DE2442879C3 - Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen - Google Patents
Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und ÜberzugsmassenInfo
- Publication number
- DE2442879C3 DE2442879C3 DE19742442879 DE2442879A DE2442879C3 DE 2442879 C3 DE2442879 C3 DE 2442879C3 DE 19742442879 DE19742442879 DE 19742442879 DE 2442879 A DE2442879 A DE 2442879A DE 2442879 C3 DE2442879 C3 DE 2442879C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- parts
- paint
- well
- lamp
- radiation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05D—PROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05D3/00—Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials
- B05D3/06—Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials by exposure to radiation
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
- C08F299/00—Macromolecular compounds obtained by interreacting polymers involving only carbon-to-carbon unsaturated bond reactions, in the absence of non-macromolecular monomers
- C08F299/02—Macromolecular compounds obtained by interreacting polymers involving only carbon-to-carbon unsaturated bond reactions, in the absence of non-macromolecular monomers from unsaturated polycondensates
- C08F299/04—Macromolecular compounds obtained by interreacting polymers involving only carbon-to-carbon unsaturated bond reactions, in the absence of non-macromolecular monomers from unsaturated polycondensates from polyesters
- C08F299/0407—Processes of polymerisation
- C08F299/0421—Polymerisation initiated by wave energy or particle radiation
- C08F299/0428—Polymerisation initiated by wave energy or particle radiation by ultraviolet or visible light
- C08F299/0435—Polymerisation initiated by wave energy or particle radiation by ultraviolet or visible light with sensitising agents
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
- C08F299/00—Macromolecular compounds obtained by interreacting polymers involving only carbon-to-carbon unsaturated bond reactions, in the absence of non-macromolecular monomers
- C08F299/02—Macromolecular compounds obtained by interreacting polymers involving only carbon-to-carbon unsaturated bond reactions, in the absence of non-macromolecular monomers from unsaturated polycondensates
- C08F299/06—Macromolecular compounds obtained by interreacting polymers involving only carbon-to-carbon unsaturated bond reactions, in the absence of non-macromolecular monomers from unsaturated polycondensates from polyurethanes
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Paints Or Removers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrich- und Überzugsmassen in zwei
Stufen, wobei Anstrichfilme mit hoher Deckkraft, verbessertem Aussehen und gewünschtem Farbton
hergestellt werden können.
Die Lichthärtung von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen zur Bildung von Anstrichfilmen
mit hoher Deckkraft und gewünschtem Farbton erfolgt im allgemeinen durch Bestrahlen mit aktinischem Licht
einer Wellenlänge im Bereich von 185 bis 500 mu. Ferner ist die für diesen Zweck verwendete Lichtquelle
im allgemeinen auf eine Art begrenzt. Bei diesem Verfahren der Lichthärtung ergibt sich im allgemeinen
durch die Anwesenheit eines Färbemittels, z. B. eines Pigments, im lichthärtbaren Anstrichmittel ein großer
Unterschied in der Härtung zwischen dem oberen Teil und dem unteren Teil einer Anstrichschicht, so daß die
Anstrichschicht dazu neigt, ein kreppartiges Aussehen oder eine Kräuselung anzunehmen. Demzufolge ist es
schwierig, Anstrichschichten mit glatter und glänzender Oberfläche herzustellen. Daher sind Art und Menge der t>o
in lichthärtbare Anstrich- und Überzugsmassen einzuarbeitenden Färbemittel und die Verwendung der.
erhaltenen Anstrichmittel stark beschränkt.
Es ist bekannt, eine Kombination einer Leuchtstofflampe für die Lichthärtung und einer Quecksilberhoch- bs
drucklampe für die Härtung von lichthärtbaren Anstrichmitteln, die ein transparentes Überzugsmaterial
zusammen mit einem Wachs oder ein Extenderpigment mit guter Durchlässigkeit für Ultraviolettstrahlen
enthalten, zu verwenden. Es ist ferner bekannt, die Lichthärtung durch Bestrahlen mit aktinischem licht
und anschließend mit ionischer Strahlung durchzuführen (japanische Auslegeschrift Nr. 40 871 /1973). Bei dem
erstgenannten Verfahren, bei dem zwei verschiedene Arten von Lichtquellen mit nahezu gleichen überwiegenden
Wellenlängen verwendet werden, nutzt man einen Unterschied in der Intensität der beiden
Strahlungen aus. Dieses Verfahren ist nachteilig hinsichtlich der Härtedauer, wenn ein lichthärtbares
Anstrichmittel mit hoher Deckkraft verwendet wird. Die letztgenannte Methode, bei der eine Anstrichschicht
mit nichtglänzender Oberfläche erhalten wird, ist für die Zwecke der Erfindung unbefriedigend.
Aus »Farbe und Lack«, 74. Jahrg., Nr. 12,1968, S. 1183
und 1184, ist es bekannt, lichthärtbare Anstrichmittel
und Überzugsmassen mit aktinischer Strahlung im UV-Bereich in zwei Stufen zu härten. Dabei wird in der
ersten Stufe eine Quecksilber-Niederdruck-Lampe verwendet, deren Maximum bzw. dominierende Wellenlänge
bei 253,7 ΐημ liegt Im Gegensatz dazu wird gemäß vorliegender Erfindung in der ersten Stufe eine
Strahlung mit einem Strahlungsanteil, der im Wellenlängenbereich von 380 bis 420 πιμ liegt verwendet, die nur
mit einer Strahlungsquelle wie z. B. einer Quecksilberhochdrucklampe
möglich ist. Weiterhin fehlt in »Farbe und Lack« die Verwendung eines Filters, das die
Strahlung von niederem Wellenlängenbereich ausschließt oder sehr stark verringert. Dies wird auch nicht
nahegelegt. Die Nachteile dieses bekannten Verfahrens liegen z. B. in der Härtedauer, wenn ein lichthärtbares
Anstrichmittel mit hoher Deckkraft verwendet wird.
Die US-PS 37 13 935 beschreibt ebenfalls ein zweistufiges Bestrahlungsverfahren, bei dem jedoch
dieselben Lichtquellen in "beiden Stufen, d.h. Lempen
mit demselben Wellenlängenbereich, verwendet werden. Im Gegensatz dazu wird gemäß vorliegender
Erfindung in den zwei Stufen mit verschiedenen Wellenlängen bestrahlt. Wenn man in zwei Stufen mit
derselben Wellenlänge bestrahlt, kann vollständiges Aushärten kaum erreicht werden, wie das aus den Daten
hervorgeht, die in den Beispielen und Tabellen der vorliegenden Erfindung angegeben sind.
Als Ergebnis umfassender Untersuchungen über die Strahlungsdurchlässigkeit von lichthärtbaren Anstrich-
und Überzugsmassen wurde nun gefunden, daß durch zweistufige Bestrahlung der lichthärtbaren Anstrich-
und Überzugsmassen mit aktinischen Strahlungen Anstrichfilme gebildet werden können, die hohe
Deckkraft und den gewünschten Farbton sowie eine glatte und sehr glänzende Oberfläche und weder Falten
noch Kräuselungen aufweisen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen
durch aktinische Strahlung in zwei Stufen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß in der ersten Stufe
die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen mit aktinischer Strahlung des Wellenlängenbereichs von
185 bis 500 πιμ, wobei der Strahlungsanteil im
Wellenlängenbereich von 380 bis 420 σιμ überwiegt
oder mit aktinischer Strahlung des Wellenlängenbereichs von 185 bis 500 πιμ unter Verwendung eines
Filters, das 0 bis 10% der Strahlung der Wellenlänge unter 225 ιτιμ durchläßt, bestrahlt werden und in der
zweiten Stufe die Bestrahlung unter Verwendung einer aktinischen Strahlung des Wellenlängenbereichs von
185 bis 500 ηιμ, wobei der Strahlungsanteil im
Wellenlängenbereich unterhalb von 380 Γημ oder
oberhalb 420 ηιμ überwiegt oder mit aktinischer
Strahlung im Wellenlängenbereich von 185 bis 500 Γημ ohne Verwendung des Filters durchgeführt wird.
Bei dem zweistufigen Verfahren gemäß der Erfindung zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und
Überzugsmassen werden diese in der ersten Stufe mit aktinischer Strahlung, die eine Wellenlänge im Bereich
von 185 bis 500 ηιμ bei einer überwiegenden Wellenlänge
im Bereich zwischen 380 und 420 πιμ hat, oder mit
aktinischer Strahlung einer Wellenlänge im Bereich von 185 bis 500 πιμ durch ein Filter, das 0 bis etwa 10% der
Strahlung einer Wellenlänge von nicht mehr als 225 ηψ
durchläßt, bestrahlt, wobei das Filter zwischen der Quelle der aktinischen Strahlung und dem zu härtenden
lichthärtbaren Anstrichmittel angeordnet ist, wodurch der untere Teil der aus dem lichthärtbaren Anstrichmittel
hergestellten Anstrichschicht gehärtet wird, während die Oberfläche der Anstrichschicht noch ungehärtet
bleibt Die zweite Stufe des Härtens wird durchgeführt, indem die gebildete teilweise ungehärtete Anstrichschicht
mit der Strahlung ohne Einfügung des Filters bestrahlt wird, wodurch das Anstrichmittel vollständig
gehärtet und ein Anstrichfilm mit hoher Deckkraft, gutem Aussehen und gewünschtem Farbton erhalten
wird. Die Oberfläche dieses Anstrichfilms ist glatt und glänzend und zeigt weder Falten noch Kräuselungen.
Als aktinische Strahlung kommt für die Zwecke der Erfindung jede Strahlung in Frage, die Energie zu
emittieren vermag, durch die lichthärtbare Anstrichmit- so te! und Überzugsmassen gehärtet und getrocknet
werden. Zu diesen Strahlungen gehören beispielsweise Ultraviolettstrahlen. Sichtbares Licht kann ebenfalls für
diesen Zweck verwendet werden, wenn ein geeigneter Photosensibilisator verwendet wird. r>
Als Quellen der aktinischen Strahlung mit Wellenlängen im Bereich von 185 bis 500 πιμ und einer
überwiegenden Wellenlänge im Bereich von 380 bis 420 πιμ können für die Zwecke der Erfindung
modifizierte Typen üblicher Quecksilberdampflampen verwendet werden. Bei üblichen Quecksilberdampflampen,
z. B. Quecksüberdampfmitteldrucklampen oder
Quecksilberdampfhochdrucklampen, sind Argon und Quecksilber in einer Quarzröhre eingeschlossen. Wenn
diese Lampen eingeschaltet werden, weisen sie einen oder mehrere Quecksilberdampfdrücke auf. Für die
Zwecke der Erfindung werden Quecksilberdampflampen verwendet, die durch Zuführung eines oder
mehrerer Metalle und/oder einer oder mehrerer Metallverbindungen zum Quecksilber oder durch Ersatz
eines Teils des Quecksilbers durch diese Metalle und/oder Metallverbindungen modifiziert sind. Geeignet
sind alle Metalle und Metallverbindungen, die eine Strahlung mit einer überwiegenden Wellenlänge im
Bereich von 380 bis 420 Γημ zu emittieren vermögen, die länger ist als die Wellenlänge der üblichen Quecksilberdampfmitteldrucklampen
und Quecksilberdampfhochdrucklampen, wobei die Intensität der überwiegenden Wellenlänge größer ist als die der Wellenlänge von
365 ηιμ. Als Beispiele der Metalle als solcher und der ω
Metalle der Metallverbindungen sind Gallium, Blei, Aluminium, Calcium, Cer, Indium, Kalium, Lanthan,
Magnesium, Mangan, Molybdän, Niob, Scandium, Strontium und Thorium zu nennen. Das Metall kann als
solches oder in Form einer Metallverbindung in den b5
Quecksilberdampflampen eingeschlossen werden. Die bevorzugte Form der Metallverbindungen sind die
Metalljodide, jedoch sind die Metallverbindungen nicht hierauf begrenzt Ob das Metall als solches oder die
Metallverbindung verwendet wird, hängt von der Verdampfbarkeit oder Stabilität des einzuschließenden
Materials ab. Das Metall kann jeweils allein oder in Kombination mit einem oder mehreren anderen
Metallen verwendet werden. Ebenso kann die Metallverbindung allein oder in Kombination mit einer oder
mehreren anderen Metallverbindungen verwendet werden. Ferner kann ein Metall oder eine Kombination
von Metallen mit einer oder mehreren Metallverbindungen verwendet werden. Wenn das Metail und/oder die
Metallverbindung mit einem oder mehreren anderen Metallen und/oder Metallverbindungen kombiniert
werden, werden vorzugsweise Metalle kombiniert, deren Lichtemissionen sich nicht gegenseitig stören.
Als Quelle der aktinischen Strahlung kann beispielsweise eine Quecksilberdampflampe mit eingeschlossenem
Gallium verwendet werden. Eine solche Quecksilberdampflampe wird im allgemeinen als »Metallhalogenidlampe«
bezeichnet Einige solcher Lampen sind im Handel erhältlich.
Die aktinische Strahlung, die bei der alternativen ersten Härtestufe des Verfahrens gemäß der Erfindung
verwendet wird, kann von beliebigen Lichtquellen emittiert werden, die eine Strahlung einer Wellenlänge
im Bereich von 185 bis 500 Γημ abzugeben vermögen. Vorzugsweise wird eine Kunstlichtquelle, z. B. eine
Kohlenbogenlampe, eine Quecksilbersuperhochdrucklampe, eine Quecksilberdampfhochdrucklampe, eine
Quecksilberdampfmitteldrucklampe, eine Quecksilberdampfniederdrucklampe,
eine Metallhalogenidlampe oder eine Xenonlampe verwendet. Diese Strahlung wird durch ein Filter auf die Anstrichschicht des lichthärtbaren
Anstrichmittels gerichtet.
Für die Zwecke der Erfindung eignen sich alle Filter, die aktinische Strahlung einer Wellenlänge von nicht
mehr als 225 Γημ mit einer Durchlässigkeit von 0 bis
etwa 10% und gleichzeitig eine Strahlung im Bereich des Absorptionsmaximums eines Photosensibilisators
durchlassen. Zweckmäßig ist die Verwendung eines Filters mit höherer Durchlässigkeit für Wellenlängen
von mehr als 225 Γημ, Als Filter eignen sich beispielsweise
Silikatgläser, z. B. Natronkalkglas, Bleiglas, Borsilikatglas, Bariumglas und Aluminiumoxydsilikatglas, und
Boratgläser, ζ. B. Aluminiumoxydboratglas. Es ist auch möglich, für die Zwecke der Erfindung gefärbte Gläser
und optische Glasfilter zu verwenden, die hergestellt werden, indem man dem Glasversatz ein Färbemittel
oder einen UV-Absorber zusetzt. Gemäß der Erfindung kann das Filter in einen Raum zwischen der Lichtquelle
und dem zu härtenden Anstrichmittel eingefügt oder dazwischen in Form eines Mantels angeordnet werden.
Wenn aktinische Strahlung mit einer Wellenlänge im Bereich von 185 bis 500 Γημ mit einem überwiegenden
Wellenlängenbereich zwischen 380 und 420 ιημ in der ersten Stufe verwendet wird, kann ein Filter verwendet
werden, das aktinische Strahlung einer Wellenlänge von nicht mehr als 225 πιμ zu 0 bis 10% durchläßt, wie
vorstehend beschrieben. Ebenso wird bei Verwendung eines solchen Filters für aktinische Strahlung im Bereich
von 185 bis 500 ιημ aktinische Strahlung mit einem überwiegenden Wellenlängenbereich von 380 bis
420 Γημ verwendet, ohne das erfindungsgemäß angestrebte Ziel zu gefährden.
Für die zweite Stufe des Härtungsverfahrens eignen sich alle Quellen für aktinische Strahlung, die Strahlung
einer Wellenlänge im Bereich von 185 bis 500 mμ zu emittieren vermögen. Wenn in der ersten Stufe des
Härtungsverfahrens modifizierte Quecksilberdampflampen verwendet werden, ist für die zweite Stufe des
Härtungsverfahrens eine Strahlung einer Wellenlänge im Bereich von 185 bis 500 πιμ zu verwenden, deren
vorherrschende Wellenlänge von derjenigen der in der ersten Stufe abgegebenen Strahlung verschieden ist Als
Strahlungsquellen eignen sich für diesen Zweck beispielsweise Sonnenlicht, Quecksilberdampflampen,
Kohlebogenlampen, Xenonlampen und andere Lichtquellen,
deren Strahlungen sich zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln eignen, wenn die aktinische
Strahlung in der ersten Stufe durch ein Filter beispielsweise aus Kohlebogenlampen, Quecksilberdampfsuperhochdrucklampen,
Quecksilberdampfhochdrucklampen, Quecksilberdampfmitteldrucklampen,
Quecksilberdampfniederdrucklampen, Metallhalogenidlampen, Xenonlampen od. dgl. zur Einwirkung
gebracht wird.
Die Bestrahlungsdauer, die für die erste Stufe der Härtung erforderlich ist, in der die Härtung durch
Einwirkung von aktinischer Strahlung aus der modifizierten Quecksilberdampflampe zur Einwirkung gebracht
wird, ist verschieden in Abhängigkeit von der Intensität der Strahlung und der Art und Verwendung
des lichthärtbaren Anstrichmittels. Vorzugsweise wird die Anstrichschicht in einem solchen Grad bestrahlt, daß
der untere Teil der Anstrichschicht gehärtet wird, aber die Oberfläche der Anstrichschicht ungehärtet bleibt.
Die Bestrahlungsdauer kann 5 Sekunden bis 20 Minuten betragen, wenn die Bestrahlung beispielsweise reit einer
Intensität im Bereich von 50 bis 1000 W/m2 erfolgt
(gemessen mit einem UV-Photometer). Wenn als Alternative die Strahlung beispielsweise einer Quecksilbei
dampfhochdrucklampe durch ein Filter oder Natronkalkglas,
insbesondere durch ein sauberes Plattenglas zur Einwirkung gebracht wird und die Intensität der
UV-Strahlung im Bereich von etwa 200 bis 300 W/m2 liegt (gemessen auf der Oberfläche einer Anstrichschicht
mit einem UV-Photometer), kann die Bestrahlungsdauer 30 Sek. bis 20 Min. betragen. Wenn die
Bestrahlungsdauer weniger als 30 Sekunden beträgt, wird die Oberflächenbeschaffenheit der Anstrichschicht
nicht so wesentlich wie die einer Anstrichschicht verbessert, die ohne Verwendung des Filters gemäß der
Erfindung gehärtet worden ist. Wenn dte Bestrahlungsdauer mehr als 20 Minuten beträgt, ergeben sich keine
besonderen Probleme, jedoch ist eine solche lange Bestrahlungszeit nutzlos angesichts der Wirkungen und
wirtschaftlichen Vorteile, die auch mit einer Bestrahlungsdauer von weniger als 20 Minuten erreicht werden
können.
Die Bestrahlungsdauer in der zweiten Härtungsstufe, in der die Strahlung eine überwiegende Wellenlänge
hat, die von derjenigen der in der ersten Stufe verwendeten Strahlung verschieden ist, variiert ebenfalls
in Abhängigkeit von der Intensität der Strahlung und von der Art und Verwendung der lichthärtbaren
Anstrichmittel. Wenn mit einer Strahlung gearbeitet wird, deren überwiegende Wellenlänge von derjenigen
der in der ersten Härtungsstufe verwendeten Strahlung verschieden ist, kann die Bestrahlungsdauer 15 Sekunden
bis 15 Minuten betragen, wenn die Intensität der Strahlung im Bereich von etwa 50 bis 1000 W/m2 liegt
(gemessen auf der Oberfläche einer Anstrichschicht mit einem UV-Photometer). Wenn die Bestrahlung nach der
Verwendung eines Filters in der ersten Stufe der Härtung vorgenommen wird, kann die Bestrahlungsdaiier
ebenfalls 15 Sekunden bis 15 Minuten betragen.
Es ist jedoch zu bemerken, daß die Strahlungsdauer nicht hierauf beschränkt ist, sondern sich mit den
Bedingungen, unter denen die Härtung vorgenommen wird, ändern kann.
Die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen,
die für die Zwecke der Erfindung verwendet werden, enthalten ein Doppelbindungen enthaltendes
polymerisierbares Harz, z. B. ein ungesättigtes Polyesterharz,
ein ungesättigtes Polyurethanharz, ein ungesättigtes Acrylharz, ein ungesättigtes Alkydharz oder
ein ungesättigtes Epoxyharz.
Die ungesättigten Polyesterharze können durch Umsetzen einer ungesättigten Mono- oder Polycarbonsäure
und/oder des Anhydrids und/oder eines Esters dieser Carbonsäure mit einem ungesättigten oder
gesättigten mehrwertigen Alkohol oder durch Umsetzen einer gesättigten Mono- oder Polycarbonsäure
und/oder des Anhydrids und/oder eines Esters dieser Carbonsäure mit einem ungesättigten mehrwertigen
Alkohol und gegebenenfalls einer ungesättigten oder gesättigten Epoxyverbindung hergestellt werden. Als
Beispiele geeigneter ungesättigter oder gesättigter Mono- oder Polycarbonsäuren und ihrer Anhydride
seien genannt: Fumarsäure, Itaconsäure, Isophthalsäure, Adipinsäure und Sebacinsäure sowie Maleinsäure-,
Bernsteinsäure-, Phthalsäure- und Tetrahydrophthalsäureanhydrid. Als ungesättigte oder gesättigte mehrwertige
Alkohole kommen beispielsweise Äthylenglykol, Propylenglykol, Diäthylenglykol, Dipropylenglykol,
Trimethylclpropan, 1,2-, 1,3- und 1,4-Butandiol, 1,6-Hexandiol,
1,10-Decandiol, 1,2,6-Hexantriol, Pentaerythrit,
Bisphenoldioxyäthyläther, Bisphenoldioxypropyläther, Sorbit, Saccharose und Bis(2-hydroxyäthyl)maleat in
Frage. Geeignete ungesättigte oder gesättigte Epoxyverbindungen sind beispielsweise n-Butylglycidyläther,
Allylglycidyläther, tertiäre Glycidylalkanoate und Di(methylglycidyl)ester von Dicarbonsäuren und ihren
Derivaten.
Die ungesättigten Polyurethanharze können hergestellt werden durch Umsetzung von Polyolen, z. B.
Polyesterpolyol, Polyätherpolyol, Acrylpolyol, Epoxypolyol oder Polyurethanpolyol mit einem Doppelbindungen
enthaltenden Isocyanatderivat, durch Umsetzung der Isocyanatgruppe von Polyurethanharzen mit
einer ungesättigten Verbindung, die ein aktives Wasserstoffatom enthält, z. B. einer polymerisierbaren
ungesättigten Carbonsäure, einem Alkohol oder Amin, durch Umsetzung der Hydroxylgruppe von Polyurethanpolyolen
mit einer ungesättigten oder gesättigten
so Carbonsäure oder deren Anhydrid und gegebenenfalls einer ungesättigten oder gesättigten Epoxyverbindung
und durch Umsetzung der Carboxylgruppe von Polyurethanharzen mit einer ungesättigten oder gesättigten
Epoxyverbindung und gegebenenfalls einer ungesättigten oder gesättigten Mono- oder Polycarbonsäure.
Die genannten Polyesterpolyole können beispielsweise hergestellt werden durch Umsetzung von
Polyolen, wie sie vorstehend als Beispiele für mehrwertige Alkohole genannt wurden, mit den genannten
Epoxyverbindungen und den genannten Polycarbonsäuren oder durch Umsetzung der Epoxyverbindungen mit
den genannten Polycarbonsäuren oder durch Umsetzung der genannten Polyole mit den genannten
Polycarbonsäuren oder durch Umsetzung der Carboxylgruppe der genannten Polyesterpolyole mit einer
polymerisierbaren ungesättigten Epoxyverbindung, z. B. Glycidylmethacrylat oder Allylglycidyläther, oder durch
Umsetzung der Epoxygruppe der genannten Polyester-
polyole mit einer polymerisierbaren ungesättigten
Carbonsäure, ζ. B. Acrylsäure oder Methacrylsäure. Die vorstehend genannten Acrylpolyole sind Homopolymerisate
von Alkylenglykolmonoacrylat oder -monomethacrylat oder deren Copolymerisaten mit einem polymerisierbaren
Monomeren, z. B. Styrol, Dibutylfumarat, Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureester, Methacrylsäureester,
Glycidylmethacrylat, Äthylen, Propylen, Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Butadien, Isopren
und Vinylacetat; Polyole, die durch Umsetzung der in in der Seitenkette von Acrylpolymerisaten vorhandenen
Hydroxylgruppe mit einer Polycarbonsäure oder deren Anhydrid und gegebenenfalls mit einer der vorstehend
genannten Epoxyverbindungen hergestellt werden; Polyole, die durch Umsetzung der in der Seitenkette von
Acrylpolymerisaten vorhandenen Epoxygruppe mit einer Mono- oder Polycarbonsäure und gegebenenfalls
mit einer der vorstehend genannten Epoxyverbindungen hergestellt werden, oder Polyole, die durch
Umsetzung der in der Seitenkette von Acrylpolymerisaten vorhandenen Carboxylgruppe mit einer Epoxyverbindung
und gegebenenfalls mit einer Mono- oder Polycarbonsäure oder deren Anhydrid hergestellt
werden, wie vorstehend beschrieben. Die genannten Polyätherpolyole sind Polyole, die durch Anlagerung
eines Alkylenoxyds, z. B. Äthylenoxyd, Propylenoxyd und Tetrahydrofuran, an Polyole, z. B. Äthylenglykol,
Diäthylenglykol, Propylenglykol, Dipropylenglykol, Glyzerin, Trimethylolpropan, 1,3-Butandiol, 1,4-Butandiol,
1,6-Hexandiol, 1,2,6-Hexantriol, Pentaerythrit,
Sorbit, Sorbitan oder Saccharose, hergestellt werden. Die genannten Epoxypolyole sind Polyole, die durch
Umsetzung von Polycarbonsäuren oder Polyaminen oder Polyolen mit einer Epoxyverbindung der vorstehend
genannten Art hergestellt werden.
Die vorstehend genannten Polyurethanpolyole sind Polyole, die durch Urethanisierung der vorstehend
genannten Polyolverbindungen, z. B. Polyesterpolyolen, Polyätherpolyolen, Acrylpolyolen, Epoxypolyolen oder
Polyolen wie Äthylenglykol oder Dimethylenglykol, mit einem Polyisocyanat hergestellt werden. Als Beispiele
der vorstehend genannten, polymerisierbare Doppelbindungen enthaltende Isocyanatderivate seien genannt:
Diisocyanate, Triisocyanate und andere Polyisocyanate, z. B. Äthylendiisocyanat, Propylendiisocyanat,
Tetramethylendiisocyanat, Xylylendiisocyanat, Toluylendiisocyanat
und 4,4'-Methylen-bis(phenylisocyanat), und Isocyanate, die durch Additionsreaktion zwischen
den genannten Isocyanaten und einem niedrigmolekularen Polyol z. B. Äthylenglykol, Propylenglykol, Hexa-
methylenglykol, Trimethylolpropan, Hexantriol, Glyzerin,
Sorbit, Saccharose oder Pentaerythrit hergestellt werden, und Polyisocyanate mit Biuretstruktur und
Polyisocyanat mit Allophanatstruktur.
Als ungesättigte Verbindungen, die ein aktives Wasserstoffatom enthalten, sind beispielsweise polymerisierbare
ungesättigte Carbonsäuren, Alkohole und Amine, z. B.
Allylalkohol, 2-HydroxyäthyIacrylat,
2-HydroxyäthylmethacryIat,
Poryäthylenglykolmonoacrylat,
Polypropylenglykolmonomethacrylat,
Monomethylaminoäthyimethacrylat und
Monoäthyiaminoäthylacrylat,
zu nennen. Die übrigen für diesen Zweck zu
verwendenden Verbindungen wurden bereits vorstehend beschrieben.
60
65 Die ungesättigten Acrylharze können hergestellt werden durch Umsetzung der in der Seitenkette von
Acrylpolymerisaten vorhandenen Hydroxylgruppe mit einer ungesättigten oder gesättigten Mono- oder
Polycarbonsäure oder deren Anhydrid und/oder einer ungesättigten oder gesättigten Epoxyverbindung, wie
vorstehend beschrieben, oder durch Umsetzung der Epoxygruppe in der Seitenkette von Acrylpolymerisaten
mit ungesättigten oder gesättigten Mono- oder Polycarbonsäuren oder deren Anhydriden und/oder
einer ungesättigten oder gesättigten Epoxyverbindung der vorstehend beschriebenen Art oder durch Umsetzung
der Carboxylgruppe in der Seitenkette von Acrylpolymerisaten mit einer ungesättigten oder
gesättigten Epoxyverbindung und gegebenenfalls einer ungesättigten oder gesättigten Mono- oder Polycarbonsäure
oder deren Anhydriden, wie vorstehend beschrieben. Als Acrylpolymerisate eignen sich alle Acrylpolymerisate,
die als Grundeinheit einen Rest enthalten, der beispielsweise von Acrylsäure oder Methacrylsäure
oder deren Derivaten abgeleitet ist
Die ungesättigten Epoxyharze können durch Umsetzung der Hydroxylgruppe und/oder Epoxygruppe von
durch Umsetzung beispielsweise eines Phenols mit Epichlorhydrin hergestellten Epoxypolymerisats mit
einer ungesättigten oder gesättigten Carbonsäure oder deren Anhydrid der vorstehend beschriebenen Art und
gegebenenfalls einer der oben beschriebenen ungesättigten oder gesättigten Mono- oder Polyepoxyverbindungen
hergestellt werden.
Die ungesättigten Alkydharze können durch Polykondensation der vorstehend genannten Polyalkohole
und Polycarbonsäuren oder deren Anhydriden und weiter durch Modifizieren der erhaltenen Alkydharze
mit einem modifizierenden Mittel hergestellt werden. Als modifizierende Mittel eignen sich beispielsweise
aliphatische Säuren, z. B. Laurinsäure, Oleinsäure, Stearinsäure, Linolinsäure, Linolsäure und deren Gemische.
Für die lichthärtbaren Anstrichmittel und Oberzugsmassen
gemäß der Erfindung können übliche Photosensibilisatoren z. B. Benzoin, Benzoinäther, Benzophenon,
Benzil, 2,4-Dichlorbenzaldehyd und Disulfid verwendet
werden. Die Photosensibilisatoren können allein oder in Kombination verwendet werden.
Als Färbemittel für die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen gemäß der Erfindung können die
üblichen farbgebenden Mittel verwendet werden, die in
Abhängigkeit von der Verwendung der lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen gewählt werden.
Die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen gemäß der Erfindung können außerdem polymerisierbare
Monomere, organische Lösungsmittel Füllstoffe, Zusätze od. dgL erhalten, die üblicherweise für diesen
Zweck verwendet werden. Die Anstrichmittel und Überzugsmassen können nach üblichen Verfahren
hergestellt werden.
Die Anstrichmittel und Überzugsmassen gemäß der Erfindung können auf den Untergrund nach üblichen
Methoden aufgetragen werden. Falls erforderlich, kann
der Untergrund mk dem aufgebrachten Anstrich stehengelassen und anschließend mit aktinischer Strahlung
nach dem zweistufigen Härtungsverfahren gemäß der Erfindung bestrahlt werden. Die m dieser Weise
hergestellten Anstrichfilme haben hohe Deckkraft und gute gewünschte Farbtöne mit glatter und sehr
glänzender Oberfläche, die weder Falten noch Kräuselungen aufweist. Die in der beschriebenen Weise
hergestellten Anstrichfilme sind ferner zäher und härter als die nach üblichen Verfahren hergestellten Anstrichschichten.
Die Anstrichmittel und Überzugsmassen gemäß der Erfindung können somit für die verschiedensten
Zwecke in der Anstrichtechnik verwendet werden und ermöglichen es, Art und Menge von Färbemitteln in
einem weiteren Bereich zu wählen, als dies bei den üblichen Verfahren der Lichthärtung möglich ist. Das
Lichthärteverfahren gemäß der Erfindung ermöglicht die Härtung in Minuten und ist für die großtechnische
Herstellung anwendbar.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter erläutert. In diesen Beispielen verstehen sich die
Teile als Gewichtsteile.
Herstellungsbeispiel 1
Ein Gemisch von 180 Teilen Xylylendiisocyanat (Gemisch von cu,ü)'-Diisocyanat-l,3-dimethylbenzol und
w.iü'-Diisocyanat-M-dimethylbenzol) und 0,16 Teilen
Hydrochinon wurde in einen mit Rührer versehenen Kolben gegeben. Das Gemisch wurde gerührt und
gleichzeitig mit Wasser so gekühlt, daß die Temperatur unter 700C blieb. Ein Gemisch von 130 Teilen
2-Hydroxyäthylmethacrylat, 0,63 Teilen Dibutylzinndilaurat
und 0,16 Teilen Hydrochinon wurde dem Gemisch tropfenweise innerhalb von etwa 1,5 Stunden
zugesetzt, worauf das Reaktionsgemisch etwa 30 Minuten stehengelassen wurde, wobei eine Isocyanatverbindung
mit einer polymerisierbaren Doppelbindung erhalten wurde.
Herstellungsbeispiel 2
In einen mit Rührer versehenen Kolben wurde ein Gemisch von 156 Teilen Glycidylmethacrylat, 0,12
Teilen Dibutylzinndilaurat und 0,24 Teilen Hydrochinon gegeben. Innerhalb von etwa 2 Stunden wurden diesem
Gemisch 86 Teile Methacrylsäure bei einer Temperatur von 100 bis 1150C tropfenweise unter Stickstoff
zugesetzt. Das erhaltene Gemisch wurde der Reaktion bei gleicher Temperatur überlassen, bis die Säurezahl 2
oder weniger betrug. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur gekühlt, worauf 0,63 Teile Dibutylzinndilaurat
und 03 Teile Hydrochinon zugesetzt wurden. Das erhaltene Gemisch wurde tropfenweise in
einen mit Rührer versehenen Kolben gegeben, der 180 Teile Xylylendiisocyanat und 0,23 Teile Hydrochinon
enthielt Das Gemisch wurde in der gleichen Weise, wie im Herstellungsbeispiel 1 beschrieben, der Reaktion
überlassen, wobei eine Isocyanatverbindung mit einer polymerisierbaren Doppelbindung erhalten wurde.
Herstellungsbeispiel 3
In einen mit Rührer versehenen Kolben wurde ein Gemisch von 296 Teilen Phthalsäureanhydrid, 304
Teilen Tetrahydrophthalsäureanhydrid, 292 Teilen Adipinsäure, 62 Teilen Äthylenglykol, 490 Teilen eines
tertiären Glycidylalkanoats (Epoxyäquivalent 245), 720 Teilen eines Di(methylglycidyl)esters von Carbonsäure
(Molekulargewicht 360, Epoxyäquivalent 180) und 73,4 Teilen Toluol gegeben. Das Gemisch wurde der
Reaktion bei 1500C unter Stickstoff überlassen, bis die
Säurezahl 58 oder weniger betrug, wobei ein Polyesterpolyol
erhalten wurde. Nach Senkung der Temperatur auf 130° C wurden 284 Teile Glycidylmethacrylat, 12
Teile Triphenylphosphit und 1,2 Teile Hydrochinon dem Gemisch zugesetzt, bis die Säurezahl 10 oder weniger
betrug, wobei ein ungesättigtes Polyesterprepolymeres erhalten wurde.
Herstellungsbeispiel 4
Ein Gemisch von 400 Teilen Bernsteinsäureanhydrid, 304 Teilen Tetrahydrophthalsäureanhydrid, 292 Teilen
Adipinsäure, 174 Teilen 1,10-Decandiol, 980 Teilen des
tertiären Glycidylalkanoats von Herstellungsbeispiel 3, 720 Teilen des Di(methylglycidyl)esters von Carbonsäuren
des Herstellungsbeispiels 3, 94,6 Teilen Toluol, 284 Teilen Glycidylmethacrylat, 16 Teilen Triphenylphosphit
und 1,6 Teilen Hydrochinon wurde in der im Herstellungsbeispiel 3 beschriebenen Weise umgesetzt,
wobei ein ungesättigtes Polyesterprepolymeres mit einer Säurezahl von 10 erhalten wurde.
,, Herstellungsbeispiel 5
2534,6 Teile des gemäß Herstellungsbeispiel 3 hergestellten ungesättigten Polyesterprepolymeren
wurden in einen mit Rührer versehenen Kolben gegeben und unter Stickstoff bei 110° C gerührt. 1244
» Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 1 hergestellten
Isocyanatverbindung wurden innerhalb einer Stunde tropfenweise zugesetzt, worauf das Gemisch 3 bis 10
Stunden der Reaktion überlassen wurde. Nach Bestätigung der vollständigen Umsetzung der Isocyanatgruppen
durch Infrarotspektrophotometrie wurden 638 Teile Butylacetat und 1,4 Teile Hydrochinon dem
Gemisch zugesetzt, wobei eine urethanmodifizierte polymerisierbare Masse erhalten wurde.
Herstellungsbeispiel 6
Ein Gemisch von 3266,2 Teilen des gemäß Herstellungsbeispiel 4 hergestellten Polyesterprepolymeren,
380 Teilen der gemäß Herstellungsbeispiel 1 hergestellten Isocyanatverbindung und 800 Teilen der gemäß
Ji Herstellungsbeispiel 2 hergestellten Isocyanatverbindung
wurde auf die in Herstellungsbeispiel 5 beschriebene Weise umgesetzt Diesem Gemisch wurden 960 Teile
Methylmethacrylat und 2,2 Teile Hydrochinon zugesetzt wobei eine urethanmodifizierte polymerisierbare
Masse erhalten wurde.
Herstellungsbeispiel 7
Ein Gemisch von 296 Teilen Phthalsäureanhydrid, 245 Teilen Maleinsäureanhydrid, 532 Teilen Tetrahydrophthalsäureanhydrid,
186 Teilen Äthylenglykol, 490 Teilen des tertiären Glycidylalkanoats des Herstellungsbeispiels 3, 720 Teilen des Dimethylglycidylesters von
Carbonsäure des Herstellungsbeispiels 3, 284 Teile Glycidylmethacrylat, 13,8 Teilen Triphenylphosphit, 1,4
so Teilen Hydrochinon und 82,6 Teilen Toluol wurde auf die im Herstellungsbeispiel 3 beschriebene Weise
umgesetzt, bis die Säurezahl 10 oder weniger betrug. Dem Reaktionsgemisch wurden 305 Teile Styrol, 305
Teile Methylmethacrylat, und 1,4 Teile Hydrochinon
si zugesetzt, wobei eine ungesättigte Polyesterharzmasse
erhalten wurde.
Herstellungsbeispiel 8
Ein Gemisch von 35 Teilen Methylmethacrylat, 9 Teilen Styrol, 33 Teilen n-Butylacrylat, 23 Teilen
2-Hydroxyäthylmethacrylat, 1 Teil Laurylmercaptan und 1 Teil 2£'-Azobisisobutyronitril wurde innerhalb
von 2 Stunden bei einer Rückflußtemperatur von 110 bis
115"C tropfenweise zu 70 Teilen von gleichzeitig in einen mit Rührer versehenen Kolben eingeführtem
Toluol gegeben. Diesem Gemisch wurde tropfenweise innerhalb von 30 Minuten bei der gleichen Temperatur
ein Gemisch von 03 Teilen 2^'-Azobisisobutyronitril
und 30 Teilen Toluol zugesetzt. Das erhaltene Gemisch wurde 1,5 Stunden bei der gleichen Temperatur
gehalten. Diesem Gemisch wurden 21,5 Teile Tetrahydrophthaisäureanhydrid
zugesetzt, worauf das Gemisch der Reaktion bei 110 bis 115° C überlassen wurde, bis die
Säurezahl 39 oder weniger betrug. Dem Gemisch wurde tropfenweise innerhalb von 30 Minuten ein Gemisch
von 20,1 Teilen Glycidylmethacrylat, 0,14 Teilen Hydrochinon und 0,14 Teilen Triethylamin zugesetzt,
worauf die Reaktion bei der gleichen Temperatur durchgeführt wurde, bis die Säurezahl 5 oder weniger
betrug, wobei eine ungesättigte Acrylharzmasse erhalten wurde (nichtflüchtige Bestandteile 58,3%, Viskosität
V-W gemessen mit dem Gardner-Blasen-Viskosimeter).
Herstellungsbeispiel 9
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 1,25 Teile Benzoinmethyläther, 2,5 Teile Benzil, 40 Teile Butylacetat und 50
Teile Titandioxyd dispergiert wurden.
Herstellungsbeispiel 10
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der semäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzoinmethyläther, 25 Teile Butylacetat und 25 Teile eines
organischen roten Pigments dispergiert wurden.
Herstellungsbeispiel 11
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzil, 37,5 Teile Butylacetat und 12,5 Teile Preußischblau-Pigment
dispergiert wurden.
Herstellungsbeispiel 12
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 23 Teile Benzoinmethyläther,
45 Teile Butylacetat und 5 Teile Rußpigment dispergiert wurden.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 1,25 Teile Benzoinmethyläther,
2£ Teile Benzil, 40 Teile Butylacetat und 50 Teile Titandioxyd dispergiert wurden. Das Anstrichmittel
wurde dann auf eine gereinigte Blankstahlplatte aufgetragen, die 10 Minuten stehengelassen wurde. Die
Anstrichschicht wurde dann unter den in Tabelle 1 genannten Bedingungen bestrahlt Die Eigenschaften
der Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzoinoctyläther, 37,5 Teile Butylacetat und 12,5 Teile eines
5 organischen gelben Pigments dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene
Weise aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1
genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbei-
i"; spiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzoinmethyläther,
25 Teile Butylacetat und 25 Teile eines organischen Rotpigments dispergiert wurden. Das
Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die
Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 15 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 10 Teile Cyclohexyl-
jo methacrylat, 2,5 Teile Benzoinmethyläther, 37,5 Teile
Butylacetat und 12,5 Teile eines roten Eisenoxydpigments dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf
die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigen-
j) schäften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzil, 37,5 Teile Butylacetat und 12,5 Teile Preußischblau dispergiert
wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück
aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Triallylisocyanurat, 2^5 Teile Benzoinpropyläther, 37,5
Teile Butylacetat und 12J5 Teile eines organischen
Grünpigments dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf das
Werkstück aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1
μ genannt
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile
der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel
6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat, 2^ Teile Benzoinmethyläther,
45 Teile Butylacetat und 5 Teile eines
Schwarzpigments dispergiert wurden. Das Anstrichmit tel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf
das Werkstück aufgetragen. Die Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in
Tabelle 1 genannt >
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 125 Teile
der gemäß Herstellungsbeispiel 7 hergestellten ungesättigten Polyesterharzmasse, 20 Teile Trimtthylolpropan- in
trimethacrylat, 5 Teile Styrol, 2,5 Teile Benzii, 60 Teile Butylacetat und 30 Teile Titandioxyd dispergiert
wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück aufgebracht. Die
Härtungsbedingungen und die Eigenschaften der
Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 125 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 2,5 Teile Benzoinmethyläther, 65 Teile Butylacetat und 12,5 Teile eines organischen
gelben Farbstoffs dispergiert wurden. Das Anstrichmittel wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf
das Werkstück aufgetragen. Die Eigenschaften der Anstrichschicht sind in Tabelle 1 genannt.
Beispiel 10
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 172 Teile
der gemäß Herstellungsbeispiel 8 hergestellten ungesättigten Acrylharzmasse, 25 Teile Trimethylolpropantrimethacrylat,
2,5 Teile Benzoinmethyläther, 20 Teile
30 Butylacetat und 12,5 Teile eines organischen gelben Farbstoffs dispergiert wurden. Das Anstrichmittel
wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück aufgetragen und die Anstrichschicht in der in
Tabelle 1 genannten Weise bestrahlt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 genannt.
Beispiel 11
100 Teile des gemäß Beispiel 1 hergestellten Anstrichmittels, 0,3 Teile des gemäß Beispiel 3
hergestellten Anstrichmittels, 0,7 Teile des gemäß Beispiel 5 hergestellten Anstrichmittels und 4,6 Teile des
gemäß Beispiel 7 hergestellten Anstrichmittels wurden mit einem Schnellrührer gut gemischt, wobei ein
Anstrichmittel, das ^ier Farbkomponenten enthielt,
erhalten wurde. Dieses Anstrichmittel wurde dann auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück
aufgetragen und gehärtet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 genannt.
Beispiel 12
4,9 Teile des gemäß Beispiel 1 hergestellten Anstrichmittels, 1,5 Teile des gemäß Beispiel 3
hergestellten Anstrichmittels, 73,1 Teile des gemäß Beispiel 5 hergestellten Anstrichmittels und 20,5 Teile
des gemäß Beispiel 7 hergestellten Anstrichmittels wurden mit einem Schnellrührer gemischt, wobei ein
Anstrichmittel, das vier Farbkomponenten enthielt, erhalten wurde. Das Anstrichmittel wurde auf die in
Beispiel 1 beschriebene Weise auf das Werkstück aufgetragen und bestrahlt. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 1 genannt.
Bei- Erste Stufe der Härtung
spiel
spiel
Lichtquelle Bestrah- Lichtquelle
lungsdauer
(Min.)
Zweite Stufe der Härtung Eigenschaften der Schicht
Bestrah- Dicke Auslungsdauer sehen3)
(Min.) Maximale Film-Glanz"') Blei- dicke*)
stifthärte5) (μπι)
stifthärte5) (μπι)
| 1 | Hochdruckqueck | 3 | — | 0 | 80 | ziemlich | ziemlich | H | <80 |
| silberlampe1) | gut | gut | |||||||
| Metallhalogenid- | 1 | Hochdruckqueck | 2 | 140 | gut | gut | H | 140 | |
| lampe2) | silberlampe | ||||||||
| 2 | Hochdruckqueck | 3 | — | 0 | 17 | ziemlich | schlecht | H | <17 |
| silberlampe | gut | ||||||||
| Metallhalogenid- | 0,5 | Hochdruckqueck | 2 | 15 | schlecht | — | — | <15 | |
| lampe | 1 | silberlampe | 2 | 15 | schlecht | — | — | <15 | |
| 2 | 2 | 85 | gut | gut | H | 85 | |||
| 3 | 2 | 85 | gut | gut | H | 85 | |||
| 3 | Hochdruckqueck- | 3 | — | 0 | 55 | ziemlich | ziemlich | H | <55 |
| silberlampe | gut | gut | |||||||
| Metallhalogenid- | 1 | Hochdruckqueck | 2 | 80 | gut | gut | H | 80 | |
| lampe | silberlampe | ||||||||
| 4 | Hochdruckqueck | 3 | — | 0 | 60 | ziemlich | ziemlich | F | <60 |
| silberlampe | gut | gut | |||||||
| Metallhalogenid- | 1 | Hochdruckqueck | 2 | 90 | gut | gut | F | 90 | |
| lampe | silberlampe | ||||||||
| 5 | Hochdruckqueck- | 3 | — | 0 | 80 | ziemlich | ziemlich | F | <80 |
| sflberiampe | gut | gut | |||||||
| Metallhalogenid- | 2 | Hochdruckqueck | 2 | 110 | gut | gut | F | 110 | |
| lampe | silberlampe |
| 15 | Bestrah | 24 42 879 | Sestrah- | Eigenschaften der | Aus | 16 | Blci- | Maximale ir;i |
|
| lungsdauer | lungsdauer | Dicke | sehen') | slilt | riim- dicke*") |
||||
| Erste Stufe der Härtung | (Min) | (Min.) | Schicht | häno') | |||||
| Lichtquelle | 3 | 0 | ziemlich | Glanz*) | F | (μπι) | |||
| Fortsetzung | 48 | gut | <48 | ||||||
| Bei- | 2 | Zweite Stufe der Härtung | 2 | gut | r | ||||
| spiel | Hochdruckqueck | Lichtquelle | 100 | ziemlich | 100 | ||||
| silberlampe | 3 | 0 | ziemlich | gut | F | ||||
| Metallhalogenid- | 50 | gut | gut | <50 | |||||
| 6 | lampe | 2 | 2 | gut | F | ||||
| Hochdruckqueck | 55 | ziemlich | 55 | ||||||
| silberlampe | 3 | Hochdruckqueck | 0 | ziemlich | gut | HB | |||
| Metallhalogenid | silberlampe | 60 | gut | gut | <60 | ||||
| 7 | lampe _ .- | 1 | — | 2 | gut | HB | |||
| Hochdruck'queck- | 110 | ziemlich | 110 | ||||||
| silberiampe | Hochdruckqueck | 0 | ziemlich | gut | 2H | ||||
| Metallhalogenid- | silberlampe | 40 | gut | gut | <40 | ||||
| 8" | lampe | 1 , | — | 2 | gut | 2H | |||
| Hochdruckqueck- | 100 | ziemlich | 100 | ||||||
| silberlampe | 3 | Hochdruckqueck | 0 | ziemlich | gut | F | |||
| Metallhalogenid- | silberlampe | 40 | gut | gut | <40 | ||||
| 9 | lampe | 1 | — | 2 | gut | F | |||
| Hochdruckqueck | 60 | schlecht | 60 | ||||||
| silberlampe | 3 | Hochdruckqueck- | 0 | schlecht | — | ||||
| Metallhalogenid- | silberlampe | 30 | gut | <30 | |||||
| 10 | lampe | 0,5 | 2.5 | gut | H | ||||
| Hochdruckqueck | 1 | 2 | 110 | gut | schlecht | H | 110 | ||
| silberlampe | 2 | Hochdruckqueck | 2 | 110 | gut | H | HO | ||
| Metallhologenid- | silberlampe | 80 | gut | <80 | |||||
| 11 | lampe | 2 | _ | 1 | gut | gut | F | ||
| 80 | ziemlich | <80 | |||||||
| 5 | Hochdruckqueck | 0,5 | gut | gut | B | ||||
| silberlampe | 80 | ziemlich | <80 | ||||||
| 3 | 0 | ziemlich | gut | H | |||||
| 30 | gut | ziemlich | <30 | ||||||
| 1/12 | 3 | gut | gut | H | |||||
| Hochdruckqueck- | .1/3 | 2 | 40 | gut | ziemlich | H | 40 | ||
| siiberlampe | 0,5 | 2,5 | 80 | gut | gut | H | 80 | ||
| Metallhalogenid- | 1 | 2 | 100 | gut | gut | H | 100 | ||
| 12 | lampe | 2 | 1 | 100 | gut | gut | F M ■ | 100 | |
| 5 | 0,5 | 90 | gut | gut | B | 90 | |||
| Hochdruckqueck | 80 | gut | 80 | ||||||
| silberlampe | gut | ||||||||
| gut | |||||||||
') Hochdruckquecksilberlampe: 2 kW χ 2 Birnen; Bestrahlungsabstand 20 cm. Die für die Härtung in der zweiten Stufe und in
den anderen Beispielen verwendete Hochdruckquecksilberlampe ist der gleiche Lampentyp wie oben.
2) Metallhalogenidlampe: 1,8 kW, I Birne; Bestrahlungsabstand 25 cm. Die gleiche Metallhalogenidlampe wurde in den anderen
Beispielen verwendet.
3) gut: keine Anomalität wurde beobachtet,
ziemlich gut: sehr feine Runzeln wurden beobachtet,
schlecht: Falten und Runzeln wurden beobachtet.
ziemlich gut: sehr feine Runzeln wurden beobachtet,
schlecht: Falten und Runzeln wurden beobachtet.
4) gut: guter Glanz,
ziemlich gut: leichte Verminderung des Glanzes wurde festgestellt (Mattierung),
schlecht: Mattierung festgestellt.
schlecht: Mattierung festgestellt.
5) Die Bleistifthärte wurde mit üblichen, im Handel erhältlichen Bleistiften gemessen.
6) Die Dicke ist die mit einem elektromagnetischen Filmdickenmesser vom Kett-Typ gemessene maximale Filmdicke, wenn keine
Anomalität auf der Oberfläche der Anstrichschicht festgestellt wurde.
Beispiel 13
Teile des gemäß Herstellungsbeispiel 9 herge- b3 Strichmittels und 4,6 Teile des gemäß Herstellungsbei-
Teile des gemäß Herstellungsbeispiel 9 herge- b3 Strichmittels und 4,6 Teile des gemäß Herstellungsbei-
stellten Anstrichmittels, 0,3 Teile des gemäß Herstellungsbeispiels
10 hergestellten Anstrichmittels, 0,7 Teile des gemäß Herstellungsbeispiel 11 hergestellten Anspiel
12 hergestellten Anstrichmittels wurden mit einem Schnellmischer gut gemischt, wobei ein Anstrichmittel
mit vier Farbicomponenten erhalten wurde. Dieses
809 650/297
Anstrichmittel wurde auf eine gereinigte Blankstahlplatte
aufgebracht und 10 Minuten stehengelassen. Die Platte wurde dann unter den in Tabelle 2 genannten
Bedingungen !bestrahlt Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 genannt:
| Härtung in der erst« | ι Stufe | Bestrah | Härtung in der zweiten Stufe | 60°-Spiegel- γρΠρυϊππ |
1 Aussehen |
S I! |
| Lichtquelle | Filter | lungsdauer | Lichtquelle ßestrah- | 1 Cl 1CAIUI1 | ||
| (Min.) | lungsdauer | j | ||||
| 2 | (Min.) | |||||
| Metallhalogenid- | UV-253) | 5 | Hochdruck- 2 | 90 | keine Anomalität | S Ιί 1 |
| lampe1) | 2 | quecksilberlampe2) | 88 | desgl. | ||
| UV-27«) | 5 | 88 | desgl. | j | ||
| 2 | 91 | desgl. | ι | |||
| UV-295) | 5 | 85 | desgl. | |||
| 2 | 90 | desgl. | \ | |||
| Glasplatte6) | 5 | 84 | desgl. | 3 | ||
| 2 | 91 | desgl. | ■:■ | |||
| Glasplatte7) | 5 | 83 | desgl. | |||
| 2 | 90 | desgl. | \, | |||
| UV-35«) | 5 | 83 | desgl. | |||
| 2 | 92 | desgL | ||||
| UV-399) | 5 | 80 | desgl. | |||
| 2 | 85 | desgL | \ | |||
| V-Y 42">) | 5 | 80 | desgl. | |||
| 1 | 85 | desgl. | ||||
| Hochdruck | Glasplatte7) | 3 | Hochdruck- 2 | 56 | sehr matt | |
| quecksilberlampe2) | 5 | quecksilberlampe2) | 77 | keine Anomalität | ||
| 2 | 83 | desgl. | ||||
| Hochdruck | — | 5 | Hochdruck- 2 | 67 | sehr matt | |
| quecksilberlampe") | 10 | quecksilberlampe2) | 63 | desgl. | ||
| 2 | 61 | desgl. | ||||
| Wärmestrahlen | 5 | Hochdruck- 2 | 78 | keine Anomalität | ||
| absorb. Glas·*) | 10 | quecksilberlampe2) | 95 | desgl. ■ | ||
| 90 | desgl. | |||||
| Keine | Hochdruck- 2 | 72 | sehr matt | |||
| quecksilberlampe2) S | 60 | Vergilbung | ||||
') Metallhalogenidlampe wie in Tabelle 1.
2) Hochdruckquecksilberlampe. 2 kW, 2 Birnen; Bestrahlungsabstand 20 cm.
3), *\ S), »χ ») und ι») Glasfilter.
Durchlässigkeit/Wellenlänge:
UV-25: 10%/225 πιμ; 5Ο%/255 πιμ; 90%/332 mu.
UV-27: 10%/235mu-
UV-29: 10%/267mu-
UV-35: 10%/335mu.
UV-39: IO%/375 mu.
V-Y 42: i0%/405mu.
Kalksodaglas (Fensterglas), Dicke 1 mm. Durchlässigkeit/Wellenlänge: 10%/316 πιμ, 50%/332 mμ1 80%/349 mμ.
Natronkalkglas (poliertes Flachglas): Dicke 3 mm, Durchlässigkeit/Wellenlänge: 10%/307ΐημ, 50%/325 ΐημ, 80%/340 ΐημ.
Hochdruckquecksilberlampe, 800 W, 1 Birne; Bestrahlungsabstand 5 cm. Wärmestrahlungsabsorbierendes Glas.
Beispiel 14
Ein Anstrichmittel wurde hergestellt, indem 50 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 5 hergestellten polymerisierbaren
Masse, 75 Teile der gemäß Herstellungsbeispiel 6 hergestellten polymerisierbaren Masse, 25 Teile
Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teile Benzoinoctvläther. 37.5 Teile Butvlacetat und 12.5 Teile eines
organischen gelben Pigments (»Chromophthal Yellow A2R«, Hersteller Ciba-Geigy, Ltd.) dispergiert wurden.
Das Anstrichmittel wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 13 aufgetragen, stehengelassen und dann
bestrahlt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 genannt.
| 19 | Stufe | 24 42 | 879 | 20 | • | 2 | Aussehen13) | |
| Filter | ||||||||
| Tabelle 3 | Stufe | |||||||
| Härtung in der ersten | UV-25») | Härtung in der zweiten |
Bestrahlungs-
ds u er |
gut | ||||
| Lichtquelle | UV-27«) |
Bestrahlung!-
(j 311 CF |
Lichtquelle | (Min.) | 2 | gut | ||
| UV-295) | (Min.) | 2 | gilt | |||||
| Metallhalogenid- | Glasplatte·) | 5 | Hochdruck- | gut | ||||
| lampe1) | Glasplatte7) | quecksKberlampe2) | 2 | gut | ||||
| UV-35») | gut | |||||||
| UV-399) | gut oder | |||||||
| 2 | ziemlich gut | |||||||
| V-Y 42'0) | 5 | desgL | ||||||
| Glasplatte7) | gut | |||||||
| gut | ||||||||
| gut oder | ||||||||
| Hochdruck- | 1 | Hochdruck | ziemlich gut | |||||
| quecksilberlampe2) | 3 | quecksilberlampe2) | schlecht | |||||
| 5 | gut | |||||||
| ziemlich gut | ||||||||
| Hochdruck | Wärmestrahlung ab | 2 | Hochdruck | schlecht | ||||
| quecksilberlampe2) | sorbierendes Glas12) | 5 | quecksilber! ampe2) | gut | ||||
| 10 | gut | |||||||
| 2 | Hochdruck | schlecht | ||||||
| 5 | quecksilberlampe2) | schlecht | ||||||
| 10 | ||||||||
| Keine Bestrahlung | Hochdruck- | |||||||
| auecksilberlamoe2) | ||||||||
J) bis l2):Wie in den Fußnoten von Tabelle 2.
13) gut: keine Anomalität im Aussehen beobachtet,
ziemlich gut: sehr kleine Falten und Runzeln wurden beobachtet,
schlecht: Falten und Runzeln wurden beobachtet.
Das gemäß Beispiel 2 hergestellte Anstrichmittel wurde dann unter den in Tabelle 4 genannten
wurde auf eine gereinigte Blankstahlp'.atte aufgebracht Bedingungen bestrahlt Die Eigenschaften der Anstrich-
und 10 Minuten stehengelassen. Die Anstrichschicht schicht sind in Tabelle 4 genannt
Beispiel 16
Ein Anstrichmittel wurde durch Dispergieren von 172
Teilen der gemäB Herstellungsbeispiel 8 hergestellten ungesättigten Acrylharzmasse, 25 Teilen Trimethylolpropantrimethacrylat, 2,5 Teilen Benzil, 20 Teilen
Butylacetat und 12,5 Teilen eines organischen gelben
Farbstoffs hergestellt Das Anstrichmittel wurde auf
eine gereinigte Blankstahlplatte aufgetragen. Das Werkstück wurde 10 Minuten stehengelassen und die
Anstrichschicht dann unter den in Tabelle 4 genannten Bedingungen bestrahlt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4
genannt
Beispiel 17
Ein Anstrichmittel wurde durch Dispergieren von 125
Teilen der gemäß Herstellungsbeispiel 7 hergestellten ungesättigten Polyesterharzmasse, 25 Teilen Triallylisocyanurat, 2,5 Teilen Benzoinisopropyläther, 37,5 Teilen
Butylacetat und 12,5 Teilen eines organischen Griinpig-
ments, hergestellt und in der gleichen Weise wie in
Beispiel 15 auf das Werkstück aufgetragen und stehengelassen. Die Anstrichschicht wurde dann unter
den in Tabelle 4 genannten Bedingungen bestrahlt Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 genannt
Bei- Härtung in der ersten Stufe
spie!
spie!
Härtung in der zweiten Eigenschaften der Anstrichschicht
Stufe
Maximale Film-Lichtquelle Filter Bestrah- Lichtquelle Bestrah- Dicke Aus- ianzls) Blei- dicke16)
lungsdauer lungsdauer sehen i3'>
stift-(Min.) (Min.) (μ) härte'7) (μπι)
15 Hochdruck- -quecksilber-
!ampe2) Glas
platte7)
Hochdruckquecksilber-
lamne2)
lamne2)
!7 ziemlich schlecht H >17
gut
83 gut gut H <83
90 gut ziemlich H >90
BUt
21
22
| Bei | Härtung in | der ersten Stufe | Bestrah | Härtung in | der zweiten | Eigenschaften der | (μ) | Anstrichichicht | Maxi |
| spiel | lungsdauer | Stufe | male | ||||||
| (Min.) | Film | ||||||||
| Lichtquelle | Filter | Lichtquelle | Bestrah | Dicke Aus | Gianz'5) Blei | dicke1*) | |||
| lungsdauer | sehen13) | stift | |||||||
| (Min.) | härte1 | ') (μπι) | |||||||
15 Metallhalogenid-
laiiipe2)
Hochdruckquecksilber
lampe2)
17 Hochdruckquecksilber
lampe2)
Metall-
halogenid-
lampeu)
Glasplatte7)
Glasplatte7)
Glasplatte7)
Glasplatte7)
Glasplatte7)
1 1
10
3 3
5 3
2 3
2 10
Hochdruckquecksilberlampe2)
Hochdruck-
quecksilber-
lampe2)
Hochdruckquecksilberlampe2)
Hochdruck-
quecksilber-
Iampe2)
15 25
85 90
13 80
90 35
75 75
80 120
schlecht schlecht H
ziemlich ziemlich H
gut gut
gut gut H
gut gut H
gut gut
schlecht F gut F
gut gut F
ziemlich ziemlich HB
gut gut
gut gut HB
gut gut HB
gut gut HB
gut gut HB
>25
85 <90
80
90 >35
>75 >75
80 120
') bis '2) Wie in Tabelle 2.
'3) Wie in Tabelle 3.
'«) Metallhalogenidlampe wie in Tabelle 1; 1,8 kW, t Birne; Bestrahlungsabstand 25 cm.
15J gut: guter Glanz,
ziemlich gut: leichte Verminderung des Glanzes (Mattierung) wurde beobachtet
schlecht: Oberfläche matt
ie) Die angegebene Dicke ist die mit einem elektromagnetischen Filmdickenmesser vom Kett-Typ gemessene maximale
Filmdicke, wenn keine Anomalität im Aussehen der Oberfläche der Anstrichschicht beobachtet wurde.
") Die Bleistifthärte wurde mit üblichen, im Handel erhältlichen Bleistiften gemessen.
Das gemäß Beispiel 1 hergestellte Anstrichmittel, das 40 stehengelassen wurde. Die Anstric^schicht wurde dann
vier Farbkomponenten enthielt, wurde auf eine unter den in Tabelle 5 genannten Bedingungen bestrahlt.
gereinigte Blankstahlplatte aufgebracht, die 10 Minuten Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 genannt.
Ein Anstrichmittel mit vier Farbkomponenten wurde durch Mischen von 4,9 Teilen des gemäß Herstellungsbeispiel 9 hergestellten Anstrichmittels, 1,5 Teilen des
gemäß Herstellungsbeispiel 10 hergestellten Anstrichmittels, 73,1 Teilen des gemäß Herstellungsbeispiel
hergestellten Anstrichmittels und 20,5 Teilen des gemäß Herstellungsbeispiel 12 hergestellten Anstrichmittels in
50
einem Schnellmischer hergestellt Dieses Anstrichmitte!
wurde auf eine gereinigte Blankstahlplatte aufgetragen, die 10 Minuten stehengelassen wurde. Die Anstrichschicht wurde dann unter den in Tabelle 5 genannten
Bedingungen bestrahlt. Die Ergebnisse sind in Tabelle genannt.
| Tabelle 5 | Härtung in der | ersten Stufe | Bestrah | Hirtung in der | zweiten | Eigenschaften der | Aus | Anstrichschicht | Bleistift | Maxi |
| Bei | lungszeil | Stufe | sehen13) | härte17) | male | |||||
| spiel | (Min.) | Film | ||||||||
| Lichtquelle | Filter | 3 | Lichtquelle | Bestrah | Dicke | schlecht | Glanz15) | Messung | dicke16) | |
| lungszeit | unmöglich | |||||||||
| 3 | (Min.) | (μ) | ziemlich | HB | (μ) | |||||
| Hochdruck | 0 | 30 | gut | schlecht | >30 | |||||
| 18 | quecksilber | 0,5 | gut | H | ||||||
| lampe2) | Glas | 0,5 | — | 0 | 40 | gut | ziemlich | K | >40 | |
| platte7) | gut | |||||||||
| Metall | — | Hochdruck | 2,5 | 110 | gut | 110 | ||||
| halogenid | Glas | quecksilber | 2,5 | 110 | gut | < 110 | ||||
| lampe14) | platte7) | lampe2) | ||||||||
23
24
Fortsetzung
Bei- Härfjng in der ersten Stufe
spiel
spiel
| Lichtquelle | Filier | Bestrah lungszeit (Min.) |
|
| 18 | Metall- halogenid- lampe14) |
Glas platte?) |
1 1 2 |
| Glas platte7) |
2 2 |
||
| Glas platte7) |
2 3 5 |
||
| 19 | Hochdruck quecksilber lampe2) |
Glas platte7) Glas platte |
5 5 3 3 |
Härtung in der zweiten Eigenschaften der Anstrichschicht Stufe
Lichtquelle Bestrah- Dicke Aus- Glanz15) Bleistift-
lungszeit sehen13) härte17)
(Min.) (μ)
Maximale Filmdicke'
Metall-
halogenid-
lampe14)
Glasplatte7)
Glasplatte7)
Glasplatte7)
Glasplatte7)
0,5 0,5
1 1
2 2
2 3
5 5 110
110
100
100
0,5 80
0,5 100
100
- 0 30
- 0 50
Hochdruck- 2,5 100
quecksilber- 2,5 110 lampe2)
100
110
90
110
110 110 0,5 80 0,5 110
gut gut
gut gut
H H
gut ziemlich F
gut gut gut F
gut
gut gut gut
gut gut
ziemlich ziemlich H
gut gut
ziemlich ziemlich HB
gut gut
gut gut
gut gut
gut gut
gut gut gut
gut
| gut | H |
| gut | H |
| gut | H |
| gut | H |
| gut | F |
| gut | F |
| gut | H |
| gut | H |
| gut | B |
| gut | B |
| ziemlich | H | >8( |
| gut | ||
| gut | H | 1(X |
| gut | H | 1(X |
| ziemlich | B | >8( |
| gut | ||
| gut | B | IW |
| gut | H | 1(X |
') bis lr) wie in den bisherigen Tabellen.
Claims (3)
1. Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Oberzugsmassen durch aktinisehe
Strahlung in zwei Stufen, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Stufe die lichthärtbaren Anstrichmittel und Überzugsmassen
mit aktinischer Strahlung des Wellenlängenbereichs von 185 bis 500 mu, wobei der Strahlungsanteil im
Wellenlängenbereich von 380 bis 420 πιμ überwiegt
oder mit aktinischer Strahlung des Wellenlängenbereichs von 185 bis 500 πιμ unter Verwendung eines
Filters, das 0 bis 10% der Strahlung der Wellenlänge unter 225 πιμ durchläßt, bestrahlt werden und in der
zweiten Stufe die Bestrahlung unter Verwendung einer aktinischen Strahlung des Wellenlängenbereichs
von 185 bis 500 ΐημ, wobei der Strahlungsanteil
im Wellenlängenbereich unterhalb von 380 m\n
oder oberhalb 420 πιμ überwiegt oder mit aktinischer Strahlung im Wellenlängenbereich von 185 bis
500 πιμ ohne Verwendung des Filters durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die aktinische Strahlung des
Wellenlängenbereichs 185 bis 500 mu, wobei der
Strahlungsanteil im Wellenlängenbereich von 380 bis 420 ΐημ überwiegt, 5 Sekunden bis 20 Minuten
einwirken läßt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- jo zeichnet, daß man die aktinische Strahlung des
Wellenlängenbereichs von 185 bis 500 mu, wobei der
überwiegende Strahlungsanteil außerhalb des Wellenlängenbereichs von 380 bis 420 ηιμ ist, 15
Sekunden bis 15 Minuten einwirken läßt «
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP10472673A JPS5419896B2 (de) | 1973-09-17 | 1973-09-17 | |
| JP10472773A JPS5419897B2 (de) | 1973-09-17 | 1973-09-17 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2442879A1 DE2442879A1 (de) | 1975-03-27 |
| DE2442879B2 DE2442879B2 (de) | 1978-04-13 |
| DE2442879C3 true DE2442879C3 (de) | 1978-12-14 |
Family
ID=26445127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742442879 Expired DE2442879C3 (de) | 1973-09-17 | 1974-09-07 | Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2442879C3 (de) |
| FR (1) | FR2243962B1 (de) |
| GB (1) | GB1479742A (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5224286A (en) * | 1975-06-30 | 1977-02-23 | Toyoda Gosei Co Ltd | Metallized article having a metallic thin film on its surface |
| US4169167A (en) * | 1978-06-26 | 1979-09-25 | Lord Corporation | Low gloss finishes by gradient intensity cure |
| DE2842938A1 (de) | 1978-10-02 | 1980-04-17 | Roehm Gmbh | Verfahren zum polymerisieren mittels uv-licht |
| US5194365A (en) * | 1985-06-19 | 1993-03-16 | Ciba-Geigy Corporation | Method for forming images |
| CH678897A5 (de) * | 1986-05-10 | 1991-11-15 | Ciba Geigy Ag | |
| DE102004047104A1 (de) | 2004-09-29 | 2006-04-06 | Schott Ag | UV-Sperrfilter |
| DE102005024362A1 (de) * | 2005-05-27 | 2006-11-30 | Basf Coatings Ag | Verfahren zur Herstellung kratzfester gehärteter Materialien |
| CN112812235A (zh) * | 2021-01-27 | 2021-05-18 | 重庆海联水性涂料有限公司 | 水性环氧改性树脂及其制备方法、涂料及其制备方法 |
-
1974
- 1974-09-07 DE DE19742442879 patent/DE2442879C3/de not_active Expired
- 1974-09-16 GB GB4017274A patent/GB1479742A/en not_active Expired
- 1974-09-17 FR FR7431422A patent/FR2243962B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2442879B2 (de) | 1978-04-13 |
| DE2442879A1 (de) | 1975-03-27 |
| GB1479742A (en) | 1977-07-13 |
| FR2243962B1 (de) | 1979-02-02 |
| FR2243962A1 (de) | 1975-04-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3850377T2 (de) | Strahlenhärtbare Zusammensetzungen aus ungesättigten Polyestern und Komponenten mit wenigstens zwei Vinyläthergruppen. | |
| EP0029957B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Schutzschichten für photographische Materialien | |
| DE2748577A1 (de) | Photographisches material sowie verfahren zur abriebfesten und kratzfesten ausruestung desselben | |
| DE69004625T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von strahlungsvernetzbaren Überzügen, strahlungsvernetzbare Zusammensetzungen und Carbonate. | |
| DE69233102T2 (de) | Durch UV-Strahlung härtbare Zusammensetzungen und Verfahren zur Herstellung | |
| DE2514249A1 (de) | Verfahren zum haerten einer durch licht haertbaren beschichtungsmasse und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE3200703C2 (de) | Urethanpolymeres, Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung | |
| DE69026854T2 (de) | Durch Strahlung härtbare Acrylatpolyester | |
| DE3022709A1 (de) | Wasserfestes fotografisches papier und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE2838691A1 (de) | Durch strahlung aushaertbare acrylpolyester, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung | |
| DE2907176C2 (de) | Laminiertes Glaserzeugnis | |
| DE2651507A1 (de) | Strahlenhaertbare verduennungsmittel fuer strahlenhaertbare zusammensetzungen | |
| DE2442879C3 (de) | Verfahren zum Härten von lichthärtbaren Anstrichmitteln und Überzugsmassen | |
| DE69101833T2 (de) | Harzzusammensetzung für ultravioleten lumineszenten Schirm. | |
| DE2617684C2 (de) | Verfahren zum Herstellen einer lichtabsorbierenden Matrix auf der Innenfläche einer Frontglasscheibe einer Kathodenstrahlröhre | |
| DE3152297A1 (en) | Abrasion resistant coating composition | |
| DE2550077A1 (de) | Haertbare massen auf polyesterbasis | |
| DE2910198B2 (de) | Unter Lichteinwirkung aushärtendes Überzugsmittel für Metall- und Kunstharzgegenstände | |
| DE2345981B2 (de) | Durch photobestrahlung haertbare harzmischungen | |
| DE2404313A1 (de) | Lichthaertbare anstrichmittel und ueberzugsmassen | |
| EP0159493B1 (de) | Beschichtetes fotografisches Trägermaterial | |
| DE69615819T2 (de) | Verfahren und photopolymerisierbare zusammensetzung zum schützen von kunststoffgläsern für kraftfahrzeugscheinwerfer | |
| DE2324310C3 (de) | Härten einer ungesättigten Polyesterharz-Mischung durch aktinisches Licht | |
| DE2407301B2 (de) | Härtbare Beschichtungszusammensetzung und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2507356C3 (de) | Photohärtbare Harzmassen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |