DE2365621B2 - Anschlusstecker, insbesondere fuer ein hochspannungskabel - Google Patents
Anschlusstecker, insbesondere fuer ein hochspannungskabelInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein
Hochspannungskabel, mit einem Kabelanschlußteil aus einer eine Anschlußkralle od. dgl. Kontaktglied halternden
Steckerplatte und einem das Anschlußende des Kabels aufnehmenden, von der Steckerplatte zur Seite
hin wegragenden Kabelstutzen, und mit einem die Anschlußkralle od. dgl. Kontaktglied umgebenden Tülle,
deren Achse quer zu der des Kabelstutzens verläuft und aus welcher das Kabelanschlußteil durch eine Durchtrittsöffnung
in der Tülle herausgeführt ist.
Der erfindungsgemäße Anschlußstecker ist insbesondere als Bildröhren-Hochspannungsstecker für Fernsehgeräte,
insbesondere Farbfemsehgeräte, vorgesehen, wobei das Hochspannungskabel von einem
SrjannunEsvervielfacher (Hochspannungskaskade)
kommt
Anschlußstecker der eingangs erwähnten Art sind für die angegebenen Anwendungsgebiete bekannt Bei
diesen Anschlußsteckern ist an dem im Durchmesser kleineren Ende der kegelsturnpfförmigen Tülle ein im
allgemeinen zylindrischer Kopfteil angeordnet in welchem innerhalb der Tülle die Steckerplatte mit der
Anschlußkralle od. dgl. Kontaktglied sitzt. Zur Zuleitung des Kabels ist seitlich an die Steckerplatte einstückig ein
ίο rohrförmiger Kabelstutzen angeformt, der durch einen
am zylindrischen Kopfteil der Tülle seitlich ansetzenden, rohrförmigen AnschluBstutzen hindurchgeführt ist
dessen Achse meistens im spitzen Winkel zu der durch den Tüllenrand begrenzten Grundfläche der Tülle
verläuft Innerhalb des rohrförmigen Kabelstutzens können Schutz- oder Dämpfungswiderstände angeordnet
sein, welche einerseits mit dem Anschlußende des anzuschießenden Kabels, andererseits mit der Anschlußkralle
elektrisch verbunden sind.
Das Formen der im allgemeinen aus einem festeren Kunststoff als die Tülle bestehenden Steckerplatte, die
häufig an ihrer Ober- und Unterseite mit Hohlräumen zur Unterbringung der Anschlußkralle versehen ist, und
des seitlich an der Steckerplatte angeformten rohrförmigen Kabelstutzens, welcher häufig zur Unterbringung
von Widerständen od. dgl. verhältnismäßig lang ist. ist insbesondere für eine Massenfertigung aufwendig, denn
die Rohrform des Kabelstutzens bedingt für eine Herstellung im Spritzguß neben den Formhälften
wenigstens einen Kern für die Ausbildung des Innenraumes des Kabelstutzens, und damit aufwendige
Seitenschieberwerkzeuge. Außerdem können solche Spritzformen nicht wirtschaftlich als Mehrfachformen
zur Herstellung gleichzeitig mehrerer Kabelanschlußteile verwendet werden. Die Rohrform des Kabelstutzens
bedingt außerdem, daß das Anschlußende des Kabels und anzubringende Widerstände von der Seite
her in den Kibelstutzen eingeschoben werden müssen, wodurch das Herstellen der Lötverbindung zwischen
dem Anschlußdraht und der Steckerkralle schwierig ist und insbesondere keine einfache Zug- und Verdrehsicherung
für das Kabel vorgesehen werden kann. Es ist zwar bekannt, das Anschlußende des Kabels mit dessen
Isolierung in den Kabelstutzen einzukleben und/oder über das freie Ende und den daran anschließenden Teil
des Kabels einen mechanisch steifen Schrumpfschlauch zu schieben. Hierdurch entsteht jedoch keine ausreichend
feste Verdrehsicherung und Zugsicherung für das Kabel. Es ist außerdem bekannt, das freie Ende des
Kabelstutzens als Klemmteil auszubilden, in welchem das Anschlußende des Kabels mit seiner Isolierung
mittels einer auf den Kabelstutzen aufgeschraubten Kiemmutter eingeklemmt wird. Dadurch wird zwar eine
gute Sicherung des Kabels am Kabelstutzen erreicht, andererseits aber v/ird der Herstellungsaufwand für den
Kabelstutzen noch größer.
Demgegenüber wird durch die Erfindung die Aufgabe gelöst, bei einem Anschlußstecker der eingangs
erwähnten Art das Kabelanschlußteil so auszubilden, daß es einfach und daher wirtschaftlich insbesondere in
Massenfertigung hergestellt werden kann.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Kabelstutzen als an seiner der Grundfläche der Tülle
abgewandten Längsseite offene Rinne ausgebildet ist.
Durch eine derartige Gestaltung des Kabelstutzens kann er in einem nur zweiteiligen Spritzwerkzeug
hergestellt werden. Sowohl die Innenseite, als auch die Außenseite des Kabelstutzens sind durch die rinnenför-
pige Gestalt des Kabelstutzens von nur zwei gegenüberliegenden
Seiten her zugänglich. Entsprechend können auch in der Steckerplatte vorgesehene Hohlräume
so ausgebildet werden, daß sie von denselben beiden Richtungen her hinterschneidungsfrei zugänglich sind,
wie die Innenseite und Außenseite des Kabelstutzens. Dies ermöglicht es für die Herstellung de:. Kabehtutzens
auch mit einer daran einstückigen Steckerplatte, Mehrfachwerkzeuge mit einer Mehrzahl von entsprechenden
Formungshohlräumen zu vei wenden und daher mehrere Kabelanschlußteile ohne aufwendige
Seitenschieberwerkzeuge gleichzeitig herzustellen, was für eine Massenfertigung beträchtlich ins Gewicht fällt.
Außerdem brauchen bei einer rinnenförmigen Form des Kabelstutzens das Kabel und gegebenenfalls in den
Kabelstutzen einzuführende Widerstände nicht mehr wie beim Stand der Technik in den Kabelstutzen
eingeschoben zu werden, sondern sie können in diesen von der Seite her eingelegt werden. Hierdurch wird der
Montageatifwand beträchtlich verringert.
Ferner entsteht durch die Rinnenränder eine ebene Anlagefläche an dem Kabelstutzen, so daß dieser an
einem entsprechend gerade ausgeführten Begrenzungsrand der zugeordneten Durchtrittsöffnung in der Tülle
des Anschlußsteckers verdrehsicher gehalten ist. Dabei wird durch die Deckenwand der Tülle der innerhalb des
Kabelstutzens liegende Teil der Rinne abgedeckt. Zur zusätzlichen Abdeckung der Rinne innerhalb des
Anschlußstutzens und des außerhalb von diesem liegenden Rinnenteils kann ein für eine ausreichende
Isolierung entsprechend dickwandiger Schrumpfschlauch verwendet werden, welcher bis über den an
den Kabelstutzen anschließenden Teil des Kabels reicht.
Vorzugsweise wird durch den rinnenförmigen Kabelstutzen ein zur Aufnahme von Widerständen od. dgl.
dienender Aufnahmeraum ausgebildet. Hierzu ist der Aufnahmeraum vorzugsweise stirnseitig von Stegwänden
begrenzt, in welchen jeweils ein Schlitz zur Aufnahme des Anschlußendes des Kabels bzw. des zur
Anschlußkralle in der Steckerplatte führenden Drahtes
ausgebildet ist. Durch solche Schlitze werden Hinterschneidungen für die Hindurchführung der Anschlußdrähte
vermieden.
Die rinnenförmige Gestaltung des Kabelstutzens
ermöglicht es ierner, das Anschlußende des Kabels und/oder in den Kabelstutzen eingesetzte Widerstände
od. dgl. elektrische Zusatzelemente im Hohlraum des Kabelstutzens mit Gießharz zu vergießen. Dadurch
werden das Anschlußende des Kabels, sowie auch die Widerstände in dem Kabelstutzen gesichert und vor
Zugbelastungen geschützt, insbesondere wenn sich die Gießharzfüllung an entsprechenden Querwänden in der
Rinne abstützt. Außerdem ist durch das Gießharz die erforderliche Isolierung des Kabels und der eingelegten
Widerstände gegeben, wobei eine zusätzliche elektrisehe Sicherung gegen Hochspannungsüberschläge der
Widerstände vorhanden ist. Wie oben bereits erwähnt, kann eine alternative oder zusätzliche Isolierung durch
einen über den Kabelstutzen geschobenen Schrumpfschlauch vorgesehen werden. Insbesondere wenn in
dem Kabelstutzen vorhandene Widerstände nicht mit Gießharz umgössen sind, können durch den Schrumpfschlauch
die Widerstände gegen den Rinnenboden gepreßt und dadurch in ihrer Einbaulage gehalten
werden.
Die rinnenförmige Gestaltung des Kabelstutzens ermöglicht es außerdem, eine verhältnismäßig einfache
Verdreh- und Zugsicherung für das Kabel auszubilden.
Hierzu wird vorgeschlagen, am freien Ende des Kabelstutzens wenigstens einen Quersteg mit einem
Schlitz auszubilden, in welchen das Anschlußende des Kabels mit dessen Isolierung einklemmbar ist Hierzu
wird die Primärisolierung des Kabels mit zwei um 90° gegeneinander verdrehten Anquetschungen versehen,
von denen die eine eine Verdrehsicherung in dien Schlitz des Quersteges und die andere eine Zugsicherung an
den stirnseitigen Schlitzrändern des Quersteges herbeiführen.
Die Werkstoffauswahl für die Steckerplatte mit dem Kabelstutzen richtet sich nach den erforderlichen
Festigkeits- und Isoliereigenschaften. Für die Steckerplatte und den Kabelstutzen kann ein harter Kunststoff,
z. B. ein Polycarbonat, verwendet werden. Wie oben bereits mehrfach erwähnt, wird als Herstellungsverfahren
das Spritzgießen bevorzugt, wobei dann die für die Steckerteile verwendeten Kunststoffe spritzgießfähig
sein müssen.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In
der Zeichnung zeigt
F i g. 1 einen zusammengebauten Anschlußstecker im Längsschnitt,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch den Kabelstutzen mit Steckerplatte,
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Kabelstutzen mit Steckerplatte in F i g. 2 und
Fig.4 eine Schnittansicht des Kabelstutzens mit
Steckerplatte entsprechend der Schnittlinie IX-IX in Fig. 2.
Der aus F i g. 1 ersichtliche Anschlußstecker ist ein typischer Bildröhrenstecker für die Verbindung einer
Hochspannungskaskade mit dem Anodenanschluß der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes.
Die Hauptteile des Anschlußsteckers sind eine als etwa kegelstumpfförmige Kappe ausgebildete Saugtülle
1 mit einem seitlich daran ansetzenden Anschlußstutzen 2, eine in der Saugtülle sitzende Steckerplatte 3 mit
einer Anschlußkralle 4 und ein seitlich an der Steckerplatte 3 sitzender Kabelstutzen 5, welcher durch
eine stirnseitig an dem Anschlußstutzen 2 ausgebildete Öffnung 6 aus der Tülle 1 herausgeführt ist. Der
Kabelstutzen 5 dient zur Aufnahme des Anschlußendes des Kabels 7 und von zwei hintereinandergeschalteten
Dämpfungswiderständen 8, von denen einer mit dem Anschlußende 9 des Kabels 7 und der andere mit seinem
Ausgangsdraht 10 an der Anschlußkralle 4 angelötet ist. Die Widerstände 8 und das Anschlußende 9 des Kabels
sind im Innenraum des Kabelstutzens 5 mit einem Gießharz 14 vergossen. Der Kabelstutzen 5 wird auf
seiner gesamten Länge von einem Schrumpfschlauch 15 umhüllt, der mit seinem äußeren Ende über das freie
Ende des Kabelstutzens hinausreicht und dort noch einen Teil des Kabels 7 dicht umschließt.
Die Anschlußkralle 4 sitzt in einer zylindrischen Mittelbohrung 11 der Steckerplatte 3. Diese weist einen
ringförmigen Außenbund 12 auf, an welchem sie in einer entsprechend ausgebildeten Innennut 13 der Tülle 1
verrastet ist. Mit ihrer ringförmigen Umfangswand 16 ist die Steckerplatte 3 an dem dem lippenförmigen
Tüllenrand 17 abgewendeten Stirnende an der Kopfplatte 18 der Saugtülle 1 abgestützt.
Der Kabelstutzen 5 ist so ausgebildet, daß er zusammen mit der Steckerplatte in einer nur zweiteiligen
Form gespritzt werden kann. Eine dafür geeignete Gestaltung ist aus den F i g. 3 bis 4 ersichtlich.
Die Steckerplatte 3 besteht im Ausführungsbeispiel
aus einer zylindrischen Umfangswand 16, deren Außendurchmesser dem Innendurchmesser des zylindrischen
Innenraums des Innenbundes 22 der Tülle 1 entspricht Am Außenumfang der Umfangswand 16 ist
der bereits oben beschriebene Außenbund 12 zum Einrasten der Steckerplatte in die Tülle 1 angeordnet
Am Innenumfang der Umfangswand 16 ist eine Ringrippe 34 angeformt, welche am Innenumfang in die
oben bereits erwähnte Mittelbohrung 11 zur Aufnahme der Anschlußkralle 4 übergeht. Die Bohrung 11 ist durch
einen Zylinder 35 gebildet, welcher an der Ringrippe 34 ansetzt und sich zu der in der Einbaulage dem
Tüllenrand abgewandten Seite der Steckerplatte 3 hin erstreckt. An dieser Oberseite der Steckerplatte ist der
Zylinder 35 mit einem Innenbund 36 versehen, in welchem an gegenüberliegenden Seiten zwei Radialschlitze
37 ausgebildet sind, die zur Oberseite der Steckerplatte hin offen sind und in Richtung der Achse
des seitlich an der Steckerplatte angeformten Kabelstutzens 5 verlaufen. Wie aus F i g. 1 ersichtlich, dient
der zum Kabelstutzen 5 hinweisende Radialschlitz zur Hindurchführung des Anschlußdrahtes 10 der in dem
Kabelstutzens 5 angeordneten Widerstände 8.
Der Kabelstutzen 5 ist als zur Oberseite der Steckerplatte hin hinterschneidungsfrei offene Rinne
ausgebildet. Der Hauptteil dieser Rinne wird durch einen Aufnahmeraum 38 für die Widerstände 8 gebildet.
Der Aufnahmeraum 38 ist zur Steckerplatte hin durch eine von der zylindrischen Umfangswand 16 der
Steckerplatte gebildete Stegwand 39 und zum freien Ende des Kabelstutzens hin durch eine Stegwand 40
begrenzt. In den Stegwänden 39 und 40 ist jeweils ein zur offenen Seite der Rinne hin offener Schlitz 41 zur
Hmdurchführur.g des Anschlußdrahtes 10 der Widerstände
8 zur Steckerplatte 3 hin bzw. des Anschlußendes 9 des Kabels 7 ausgebildet.
An die Stegwand 40 schließt zum freien Ende des Kabelstutzens 5 hin eine Klemmkammer 42 an, die am
freien Ende des Kabelstutzens durch einen Quersteg 43 begrenzt ist. In diesem Quersteg 43 ist ein Klemmschlitz
44 für die Aufnahme des Anschlußendes des Kabels 7 ausgebildet Der Schlitz 41 in der Stegwand 40, welcher
ebenfalls als Klemmschlitz wirkt und der Klemmschlitz 44 sind jeweils so breit, daß das Anschlußende des
Kabels 7 mitsamt wenigstens der Primärisolierung des Kabeldrahtes in den Schlitzen eingeklemmt werden
kann. Die Breite der Klemmschlitze ist also etwas geringer, als der Durchmesser der PrimärisoHerang.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, erhält die Primärisolierung
48 des Kabels 7 im Bereich der Klemmschlitze 41 und 44 zwei parallel zueinander verlaufende Anquetschungen
45 und 47, und im Bereich der Klemmkammer 42 eine quer zu den Anquetschungen 45 und 47 verlaufende
Anquetschung 46. Dadurch verbreitert sich die Primärisolierung im Bereich der Klemmkammer 42, so daß sie
dort beidseitig des Schlitzes 44 an dem Quersteg 43 anliegt. Auf diese Weise ist eine sehr einfache, dabei
aber wirkungsvolle Verklemmung des Kabels 7 erreicht, weiche im Bereich der Klemmschlitze 41 und 44 als
Verdrehsicherung und im Bereich der Klemmkammer 42 als Zugsicherung für das Kabel 7 dient.
Im Bereich des freien Endes ist der rinnenförmige Kabelstutzen 5 konisch ausgebildet, damit der aus
F i g. 1 ersichtliche Schrumpfschlauch 15 besser über den Kabelstutzen geschoben werden kann.
Die rinnenförmige Gestaltung des Kabelstutzens 5 hat außer den erwähnten Herstellungsvorteilen den
zusätzlichen Vorteil, daß die Widerstände 8 und das Kabel 7 sowie das Drahtende 10 von den Widerständen
8 einfach von oben her in den Kabelstutzen eingelegt werden können, und nicht wie beim Stand der Technik
in einen rohrförmigen Kabelstutzen eingeschoben werden müssen. Auch die oben beschriebene einfache
Sicherung des Kabels ist bei einem rohrförmigen Kabelstutzen nicht möglich.
Außerdem wird durch die Rinnenränder 45a eine ebene Anlagefläche für den Kabelstutzen 5 gebildet, die
als Verdrehsicherung für den Kabelstutzen 5 selbst ausgenutzt werden kann Hierzu sind (Fig. 1) der obere
Querrand der Durchtrittsöffnung 6 im Anschlußstutzen 2, sowie auch dessen Deckenwand gerade bzw. eben
ausgebildet, so daß sich die Rinnenränder 45 am Querrand bzw. an der Deckenwand über den dazwischenliegenden
Schrumpfschlauch 15 abstützen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Kabelstulzen
5 aus einem Rohr entstanden, welches in
Längsrichtung in der Breite des Rohrinnendurchmessers geschlitzt ist. Entsprechend ist die Öffnung 6 im
Anschlußstutzen 2 bis auf den oberen Querrand kreisförmig ausgebildet. Es ist jedoch ersichtlich, daß
der rinnenförmige Kabelstutzen auch etwa U-förmig mit parallelen oder schräg zueinander verlaufenden
U-Schenkeln oder als im Querschnitt dreiseitig begrenzter, eckiger Kasten ausgebildet werden kann. Eine
entsprechende Gestalt hat dann die öffnung 6 im Anschlußstutzen 2.
Ergänzend wird darauf hingewiesen, daß der erfindungsgemäße Anschlußstecker in besonderen Fäller
auch für mehradrige Kabel verwendet werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel, mit
einem Kabelanschlußteil bestehend aus einer eine Anschlußkralle od. dgl. Kontaktglied halternden
Steckerplatte und einem das Anschlußende des Kabels aufnehmenden, von der Steckerplatte zur
Seite hin wegragenden Kabelstutzens und mit einer die Anschlußkralle od. dgl. Kontaktglied umgebenden
Tülle, deren Achse quer zu der des Kabelstutzens verläuft und aus welcher das Kabelanschlußteil
durch eine Durchtrittsöffnung in der Tülle herausgeführt ist dadurch gekennzeichnet, daß der
Kabelstutzen (5) als an seiner der Grundfläche der Tülle (1) abgewandten Längsseite offene Rinne
ausgebildet ist.
2. Anschlußstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rinnenförmige Kabelstutzen
(5) einen zur Aufnahme von Widerständen (8) od. dgl. dienenden Aufnahmeraum (38) aufweist.
3. Anschlußstecker nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeraum (38) stirnseitig
von Stegwänden (39, 40) begrenzt ist. in welchen jeweils ein Schlitz (45) zur Aufnahme des
Anschlußendes des Kabels (7) bzw. des zur Anschlußkralle (4) in der Steckerplatte (3) führenden
Drahtes (10) ausgebildet ist.
4. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußende
(9) des Kabels (7) und/oder in den Kabelstutzen (5) eingesetzte Widerstände (8) od. dgl. im Hohlraum
des Kabelstutzens (5) mit Gießharz vergossen ist bzw. sind.
5. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelstutzen
(5) von einem Schrumpfschlauch (15) umhüllt ist.
6. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Widerstände ι S) od. dgl. im Aufnahmeraum (38) von dem Schrumpfschlauch (15) gegen den Rinnenboden
des Kabelstutzens (5) gepreßt werden.
7. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende
des Kabelstutzens (5) wenigstens ein Quersteg (40, 43) mit einem Klemmschlitz (43, 44) ausgebildet ist,
in welchen das Anschlußende des Kabels (7) mit dessen Isolierung (48) einklemmbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732365621 DE2365621C3 (de) | 1973-08-01 | AnschluOstecker, insbesondere für ein Hochspannungskabel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732365621 DE2365621C3 (de) | 1973-08-01 | AnschluOstecker, insbesondere für ein Hochspannungskabel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2365621A1 DE2365621A1 (de) | 1975-09-11 |
| DE2365621B2 true DE2365621B2 (de) | 1977-01-27 |
| DE2365621C3 DE2365621C3 (de) | 1977-09-15 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2365621A1 (de) | 1975-09-11 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |