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DE2365621C3 - AnschluOstecker, insbesondere für ein Hochspannungskabel - Google Patents

AnschluOstecker, insbesondere für ein Hochspannungskabel

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Publication number
DE2365621C3
DE2365621C3 DE19732365621 DE2365621A DE2365621C3 DE 2365621 C3 DE2365621 C3 DE 2365621C3 DE 19732365621 DE19732365621 DE 19732365621 DE 2365621 A DE2365621 A DE 2365621A DE 2365621 C3 DE2365621 C3 DE 2365621C3
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DE
Germany
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cable
connection
socket
connector plate
cable socket
Prior art date
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Expired
Application number
DE19732365621
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English (en)
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DE2365621A1 (de
DE2365621B2 (de
Inventor
Georg 8359 Oberpolling Drab
Original Assignee
Ausscheidung aus 23 39 054 Ernst Roederstein Spezialfabnk fur Kondensatoren GmbH, 8300 Landshut
Filing date
Publication date
Application filed by Ausscheidung aus 23 39 054 Ernst Roederstein Spezialfabnk fur Kondensatoren GmbH, 8300 Landshut filed Critical Ausscheidung aus 23 39 054 Ernst Roederstein Spezialfabnk fur Kondensatoren GmbH, 8300 Landshut
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Publication of DE2365621A1 publication Critical patent/DE2365621A1/de
Publication of DE2365621B2 publication Critical patent/DE2365621B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2365621C3 publication Critical patent/DE2365621C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

5. Ansehlußstecker nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelstutzen (5) von einem Schrumpfschlauch (15) umhüllt ist.
6. Ansehlußstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände (8) od. dgl. im Aufnahmeraum (38) von dem Schrumpfschlauch (15) gegen den Rinnenboden des Kabelstutzens (5) gepreßt werden.
7. Ansehlußstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des Kabelstutzens (5) wenigstens ein Quersteg (40, 43) mit einem Klemmschlitz (43, 44) ausgebildet ist, in welchen das Anschlußende des Kabels (7) mit dessen Isolierung (48) einklemmbar ist.
Die Erfindung geht aus von einem Ansehlußstecker für ein elektrischeis Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabell, mit einem Kabelanschlußteil aus einer eine Anschlußkralle od. dgl. Kontaktglied halternden Steckerplatte und einem das Anschlußende des Kabels aufnehmenden, von der Steckerplatte zur Seite hin wegragenden Kabelstutzen, und mit einem die Anschlußkralle od. dgl. Kontaktglied umgebenden Tülle, deren Achse quer zu der des Kabelstutzens verläuft und aus welcher das Kabelanschlußteil durch eine Durchtrittsöffnung in der Tülle herausgeführt ist.
Der erfindungsgemäße Ansehlußstecker ist insbesondere als Bildröhren· Hochspannungsstecker für Fernsehgeräte, insbesondere Farbfernsehgeräte, vorgesehen, wobei das Hochspannungskabel von einem Spannungsvervielfacher (Hochspannungskaskade) Ansehlußstecker der eingangs erwähnten Art s.nd für die angegebenen Anwendungsgebiete bekannt. Be, diesen Anschlußsteckern ist an dem.im Durchmesser kWneren Ende der kegelstumpfformigen Tulle e;n im allgemeinen zylindrischer Kopfteil angeordnet, in J£m innerhalb der Tülle die Steckerplatte mit der Anschlußkralle od. dgl. Kontaktglied sitzt. Zur Zuleitung des Kabels ist seitlich an die Steckerplatte einstückig em ,ο rohrförmiger Kabelstutzen angeformt der durch einen am zylindrischen Kopfteil der Tülle se.tl.ch ansetzenden, Rohrförmigen Anschlußstutzen ^durchgeführt ,st, dessen Achse meistens im spitzen Winkel zu der durch den Tülienrand begrenzten Grundfläche der Tülle ,5 verläuft. Innerhalb des rohrförmigen Kabelstutzens können Schutz- oder Dämpfungswiderstande angeordnet sein welche einerseits mit dem Anschlußende des anzuschließenden Kabels, andererseits m.t der Anschlußkralle elektrisch verbunden sind. Das Formen der im allgemeinen aus einem festeren Kunststoff als die Tülle bestehenden Steckerplatte, die häufig an ihrer Ober- und Unterse.te m.t Hohlräumen zur Unterbringung der Anschlußkraile versehen ist, und des seitlich an der Steckerplatte angeformten rohrfor-2s rnigen Kabelstutzens, welcher häufig zur Unterbringung von Widerständen od. dgl. verhältnismäßig lang ist, .st insbesondere für eine Massenfertigung aufwendig, denn die Rohrform des Kabelstutzens bedingt fur eine Herstellung im Spritzguß neben den 1-ormhalften wenigstens einen Kern für die Ausbildung des Innenraumes des Kabelstutzens, und damit aufwendige Seitenschieberwerkzeuge. Außerdem können solche Spritzformen nicht wirtschaftlich als Mehrfachformen zur Herstellung gleichzeitig mehrerer Kabelanschluß-Ti teile verwendet werden. Die Rohrform des Kabelstut-'ens bedingt außerdem, daß das Anschlußende des Kabels und anzubringende Widerstände von der Seite her in den Kabelstutzen eingeschoben werden müssen, wodurch daö Herstellen der Lötverbindung zwischen dem Anschlußdraht und der Steckerkralle schwierig ist und insbesondere keine einfache Zug- und Verdrehsicherung für das Kabel vorgesehen werden kann. Es ist ■jwar bekannt, das Anschlußende des Kabels mit dessen Isolierung in den Kabelstutzen einzukleben und/oder über das freie Ende und den daran anschließenden Teil des Kabels einen mechanisch steifen Schrumpfschlauch zu schieben. Hierdurch entsteht jedoch keine ausreichend feste Verdrehsicherung und Zugsicherung für das Kabel. Es ist außerdem bekannt, das freie Ende des Kabelstutzens als Klemmteil auszubilden, in welchem das Anschlußende des Kabels mit seiner Isolierung mittels einer auf den Kabelstutzen aufgeschraubten Kiemmutter eingeklemmt wird. Dadurch wird zwar eine gute Sicherung des Kabels am Kabelstutzen erreicht, andererseits aber wird der Herstellungsaufwand für den Kabelstutzen noch größer.
Demgegenüber wird durch die Erfindung die Aufgabe gelöst bei einem Ansehlußstecker der eingangs erwähnten Art das Kabelanschlußteil so auszubilden, daß es einfach und daher wirtschaftlich insbesondere in Massenfertigung hergestellt werden kann.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Kabelstutzen als an seiner der Grundfläche der Tülle abgewandien Längsseite offene Rinne ausgebildet ist. Durch eine derartige Gestaltung des Kabelstutzens kann er in einem nur zweiteiligen Spritzwerkzeug hergestellt werden. Sowohl die Innenseite, als auch die Außenseite des Kabelstutzens sind durch die rinnenför-
migc Gestalt des Kabelstutzens von nur zwei gegenüberliegenden Seiten her zugänglich. Entsprechend können auch in der Steckerplatte vorgesehene Hohlräume so ausgebildet werden, daß sie von den.-.^lben beiden Richtungen her hinterschneidungsfrei zugänglich sind, wie die Innenseite und Außenseite des Kabelstutzens. Dies ermöglicht es für die Herstellung des Kabelstutzens auch mit einer daran einstückigen Steckerplatte, Mehrfachwerkzeuge mit einer Mehrzahl von entsprechenden Formungshohlräumen zu verwenden und daher mehrere Kabelanschlußteile ohne aufwendige Seitenschieberwerkzeuge gleichzeitig herzustellen, was für eine Massenfertigung beträchtlich ins Gewicht fällt.
Außerdem brauchen bei einer rinnenförmigen Form des Kabelstutzens das Kabel und gegebenenfalls in den Kabelstutzen einzuführende Widerstände nicht mehr wie beim Stand der Technik in den Kabrlstutzen eingeschoben zu werden, sondern sie können in diesen von der Seite her eingelegt werden. Hierdurch wird der Montageaufwand beträchtlich verringert.
Ferner entsteht durch die Rinnenränder eine ebene Anlagefläche an dem Kabelstutzen, so daß dieser an einem entsprechend gerade ausgeführten Begrenzungsrand der zugeordneten Durchtrittsöffnung in der Tülle des Anschlußsteckers verdrehsicher gehalten ist. Dabei wird durch die Deckenwand der Tülle der innerhalb des Kabelstutzens liegende Teil der Rinne abgedeckt. Zur zusätzlichen Abdeckung der Rinne innerhalb dec Anschlußstutzens und des außerhalb von diesem liegenden Rinnenteils kann ein für eine ausreichende 3c Isolierung entsprechend dickwandiger Schrumpfschlauch verwendet werden, welcher bis über den an den Kabelslutzen anschließenden Teil des Kabels reicht.
Vorzugsweise wird durch den rinnenförmigen Kabelstutzen ein zur Aufnahme von Widerständen od. dgl. dienender Aufnahmeraum ausgebildet. Hierzu ist der Aufnahmeraum vorzugsweise stirnseitig von Stegwänden begrenzt, in welchen jeweils ein Schlitz zur Aufnahme des Anschlußendes des Kabels bzw. des zur Anschlußkralle in der Steckerplatte führenden Drahtes ausgebildet ist. Durch solche Schlitze werden Hinterschneidungen für die Hindurchführung der Anschlußdrähte vermieden.
Die rinnenförmige Gestaltung des Kabelstutzens ermöglicht es ferner, das Anschlußende des Kabels und/oder in den Kabelstutzen eingesetzte Widerstände od. dgl. elektrische Zusatzelemente im Hohlraum des Kabelstutzens mit Gießharz zu vergießen. Dadurch werden das Anschlußende des Kabels, sowie auch die Widerstände in dem Kabelstutzen gesichert und vor Zugbelastungen geschützt, insbesondere wenn sich die Gießharzfüllung an entsprechenden Querwänden in der Rinne abstützt. Außerdem ist durch das Gießharz die erforderliche Isolierung des Kabels und der eingelegten Widerstände gegeben, wobei sine zusätzliche elektrisehe Sicherung gegen Hochspannungsüberschläge der Widerstände vorhanden ist. Wie oben bereits erwähnt, kann eine alternative oder zusätzliche Isolierung durch einen über den Kabelstutzen geschobenen Schrumpfschlauch vorgesehen werden. Insbesondere wenn in dem Kabelstutzen vorhandene Widerstände nicht mit Gießharz umgössen sind, können durch den Schrumpfschlauch die Widerstände gegen den Rinnenboden gepreßt und dadurch in ihrer Einbaulage gehalten werden. 6S
Die rinnenförmige Gestaltung des Kabelstutzens ermöglicht es außerdem, eine verhältnismäßig einfache Verdreh- und Zugsicherung für das Kabel auszubilden.
Hierzu wird vorgeschlagen, am freien Ende des Kabelstutzens wenigstens einen Quersteg mit einem Schlitz auszubilden, in welchen das Anschlußende des Kabels mit dessen Isolierung einklemmbar ist. Hierzu wird die Primärisolierung des Kabels mit zwei um 90° gegeneinander verdrehten Anquetschungen versehen, von denen die eine eine Verdrehsicherung in den Schlitz des Quersteges und die andere eine Zugsicherung an den stirnseitigen Schlitzrändern des Quersteges herbeiführen.
Die Werkstoffauswahl für die Steckerplatte mit dem Kabelstutzen richtet sich nach den erforderlichen Festigkeits- und Isoliereigenschaften. Für die Steckerplatte und den Kabelstutzen kann ein harter Kunststoff, z. B. ein Polycarbonat, verwendet werden. Wie oben bereits mehrfach erwähnt, wird als Herstellungsverfahren das Spritzgießen bevorzugt, wobei dann die für die Steckerteile verwendeten Kunststoffe spritzgießfähig sein müssen.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen zusammengebauten Anschlußstecker im Längsschnitt,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch den Kabelstutzen mit Steckerplatte,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Kabelstutzen mit Steckerplatte in F i g. 2 und
Fig. 4 eine Schnittansicht des Kabelstutzens mit Steckerplatte entsprechend der Schnittlinie IX-IX in F ig. 2.
Der aus Fig. 1 ersichtliche Anschlußstecker ist ein typischer Bildröhrenstecker für die Verbindung einer Hochspannungskaskade mit dem Anodenanschluß der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes.
Die Hauptteile des Anschlußsteckers sind eine als etwa kegelstumpffönnige Kappe ausgebildete Saugtülle 1 mit einem seitlich daran ansetzenden Anschlußstutzen 2, eine in der Saugtülle sitzende Steckerplatte 3 mit einer Anschlußkralle 4 und ein seitlich an der Steckerplatte 3 sitzender Kabelstutzen 5, welcher durch eine stirnseitig an dem Anschlußstutzen 2 ausgebildete Öffnung 6 aus der Tülle 1 herausgeführt ist. Der Kabelstutzen 5 dient zur Aufnahme des Anschlußendes des Kabels 7 und von zwei hintereinandergeschalteten Dämpfungswiderständen 8, von denen einer mit dem Anschlußende 9 des Kabels 7 und der andere mit seinem Ausgangsdraht 10 an der Anschlußkralle 4 angelötet ist. Die Widerstände 8 und das Anschlußende 9 des Kabels sind im Innenraum des Kabelstutzens 5 mit einem Gießharz 14 vergossen. Der Kabelstutzen 5 wird auf seiner gesamten Länge von einem Schrumpfschlauch 15 umhüllt, der mit seinem äußeren Ende über das freie Ende des Kabelstutzens hinausreicht und dort noch einen Teil des Kabels 7 dicht umschließt.
Die Anschlußkralle 4 sitzt in einer zylindrischen Mittelbohrung 11 der Steckerplatte 3. Diese weist einen ringförmigen Außenbund 12 auf, an welchem sie in einer entsprechend ausgebildeten Innennut 13 der Tülle 1 verrastet ist. Mit ihrer ringförmigen Umfangswand 16 ist die Steckerplatte 3 an dem dem lippenförmigen Tüllenrand 17 abgewendeten Stirnende an der Kopfplatte 18der Saugtülle 1 abgestützt.
Der Kabelstutzen 5 ist so ausgebildet, daß er zusammen mit der Steckerplatte in einer nur zweiteiligen Form gespritzt werden kann. Eine dafür geeignete Gestaltung ist aus den F i g. 3 bis 4 ersichtlich.
Die Steckerplaue 3 besteht im Ausführungsbeispiel
aus einer zylindrischen Umfangswand 16, deren Außendurchmesser dem Innendurchmesser des zylindrischen Innenraums des Innenbundes 22 der Tülle 1 entspricht. Am Außenumfang der Umfangswand 16 ist der bereits oben beschriebene Außenbund 12 zum Einrasten der Steckerplatte in die Tülle 1 angeordnet. Am Innenumfang der Umfangswand 16 ist eine Ringrippe 34 angeformt, welche am Innenumfang in die oben bereits erwähnte Mittelbohrung 11 zur Aufnahme der Anschlußkralle 4 übergeht. Die Bohrung 11 ist durch einen Zylinder 35 gebildet, welcher an der Ringrippe 34 ansetzt und sich zu der in der Einbaulage dem Tüllenrand abgewandten Seite der Steckerplatte 3 hin erstreckt. An dieser Oberseite der Steckerplatte ist der Zylinder 35 mit einem Innenbund 36 versehen, in welchem an gegenüberliegenden Seiten zwei Radialschlitze 37 ausgebildet sind, die zur Oberseite der Steckerplatte hin offen sind und in Richtung der Achse des seitlich an der Steckerplatte angeformten Kabelstutzens 5 verlaufen. Wie aus F i g. 1 ersichtlich, dient der zum Kabelstutzen 5 hinweisende Radialschlitz zur Hindurchführung des Anschlußdrahtes 10 der in dem Kabelstutzens 5 angeordneten Widerstände 8.
Der Kabelstutzen 5 ist als zur Oberseite der Steckerplatte hin hinterschneidungsfrei offene Rinne ausgebildet. Der Hauptteil dieser Rinne wird durch einen Aufnahmeraum 38 für die Widerstände 8 gebildet. Der Aufnahmeraum 38 ist zur Steckerplatte hin durch eine von der zylindrischen Umfangswand 16 der Steckerplatte gebildete Stegwand 39 und zum freien Ende des Kabelstutzens hin durch eine Stegwand 40 begrenzt. In den Stegwänden 39 und 40 ist jeweils ein zur offenen Seite der Rinne hin offener Schlitz 41 zur Hindurchführung des Anschlußdrahtes 10 der Widerstände 8 zur Steckerplatte 3 hin bzw. des Anschlußendes 9 des Kabels 7 ausgebildet.
An die Stegwand 40 schließt zum freien Ende des Kabelstutzens 5 hin eine Klemmkammer 42 an, die am freien Ende des Kabelstutzens durch einen Quersteg 43 begrenzt ist. In diesem Quersteg 43 ist ein Klemmschlitz 44 für die Aufnahme des Anschlußendes des Kabels 7 ausgebildet. Der Schlitz 41 in der Stegwand 40, welcher ebenfalls als Klemmschlitz wirkt und der Klemmschlitz 44 sind jeweils so breit, daß das Anschlußende des Kabels 7 mitsamt wenigstens der Primärisolierung des Kabeldrahtes in den Schlitzen eingeklemmt werden kann. Die Breite der Klemmschlitze ist also etwas geringer, als der Durchmesser der Primärisolierung.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, erhält die Primärisolierung 48 des Kabels 7 im Bereich der Klemmschlitze 41 und 44 zwei parallel zueinander verlaufende Anquetschungen 45 und 47, und im Bereich der Klemmkammer 42 eine quer zu den Anquetschungen 45 und 47 verlaufende Anquetschung 46. Dadurch verbreitert sich die Primärisolierung im Bereich der Klemmkammer 42, so daß sie dort beidseitig des Schlitzes 44 an dem Quersteg 43 anliegt. Auf diese Weise ist eine sehr einfache, dabei aber wirkungsvolle Verklemmung des Kabels 7 erreicht, welche im Bereich der Klemmschlitze 41 und 44 als Verdrehsicherung und im Bereich der Klemmkammer 42 als Zugsicherung für das Kabel 7 dient.
Im Bereich des freien Endes ist der rinnenförmige Kabelstutzen 5 konisch ausgebildet, damit der aus F i g. 1 ersichtliche Schrumpfschlauch 15 besser über den Kabelstutzen geschoben werden kann.
Die rinnenförmige Gestaltung des Kabelstutzens 5 hat außer den erwähnten Herstellungsvorteilen den zusätzlichen Vorteil, daß die Widerstände 8 und das Kabel 7 sowie das Drahtende 10 von den Widerständen 8 einfach von oben her in den Kabelstutzen eingelegt werden können, und nicht wie beim Stand der Technik in einen rohrförmigen Kabelstutzen eingeschoben werden müssen. Auch die oben beschriebene einfache Sicherung des Kabels ist bei einem rohrförmigen Kabelstutzen nicht möglich.
Außerdem wird durch die Rinnenränder 45a eine ebene Anlagefläche für den Kabelstutzen 5 gebildet, die als Verdrehsicherung für den Kabelstutzen 5 selbst ausgenutzt werden kann Hierzu sind (F i g. 1) der obere Querrand der Durchtrittsöffnung 6 im Anschlußstutzen 2, sowie auch dessen Deckenwand gerade bzw. eben ausgebildet, so daß sich die Rinnenränder 45 am Querrand bzw. an der Deckenwand über den dazwischenliegenden Schrumpfschlauch 15 abstützend
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Kabelstutzen 5 aus einem Rohr entstanden, welches in Längsrichtung in der Breite des Rohrinnendurchmessers geschlitzt ist. Entsprechend ist die öffnung 6 im Anschlußstutzen 2 bis auf den oberen Querrand kreisförmig ausgebildet. Es ist jedoch ersichtlich, daß der rinnenförmige Kabelstutzen auch etwa U-förmig mit parallelen oder schräg zueinander verlaufenden U-Schenkeln oder als im Querschnitt dreiseitig begrenzter, eckiger Kasten ausgebildet werden kann. Eine entsprechende Gestalt hat dann die öffnung 6 im Anschlußstutzen 2.
Ergänzend wird darauf hingewiesen, daß der erfindungsgemäße Anschlußstecker in besonderen Fäller auch für mehradrige Kabel verwendet werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Ansehlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel, mit einem Kabelanschlußteil bestehend aus einer eine Anschlußkralle od. dgl. Kontaktglied halternden Steckerplatte und einem das Anschlußende, des Kabels aufnehmenden, von der Steckerplatfe zur Seite hin wegragenden Kabelstutzens und mit einer die Anschlußkralle od. dgl. Kontaktglied umgebenden Tülle, deren Achse quer zu der des Kabelstutzens verläuft und aus welcher das Kabelanschlußteil durch eine Durchtrittsöffnung in der Tülle herausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelstutzen (5) als an seiner der Grundfläche der Tülle (1) abgewandten Längsseite offene Rinne ausgebildet ist.
2. Ansehlußstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rinnenförmige Kabelstutzen (5) einen zur Aufnahme von Widerständen (8) od. dgl. dienenden Aufnahmeraum (38) aufweist.
3. Ansehlußstecker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeraum (38) stirnseitig von Stegwänden (39, 40) begrenzt ist, in welchen jeweils ein Schlitz (45) zur Aufnahme des Anschtußendes des Kabels (7) bzw. des zur Anschlußkralle (4) in der Steckerplatte (3) führenden Drahtes (10) ausgebildet ist.
4. Ansehlußstecker nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußende (9) des Kabels (7) und/oder in den Kabelstutzen (5) eingesetzte Widerstände (8) od. dgl. im Hohlraum des Kabelstutzens (5) mit Gießharz vergossen ist bzw. sind.
DE19732365621 1973-08-01 AnschluOstecker, insbesondere für ein Hochspannungskabel Expired DE2365621C3 (de)

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DE2365621A1 DE2365621A1 (de) 1975-09-11
DE2365621B2 DE2365621B2 (de) 1977-01-27
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