DE1290452B - Manoeverkartusche - Google Patents
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B8/00—Practice or training ammunition
- F42B8/02—Cartridges
- F42B8/04—Blank cartridges, i.e. primed cartridges without projectile but containing an explosive or combustible powder charge
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Manöverkartuschen für Geschütze, bestehend aus einer in einer Kartuschhülse
befindlichen Pulverladung und einer unter Einhaltung eines Verbrennungsraumes für die Pulverladung an der Innenwand der Kartuschhülse befe-
stigten, beim Schuß zerfallenden Verdammung.
Zur Erzielung einer restlosen Zertrümmerung der Verdammung und einer stets gleich starken, einem
scharfen Schuß ähnlichen Knallwirkung ist unter anderem auch die Aufrechterhaltung eines stets
gleich großen Verbrennungsraumes sehr wichtig. Aus diesem Grunde muß das Einbringen der Verdammung
in die Karttischhülsen mit großer Sorgfalt vorgenommen werden, damit- die Verdammung stets
an der gleichen Stelle der Hülsenwandung fixiert wird. Die genaue Fixierung der Verdammung ist
vielfach umständlich und zeitraubend, insbesondere bei der Verwendung von Kartuschhülsen mit oberem
eingezogenen Rand, also normalen oder bereits benutzten Gefechtshülsen. Hierbei wird vielfach so verfahren,
daß die Kartuschhülse mit ihrer unteren, für die Zündschraube vorgesehenen Öffnung auf
einen Dorn aufgesteckt wird, der als Widerlager für eine durch den Hülsenmund eingeführte Scheibe
dient. Auf diese Scheibe wird dann die Verdammung aufgebracht. Dieses Verfahren ist besonders bei
Hülsen mit eingezogenem Hals schwierig.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufbau und damit das Laborieren solcher Manöverkartuschen zu
vereinfachen. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Größe des Verbrennungsraumes durch, einen lose in. die Kartuschhülse einsteckbaren,
am oberen Ende verschlossenen Hohlzylinder aus einem schwer entflammbaren, beini
Schuß in sich zerfallenden Kunststoff, beispielsweise aufgeschäumtem Polystyrol, bestimmt ist, dessen
oberes verschlossenes Ende den Abschlußdeckel des Verbrennungsraumes und eine Auflage für die Verdammung
bildet.
Durch die Erfindung wird nunmehr die Fertigung wesentlich vereinfacht, indem das umständliche Ausstülpen
über einen Dorn entfällt. Durch den lose in die Kartuschhülse eingesteckten Hohlzylinder wird
ein stets gleich großer Verbrennungsraum gewährleistet, dessen oberes verschlossenes Ende die Auflage
für die Verdammung bildet. Durch die beim Abfeuern entstehenden heißen Pulvergase schmilzt
und zerfällt der Hohlzylinder praktisch rückstandslos, ohne die Verbrennung des Pulvers nachteilig zu
beeinflussen. ■ - -
Sehr vorteilhaft läßt sich die Erfindung anwenden bei einer Manöverkartusche, bei der gemäß einem
anderen Vorschlag des Anmelders die Verdammung aus einem nicht vorgeformten pastenartigen Gemisch
aus Füllstoff, einem Kunstharz und einem selbsthärtenden Bindemittel besteht, welches Gemisch innerhalb
der Kartuschhülse zu einem Pfropfen verformt wird und ohne Nachbehandlung aushärtet und fest
an der Kartuschhülsenwandung haftet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Wandung des Hohlzylinders in einfacher Weise aus
einem rechteckigen, zu einem Zylinder gebogenen Mantelstück bestehen. Das Mantelstück läßt sich
in gebogenem bzw. leicht gerolltem Zustand durch den Hals der Kartuschhülse in diese einführen. In
gleicher Weise kann eine den Hohlzylinder abschließende Scheibe durch den Hals eingeführt werden.
Diese Ausbildung ist besonders vorteilhaft bei Kartuschhülsen mit eingezogenem Hals, also normalen
Gefechtshülsen.
Die Vorzüge des aufgeschäumten Polystyrols sind außer in seiner leichten Zerfallbarkeit und seinem
geringen Gewicht noch darin zu sehen, daß es vergleichsweise biegsam und elastisch ist, wodurch sich
für die Herstellung der Teile und die Laborierung der Manöverkartusche weitere Vorteile ergeben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In der Kartuschhülse 1 befindet
sich eine Pulverladung 2 sowie eine mit Abstand darüber angeordnete Verdammung 3. Zwischen
Pulverladung und Verdammung ist ein Verbrennungsraum 4 vorgesehen, der für den Aufbau eines ausreichend
hohen Gasdruckes in bezug auf die Knallwirkung sowie die restlose Zertrümmerung der Verdammung
beim Schuß sehr wesentlich ist. Der Verbrennungsraum wird begrenzt durch das obere verschlossene
Ende eines Hohlzylinders 5 aus aufgeschäumtem Polystyrol. Der Hohlzylinder kann mit
seinem Abschlußdeckel 6 aus: einem Stück geformt sein, oder aber es kann der Deckel — wie gezeichnet
— auf dem Rand der Zylinderwandung aufliegen und mit diesem verklebt sein. Die Zylinderwandung
besteht aus einem rechteckigen Mantelstück, das auf Grund der Biegsamkeit und Elastizität des Werkstoffes
leicht zylinderförmig gebogen und durch den Kartuschenhals in die Kartuschhülse eingeführt
werden kann. In der gleichen Weise kann der Abschlußdeckel 6 in die Kartuschhülse eingeführt
werden. Der Abschlußdeckel 6, der bei Kartuschen größeren Kalibers zweckmäßig durch eine dünne
Pappscheibe 7 verstärkt ist, dient als Auflage für die Verdammung 3, die als nicht vorgeformtes pastenartiges
Gemisch aus einem Füllstoff, einem Kunstharz und einem aushärtenden Bindemittel auf den
Deckel gegeben und leicht angedrückt ist. Das obere Ende der Kartuschhülse ist durch einen U-förmigen
gebogenen Deckel 8 aus Pappe verschlossen, der mittels eines Klebers in der Kartuschhülse befestigt
und abgedichtet ist.
Claims (2)
1. Manöverkartusche für Geschütze, bestehend aus einer in einer Kartuschhülse befindlichen
Pulverladung und einer unter Einhaltung eines Verbrennungsraumes für die Pulverladung an
' der Innenwand der Kartuschhülse befestigten, beim Schuß zerfallenden Verdammung, dadurch
gekennzeichnet, daß die Größe des Verbrennungsraumes (4) durch einen lose in die Kartuschhülse (1) einsteckbaren, am oberen
Ende verschlossenen Hohlzylinder (5) aus einem schwer entflammbaren, beim Schuß in sich zerfallenden
Kunststoff, beispielsweise aufgeschäumtem Polystyrol, bestimmt ist, dessen oberes verschlossenes
Ende den Abschlußdeckel (6) des Verbrennungsraumes und eine Auflage für die Verdammung (3) bildet.
2. Manöverkartusche für Geschütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wandung des Hohlzylinders (5) aus einem rechteckigen, zu einem Zylinder gebogenen Mantelstück
besteht.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER40579A DE1290452B (de) | 1965-05-08 | 1965-05-08 | Manoeverkartusche |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DER40579A DE1290452B (de) | 1965-05-08 | 1965-05-08 | Manoeverkartusche |
Publications (1)
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ID=7406102
Family Applications (1)
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Country Status (5)
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| BE (1) | BE680518A (de) |
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| NL (1) | NL6605758A (de) |
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- 1966-04-28 NL NL6605758A patent/NL6605758A/xx unknown
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