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DE7328175U - Anschlusstecker, insbesondere fuer ein hochspannungskabel - Google Patents

Anschlusstecker, insbesondere fuer ein hochspannungskabel

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DE7328175U
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cable
spout
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grommet
connection
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DE19737328175
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Ernst Roederstein Spezialfabrik fur Kondensatoren 8300 Landshut GmbH
Original Assignee
Ernst Roederstein Spezialfabrik fur Kondensatoren 8300 Landshut GmbH
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Description

DIPL-ING. Η.-Μ. VIERING & DiPL-ING. R. JENTSCHURA
Steinsdorfstraße 6 · D-SOOO München 22
G 73 28 17b.1
Anwaltsakte 3276
Ernst Roederstein
Spezialfabrik für Kondensatoren GmbH Landshut/Bayern
Anschlußstecker, insbesondere für ein Hochspannungskabel
Die Erfindung betrifft einen Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel, mit einer Tülle, in welcher eine Steckerplatte mit einer Anschlußkralle oder dgl. sitzt und an welcher
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Postscheck lelflnEnen 306726-801 · Bayerische Vereinsbank München 56769S ■ Raiffelsenbank München 0321818 M*r\ Mit* «j mwrm+i- ψ»"n.-»t.7
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seitlich ein Anschlußstutzen mit einer Öffnung angeformt ist, durch welche ein zur Aufnahme des Anschlußendes des Kabels dienender, an dar Stackerplatte seitlich angesetzter Kabelstutzen hindurchragt.
Der erfindungsgemäße Anschlußstecker ist insbesondere als Bildröhren—Hochspannungsstecker für Fernsehgeräte, insbesondere Farbfernsehgeräte, vorgesehen, uobei das Hochspannungskabel von einem Spannungsveirvielfacher (Hochspannungskaskade) kommt. Der erfindungsgemäße Anschlußstecker ist jedoch nicht auf dieses bevorzugte Anwendungsgebiet beschränkt, sondern für alle Anuendungsfalle geeignet, bei denen eine Tülle oder Anschlußkappe vorgesehen ist. Insbesondere ist der erfindungsgemäße Anschlußstecker auch als Niederspannungsstecker geeignet«
Anschlußstecker der eingangs erwähnten Art sind für die angegebenen Anwendungsgebiete bekannt. Bei diesen Anschlußsteckern ist an dem im Durchmesser kleineren Ende der kegelstumpf förmigen Tülle ein im allgemeinen zylindrischer Kopfteil angeordnet, in welchem innerhalb der Tülle die Steckerplatte mit der Anschlußkralle oder dgl. Kontaktglied sitzt. Zur Zuleitung des Kabels ist seitlich an die Steckerplatte einstückig ein rohrförmlger Kabelstutzen angeformt,
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der durch einen am zylindrischen Kopfteil der Tülle seitlich ansetzenden, rohrförmigen Anschlußstutzen hindurchgeführt ist, dessen Achse meistens im spitzen Winkel zu der durch den Tüllenrand begrenzten Grundfläche der Tülle verläuft. Innerhalb des rohrförmigen Kabelstutzens können Schutz- oder Dämpfungswiderstände angeordnet sein, welche einerseits mit dem Anschlußende des anzuschließenden Kabels, andererseits mit der Anschlußkralle elektrisch verbunden sind.
Die l/erschneidung der kegelstumpfförmigen Tülle mit dem : rohrförmigen, seitlich an der Tülle ansetzenden Anschlußstutzen führt sowohl an der Außenseite der Tülle, als auch an daran Innenseite durch den sich mit dem Tüllenrand
überlappenden rohrförmigen Anschlußstutzen zu Hinterschnei- |
düngen, wodurch die Herstellung der Tülle, insbesondere i
deren Massenfertigung, aufwendig wird. Wird die aus einem Kunststoff bestehende Tülle im Spritzguß hergestellt, müssen mehrfach geteilte Formen mit wenigstens einem Kern zur Ausbildung des rohrförmigen Innenraumas des Anschlußstutzens verwendet werden. Solche Spritzformen sind kompliziert und tei;er. Insbesondere könner solche Spritzformen wirtschaftlich nicht als Mehrfachformen zur Herstellung von gleichzeitig mehreren Tüllen angewendet werden. Auch das bekannte Umspritzen der Steckerplatte und
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des daran anschließenden Teils des Kabelstutzens ist herstellungsmäßig aufwendig und verhindert eine wirtschaftliche Herstellung des einen Massenartikel darstellenden Anschlußsteckers.
Auch das Formen der im allgemeinen aus einem festeren Kunststoff als die Tülle bestehenden Steckerplatte, die häufig an ihrer Ober- und Unterseite mit Hohlräumen zur Unterbringung der Anschlußkralle versehen ist, und des seitlich an der Steckerplatte angeformten rohrförmigen Kabelstutzens, welcher häufig zur Unterbringung von Widerständen oder dgl. verhältnißmäßig lang ist, ist fertigungstechnisch aufwendig. Die Rohrform des Kabelstutzens bedingt außerdem, daß das Anschlußende des Kabels und anzubringende Widerstände von der Seite her in den Kabelstutzen eingeschoben werden müssen, wodurch das Herstellen der Lötverbindung zwischen dem Anschlußdraht und der Steckerkralle schwierig ist und insbesondere keine einfache Zug- und Verdrehsicherung für das Kabel vorgesehen werden kann. Es ist zwar bekannt, das Anschlußende des Kabels mit dessen Isolierung in den Kabelstutzen einzukleben und/oder über das freie Ende und den daran anschließenden Teil des Kabels einen mechanisch steifen Schrumpfschlauch zu schieben. Hierdurch entsteht jedoch keine ausreichend feste Verdrehsicherung und Zugsicherung
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für das Kabel. Es ist außerdem bekannt, das freie Ende des Kabelstutzens als Klemmteil auszubilden, in welchem das AnschluSende des Kabels mit seiner Isolierung mittels einsr auf den Kabelstutzen aufgeschraubten Klemmuttar eingeklemmt wird. Dadurch wird zuar eine gute Sicherung des Kabels am Kabelstutzen erreicht, andererseits aber uird der Herstellungsaufuand für den Kabelstutzen noch gröGer.
Außerdem ist bei der Herstellung von Kabelsteckern insbesondere für Hochspannungskabel zu berücksichtigen, daß ein bestimmter Mindestabstand zwischen dem Tüllenrand und der Öffnung im Anschlußstutzen für das Hindurchführen das Kabelstutzens vorgeschrieben ist. Da die Tülle im allgemeinen aus einem verhältnismäßig weichen Werkstoff, z. B. .Ueich-PVC, besteht, damit sich der Tüllenrand dicht auf der zugeordneten Unterlage, auch wenn diese gekrümmt ist, festsaugen kann, wobei durch die in ihren Gegenkontakt eingerastete Steckerkralle der Anpreßdruck aufgebracht wird, hat die Tülle bei den bekannten Anschlußsteckern nur eine geringe Steifigkeit, so daß dieser Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten wird.
Demgegenüber wird durch die Erfindung die Aufgabe gelöst, einen Anschlußstecker mit Saugtülle zu schaffen, bei dem insbesondere die Tülle einfach und daher wirt-
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schaftlich hergestellt warden kann und außerdem im Bereich das seitlich an der Tülle angeformten Anschlußstutzens zur Einhaltung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes zuischan dem in die Tülle eingeführten Kabelstutzen und dem Tüllenrand ausreichend steif ist.
Dies uird erfindungsgemäG dadurch erreicht, daß dar Anschlußstutzen als zu der durch den Tüllenrand begrenzten Grundfläche der Tülle hin hinterschneidungsfrei offener Schacht ausgebildet ist und daß die beiden quer zur Längsrichtung des Kabelstutzens verlaufenden Begrenzungsränder der Öffnung, in der Draufsicht auf die Tülle gesehen, seitlich voneinander angeordnet sind.
Durch die Ausbildung des Anschlußstutzens als Schacht und die Anordnung dar Begrenzungsränder der Öffnung ist es möglich, die gesamte Saugtülle mit Anschlußstutzen in einer zweiteiligen Spritzgießform herzustellen, deren Teilungsebene senkrecht zur Tüllenachse verläuft. Durch die eine Formhälfte kann der gesamte Innenraum der Tülle einschließlich des Hohlraums des schachtförmigen Anschlußstutzens, und durch die andere Formhälfte die gesamte Außenseite der kegelstumpfförmigen Tülle einschließlich der Außenseite des seitlich angeformten Anschlußstutzens geformt werden, uobei auch die Öffnungsränder durch die
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eine oder andere Formhälfte ausgebildet werden. Zur Herstellung der Tülle sind somit keine teuren Seitenschieberwerkzeuge und Kerne erforderlich. Insbesondere können in einer nur zweiteiligen Form mit einer entsprechenden Anzahl von Hohlräumen gleichzeitig mehrere Tüllen hergestellt werden. Insgesamt fühvt somit die erfindungsgemäße Gestaltung der Tülle zu einer Herstsllungsvereinfachung, die insbesondere für die Massenfertigung beträchtlich ins Gewicht fällt.
Außerdem wird der Anschlußstutzen durch die erfindungsgernäße Gestaltung als Schacht wenigstens durch die seitlichen Längswände des Schachtes an der Außenseite der Tülle vorzugsweise bis zu deren freien Rand hin abgestützt, wodurch eine für die Einhaltung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes ausreichende Abstützung des aus dem Anschlußstutzen herausragenden Kabelstutzens gegeben ist. Gleichzeitig ist die gesamte Tülle zur Erzielung der erforderlichen Saugwirkung ausreichend elastisch verformbar.
Durch die erfindungägemäß schachtförmige Gestaltung des Anschlußstutzans wird außerdem die Montage der Steckerplatte mit dem seitlich daran angeformten Kabelstutzen vereinfacht. Da bei dem erfindungsgemäßen Anschlußstacker nicht mehr ein quer zur Tüllenachse verlaufender rohrför-
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miger Anschlußstutzen uie beim Stand der Technik vorhanden ist, sondern nur noch eine Öffnung am Ende des Schachtes vorgesehen ist, kann der Kabelstutzen von der Innenseite der Tülle her gegenüber seiner Endlage um einen beträchtlichen Winkel verschuenkt in die Öffnung eingeschoben werden. Hierdurch ist die Einführung des Kabelstutzens vereinfacht und außerdem ist das Herstellen einer Lötverbindung zuischen dem Anschlußende des in den Kabelstutzen eingeführten Kabels oder in dem Kabelstutzen angeordneter Widerstände und der Anschlußkralle in der Steckerplatte an deren in der Endlage dem Tüllenrand abgeuandten Oberseite leichter durchzuführen·
Vorzugsweise verläuft die den Schacht an der dem Tüllenrand abgeuandten Seite der Tülle begrenzende Oeckenuand des Anschlußstutzens nicht parallel, sondern spitzwinklig zur Grundfläche der Tülle, so daß der Kabelstutzen ebenfalls schräg zur Grundfläche verläuft. Hierdurch ist für das Kabel bei einer verhältnismäßig flachen Tülle dennoch der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zum Tüllenrand hin vorhanden. Durch die Schrägstellung des dort rohrförmigen Anschlußstutzans beim Stand der Technik uird derselbe l/orteil erzielt.
In der bevorzugten Lösung ragen die seitlichen Längsuände und die Stirnwand des schachtförmigen Anschlußstutzens
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seitlich über dan Umfang der Tülle hinaus und bilden mit ihren freien Rändern eine einseitige, etua U-förmige Ausbauchung das Tüllenrandes. Hierdurch stützen sich die seitlichen Längswände und die Stirnwand des Schachtes bai auf die Unterlage aufgesetztem Stecker unmittelbar an der Unterlage ab, so daß die Steifigkeit des Anschlußstutzens zur Abstützung des Kabelstutzens waiter verbessert ist· Durch eine solche Ausbildung des Schachtes ist bei schräggestellter Deckenwand und damit schräg in die Tülle einlaufendem Anschlußstutzen außerdem dessen Sicherheitsabstand zum Tüllenrand hin vergrößert.
Hierbdi ist mit Vorteil die Öffnung in der im wesentlichen senkrecht zur Grundfläche der Tülle verlaufenden Stirnwand des Anschlußstutzens ausgebildet, so daß der Kabelstutzen durch die Stirnwand unmittelbar abgestützt ist.
Durch die senkrecht verlaufende Stirnuand und die ebenfalls vorzugsweise senkrecht verlaufenden seitlichen Längswände des Kabelstutzens ist dieser als verhältnismäßig steifer Hohlkasten ausgebildet. Dieser Hohlkasten kann zusätzlich durch eine quer zu den seitlichen Längswänden dns schachtförmigen Anschlußstutzsns verlaufende Querwand versteift 3ein. Um hierbei keine Hinterschneidung durch den dem Tüllenrand abgewandten Rand der Querwand
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auszubilden, ist diese vorteilhaft von dar Öffnung überdeckt, so daß der dem Tüllsnrand abgeuandte Rand der Querwand durch die Öffnung hindurch von der die Außenseite der Tülle formenden Spritzfarmhälfte ausgebildet werden kann.
Eine alternative oder zusätzliche Versteifung läßt sich erreichen, uenn die Ausbauchung durch eine an ihrem Umfang ausgebildete Umfangsrippe, die somit etwa parallel zum Tüllenrand verläuft, versteift ist.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Kabelstutzen als an seiner der Grundfläche der Tülle abgeuandten Längsseite offene Rinne ausgebildet, wobei dann der an den Rinnenrändern anliegende Begrenzungsrand der Öffnung im Anschlußstutzen gerade ausgebildet ist.
Durch eine derartige Gestaltung des Kabelstutzens ist auch dieser derart ausgebildet, daß er zusammen mit der mit ihm einstückigen Steckerplatte in einem nur zweiteiligen Spritzwerkzeug hergestellt uerden kann. Sowohl die Innenseite, als auch die Außenseite des Kabelstutzens, sowie auch in der Steckerplatte ausgebildete Hohlräume sind durch die rinnenförmige Gestalt des Kabelstutzens von nur zuei gegenüberliegenden Seiten her zugänglich. Dies ermöglicht
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es auch für die Herstellung des Kabelstutzens mit der daran einatückigen Steckerplatte, Mehrfachwerkzeuge mit einer Mehrzahl von entsprechenden Formungshohlräumen zu verwenden.
Außerdem brauchen bei einer rinnenförmigen Form des Kabel- j
ι Stutzens das Kabel und ggf. in den Kabelstutzen sinzu— : führende Widerstände nicht mehr wie* beim Stand der Technik in den Kabelstutzen eingeschoben zu werden, sondern sie f können in diesen von der Seite her eingelegt werden. Hierdurch wird der Montageaufwand beträchtlich verringert.
Ferner entsteht durch die Rinnenränder eine ebene Anlage- ; fläche an dem Kabelstutzen, so daß dieser an einem ent- I
sprechend gerade ausgeführten Begrenzungsrand der Öffnung f
verdrehsicher gehalten ist. '
Zur Verbesserung einer solchen Verdrehsicherung ist vorzugsweise die dam Tüllenrand abgeuandte Deckenwand des schachtförmig en Anschlußstutzens eben und verläuft längs der Rinnenränder des Kabelstutzens. Dabei wird durch die Deckenwand außerdem der innerhalb des Kabelstutzens liegende Teil der Rinne abgedeckt. Zur zusätzlichen Abdeckung der Rinne innerhalb des Anschlußstutzens und des außerhalb von diesem liegenden Rinnenteils kann ein für eine
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ausreichende Isolierung entsprechend dickwandiger Schrumpfschlauch verwendet werden, uelcher bis über den an den Kabel3tutzen anschließenden Teil des Kabels reicht«
Vorzugsweise wird durch den rinnenförmigen Kabelstutzen ein zur Aufnahme von Widerständen oder dgl· dienender Aufnahmeraum ausgebildet. Hierzu ist der Aufnahmeraum vorzugsweise stirnseitig von Stegwänden begrenzt, in welchen jeweils ein Schlitz zur Aufnahme des Anschlußendes des Kabels bzw. des zur Anschlußkralle in der Steckerplatte führenden Drahtes ausgebildet ist. Durch solche Schlitze werden Hinterschneidungen für die Hindurchführung dar AnschluQdrähte vermieden.
Die rinnenförmige Gestaltung des Kabelstutzens ermöglicht es ferner, das Anschlußende des Kabels und/oder in den Kabelstutzen eingesetzte Widerstände oder dgl. elektrische Zusatzelemente im Hohlraum des Kabelstutzens mit Gießharz zu vergießen. Dadurch werden das Anschlußande des Kabels, sowie auch die Widerstände in dem Kabelstutzen gesichert und vor Zugbelastungen geschützt, insbesondere wenn sich die Gießharzfüllung an entsprechenden Querwänden in der Ftinne abstützt. Außerdem ist durcii das Gießharz die erforderliche Isolierung des Kabels und der eingelegte^
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Widerstände gegeben, wobei ine zusätzliche elektrische Sicherung gegen Hochspannungsüberschläge der Widerstände vorhanden ist. Wie oben bereits erwähnt, kann eine alternative oder zusätzliche Isolierung durch einen über den Kabelstutzen geschobenen Schrumpfschlauch vorgesehen werden. Insbesondere wenn in dem Kabelstutzen vorhandene Widerstände nicht mit Gießharz umgössen sind, können durch den Schrumpfschlauch die Widerstände gegen den Rinnenboden gapreßt und dadurch in ihrer Einbaulage gehalten werden.
Die rinnenförmige Gestaltung de3 Kabelstutzens ermöglicht es außerdem, eine verhältnismäßig einfache Uerdrah- und Zugsicherung für das Kabel auszubilden. Hierzu wird vorgeschlagen, am freien Ende des Kabelstutzens wenigstens einen Quersteg mit einem Schlitz auszubilden, in welchen das Anschlußende des Kabels mit dessen Isolierung einklemmbar ist. Hierzu wird die Primärisolierung des Kabels mit zwei um 90° gegeneinander verdrehten Anquetschungen versehen, von denen die eine eine Verdrehsicherung in dem Schlitz des Quersteges und die andere eine Zugsicherung an den stirnseitigen .Schlitzrändern des Quersteges herbeiführen.
Zur Lagesicherung der Steckerplatte und des Kabelstutzens ist mit Uorteil die Steckerplatte in die Tülle einrastbar
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ausgebildet. Die dazu erforderlichen Einrastvorsprünge in der Tülle sind für deren einfache Entformung aus einem zweiteiligen Spritzuerkzeug unschädlich, da sie durch dan Tüllenuerkstoff ausreichend elastisch auslenkbar sind, um beim Entformen über entsprechende Gagenvorsprünge im Werkzeug hinüberrutschen zu können.
Zusätzlich oder alternativ kann wenigstens die Steckerplatte mit der Tülle verklebt oder verschweißt sein. Für das Verkleben werden ein Einkomponentenkleber, und für das Verschweißen eine Ultraschall-Verschweißung bevorzugt.
Die Werkstoffauswahl für die Tülle einerseits und für die Steckerplatte mit dem Kabelstutzen andererseits richtet sich nach den erforderlichen Festigkeits- und Isoliereigenschaften. Für die Saugtülle wird ein verhältnismäßig elastischer Kunststoff, z. B. Ueich-PVC, bevorzugt, wie es auch beim Stand der Technik der Fall ist. Für die Steckerplatte und den Kabelstutzen kann ein härterer Kunststoff, z. B. ein Polycarbonat, verwendet werden. Uie oben bereits mehrfach erwähnt, wird als Herstellungsverfahren das Spritzgießen bevorzugt, wobei dann die für' die Steckerteile verwendeten Kunststoffe spritzgießfähig sein müssen.
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Die Erfindung uird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausfühiungsbeispieles näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen zusammengebauten Anschlußstecker im Längsschnitt,
Fig. 2 die Tülle des Steckers in der Draufsicht, Fig. 3 die Tülle des Steckers im Längsschnitt, Fig. 4 die Tülle gemäß Fig. 3 in der Sicht von unten,
Fig. 5
und 6 abgewandelte Ausbildungen der Tülle,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch den Kabelstutzen mit Steckerplatte,
Fig. B eine Draufsicht auf den K.abelstutzen mit Steckerplatte in Fig. 7 und
Fig. 5 eine Schnittansicht des Kabelstutzens mit Steckerplatte entsprechend der Schnittlinie IX-IX in Fig. 7.
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Der aus Fig. 1 ersichtliche Anschlußstecker ist ein typischer Bildröhrenstecker für die Verbindung einer Hochspannungskaskade mit dem Anodenanschluß der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes.
Die Hauptteile des Anschlußsteckers sind eine als etua kegelstumpfförmige Kappe ausgebildete Saugtülle 1 mit einem seitlich daran ansetzenden Anschlußstutzen 2, eine in der Saugtülle sitzende Steckerplatte 3 mit einer Anschlußkralle 4 Mnd ein seitlich an der Steckerplatte 3 sitzender Kabelstutzen 5f welcher durch eine stirnseitig an dem Anschlußstutzen 2 ausgebildete Öffnung 6 aus der Tülle 1 herausgeführt ist. Der Kabelstutzen 5 dient zur Aufnahme des Anschlußendes des Kabels 7 und von zuei hintereinandergeschalteten Dämpfungsuiderständen 8, von denen einer mit dem Anschlußende 9 des Kabels 7 und der andere mit seinem Ausgangsdraht 10 an dar Anschlußkralle angelötet ist. Die Widerstands θ und das Anschlußende 9 des Kabels sind im Innenraum des Kabelstutzens 5 mit einem Gießharz 14 vergossen. Der Kabelstutzen 5 uird auf seiner gesamten Länge von einem Schrumpfschlauch 15 umhüllt, der mit seinem äußeren Ende über dae freie Ende des Kabelstutzens hinausreicht und dort noch einen Teil des Kabels 7 dicht umschließt.
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Die AnschluQkralle 4 sitzt in einer zylindrischen Mittelbohrung 11 der Steckerplatte 3. Diese weist einen ringförmigen AuÖenbund 12 auf, an welchem sie in einer entsprechend ausgebildeten Innennut 13 der Tülle 1 verrastet ist. Mit ihrer ringförmigen Umfangsuand 16 ist die Steckerplatte 3 an dem dem lippenförmigen Tüllenrand 17 abgeuendeten Stirnende an der Kopfplatte 18 der Saugtülle abgestützt.
Uie aus den Figuren 2 bis 4 ersichtlich, ist die Tülle kegelstumpfförmig ausgebildet. Der lippenförmige Tüllenrand 17 ist durch eine zylindrische Umfangsuand 19 gebildet, welche über eine senkrecht zur Umfangsuand 19 verlaufende Ringuand 20 in einen zu der dem Tüllenrand 17 abgesandten Seite hin zusammenlaufenden Kegelmantel 21 übergeht, welcher von der Kopfwand 18 abgeschlossen ist. Innen.an dem Kegelmantel 21 ist ein zum Tüllenrand hin weisender Innenbund 22 mit einem stirnseitig durch die Kopfuand 18 verschlossenen Innenraum zur Aufnahme der Steckerplatte angeformt. Der Innenbund 22 ueist eine Innennut 13 zur Aufnahme des Ringbundes 12 der Steckerplatte auf.
Seitlich an der Tülle ist der Anschlußstutzen 2 angeformt, welcher seitlich über die zylindrische Umfangswand 19 der Tülle hinausragt. Der Innenraum des AnschluQstutzens
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2 ist als Schacht 23 mit zuei seitlichen Längsuänden 24 und ainer Stirnwand 25, sowie einer Deckenuand 26 ausgebildet. Die Längsuände 24 enden in dem die Tülle in der Draufsicht überdeckenden Bereich an der Außenseite der Tülle und in dem über die zylindrische Umfangsuand 19 hinausragenden Bareich ebenso wie auch die Stirnwand 25 in Höhe des ringförmigen Tüllenrandes 17. Uie dieser sind die freien Ränder der Längsuände 24 und der Stirnwand lippenförmig ausgebildet. Durch die Längswände 24 und die Stirnwände 25 ist so eine etwa U-förmige Ausbauchung des Tüllenrandes 17 gebildet, wie aus Fig. 4 ersichtlich.
Stirnsaitig des Anschlußstutzens 2 ist die Öffnung 6 für das Hindurchführen des Kabelstutzens ausgebildet. Die öffnung 6 wird durch den in der Zeichnung oberen Teil der seitlichen Längsuände 24 seitlich begrenzt. Der in der Zeichnung untere, quer zum Anschlußstutzen 2 verlaufende Begrenzungsrand 27 der Öffnung 6 wird durch die Stirnwand und der in der Zeichnung obere, quer zum Anschlußstutzen verlaufende Begrenzungsrand 2Θ durch die Deckenuand 26 gebildet. Uie aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich, sind die Begrenzungsränder 27 und 28 seitlich gegeneinander versetzt, so daß der untere Begrenzungsrand 27 von oben her vollständig frei liegt»
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Wie aus der vorhergehenden Beschreibung und aus den Figuren 2 bis 4 deutlich ersichtlich, ist weder an der Außenseite dar Tülle, noch im Innenraum dar Tülle einschließlich des Anschlußstutzens eine wesentliche Hinterschnaidung vorhanden. Dadurch kann die Tülle mit Hilfe eines nur zweiteiligen Werkzeuges aus Matrize und Patrize hergestellt werden, wobei die Trennebene der Werkzeuge p^allal zum Tüllenrand und an irgendeiner Stelle der zylindrischen Umfangswand 19 der Tülle verläuft. Die durch die Innennut im zylindrischen Innenbund 22 gebildete geringfügige Hinterschneidung ist für die Entformung der beiden Werkzeughälften unschädlich, da dabei der die Innennut 13 zum Tüllsnrand 17 hin begrenzende Ringbund 29 wegen des verhältnismäßig weichen und elastischen Werkstoffs der Tülle radial nach au&en ausweichen kann und so über den entsprechenden Gegenvorsprung der den Innenraum der Tülle bildenden Werkzeughälfte rutscht. Das radiale Ausweichen des Innenbundes 29 wird dadurch begünstigt, daß der schachtförmige Hohlraum bis in den zylindrischen Innenraum des Innenbundes 22 hineinreicht und dadurch dessen geschlossenen Umfang unterbricht. Durch die gegenseitige Versetzung der quer zum Anschlußstutzen und Kabelstutzen verlaufenden"Begrenzungsränder 27 und 28 der Öffnung 6 ist diese hinterschneidungsfrei für einen entsprechenden Vorsprung der die Außenseite der Tülle formenden Formhälfte zugänglich.
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Uie ebenfalls aus den Figuren 2 bis 4 ersichtlich, verlaufen die seitlichen Längsuände 24 und die Stirnwand 25 des AnechluOstutzens 2 senkrecht zu der durch den Tüllenrand 17 begrenzten Grundfläche der Tülle 1. Dadurch ist der schachtförmigs Anschlußstutzen trotz des verhältnismäßig nachgiebigen Werkstoffes der Tülle ausreichend steif. Uie aus Fig. 1 ersichtlich, stützt sich dar Kabelstutzen in Längsrichtung der Stirnwand 25 auf dieser ab, so daß der aus Sicherheitsgründen vorgeschriebene Mindestabst?.nd zwischen dem Kabelstutzen 5 und dem Kabel 7 außerhalb der Tülle und dem Tüllenrand 17 zuverlässig eingehalten uird. Dieser Sicherheitsabstand ist durch die steife Ausbildung des AnschluQstutzens auch dann noch gewährleistet, wenn die Tülle 1 zum Einrasten der Anschlußkralle 4 in die Gegennut des Gegenkontaktes beträchtlich parallel zur Tüllenachse zusammengedrückt wird. Um zu vermeiden, daß bei einem solchen Zusammendrücken die Stirnwand 25 und die seitlichen Längswände 24 in dem über den Tüllenrand hinausragenden Bereich ausbeulen, kann eine zusätzliche Versteifung durch Anbringung einer Umfangsrippe 30, wie in den Figurpm 2 bis 4 gezeigt, erhalten werden. Außerdem kann zu diesem Zweck auch eine etwa parallel zur Stirnwand, 25 verlaufende, die beiden Längswände 24 miteinander verbindende Querwand 31 vorgesehen werden, wie dies in Fig.
gezeigt ist.
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Durch Schrägstellung der Oeckenuand 26 und des Kabelstutzens 5 zu der durch den Tüllenrand 17 begrenzten Grundfläche, uie dies in Fig. 1 gezeigt ist,und durch entsprechende Wahl der Länge des Anschlußstutzens kann der Sicherheitsabstand zuischen dem Kabelstutzen und dem Tüllenrand 17 vergrößert werden.
Fig. 5 zeigt ein6 Abwandlung der in Fig. 3 gezeigten Tülle,, Gemäß Fig. 5 ist der Anschlußstutzen 2 verhältnismäßig kurz, so daß er nicht seitlich über den Tüllenrand 17 hinausragt. Es entfällt also die einseitige Ausbauchung des Tüllenrandes. Dia Stirnuand 25 verläuft gemäß Fig. 5 schräg zur Grundfläche der Tülle, läuft jedoch stirnsei- ι tig in die zylindrische Umfangsuand 19 des Tüllenrandes ein und ist außerdem stjiler angeordnet, als der Kegelmantel 21. Im übrigen gleicht die in Fig. 5 dargestellte Tülle derjenigen aus Fig. 3.
Die in Fig. 5 dargestellte Tülle ist im Bereich des Anschlußstutzens somit immer noch steifer, als im übrigen Umfangsbereich der Tülle. Ein kurzer Anschlußstutzen kann , insbesondere dann vorteilhaft sein, wenn nur ein verhältnismäßig kurzer Kabelstutzen vorhanden ist, in welchem keine Widerstände oder dgl. untergebracht zu uerden brauchen.
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In Fig. 6 ist eine weitere Abwandlung der Tülle aus Fig. 3 dargestellt. Auch hier ragt der Anschlußstutzen seitlich über den Tüllenrand 17 hinaus, Wie oben bereits angeführt, ist jedoch die durch die Längswände 24 und die Stirnwand 25 gebildete Ausbauchung des Tüllenrandes durch eine Querwand 31 versteift. Damit dadurch keine Hinterschneidung für die Entformung ties Hohlraumes der Tülle entsteht, ist der obere Querrand 28 der Öffnung 6 soweit gegen die Tüllenachse hin vom unteren Querrand 27 der Öffnung versetzt angeordnet, daß der obere Rand der Querwand 31 parallel zur Tüllenachse zur Öffnung hin freiliegt. Dadurch kann der obere Rand 32 der Querwand 31 durch die Öffnung hindurch von der die Außenseite der Tülle formenden Formhälfte durch einen entsprechend weit in die Öffnung hineinragenden Vorsprung dieser Formhälfte gebildet werden. Wie in Fig. 6 gestrichelt eingezeichnet, kann auch zur zusätzlichen Versteifung noch eine die Querwand 31 mit der Stirnwand 25 verbindende, mit ihrer Oberseite zur Öffnung 6 hin freiliegende und mit ihrer Unterseite zum Tüllenrand 17 hin freiliegende Versteifungswand 33 vorgesehen werden, die seitlich mit den Längswänden 24 verbunden ist.
Der Kabelstutzen 5 kann in üblicher Weise als geschlossenes Rohr ausgebildet sein. Es wird jedoch bevorzugt, auch den . Kabelstutzen derart zu gestalten, daß er zusammen mit der
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Steckerplatte in einer nur zweiteiligen Form gespritzt uerden kann. Eine dafür geeignete Gestaltung ist aus den Figuren 7 bis 9 ersichtlich.
Die Steckerpiatte 3 besteht im Ausführungsbeispiel aus einer zylindrischen Umfangsuand 16, deren AuQendurchmesser dem Innendurchmesser des zylindrischen Innenraums des Innenbundes 22 der Tülle 1 entspricht. Am AuGenumfang der Umfangsuand 16 ist der bereits oben beschriebene Außenbund 12 zum Einrasten der Steckerplatte in die Tülle 1 angeordnet. Am Innenumfang der Umfangsuand 16 ist eins Ringrippe 34 angeformt, welche am Innenumfang in die oben bereits erwähnte Bohrung 11 zur Aufnahme der Anschlußkralle 4 übergeht. Die Bohrung 11 ist durch einen Zylinder 35 gebildet, welcher an der Ringrippe 34 ansitzt und sich zu der in der Einbaulage dem Tüllenrand abgewandten Seite der Steckerplatto 3 hin erstreckt. An dieser Oberseite der Steckerplatte ist der Zylinder 35 mit einem Innenbund 36 versehen, in welchem an gegenüberliegenden Seiten zwei Radialschlitze 37 ausgebildet sind, die zur Oberseite der Steckerplatte hin offen sind und in Richtung der Achse des seitlich an der Steckerplatte angeformten Kabelstutzens 5 verlaufen. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, dient der zum Kabelstutzen 5 hin weisende Radialschlitz zur Hindurchführung des Anschlußdrahtes 10 der in dem Kabelstutzen 5 angeordneten Widerstände B.
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Der Kabelstutzen 5 ist als zur Oberseite der Steckerplatte hin hinterschneidungsfrei offene Rinne ausgebildet. Der Haupttsil diaser Rinne wird durch einen Aufnahmeraum 38 für die Widerstände 8 gebildet. Der Aufnahmeraum 38 ist zur Steckerplatte hin durch eine von der zylindrischen Umfangsuand 16 der Steckerplatte gebildete Steguand 39 und zum freien Ende des Kabelstutzens hin durch eine Steguand 40 begrenzt. In den Steguänden 39 und 40 ist jeweils ein zur offenen Seite dar Rinne hin offener Schlitz 41 zur Hindurchführung des Anschlußdrahtes 10 der Widerstände 8 zur Steckerplatte 3 hin bzw. des Anschlußsndes 9 des Kabels 7 ausgebildet.
An die Steguand 40 schließt zum freien Ende des Kabelstutzens 5 hin eine Klemmkammer 42 an, die am freien Ende des Kabelstutzens durch einen Quersteg 43 begrenzt ist. In diesem Quersteg 43 ist ein Klemmschlitz 44 für die Aufnahme des Anschlußendes des Kabels 7 ausgebildet. Der Schlitz 41 in der Steguand 40, welcher ebenfalls als Klemmschlitz uirkt und der Klemmschlitz 44 sind jeweils so breit, daß das Anschlußende des Kabels 7 mitsamt wenigstens der Primärisolierung des Kabeldrahtes in den Schlitzon eingeklemmt = » werden kann. Die Breite der Klemmschlitze ist also etwas geringer, als der Durchmesser der Primärisolierunge
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aus Fig. 1 ersichtlich, erhält die Primärisolierung 48 des Kabels 7 im Bereich der Klemmschlitzp 41 und 44 zuei parallel zueinander verlaufende Anquetschungen 4B und 47, und im Bereich der Klemmkammer 42 eine quer zu den Anquetschungen 45 und 47 verlaufende Anquetschung 46. Dadurch verbreitert sich die Primärisolierung im Bereich der Klemmkammer 42, so daß sie dort beidseitig des Schlitzes 44 an dem Quersteg 43 anliegt. Auf diese Ueise ist eine sehr einfache, dabei aber wirkungsvolle l/erklemmung des Kabels 7 erreicht, welche im Bereich der Klemmschlitze 41 und 44 als Verdrehsicherung und im bereich der Klemmkammer 42 als Zugsicherung für das Kabel 7 dient.
Im Bereich des freien Endes ist der rinnenförmige Kabelstutzen 5 konisch ausgebildet, damit der aus Fig. 1 ersichtliche Schrumpfschlauch 15 besser über den Kabelstutzen geschoben uerden kann.
Die rinnenförmige Gestaltung des Kabelstutzens 5 hat außer den erwähnten Herstellungsvorteilen den zusätzlichen Vorteil, daß die Widerstände 8 und das Kabel 7 sowie das Drahtande 10 von den Widerständen 8 einfach von oben her in den Kabelstutzen eingelegt uerden können, und nicht uie beim Stand der Technik in einen rohrförmigen Kabelstutzen eingeschoben werden müssen« Auch die oben beschriebene einfache Sicherung des Kabels ist bei, einem
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- 26 rohrförmigen Kabalatutzen nicht möglich.
Außerdem uird durch die Rinnenrändar 45 eine ebene Anlageflächa für dan Kabalstutzen 5 gebildet, die als Verdrehsicherung für den Kabelstutzen 5 salbst ausgenutzt uerden kann. Hierzu sind, uia aus Fig. 2 ersichtlich, der obere Quarrand 28 der Öffnung 6 im Anschlußstutz· /·, 2, sowie auch dessen Deckenuand 26 gerade bzu. eben ausgebildet, so daß sich die Rinnenränder 45 am Querrand 28 bzu. an der Deckenuand 26 über den dazwischenliegenden Schrumpfschlauch 15 (Fig. 1) abstützen.
Im dargestellten Ausführungsbaispiel ist der Kabalstutzen 5 aus einem Rohr entstanden, welches in Längsrichtung in der Breite das Rohrinnendurchmessers geschlitzt ist. Entsprechend ist diB Öffnung 6 im AnschluGstutzen 2 bis auf den
r~f\ * oberen Querrand 28 kreisförmig ausgebildet. Es ist jedoch
ersichtlich, daß dar rinnenförmige Kabelstutzan auch etwa U-förmig mit parallelen oder schräg zueinander verlaufenden U-Schenkeln oder als im Querschnitt dreisaitig begrenzter, eckiger Kasten ausgebildet uerden kann. Eine entsprechende Gestalt hat dann die Öffnung 6 im Anschlußstutzen 2.
Ergänzend uird darauf hingewiesen, daß dar erfindungsgemäße AnschlußstBcker in besonderen Fällen auch für mehr-
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adrige Kabel verwendet uerden kann·
- Patentansprüche -
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Claims (17)

• · I - 28 - .D_ a 4· " " *■ nsprücha
1. Anschlußstecker für ein elektrisches Kabel, insbesondere für ein Hochspannungskabel} mit einer Tülle, in uelcher eine Steckerplatte mit einer Anschlußkralle oder dgl. sitzt und an uelcher seitlich ein Anschlußstutzen mit einer Öffnung angeformt ist, durch welche ein zur Aufnahme des Anschlußendes des Kabels dienender, an der Steckerplatte seitlich angesetzter Kabelstutzen hindurchragt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (2) als zu der durch den Tüllenrand (17) begrenzten Grundfläche der Tülle (1) hin hinterschneidungsfrei offener Schacht (23) ausgebildet ist und daß die beiden quer zur Längsrichtung des Kabelstutzens (5) verlaufenden Begrenzungsränder (27, 28), der Öffnung (6), in der Draufsicht auf die Tülle (1) gesehen, seitlich voneinander angeordnet sind·
2. Anschlußstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schacht (23) an der dem Tüllenrand (17) abgewandten Seite der Tülle (i) begrenzende Deckenuand (26) des Anschlußstutzens (2) spitzwinklig zur Grundfläche der Tülle (1) verläuft.
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3. AnschluGstBcker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daG die seitlichen Längsuände (24) und die Stirnwand (25) des schachtförmigen AnschluQstutzens (2) seitlich über die Tülle (1) hinausragen und mit ihren freien Rändern eine einseitige, etwa U-förmige Ausbauchung des Tüllenrandes (17) bilden.
4. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (ö) in der im wesentlichen senkrecht zur Grundfläche der Tülle (1) verlaufenden Stirnwand (25) des AnschluQstutzens (2) ausgebildet iot, so daß der Kabelstutzen (5) durch die Stirnwand (25) abgestützt ist.
5. AnschluQstscker nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbauchung durch eine quer zu den seitlichen Längswänden (24) des schachtförmigen Anschlußstutzens (2) verlaufende Querwand (31) versteift ist.
6. Anschlußstecker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwand (31) von der Öffnung (6) überdeckt ist.
7. AnschluQstecker nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daQ die Ausbauchung durch eine an ihrem Umfang ausgebildete Umfangsrippe (3Q) versteift ist.
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* κ m
8. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelstutzen (5) als an seiner der Grundfläche der Tülle (i) abgeuandten Längsseite offene Rinne ausgebildet ist und der an den Rinnenrändern (45) anliegende Begrenzungsrand (28) der Öffnung (6) gerade ausgebildet ist.
9. Anschlußstacker nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Tüllenrand (17) abgeuandte Deckenuand (26) des schachtförmigen Anschlußstutzens (2) eben ist und längs der Rinnenränder (45) v/erläuft.
10. Anschlußstecker nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der rinnenförmiga Kabelstutzen (5) einen zur Aufnahme von Widerständen (8) oder dgl. dienenden Aufnahmeraum (38) aufweist.
11. Anschlußstecker nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeraum (38) stirnseitig von Steguänden (39, 40) begrenzt ist, in welchen jeweils ein Schlitz (45) zur Aufnahme des Anschlußendes des Kabels (7) bzw. des zur Anschlußkralle (4) in dar Steckerplatte (3) führenden Drahtes (1O) ausgebildet ist.
12. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußende (9) das Kabels
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(7) und/oder in den Kabelstutzen (5) eingesetzte Uider- }■ L'cände (θ) oder dgl. im Hohlraum des Kabelstutzens (5) | mit Gießharz vergossen ist bzu. sind. ;
13. Kabelstecker nach einem der Ansprüche θ bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kabelstutzen (5) von einem
Schrumpfschlauch (15) umhüllt ist.
14. Kabelstecker nach den Ansprüchen 10 und 13, dadurch ge- % kennzeichnet, daß die Widerstände (8) oder dgl. im I Aufnahmeraum (38) von dem Schrumpfschlauch (15) gegen
den Rinnenboden des Kabelstutzens (5) gepreßt sind.
15. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 8 bis 14, da- |
Ϊ durch gekennzeichnet, daß am freien Ende des Kabel- . |
etutzens (5) wenigstens ein Quersteg (40, 43) mit einem |
'Klemmschlitz (41, 44) ausgebildet ist, in welchen das ]
Anschlußende des Kabels (7) mit dessen Isolierung (48) i einklsmmbar ist.
16« Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckerplatte (3) in die
Tülle (1) einrastbar ist.
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17. Anschlußstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet^ daß wenigstens die Steckerplatta (3) mit dar Tülle (1) verklebt oder verschweißt ist.
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