üj.oj'-Diisocyanat-M-dimethylbenzol) und 0,16 Teilen
Hydrochinon wurde in einen mit Rührer versehenen Kolben gegeben. Das Gemisch wurde gerührt und
gleichzeitig mit Wasser so gekühlt, daß die Temperatur unter 700C blieb. Ein Gemisch von 130 Teilen
2-Hydroxyäthylmethacrylat, 0,63 Teilen Dibutylzinndilaurat
und 0,16 Teilen Hydrochinon wurde dem Gemisch tropfenweise innerhalb von etwa 1,5 Stunden
zugesetzt, worauf das Reaktionsgemisch etwa 30 Minuten stehengelassen wurde, wobei eine Isocyanatverbindung
mit einer polymerisierbaren Doppelbindung erhalten wurde.
Herstellungsbeispiel 2
In einen mit Rührer versehenen Kolben wurde ein Gemisch von 156 Teilen Glycidylmethacrylat, 0,12
Teilen Dibutylzinndilaurat und 0,24 Teilen Hydrochinon gegeben. Innerhalb von etwa 2 Stunden wurden diesem
Gemisch 86 Teile Methacrylsäure bei einer Temperatur von 100 bis 115° C tropfenweise unter Stickstoff
zugesetzt. Das erhaltene Gemisch wurde der Reaktion bei gleicher Temperatur überlassen, bis die Säurezahl 2
oder weniger betrug. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur gekühlt, worauf 0,63 Teile Dibutylzinndilaurat
und 0,23 Teile Hydrochinon zugesetzt wurden. Das erhaltene Gemisch wurde tropfenweise in
einen mit Rührer versehenen Kolben gegeben, der 180 Teile Xylylendiisocyanat und 0,23 Teile Hydrochinon
enthielt. Das Gemiscn wurde in der gleichen Weise, wie im Herstellungsbeispiel 1 beschrieben, der Reaktion
überlassen, wobei eine Isocyanatverbindung mit einer polymerisierbaren Doppelbindung erhalten wurde.
Herstellungsbeispiel 3
In einen mit Rührer versehenen Kolben wurde ein Gemisch von 296 Teilen Phthalsäureanhydrid, 304
Teilen Tetrahydrophthalsäureanhydrid, 292 Teilen Adipinsäure, 62 Teilen Äthylenglykol, 490 Teilen eines
tertiären Glycidylalkanoats (Epoxyäquivalent 245), 720 Teilen eines Di(methylglycidyl)esters von Carbonsäure
(Molekulargewicht 360, Epoxyäquivalent 180) und 73,4 Teilen Toluol gegeben. Das Gemisch wurde der
Reaktion bei 15O0C unter Stickstoff überlassen, bis die
Säurezähl 58 oder weniger betrug, wobei ein Polyesterpolyol erhalten wurde. Nach Senkung der Temperatur
auf 13O0C wurden 284 Teile Glycidylmethacrylat, 12 Teile Triphenylphosphit und 1,2 Teile Hydrochinon dem
Gemisch zugesetzt, bis die Säurezahl 10 oder weniger betrug, wobei ein ungesättigtes Polyesterprepolymeres
erhalten wurde.
Herstellungsbeispiel 4
Ein Gemisch von 400 Teilen Bernsteinsäureanhydrid, 304 Teilen Tetrahydrophthalsäureanhydrid, 292 Teilen
■> Adipinsäure, 174 Teilen 1,10-Decandiol, 980 Teilen des
tertiären Glycidylalkanoats von Herstellungsbeispiel 3, 720 Teilen des Di(methylglycidyl)esters von Carbonsäuren
des Herstellungsbeispiels 3, 94,6 Teilen Toluol, 284 Teilen Glycidylmethacrylat, 16 Teilen Triphenylphos-
H) phit und 1,6 Teilen Hydrochinon wurde in der im Herstellungsbeispiel 3 beschriebenen Weise umgesetzt,
wobei ein ungesättigtes Polyesterprepolymeres mit einer Säurezahl von 10 erhalten wurde.
! - Herstellungsbeispiel 5
2534,6 Teile des gemäß Herstellungsbeispiel 3 hergestellten ungesättigten Polyesterprepolymeren
wurden in einen mit Rührer versehenen Kolben gegeben und unter Stickstoff bei 1100C gerührt. 1244
Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 1 hergestellten Isocyanatverbindung wurden innerhalb einer Stunde
tropfenweise zugesetzt, worauf das Gemisch 3 bis 10 Stunden der Reaktion überlassen wurde. Nach Bestätigung
der vollständigen Umsetzung der Isocyanatgrup-
2> pen durch Infrarotspektrophotometrie wurden 638
Teile Butylacetat und 1,4 Teile Hydrochinon dem Gemisch zugesetzt, wobei eine urethanmodifizierte
polymerisierbare Masse erhalten wurde.
J(| Herstellungsbeispiel 6
Ein Gemisch von 3266,2 Teilen des gemäß Herstellungsbeispiel 4 hergestellten Polyesterprepolymeren,
380 Teilen der gemäß Herstellungsbeispiel 1 hergestellten Isocyanatverbindung und 800 Teilen der gemäß
J5 Herstellungsbeispiel 2 hergestellten Isocyanatverbindung
wurde auf die in Herstellungsbeispiel 5 beschriebene Weise umgesetzt. Diesem Gemisch wurden 960 Teile
Methylmethacrylat und 2,2 Teile Hydrochinon zugesetzt, wobei eine urethanmodifizierte polymerisierbare
4« Masse erhalten wurde.
Herstellungsbeispiel 7
Ein Gemisch von 296 Teilen Phthalsäureanhydrid, 245 Teilen Maleinsäureanhydrid, 532 Teilen Tetrahydro-
phthalsäureanhydrid, 186 Teilen Äthyienglykol, 490 Teilen des tertiären Glycidylalkanoats des Herstellungsbeispiels
3, 720 Teilen des Dimethylglycidylesters von Carbonsäure des Herstellungsbeispiels 3, 284 Teile
Glycidylmethacrylat, 13,8 Teilen Triphenylphosphit, 1,4
Teilen Hydrochinon und 82,6 Teilen Toluol wurde auf die im Herstellungsbeispiel 3 beschriebene Weise
umgesetzt, bis die Säurezahl 10 oder weniger betrug. Dem Reaktionsgemisch wurden 305 Teile Styrol, 305
Teile Methylmethacrylat, und 1,4 Teile Hydrochinon zugesetzt, wobei eine ungesättigte Polyesterharzmasse
erhalten wurde.
Herstellungsbeispiel 8
Ein Gemisch von 35 Teilen Methylmethacrylat, 9
fco Teilen Styrol, 33 Teilen n-Butylacrylat, 23 Teilen
2-Hydroxyäthylmethacrylat, 1 Teil Laurylmercaptan und 1 Teil 2,2'-Azobisisobutyronitril wurde innerhalb
von 2 Stunden bei einer Rückflußtemperatur von 110 bis 1150C tropfenweise zu 70 Teilen von gleichzeitig in
b5 einen mit Rührer versehenen Kolben eingeführtem
Toluol gegeben. Diesem Gemisch wurde tropfenweise innerhalb von 30 Minuten bei der gleichen Temperatur
ein Gemisch von 0.5 Teilen 2.2'-Azobisisobutvronitril
und 30 Teilen Toluol zugesetzt. Das erhaltene Gemisch wurde 1,5 Stunden bei der gleichen Temperatur
gehalten. Diesem Gemisch wurden 21,5 Teile Tetrahydrophthalsäureanhydrid
zugesetzt, worauf das Gemisch der Reaktion bei 110 bis 115° C überlass en wurde, bis die r>
Säurezahl 39 oder weniger betrug. Den Gemisch wurde tropfenweise innerhelb von 30 Minu^n cm oemiscn
von 20,1 Teilen Glycidylmethacrylat, 0,14 Teilen Hydrochinon und 0,14 Teilen Triäthylamin zugesetzt,
worauf die Reaktion bei der gleichen Temperatur ι ο durchgeführt wurde, bis die Säurezahl 5 oder weniger
betrug, wobei eine ungesättigte Acrylharzmasse erhalten wurde (nichtflüchtige Bestandteile 58,3%, Viskosität
V-W gemessen mit dem Gardner-Blasen-Viskosimeter).
Herstellungsbeispiel 9
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile 2«
Trimethylolpropantrimethacrylat, 1,25 Teile Benzoinmethyläther, 2,5 Teile Benzil, 40 Teile Butylacetat und 50
Teile Titandioxyd dispergiert wurden.
Herstellungsbeispiel 10 7r
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile
der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisisrbaren Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel
6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzoin- j<
> methyläther, 25 Teile Butylacetat und 25 Teile eines organischen roten Pigments dispergiert wurden.
Herstellungsbeispiel 11
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile ir>
der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel
6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzil, 37,5
Teile Butylacetat und 12,5 Teile Preußischblau-Pigment dispergiert wurden.
Herstellungsbeispiel 12
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzoinmethyläther,
45 Teile Butylacetat und 5 Teile Rußpigment dispergiert wurden.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 1,25 Teile Benzoinmethyläther,
2,5 Teile Benzil, 40 Teile Butylacetat und 50 Teile Titandioxyd dispergiert wurden. Das Anstrichmittel
wurde dann auf eine gereinigte Blankstahlplatte ω aufgetragen, die 10 Minuten stehengelassen wurde. Die
Anstrichschicht wurde dann unter den in Tabelle 1 genannten Bedingungen bestrahlt. Die Eigenschaften
der Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
65
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzoinoc- tvläther T7 <; T-ii» Butyl™;.:: U..J .2,3 Tciie eines
organischen gelben Pigments dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beisniel 1 beschriebene
Weise aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1
genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzoinmethyläther, 25 Teile Butylacetat und 25 Teile eines
organischen Rotpigments dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene
Weise aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1
genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile
der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel
6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 15 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat, 10 Teile Cyclohexylmethacrylat,
2,5 Teile Benzoinmethyläther, 37,5 Teile Butylacetat und 12,5 Teile eines roten Eisenoxydpigments
dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück
aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzil, 37,5 Teile Butylacetat und 12,5 Teile Preußischblau dispergiert
wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück
aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Triallylisocyanurat, 2,5 Teile Benzoinpropyläther, 37,5 Teile Butylacetat und 12,5 Teile eines organischen
Grünpigments dispergierl. wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf das
Werkstück aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1
genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzoinmethyläther, 45 Teile Butylacetat und 5 Teile eines
Schwarzpigments dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf
das Werkstück aufgetragen. Die Härtungsbee"! .: ■" -**n
und die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 125 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 7 hergestellten ungesättigten
Polyesterharzmasse, 20 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat, 5 Teile Styrol, 2,5 Teile Benzil, 60 Teile
Butylacetat und 30 Teile Titandioxyd dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1
beschriebene Weise auf das Werkstück aufgebracht. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der
Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 125 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 2,5 Teile Benzoinmethyläther, 65 Teile Butylacetat und 12,5 Teile eines organischen
gelben Farbstoffs dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf
das Werkstück aufgetragen. Die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Beispiel 10
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 172 Teile
der gemäß Herstellungsbeispiel 8 hergestellten ungesättigten Acrylharzmasse, 25 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat,
2,5 Teile Benzoinmethyläther, 20 Teile Butylacetat und 12,5 Teile eines organischen gelben
Farbstoffs dispergiert wurden. Das Anstrichmittel ν·-Ηο o,,f ^je jn ßp'Vniei ι beschriebene Weise auf das
Werkstück aulgetragen und die AiiSinciüchich; i;i C<-r ;0
Tabelle 1 genannten Weise bestrahlt. Die Enrebnissp
Beispiel 11
100 Teiie des gemäß Beispiel 1 hergestellten Anstrichmittels, 0,3 Teile des gemäß Beispiel 3
hergestellten Anstrichmittels, 0,7 Teile des gemäß Beispiel 5 hergestellten Anstrichmittels und 4,6 Teile des
gemäß Beispiel 7 hergestellten Anstrichmittels wurden mit einem Schnellrührer gut gemischt, wobei ein
Anstrichmittel, das vier Farbkomponenten enthielt, erhalten wurde. Dieses Anstrichmittel wurde dann auf
die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück aufgetragen und gehärtet. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 1 genannt.
Beispiel 12
4,9 Teile des gemäß Beispiel 1 hergestellten Anstrichmittels, 1,5 Teile des gemäß Beispiel 3
hergestellten Anstrichmittels, 73,1 Teile des gemäß Beispiel 5 hergestellten Anstrichmittels und 20,5 Teile
des gemäß Beispiel 7 hergestellten Anstrichmittels wurden mit einem Schnellrührer gemischt, wobei ein
Anstrichmittel, das vier Farbkomponenten enthielt, erhalten wurde. Das Anstrichmittel wurde auf die in
Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück aufgetragen und bestrahlt. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 1 genannt.
| Tabelle 1 | Erste Stufe der Härtung | Bestrah | Zweite Stufe der Härtung | Bestrah- | Eigenschaften der | Aus | Schicht | Blci- | Maximale |
| Bei- | Lichtquelle | lungsdauer | Lichtquelle | lungsdaucr | Dicke | sehen3) | Glanz") | siift- | riim- dicke6) |
| spiel | (Min.) | (Min.) | härte5) | ||||||
| 3 | 0 | ziemlich | H | (μπι) | |||||
| Hochdruckqueck | _ | 80 | gut | ziemlich | <80 | ||||
| 1 | silberlampe1) | 1 | 2 | gut | gut | H | |||
| Metallhalogenid- | Hochdruckqueck | 140 | gut | 140 | |||||
| lampe2) | 3 | silberlampe | 0 | ziemlich | H | ||||
| Hochdruckqueck | — | 17 | gut | schlecht | <17 | ||||
| 2 | silberlampe | 0,5 | 2 | schlecht | — | ||||
| Metallhalogenid- | 1 | Hochdruckqueck | 2 | 15 | schlecht | — | — | <15 | |
| lampe | 2 | silberlampe | 2 | 15 | gut | — | H | <15 | |
| 3 | 2 | 85 | gut | gut | H | 85 | |||
| 3 | 0 | 85 | ziemlich | gut | H | 85 | |||
| Hochdruckqueck | — | 55 | gut | ziemlich | <55 | ||||
| 3 | silberlampe | 1 | 2 | gut | gut | H | |||
| Metallhalogenid- | Hochdruckqueck | 80 | gut | 80 | |||||
| lampe | 3 | silberlampe | 0 | ziemlich | F | ||||
| Hochdruckqueck | — | 60 | gut | ziemlich | <60 | ||||
| 4 | silberlampe | 1 | 2 | gut | gut | F | |||
| Metallhalogenide | Hochdruckqueck- | 90 | gut | 90 | |||||
| lampe | 3 | silberiampe | 0 | ziemlich | F | ||||
| Hochdruckqueck | — | 80 | gut | ziemlich | <80 | ||||
| 5 | silberlampe | 2 | 2 | gut | gut | F | |||
| Metallhalogenid- | Hochdruckqueck | 110 | gut | 110 | |||||
| lamDC | silberlampe | ||||||||
| 15 | Bcsiruh | 24 42 879 | Bestnih- | Eigenschaften der | Aus | 16 | Blci- | Maximale | |
| lungsdiiucT | lungsdauer | sehen1) | stift- | Film- | |||||
| Erste Stufe der Härtung | (Min.) | (Min.) | Dicke | Schicht | härtc5) | dicke·1) | |||
| 3 | 0 | ziemlich | F | ||||||
| I'lMtscl/iing | Lichtquelle | gut | Glanz") | (um) | |||||
| Bei | 2 | Zweite Stufe der Härtung | 2 | 48 | gut | F | <48 | ||
| spiel | |||||||||
| Hochdruckqueck | 3 | Lichtquelle | 0 | 100 | ziemlich | ziemlich | F | 100 | |
| silberlampe | gut | gut | |||||||
| Metallhalogenid- | 2 | 2 | 50 | gut | gut | F | <50 | ||
| 6 | lampe | ||||||||
| Hochdruckqueck | 3 | 0 | 55 | ziemlich | ziemlich | HB | 55 | ||
| silberlampe | Hochdruckqueck | gut | gut | ||||||
| Metallhalogenid- | 1 | silberlampe | 2 | 60 | gut | gut | HB | <60 | |
| 7 | lampe | _ | |||||||
| Hochdruckqueck | 3 | 0 | 110 | ziemlich | ziemlich | 2H | 110 | ||
| silberlampe | Hochdruckqueck | gut | gut | ||||||
| MetallhaJogenid- | 1 | silberlampe | 2 | 40 | gut | gut | 2H | <40 | |
| 8 | lampe | — | |||||||
| Hochdruckqueck | 3 | 0 | 100 | ziemlich | ziemlich | F | 100 | ||
| silberlampe | Hochdruckqueck | gut | feut | ||||||
| Metallhalogenid- | 1 | silberlampe | 2 | 40 | gut | gut | F | <40 | |
| 9 | lampe | — | |||||||
| Hochdruckqueck | 3 | 0 | 60 | schlecht | schlecht | — | 60 | ||
| silberlampe | Hochdruckqueck | ||||||||
| Metallhalogenid- | 0,5 | silberlampe | 2,5 | 30 | gut | gut | H | <30 | |
| 10 | lampe | 1 | _ | 2 | gut | H | |||
| Hochdruckqueck | 2 | 2 | 110 | gut | schlecht | H | 110 | ||
| silberlampe | Hochdruckqueck | 110 | 110 | ||||||
| Metallhologenid- | 2 | silberlampe | 1 | 80 | gut | gut | F | <80 | |
| 11 | lampe | — | gut | ||||||
| 5 | 0,5 | 80 | gut | ziemlich | B | <80 | |||
| Hochdruckqueck | gut | ||||||||
| 3 | silberlampe | 0 | 80 | ziemlich | ziemlich | H | <80 | ||
| gut | gut | ||||||||
| 1/12 | 3 | 30 | gut | ziemlich | H | <30 | |||
| 1/3 | 2 | gut | gut | H | |||||
| Hochdruckqueck | 0,5 | 2,5 | 40 | gut | ziemlich | H | 40 | ||
| silberlampe | 1 | 2 | 80 | gut | gut | H | 80 | ||
| Metallhalogenid- | 2 | 1 | 100 | gut | gut | F | 100 | ||
| 12 | iampe | 5 | — | 0,5 | 100 | gut | gut | B | 100 |
| 90 | gut | 90 | |||||||
| Hochdruckqueck | 80 | gut | 80 | ||||||
| silberlampe | gut | ||||||||
| gut | |||||||||
Hochdruckquecksilberlampe: 2 kW χ 2 Birnen; Bestrahlungsabstand 20 cm. Die für die Härtung in der zweiten Stufe und in
den anderen Beispielen verwendete Hochdruckquecksilberlampe ist der gleiche Lampentyp wie oben.
Metallhalogenidlampe: 1,8 kW, 1 Birne; Bestrahlungsabstand 25 cm. Die gleiche Metallhalogenidlampe wurde in den anderen
Beispielen verwendet.
gut: keine Anomalität wurde beobachtet,
ziemlich gut: sehr feine Runzeln wurden beobachtet,
schlecht: Falten und Runzeln wurden beobachtet.
gut: guter Glanz,
ziemlich gut: leichte Verminderung des Glanzes wurde festgestellt (Mattierung),
schlecht: Mattierung festgestellt.
Die Bleistifthärte wurde mit üblichen, im Handel erhältlichen Bleistiften gemessen.
Die Dicke ist die mit einem elektromagnetischen Filmdickenmesser vom Kett-Typ gemessene maximale Filmdicke, wenn keine
Anomalität auf der Oberfläche der Anstrichschicht festgestellt wurde.
100 Teile des gemäß Herstellungsbeispiel 9 hergestellten Anstrichmittels, 0,3 Teile des gemäß Herstellungsbeispiels
10 hergestellten Anstrichmittels, 0,7 Teile des gemäß Herstellungsbeispiel 11 hergestellten An-
Strichmittels und 4,6 Teile des gemäß Herstellungsbeispiel
12 hergestellten Anstrichmittels wurden mit einem Schnellmischer gut gemischt, wobei ein Anstrichmittel
mit vier Farbkomponenten erhalten wurde. Dieses
803 515/302
17
Anstrichmittel wurde auf eine gereinigte Blankstahlplatte
aufgebracht und 10 Minuten stehengelassen. Die Platte wurde dann unter den in Tabelle 2 genannten
Bedingungen bestrahlt. Die Ergebnisse sind in Tabelle genanm:
Härtung in der ersten Stufe
Lichtquelle Filter
Lichtquelle Filter
Härtung in der zweiten Stufe 60°-Spiegel- Aussehen
Bestrah- Lichtquelle
lungsdauer
(Min.) Bestrahlungsdauer
(Min.)
(Min.)
Metallhalogenid- UV-25^)
lampe1)
lampe1)
UV-27")
UV-295)
Glasplatte6)
Glasplatte7)
UV-358)
UV-399)
V-Y 42'O)
Hochdruck- Glasplatte7)
quecksilberlampe2)
Hochdruck- —
quecksilberlampe11)
Wärmestrahlen
absorb. Glas12)
absorb. Glas12)
2 5 2 5 2 5 2 5 2 5 2 5 2 5 2 5
3 5
2 5
10 2 5
10
Hochdruck- 2
quecksilberlampe2)
Hochdruck-
quecksilberlampe2)
Hochdruck-
quecksilberlampe2)
Hochdruck-
quecksilberlampe2)
Hochdruck-
quecksilberlampe2)
90 keine Anomalität 88 desgl.
88 desgl.
91 desgl. 85 desgl.
90 desgl.
84 desgl.
91 desgl. 83 desgl. 90 desgl. 83 desgl.
92 desgl. 80 desgl.
85 desgl. 80 desgl. 85 desgl.
56 sehr matt
77 keine Anomalität 83 desgl.
67 sehr matt
63 desgl.
61 desgl.
78 keine Anomalität 95 desgl. -
90 desgl.
72 sehr matt
60 Vergilbung
') Metallhalogenidlampe wie in Tabelle
Hochdruckquecksilberlampe, 2 kW, 2 Birnen; Bestrahlungsabstand 20 cm.
3). 4). 5). 8). 9) und 10) Glasfilter.
Durchlässigkeit/Wellenlänge:
UV-25: 10%/225 ΐημ; 50%/255 ΐημ; 90%/332 ιτιμ.
UV-27: 10%/235πιμ.
UV-29: 10%/267 πιμ.
UV-35: 10°/ο/335πιμ.
UV-39: 10%/375ιημ.
V-Y 42: Ι0%/405ηιμ.
Kalksodaglas (Fensterglas), Dicke 1 mm, Durchlässigkeit/Wellenlänge: 10%/316ηιμ, 50%/332ιτιμ, 80%/349ιημ.
Natronkalkglas (poliertes Flachglas): Dicke 3 mm, Durchlässigkeit/Wellenlänge: 10%/307 ΐτίμ, 50%/325 mμ, 80%/340 πιμ.
Hochdruckquecksilberlampe, 800 W, 1 Birne; Bestrahlungsabstand 5 cm.
Wärmestrahlungsabsorbierendes Glas.
Wärmestrahlungsabsorbierendes Glas.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzoinoctyläther, 37,5 Teile Butylacetat und 12,5 Teile eines
organischen gelben Pigments (»Chromophthal Yellow A2R«, Hersteller Ciba-Geigy, Ltd.) dispergiert wurden.
Das Anstrichmittel wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 13 aufgetragen, stehengelassen und dann
bestrahlt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 genannt.
| 1 | Hochdruck | I | 19 | Stufe | 24 42 | 879 | 20 | Aussehen13) |
| ί | quecksilberlampe2) | 1 Hochdruck- | Filter | |||||
| 1 | I quecksilberlampe2) | Stufe | ||||||
| J Tabelle 3 1 |
I | UV-253) | Härtung in der zweiten | Bestrahlungs dauer |
gut | |||
| J Härtung in der ersten | UV-274) | Bestrahlungs- dauer |
Lichtquelle | (Min.) | gut | |||
| Lichtquelle | UV-295) | (Min.) | 2 | gut | ||||
| Glasplatte6) | 5 | Hochdruck | gut | |||||
| I Metallhalogenid- | \ Keine Bestrahlung | Glasplatte7) | quecksilberlampe2) | gut | ||||
| i lampe1) | i Il bis 121: Wie in Hen F | UV-358) | gut | |||||
| UV-399) | gut oder | |||||||
| i 1 |
ziemlich gut | |||||||
| j | V-Y 42'0) | desgl. | ||||||
| i | Glasplatte7) | gut | ||||||
| gut | ||||||||
| 2 | gut oder | |||||||
| 1 | Hochdruck | ziemlich gut | ||||||
| 3 | quecksilberlampe2) | schlecht | ||||||
| 5 | gut | |||||||
| 2 | ziemlich gut | |||||||
| Wärmestrahlung ab | 2 | Hochdruck | schlecht | |||||
| sorbierendes Glas12) | 5 | quecksilberlampe2) | gut | |||||
| 10 | 2 | gut | ||||||
| 2 | Hochdruck | schlecht | ||||||
| ußnnten vnn Tahplle 7 | 5 | quecksilberlampe2) | schlecht | |||||
| 10 | 2 | |||||||
| Hochdruck | 5 | |||||||
| quecksilberlampe2) | ||||||||
13J gut: keine Anomalität im Aussehen beobachtet,
ziemlich gut: sehr kleine Falten und Runzeln wurden beobachtet, schlecht: Falten und Runzeln wurden beobachtet.
Beispiel 15
Das gemäß Beispiel 2 hergestellte Anstrichmittel wurde dann unter den in Tabelle 4 genannten
wurde auf eine gereinigte Blankstahlplatte aufgebracht Bedingungen bestrahlt. Die Eigenschaften der Anstrich-
und 10 Minuten stehengelassen. Die Anstrichschicht schicht sind in Tabelle 4 genannt.
Beispiel 16
Ein Anstrichmittel wurde durch Dispergieren von 172 Teilen der gemäß Herstellungsbeispiel 8 hergestellten
ungesättigten Acrylharzmasse, 25 Teilen Trimethylolpropantrimethacrylat,
2,5 Teilen Benzil, 20 Teilen Butylacetat und 12,5 Teilen eines organischen gelben
Farbstoffs hergestellt. Das Anstrichmittel wurde auf
eine gereinigte Blankstahlplatte aufgetragen. Das Werkstück wurde 10 Minuten stehengelassen und die
Anstrichschicht dann unter den in Tabelle 4 genannten Bedingungen bestrahlt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4
genannt.
Beispiel 17
Ein Anstrichmittel wurde durch Dispergieren von 125 Teilen der gemäß Herstellungsbeispiel 7 hergestellten
ungesättigten Polyesterharzmasse, 25 Teilen Triallylisocyanurat, 2,5 Teilen Benzoinisopropyläther, 37,5 Teilen
Butylacetat und 12,5 Teilen eines organischen Grünpig-
ments, hergestellt und in der gleichen Weise wie in Beispiel 15 auf das Werkstück aufgetragen und
stehengelassen. Die Anstrichschicht wurde dann unter den in Tabelle 4 genannten Bedingungen bestrahlt. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 4 genannt.
| Bei | Härtung in | der ersten Stufe | Bestrah | Härtung in | der zweiten | Eigenschaften der | (μ) | Anstrichschicht | Maxi |
| spiel | lungsdauer | Stufe | male Film |
||||||
| Lichtquelle | Filter | (Min.) | Lichtquelle | Bestrah | Dicke Aus | Glanz'5) Blei | dicke16) | ||
| lungsdauer | sehen13) | stift | |||||||
| (Min.) | härte17) | (μ™) | |||||||
15 Hochdruck- quecksilber
lampe2) Glasplatte7)
lampe2) Glasplatte7)
3 — 0 17 ziemlich schlecht H >17
gut
3 Hochdruck- 2 83 gut gut H <83
5 quecksilber- 90 gut ziemlich H >90
lampe2) gut
22
Fortsetzung
| Bei | Härtung in | der ersten Stufe | Rcstrah- | Härtung in | der zweiten | Eigenschaften der | (μ) | Anstrichschichl | Maxi |
| spiel | lungsdauer | Stufe | male | ||||||
| (Min.) | FiIm- | ||||||||
| Lichtquelle | Filter | Lichtquelle | Bestrah· | Dicke Aus | Glanz") Blei- | dicke16) | |||
| lungsdaucr | sehen") | slift- | |||||||
| (Min.) | härtc") | (μπι) | |||||||
15 Metall-, halogenidlampe2)
16 Hochdruckquecksilber
lampe2)
lampe2)
17 Hochdruckquecksilber
lampe2)
lampe2)
Metall-
halogenid-
lampe14)
') bis
Glasplatte7)
Glasplatte7)
Glasplatte7)
Glasplatte7)
Glasplatte7)
3 10
3 3
5 3
2 3
2 10
Hochdruck-
quecksilber-
lampe2)
Hochdruck-
quecksilber-
lampe2)
Hochdruckquecksilberlarnpe2)
Hochdruck-
quecksilber-
Iampe2)
15 25
85 90
13 80
90 35
75 75
80 120
schlecht schlecht H
ziemlich ziemlich H
gut gut
gut gut H
gut gut H
gut gut
schlecht F gut F
gut gut F
ziemlich ziemlich HB
gut gut
gut gut HB
gut gut HB
gut gut
gut gut
HB HB
>25
85 <90
80
90 >35
>75 >75
80 120
' 2) Wie in Tabelle 2.
Wie in Tabelle 3.
Wie in Tabelle 3.
Metallhaiogenidlampe wie in Tabelle 1; 1,8 kW, 1 Birne; Bestrahlungsabstand 25 cm.
gut: guter Glanz,
ziemlich gut: leichte Verminderung des Glanzes (Mattierung) wurde beobachtet,
schlecht: Oberfläche matt.
Die angegebene Dicke ist die mit einem elektromagnetischen Filmdickenmesser vom Kett-Typ gemessene maximale
Filmdicke, wenn keine Anomalität im Aussehen der Oberfläche der Anstrichschicht beobachtet wurde.
Die Bleistifthärte wurde mit üblichen, im Handel erhältlichen Bleistiften gemessen.
Das gemäß Beispiel 1 hergestellte Anstrichmittel, das 40 stehengelassen wurde. Die Anstrichschicht wurde dann
vier Farbkomponenten enthielt, wurde auf eine unter den in Tabelle 5 genannten Bedingungen bestrahlt,
gereinigte Blankstahlplatte aufgebracht, die 10 Minuten Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 genannt.
Ein Anstrichmittel mit vier Farbkomponenten wurde durch Mischen von 4,9 Teilen des gemäß Herstellungsbeispiel 9 hergestellten Anstrichmittels, 1,5 Teilen des
gemäß Herstellungsbeispiel 10 hergestellten Anstrichmittels, 73,1 Teilen des gemäß Herstellungsbeispiel 11
hergestellten Anstrichmittels und 20,5 Teilen des gemäß Herstellungsbeispiel 12 hergestellten Anstrichmittels in
50
einem Schnellmischer hergestellt. Dieses Anstrichmittel wurde auf eine gereinigte Blankstahlplatte aufgetragen,
die 10 Minuten stehengelassen wurde. Die Anstrichschicht wi'.rde dann unter den in Tabelle 5 genannten
Bedingungen bestrahlt. Die Ergebnisse sind in Tabelle genannt.
| Bei | Härtung in der | ersten Stufe | Bestrah | Härtung in der | zweiten | Eigenschaften der | Aus | Anstrichschicht | Bleistift | Maxi |
| spiel | lungszeit | Stufe | sehen") | härte17) | male | |||||
| (Min.) | Film | |||||||||
| Lichtquelle | Filter | 3 | Lichtquelle | Bestrah | Dicke | schlecht | Glanz·*) | Messung | dicke"6) | |
| lungszeit | unmöglich | |||||||||
| 3 | (Min.) | (μ) | ziemlich | HB | (μ) | |||||
| 18 | Hochdruck | 0 | 30 | gut | schlecht | >30 | ||||
| quecksilber | 0,5 | gut | H | |||||||
| lampe2) | Glas | 0,5 | — | 0 | 40 | gut | ziemlich | H | >40 | |
| platte7) | gut | |||||||||
| Metall | Hochdruck | 2,5 | 110 | gut | 110 | |||||
| haiogenid | Glas | quecksilber | 2,5 | 110 | gut | <110 | ||||
| lampe14) | platte7) | lampe2) | ||||||||
| Fortsetzung | Lichtquelle | ersten Stufe | Bestrah | Härtung in der /weiten | 2 | Ligenschaftcn der | Aus | Anslrichschichl | Hleistin- | Maxi male |
IK |
| Bei- Härtung in der | lungszeit | J31UIC | 2 | sehen1') | hiirte") | KiIm- | <1K | ||||
| spiel | Filter | (Min.) | Lichtquelle liestrah· | Dicke | Glanz1'■) | dicke' | |||||
| 18 Metall- | 1 | lungs/eii | 1 | gut | H | >8( | |||||
| halogenid- | 1 | (Min.) | 1 | (μ) | gut | H | (μ) | ||||
| lampeM) | 2 | 110 | gut | IOC | |||||||
| Glas | 2 | 2 | 2 | 110 | gut | gut | F | ||||
| platte7) | 2 | >8( | |||||||||
| — | 2 | 1 | 0,5 | 80 | gut | ziemlich | F | 10( | |||
| 0,5 | gut | IOC | |||||||||
| Glas | 2 | 1 | 100 | gut | gut | H | >8( | ||||
| platte7) | 2 | gut | H | ||||||||
| — | 3 | 2 | 80 | gut | ziemlich | H | IOC | ||||
| Glas | 5 | 2 | 100 | gut | gut gut |
B | IOC | ||||
| platte7) | 2 | 100 | gut | >3C | |||||||
| — | 5 | 0,5 | 80 | gut | ziemlich | B | |||||
| 5 | gut | gut | H | >5C | |||||||
| 19 Hochdruck | Glas | 3 | 0,5 | 100 | ziemlich | gut | H | ||||
| quecksilber | platte7) | 2 | 100 | gut | gut | IOC | |||||
| lampe2) | 3 | - 0 | 30 | ziemlich | ziemlich | HB | < IOC | ||||
| Glas | gut | gut | |||||||||
| Metall- | platte | 0,5 | - 0 | 50 | gut | ziemlich | H | IOC | |||
| halogenid- | 0,5 | gut | gut | H | < IOC | ||||||
| lampe14) | Hochdruck- 2,5 | 100 | gut | ||||||||
| Glas | 1 | quecksilber- 2,5 | 110 | gut | gut | H | 9C | ||||
| platte7) | 1 | lampe2) | gut | H | < IK | ||||||
| — | 100 | gut | |||||||||
| Glas | 2 | 110 | gut | gut | F | < nc | |||||
| platte7) | 2 | gut | F | < 11C | |||||||
| — | 90 | gut | 8C | ||||||||
| Glas | 2 | 110 | gut | gut | H | < IK | |||||
| platte7) | 3 | gut | H | ||||||||
| 5 | 110 | gut | gut | B | |||||||
| 5 | 110 | gut | gut | B | |||||||
| — | 80 | gut | |||||||||
| Glas | 110 | gut | |||||||||
| platte7) | |||||||||||
') bis ") wie in den bisherigen Tabellen.
Claims (3)
1. Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen durch aktinische
Strahlung in zwei Stufen, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Stufe die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen
mit aktinischer Strahlung des Wellenlängenbereichs von 185 bis 500 ιτιμ, wobei der Strahlungsanteil im
Wellenlängenbereich von 380 bis 420 πιμ überwiegt
oder mit aktinischer Strahlung des Wellenlängenbereichs von 185 bis 500 πιμ unter Verwendung eines
Filters, das 0 bis 10% der Strahlung der Wellenlänge
unter 225 ΐημ durchläßt, bestrahlt werden und in der
zweiten Stufe die Bestrahlung unter Verwendung einer aktinischen Strahlung des Wellenlängenbereichs
von 185 bis 500 πιμ, wobei der Strahlungsanteil
im Wellenlängenbereich unterhalb von 380 ηιμ
oder oberhalb 420 ηιμ überwiegt oder mit aktinischer
Strahlung im Wellenlängenbereich von 185 bis 500 ΐημ ohne Verwendung des Filters durchgeführt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die aktinische Strahlung des
Wellenlängenbereichs 185 bis 500 πιμ, wobei der
Strahlungsanteil im Wellenlängenbereich von 380 bis 420 πιμ überwiegt, 5 Sekunden bis 20 Minuten
einwirken läßt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die aktinische Strahlung des
Wellenlängenbereichs von 185 bis 500 πιμ, wobei der
überwiegende Strahlungsanteil außerhalb des Wellenlängenbereichs von 380 bis 420 πιμ ist, 15
Sekunden bis 15 Minuten einwirken läßt.
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| Country | Link |
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| FR (1) | FR2243962B1 (de) |
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-
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