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DE2339054A1 - Anschlusstecker, insbesondere fuer ein hochspannungskabel - Google Patents

Anschlusstecker, insbesondere fuer ein hochspannungskabel

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Publication number
DE2339054A1
DE2339054A1 DE19732339054 DE2339054A DE2339054A1 DE 2339054 A1 DE2339054 A1 DE 2339054A1 DE 19732339054 DE19732339054 DE 19732339054 DE 2339054 A DE2339054 A DE 2339054A DE 2339054 A1 DE2339054 A1 DE 2339054A1
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DE
Germany
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cable
spout
connection
edge
connector
Prior art date
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Application number
DE19732339054
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English (en)
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DE2339054B2 (de
DE2339054C3 (de
Inventor
Georg Drab
Otmar Greisinger
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ROEDERSTEIN KONDENSATOREN
Original Assignee
ROEDERSTEIN KONDENSATOREN
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Publication date
Application filed by ROEDERSTEIN KONDENSATOREN filed Critical ROEDERSTEIN KONDENSATOREN
Priority to DE19732339054 priority Critical patent/DE2339054C3/de
Priority claimed from DE19732339054 external-priority patent/DE2339054C3/de
Priority to NL7407892A priority patent/NL158974B/xx
Priority to IT2456974A priority patent/IT1015512B/it
Priority to GB3291574A priority patent/GB1482469A/en
Publication of DE2339054A1 publication Critical patent/DE2339054A1/de
Publication of DE2339054B2 publication Critical patent/DE2339054B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2339054C3 publication Critical patent/DE2339054C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/92Means forming part of the tube for the purpose of providing electrical connection to it
    • H01J29/925High voltage anode feedthrough connectors for display tubes

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

PATENTANWALT * ' Ι'ίίϊ J * I * ! 2339054 I
DIPL-ING. HANS-MARTIN VIERZIG*" " ?" \ "
8 WÜriCHEM'ig Nyrnphenburgar Stf. 143 ti Tel.:0811-181246
Belegexempfar;5 I Dart nidif geändert werden \
1 Ällfi Ihr Zeichen Mein Zeichen ^QQ^ Mönchen, den I. Huu.
Ernst Roederstein
Spezialfabrik für Kondensatoren GmbH Landshut/Bayern J
Anschlußstecker, insbesondere für ein Hochspannungskabel./
Die Erfindung betrifft einen AnschluQstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungs— kabel, mit einer Tülle, in uelcher eine Steckerplatte mit einer Anschlußkralle oder dgl. sitzt und an uelcher
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Postscheckkonto München 306726-801 · Bayerisch· Varainsbank München 531239
_ ν —
saitlich sin AnschluOstutzen mit einer Öffnung angeformt ist, durch üalcha ein zur Aufnahmo des Anschlu33ndss dos Kabsls diansnder, 2η der Steckarplatto soitlich ar~osstztsr Kabelstutzsn hindurchragt.
Der arfindungsgemä'Ga Anschluöstecker ist insbesondere als Biidröhren-Hochspannungsstecker für Fernsehgeräte, insbesondare Farbfornsahgerata, vorgesehen, uobai das Hochspannungskabel von einem Spannungsvervielfacher (Hochspannungskaskade) kommt. Der arfindungsgemäOe AnschluOsteckor ist jedoch nicht auf diesas bevorzugte Anwendungsgebiet boschränkt, sondern für alle Anuendungsfalle geeignet, bei denan eine Tülle odar AnschluQkappe vorgesehen ist, Insbosondare ist der erfindungsgemäOe Anschlußstecker auch als Hisdsrspannungsstecker geeignet,
AnsohluOstaakar dar eingangs sruähnten Art sind für die an- · gegebenen Anuendungsgabiete bekannt. Bei diesen Anschluß-Steckern ist an dam im Durchmesser kleineren Ende der kegelstumpf förrnigen Tülle ein im allgemeinen zylindrischer Kopfteil angeordnet, in welchem innerhalb der Tülle die Steckerpiatts mit der AnschluQkralle oder dgl. Kontaktglied sitzt. Zur Zuleitung des Kabels ist seitlich an die Steckerplatte einstückig ein rohrförmigsr Kabelstutzen angaformt,
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BAD ORIGINAL
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der durch einen am zylindrischen Kopfteil der Tülle seitlich ansetzenden, rohrförmigen AnschluGstutzen hindurchgeführt ist, dessen Achse meistens im spitzen Winkel zu
der durch den Tüllenrand begrenzten Grundfläche der Tülle verläuft. Innerhalb des rohrförmigen Kabelstutzens können Schutz- oder Dämpfungswiderstände angeordnet sein, welche einerseits mit dem Anschlußende des anzuschließenden Kabels, andererseits mit der Anschlußkralle elektrisch verbunden sind.
Die Verschneidung der kegelstumpffürmigen Tülle mit dem
rohrförmigen, seitlich an der Tülle ansetzenden Anschlußstutzen führt sowohl an der Außenseite der Tülle, als auch an deren Innenseite durch den sich mit dem Tüllenrand
überlappenden rohrförmigen Anschlußstutzen zu HintBrachnei· düngen, wodurch die Herstellung der Tülle, insbesondere
deren Massenfertigung, aufwendig wird. Uird die aus einem Kunststoff bestehende Tülle im Spritzguß hergestallt,
müssen mehrfach geteilte Formen mit wenigstens einsm Kern zur Ausbildung des rohrförmigen Innenraumes des Anschlußstutzens verwendet werden. Solche Spritzformen sind
kompliziert und teuer. Insbesondere können solche Spritzfarmen wirtschaftlich nicht als Mehrfachformsn zur Herstellung von gleichzeitig mehreren Tüllen angeuendst werden. Auch das bekannte Umspritzen der SteckBrplatte und
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das daran anschließenden Teils des Kabelstutzens ist herstelluncsmäöig aufuendig undv verhindert eine uirtschaftliche Herstellung des einen Massenartikel darstellenden AnschluGsteckers.
Auch das Formen der im allgemeinen aus einem festeren Kunststoff als die Tülle bestehenden Steckerplatte, die häufig an ihrer Ober- und Unterseite mit Hohlräumen zur Unterbringung der AnschluOkralle versehen ist, und des seitlich an der Steckerplatte angoformten rohrförmigen Kabelstutzens, uelcher häufig zur Unterbringung von Widerständen oder dgl. verhältnismäßig lang ist, ist fertigungstechnisch aufuendig. Die Rohrform des Kabelstutzons bedingt außerdem, daß das AnschluGende des Kabels und anzubringende Widerstände von der Seite her in den Kabelstutzen eingeschoben werden müssen, wodurch das Herstellen der Lötverbindung zwischen dem AnschluOdraht und dar Steckerkralle schwierig ist und insbesondere keine einfache Zug- und Verdrehsicherung für das Kabel vorgesehen uerden kann. Es ist zwar bekannt, das AnschluGende des Kabels mit dessen Isolierung in den Kabelstutzen einzukleben und/oder über das freie Ende und den daran anschließenden Teil des Kabels einon mechanisch steifen Schrumpfschlauch zu schieben. Hierdurch entsteht jedoch keine ausreichend feste Verdrehsicherung und Zugsicherung
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für das Kabel. Es ist auGardem bekannt, das freie Endo der» Kabel3tutzens als Klemmteil auszubilden, in welchem das Anschlußsnda des Kabuls mit seiner Isolierung mibtals einer auf d3n Kabslstutzen aufgeschraubten Klemmutter eingeklemmt uird. Dadurch uird zwar eine gute Sicherung des Kabels am Kabalstutzen erreicht, andererseits aber uird der Herstellungsaufuand für den Kabalstutzen noch gröGer.
Außerdem ist bei der Herstellung von Kabelsteckern insbesondere für Hochspannungskabel zu berücksichtigen, daß ein bestimmter Minde3ta"b3tand zwischen dem Tüllenrand und der Öffnung im Anschlußstutzen für das Hindurchführen des Kabelstutzens vorgeschrieben ist. Da die Tülle im allgemeinen aus einem verhältnismäßig weichen Werkstoff, z. B. Ueich-PUC, besteht, damit sich der Tüllsnrand dicht auf der zugeordneten Unterlage, auch uenn diese gekrümmt ist, festsaugen kann, uobsi durch dia in ihren Cegenkontakt eingerastete Steckerkralle der AnpreGdruck aufgebracht uird, hat die Tülle bei den bekannten AnschluGsteckern nur eine geringe Steifigkeit, 30 daß dieser PUndestabstand nicht zuverlässig eingehalten uird.
Demgegenüber uird durch die Erfindung die Aufgabe gelöst, sinen AnschluQstecker mit Säugtülle zu schaffen, bei dem insbesondere die Tülle einfach und daher uirt-
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schaftlich hergestellt uerdnn kann und außerdem im Bereich das saitlich an der Tülle angeformten Anschlußstutzens zur Einhaltung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes zwischen dem in die Tülle eingeführten Kabelstutzen und dem Tüllenrand ausreichend steif ist.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Anschlußstutzen als zu der durch den Tüllenrand begrenzten Grundfläche der Tülle hin hinterschneidungsfrei offener Schacht ausgebildet ist und daß die beiden quer zur Längsrichtung da3 Kabalstutzen3 verlaufenden Degrenzung3rändor der Öffnung, in dar Draufsicht auf die Tülle gesehen, seitlich voneinander angeordnet sind.
Durch die Ausbildung des Anschlußstutzens als Schacht und die Anordnung der Begrenzungsränder der Öffnung ist as möglich, die gesamte Saugtülle mit Anschlu3abutzan in einer zweiteiligen Spritzgießform herzustellen, deren Teilungsebsne senkrecht zur Tüllenach3e verläuft. Durch dia eine Formhälfte kann der gasamta Innenraum der Tülle einschließlich das Hohlraums das schachtförmigen Anschlußstutzend, und durch die andere Formhälfte die gesamte Außenseite der kegelstumpfförmigen Tülle einschließlich dar Außenseite des seitlich angeformten Anschlußstutzens geformt warden, wobei auch die Öffnungsränder durch die
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eine oder andere Formhälfte ausgebildet werden. Zur Herstellung der Tülle sind somit keine teuren Seitenschiaberuerkzeuge und Korne erforderlich. Insbesondere können in einer nur zweiteiligen Form mit einer entsprechenden Anzahl von Hohlräumen gleichzeitig mehrere Tüllen hsrgestellt werden. Insgesamt führt somit die erfindungsgemäOe Gestaltung der Tülle zu einer Herstellungsv/ereinfachung, die insbesondere für die Massenfertigung beträchtlich ins Gewicht fällt.
Außerdem wird der AnschluQstutzen durch die erfindungsgemäße Gestaltung als Schacht wenigstens durch die seitlichen Längswände des Schachtes an der Außenseite der Tülle vorzugsweise bi3 zu deren freien Rand hin abgestützt, wodurch eine für die Einhaltung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes ausreichende Abstützung des aus dem AnschluQstutzen herausragenden Kabalstutzens gegeben ist. Gleichzeitig ist die gesamte Tülle zur Erzielung der erforderlichen Sauguirkung ausreichend elastisch verformbar.
Durch die erfindungsgemäß schachtförmige Gestaltung des AnschluQstutzens wird außerdem die Montage .der Steckerplatte mit dem seitlich daran angeformten Kabelstutzen vereinfacht. Da bei dem erfindungsgemäßen Anschlußstecker nicht mehr ein quer zur Tüllenachse verlaufender rohrför-
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riger AnschluSstutzen wie boim Stand der Technik vorhanden ist, sondern nur noch eine öffnung am Endo des Schachtes vorgesehen ist, kann dor Kabslstutzon von dor Innanseite der Tülle her gegenüber seiner Endlage um einen beträchtlichen Uinkel verschuenkt in dio Öffnung eingeschoben werden. Hierdurch ist die Einführung des KabBlstutzens vereinfacht und auQerden ist das Herstellen einer Lötverbindung zwischen dem AnschluGenda des in dan Kabeistutzen eingeführten Kabels oder in dem Kabelstutzen angeordneter Widerstands und der AnschluGkralle in dor Steckerplatte an deren in der Endlage dem Tüllenrand abgeuandten Oborseite leichter durchzuführen.
Vorzugsweise verläuft die den Schacht an dsr dem Tüllanrand abgeuandten Seite der Tülle begrenzende Deckenuand des Anschlu3stutzens nicht parallel, sondern spitzwinklig zur Grundfläche dar Tülls, so daß der Kabslstutzan ebenfalls schräg zur Grundfläche verläuft. Hierdurch ist für das Kabal bsi einer verhältnismäßig flachen Tülle dsn—' noch der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zum Tüllanrand hin vorhanden. Durch die Schrägstellung des dort rohrförmigen Anschlußstutzens beim Stand dar Technik uird derselbe Vorteil erzielt.
In der bevorzugten Lösung ragen die seitlichem Längsuanda und die Stirnwand des schachtförmigen AnschluOstutzens
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seitlich über den Umfang der Tülle hinaus und bilden mit ihren freien Rändern eine einseitige, etua U-förmige Ausbauchung des Tüllenrandes. Hierdurch stützen sich die seitlichen Längsuände und die Stirnuand des Schachtes bei auf die Unterlage aufgesetztem Stecker unmittelbar an der Unterlage ab, so daß die Steifigkeit des Anschlußstutzens zur Abstützung des Kabelstutzens weiter verbessert ist. Durch eine solche Ausbildung des Schachtes ist bei schräggestellter Deckenuand und damit schräg in die Tülle einlaufendem Anschlußstutzen außerdem dessen Sicherheitsabstand zum Tüllenrand hin vergrößert.
Hierbei ist mit Vorteil die Öffnung in der im uesantlichen senkrecht zur Grundfläche der Tülle verlaufenden Stirnuand das Anschlußstutzens ausgebildet, so daß der Kabel— stutzen durch die Stirnuand unmittelbar abgestützt ist.
Durch die senkrecht verlaufende Stirnuand und die ebenfalls vorzugsweise senkrecht verlaufenden seitlichen Längsuände des Kabelstutzens ist dieser als verhältnismäßig steifer Hohlkasten ausgebildet. Dieser Hohlkasten kann zusätzlich durch eine quer zu den seitlichen Längsuänden des schachtförmigen Anschlußstutzens verlaufende Queruand versteift sein. Um hierbei keine Hinterschneidung durch den dem Tüllenrand abgeuandten Rand der Querwand
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auszubilden, ist diose vorteilhaft von der Öffnung überdeckt, so daß der dem Tüllenrand abgeuandte Rand der Querwand durch dia öffnung hindurch van der die Au3an3aita der Tülle formenden Spritzformhälfte ausgebildet uerden kann.
Eine alternative oder zusätzliche Versteifung läßt sich erreichen, wenn die Ausbauchung durch eine an ihrem Umfang ausgebildete Umfangsrippe, die somit etwa parallel zum Tüllenrand verläuft, versteift i3t.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Kabelstutzen als an seiner der Grundfläche der Tülle abgauandten Längsseite offene Rinne ausgebildet, wobei dann der an den Rinnenrändern anliegenda Begrenzungsrand der Öffnung im Anschlußstutzen gerade ausgebildet ist.
Durch eine derartige Gestaltung des Kabelstutzens ist auch diassr derart ausgebildet, daß er zusammen mit der mit ihm einstückigen Steckerplatte in einem nur zweiteiligen Spritzwerkzeug hergestellt werden kann. Souohl die Innensaite, als auchV die Außenseite des Kabelstutzens, sowie auch in der Steckerplatte ausgebildete Hohlräume sind durch die rihnenförmige Gestalt des Kabelstutzens von nur zwei gegenüberliegenden Seiten her zugänglich. Dies ermöglicht
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es auch Für die Herstellung des Kabelstutzens mit der daran einstückigen Steckerplatte, MehrFachuerkzeuge mit einer Mehrzahl von entsprechenden Formungshohlräumen zu verwenden.
AuOerdem brauchen bei einer rinnenFörmigen Form dee Kabalstutzens das Kabel und ggF. in den Kabslstutzen oinzu-Führenda Widerstände nicht mehr uie beim Stand der Technik in den Kabelstutzen eingeschoben zu werden, sondern sie können in diesen von der Seite her eingelegt werden. Hierdurch uird der MontageauFuand beträchtlich verringert.
Ferner entsteht durch die Rinnenränder eine ebene Anlage-Fläche an dem Kabelstutzen, so daß dieser an einem entsprechend gerade ausgeFührten Begrenzungsrand der ÖFfnung verdrehsicher gehalten ist.
Zur Verbesserung einer solchen Uerdrehsicherung ist vorzugsueise die dem Tüllenrand abgeuandte Deckenuand das schachtFörmigen Anschlußstutzens eben und verläuFt längs der Rinnenränder des Kabelstutzens. Dabei uird durch die Deckenuand außerdem der innerhalb des Kabelstutzens liegende Teil der Rinne abgedeckt. Zur zusätzlichen Abdeckung der RinnB innerhalb des AnschluGstutzons und des außerhalb von diesem liegenden Rinnenteils kann ein für eine
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ausreichende Isolierung entsprechend dickwandiger Schrumpfschlauch verwendet werden, welcher bis über den an den Kabelstutzen anschließenden Teil des Kabels reicht.
\/orzugsweisa wird durch den rinnanförmigen Kabelstutzen ein zur Aufnahme von Widerständen oder dgl. dienender Aufnahmeraum ausgebildet. Hierzu ist der Aufnahmeraum vorzugsweise stirnseitig von Stegwänden begrenzt, in welchen jeweils ein Schlitz zur Aufnahme des Anschlußendes das Kabels bzw. des zur Anschlußkralle in der Steckerplatte führenden Drahtes ausgebildet ist. Durch solche Schlitze werden Hinterschneidungen für die Hindurchführung der Anschlußdrähte vermieden.
Die rinnenförmige Gestaltung des Kabelstutzens ermöglicht es ferner, das Anschlußende des Kabels und/oder in den Kabelstutzen eingesetzte Widerstände oder dgl. elektrische. Zusatzelemente im Hohlraum des Kabelstutzens mit Gießharz zu vergießen. Dadurch uardan das AnschluGondo des Kabels, sowie auch die Widerstände in dem Kabalstutzen gesichert und vor Zugbelastungen geschützt, insbesondere wenn sich die Gießharzfüllung an entsprechenden Querwänden in der Rinne abstützt. Außerdem ist durch das Gießharz die erforderliche Isolierung das Kabels und der eingelegten
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Widerstände gegeben, uobei eine zusätzliche elektrische Sicherung gegen Hochspannungsüberschläge der Uiderstände vorhanden ist, Uie oben bereits erwähnt, kann eins alternative oder zusätzliche Isolierung durch einen über den Kabel3tutzsn geschobenen Schrumpfschlauch vorgesehen uer— den. Insbesondere uenn in dem Kabelstutzen vorhandene Uiderstände nicht mit GieQharz umgössen sind, können durch den Schrumpfschlauch die Widerstände gegen den Rinnenboden gepreßt und dadurch in ihrer Einbaulage gehalten uerden·
DiB rinnenförmigs Gestaltung de3 Kabelstutzens ermöglicht es außerdem, eine verhältnismäßig einfache Verdreh- und Zugsicherung für das Kabel auszubilden. Hierzu uird vorgeschlagen, am freien Ende des Kabelstutzens wenigstens einen Quersteg mit einem Schlitz auszubilden, in welchen das Anschlußende des Kabels mit dessen Isolierung einklammbar ist. Hierzu uird die Primärisolierung des Kabais mit zuei um 90° gegeneinander verdrehten Anquetschungen versehen, von denan die eine eine Verdrehsicherung in dem Schlitz des Quersteges und die andere eine Zugsicherung an den stirnseitigen Schlitzrändern des Quersteges herbeiführen.
Zur Lagesicherung der Steckerplatta und das Kabslstutzans ist mit A/orteil die Steckerplatta in die Tülle ainrastbar
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ausgebildet. Die dazu erforderlichen Einrastvorsprünge in c'sr Tülls sind für dsrsn einfache Entformung aus einem zuaitailigan ipritzuerkzsug unschädlich, da sio durch can Tüilsnuerkstoff ausreichend elastisch auslenkbar sind, υπ beim Entformen über entsprschende Gagan.vorsprünge im Uerk— 23ug hinübarrutschen zu konnan.
Zusätzlich odar alternativ/ kann wenigstens die Stackerplatte mit dar Tülls vorklabt oder varschueiQt sein. Für das Verkleban uerdan sin Einkomponentenklober, und für das VgrscnueiGen aino Ultraachall-üerschuGiGung bevorzugt.
Die Uerkstoffausuahl für die Tülle einerseits und für die Stackerplatta mit dec Kabslstutzen andererseits richtet sich nach den erforderlichen Festigkeits- und Isoliereigenschaften. Für die Saugtülle uird ein v/erhä'ltnian'ißig elastischer Kunststoff, z. B. 'Jaich-Pl/C, bevorzugt, uie es auch beim Stand d9r Technik der Fall iat. Für dia Stsckerplatte und den Kabglstutzen kann ein härterer Kunststoff, z. 3. ein Polycarbonat, v/oruendet werden« Uie oben bereits mehrfach erwähnt, wird als Herstellungsverfahren das'3pritzgis3en bevorzugt, wobei dann die für die Steckerteile verwendeten Kunststoffe spritzgieöfähig sein müssen.
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Die Erfindung uird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles naher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen zusammengebauten AnschluQstecker im Längsschnitt,
Fig. 2 die Tülle des Steckers in der Draufsicht,
Fig. 3 die Tülle des Steckers im Längsschnitt,
Fig. 4 die Tülle gemäß Fig. 3 in der Sicht von unten,
Fig. 5
und 6 abgewandelte Ausbildungen der Tülle,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch den Kabelstutzen mit Steckerplatte,
Fig. 8 eine Draufsicht auf den Kabslstutzen mit Stockorplatte in Fig. 7 und
Fig. 9 eine Schnittansicht dos Kabelstutzans mit Steckerplatte entsprechend der Schnittlinie IX-IX in Fig. 7.
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aus Fig. 1 ersichtliche Anschlußstecker ist ein typischer Bildröhrenstecker für die Verbindung einer Hochspannungskaskade mit dem Anodenanschluß der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes.
Die Hauptteile des AnschluGsteckers sind eine als etua kegelstumpfförmige Kappe ausgebildete Saugtülle 1 mit einem saitlich daran ansetzenden Anschlußstutzen 2, eine in der Saugtülle sitzende Steckerplatte 3 mit einer Anschlußkralle 4 und ein seitlich an dar Steckerplatta 3 sitzender Kabelstutzen 5, welcher durch eine stirnseitig an dem AnschluOstutzen 2 ausgebildete Öffnung 6 aus der Tülle 1 herausgeführt ist. Der Kabolstutzen 5 diant zur Aufnahme des AnschluQendes des Kabels 7 und von zuei hintarainandergeschalteten Dämpfungsuiderständen 8, von denen einer mit dem Anschlußende 9 des Kabels 7 und dar andere mit seinem Ausgangsdraht 10 an der Anschlußkralle angelötet ist. Die Widerstände 8 und das Anschlußende 9 des Kabels sind im Innenraurn des Kabelstutzons 5 mit ainom Gießharz 14 vergossen. Der Kabelstutzen 5 wird auf seiner gesamten Länge von einem Schrumpfschlauch 15 umhüllt, dor mit seinem äußeren Ende über das freie Ende das Kabalstutzens hinausreicht und dort noch einen Teil des Kabels 7 dicht umschließt.
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Die AnschluGkralle 4 sitzt in einer zylindrischen f'itteloahrung 11 der Sfcecksrplatte 3, Diese uaist ainsn ringförmigen Außenbund 12 auf, an uelchem sie in einer entsprechend ausgebildeten Innennut 13 der Tülle 1 verrastet ist. Hit ihrer ringförmigen Umfangsuand 16 ist die Steckerplatte 3 an dem dem lippanförmigen Tüllenrand 17 abgeuendeten Stirnende an der Kopfplatte 18 der Saugtülle 1 abgestützt.
aus den Figuren 2 bis 4 ersichtlich,.ist die Tülle 1 kegelstumpfförmig ausgebildet. Der lippenförtnige Tüllanrand 17 ist durch eine zylindrische Umfangsuand 19 gebildet, uelche über eine senkrecht zur Umfangsuand 19 v/erlaufende Ringuand 20 in einen zu der dem Tüllenrand 17 abgeuandten Seite hin zusammenlaufenden Kegelmantel 21 übargeht, uolcher von der Kopfuand 18 abgeschlossen ist. Innen an dem Kegelmantel 21 ist ein zum Tüllenrand hin uaisender Innenbund 22 mit einem stirnseitig durch die Kopfuand 18 verschlossenen Innenraum zur Aufnahme der Steckerplatta angeformt. Der Innenbund 22 usist eina Innennut 13 zur Aufnahme des Ringbundea 12 der Steckerplatte auf.
Seitlich an der Tülle ist der AnschluGstutzen 2 angeformt, ualcher seitlich über die zylindrische Umfangsuand 19 dar Tülle hinausragt. Dar Innenraum d8S Anschlu'Sstutzao^
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νΟΓ.>
ιο —
2 ist als Schacht 23 mit zuei ssitlichen Längsuänden 24 und sinsr Stirnwand 25, souie einer Deckenuand 26 ausgebildet. Die Längsuände 24 enden in dem die Tülle in der Draufsicht überdeckenden Bereich an der Außenseite der Tülle und in dem über die zylindrische Umfangauand 19 hinausragenden Bereich ebenso uie auch dio Stirnwand 25 in Höhe de3 ringförmigen Tüllenrandes 17. Uie dieser 3ind die freien Ränder der Längsuände 24 und der Stirnuand 25 lippenförmig ausgebildet. Durch die Längsuände 24 und die Stirnuände 25 ist so eine etua U-fürmige Ausbauchung dos Tüllenrandes 17 gebildet, uie aus Fig. 4 ersichtlich.
Stirnseitig des AnschluDstutzens 2 ist die Öffnung 6 für das Hindurchführen des Kabelstutzens ausgebildet. Die Öffnung 6 uird durch den in der Zeichnung oberen Teil der seitlichen Längsuände 24 seitlich begrenzt. Der in der Zeichnung untere, quer zum Anschlussstutzen 2 verlaufende Begrenzungsrand 27 der Öffnung 6 uird durch die Stirnuand und dar in der Zeichnung obere, quer zum Anschlussiutzon verlaufende Begrenzungsrand 2B durch die Deckenuand 26 gebildet. Uie aus den Figuren 2 und. 3 ersichtlich, sind die Begrenzungsränder 27 und 23 seitlich gegeneinander versetzt, so daQ der untere Begrenzungsrand 27 von oben her vollständig frei liegt.
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Uie aus dar vorhergehenden Beschreibung und aus den Figuren 2 bis ', deutlich ersichtlich, ist uedsr an dar Außenseite der Tülle, noch im Innenraum der Tülle einschließlich des AnschluSstutzens eine wesentliche Hintarschneidung vorhanden. Dadurch kann die Tülle mit Hilfe eines nur zueiteiligen Werkzeuges aus Matrize und Patrize hergestallt uerden, uobei die Trennebene der Uerkzeuge parallel zum Tüllenrand und an irgendeiner Stelle der zylindrischen Umfangsuand 19 der Tülle verläuft. Die durch die Innennut im zylindrischen Innenbund 22 gebildete geringfügige Hinterschneidung ist für die Entformung der beiden Werkzoughälften unschädlich, da dabei der die Innennut 13 zum Tüllenrand 17 hin begrenzende Ringbund 29 uegen des verhältnismäßig ueichen und elastischen Werkstoffs der Tülle radial nach außen ausueichen kann und so über dan entsprechenden Gsgnnvorsprung der dem Innenraum der Tülle bildenden Werkzeughälfte rutscht. Das radiale Ausueichen des Innenbundes 29 uird dadurch begünstigt, daß der. schachtförmiga Hohlraum bis in den zylindrischen Innen— raum des Innenbundes 22 hineinreicht und dadurch dessen geschlossenen Umfang unterbricht. Durch die gegenseitige Versetzung der quer zum Anschlußstutzen und Kabelstutzen verlaufenden Begrenzungsränder 27 und 28 der Öffnung 6 ist diese hinterschneidungsfrei für einen entsprechenden Vorsprung der die Außenseite der Tülle formenden Formhälfto zugänglich.
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ebenfalls aus den Figuren 2 bis 4 ersichtlich, verlaufen die seitlichen Längsuände 24 und die Stirnwand 25 des AnschluQstutzens 2 senkrecht zu der durch den Tüllen— rand 17 begrenzten Grundfläche der Tülle 1. Dadurch ist der schachtförmige AnschluDstutzen trotz des vorhältnismäßig nachgiebigen Werkstoffes der Tülle ausreichend steif. Uie aus Fig. 1 ersichtlich, stützt sich der Kabelstutzen in Längsrichtung der Stirnwand 25 auf dieser ab, se daß der aus Sicherheitsgründen vorgeschriebene flindestabstand zwischen dem Kabelstutzen 5 und dem Kabel 7 außerhalb der Tülle und dem Tüllenrand 17 zuverlässig eingehalten wird· Dieser Sicherheitsabstand ist durch die steife Ausbildung des Anschlußstutzens auch dann noch gewährleistet, wenn die Tülle 1 zum Einrasten der Anschlußkralle 4 in die Gegannut des Gegenkontaktes beträchtlich parallel zur Tüllenachse zusammengedrückt wird. Um zu vermeiden, daß bei einem solchen Zusammendrücken die Stirnwand 25 und die seitlichen Längswände 24 in dem übex den Tüllenrand hinausragenden Bareich ausbaulon, kann eine zusätzliche Versteifung durch Anbringung einer Umfangsrippe 30, wie in den Figuren 2 bis 4 gezeigt, erhalten werden· Außerdem kann zu diesem Zweck auch eine etwa parallel zur Stirnwand 25 verlaufende, die beiden Längswände 24 miteinander verbindende Querwand 31 vorgesehen werden, wie dies in Fig. gezeigt ist.
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Durch Schrägstellung der Deckenuand.26 und de3 Kabelstutzens 5 zu der durch den Tüllanrand 17 begrenzten Grundfläche, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist,und durch entsprechende Uahl der Länge des Anschlußstutzens kann der Sicherheitsabstand zwischen dem Kabelstutzen und dam Tüllenrand 17 vergrößert werden.
Fig. 5 zeigt eine Abwandlung der in Fig. 3 gezeigten Tülle. Gemäß Fig. 5 ist der Anschlußstutzen 2 verhältnismäßig kurz, so daß er nicht seitlich über den Tüllenrand 17 hinausragt. Es entfällt also die einseitige Ausbauchung des Tüllenrandes. Die Stirnwand 25 verläuft gemäß Fig. 5 schräg zur Grundfläche der Tülle, läuft jedoch stirn3aitig in die zylindrische Utnfang3uand 19 des Tüllenrandes ein und ist außerdem steiler angeordnet, als der Kegelmantel 21. Im übrigen gleicht die in Fig. 5 dargestellte Tülla derjanigan aus Fig. 3.
Dis in Fig. 5 dargestellte Tülla ist im Bereich des Anschlußstutzens somit immer noch steifer, al3 im übrigen Umfangsbereich der Tülle, Ein kurzer Anschlußstutzen kann insbesondere dann vorteilhaft sein, uenn nur öin verhältnismäßig kurzer Kabelstutzen vorhanden ist, in uelchem keine Uiderstände oder dgl. untergebracht zu werden brauchen.
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.In Fig. 6 ist eine uaitere Abwandlung der Tülle aus Fig. dargestellt. Auch hier ragt der AnschluQstutzon seitlich über den Tüllenrand 17 hinaus. Uia oben bereits anggführt, ist jedoch die durch die Längsuände 24 und die Stirnwand 25 gebildete Ausbauchung das Tüllenrandes durch eine Querwand 31 versteift. Damit dadurch keine Hinterschnoidung für die Entformung dos Hohlraumes der Tülle entsteht, ist d8r obere Querrand 23 der Öffnung 6 soweit gegen die Tüllenachse hin vom unteren Querrand 27 der Öffnung versetzt angeordnet, daQ der obere Rand der Querwand 31 parallel zur Tullenachse zur Öffnung hin freiliegt. Dadurch kann der obere Rand 32 der Querwand 31 durch die Öffnung hindurch von der die Au3anseite dsr Tülle formenden Formhälfte durch einen entsprechend weit in dia Öffnung hineinragenden Vorsprung dieser Formhälfte gebildet werden, Uie in Fig. 6 gestrichelt eingezeichnet, kann auch zur zusatzlichen Versteifung noch eine die Querwand 31 mit dar Stirnuand 25 verbindende, mit ihrer Oberseite zur Öffnung hin freiliegende und mit ihrer Unterseite zum Tüllcnrand hin freiliegende Verstaifungswand 33 vorgesehen uerden, die seitlich mit den Längswänden 24 verbunden ist,
Ü9r Kabelstutz9n 5 kann in üblicher Ueise als geschlossenes Rohr ausgebildet sein. Es wird jedoch bevorzugt, auch den Kabelstutzen derart zu gestalten, daß er zusammen mit der
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Steckerplatte in einer nur zweiteiligen Form gespritzt usrden kann. Eine dafür geeignete Gestaltung ist aus den Figuren 7 bis 9 ersichtlich.
Dia Steckerplatte 3 besteht im Ausführungsbeispiel aus einer zylindrischen Umfangsuand 16, deren Außandurchmesser dem Innendurchmesser des zylindrischen Innenraums das Innenbundes 22 der Tülle 1 entspricht. Am Auöenumfang dar Upfangsuand 16 ist der bereits oben beschriebene Außanbund 12 zum Einrasten der Steckerplatta in die Tülle 1 angeordnet. Am Innenumfang"der Umfangsuand 16 ist aina Ringrippe 34 angeformt, welche am Innenumfang in die oben bereits eruähnte Bohrung 11 zur Aufnahme dar An— schlußkralle 4 übergeht« Die Bohrung 11 ist durch einen Zylinder 35 gebildet, welcher an der Ringrippe 34 ansitzt und sich zu der in dar Einbaulage dam Tüllanrand abge— wandten Seite dar Stackerplatta 3 hin erstreckt. An dieaor Oberseite der Stackerplatte ist dor Zylinder 35 mit einem Inr.snbund 25 versehen, in welchem an gegsnübarliegcndon Seiten zuei Radialschlitza 37' ausgebildet sind, dia zur Oberssite der Steckerplatte hin offen sind und in Richtung der Achse des seitlich an der Steckerplatta angeformten Kabalstutzens 5 verlaufen. Uio aus Fig. 1 ersichtlich, dient der zum Kabelstutzan 5 hin weisende Radialschlitz zur Hindurchführung das Anschlußdrahtas 10 dor in dam Kabelstutzon 5 angeordneten Widerstände 8.
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Dar Kabelstutzen 5 ist als zur Oberseite der Steckerplatte hin hinterschneidungsfräi offene Rinne ausgebildet. Der Haupttcil dieser Rinne uird durch einen Aufnahmeraum 38 für die Widerstände 8 gebildet. Der Aufn'ahnieraufii 38 ist zur Steckerplatte hin durch eins von der zylindrischen Umfangsuand 16 der Steckerplatte gebildete Steguand 39 und zum freien Ende des Kabelstutzons hin durch eine Steguand 40 begrenzt. In den Steguänden und 40 ist jeueils ein zur offenen Seite der Rinne hin offener Schlitz 41 zur Hindurchführung des AnschluOdrahtes 10 der Widerstände 8 zur Stockerplatto 3 hin bzu. das Anschlußendes 9 des Kabels 7 ausgebildet.
An die Steguand 40 schließt zum freien Ende des Kabelstutzene 5 hin eine Klsmmkammer 42 an, die am freien Ende des Kabalstutzens durch einen Quersteg 43 begrenzt ist. In diesem Quersteg 43 13t ein Klemmachlitz 44 für die Aufnahmo dsb Anschlußendes des Kabels 7 ausgebildet. Der Schlitz 41 in der Steguand 40, uelchor ebenfalls als Klemmschlitz uirkt und der Klemmschlitz 44 sind jeweils so breit, daß das AnschluQende des Kabels 7 mitsamt wenigstens der Primärisolierung des Kabeldrahtes in den Schlitzen eingeklemmt werden kann. Die Breite dor Klemmschlitze ist also etwas geringer, als der Durchmesser der Primärisolierung,
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aus Fig. 1 ersichtlich, erhält die Primärisoliarung das Kabala 7 im Bsraich der Kienmschlibze 41 und 44 suoi parallel zueinander v/erlaufende Anquetschungan 45 und 47, und im Bereich der Klemmkammer 42 eins quer zu den Anquetschungen 45 und 47 verlaufende Anquetschung 46. Dadurch verbreitert sich die Primärisoliorung im Bereich der Klammkammer 42, SD daß sie dort beidseitig das Schlitzes 44 an dem Quersteg' 43 anliegt. Auf diese Ueise ist aina sehr einfache, dabei aber wirkungsvolle Verklemmung des Kabels erreicht, ualche im Bereich der Klemmschlitze 41 und 44 als Verdrehsicherung und im Bereich der Klemmkammar 42 als Zugsicherung für das Kabel 7 dient.
Im Bereich des freien Endes ist der rinnanförmiga Kabalstutzen 5 konisch ausgebildet, damit der aus Fig. 1 ersichtlioh3 Schrumpfdchlauch 15 bessgr übsr den Kabelstutzan geschoben uerden kann.
Die rinnenförmige Gestaltung das Kabelstutzens 5 hat auöer den erwähnten Herstellungsvorteilen dan zusätzlichen Vorteil, daß die Uidarstända 8 und das Kabel 7 souia das Drahtenda 10 von den Widerständen B einfach von oben her in dan Kabelstutzan eingelegt uerden können, und nicht uie beim Stand dar Technik in ainan rohrförmigen Kabalstutzen eingeschoben warden müssen. Auch die oban beschriebene einfache Sicherung des Kabais ist bai ainsm
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rohrförmigen Kabalatutzen nicht möglich.
AuGerdam uird durch die Rinnenränder 45 eine ebene Anlagefläche für den Kabelstutzen 5 gebildet, die als Verdrehsicherung für den Kabelatutzan 5 selbst ausgenutzt warden kann. Hierzu sind, uie aus Fig. 2 ersichtlich, der obere Querrand 28 der Öffnung 6 im AnschluQstutzen 2, sowie auch dessen Deckenuand 26 gerade bzu. eben ausgebildet, so daß sich die Rinnenränder 45 am Querrand 28 bzu. an der Docken— uand 26 über den dazuischenliegenden Schrumpfschlauch 15 (Fig. 1) abstützen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Kabelstutzen aus einem Rohr entstanden, welches in Längsrichtung in dar Breite des Rohrinnendurchmessers geschlitzt ist. Entsprechend ist die Öffnung 6 im AnschluQstutzen 2 bi3 auf den oberen Querrand 28 kreisförmig ausgebildet. Cs ist jadoch ersichtlich, daQ der rinnenförmige Kabelstutzon auch.etua U-förmig mit parallelen oder schräg zueinander varlaufendan U-Schenkeln oder als im Querschnitt dreiseitig begrenzter, eckiger Kaeten ausgebildet werden kann. Eine entsprochende Gestalt hat dann die Öffnung 6 im AnechluOstutzen 2.
Ergänzend uird darauf hingewiesen, daO der erfindungsgemäGe AnschluOsteckar in besonderen Fällen auch für mehr-
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adrige Kabel verwendet worden kann.
- Patentansprüche -
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Claims (1)

  1. :J)arf nicht go.vdf.;! werden /
    Patentansprüche
    1. AnschluQstackar für ein elektrisches Kabel,' insbesondere für ein Hochspannungskabel,mit einer Tülle, in uelcher eine Steckerplatte mit einer AnschluGkralle oder dgl. sitzt und an uelcher saitlich Bin Anschlußstutzen mit einer öffnung angeformt ist, durch uelche ein zur Aufnahme des Anschlußendes des Kabels dienender, an der Steckerplatte seitlich angesetzter Kabelstutzen hindurchragt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (2) als zu der durch den Tüllenrand (17) begrenzten Grundfläche der Tülle (i) hin hinterschneidungsfrei offener Schacht (23) ausgebildet ist und daß die beiden quer zur Längsrichtung des Kabelstutzens (5) verlaufenden Begrenzungsränder (27, 28), der öffnung (6), in der Draufsicht auf die Tülle (i) gesehen, seitlich voneinander angeordnet sind·
    2. Anschlußstgcker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schacht (23) an dar dem Tüllenrand (17) abgeuandten Seite der Tülle (i) begrenzende Deckenuand (26) des Anschlußstutzens (2) spitzuinklig zur Grundfläche der Tülle (1) verläuft.
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    3. AnschluGstecker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daG die seitlichen Längswände (24) und die Stirnwand (25) des schachtförmigen Anschluöstutzans (2) seitlich über die Tülle (1) hinausragen und mit ihren freien Rändern eine einseitige, etwa U-förmiga Ausbauchung des Tüllenrandes (17) bilden.
    4. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (6) in der im wesentlichen senkrecht zur Grundfläche der Tülle (1) verlaufenden Stirnwand (25) des AnschluQstutzens (2) ausgebildet ist, so daß dar Kab-elstutzen (5) durch die Stirnwand (25) abgestützt ist.
    5. Anschlußstecker nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbauchung durch eine quer zu den seitlichsn Längsuändan (24) des schachtförraigan AnschluO-stutzens (2) verlaufende Querwand (31) versteift ist.
    6. AnschluGstecker nach Anspruch 5, dadurch gek3nnzaichnat, daß die Querwand (31) von dar öffnung (δ) überdeckt ist.
    7. Anschlußstccker nach ainem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dia Ausbauchung durch "eina an ihrem Umfang ausgebildete Umfangsrippe (30) versteift ist.
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    8. Anschlußsteckar nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelstutzen (5) als an seiner der Grundfläche der Tülle (i) abgeuandten Längssaite offena Rinne ausgebildet ist und dar an den Rinnenrändern (45) anliegende Begrenzungsrand (28) der Öffnung (5) gerade ausgebildet ist.
    9. Anschlußstecker nach Anspruch 8, dadurch gekonnzeichnet, daß di8 dem Tüllenrand (17) abgeuandte Deckanuand (26) des schachtförmigen Anschlußstutzens (2) eben ist und längs der Rinnenränder (45) verläuft.
    10. Anschlußstecker nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der rinnenförmige Kabel3tutzen (5) einen zur Aufnahme von Uiderotändon (8) oder dgl. dienenden .Aufnahmeraum (38) aufweist.
    11. Anschlußstscksr nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeraum (38) stirnseitig von Steguändon (39, 40) begrenzt ist, in uelchen jeueils ein Schlitz (45) zur Aufnahme des Anschlußendss d93 Kabels (7) bzu. des zur Anschlußkralle (4) in der Steckerplatta (3) führenden Drahtes (1O) ausgebildet ist.
    12. An3chluß3tecker nach einem der Anspruchs B bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das AnschluOende (9) dos Kabels
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    (7) und/oder in don KabalstutzBn (5) eingesetzte Widerstände (β) oder dgl. im Hohlraum des Kabelstutzans (0) mit Gießharz vergossen ist bzu, sind.
    13. Kabelstecker nach einem der Ansprüche 0 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelstutzen (5) von einem Schrumpfschlauch (15) umhüllt ist.
    14. Kabelstecker nach den Ansprüchen 10 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Uiderstände (θ) oder dgl. im Aufnahmeraum (38) von dem Schrumpfschlauch (15) gegen den Rinnenboden des Kabelstutzens (5) gepreßt sind.
    15. AnschluQstecker nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des Kabel— atutzens (5) uenigstens ein Quersteg (40, 43) mit einem Klemmschlitz (41, 44) ausgebildet ist, in welchen das AnschluQenda des Kabels (7) mit dessen Isolierung (48)
    . ainklsnjmbar ist.
    15. AnschluQstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckerplatte (3) in die Tülle (1) einrastbar ist.
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    17. AnschluGstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Stsckerplatte (3) mit der Tülle (1) verklebt oder verschusißt ist.
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IT2456974A IT1015512B (it) 1973-08-01 1974-06-28 Spina di raccordo per un cavo elet trico e specialmente per un cavo ad alta tensione
GB3291574A GB1482469A (en) 1973-08-01 1974-07-25 Connector plug

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DE2339054B2 DE2339054B2 (de) 1975-09-11
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2510971A1 (de) * 1975-03-13 1976-09-30 Huengerle Kg Elektro App Fab Anschlussteil insbesondere fuer bildroehren

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