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DE1066461B - - Google Patents

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Publication number
DE1066461B
DE1066461B DENDAT1066461D DE1066461DA DE1066461B DE 1066461 B DE1066461 B DE 1066461B DE NDAT1066461 D DENDAT1066461 D DE NDAT1066461D DE 1066461D A DE1066461D A DE 1066461DA DE 1066461 B DE1066461 B DE 1066461B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
case
cartridge
star
cartridge case
sleeves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1066461D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1066461B publication Critical patent/DE1066461B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02Cartridges, i.e. cases with charge and missile
    • F42B5/145Cartridges, i.e. cases with charge and missile for dispensing gases, vapours, powders, particles or chemically-reactive substances
    • F42B5/15Cartridges, i.e. cases with charge and missile for dispensing gases, vapours, powders, particles or chemically-reactive substances for creating a screening or decoy effect, e.g. using radar chaff or infrared material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

IW. bid. eigen
? α JAR. I960
DEUTSCHES
E 13679 VIII d/74 d
anme lde tag: 16; FEBRUAR 1957 b εκAnntmagh un g
der anmeldung und ausgabe der
aus leg eschrif τ: 1. o ktob e r 1959
Die Erfindung befaßt sich mit einer Patrone, die für Leucht-, Signal- oder ähnliche Zwecke gedacht ist und in ihren wesentlichen Teilen aus einer Patronenhülse mit Zündhütchen und einer z. B. Schwarzpulverladung besteht sowie ferner eine kurze oder lange Sternhüise aufweist.
Bei einer bekannten Patrone dieser Art werden, wie später noch an Hand der Zeichnungen zu erläutern sein wird, in die entsprechend lange, zumeist aus Metall bestehende Patronenhülse, in deren Boden das Zündhütchen mit Amboß eingesetzt ist, folgende Teile geladen: Die Ausstoß- oder Treibladung (zumeist Schwarzpulver), eine Abschlußscheibe, Verdämmungspfropfen, die Leucht- oder Signalsternhülse und schließlidh Abschlußscheiben und Pfropfen vor der Sternhülse. Letztere enthält eingepreßt einen Anfeuerungssatz, ferner einen Übertragungssatz und den Leucht- oder Signalsatz oder auch mehrere einzelne Leucht- bzw. Signalkörper. Die Patronenhülse wird bei der bekannten Patrone nach dem Füllen an der Mündung konisch eingezogen und dadurch verdämmt, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten.
Die in der Patronenhülse eingesetzten Leucht- oder Signalsternhülsen weisen verschiedene Längen auf, und auch ihr innerer Aufbau ist jeweils den besonderen Zwecken angepaßt. Bei den bekannten Ausführungen entspricht die Länge der Patronenhülsen den Abmessungen der Sternhülse, wodurch der Verbrauch an Material für die Patronenhülsen, z. B. Aluminium, Messing, Stahl od. dgl., verhältnismäßig hoch ist und auch die Fertigung infolge der verschiedenen Typen umständlich und vielfaltig wird.
Es ist auch bereits ein Leuchtgeschoß bekannt, bei dem die Leuchtmasse in einer für kleinkalibrige Handfeuerwaffen passenden, leicht verbrennbaren, dünnwandigen, zylindrischen Metallhülse mit hinten offenem Ende untergebracht ist. Dieses wird in den vorderen verengten Teil einer Patronenhülse nach Art einer normalen Infanteriegeschoßhülse eingesteckt, und zwar derart, daß das Feuer des Zündhütchens die Treibladung zur Explosion bringt und diese die Hülse nebst Leuchtmasse aus dem Lauf treibt und _e_nizündet. _
Durch d;
y.ne_Patrone geschaffen, bei der der Hauptvorteil darin zu sehen ist, daß die Patronenhülse für verschiedene Längen von Leucht- -oderSignalsternhülsen gleiche Abmessfeist— Erfindungsgemäß wird" dies "bei einer Patrone der bezeichneten Art dadurch erreicht, daß die—Sternhülse in ihrem unteren Teil flaschenhalsartig oder^konisch erweitert und die Patronenhülse mit ihrem offenen Ende um die Erweiterung herum, diese eng umfassend, CTuf diese" VV Me- ^liAtfW^MW^1
Leucht-, Signal- oder ähnliche Patrone
Anmelder:
Dr. Hermann Eger, Nürnberg, Großreuther Str. 210
Dr. Hermann Eger, Nürnberg, ist als Erfinder genannt worden
erheblich an Material für die Patronenhülse zu.sparen, sondern man erreicht auch ein geringeres Gewicht der Patronen, welches mit einem geringeren Patronenvolumen verbunden ist und eine größere Steighöhe der Sternhülsen und damit eine weitere Sichtbarkeit erlaubt. Ein weiterer, besonderer Vorzug der erfindungsgemäßen Patrone ist darin zu erblicken, daß durch die konische oder flaschenhalsartige Erweiterung der Sternhülse eine einer Verdammung entsprechende Stauung der Pulvergase erzielbar ist und somit die Gesetze der Physik, die zu einer normalen Schußentwicklung führen, vollständige Berücksichtigung erfahren, was von ausschlaggebender Bedeutung ist. Hierin, ist ein entscheidender Vorteil gegenüber den bekannten Anordnungen zu sehen, welche einen zylindrischen Übergang von der Patronenhülse zur Sternhülse aufweisen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus den Zeichnungen hervor, die neben der bisherigen Ausführungsform auch Beispiele der erfindungsgemäßen Patrone schematisch wiedergeben.
Fig. 1 und 2 zeigen eine bekannte Patrone, und zwar in kurzer und in langer Ausführung, während Fig. 3 und 4 gleichfalls für kurze und lange Sternhülsen eine erfindungsgemäße Patrone veranschaulichen ;
Fig. 5 läßt schließlich das Aussehen der Patronenhülse vor ihrer Anpassung an die Gestalt der Sternhülse erkennen.
Mach Hen Fig 1 und ?. h^gteht die bekannte Patrone aus der Patronenhülse 1, die zumeist aus Metall, insbesondere Aluminium, gefertigt wird. Wie aus den
Abbfldungen -ersichtlich ist, - erstreckt—sieh—d-ie-PatronenhiVlse-I-irber~die ganze Länge der Patrone 50—bis -zu deren Rand 25. In die Hülse 1 ist -das- Zündhütchen 2 eingesetzt, mittels dessen die _Schwarzpulverladung 3 zur . Zündung gebracht wird;~Vor der Ladung 3 sind ein Abschlußscheibchen 4 und ein ge-'Iocntef Tfzffir7ip«fen 5 ars^
' ■ ".^^PBPSgeWeii ι . Ä 909l>30/117

Claims (3)

  1. 'M
    Innerhalb der Patronenhülse 1 befindet sich weiterhin gemäß Fig. 1 eine kurze Leucht- oder Signalsternhülse 6Twährend die Fig. 2 an dieser Stelle eine fange Sternhülse 18 zeigt Letztere hat 6 Ausstoß sternhülsen-"24, die sich innerhalb der Patronenhülse !—befinden- und durch einen Einzug 14 der Hülse 1 verdämmt s&wie —vermittels--.der _ Nitrolackierung 15 gegen JE_e_ich_igkei.tseinfluß__geschützt sind.
    4. Beim Ziehen der Hülse kann die Leistung gesteigert-werden, gleichfalls beim Zusammenbau
    der—Patrone. - - .
    5. Infoig.-Verkürzung der Patronenhülse kann
    -5 an—S4e4l€—von_Aluminium ohne weiteres der billigere Stahl Verwendung finden, da dessen höheres spezifisches Gewicht bei der kurzen Hülse tragbar ist.
    Die weiteren Bezugsziffern, soweit sie in den "Fig. 1 und 2 vorhanden sind, haben folgende Bedeutung:
    7 bzw. 23 sind Anfeuerungssätze, mit 8 bzw. 22 sind die Leucht- oder Signalsätze bezeichnet. 9 bedeutet in beiden Figuren je eine Abschlußscheibe, während an den Stellen 10 der Sternhülsen eingezogen sind. Mit 11 sind weitere nitrolackierte Stellen angedeutet, und unter der Bezeichnung 12 sind die Abschlußfilzpfropfen wiedergegeben. Mit 13 sind jeweils Abschlußscheiben beziffert; 19 bedeuten Einlagepfropfen. In der Fig. 2 ist schließlich 20 ein Verzögerungssatz, während mit 21 die Pulverausstoßladung "bezeichnet ist. 24 sind, wie bereits erwähnt, die Ausstoßsternhülsen.
    In den Fig. 3 und 4, die eine erfindungsgemäße Ausführungsform veranschaulichen, bedeuten gleiche Bezugszeichen dieselben Teile wie in den Fig. 1 und 2. Zum Unterschied jedoch von der bekannten Patrone sind die Sternhülsen 6, 18 an den Stellen 16 flaschenhalsartig oder konisch nach unten zur Patronenhülse hin aufgeweitet. Die Patronenhülse legt sich unter Verengung an die Erweiterung an. Dieser die Erfindung bildende Einzug läßt nun vor allem den Vorteil erreichen, daß die Patronenhülse 26 erheblich kürzer sein kann und nicht mehr die gesamte Sternhülse 6 bzw. 18 umfassen muß. Hierdurch wird es möglich, erhebliche Mengen an z. B. Aluminium oder anderem wertvollem Material einzusparen und außerdem sowohl für kurze als auch für lange Sternhülsen denselben Typ der Patronenhülse zu verwenden. Die Ersparnisse an z. B. Aluminium bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Patronenhülsen betragen gegenüber der früheren Fertigung etwa 44% im Falle einer kurzen Hülse von 82 mm Länge; sie belaufen sich auf 65fl/o im Falle einer langen Hülse von 145 mm Länge. Als weitere Vorzüge der erfindungsgemäßen Patrone sind zu nennen:
    !.Einsparung an Füllmaterial, d.h. Pappscheiben, Filzpfropfen, Korkscheiben usw.
  2. 2. Geringerer Bedarf an Verpackungsmaterial.
  3. 3. Infolge der kürzeren und einheitlichen Form der Patronenhülse sind weniger Arbeitsgänge erforderlich, auch werden nur einfachere Werkzeuge benötigt.
    ö. Infolge der erfindungsgemäßen ^Ausbi ldung—der-Patronenhülse kann an Stelle von Metall auch Kunststoff Anwendung finden.
    Die Fig. 5 schließlich zeigt das Aussehen der Patronenhülse 26 nach dem Einsetzen der erfindungs-.gemäß bei 16 eingezogenen Sternhülse in einer Stufe der Fertigung. Es ist daraus ersichtlich, daß sich die Wände der Patronenhülse 26 zunächst in gerader Richtung erstrecken, worauf sie in einem einfachen Arbeitsgang der Form der eingezogenen Sternhülse z. B. durch Anpressen angepaßt werden, so daß sich
    ao die den Fig. 3 und 4 entnehmbare endgültige Form • der Patronenhülse 26 ergibt. Die Fuge zwischen den Hülsen 26 und 16 wird sodann bei 17 durch z. B. Lackieren abgedichtet. Diese Gestalt der Patronenhülse läßt die notwendige Verdämmung erreichen, um die vollständige Verwertung der Ladung beim Abschuß zu erzielen. Der Einzug der Patronenhülse 26 wird durch den zylindrischen Teil der Sternhülse über den Konus gleitend beim Abschuß aufgeweitet, und diese verläßt zentrisch geführt den Pistolenlauf.
    PATENTANSPRÜCHE:
    1. Leucht-, Signal- oder ähnliche Patrone, im wesentlichen bestehend aus einer Patronenhülse mit Zündhütchen und einer z. B. aus Schwarzpulver bestehenden Ladung sowie einer kurzen oder langen Sternhülse, dadurch gekennzeichnet, daß die Sternhülse (6,18) in ihrem unteren Teil (16) flaschenhalsartig oder konisch erweitert und die Patronenhülse (26) mit ihrem offenen Ende um die Erweiterung herum, diese eng umfassend, eingezogen ist.
    2. Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronenhülse (26) die Sternhülse (6, 18) nur teilweise umgibt.
    3. Patrone nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß gleiche Patronenhülsen (26) für Patronen mit verschieden langen Sternhülsen (6, 18) verwendbar sind.
    35
    40
    45
    50
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 303 918, 569057; österreichische Patentschrift Nr. 40 406.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 909 630/117 9.59
DENDAT1066461D Pending DE1066461B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1066461B true DE1066461B (de) 1959-10-01

Family

ID=592556

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1066461D Pending DE1066461B (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE1066461B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006117037A1 (de) * 2005-04-29 2006-11-09 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Tarn- und täuschmunition zum schutz von objekten gegen lenkflugkörper

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006117037A1 (de) * 2005-04-29 2006-11-09 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Tarn- und täuschmunition zum schutz von objekten gegen lenkflugkörper

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