DE2365621A1 - Anschlusstecker, insbesondere fuer ein hochspannungskabel - Google Patents
Anschlusstecker, insbesondere fuer ein hochspannungskabelInfo
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Description
DIPL-ING. HANS-MARTIN VIERING
8 München 19 - Lierstr. 20 a
P 23 39 0.54.7-34 Tr. A. 2 0. Feb, 1375
Anualtsakte 3017
Ernst Roederstein
Spezialfabrik für Kondensatoren GmbH Landshut/Bayern
Anschlußsteckar, insbesondere für ein Hochspannungskabel
Die'Erfindung betrifft einen Anschlußstecker für ein
elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel, mit einem Kabelanschlußteil aus einer eine AnschluS-ralle
oder dgl. Kontaktglied in einer Tülle halternden
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509837/0005
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Steckerplatte und einem das Anschlußende des Kabels aufnehmenden, won der Steckerplatte zur Seite hin uegragenden
Kabelstutzen.
Der erfindungsgernäße Anschlußstecker ist insbesondere als
Bildröhren-Hochspannungsstecker für Fernsehgeräte, insbesondere Farbfernsehgeräte, vorgesehen, uobei das Hochspannungskabel
von einem Spannungsvervielfacher (Hochspannungskaskade) kommt.
Anschlußstecker der eingangs erwähnten Art sind für die angegebenen Anwendungsgebiete bekannt. Bei diesen An—
schlußsteckern ist an dem im Durchmesser kleineren Ende
der kegelstumpfförmigen Tülle ein im allgemeinen zylindrischer
Kopfteil angeordnet, in uelchem innerhalb der Tülle die Steckerplatte mit der Anschlußkralle oder dgl. Kontaktglied
sitzt. Zur Zuleitung des Kabels ist seitlich an die Steckerplatte einstückig ein rohrförmiger Kabelstutzen
angeformt, der durch einen am zylindrischen Kopfteil der Tülle seitlich ansetzenden, rohrförmigen Anschlußstutzen
hindurchgeführt ist, dessen Achse meistens im spitzen Winkel zu der durch den Tüllenrand begrenzten
Grundfläche der Tülle verläuft,, Innerhalb des rohrförmigen
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Kabalstutzens können Schutz- oder Dämpfungsuiderstände angeordnet
sein, welche einerseits mit dem Anschlußende des anzuschließenden Kabels, andererseits mit der Anschlußkralle
elektrisch verbunden sind.
Das Formen der im allgemeinen aus einem festeren Kunststoff als die Tülle bestehenden Steckerplatte, die häufig
an ihrer Ober- und Unterseite mit Hohlräumen zur Unterbringung der Anschlußkralle versehen ist, und des seitlich
an der Steckerplatte angeformten rohrförmigen Kabelstutzens,
uelcher häufig zur Unterbringung von Widerständen oder dgl. verhältnismäßig lang' ist, ist insbesondere
für eine Massenfertigung aufwendig, denn die Rohrform des
Kabelstutzens bedingt für eine Herstellung im Spritzguß neben den Formhälften wenigstens einen Kern für die Ausbildung
des Innenraumes des Kabelstutzens, und damit aufuendige Seitenschieberuerkzeuge. Außerdem können solche
Spritzformen nicht wirtschaftlich als Hehrfachformen zur
Herstellung gleichzeitig mehrerer Kabelanschlußteile verwendet werden. Die Rohrform des Kabelstutzens bedingt
außerdem, daß das Anschlußende des Kabels und anzubringende Widerstände von der Seite her in den Kabelstutzen eingeschoben
werden müssen, wodurch das Herstellen der Lötverbindung zwischen dem Anschlußdraht und der Steckerkralle
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schwierig ist und insbesondere keine einfache Zug- und Verdrehsicherung für das Kabel vorgesehen werden kann.
Es ist zwar bekannt, das Anschlußende des Kabels mit dessen Isolierung in den Kabelstutzen einzukleben und/oder
über das freie Ende und den daran anschließenden Teil des Kabais einen mechanisch steifen Schrumpfschlauch zu
schieben. Hierdurch entsteht jedoch keine ausreichend feste l/erdrehsicherung und Zugsicherung für das Kabel. Es ist
außerdem bekannt, das freie Ende des Kabelstutzens als Klemmteil auszubilden, in welchem das Anschluöende des
Kabels mit seiner Isolierung mittels einer auf den Kabelstutzen aufgeschraubten Kiemmutter eingeklemmt wird. Dadurch
wird zwar eine gute Sicherung des Kabels am Kabelstutzen erreicht, andererseits aber uird der Herstellungsaufuand
für den Kabelstutzen noch größer.
Demgegenüber uird durch die Erfindung die Aufgabe gelöst,
bei einem Anschlußstecker der eingangs erwähnten Art
das Kabelanschlußteil so auszubilden, daß es einfach und daher wirtschaftlich insbesondere in Massenfertigung hergestellt
werden kann.
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Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Kabslstutzen
als an seiner einen Längsseite offene Rinne ausgebildet ist.
Durch eine derartige Gestaltung des Kabelstutzens kann er in einem nur zweiteiligen Spritzuerkzeug hergestellt werden,
Sowohl die Innenseite, als auch die Aui'Jenseite des Kabelstutzens
sind durch die rinnenförmige Gestalt des Kabelstutzens
uon nur zwei gegenüberliegenden Seiten her zugänglich.
Entsprechend können auch in der Steckerplatte vorgesehene Hohlräume so ausgebildet werden, daG sie von denselben
beiden Richtungen her hinterschneidungsfrei zuccn.jlich
sind, wie die Innenseite und Auiienseite des Kaoelstutzens.
Dies ermöglicht es für die Herstellung des Kabelstutzens auch mit einer daran einstückigen Steckerplatte,
hehrfachuerkzeuge mit einer Mehrzahl von entsprechenden
Fornungshohlräumen zu verwenden und daher mehrere 'Kabelanschlußteile ohne aufwendige SeitenschieberwerkzeuJe
gleichzeitig herzustellen, was für eine !Massenfertigung
beträchtlich ins Gewicht fällt.
Außerdem brauchen oei einer rinnenförmigen Farn! das Kabelstutzens
das Kabel und g^f. in den Kabelstutzen einzuführende
wioerstänae nicnt mehr wie beim Stand der Technik in den Kabelstutzen eingeschoben zu werden, sondern
— α —
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BAD ORIGMAL
sie können in diesen von der Seite her eingelegt uerden.
Hierdurch uird der Montageaufuand beträchtlich verringert,
Ferner entsteht durch die Rinnenränder eine ebene Anlagefläche
an dem Kabelstutzen, so daß dieser an einem entsprechend gerade ausgeführten Begrenzungsrand der zugeordneten
Durchtrittsöffnung in der Tülle des Anschlußsteckers verdrehsicher gehalten ist. Zur Verbesserung
einer solchen Verdrehsicherung kann ein zur Herausführung
des Kabelstutzens aus der Tülle an dieser seitlich ansetzender, als zur Grundfläche der Tülla hin offener
Schacht ausgebildeter Anschlußstutzen an seiner Deckenuand eben ausgebildet sein und längs der Rinnenränder
des dabei als an seiner der Grundfläche der Tülle aogeuendeten Längsseite offene Rinne ausgebildeten Kabel—
stutzens verlaufen. Dabei uird durch die Deckenuand außerdem der innerhalb des Kabelstutzens liegende
Teil der Rinne abgedeckt. Zur zusätzlichen Abdeckung der Rinne innerhalb des Anschlußstutzens und des außerhalb
von diesem liegenden Rinnenteils kann ein für eine
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ausreichende Isolierung entsprechend dickuandiger Schrumpfschlauch
verwendet werden, welcher bis über den an den Kabelstutzen anschließenden Teil des Kabels reicht.
Vorzugsweise wird durch den rinnenförmigen Kabelstutzen
ein zur Aufnahme von Widerständen oder dgl. dienender Aufnahmeraum ausgebildet. Hierzu ist der Aufnahmeraum yorzugsueise
stirnseitig ναη Stegwänden begrenzt, in welchen
jeweils ein Schlitz zur Aufnahme des AnschluGendes des Kabels bzw. des zur Anschlußkralle in der Steckerplatta
führenden Drahtes ausgebildet ist. Durch solche Schlitze werden Hinterschneidungan für die Hindurchführung der Anschlußdrähts
vermieden.
Dia rinnenförmige Gestaltung des Kabelstutzens ermöglicht
Θ3 ferner, das Anschlußonde dos Kabels und/oder in den
Kabelstutzen eingesetzte Widerstände oder dgl. elektrische Zusatzelemente im-Hohlraum des Kabelstutzens mit
Gießharz zu vergießen. Dadurch uerden das Ansehiuijenas
des Kabels, sowie auch die Widerstände in dem Kabelstutzo^
gesichert und vor Zugbelastungen geschützt, insbesondere
wenn sich die Gießharzfüllung an entsprechenden Queruäncf
in der Rinne abstützt. Außerdem ist durch das Gießharz die erforderliche Isolierung des Kabels und der eingelegten
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Widerstände gegeben, wobei eine zusätzliche elektrische
Sicherung gegen Hochspannungsüberschläge der Widerstände vorhanden ist. Uie oben bereits erwähnt, kann eine alternative
oder zusätzliche Isolierung durch einen über den Kabglstutzen geschobanen Schrumpfschlauch vorgesehen werden.
Insbesondere uenn in dem Kabelstutzen vorhandene Widerstände nicht mit Gießharz umgössen sind, können durch
den Schrumpfschlauch die Widerstände gegen den Rinnenboden gepreßt und dadurch in ihrer Einbaulage gehalten werden.
Die rinoenförmige Gestaltung des Kabelstutzens ermöglicht
es außerdem, eine verhältnismäßig einfache Verdreh- und Zugsicherung für das Kabel auszubilden. Hierzu uird vorgeschlagen,
am freien Ende des Kabelstutzens uenigstens einen Quersteg mit einem Schlitz auszubilden, in welchen
das Anschlußende des Kabels mit dessen Isolierung einklerninbar
ist. Hierzu wird die Primärisolierung des Kabels nit zwei um 90° gegeneinander verdrehten Anquetschungen versehen,
von denen die eine eine Verdrehsicherung in den Schlitz des Quersteges und die andere eine Zugsicherung
an dan stirnseitigen Schlitzrändern des Quersteges herbeiführen.
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BAD ORfGIWAL
Dia Uerkstoffausuahl für die Steckerplatte mit dem
Kabelstutzen richtet sich nach den erforderlichen Festigkeits- und Isoliereigenschaften. Für die Steckerplatte
und den Kabelstutzen kann ein harter Kunststoff, z. B. ein Polycarbonat, verwendet werden. Uie oben bereits
mehrfach erwähnt, uird als Herstellungsverfahren das Spritzgießen bevorzugt, wobei dann die für die
Steckarteile verwendeten Kunststoffe spritzgießfähig
sein müssen.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen zusammengebauten Anschlußstecker im Lengsschnitt,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Kabelstutzen mit Steckerplatte,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Kabelstutzen mit Steckerplatte
in Fig. 2 und
Fig. 4 eine Schnittansicht des Kabelstutzens mit Steckerplatte entsprechend der Schnittlinie IX—IX in Fig.
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Der aus Fig. 1 ersichtliche Anschlußstecker ist ein typischer Bildröhrenstecker für die Verbindung einer Hochspannungskaskade
mit dem Anodenanschluß der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes,
Die Hauptteile des Anschlußsteckers sind eine als stua
kegelstumpfförmige Kappe ausgebildete Saugtülle 1 mit
einem seitlich daran ansetzenden Anschlußstutzsn 2, eins in der Saugtülle sitzende Stecker'platte 3 mit einer Anschlußkralle
4 und ein seitlich an der Steckerplatte 3 sitzender Kabelstutzen 58 uelcher durch eine stirnseitig
an dem Anschlußstutzen 2 ausgebildete Öffnung 6 aus der Tülle 1 herausgeführt ist* Der Kabelstutzen 5 dient zur
Aufnahme des Anschlußendea des Kabels 7 und von zuei
hintereinandergeschaltetan Dämpfungsuiderständen 8, von
denen einer mit dem Anschlußende 9 des Kabels 7 und der andere mit seinem Ausgangadraht 10 an der Anschlußkralle
angelötet'ist* Die Widerstände 8 und das Anschlußende 9
des Kabels sind im Innenraum des Kabelstutzens 5 mit eine:
Gießharz 14 vergossen. Der Kabelstutzen 5 uird auf seiner
gesamten Länge von einem Schrumpfschlauch 15 umhüllt, der
mit seinem äußeren Ende Über das freie Ende des Kabelstutzens hinausreicht und dort noch einen Teil des KaDeIs
7 dicht umschließt.
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Die Anschlußkralle 4 sitzt in einer zylindrischen Mittelbohrung 11 der Steckerplatte 3. Diese ueist einen ringförmigen
Außenbund 12 auf, an welchem sie in einer entsprechend ausgebildeten Innennut 13 der Tülle 1 verrastet
ist. Mit ihrer ringförmigen Umfangsuand 16 ist die Steckerplatte
3 an dem dem lippenförmigen Tüllenrand 17 abgeuendeten
Stirnende an der Kopfplatte 18 der Saugtülle 1 abgestützt.
Der Kabelstutzen 5 ist so ausgebildet, daß er zusammen mit der Steckerplatte in einer nur zweiteiligen Form gespritzt
uerden kann. Eine dafür geeignete Gestaltung ist aus den Fig. 3 bis 4 ersichtlich.
Die Steckerplatte 3 besteht im Ausführungsbeispiel aus
einer zylindrischen Umfangsuand 1ß, deren Außendurchmesser
dem Innendurchmesser des zylindrischen Innenraums des Innenbundes 22 der Tülle 1 entspricht. Am Außenumfang
der Umfangsuand 16 ist der bereits oben beschriebene Außenbund 12 zum Einrasten der Steckerplatte in die
Tülle 1 angeordnet. Am Innonumfang der Umfangsuand 16 ist
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eine Ringrippe 34 angeformt, uelche am Innenumfang in
die oben bereits eruähnte Flittelbohrung 11 zur Aufnahme
der Anschlußkralle 4 übergeht. Die Bohrung 11 ist durch einen Zylinder 35 gebildet, uelcher an der Ringrippe 34
ansetzt und sich zu der in der Einbaulage dem Tüllen— rand abgeuandten Seite der Steckerplatte 3 hin erstreckt.
An dieser Oberseite der Steckerplatte ist der Zylinder 35 mit einem Innenbund 36 versehen, in uelchem an gegenüberliegenden
Seiten zuei Radialschlitze 37 ausgebildet sind, die zur Oberseite der Steckerplatte hin offen sind und
in Richtung der Achse des seitlich an der Steckerplatte angeformten Kabelstutzens 5 verlaufen. Uie aus Fig. 1 ersichtlich,
dient der zum Kabelstutzen 5 hin ueisende Radialschlitz zur Hindurchführung des Anschlußdrahtes 1G
der in dem Kabelstutzen 5 angeordneten Widerstände 8.
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Dar Kabelstutzsn 5 ist als zur Oberseite der Steckerplatte
hin hinterschneidungsfrei offene Rinne ausgebildet«
Der Hauptteil dieser Rinne uird durch einen Aufnahmeraum 38 für die Uiderstä'nde 8 gebildet. Der
Aufnahmeraum 38 ist zur Steckerplatte hin durch eine von dar zylindrischen Umfangsuand 16 der Steckerplatte
gebildete Steguand 39 und zum freien Ende des Kabelstutzens
hin durch 3ine Steguand 4Q begrenzt. In den Steguänden
und 40 igt jeweils ein zur offenan'Seite dar Rinne hin
offener Schlitz 41 zur Hindurchführung des AnschluOdrahtes
10 dar Widerstände 8 zur Steckerplatta 3 hin bzu, des Anschluß.endes
9 des Kabels ? ausgebildet.
An die Steguand 40 schließt zum freien Ende des Kabelstutzen: 5 hin eine Klemmkammer 42 an, die am freien Ende des Kabelstutzens
durch ainan Quersteg 43 begrenzt ist. In dieser. Quersteg 43 ist ein Klemmschlitz 44 für die Aufnahme des
Anschlußendas das Kabels 7 ausgebildet. Der Schlitz 41 in dar Steguand 40, ualcher ebenfalls als Klemmschlitz wirkt
und der Klemmschlitz 44 sind jeweils so breit, da3 cas
Anschlußende des Kabels 7 mitsamt wenigstens der Prinärisoliarung des Kabeldrahtea in den Schlitzen eingeklemmt
uardan kann. Die Breite der Klemmschlitza ist also stuas
geringer, als der Durchmesaar der Primärisolierung.
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Uie aus Fig. 1 ersichtlich, erhält die Primärisolierung
das Kabels 7 im Bereich der Klemmsehlitze 41 und 44 zuei parallel zueinander verlaufende Anquetschungen 45 und 47,
und im Bareich dar Klammkammar 42 eine quer zu dan Anquetschungen
45 und 47 verlaufende Anquetschung 46. Dadurch verbreitert sich die Primärisolierung im Baraich der Klemmkammer
42, so daß sie dort beidseitig des Schlitzes 44 an
dem Quersteg 43 anliegt. Auf diese Ueise ist aine sehr
einfache, dabei aber wirkungsvolle Varklammung des Kabels
erreicht, welche im Bereich der Klemmschlitza 41 und 44 als
Verdrehsicherung und im Bereich der Klemmkammer 42 als Zugsicherung für das Kabel 7 dient»
Im Bereich des freien Endes ist der rinnenförmige Kabelstutzen
5 konisch ausgebildet damit dar aus Fig. 1 ersichtliche
Schrumpfschlauch 15 besser über den Kabelstutzsr.
geschoben uerden kann«
Dia rlnnanförmiga Gestaltung des Kabelstutzens 5 hat außer
den eruähnten Herstellungsvortailan den zusätzlichen l/orteil,
daß die Widerstände 8 und das Kabel 7 sowie das Drahtende 10 von den Widerständen 8 einfach von oben her
in den Kabalstutzen eingelegt uerden können, und nicht uie baim Stand dar Technik in ai,nen rohrförmigen Kabelstutzen
eingeschoben uerdgn müssen. Auch die oben beschriebene einfache Sicherung das Kabels ist bei einem
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rohrförmigen Kabalstutzen nicht möglich.
Außerdem uird durch die Rinnenränder 45a eine ebene Anlagefläche
für den Kabelstutzen 5 gebildet, die als Verdrehsicherung für den Kabelstutzen 5 selbst ausgenutzt uerden
kann. Hierzu sind (Fig. 1) der obere Querrand der Durchtrittsöffnung
6 im Anschlußstutzen 2, souie auch dessen Dackenuand gerade bzw. eben ausgebildet, so daß sich die
Rinnenränder 45 am Querrand bzu. an der Deckenuand über den dazwischenliegenden Schrumpfschlauch 15 abstützen.
Im dargestellten Äusführungsbeispiel ist der Kabelstutzen
aus einem Rohr entstanden, uelches in Längsrichtung in der Breite dss Rohrinnendurchmessers geschlitzt ist. Entsprechend
ist die Öffnung 6 im Anschlußstutzen 2 bis auf den oberen Querrand kreisförmig ausgebildet. Es ist jedoch
ersichtlich, daß der rinnenförmige Kabelstutzen auch etua
U-förmig mit parallelen oder schräg zueinander v/erlaufenden
U—Schenkeln oder als im Querschnitt dreiseitig begrenzter, eckiger Kasten ausgebildet uerden kann. Eine entsprechende
Gestalt hat dann die öffnung 6 im Anschlußstutzen 2.
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Ergänzend wird darauf hingewiesen, daß der erfindungsgemäße
Anschlußstecker in besonderen Fällen auch für mehradrige Kabel verwendet werden kann.
- Patentansprüche -
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Claims (8)
1. Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabal, mit einem Kabelanschlußteil
aus einer Anschlußkralle oder dgl. Kontaktglied in einer Tülle halternden Steckerplatte und einem das Anschlußende des Kabels aufnehmenden, von der Steckerplatte zur Seite hin uegragenden Kabelstutzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelstutzen (5) als an seiner einen Längsseite offene Rinne ausgebildet ist.
aus einer Anschlußkralle oder dgl. Kontaktglied in einer Tülle halternden Steckerplatte und einem das Anschlußende des Kabels aufnehmenden, von der Steckerplatte zur Seite hin uegragenden Kabelstutzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelstutzen (5) als an seiner einen Längsseite offene Rinne ausgebildet ist.
2. Anschlußstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelstutzen (5) als an seiner der Grundfläche
der Tülle (1) abgeuandten Längsseite offene Rinne ausgebildet ist,
der Tülle (1) abgeuandten Längsseite offene Rinne ausgebildet ist,
3. Anschlußstecker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeicnnet,
daß der rinnenfÖrmige Kabeistutzen (5) einen zur Aufnahme
von Widerständen (8) oder.dgl. dienenden Aufnahmeraum
(33) aufweist.
(33) aufweist.
4. Anschluüstecker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnät meraum (38) stirnseitig von Steguänden
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509837/0QQ5
(39, 4Q) begrenzt ist, in welchen jeweils ein Schlitz
(45) zur Aufnahme des Anschlußendes des Kabels (7) bzw. des zur Anschlußkralle (4) in der Steckerplatte (3)
führenden Drahtes (10) ausgebildet ist.
5. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Anschlußende (9) des Kabels (7) und/oder in den Kabelstutzen (5) eingesetzte Uiderstände
(8) oder dgl. im Hohlraum des Kabelstutzens (5) mit Gießharz vergossen ist bzw. sind.
6. Kabelstecker nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelstu.tzen (5) von einem
Schrumpfschlauch (15) umhüllt ist.
7. Kabelstecker nach den Ansprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Uiderstände (8) oder dgl. im Aufnahmeraum (38) von dem Schrumpfschlauch (15) gegen den
Rinnenboden des Kabelstutzens (5) gepreßt sind.
8. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des Kabelstutzens
(5) wenigstens ein Quersteg (40, 43) mit einem Klemmschlitz
(41, 44) ausgebildet ist, in welchen das Anschlußende des Kabels (7) mit dessen Isolierung (48) einklemmbar
ist.
5098 37/00 05
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732365621 DE2365621C3 (de) | 1973-08-01 | AnschluOstecker, insbesondere für ein Hochspannungskabel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732365621 DE2365621C3 (de) | 1973-08-01 | AnschluOstecker, insbesondere für ein Hochspannungskabel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2365621A1 true DE2365621A1 (de) | 1975-09-11 |
| DE2365621B2 DE2365621B2 (de) | 1977-01-27 |
| DE2365621C3 DE2365621C3 (de) | 1977-09-15 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2365621B2 (de) | 1977-01-27 |
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| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
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