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DE1033651B - Verfahren zur Reinigung von rohem Aceton - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von rohem Aceton

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Publication number
DE1033651B
DE1033651B DEST6798A DEST006798A DE1033651B DE 1033651 B DE1033651 B DE 1033651B DE ST6798 A DEST6798 A DE ST6798A DE ST006798 A DEST006798 A DE ST006798A DE 1033651 B DE1033651 B DE 1033651B
Authority
DE
Germany
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acetone
distillation
water
alkali
column
Prior art date
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Pending
Application number
DEST6798A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ExxonMobil Technology and Engineering Co
Original Assignee
Exxon Research and Engineering Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Exxon Research and Engineering Co filed Critical Exxon Research and Engineering Co
Publication of DE1033651B publication Critical patent/DE1033651B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/78Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C45/81Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change in the physical state, e.g. crystallisation
    • C07C45/82Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change in the physical state, e.g. crystallisation by distillation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/78Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C45/86Use of additives, e.g. for stabilisation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren zur Reinigung von rohem Aceton, insbesondere auf ein Verfahren zur Reinigung von rohem Aceton, in dem kleine, jedoch nicht unbedeutende Mengen Mesityloxyd und Aldehyde als Verunreinigungen enthalten sind.
Rohes, durch katalytische Verfahren hergestelltes Aceton enthält Aceton, Wasser und kleine Mengen anderer, niedriger und höher als Aceton siedender Carbonylverbindungen als Verunreinigungen, wie Mesityloxyd und Aldehyde, d. h. Propion- und Acetaldehyd. Obwohl diese Verunreinigungen, insbesondere das Mesityloxyd und die Aldehyde, nur in kleinen Mengen anwesend sind, ist es äußerst schwierig, sie durch übliche Fraktionierung zu entfernen. Sie sind auch die Ursache dafür, daß der Permanganattest des Produktes kurzzeitig ist und stellen mehr als 0,005 Gewichtsprozent als Formaldehyd berechnete Aldehyde dar. Das Produkt ist daher aus folgenden Gründen unbefriedigend:
1. Aceton mit einem unerwünschten Geruch eignet sich nicht für die Verwendung bei Farben- und Lackentfernungsmitteln, zur Herstellung überzogener Stoffe, Herstellung von Farben, Firnissen und Lacken.
2. Die Anwesenheit von Aldehyden und anderen Stoffen, die die Permanganatprüfzeit des Acetons herabsetzen, macht dieses Material für die Verwendung bei der Herstellung photographischer Filme ungeeignet.
3. Aceton, das Aldehyde enthält, ist für die Verwendung bei der Herstellung von Penicillin ungeeignet.
(Chemisch reines Aceton ist dadurch gekennzeichnet, daß es einen Siedebereich von 56 bis 580C, einen Permanganattest von mindestens 30 Minuten und weniger als 0,005 % Aldehyde, als Formaldehyd berechnet, hat.)
Wie bereits oben erwähnt wurde, ergeben sich bei der üblichen Fraktionierung zur Reinigung des rohen Acetons bestimmte Schwierigkeiten, d. h., sie ist sehr kostspielig, da hohe Rückflußverhältnisse erforderlich sind und nur geringe Ausbeuten eines Produktes erzielt werden, das den gewünschten Erfordernissen für chemisch reines Aceton entspricht.
Auch die Reinigung durch »Wasserextraktionsdestillation« bereitet gewisse Schwierigkeiten. Um eine maximale Ausbeute an chemisch reinem Aceton aus einem bestimmten rohen Aceton mittels dieser Destillationsart zu erzielen, ist es z. B. notwendig, ein volumetrisches Verhältnis zwischen Lösungsmittel und Beschickung von 17,5 :1 zu verwenden. Dies macht das Verfahren sowohl hinsichtlich des Betriebs als auch der Apparatur äußerst kostspielig.
Die vorliegende Erfindung sieht ein verbessertes Verfahren zur Reinigung von rohem Aceton, das durch geringe, jedoch nicht unbedeutende Mengen von anderen Carbonylverbindungen, wie Mesityloxyd und Aldehyde, verunreinigt ist und sich durch übliche Destillation nur Verfahren zur Reinigung
von rohem Aceton
Anmelder:
Esso Research and Engineering Company, Elizabeth, N. J. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. W. Beil und A. Hoeppener, Rechtsanwälte,
Frankfurt/M.-Höchst, Antoniterstr. 36
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 8. September 1952
schwer reinigen läßt, durch Behandlung mit Ätzalkalien und Destillation vor.
Bei diesem Verfahren wird eine Alkalilösung benutzt, die etwa 30 bis 35 Gewichtsprozent Alkalihydroxyd enthält. Die Behandlung wird bei einem Verhältnis der wäßrigen Alkalilösung zur Beschickung von 1 :1 bis 1 :2 etwa 30 Minuten lang durchgeführt. Nach Abtrennung der wäßrigen Alkaliphase wird die behandelte Mischung an einem mittleren Punkt in eine Kolonne für fraktionierte Destillation eingeführt. Dieser Kolonne wird laufend oberhalb des Einführungspunktes der acetonhaltigen Mischung Wasser in solcher Menge zugesetzt, daß ein volumetrisches Verhältnis von Wasser zu der Acetonbeschickung wie 2 bis 8:1 vorliegt. Aus der genannten Destillationszone wird eine im Gegenstrom zum inneren Wasserrückfluß aufwärts streichende, dampfförmige Mischung abdestilliert und aus der Destillationszone ein Destillat entfernt, das vorwiegend aus Wasser besteht, in dem praktisch alle Carbonylverunreinigungen neben etwas Aceton enthalten sind. Als Bodenfraktion werden Aceton und von Carbonylverunreinigungen freies Wasser abgezogen. Diese Bodenfraktion wird einer weiteren, üblichen Destillation unterworfen. Dabei wird am Kopf der Kolonne eine reine Acetonfraktion entnommen.
Die rohe Acetonbeschickung nach vorliegender Erfindung enthält vorwiegend Aceton, d. h. 70 bis 90 Gewichtsprozent und gewöhnlich 80 bis 90 Gewichtsprozent, und kleinere Mengen Wasser, Mesityloxyd und Aldehyde. Wie oben erklärt wurde, sind die Mesityloxyd- und Aldehydverunreinigungen, obwohl sie in sehr kleinen
809 560/482
Mengen anwesend sind, die Ursache für die größte Schwierigkeit bei der Reinigung von Aceton. Eine Analyse eines typischen Ausgangsmaterials wird in Tabelle I aufgeführt.
TabeUeI
86,8 Gewichtsprozent Aceton
2,3 Gewichtsprozent Wasser
0,5 Gewichtsprozent Mesityloxyd- und Aldehydverunreinigungen
10,3 Gewichtsprozent Isopropanol
Die Behandlung mit wäßrigem Natrium- oder Kaliumhydroxyd wird unter folgenden Bedingungen durchgeführt :
Gewichtsprozent Alkalihydroxyd
in Wasser 30 bis 35 %
bevorzugte Behandlungszeit ... 30 Minuten
Temperatur Atmosphärische,
d. h. etwa 15 bis 33° C Verhältnis des Ätznatrons (bzw. -kalis) zu Beschickung V/V... 1:1 bis 1: 2
Es wurde gefunden, daß diese Bedingungen ziemlich genau eingehalten werden müssen. Ist die Konzentration des Alkalihydroxyds zu hoch oder die Kontaktzeit zu lang, so kondensiert das Aceton unter Bildung von Mesityloxyd und Diacetonalkohol und gleichzeitiger Herabsetzung der Ausbeute. Dies wird in der nachstehenden Tabelle II gezeigt. Ist das Verhältnis des rohen Acetons zu der wäßrigen Alkalüösung zu hoch, so erhält man nur geringe Ausbeute an chemisch reinem Aceton. Dies wird weiter unten in Tabelle III gezeigt.
TabeUe II
Gewichtsprozent TCn τι+a TH- Volumetrisches Volumprozent
des bei der Be XYUH Lctü L Verhältnis rohes des verloren
handlung ver zeit Aceton zu wäß gegangenen
wendeten Na O H O LlH LL OU riger Alkalilösung Acetons
45 18 1:1 5,3
45 3 1:1 3,0
45 V2 1:1 2,9
40 1:1 1,8
35 1:1 1,1
TabeUe III
Wirkung des Volumens des in der Vorbehandlung verwendeten 35%igen Alkalihydroxyds auf die Ausbeute an chemisch reinem Aceton
Vorbehandlung VoIu-
metrisches
Verhältnis
NaOH-Lösung
Lösungs
mittel
Extraktions-Destillations-Säule Kopi
fraktion
Volum
prozent
rW
Anzahl
der
Böden
Äußeres
Rück-
fluß-
ver-
Böden Pro duktkolonne Ausbeute
an chemisch
reinem
Aceton,
bezogen auf
NaOH-
Lösung
Kon
takt
zeit
Beschickung VoIu-
metrisches
Verhältnis
des Lösungs-
Beschickung hältnis Äußeres
Rück-
fluß-
ver-
das rohe
Aceton
Stunden 1:1 Leitungs XiIlLLola j£tl
Beschickung
3,0 55 0:1 70 hältnis 94,3
35% V2 wasser 5,0:1 8:1
1:2 Leitungs 3,1 55 0:1 70 96,9
35% V2 wasser 5,2:1 8:1
1:9 Leitungs 3,0 55 0:1 70 80,2
35% Va wasser 5,2:1 8:1
Die erwähnte Destillation in Gegenwart von Wasser wird auch unter genau abgegrenzten Bedingungen durchgeführt:
Verhältnis von Wasser zu Beschickung V/V .. 2 bis 8:1
Kopf fraktion 2 bis 10 Volumprozent
organische Stoffe, bezogen auf die in der Beschickung Ursprunglieh anwesenden organischen Stoffe
Druck Atmosphärendruck
Die vorliegende Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung gezeigten Fließschemas besser verständlich.
In der gezeigten Anlage fließen 35 Gewichtsprozent wäßrige Natronlauge durch die Leitung 1 in den Misch- und Sammelbehälter 3. Rohes Aceton tritt in der doppelten Raummenge der wäßrigen Alkalilauge durch die Leitung 2 in den Behälter 3 ein, in dem die beiden Flüssigkeiten in innige Berührung miteinander gebracht werden, worauf man sie sich in eine obere organische und eine untere wäßrig-alkalische Phase trennen läßt. Letztere fließt durch die Leitung 4 aus dem Behälter 3 ab und wieder zurück in die Leitung 1. Versuche haben gezeigt, daß die Hauptmenge der unerwünschten Carbonylverunreinigungen nicht mit der Alkalilauge durch die Leitung 4 weggeführt, sondern in eine Form umgewandelt wird, in der sie in der nachfolgenden Destillationsstufe leicht entfernt werden kann. Offenbar entstehen aus den Carbonylverunreinigungen Produkte mit höherem Molekulargewicht, die sich bei der folgenden DestiUation am Kopf der Säule leichter absondern lassen.
Die abgetrennte, mit Alkali vorbehandelte, organische rohe Acetonphase wärmt man zweckmäßig bis dicht unter ihren Siedepunkt vor, z. B. auf 56°C; sie gelangt durch die Leitung 5 in die Fraktionierkolonne 6, die von einer üblichen Aufheizvorrichtung (in der Zeichnung nicht dargestellt) beheizt wird. Die Wasserkonzentration von 5:1 wird in dieser durch Einführung von etwa 900C warmem Wasser durch die Leitung 12 in den oberhalb des Einführungspunktes der Leitung 5 befindlichen Teil des Turmes 6 hergesteUt. Das Wasser ergibt einen inneren Flüssigkeitsrückfluß, der sich im Gegenstrom durch die der Rektifikation im oberen Teil des Turmes unterzogenen Dämpfe nach unten bewegt. Die oben etwa 90° G warm durch die Leitung? abströmenden Dämpfe enthalten in dieser »Kopffraktion 2 bis 10 Volumprozent organische Stoffe, bezogen auf den Gehalt an organischen
Stoffen in der rohen Acetonbeschickung. Diese Fraktion enthält somit nahezu alles Mesityloxyd, etwas Aceton, fast alle Aldehyde und etwas Alkohol; sie besteht größtenteils aus Wasser, in dem 5 bis 6 Volumprozent organischer Stoffe enthalten sind. Die Temperatur im Mittelteil des Turmes beträgt etwa 74° C und unten etwa 80,9° C. Der aus dem Turm 6 durch Leitung 8 ablaufende Rückstand enthält Aceton, Alkohol und Wasser, er fließt in einen zweiten Fraktionierturm 13, aus dem chemisch reines Aceton (Kp. 56,3° C) mit einer Dampftemperatur von 56 bis 58° C durch die Leitung 11 nach oben abgezogen wird. Der Alkohol und das Wasser verlassen den Turm 13 durch die Leitung 10.
Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, rohe Ketone von verschiedenen aldehydischen und ähnlichen Verunreinigungen durch Behandlung mit Alkalien mit gleichzeitiger Destillation zu trennen. Diese in gewissem Umfange mögliche Trennung betraf jedoch einerseits meist ganz andere Ketongemische als im vorliegenden Falle (insbesondere die Reinigung höherer Ketone, wie Methylisobutylketon), und außerdem war bei allen bekannten Verfahren dieser Art die Alkalibehandlung nicht von der Destillation getrennt. DieseTrennung ist das entscheidende Merkmal des vorliegenden Verfahrens, wobei es außerdem noch darauf ankommt, einerseits die Alkalibehandlung mit verhältnismäßig starken Lösungen innerhalb bestimmter kritischer Grenzen durchzuführen und andererseits bei der anschließenden Destillation, nach Abtrennung der wäßrigen Alkaliphase, eine besonders große Menge Wasser anzuwenden. Bei dem bekanntgewordenen Verfahren sind die Alkalimengen viel geringer, und die Lösungen sind auch schwächer. Aus diesen Gründen war es bei den bisherigen Verfahren nicht möglich, zu einer so vollständigen Reinigung der Ketone zu kommen wie im vorliegenden Falle für das Aceton.
Folgende Beispiele zeigen die Vorteile der vorliegenden Erfindung.
Beispiel 1
Es wurde ein Vergleich zwischen üblicher Destillation, »Wasser-Extraktions-DestillationA und dem kombinierten Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Reinigung von rohem Aceton angestellt. Die Behandlung der vorliegenden Erfindung wurde in folgender Weise durchgeführt: Die rohe Acetonbeschickung, deren Zusammensetzung oben angegeben wurde, vermischte man mit einer gleichen Raummenge 45%iger Natronlauge und rührte das Ganze 2 Stunden lang bei Zimmertemperatur in einem Misch- und Absetzbehälter durch. Nach Trennung der Schichten wurde die untere wäßrige Lauge abgezogen und die organische Schicht in einen Destillationsturm geschickt. Die Behandlungszeiten und die Verhältnisse von Ätzalkali zu Beschickung sind aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich.
Die extraktive Destillation ging dabei so vor sich, daß man das mit Alkali vorbehandelte Rohaceton in mittlerer Höhe in eine Fraktionierkolonne mit 55 Böden gab und gleichzeitig 9O0C warmes Wasser auf einen höher gelegenen Boden derselben Kolonne leitete, wobei das Verhältnis von Wasser zu Rohaceton 2:1 war. Hierbei wurde ohne Rückfluß gearbeitet. Die Kopffraktion bestand aus Wasser und Verunreinigungen und verließ die Kolonnen oben, während ein Bodenstrom aus Aceton mit etwas Alkohol und Wasser unten abfloß und in einen Fraktionierturm mit 40 Böden gelangte, bei dem ein äußeres Rückflußverhältnis von 8: 1 vorlag.
Die Ergebnisse werden in der folgenden Tabelle IV gezeigt. In Tabelle IV bedeutet der Wert 0:1 für das äußere Rückflußverhältnis, daß hierbei kein Rückfluß vorhanden war.
Tabelle IV
Vergleich der mit Alkalivorbehandlung durchgeführten Wasserextraktionsdestillation
mit üblicher Destillation und mit Wasserextraktionsdestillation zur Reinigung von Aceton
Vorbehandlung VoIu-
metrisches
Am oberen Ende der Säule
durchgeführte extraktive Destillation
Lösungs VoIu-
metrisches
Kopf
fraktion
Anzahl
JI
Äußeres Pro duktkolonne Äußeres Ausbeute cetons
der
ckung
a)
Verhältnis mittel Verhältnis Volum der
Böden
Rück- Rück- an chemisch
reinem
89,3
Ätznatron
zu
Beschickung
Leitungs Lösungsmittel
zu
Beschickung
prozent
der
Beschickung
55 IlUß-
ver-
hältnis
SuIi-
ver-
hältnis
Aceton
Kon 1 :1 wasser 2,0 6,2 0:1 An 8:1 Gewichts 84,9
takt Destil. 55 zahl prozent
bezogen auf
zeit
Stunden
keines Wasser 2,0 6,2 0:1 der
Böden
8:1 Gewicht 74,7
Lösung 2 keines 55 40 des A
in
Besch
45% keines keines 5,6 5:1 8:1 72,9
NaOH keine 40
keine 53,1
keine 40
(Übl. —_
Destil
lation)
1J Ausbeute an Aceton, das reiner als chemisch rein ist, bezogen auf 5%ige Fraktionen, in denen Aceton eine Permanganatstabilität von mehr als 120 Minuten hatte.
2) Ausbeuten an chemisch reinem Aceton, bezogen auf die Mischung aller Fraktionen, um die maximale Ausbeute an chemisch reinem Aceton festzustellen.
Diese Ergebnisse zeigen deutlich die durch das er- 65 Beispiel 2
findungsgemäße Verfahren erhaltene bedeutende Ver- Es wurde ein weiterer Vergleich zwischen dem bei
besserung in der Ausbeute an chemisch reinem Aceton optimalen Bedingungen durchgeführten Verfahren der vor- oder in der Ausbeute an Aceton, das reiner als »chemisch liegenden Erfindung und lediglich der »Wasserextraktionsrein« ist, im Vergleich mit den beiden anderen Verfahrens- destillation« unter ebenfalls optimalen Bedingungen gearten. 70 macht. Die Ergebnisse sind nachstehend verzeichnet.
TabeUe V
Vergleich zwischen der mit Alkalivorbehandlung
unter optimalen Bedingungen durchgeführten Wasserextraktionsdestillation und der ebenfalls unter optimalen Bedingungen durchgeführten gewöhnlichen Wasserextraktionsdestillation zur Reinigung von rohem Aceton
Lösung
Vorbehandlung
VoIu-
metrisches
Verhältnis
kaustische
Lösung
zu
Kontakt
zeit
Stunden
Beschickung
Lösungsmittel
VoIumetrisches Verhältnis
des Lösungsmittels zu
Beschickung
)estillationssä
Kopf
ule Äußeres
fraktion Anzahl Rück-
in Volum der fluß-
prozent der Böden ver-
Beschickung hältnis
3,0 55 0:1
3,1 55 0:1
Produktkolonne
Böden
Äußeres
Rück-
fluß-
ver-
hältnis
Ausbeuten an chemisch
reinem
Aceton, bez.
auf rohes
Aceton
keine
35%
NaOH
keine
keines
1:2
Leitungswasser
Leitungswasser
17,5:1
5,2:1 70 70
8:1 8:1
93,5 96,9
Bei Betrachtung dieser Ergebnisse verdienen besondere Erwähnung: die Ausbeute an chemisch reinem Aceton bei dem Verfahren nach der vorliegenden Erfindung war sehr hoch. Diese Höhe wurde trotz der Tatsache erreicht, daß in dem einfachen »Wasser-Extraktions-Destulations«- Verfahren ein Verhältnis des Lösungsmittels zur Beschickung verwendet wurde, das 3- bis 4mal größer als bei dem erfindungsgemäßen Verfahren war. Die Ergebnisse des erstgenannten Verfahrens waren daher, trotz der viel größeren Kosten, erheblich schlechter.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    30
    Verfahren zur Reinigung von rohem Aceton, das durch geringe, jedoch nicht unbedeutende Mengen von anderen Carbonylverbindungen, wie Mesityloxyd und Aldehyde, verunreinigt ist und sich durch übliche Destillation nur schwer reinigen läßt, durch Behandlung mit Ätzalkalien und Destillation, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Behandlung benutzte Alkalilösung etwa 30 bis 35 Gewichtsprozent Alkalihydroxyd enthält, daß die Behandlung bei einem Verhältnis der wäßrigen AlkaJilösung zur Beschickung von 1:1 bis 1:2 etwa 30 Minuten dauert, daß man die mit dem Alkali behandelte Mischung nach Abtrennung der wäßrigen Alkaliphase an einem mittleren Punkt in eine Kolonne für fraktionierte Destillation einführt, dieser Kolonne laufend oberhalb des Einführungspunktes der acetonhaltigen Mischung Wasser in solcher Menge zusetzt, daß ein volumetrisches Verhältnis von Wasser zu der Acetonbeschickung wie 2 bis 8:1 vorliegt, daß man aus der genannten Destillationszone eine im Gegenstrom zum inneren Wasserrückfluß aufwärts streichende, dampfförmige Mischung abdestilliert und aus der Destillationszone ein Destillat entfernt, das vorwiegend aus Wasser besteht, in dem praktisch alle Carbonylverunreinigungen neben etwas Aceton enthalten sind, und daß man als Bodenfraktion Aceton und von Carbonylverunreinigungen freies Wasser abzieht und daß man diese Bodenfraktion einer weiteren, üblichen Destillation unterwirft und dabei am Kopf der Kolonne eine reine Acetonfraktion entnimmt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 254615 und 2 575 244.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 809 560/482 7.58
DEST6798A 1952-09-08 1953-07-31 Verfahren zur Reinigung von rohem Aceton Pending DE1033651B (de)

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