DE3114468A1 - Lichtempfindliche harzmaterialien - Google Patents
Lichtempfindliche harzmaterialienInfo
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Description
TER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER " "" " ■- --- S81P76
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein lichtempfindliches Harzmaterial, das besonders geeignet ist für Leuchtschirme
oder Pluoreszenzschirme von Kathodenstrahlröhren, wie Färb- oder Schwarzweiß-Fernsehbildröhren.
Die Leuchtschirme von Farbfernsehbildröhren sind normalerweise zwischen den Leuchtschichten mit einem lichtabsorbierenden
Material, wie Kohlenstoff, beschichtet, um durch Unterdrückung der Streuung oder der Reflexion
von Licht einen günstigen Kontrast des Farbbildes sicherzustellen. Die herkömmliche Methode zur Ausbildung
eines Musters aus einem lichtabsorbierenden Material besteht darin, einen ein Dichromat enthaltenden PoIyvinylalkohol
auf die innere Oberfläche der Bildschirmseite einer Kathodenstrahlröhre aufzutragen, durch selektives
Belichten bestimmte Abschnitte der Polyvinylalkoholschicht in ein wasserunlösliches Material umzuwandeln,
die nicht belichteten Bereiche durch Auswaschen mit Wasser zu entfernen, das Graphit enthaltende
lichtabsorbierende Material in Form einer Schicht aufzubringen und dann sowohl die Polyvinylalkoholschichten
als auch die darauf abgeschiedenen Schichten
aus dem lichtabsorbierenden Material mit Hilfe einer wäßrigen Wasserstoffperoxidlösung und durch Waschen
mit Wasser zu entfernen.In dieser Weise wird es möglich, die das lichtabsorbierende Material enthaltenden
Schichten direkt auf den Bereich in der Frontplatte bzw. des Schirmträgers zu belassen, die den nicht belichteten oder" nicht ausgehärteten
Bereichen entsprechen, von denen zuvor der Polyvinylalkohol entfernt worden ist. Die Bereiche der
Innenseite der Frontplatten zwischen den lichtabsorbie-
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renden Schichten werden dann ihrerseits mit Leuchtstoff
auf schlämmungen beschichtet, die einen Polyvinylalkohol, ein ein Dichromat enthaltendes lichtempfindliches
Harz und einen Leuchtstoff mit roter, grüner bzw. blauer Farbe enthalten. Dann wird der überzug belichtet,
entwickelt und anschließend eingebrannt, so daß sich das gewünschte Leuchtstoffmuster der gewünschten
Farbe ergibt. Diese Methode wird wiederholt, so daß man einen Leuchtschirm oder Fluoreszenzschirm erhält,
der rote, grüne und blaue Leuchtstoffe aufweist.
Bei der herkömmlichen Methode zur Ausbildung eines Musters aus einem lichtabsorbierenden und/oder fluoreszierenden
Material wird ein Dichromat als lichtempfindliches Mittel verwendet, was zur Folge hat, daß die
Härtungsgeschwindigkeit bei der Belichtung nicht ausreichend hoch ist und demzufolge längere Belichtungszeiten
oder größere Lichtmengen und/oder eine Lichtquelle mit größerer Energie notwendig werden. Dies ist
aus praktischen Gründen, aus wirtschaftlichen Gründen und im Hinblick auf die Produktivität von Nachteil.
Die Verwendung des Dichromats bringt den weiteren Nachteil mit sich, daß es den Leuchtwirkungsgrad der zu
verwendenden Leuchtstoffmaterialien beeinträchtigt und wegen des Chroms zu Umweltverschmutzungen Anlaß
geben kann. Weiterhin bestehen Verbesserungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Haftung der Polyvinylalkoholschicht
an der Frontplatte der Kathodenstrahlröhre.
.30 Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, ein lichtempfindliches Harzmaterial mit verbesserten
Eigenschaften anzugeben, das insbesondere zur Ausbildung des Leuchtschirms von Kathodenstrahlröhren
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geeignet ist und das bei einer sehr kurzen Belichtungsdauer ausgehärtet werden kann und einen Leuchtschirm
mit hohem Leuchtwirkungsgrad ergibt und das nicht zu den Umweltverschmutzungen Anlaß gibt, die
bei Chromverbindungen auftreten,und das darüber hinaus
eine verbesserte Haftung an der Frontplatte der Kathodenstrahlröhre aufweist und eine hohe Lichtempfindlichkeit
besitzt.
Diese Aufgabe wird nun gelöst durch das teilweise verseifte Polyvinylacetat gemäß Hauptanspruch, das
lichtempfindliche Harzmaterial gemäß Anspruch 2 und die lichtempfindliche Harzmasse gemäß Anspruch 11.
Die Unteransprüche betreffen besonders bevorzugte Ausführungsformen dieses Erfindungsgegenstandes.
Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
20
20
Fig. 1 eine graphische Darstellung, die die Beziehung zwischen der Strichbreite (in μπι) und der
Menge der Stilbazoliumgruppenin dem teilweise verseiften erfindungsgemäßen Polyvinyl-2*5
acetat wiedergibt;
Fig. 2 eine graphische Darstellung, die die Beziehung
zwischen der Strichbreite (in μπι) und dem
_2 Dichromat/Polyvinylalkohol-Verhältnis (x 10 )
bei einer herkömmlichen lichtempfindlichen •30 Flüssigkeit verdeutlicht; und
Fig. 3 eine graphische Darstellung, die die Beziehung zwischen der Strichbreite (in Mm) und der
Zeitdauer in Tagen bei verschiedenen pH-Werten erkennen läßt.
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Das erfindungsgemäß als lichtempfindliches Harzmaterial verwendete teilweise verseifte Polyvinylacetat enthält
mindestens einen eine Stilbazoliumgruppe aufweisenden lichtempfindlichen Rest der folgenden allgemeinen
5 Formel I:
VrB.
γθ
(worin
R1 ein Wasserstoffatom, eine unsubstituierte oder
« I
15 substituierte Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe
oder eine Aralkylgruppe, R1 ein Wasserstoffatom oder eine unsubstituierte
oder substituierte Alkylgruppe,
Y eine konjugierte Base einer anorganischen oder 20 organischen Säure,
m eine ganze Zahl mit einem Wert von 1 bis 6 und η 0 oder 1 bedeuten)
und einen Acetalrest der nachstehenden allgemeinen Formel II:
25
25
(worin R, ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe darstellt).
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In dieser Weise können die erfxndungsgemäßen teilweise verseiften Polyvinylacetate schematisch durch die nachstehende
allgemeine Formel III wiedergegeben werden:
— ο
(worin
„,
Y, m und η die oben angegebenen
Bedeutungen besitzen und a, b, c und d jeweils für Mol-% im Hinblick auf die Molmenge der Polyvinyl-
alkoholeinheiten stehen).
Der Ausdruck "Alkylgruppe", der hierin als solcher oder
als unsubstituierte oder substituierte Alkylgruppe angesprochen wird, steht für einen einwertigen, geradkettigen
oder verzweigten, aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 1 bis
4 Kohlenstoffatome. Beispiele für solche Alkylgruppen
sind Methylgruppen, Äthylgruppen, Propylgruppen, Isopropylgruppen,
Butylgruppen, Isobutylgruppen, Hexylgruppen und dergleichen.
Der Ausdruck "substituierte Alkylgruppe" steht für eine Alkylgruppe der oben definierten Art, die einen Substituenten
aufweist, wie eine Hydroxylgruppe, eine Carbamoylgruppe oder dergleichen. Der Begriff "Alkenylgruppe"
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steht für einen zweiwertigen geradkettigen oder verzweigten
aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
Die Alkenylgruppe kann beispielsweise eine Äthenylgruppe, eine 1-Propenylgruppe, eine Allylgruppe
oder dergleichen sein. Der hierin verwendete Ausdruck "Aralkylgruppe" steht für eine Kombination aus einem
aromatischen Ring und einer Alkylgruppe und umfaßt insbesondere die Benzylgruppe.
Die teilweise verseiften Polyvinylacetate der oben angegebenen allgemeinen Formel III, die die eine Stilbazoliumgruppe
aufweisenden lichtempfindlichen Reste der allgemeinen Formel I enthalten, bei denen η den
Wert 0 besitzt, können beispielsweise dadurch hergestellt werden, daß man eine Stilbazoliumaldehydverbindung
der allgemeinen Formel IVa:
OHC
(worin R1, R0 und Y die oben angegebene Bedeutung
besitzen)
und einen "normalen" Aldehyd der nachstehenden allgemeinen Formel V:
OCH - R3
30
30
(worin R3 die oben angegebene Bedeutung besitzt)
mit Hilfe der Hochpolymer-Acetalisierung mit dem teilweise verseiften Vinylacetat-Rumpfpolymer umsetzt.
: "-■:-: l'-l· -"; ': 31U468
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Diese Reaktion ermöglicht die Ausbildung von Acetalbindungen zwischen der Stilbazoliumaldehydverbindung
und einem Paar benachbarter Hydroxylgruppen des Rumpfpolymers und zwischen dem normalen Aldehyd und einem
weiteren Paar benachbarter Hydroxylgruppen des Rumpfpolymers bzw. Grundpolymers.
Die teilweise verseiften Polyvinylacetate der obigen allgemeinen Formel III mit den die Stilbazoliumgruppe
aufweisenden lichtempfindlichen Resten der allgemeinen Formel I, worin η den Wert 1 besitzt, kann man beispielsweise
dadurch herstellen, daß man eine Stilbazoliumacetalverbindung
der nachstehenden allgemeinen Formel IVb s
15 _ _
\cH2)m-0
R4O
(worin R. für niedrigmolekulare Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Phenylgruppen oder
gemeinsam eine Alkylengruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen und R1, R2 und Y die oben angegebenen Bedeutungen besitzen)
gemeinsam eine Alkylengruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen und R1, R2 und Y die oben angegebenen Bedeutungen besitzen)
in im wesentlichen der gleichen Weise, wie oben angegeben, durch eine Hochpolymer-Siteracetalisierung umsetzt.
Die Acetalisierungsreaktionen kann man in Gegenwart eines sauren Katalysators, wie Phosphorsäure, Chlorwasserstoff
säure oder SulfonsSure, durchführen.
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In dem teilweise verseiften Polyvinylacetat der obigen allgemeinen Formel III können die durch die allgemeine
Formel I wiedergegebenen Stilbazoliumgruppen aufweisenden
lichtempfindlichen Reste vorzugsweise in einer Menge von etwa 0,5 bis 5,0 Mol-%, bezogen auf
1 Mol der Polyvinylalkoholeinheiten des Materials, enthalten sein, während die Acetalreste der allgemeinen
Formel II vorzugsweise in einer Menge von etwa o,5 bis 10,0 Mol-%, pro Mol der Polyvinylalkoholeinhexten,
vorhanden sind. Das teilweise verseifte Polyvinylacetat besitzt vorzugsweise einen Polymerisationsgrad von etwa 500 bis 3000 und einen Verseifungsgrad
von etwa 60 % oder mehr und bevorzugter von etwa 70 % oder mehr. Wenn die Menge der die Stilbazoliumgruppe
aufweisenden lichtempfindlichen Reste der allgemeinen Formel I zu gering ist, ergibt sich eine zu geringe Vernetzung,
wodurch die Festigkeit der Schichten geschwächt wird, so daß die Gefahr besteht, daß sich die Schichten
während der Behandlung ablösen. Wenn andererseits die Menge der lichtempfindlichen Reste zu groß ist, verläuft
der Härtungsvorgang in einem solchen Ausmaß, daß das Muster aus den gehärteten Bereichen nicht in der
gewünschten Weise gebildet werden kann. Wenn die Menge der Acetalreste der allgemeinen Formel II unterhalb
der angegebenen Untergrenze liegt, kann die Haftung an der Frontplatte der Kathodenstrahlröhre nicht in
der gewünschten Weise erreicht werden. Wenn die Menge der lichtempfindlichen Reste oberhalb der angegebenen
Obergrenze liegt, wird die auf der Frontplatte der
♦30 Kathodenstrahlröhre ausgebildete Schicht lichtundurchlässig,
so daß das Licht die Schicht nicht in ausreichendem Maße durchdringen kann, so daß sich eine erhebliche
Lichtstreuung ergibt, wodurch unerwünschte Bereiche ausgehärtet werden und darüber hinaus eine
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Deformierung der äußeren Ränder oder der Umfangsform
des gewünschten Musters auftritt.
Wenn der Verseifungsgrad des teilweise verseiften Polyvinylacetats unterhalb der angegebenen üntergrenze
liegt, wird der Polyvinylalkohol wasserunlöslich, so daß der Entwicklungsvorgang mit Wasser unmöglich wird.
Die bei der Herstellung der erfindungsgemäßen teilweise verseiften Polyvinylacetate eingesetzten Stilbazoliumaldehydverbindungen
der allgemeinen Formel IVa schließen beispielsweise ein 1-Methyl-2-(p-formylstyryl)-pyridiniumsalze,
1-Methyl-4-(p-formylstyryl)-pyridiniumsalze, 1-Äthyl-2-(p-formylstyryl)-pyridiniumsalze,
l-Äthyl-4-8p-formylstyryl)-pyridiniumsalze,
1-Propy1-4-(p-formylstyryl)
-pyridiniumsalze, 1-Isopropyl-4-(p-formylstyryl)-pyridiniumsalze,
1-Butyl-4-(p-formylstyryl)-pyridiniumsalze, 1-Hexyl-4-(p-formylstyryl)-pyridiniumsalze,
1-Methyl-2-(p-formylstyryl)-5-methyl-pyridiniumsalze,
1-Methyl-4~(p-formylstyryl)-5-äthy!pyridiniumsalze,
1-Äthyl-3-(p-formylstyryl)-4-methylpyridiniumsalze,
1-(2-Hydroxyäthyl)-2-(p-formylstyryl)-pyridiniumsalze,
1-(2-Hydroxyäthyl)-4-(p-formylstyryl)-pyridiniumsalze,
i-Carbamoylmethyl-2-(p-formylstyryl)-pyridiniumsalze,
1-Carbamoylmethyl-4-(p-formylstyryl·)-pyridiniumsalze,
1-Allyl-4-(p-formylstyryl)-pyridiniumsalze, 1-Benzyl-2-(p-formylstyryl)-pyridiniumsalze,
1-Benzyl-4-(p-formylstyryl) -pyridiniumsalze, 1-Benzyl-2-(p-formylstyryl)-5-methy!pyridiniumsalze,
1-Benzyl-4-(p-formylstyryl)-5-methylpyridiniumsalze
und 1-Benzyl-3-(p-formylstyryl)-4-äthylpyridiniumsalze.
Die Stilbazoliumacetalverbindungen der Formel IVb schließen beispielsweise ein 1-Methyl-2- [p-(2,2-dimethoxyäthoxy)-styryl] -pyridiniumsalze,
1-Methyl-2- [o-(2,2-dimethoxyäthoxy)-styryl]-
:-.::::":- ■■ ■ : 311U68
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pyridiniumsalze, 1-Methyl-2-^~m-(2,2-dimethoxyäthoxy)-styryl_7-pyridiniumsalze,
1-Methyl-2-/~p-(2,2-diäthoxyäthoxy) -styryl__7-py*"idiniumsalze, 1 Methyl-4-^~p-(2,2-dimethoyäthoxy)-styryl_7-pyridiniumsalze,
1-Propyl-4-^""p-(2,2-dimethoxyäthoxy) -styryl_7-pyridiniumsalze,
i-Benzyl-4-^p-(2,2-dimethoxyäthoxy)-styryl__7-pyr
idiniumsal ze, 1 -Methyl -4 -^p- (3,3-dimethoxypropoxy)-styryl_7-pyridiniumsalze,
1-Methyl-4- ^"p-(4,4-dimethoxybutoxy)-styryl_/-pyridiniumsalze,
1-Methyl-4-^~p-(2,2-äthylendioxoäthoxy)-styryl>_7-pyridiniumsalze
und 1-Methyl-4-^~p-(2,2-dimethoxyäthoxy) -styryl_7-3-äthylpyridiniumsalze. Die Salze
schließen beispielsweise ein Halogenide, wie Chloride, Bromide und Jodide, Sulfate, Metho_sulfate, p-Toluolsulfonate,
Methansulfonate, Perchlorat und dergleichen. Der Styrylrest der Stilbazoliumgruppen kann in der
p-Stellung in Bezug auf das Stickstoffatom des Pyridiniumkerns stehen ebenso wie in der o-Stellung. Wenn
der Styrylrest in der p-Stellung zu dem Stickstoffatom des Pyridiniumrests steht, kann man die Belichtung
mit gelbem Licht bewirken.
Es wird angenommen, daß unter dem Einfluß der Lichtenergie eine schnelle Dimerisierung der Stilbazoliumverbindungen
miteinander unter Vernetzung eines Polymers mit einem weiteren Polymer erfolgt, wobei gleichzeitig
eine Vernetzung innerhalb des Polymermoleküls erfolgt, was zu einer Aushärtung des Harzmaterials
führt. Die Vernetzungsreaktxon zwischen den Stilb-
*30 azoliumgruppen ist eine Dimerisierungs- oder Zyklisierungs-Additions-Reaktion
zwischen den äthylenisch ungesättigten Doppelbindungen der Stilbazoliumgruppen.
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Die erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Harzmaterialien
umfassen das teilweise verseifte Polyvinylacetat mit den angegebenen Resten, wie es durch die oben angegebene
allgemeine Formel III wiedergegeben wird, und eine lichtempfindliche Harzmasse, die das teilweise
verseifte Polyvinylacetat der oben angegebenen allgemeinen Formel I enthält. Die lichtempfindlichen Harzmaterialien
können in Form einer Lösung verwendet werden. Das Lösungsmittel kann vorzugsweise Wasser sein.
Die Wasserstoffionenkonzentration der Lösung kann einen
Einfluß auf die Lichtempfindlichkeit des Materials ausüben. Wenn die Lösung durch Zugabe eines Mittels zur
Einstellung des pH-Wertes,wie einer Base, wie beispielsweise Ammoniak, einen neutralen pH-Wert aufweist, kann
die Änderung der Empfindlichkeit niedrig gehalten werden. Es wird angenommen, daß dies auf der Tatsache beruht,
daß bei dem neutralen pH-Wert die Reaktion der über eine Acetalbindung in das teilweise verseifte
Vinylacetat-Rumpfpolymer eingeführten lichtempfindlichen
Gruppen im Gleichgewicht steht, so daß demzufolge keine Abspaltung der quartären Stilbazoliumgruppen von dem
teilweise verseiften Polyvinylacetat unter Einwirkung des sauren Katalysators erfolgt.
Die erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Harzmaterialien
können weiterhin einen wasserlöslichen niedrigmolekularen Alkohol, wie Methanol, Äthanol, Isopropanol oder
dergleichen, enthalten. Die Menge des niedrigmolekularen Alkohols kann etwa 25 Gew.-% oder weniger und Vorzugsweise
etwa 10 bis 25 Gew.-% des Lösungsmittels betragen. Die Zugabe des niedrigmolekularen Alkohols ist bei
der Herstellung der lichtempfindlichen Harzmasse und/oder
bei der Belichtung von Vorteil, da sich hierdurch eine
'- X-; ■ ■: Ί 311U63
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Verbesserung der Löslichkeit des in der oben beschriebenen Weise mit den Aldehyden behandelten Polymers ergibt,
was zu einer Steigerung der Transparenz der Schichten führt, die durch Auftragen der lichtempfindliehen
Harzmasse gebildet worden sind.
Wenn das erfindungsgemäße lichtempfindliche Harzmaterial als lichtempfindliche Flüssigkeit verwendet
wird, werden die teilweise verseiften Polyvinylacetat© der allgemeinen Formel III in Form einer wäßrigen Lösung
eingesetzt. Die Flüssigkeit kann weiterhin einen Emulgator zum Emulgieren von öligen Materialien auf
der Frontplatte der Kathodenstrahlröhre enthalten, so daß auch die Beschichtung der öligen Bereiche sichergestellt
wird. Die lichtempfindliche Flüssigkeit wird in üblicher Weise in Form einer Schicht auf die Frontplatte
der Kathodenstrahlröhre aufgetragen und dann belichtet, was zur Folge hat, daß die belichteten Bereiche
durch Umwandlung des Harzmaterials in ein wasserunlösliches Material ausgehärtet werden. Andererseits
kann man die nicht belichteten Bereiche ohne weiteres durch Waschen mit Wasser entfernen. Die selektive Belichtung
erfolgt mit Hilfe einer herkömmlichen Belichtungsmaske, wie einer Schattenmaske, einem Lochgitter
oder einer anderen Maske mit dem gewünschten Muster, wie sie insbesondere für die Herstellung von Farb-Fernsehbildröhren
verwendet werden. Das durch Härten der aufgebrachten Schicht erzeugte Muster kann irgendeine
Form besitzen, beispielsweise ein Punktmuster, •*30 ein Streifenmuster oder dergleichen. Das für den Härtungsvorgang
angewandte Licht kann Licht sein, das sich von ultravioletter Strahlung bis zu grünem Licht erstreckt.
Nachdem die unbelichteten oder ungehärteten Bereiche durch Waschen mit Wasser entfernt worden sind,
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wird eine Lösung, die eine lichtabsorbierdende Substanz oder ein lichtabsorbierendes Material enthält,
in Form einer Schicht auf die gesamte Oberfläche der Frontplatte aufgetragen. Dann wird der lichtabsorbierende
Oberzug mit einer bekannten sogenannten "Abhebesubstanz
oder Ablösesubstanz", wie Wasserstoffperoxid, einem Alkali-hydrogenperhalogenat, beispielsweise
Kalium-hydrogenperjodat, oder einem Alkaliperoxid, behandelt. Die Abhebesubstanζ führt zu einem
Quellen oder Erweichen der durch Belichten gehärteten Bereiche. Die gequollenen Bereiche werden dann in herkömmlicher
Weise entfernt, beispielsweise durch Waschen mit Wasser. Hierdurch wird ein Muster aus der lichtabsorbierenden
Schicht auf der Innenseite der Frontplattenoberflache
der Kathodenstrahlröhre gebildet, das den nicht belichteten oder ungehärteten Bereichen entspricht.
Dann wird mit Hilfe einer Aufschlämmung, die das erfindungsgemäße
lichtempfindliche Harzmaterial und Leuchtstoffteilchen,
die eine rote, grüne oder blaue Fluoreszenz abgeben, enthält, ein vorbestimmtes Muster mit dem jeweiligen
Leuchtstoffmaterial auf der Oberfläche gebildet, auf der zuvor das lichtabsorbierende Muster erzeugt
worden ist. Die weitere Behandlung besteht darin, eine Fluoreszenzschicht, die jeweils das gegebene Leuchtstoffmaterial,
das rot, grün oder blau leuchtet,enthält auf der Frontplattenoberfläche
aufzubringen und selektiv durch Belichten unter Verwendung einer herkömmlichen Maske zu
härten. Dann werden die nicht belichteten oder ungehärteten Bereiche oder Abschnitte entfernt, so daß sich
ein gewünschtes vorbestimmtes Leuchtstoffmuster der
betreffenden Farbe ergibt. Dann kann man ein weiteres Fluoreszenzmuster anderer Farbe als- das vorhergehende
: :. :- : ."i.; 31HA63
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durch Wiederholen der Methode in entsprechender Weise erzeugen. Durch ein drittes Wiederholen der Verfahrensweise
kann man ein gewünschtes Fluoreszenzmuster oder Leuchtstoffmuster ausbilden, das eine Färbung ergibt,
die sich von den beiden vorherigen Mustern unterscheidet.
Die das erfindungsgemäße lichtempfindliche Harzmaterial enthaltende Aufschlämmung, die zur Bildung des Fluoreszenzmusters
oder des Leuchtstoffmusters verwendet wird, kann zusätzlich ein Dispergiermittel, einen Emulgator
und/oder einen Entschäumer enthalten. Das Dispergiermittel ist dabei vorzugsweise ein Material auf der Grundlage
eines Acrylharzes. Das Emulgiermittel kann vorzugsweise ein Polyoxyäthylenemulgiermxttel sein. Als
Entschäumer kann man vorzugsweise Octylalkohol oder ein Polyoxyalkylenglykolderivat einsetzen. Diese
Additive können gewünschtenfalls in geringen Mengen zugesetzt werden. Man kann weiterhin ein Mittel zur
Einstellung des pH-Wertes, wie Ammoniak, und einen Haftverbesserer, wie kolloidales Siliciumdioxid, zusetzen.
Die erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Harzmateria-Ixen
besitzen eine Reihe von Vorteilen. Da die teilweise verseiften Polyvinylacetate der allgemeinen Formel
III durch Anwendung einer geringeren Lichtmenge als sie für herkömmliche lichtempfindliche Materialien,
beispielsweise ein Dichromat, erforderlich ist, ohne weiteres vernetzt werden können, ist dis Härtungsgeschwindigkeit
der erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Harzmaterialien wesentlich größer als die herkömmlicher
Materialien. Dies führt zu einer Steigerung der
■ ..\λ .:.:.. ■■: ·\ 31U468
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Produktivität und macht nicht die Anwendung spezieller Lichtquellen erforderlich, so daß sich die Kosten
senken lassen. Aufgrund der hohen Härtungsgeschwindigkeit läßt sich keine wesentliche Änderung der Streifenbreite
des lichtabsorbierenden Musters bei Änderung der bei der Belichtung angewandten Lichtmenge feststellen
so daß eine im wesentlichen konstante Breite des lichtabsorbierenden Musters erreicht werden kann. Weiterhin
ist es aus betriebstechnichen Gründen vorteilhaft, daß die erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Harzmaterialien
keine Chromverbindungen enthalten, die gesundheitsschädlich sind und zu einer Umweltverschmutzung
führen. Da die teilweise verseiften Polyvinylacetate der
allgemeinen Formel III, die Acetalreste der Formel Il
enthalten, die dem Harz die gewünschte Transparenz verleihen, kann man Leuchtschirme mit hoher Durchlässigkeit
für Licht bildenJfeiterhin ergibt sich eine bessere Haftung
des Fluoreszenzmusters oder Leuchtstoffmusters an der Frontplattenoberfläche der Kathodenstrahlröhre, so
daß die aufgetragene Schicht sich nicht ablöst, insbesondere bei dem Entwicklungsvorgang. Durch die Anwendung
der erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Harzmaterialien
läßt sich weiterhin eine Verbesserung des Leuchtwirkungsgrades erreichen/ was zu einer Helligkeitssteigerung um
mehr als 10 % im Vergleich zu herkömmlichen Chromverbindungen enthaltenden Materialien führt.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der Erfindung.
,
,
Zu einer Lösung von 100 g eines verseiften Polyvinylacetats
(Polymerisationsgrad = 1700, Verseifungsgrad =
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78 %) in 900 cm destilliertem Wasser gibt man 10 g 1-Methyl-4-^~p-(2,2-dimethoxyäthoxy)-styryl_7-pyridiniump-toluolsulfonat
und 2,4 g Acetaldehyd. Nach der weiteren Zugabe von 15,8 g einer 85%igen Phosphorsäure
rührt man die Lösung während 16 std bei 4O0C unter Bildung
eines verseiften Polyvinylacetats, in das 1-Methyl-4-^
p-(2,2-dimethoxyäthoxy)-styryl_7-pyridinium-ptoluolsulfonat
und Acetaldehyd eingeführt worden sind. Die UV-Analyse und die quantitative OH-Analyse zeigen,
daß das erste Material in einerfMenge von 0,94 Mol-% und
das letztere Material in einer Menge von 2,5 Mol-%, bezogen auf die Molmenge der Polyvinylalkoholeinheiten,
in dem Material enthalten sind.
Dann neutralisiert man die wäßrige Lösung mit wäßrigem
3 Ammoniak und vermischt mit 6 bis 10 cm einer 5%igen
Lösung einer Polyoxyäthylenverbindung ("Tween" der Firma Kao Atlas Co., Ltd.) und 4800 bis 6200 cm destilliertem
Wasser unter Bildung einer lichtempfindlichen Flüssigkeit. Die Polyoxyäthylenverbindung wird zum Emulgieren
von ölen auf der beschichteten Oberfläche zugesetzt, um zu verhindern, daß unbeschichtete Bereiche zurückbleiben.
Die zu diesem Zweck verwendete Verbindung wird nachfolgend als "Emulgator" bezeichnet.
Die lichtempfindliche Flüssigkeit wird mit Hilfe einer Schleudertechnik auf der gesamten inneren Oberfläche
der Frontplatte verteilt, so daß sich eine Schicht mit einer Dicke in trockenem Zustand von 0,3 bis 0,5 μπ ergibt.
Die Schichtdicke entspricht 1/3 der Schichtdicke herkömmlicher lichtempfindlicher Massen. Die Verwendung
des oben angesprochenen "Emulators" verhindert die Bildung von unbeschichteten Freiräumen beim Aufbringen der
Polyvinylalkoholschicht sowie zur Verbesserung der Haftung an der Frontplatte.
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Dann werden eine Lochmaske auf die innere Oberfläche der Frontplatte bzw. des Schirmträgers aufgebracht und die
lichtempfindliche Schicht selektiv belichtet. Nach der Entwicklung der Schicht werden die unbelichteten Bereiche
entfernt, so daß das gewünschte Muster der belichteten Bereiche zurückbleibt. Das Muster wird dann
. mit einem Mittel zur Härtung der Schicht, wie beispielsweise einer wäßrigen Borsäurelösung der nachstehenden Zusammensetzung
behandelt:
10
10
destilliertes Wasser 4250 cm
Methylalkohol 750 cm3
Borsäure 30 g.
Dann beschichtet man die innere Oberfläche mit den gehärteten
Schichten mit einer wäßrigen kohlenstoffhaltigen Lösung der folgenden Zusammensetzung:
eine wäßrige Mischung enthaltend Graphit und ein Bindemittel mit einem Feststoffgehalt von 22 %
(Aquadag der Firma Hitachi Chemical
Co., Ltd.) 2,5 kg
destilliertes Wasser 1,25 1
nichtionisches oberflächenaktives ,
' Mittel (1 % Methylalkohol) 7,5 cm
destilliertes Wasser (zusätzlich
zugegeben) 6,25 1
Nachdem man die lichtabsorbierende Graphitschicht auf der gesamten Oberfläche der Frontplatte oder des Schirmträgers
aufgebracht hat, taucht man die Oberfläche in eine 0,1 bis 0,2%ige wäßrige Wasserstoffperoxidlösung
zur Entfernung der kohlenstoffhaltigen Schicht zusammen
TER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER'
311U68
S 81P76
- 25 -
mit der gehärteten Polyvinylalkoholschicht, wobei
gleichzeitig das gewünschte Muster der kohlenstoffhaltigen Schicht zurückbleibt, das direkt an die Oberfläche
der Frontplatte gebunden ist. 5
Unter Verwendung einer Lochmaske mit dem gewünschten Muster trägt man mit Hilfe der Schleudertechnik auf
die gesamte Oberfläche der inneren Oberfläche der Frontplatte, die mit den graphithaltigen Schichten versehen
ist, eine Aufschlämmung auf, die jeweils ein rot-,grün- bzw. blau-fluoreszierendes Material und die lichtempfindliche
Harzmasse der vorliegenden Erfindung enthält, auf. Die aufgebrachten Schichten werden belichtet und
entwickelt unter Bildung eines rot-, grün- bzw. blaufluoreszierenden
Strichmusters. Der erhaltene Leuchtschirm wird in dieser Weise mit einem Muster der lichtabsorbierenden
Schichten versehen.
Die Aufschlämmungen zur Erzeugung der jeweiligen Farbfluoreszenzmuster
besitzen die folgenden Grundzusammensetzungen:
Grüne Leuchtstoffaufschlämmung:
wäßrige Lösung eines verseiften Polyvinylacetats (Polymerisationsgrad = 1700, Verseifungsgrad
= 78 %)
grüner Leuchtstoff
kolloidales Siliciumdioxid (Haftungsverbesserer
destilliertes Wasser
| 140 | cm |
| 225 | g |
| 4 | cm |
| 240 | cm"* |
TER MEER · MÜLLER - STEINMEiSTER " " : "--".:- 33-^75
- 26 -
Blaue Leuchtstoffaufschlämmung:
wäßrige Lösung des gleichen verseiften Polyvinylacetats wie oben angegeben 220 cm
blauer Leuchtstoff 230 g
destilliertes Wasser 188 cm3
Rote Leuchtstoffaufschlämmung:
wäßrige Lösung des gleichen verseiften Polyvinylacetats wie oben angegeben 210 cm
roter Leuchtstoff 210 g
3 destilliertes Wasser 169 cm
Diese Aufschlämmungen können erforderlichenfalls geringe
Mengen eines Acryldispergiermittels, eines Polyoxyäthylen-Emulgators
und eines Entschäumers, beispielsweise ein Polyoxyalkylenderivat oder Octylalkohol, und/oder ein
Mittel zur-Einstellung des pH-Wertes, wie beispiels-.
weise Ammoniak, enthalten.
Man bildet einen Leuchtschirm nach der Verfahrensweise von Beispiel 1, mit dem Unterschied, daß man 20 % des
in der lichtempfindlichen Flüssigkeit destillierten Wassers durch Isopropylalkohol ersetzt.
Man stellt einen Farb-Leuchtschirm nach der Verfahrensweise von Beispiel 1 her, mit dem Unterschied, daß man
ein teilweise verseiftes Polyvinylacetat (Polymerisationsgrad β 1400, Verseifungsgrad =87 %), 1-Methyl-4-(p-formylstyryl)-pryidinium-methosulfat
und n-Butyraldehyd anstelle der entsprechenden angegebenen Verbindungen verwendet. Die Menge des in das Polymer
; „';.■ ■:.:..-■-: 31H463
TER MEER · MÜLLER . STElNMElSTEf? " "* " S81P76
27 -
eingeführten Butyraldehyds ist in der nachstehenden Tabelle angegeben.
Vergleichsbeispiel 1 5
Man bereitet eine lichtempfindliche Flüssigkeit der nachstehenden Zusammensetzung:
destilliertes Wasser 1O Methylalkohol
Polyvinylalkohol (9%ige wäßrige Lösung, Polymerisationsgrad =
1700, Verseifungsgrad » 87 %)
Ammoniumdiehromat
Emulgator (5%ige äthanolische
Lösung einer Polxoxyäthylenverbindung) Ammoniumdichromat-Konzentration etwa 3 %
Man wiederholt die Maßnahmen des Beispiels 1, mit dem
Unterschied, daß man die Stilbazoüumacetalverbindung
in einer solchen Menge einsetzt, daß pro Mol der PoIyvinylalkoholeinheit
0,5 Mol der Stilbazoliumgruppen
25 eingeführt werden.
Im wesentlichen nach der Verfahrensweise von Beispiel 4 bereitet man ein teilweise verseiftes Polyvinylacetat,
das die Stilbazoliumgruppen in einer Menge von 0,7 Mol-%
pro Mol der Polyvinylalkoholeinheiten enthält.
| 2815 | cnr |
| 350 | cm |
| 1780 | 3 cm |
| 43 | cm |
| 1, | 2 cm3 |
TER MEER · MÜLLER · STEINMEISTEtt . "I ' . ' ' ' -' : S81P76
- 28 Vergleichsbeispiele 2 und 3
Man wiederholt die Maßnahmen des Vergleichsbeispiels 1 unter Bildung einer lichtempfindlichen Flüssigkeit mit
einer Ammoniumdichromatkonzentration von 7 % bzw. 11 %.
Mit den lichtempfindlichen Flüssigkeiten, die die teilweise
verseiften Polyvinylacetate von Beispiel 4, 5 bzw. 1 enthalten, bildet man Schichten und belichtet sie in
unterschiedlichem Ausmaß zur Härtung und ermittelt die Strichbreiten der erzeugten Muster. Die hierbei erhaltenen
Ergebnisse sind in der Fig. 1 dargestellt, in der die ausgezogene Linie eine 75%ige Belichtung, die strichpunktierte
Linie eine 48%ige Belichtung und die gestrichelte Linie eine 34%ige Belichtung wiedergeben.
In der gleichen Weise behandelt man die lichtempfindlichen
Flüssigkeiten der Vergleichsbeispiele 1, 2 bzw. 3. Die hierbei erhaltenen Ergebnisse sind in der Fig. 2
dargestellt, wobei die ausgezogene Linie einer 75%igen Belichtung, die strichpunktierte Linie einer 48%igen
Belichtung und die gestrichelte Linie einer 34%igen Belichtung entsprechen.
Aus Fig. 1 geht hervor, daß die erfindungsgemäßen lichtempfindlichen
Harzmaterialien Striche oder Streifen mit Breiten ergeben, die nicht wesentlich variieren, wenn
, man die Belichtung von 75 % auf 48 % verändert.
Aus einem Vergleich der Fig. 1 mit Fig. 2 ist jedoch erkennbar, daß zur Erzeugung von Strichen mit einer Breite
von 140 μΐη die lichtempfindliche Flüssigkeit des
TER MEER · MÜLLER . STEINMEISTER
Beispiels 1 mit einer Dichromatkonzentration von etwa
3 % eine 25%ige Belichtung notwendig macht, während eine 48%ige Belichtung für die lichtempfindliche Flüssigkeit
erforderlich ist, die eine Stilbazoliumgruppenkonzentration
von 0,65 % aufweist, und die 34%ige Belichtung für eine lichtempfindliche Flüssigkeit notwendig ist, die
0,7 Mol-% der Stilbazoliumgruppen aufweist. Es ist demzufolge
zu erkennen, daß bei herkömmlichen lichtempfindlichen Flüssigkeit der in dem Vergleichsbeispiel 1
angegebenen Zusammensetzung die Dichromatkonzentration von 3 auf 6 % erhöht, d.h. verdoppelt werden muß, um
Striche mit einer Breite von 140 μπι zu ergeben, wenn
man zur Belichtung Licht in einer Menge von 48 % ver-
. wendet, wobei dann, wenn eine 34%ige Belichtung durchgeführt
wird, die Dichromatkonzentration von 3 % auf 7 % erhöht werden muß. Es ist somit ersichtlich, daß
die erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Harzmaterialien eine gegebene Strichbreite ohne Änderung der Menge der
lichtempfindlichen Verbindung liefern, während die herkömmlichen lichtempfindlichen Flüssigkeiten einen wesentlich
höheren Gehalt an dem lichtempfindlichen Mittel, d.h. dem Ammoniumdichromat, aufweisen müssen.
Unter Anwendung der teilweise verseiften Polyvinylacetate
mit unterschiedlichen Mengen von Butyralresten, die gemäß der Verfahrensweise von Beispiel 5 hergestellt
worden sind, bereitet man lichtempfindliche Flüssigkei-
30, ten, die man im Hinblick auf ihre Haftung und ihre Lichtempfindlichkeit
im Vergleich zu lichtempfindlichen Flüssigkeiten, die die Butyralreste in einer außerhalb der
erfindungsgemäß definierten Bereiche liegenden Menge enthalten, und zu der herkömmlichen lichtempfindlichen
TER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER
Flüssigkeit des Vergleichsbeispiels 1 untersucht. Die hierbei erhaltenen Ergebnisse sind in der nachstehenden
Tabelle zusammengestellt.
| Test Nr. |
lichtempfindliche Flüssigkeit (Mol-% der Butyralreste) |
Haftungs starke |
Empfindlich keit |
| 1 | 0 | UF | FA |
| 2 | 0,3 | UF | FA |
| 3 | 0,5 | AV | FA |
| 4 | 1,0 | AV | FA |
| 5 | 2,0 | FA | FA |
| 6 | 4,0 | FA | FA |
| 7 | 8,0 | FA | AV |
| 8 | 12,0 | FA | UF |
| 9 | herkömmlich | AV | AV |
Bemerkung: UF = ungünstig
AV = durchschnittlich
AV = durchschnittlich
FA = günstig
Der Test im Hinblick auf die Haftung erfolgt mit Hilfe eines Stufenkeilfilters (der Firma Eastman Kodak Company)
Die Bewertung erfolgt in der Weise, daß, wenn die Menge des Lichts, die durch den Stufenkeil dringt, kontinuierlich
abnimmt, die Haftungsstärke um so besser ist, je länger die Länge der Schichten nach der Belichtung und '
Entwicklung ist. Die Empfindlichkeit wird über das Aussehen der Beschichtungen nach der Härtung durch die Belichtung
vermittelt.Es ist demzufolge ersichtlich, daß bei den erfindungsgemäßen verseiften Polyvinylacetaten,
die die "normale" Menge von Acetalresten von etwa
TER MEER. MÜLLER · STEINMEISTER ■*-*-" -" ' - - S8
0,5 bis 10,0 Mol-% pro Mol der Polyvinylalkoholeinheiten
aufweist, eine günstige Haftungsstärke ergeben, ohne daß die Lichtempfindlichkeit des Materials
beeinträchtigt wird. Es zeigt sich weiterhin, daß sie bessere Eigenschaften im Hinblick auf die Haftungsstärke und die Empfindlichkeit im Vergleich zu herkömmlichen,
Ammoniumdichromat enthaltenden lichtempfindlichen Flüssigkeiten besitzen.
Experiment 3
Die lichtempfindliche Flüssigkeit von Beispiel 1 wurde bei verschiedenen pH-Werten im Hinblick auf ihre
Stabilität untersucht. Die Ergebnisse sind in der Fig.
dargestellt, in der die dünne ausgezogene Linie die Änderung der Breite der Striche mit einer ursprünglichen
Breite von 110 μΐη und einen pH-Wert von 7, die
ausgezogene dicke Linie die Änderung der Breite der Striche mit einer ursprünglichen Breite von 100 μπι bei
einem pH-Wert von 7,0, die gestrichelte Linie die Änderung der 110 Mm breiten Striche bei einem pH-Wert von
2 bis 3 und die strichpunktierte Linie die Änderung der 80 Mm breiten Striche bei einem pH-Wert von 2 bis
3 verdeutlichen. Es ist aus der Fig. 3 ersichtlich, daß, wenn die lichtempfindlichen Flüssigkeiten einen neutralen
pH-Wert aufweisen, eine geringe Änderung der Strichbreite zu beobachten ist, während im stark sauren Bereich
eine starke Änderung zu beobachten ist.
. - 32 -
Leerseite
Claims (1)
- 31H463PAT E N TA N WA LTETER MEER-MÜLLER-STEINMEISTERBeim EuropSlschen Patentamt zugelassene Vertreter — Professional Representatives before the European Patent Office Mandatalres agrees pros !'Office europeen des brevetsDipl.-Chem. Dr. N. ter Meer Dipl.-Ing. H. SteinmeisterDIpWn0. F. E. Müller Artur-Ladebeck-StrasseTnftstrasse A,D-8OOO MÜNCHEN 23 D-4800 BIELEFELDCase: S81P76 8, April 1981tM/trAgency of Industrial Science & Technology Ministry of International Trade & Industry, 1-3-1, Kasumigaseki, Chiyoda-ku, Tokyo, JapanSONY CORPORATION, 7-35, Kitashinagawa 6-chome, Shinagawa-ku, Tokyo, JapanOji Paper Co., Ltd.,4-7-5, Ginza Chuo-ku, Tokyo, JapanLichtempfindliche HarzmaterialienPriorität: 17. April 1980, Japan, No. 51056/80PATENTANSPRÜCHE1. Teilweise verseiftes Polyvinylacetat mit mindestens einem eine Stilbazoliumgruppe aufweisenden lichtempfindlichen Rest der allgemeinen Formel: Γ--Μ \'--]- -'-'■ ': 31 T446STER MEER . MÜLLER ■ STEINMEISTER' "" ' --"-S81P76(in der R1 ein Wasserstoffatorn, eine unsubstituierte oder substituierte Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe oder eine Aralkylgruppe, R2 ein Wasserstoffatom oder eine unsubstituierte oder substituierte Alkylgruppe, Y eine konjugierte Base einer anorganischen oder organischen Säure,m eine ganze Zahl mit einem Wert von 1 bis 6 und η 0 oder 1 bedeuten),
und einem Acetalrest der allgemeinen Formel(in der R3 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppebedeutet);wobei die Acetalreste in einer Menge von etwa 0,5 bis 10,0 Mol-% pro Mol der Polyvinylalkoholeinheiten und die Stilbazolxumgruppen aufweisenden Reste in einer Menge von etwa 0,5 bis 5,0 Mol-% pro Mol der Polyvinylalkoholeinheiten vorhanden sind und das Polyvinylacetat einen Polymerxsationsgrad von etwa 500 bis 3000 und einen Verseifungsgrad von etwa 60 % oder mehr aufweist.TER MEER . MÜLLER . STEINMEISTER " * *"' S81P76- 32. Lichtempfindliches Harzmaterial, gekennzeichnet durch ein teilweise verseiftes Polyvinylacetat mit mindestens einem eine
Stxlbazolxumgruppe aufweisenden lichtempfindlichen
Rest der allgemeinen Formel:(in der R1 ein Wasserstoffatom, eine unsubstituierte oder substituierte Älky!gruppe, eine Alkenylgruppe oder eine Aralkylgruppe,
R2 ein Wasserstoffatom oder eine unsubstituierte oder substituierte Alkylgruppe,Y eine konjugierte Base einer anorganischen oder organischen Säure,m eine ganze Zahl mit einem Wert von 1 bis 6 und η 0 oder 1 bedeuten),
und einem Acetalrest der allgemeinen Formel:(worin R3 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe bedeutet);wobei die Acetalreste in einer Menge von etwa 0,5 bis Mol-% pro Mol der Polyvinylalkoholeinheiten- vorhanden sind.: j"--:.: [:. '.-I ': 31H468TER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER " "" S81P763. Lichtempfindliches Harzmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es als Acetalreste For-• malreste, Acetoacetalreste oder Butyralreste aufweist.4. Lichtempfindliches Harzmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stilbazoliumgruppe aufweisenden Reste in einer Menge von etwa 0,5 bis 5,0 Mol-% pro Mol der Polyvinylalkoholeinheiten vorhanden sind.5. Lichtempfindliches Harzmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das teilweise verseifte Polyvinylacetat einen Polymerisationsgrad von etwa 500 bis 3000 aufweist.6. Lichtempfindliches Harzmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das teilweise verseifte Polyvinylacetat einen Verseifungsgrad von etwa 60 % oder mehr aufweist.7. Lichtempfindliches Harzmaterial nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verseifungsgrad etwa 70 % oder mehr beträgt.8. Lichtempfindliches Harzmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich Wasser als Lösungsmittel enthält.9. Lichtempfindliches Harzmaterial nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß etwa 10 bis 25 Gew.-% des Wassers durch einen wasserlöslichen, niedrigmolekularen Alkohol ersetzt sind.■.. ;;:-: '-' ■-"·- : 311U68TER MEER ■ MÜLLER · STEINMEISTER " "" S81P76-ΒΙΟ. Lichtempfindliches Harzmaterial nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß es als wasserlöslichen, niedrigmolekularen Alkohol Methanol, Äthanol oder Isopropanol enthält.11. Lichtempfindliche Harzmasse, gekennzeichnet durch ein teilweise verseiftes Polyvinylacetat mit mindestens einem eine Stilbazoliumgruppe aufweisenden lichtempfindlichen Rest der allgemeinen Formel:(in der R1 ein Wasserstoffatom, eine unsubstituierte oder substituierte Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe oder eine Aralkylgruppe,R2 ein Wasserstoffatom oder eine unsubstituierte oder substituierte Alkylgruppe,Υ eine konjugierte Base einer anorganischen oder organischen Säure,m eine ganze Zahl mit einem Wert von 1 bis 6 und η 0 oder 1 bedeuten)
und einem Acetalrest der allgemeinen Formel:(worin R, ein Wasserstoffatorn oder eine Alkylgruppe bedeutet);TER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER " ' * S81P76wobei die Acetalreste in einer Menge von etwa 0,5 bis 10,0 Mol-% pro Mol der Polyvinylalkoholeinheiten vorhanden sind.12. Lichtempfindliche Harzmasse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Acetalreste Pormalreste, Acetoacetalreste oder Butyralreste aufweist.13. Lichtempfindliche Harzmasse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stilbazoliumgruppe aufweisenden Reste in einer Menge von etwa 0,5 bis 5,0 Mol-% pro Mol der Polyvinylalkoholeinheiten vorhanden sind.14. Lichtempfindliche Harzmasse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das teilweise verseifte Polyvinylacetat einen Polymerisationsgrad von etwa 500 bis 3000 aufweist.15. Lichtempfindliche Harzmasse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das teilweise verseifte Polyvinylacetat einen Verseifungsgrad von etwa 60 % oder mehr besitzt.16. Lichtempfindliche Harzmasse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Verseifungsgrad etwa 70 % oder mehr beträgt.17. Lichtempfindliche Harzmasse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich Wasser als Lösungsmittel enthält.31U468TER MEER - MÜLLER · STEINMEISTER §8 1P7618. Lichtempfindliche Harzmasse nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß etwa 10 bis 25 Gew.-% des Wassers durch einen wasserlöslichen, niedrigmolekularen Alkohol ersetzt sind.19. Lichtempfindliche Harzmasse nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß sie als wasserlöslichen, niedriginolekularen Alkohol Methanol, Äthanol oder Isopropanol enthält.20. Lichtempfindliche Harzmasse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich ein Mittel zur Einstellung des pH-Wertes enthält.■21. Lichtempfindliche Harzmasse nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Mittel zur Einstellung des pH-Wertes Ammoniak enthält.
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