DE1033651B - Verfahren zur Reinigung von rohem Aceton - Google Patents
Verfahren zur Reinigung von rohem AcetonInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren zur Reinigung von rohem Aceton, insbesondere
auf ein Verfahren zur Reinigung von rohem Aceton, in dem kleine, jedoch nicht unbedeutende Mengen Mesityloxyd
und Aldehyde als Verunreinigungen enthalten sind.
Rohes, durch katalytische Verfahren hergestelltes Aceton enthält Aceton, Wasser und kleine Mengen
anderer, niedriger und höher als Aceton siedender Carbonylverbindungen als Verunreinigungen, wie Mesityloxyd und
Aldehyde, d. h. Propion- und Acetaldehyd. Obwohl diese Verunreinigungen, insbesondere das Mesityloxyd und die
Aldehyde, nur in kleinen Mengen anwesend sind, ist es äußerst schwierig, sie durch übliche Fraktionierung zu
entfernen. Sie sind auch die Ursache dafür, daß der Permanganattest des Produktes kurzzeitig ist und stellen
mehr als 0,005 Gewichtsprozent als Formaldehyd berechnete Aldehyde dar. Das Produkt ist daher aus
folgenden Gründen unbefriedigend:
1. Aceton mit einem unerwünschten Geruch eignet sich nicht für die Verwendung bei Farben- und Lackentfernungsmitteln,
zur Herstellung überzogener Stoffe, Herstellung von Farben, Firnissen und Lacken.
2. Die Anwesenheit von Aldehyden und anderen Stoffen, die die Permanganatprüfzeit des Acetons herabsetzen,
macht dieses Material für die Verwendung bei der Herstellung photographischer Filme ungeeignet.
3. Aceton, das Aldehyde enthält, ist für die Verwendung bei der Herstellung von Penicillin ungeeignet.
(Chemisch reines Aceton ist dadurch gekennzeichnet, daß es einen Siedebereich von 56 bis 580C, einen Permanganattest
von mindestens 30 Minuten und weniger als 0,005 % Aldehyde, als Formaldehyd berechnet, hat.)
Wie bereits oben erwähnt wurde, ergeben sich bei der üblichen Fraktionierung zur Reinigung des rohen Acetons
bestimmte Schwierigkeiten, d. h., sie ist sehr kostspielig, da hohe Rückflußverhältnisse erforderlich sind und nur
geringe Ausbeuten eines Produktes erzielt werden, das den gewünschten Erfordernissen für chemisch reines
Aceton entspricht.
Auch die Reinigung durch »Wasserextraktionsdestillation« bereitet gewisse Schwierigkeiten. Um eine maximale
Ausbeute an chemisch reinem Aceton aus einem bestimmten rohen Aceton mittels dieser Destillationsart zu
erzielen, ist es z. B. notwendig, ein volumetrisches Verhältnis zwischen Lösungsmittel und Beschickung von
17,5 :1 zu verwenden. Dies macht das Verfahren sowohl hinsichtlich des Betriebs als auch der Apparatur äußerst
kostspielig.
Die vorliegende Erfindung sieht ein verbessertes Verfahren zur Reinigung von rohem Aceton, das durch
geringe, jedoch nicht unbedeutende Mengen von anderen Carbonylverbindungen, wie Mesityloxyd und Aldehyde,
verunreinigt ist und sich durch übliche Destillation nur Verfahren zur Reinigung
von rohem Aceton
von rohem Aceton
Anmelder:
Esso Research and Engineering Company, Elizabeth, N. J. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. W. Beil und A. Hoeppener, Rechtsanwälte,
Frankfurt/M.-Höchst, Antoniterstr. 36
Frankfurt/M.-Höchst, Antoniterstr. 36
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 8. September 1952
V. St. v. Amerika vom 8. September 1952
schwer reinigen läßt, durch Behandlung mit Ätzalkalien und Destillation vor.
Bei diesem Verfahren wird eine Alkalilösung benutzt, die etwa 30 bis 35 Gewichtsprozent Alkalihydroxyd
enthält. Die Behandlung wird bei einem Verhältnis der wäßrigen Alkalilösung zur Beschickung von 1 :1 bis 1 :2
etwa 30 Minuten lang durchgeführt. Nach Abtrennung der wäßrigen Alkaliphase wird die behandelte Mischung
an einem mittleren Punkt in eine Kolonne für fraktionierte
Destillation eingeführt. Dieser Kolonne wird laufend oberhalb des Einführungspunktes der acetonhaltigen
Mischung Wasser in solcher Menge zugesetzt, daß ein volumetrisches Verhältnis von Wasser zu der Acetonbeschickung
wie 2 bis 8:1 vorliegt. Aus der genannten Destillationszone wird eine im Gegenstrom zum inneren
Wasserrückfluß aufwärts streichende, dampfförmige Mischung abdestilliert und aus der Destillationszone ein
Destillat entfernt, das vorwiegend aus Wasser besteht, in dem praktisch alle Carbonylverunreinigungen neben
etwas Aceton enthalten sind. Als Bodenfraktion werden Aceton und von Carbonylverunreinigungen freies Wasser
abgezogen. Diese Bodenfraktion wird einer weiteren, üblichen Destillation unterworfen. Dabei wird am Kopf
der Kolonne eine reine Acetonfraktion entnommen.
Die rohe Acetonbeschickung nach vorliegender Erfindung enthält vorwiegend Aceton, d. h. 70 bis 90 Gewichtsprozent
und gewöhnlich 80 bis 90 Gewichtsprozent, und kleinere Mengen Wasser, Mesityloxyd und Aldehyde.
Wie oben erklärt wurde, sind die Mesityloxyd- und Aldehydverunreinigungen, obwohl sie in sehr kleinen
809 560/482
Mengen anwesend sind, die Ursache für die größte Schwierigkeit bei der Reinigung von Aceton. Eine Analyse
eines typischen Ausgangsmaterials wird in Tabelle I aufgeführt.
TabeUeI
86,8 Gewichtsprozent Aceton
2,3 Gewichtsprozent Wasser
0,5 Gewichtsprozent Mesityloxyd- und Aldehydverunreinigungen
10,3 Gewichtsprozent Isopropanol
10,3 Gewichtsprozent Isopropanol
Die Behandlung mit wäßrigem Natrium- oder Kaliumhydroxyd wird unter folgenden Bedingungen durchgeführt
:
Gewichtsprozent Alkalihydroxyd
in Wasser 30 bis 35 %
bevorzugte Behandlungszeit ... 30 Minuten
Temperatur Atmosphärische,
d. h. etwa 15 bis 33° C Verhältnis des Ätznatrons (bzw.
-kalis) zu Beschickung V/V... 1:1 bis 1: 2
Es wurde gefunden, daß diese Bedingungen ziemlich genau eingehalten werden müssen. Ist die Konzentration
des Alkalihydroxyds zu hoch oder die Kontaktzeit zu lang, so kondensiert das Aceton unter Bildung von Mesityloxyd
und Diacetonalkohol und gleichzeitiger Herabsetzung der Ausbeute. Dies wird in der nachstehenden Tabelle II
gezeigt. Ist das Verhältnis des rohen Acetons zu der wäßrigen Alkalüösung zu hoch, so erhält man nur geringe
Ausbeute an chemisch reinem Aceton. Dies wird weiter unten in Tabelle III gezeigt.
TabeUe II
| Gewichtsprozent | TCn τι+a TH- | Volumetrisches | Volumprozent |
| des bei der Be | XYUH Lctü L | Verhältnis rohes | des verloren |
| handlung ver | zeit | Aceton zu wäß | gegangenen |
| wendeten Na O H | O L· LlH LL OU | riger Alkalilösung | Acetons |
| 45 | 18 | 1:1 | 5,3 |
| 45 | 3 | 1:1 | 3,0 |
| 45 | V2 | 1:1 | 2,9 |
| 40 | 1:1 | 1,8 | |
| 35 | vÜ | 1:1 | 1,1 |
TabeUe III
Wirkung des Volumens des in der Vorbehandlung verwendeten 35%igen Alkalihydroxyds
auf die Ausbeute an chemisch reinem Aceton
| Vorbehandlung | VoIu- metrisches Verhältnis NaOH-Lösung |
Lösungs mittel |
Extraktions-Destillations-Säule | Kopi fraktion Volum prozent rW |
Anzahl der Böden |
Äußeres Rück- fluß- ver- |
Böden | Pro duktkolonne | Ausbeute an chemisch reinem Aceton, bezogen auf |
|
| NaOH- Lösung |
Kon takt zeit |
Beschickung | VoIu- metrisches Verhältnis des Lösungs- |
Beschickung | hältnis | Äußeres Rück- fluß- ver- |
das rohe Aceton |
|||
| Stunden | 1:1 | Leitungs | XiIlLLola j£tl Beschickung |
3,0 | 55 | 0:1 | 70 | hältnis | 94,3 | |
| 35% | V2 | wasser | 5,0:1 | 8:1 | ||||||
| 1:2 | Leitungs | 3,1 | 55 | 0:1 | 70 | 96,9 | ||||
| 35% | V2 | wasser | 5,2:1 | 8:1 | ||||||
| 1:9 | Leitungs | 3,0 | 55 | 0:1 | 70 | 80,2 | ||||
| 35% | Va | wasser | 5,2:1 | 8:1 | ||||||
Die erwähnte Destillation in Gegenwart von Wasser wird auch unter genau abgegrenzten Bedingungen
durchgeführt:
Verhältnis von Wasser zu Beschickung V/V .. 2 bis 8:1
Kopf fraktion 2 bis 10 Volumprozent
organische Stoffe, bezogen auf die in der Beschickung Ursprunglieh
anwesenden organischen Stoffe
Druck Atmosphärendruck
Die vorliegende Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung gezeigten Fließschemas besser verständlich.
In der gezeigten Anlage fließen 35 Gewichtsprozent wäßrige Natronlauge durch die Leitung 1 in den Misch-
und Sammelbehälter 3. Rohes Aceton tritt in der doppelten Raummenge der wäßrigen Alkalilauge durch die Leitung 2
in den Behälter 3 ein, in dem die beiden Flüssigkeiten in innige Berührung miteinander gebracht werden, worauf
man sie sich in eine obere organische und eine untere wäßrig-alkalische Phase trennen läßt. Letztere fließt
durch die Leitung 4 aus dem Behälter 3 ab und wieder zurück in die Leitung 1. Versuche haben gezeigt, daß die
Hauptmenge der unerwünschten Carbonylverunreinigungen nicht mit der Alkalilauge durch die Leitung 4
weggeführt, sondern in eine Form umgewandelt wird, in der sie in der nachfolgenden Destillationsstufe leicht
entfernt werden kann. Offenbar entstehen aus den Carbonylverunreinigungen Produkte mit höherem Molekulargewicht,
die sich bei der folgenden DestiUation am Kopf der Säule leichter absondern lassen.
Die abgetrennte, mit Alkali vorbehandelte, organische
rohe Acetonphase wärmt man zweckmäßig bis dicht unter ihren Siedepunkt vor, z. B. auf 56°C; sie gelangt durch
die Leitung 5 in die Fraktionierkolonne 6, die von einer üblichen Aufheizvorrichtung (in der Zeichnung nicht
dargestellt) beheizt wird. Die Wasserkonzentration von 5:1 wird in dieser durch Einführung von etwa 900C
warmem Wasser durch die Leitung 12 in den oberhalb des Einführungspunktes der Leitung 5 befindlichen Teil des
Turmes 6 hergesteUt. Das Wasser ergibt einen inneren Flüssigkeitsrückfluß, der sich im Gegenstrom durch die
der Rektifikation im oberen Teil des Turmes unterzogenen Dämpfe nach unten bewegt. Die oben etwa 90° G
warm durch die Leitung? abströmenden Dämpfe enthalten in dieser »Kopffraktion 2 bis 10 Volumprozent
organische Stoffe, bezogen auf den Gehalt an organischen
Stoffen in der rohen Acetonbeschickung. Diese Fraktion enthält somit nahezu alles Mesityloxyd, etwas Aceton,
fast alle Aldehyde und etwas Alkohol; sie besteht größtenteils aus Wasser, in dem 5 bis 6 Volumprozent
organischer Stoffe enthalten sind. Die Temperatur im Mittelteil des Turmes beträgt etwa 74° C und unten etwa
80,9° C. Der aus dem Turm 6 durch Leitung 8 ablaufende
Rückstand enthält Aceton, Alkohol und Wasser, er fließt in einen zweiten Fraktionierturm 13, aus dem chemisch
reines Aceton (Kp. 56,3° C) mit einer Dampftemperatur von 56 bis 58° C durch die Leitung 11 nach oben abgezogen
wird. Der Alkohol und das Wasser verlassen den Turm 13 durch die Leitung 10.
Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, rohe Ketone von verschiedenen aldehydischen und ähnlichen Verunreinigungen
durch Behandlung mit Alkalien mit gleichzeitiger Destillation zu trennen. Diese in gewissem Umfange
mögliche Trennung betraf jedoch einerseits meist ganz andere Ketongemische als im vorliegenden Falle
(insbesondere die Reinigung höherer Ketone, wie Methylisobutylketon), und außerdem war bei allen bekannten
Verfahren dieser Art die Alkalibehandlung nicht von der Destillation getrennt. DieseTrennung ist das entscheidende
Merkmal des vorliegenden Verfahrens, wobei es außerdem noch darauf ankommt, einerseits die Alkalibehandlung
mit verhältnismäßig starken Lösungen innerhalb bestimmter kritischer Grenzen durchzuführen und andererseits
bei der anschließenden Destillation, nach Abtrennung der wäßrigen Alkaliphase, eine besonders große Menge
Wasser anzuwenden. Bei dem bekanntgewordenen Verfahren sind die Alkalimengen viel geringer, und die
Lösungen sind auch schwächer. Aus diesen Gründen war es bei den bisherigen Verfahren nicht möglich, zu einer
so vollständigen Reinigung der Ketone zu kommen wie im vorliegenden Falle für das Aceton.
Folgende Beispiele zeigen die Vorteile der vorliegenden Erfindung.
Es wurde ein Vergleich zwischen üblicher Destillation, »Wasser-Extraktions-DestillationA und dem kombinierten
Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Reinigung von rohem Aceton angestellt. Die Behandlung der
vorliegenden Erfindung wurde in folgender Weise durchgeführt: Die rohe Acetonbeschickung, deren Zusammensetzung
oben angegeben wurde, vermischte man mit einer gleichen Raummenge 45%iger Natronlauge und rührte
das Ganze 2 Stunden lang bei Zimmertemperatur in einem Misch- und Absetzbehälter durch. Nach Trennung
der Schichten wurde die untere wäßrige Lauge abgezogen und die organische Schicht in einen Destillationsturm
geschickt. Die Behandlungszeiten und die Verhältnisse von Ätzalkali zu Beschickung sind aus der nachstehenden
Tabelle ersichtlich.
Die extraktive Destillation ging dabei so vor sich, daß man das mit Alkali vorbehandelte Rohaceton in mittlerer
Höhe in eine Fraktionierkolonne mit 55 Böden gab und
gleichzeitig 9O0C warmes Wasser auf einen höher gelegenen
Boden derselben Kolonne leitete, wobei das Verhältnis von Wasser zu Rohaceton 2:1 war. Hierbei
wurde ohne Rückfluß gearbeitet. Die Kopffraktion bestand aus Wasser und Verunreinigungen und verließ
die Kolonnen oben, während ein Bodenstrom aus Aceton mit etwas Alkohol und Wasser unten abfloß und in einen
Fraktionierturm mit 40 Böden gelangte, bei dem ein äußeres Rückflußverhältnis von 8: 1 vorlag.
Die Ergebnisse werden in der folgenden Tabelle IV gezeigt. In Tabelle IV bedeutet der Wert 0:1 für das
äußere Rückflußverhältnis, daß hierbei kein Rückfluß vorhanden war.
Vergleich der mit Alkalivorbehandlung durchgeführten Wasserextraktionsdestillation
mit üblicher Destillation und mit Wasserextraktionsdestillation zur Reinigung von Aceton
mit üblicher Destillation und mit Wasserextraktionsdestillation zur Reinigung von Aceton
| Vorbehandlung | VoIu- metrisches |
Am oberen Ende der Säule durchgeführte extraktive Destillation |
Lösungs | VoIu- metrisches |
Kopf fraktion |
Anzahl JI |
Äußeres | Pro duktkolonne | Äußeres | Ausbeute | cetons der ckung a) |
|
| Verhältnis | mittel | Verhältnis | Volum | der Böden |
Rück- | Rück- | an chemisch reinem |
89,3 | ||||
| Ätznatron zu Beschickung |
Leitungs | Lösungsmittel zu Beschickung |
prozent der Beschickung |
55 | IlUß- ver- hältnis |
SuIi- ver- hältnis |
Aceton | |||||
| Kon | 1 :1 | wasser | 2,0 | 6,2 | 0:1 | An | 8:1 | Gewichts | 84,9 | |||
| takt | Destil. | 55 | zahl | prozent bezogen auf |
||||||||
| zeit Stunden |
keines | Wasser | 2,0 | 6,2 | 0:1 | der Böden |
8:1 | Gewicht | 74,7 | |||
| Lösung | 2 | keines | 55 | 40 | des A in Besch |
|||||||
| 45% | keines | keines | 5,6 | 5:1 | 8:1 | 72,9 | ||||||
| NaOH | keine | 40 | ||||||||||
| keine | 53,1 | |||||||||||
| keine | 40 | |||||||||||
| (Übl. | —_ | |||||||||||
| Destil | ||||||||||||
| lation) | ||||||||||||
1J Ausbeute an Aceton, das reiner als chemisch rein ist, bezogen auf 5%ige Fraktionen, in denen Aceton eine Permanganatstabilität
von mehr als 120 Minuten hatte.
2) Ausbeuten an chemisch reinem Aceton, bezogen auf die Mischung aller Fraktionen, um die maximale Ausbeute an chemisch
reinem Aceton festzustellen.
Diese Ergebnisse zeigen deutlich die durch das er- 65 Beispiel 2
findungsgemäße Verfahren erhaltene bedeutende Ver- Es wurde ein weiterer Vergleich zwischen dem bei
besserung in der Ausbeute an chemisch reinem Aceton optimalen Bedingungen durchgeführten Verfahren der vor-
oder in der Ausbeute an Aceton, das reiner als »chemisch liegenden Erfindung und lediglich der »Wasserextraktionsrein«
ist, im Vergleich mit den beiden anderen Verfahrens- destillation« unter ebenfalls optimalen Bedingungen gearten.
70 macht. Die Ergebnisse sind nachstehend verzeichnet.
TabeUe V
Vergleich zwischen der mit Alkalivorbehandlung
unter optimalen Bedingungen durchgeführten Wasserextraktionsdestillation und der ebenfalls unter optimalen
Bedingungen durchgeführten gewöhnlichen Wasserextraktionsdestillation zur Reinigung von rohem Aceton
Lösung
Vorbehandlung
VoIu-
metrisches
Verhältnis
kaustische
Lösung
zu
Kontakt
zeit
zeit
Stunden
Beschickung
Lösungsmittel
VoIumetrisches Verhältnis
des Lösungsmittels zu
Beschickung
| )estillationssä Kopf |
ule | Äußeres |
| fraktion | Anzahl | Rück- |
| in Volum | der | fluß- |
| prozent der | Böden | ver- |
| Beschickung | hältnis | |
| 3,0 | 55 | 0:1 |
| 3,1 | 55 | 0:1 |
Produktkolonne
Böden
Äußeres
Rück-
fluß-
ver-
hältnis
Ausbeuten an chemisch
reinem
Aceton, bez.
auf rohes
Aceton
keine
35%
NaOH
NaOH
keine
keines
1:2
1:2
Leitungswasser
Leitungswasser
17,5:1
5,2:1 70 70
5,2:1 70 70
8:1 8:1
93,5 96,9
Bei Betrachtung dieser Ergebnisse verdienen besondere Erwähnung: die Ausbeute an chemisch reinem Aceton
bei dem Verfahren nach der vorliegenden Erfindung war sehr hoch. Diese Höhe wurde trotz der Tatsache erreicht,
daß in dem einfachen »Wasser-Extraktions-Destulations«-
Verfahren ein Verhältnis des Lösungsmittels zur Beschickung verwendet wurde, das 3- bis 4mal größer als
bei dem erfindungsgemäßen Verfahren war. Die Ergebnisse des erstgenannten Verfahrens waren daher, trotz der viel
größeren Kosten, erheblich schlechter.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:30Verfahren zur Reinigung von rohem Aceton, das durch geringe, jedoch nicht unbedeutende Mengen von anderen Carbonylverbindungen, wie Mesityloxyd und Aldehyde, verunreinigt ist und sich durch übliche Destillation nur schwer reinigen läßt, durch Behandlung mit Ätzalkalien und Destillation, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Behandlung benutzte Alkalilösung etwa 30 bis 35 Gewichtsprozent Alkalihydroxyd enthält, daß die Behandlung bei einem Verhältnis der wäßrigen AlkaJilösung zur Beschickung von 1:1 bis 1:2 etwa 30 Minuten dauert, daß man die mit dem Alkali behandelte Mischung nach Abtrennung der wäßrigen Alkaliphase an einem mittleren Punkt in eine Kolonne für fraktionierte Destillation einführt, dieser Kolonne laufend oberhalb des Einführungspunktes der acetonhaltigen Mischung Wasser in solcher Menge zusetzt, daß ein volumetrisches Verhältnis von Wasser zu der Acetonbeschickung wie 2 bis 8:1 vorliegt, daß man aus der genannten Destillationszone eine im Gegenstrom zum inneren Wasserrückfluß aufwärts streichende, dampfförmige Mischung abdestilliert und aus der Destillationszone ein Destillat entfernt, das vorwiegend aus Wasser besteht, in dem praktisch alle Carbonylverunreinigungen neben etwas Aceton enthalten sind, und daß man als Bodenfraktion Aceton und von Carbonylverunreinigungen freies Wasser abzieht und daß man diese Bodenfraktion einer weiteren, üblichen Destillation unterwirft und dabei am Kopf der Kolonne eine reine Acetonfraktion entnimmt.In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 254615 und 2 575 244.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 809 560/482 7.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US742496XA | 1952-09-08 | 1952-09-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1033651B true DE1033651B (de) | 1958-07-10 |
Family
ID=22118563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEST6798A Pending DE1033651B (de) | 1952-09-08 | 1953-07-31 | Verfahren zur Reinigung von rohem Aceton |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| GB (1) | GB742496A (de) |
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| DE102007045815A1 (de) | 2007-09-25 | 2009-04-09 | Magna Powertrain Ag & Co Kg | Getriebeeinheit |
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