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Schreibgerät mit einer durch Schalter zu betätigenden Beleuchtungseinrichtung
Die, Erfindung bezieht sich auf ein Schreibgerät mit einer über von außen durch
einen Schalter zu betätigenden Konta:lizt ein- und ausschaltbaren Beleu,dhtungsei,nri#dhtun"-
zum Aufhellen der zu beschreibenden Fläche.
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Neben mancherlei anderen Ausführungen ist ein Schreibgerä,t dieser
Art bekannt, bei welchem exzentrisch zu e#iner Stabbatterie und der unter ihr in
gleicher Achse angeordneten Beleuehtungseinrichtung eine sich über die gesamte Länge
d,2s Schreibgerätes erstreckende Hülse vorgesehen ist, in der eine Graphitmine durch
einen entsprechenden, von einer Schraube zu hetätigenden Mechanismus derart verschiebbax
ist, daß ihre Spitze entweder a-u#s dem Schreibgerät herausragt oder in dieses zurückgezogen
ist. Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Sichreibgerät wird statt dieser
Hülse mit einer durch Schraube versohiebbaren Graphitmine eine Kugelschreiberrnine
vorgesehen, die in an si,dh bekannter Weise im Schaft -entgegen der Wirkung einer
Rückhülfeder durch einen am 'hinteren Schaftende herausragenden Druckknopf im Schaft
so we#it verschoben werden kann, daß die Kugelschreibspitze ein Stück aus dem Schaft
vorsteht, in -,Vell,Chl,-T Lage sie automatisch verriegelt wird. Diese Verriegelung
erfolgt, wie an sich be-
kannt, mit Hiffe einer sich in Längsrir-htung des
Schaftes erstreckenden und an der Bewegung der Kugelschreibmine teilnehmenden Blattfeder
so-"vie eines an ihrem frefen Ende angeordneten abgesetzten Stiftes, der durch -einen
Längsschlitz der Schaftwandung ragt und am Schluß der Bewegung der Feder mit seinem
breiteren Teil in ein Loch am Ende des Schlitzes einrastet, aus welchein er zur
Entrieglung durch Zurückdrücken mit Hilfe der Klemmnase eines Klipps frei gernacht
werden kann.
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Gemäß der Erfindung wird der zum Verschieben der Kugelschreibermine
dienende Druckknopf gleichzeitig als Schalter für die Beleuchtungseinrichtung verwendet,
indem er a"us si#iner hintersten Grundstellung in zwei v2rschiedene, durch zwei
hintereinanderliegende Rastlöcber bestimmte Stellungen brinigbar, mithin die Kugelschreibermine
verschieden weit aus dem vorderen Schaftende herausschiebbar ist, wobei während
der Überführung des Druckknopfes in seine vorderste Stellung die von ihm verschobenen
Teile, den in ihrer Bewegungsbahn liegenden Kontakt zum Einschalt-en des Stromkreises
derBeleuchtungseinrichtung schließen, Zweckmäßig verläuft die Kugelschreibermine
wie die Hülse bei dem eingangs beschriebenen bekannten Schreibgerät in einer Längsnut
der im Querschnitt runden und den hinteren Teil des rund. durälaufenden Schaftes
ausfüllenden Stabbatterie, ist a:h-,r vor der Glühbirne- derart abgebogen, daß sie
mit ihrem voT-deren Ende in. die Achse des Schaftes zu liegen kommt, Ein sälthes
Abbiegen des vorderen Endcs einer Kugelschreiberminee isst bei Schreibgeräten mit
mehreren nebeneinander angeordneten und wahlweise in Schreibstellung überführbaren
Kugelschreibminen an sich bekannt.
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Zur Vereinfachung der Einridlitu-ng wird der Kugelschreibmine als
die eine .\1-.tallmant,el der Stromzuführung von der Batterie zur Glühbirne verwendet,
während als andert. Stromzuführung, wie an sich bekannt, eine den Sockelkontakt
der Glühbirne und den vorderen zentralen Pol der Batterie ständig v--rbind,2nde
Fc-der dient. Zu diesem Zweck ist die Fassung für die Glühbirne an dem hinteren,
beiderseits mit Isolierplatten abgedeckten Schenkel einer Z-förmig gestalteten,
mit ihrem Mittelteil pa;rallel zur Geräteachse verlaufenden Sc'hiene befestigt,
deren vorderer Schenkel von der Kuggelschreibmine durchdrungen wird und als Abstüt7ung
für das vordere Ende der Rückholf,2der dient. Dadurch wird zwischen der Glühbirne
und dem Metallmantel der Kugelschreihmin,- eine i2!elztrisd#li leitende Verbindung
hergestellt. Weiter ist für den gleichen Zweck die den Stift tragende Blattfe.der
mit ihren hinteren rechtwinklig abgebogenen Eild.e derart an der vorderen Sti.rnfläche
des Druckknopfes befestigt, daß das hintere Ende des Metallmantels der Kugelschreibmine
unter dem Druck der Rückholfeder ständig anliegt, und mit einer ausgedrückten Zunge
versehen, die sich in der vordersten Stellung des Druckknopfes federnd an den metallischen
Boden der Batterie antegt.- Die Batterie stützt sich zweckmäßig nach hinten gegen
einen inneren Schaftansatz in einer gewi.ss#2ii Entfernun,- von dem Druckknopf ab.
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Weitere Punkte der Erfindung he7ieli.cn sich auf
7weckmäßige
Gestaltungen von
In der Zeichnung ist das Schreibgerät gemäß der
Erfindung in einer beispielsweisen Ausfüllrungsform dargestellt. Es zeigt Fig.
1 einen Längsschnitt, Fig. 2 eine! Ansicht des hinteren Schaftteiles, Fig.
3 eine Ansicht des vorderen Schaftteiles, Fig. 4 eilic Seitenansicht der
Stabbatterie, Fig. 5 eine StirnansicIlt der Batterie, Fig. 6 eine
Ansicht des Druckknopfes.
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Fig. 7 eine Ansicht der Kontakt- und Verriegelungseinrichtung,
Fig. 8 die Fassung für die Glühbirne mit dein Widerlager für die auf der
Mine sitzende Feder und Fig. 9 eine Alisiifht des Refl-ektors.
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Der Schaft des Schreibgerätes besteht aus zwei zusammensteckbaren
Teilen 1 und 2. Von diesen ist der hintere Schaftteil 1 aus dünnem
Metall hergestellt und der vordere, sich am freien Ende kegelförtnig verjüng,eilde
Schaftteil 2 aus durchsichtigem, zumindest durchscheinendem Material, vorteilhaft
einem Kunst-,harz aus Äresvlsäureest,--#r- oder Polysterolbasis liergeste ic beiden
Schaft-, ellt. An der Stelle an weleller d* teile 1, 2 zusammengesteckt
werden, hat der Schaftteil 2 eine Rin#gnut, in welcher ein zusammendrückbar-cr,
federnder Ring 3 untergebracht ist. Der andere Schaftteil 1 hat eine
ringförmige Ausbauchung. in welch"- der federnde Ring 3 nach Zusammenstecken
der beiden Schaftteile 1 -, 2 einrastet.
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Der S#dhaftteil 1 enthält in seinem domartig ge-
stalteten
hinteren Ende 4 einen ihm angepaßten Druckst,empel 5, von welchem ein Druckknopf
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durch ein Lc"'lli nach außen herausragt. Außerdem ist ir, dem Schaftteil
1 eine Stabbatterie 7 untergebracht. Di-ese setzt sich mit ihrem hinteren
Ende an dem dolnartig gestalteten Ende 4 des Schaftteil-es 1 einem d,-,.-i
vorgesehenen Ansatz 8 auf, so daß sie in gewisser Entfernung von dem nach
außen gedrückteii Druckstempel 5 gehalten wird.
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. In dein Schreibgerät ist eine sieh nahezu über dessen gesamte
Länge erstreckende Ku,-;-,Is#,hreibermi-ne 9 exzentrisch angeordnet. Diese
verläuft dicht an der Wandung des Si#haftttilcs 1 in einer Längsnut
10 der Stabbatterie 7 und ist am vorderen Ende durch sanft-, Krümmungen
so abgebogen, daß das vordere, den Schaftteil 2 durchdringende End-,- in die Achs-,
des Schreihgerätes zu liegen kommt.
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Auf dem vor der Stabbatterie 7 geleg--nen Teil der Kugelschreibermine
9 ist --eine Rückholfeder 11 aufgesteckt welche hinten an einem Bund-,
12 der Kugelschreibermin..- 9 anli2 ' gt und sich mit dem vordereil
Epd-. an einem Führungsstück 13 für die Kugelschreibermine 9 abstützt.
Durch diese Rückholfeder 11
wird die Kugeischreiherminz 9 nach hinten
gedrückt und in Anlage all dem Druckstempel 5 gebalt.-n. Die Anlagest--11-.
der Kugelschreibermine 9 an dein Druckstempel 5 ist zweckmäßig etwas
eingekerbt. Die Rückhc)If-edc-r 11 drückt über die Kugelschreihermine
9 für gewöhnlich auch den Druckstempel 5 gegen (las domartige Ende
4 des Schaftteiles 1.
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; Das Führungsstück 13 für dic I,7-u.gelsc'h#reiberm1112
9 wird von dem vorderen SchciiI<el einer -Z-#£6rmig gestalteten Schiene
14 gebildet, wcIche mit ihrem mittleren Schenkel parallel zur Achse des #Scht#eibgerätes
verläuft. Der hinter,- Schenk,2115 dci-'g#hi,e-n,e14 trägt eine Fassung16 für ein-,
kleine ,Glühbirne 17. Die Fassung 16 kann als Edison--6der Swanfassung
ausgebildet sein. Sie liegt dem z-eii--tralen. Pol 18 der Stabbatterie
7 gegenüber, ohne di,2-s#n Pol 18 unmittelbar zu berühren. Der Sockelkontakt
der Glühbirne 17 ist aber mit dem zentralen Pol 18 durch eine Feder
19 leitend verbunden. Der -hintere Schenkel 15 der Schiene 14 ist
beiderseits durch Platt-en 20 aus Isolierstoff abgedeckt.
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Die Schiene 14 mit der Fassung 16 ist in den Schaftteil 2 eingesteckt.
Die den hinteren Schenkel 15 der ';chi-en-c 14 abdeckenden Platten 20 aus
Isolierstoff sind im Umfang so gestaltet, daß sie auf einem großen Teil ihres Umfanges
an der Innenwandung des Schaftteiles 2 geführt sind und damit der in den Scliaftt-ei.1
2 eingesetzten Schiene 14 einen fest-en Halt ,geben. Zur weiteren Sicherung der
Schiene 14 in dem Schaftteil 2 isi die Schiene 14 so breit gehalten, daß auch sie
sieh all der liin-,-iiwariduii- des Schaftteiles 2 führt und mit ihrem vorderen
Schenkel 13 auf dem Kontis der Bohrung des Schaftteiles 2 aufsitzt.
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Die ## 7orderfläche des Druckstempels5 ist durch ein Metallplättc#hen
21 abgedeckt. Dieses h#at ungefähr in der -Mitte der Druckstempelfläche eine herausgeboggene,
federnde Zunge22, welche durch entsprechend tiefes Eindrücken des Druckst-eiiipels5
an der hinteren Seite der Metallwandung der Stabbatterie7 zur Anlage gebracht werden
kann. Der Strom aus der Stabbatterie7 fließt dann über die Feder22 und das Metallplättchen21
in die si,ch an dieses 2#,letallplättchen21 anlegende Metallhülse der Kugelschreiberinine
9 und wird durch die Kugelschreibermine 9, das Führungsstück
13 sowie die Rückliolfeder 11 und die Schiene 14 in die Fassung
16
für die Glühbirne 17 geleitet. Der Strom ist dann ge-
schlossen,
so daß die Glühlampe 17 aufleuchtet.
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Das all der Vorderfläche des Druckstempels 5 angebrachte Metallplättohen
21 wird von dein rechtwinklig abgebogenen Endc Qiner Blattfeder 23 gebildet,
welche parallel zur Achse des Schreil.)gerätes verläuft und in einer längs gerichteten
Ausbauchung 24 des Schaftteiles 1 l,,egt. Die Blattfeder 23 trägt
am freien Ende zweifach abgesetzten Stift 25. Dieser ist in einem Langloch
26 der Ausbauchung 24 geführt. Das Langlozli 26 verbreitert sich all
dem nach (k- des Schreil-,-wer. , qtes zu gelegenen Eilde zu ;-#v?i Rastliicli..-!-ii
26c und 26 b derart, daß bei --iller des Steinpüls 5 und damit der
Blattfeder 23 zunächst der schwächste Teil des Stiftes 25 in dein
Lap-loch 26 gleitet, später der mittlere Teil des Stifte-s 25 in (las
Rastloch 26a -eintritt und am Schluß der breitere Teil des Stiftes25 in das Rastloch26b.
Dadurch kalin d,-r Drucksteinpel 5 beim Eindrücken ii, d2ii Schaftteil
1 in zwei verschiedenen Stellungen verriegelt -,v,-rden, Beim Eindrücken
des Druckstempels 5 in d2ii Schaftteil 1 wird auch die Kugelschreibermiiie
9 in Llängsrichtung Dabei wird das bei, Nichtg"-1)rat"-,iil des Schreibgerätes
in den -'#',ciiaft 1, 2 züidie Schreibkug-,el enthaltende Ende der li:,11-else,
9 aus dein Schreibgerät lierauscr-s '.211. J.c nachdem in welcher Stellung
der Druck-5 durch den abgesetzten Stift 25 verri,2.gelt wird, ragt das vorder-,
Ende der Kugelschreil-,ermin-, 9
mehr oder w--iiiger weit aus dein Sclireil-#,s,
gerät vor.
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Der Zwischenraum zwischen der Stal),1)atteri,e7 und dein ;ii Grundstellung
b--findlichen Druckstempel 5
einerseits und die --#.1"1>ieguiig
der Zun-222 and.2r,2rz41 seits ist null so gehalten, daß die Zunge 22 erst
dann am hinteren Ende der 7 zur Anlage wenn drei- Druckstempel
5 am weitesten in den Schaftteil 1 -,ingeschoben ist. Ess ist somit
möglich, di.2 Kug..-Ischreili2rniine9 durch weniger weit-es Verschieben des Druckstempels
5 in Schreibstellung züi bringen, ohne daß der Stromkreis der Beleuchtungseinrichtung
geseliloss2ii wird. Dieses Schließen find-2t
vielmehr erst dann
statt, wenn der Druckstempel 5
vollkommen in den Schaftteil 1 eingebracht
und die Kugelschreeibeermine 9 am weitesten aus dem Schreibgerät herausgeschoben
ist. Um die Kugelschreiber-mine 9 aus einer der beiden Schreibstellungen
wieder in den Schaft 1, 2 zurückzuführen, wird der zur Verriegelung des Druckstempels
5 an der Blattfeder 23
dienen-&, Stift 25 zurückgedrückt,
so, daß seine schwächste Stelle in das Langloch 26 zu stehen kommt. Die auf
der Kugelschreibermine 9 sitzende, unter Spannung stehende Rückholfeder
11 zieht dann die Kug,-Ischreibeermine 9 in den Schaft 1, 2
hinein. Zweckmäßig wird der zum Anklemmen des Schreibgerätes dienende Klipp
30 so am Schreibgerät angebracht, daß er das Langl.och 26 überfaßt
und mit seiner am freien Ende sitzenden Klemmnase über den beiden Rastlöchern
26 a, 26 b des Langloches 26 steht. P2i dieser Anordnung
kann das Ausrasten des Stiftes 2-5 Ourch cmen Druck auf das freie Ende des
federnden Klipps 30 herbeigeführt werden. Die Klemmnase des Klipps
30 muß nur so lang gehalten werden, daß sie sich mindestens über die beiden
Rastlöcher 26 a, 26 b
d,?s Lan-gloches 26 hinw--g -erstreckt.
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Wie bereits erwähnt, besteht der Schaftteil 2 des Schreibgerätes aus
durchsichtigem Material. Das von der Glühbirne 17 ausgehende Licht strahlt
im wesentlichen nach vorn und dL"rclidriiigt das als Lichtwerfer ausgebildete vordere
Ende27 des Sdhreib"-,erätes, in w-.Ich-em das die Kugel enthaltende Eilde der Kugelschreibermine
9 geführt ist. Damit ist während des Gebrauchs des Schreibgerätes die zu
beschreibc-nde Stcll.,- in #cinem gewissen Umkreis so weit erleuchtet, daß das Geschriehen2
gut zrl"-niibar ist. Zweckmäßig ist das hinter dem Lichtwerfer27 befindliche Stück
djs Schaftteiles 2 niattiert oder irgendwie durch Färbung abgedeckt, damit die in
ihm enthaltene Mechanik nicht sichtbar ist. Diese Mattierung oder Färbung soll sich
nun allerdings nicht ühzr den gesamt?n Um-Tang des Schaftteiles 2 erstrecken, sondern
in Höh2 der Glühbirne 17 ein Fenster 28 fr-,-i lassen, durch w--Iches das
Licht seitlich aus dem Schreibgerät ati.,#tr2tcii kann. Das geschieht aus dem Grunde,
um das Schreibgerät gleichzeitig auch als Taschenlampe v-,r##-2iid-eii zu können.
Damit -,rgibt sich ein weiterer #-zi-w-z#iiduiigsz%v,-clz des Schreibgerätes. Eine
Beeinträchtigung durch das seitlich ausstrahlende Licht heim Schreiben ist nicht
zu befürchten, da beim Sellreib2ii das Schreihgerät so gehalten werden kann, daß
dieses seitlich austretende Licht auf den zu b,-schreibenden Gegenstand gerichtet
ist. Nach hinten kann dann kein Licht in das Auge des Schreibenden dringen, weil
die dein Fenster 28 gegenüberliegende Seite des Schreibgerätes mattiert oder
farbig abgedeckt ist. Zweckmäßig wird hier an der Schien--, 14 noch ein Reflektor29
angebracht, welcher einen Teil dcs Lichtes der Glühbirne 17 durch das
Fenster 28 nach außen wirft. Dieser Reffektor 29 blendet das Licht
nach der dem Fenster 28 gegenüberliegenden S,-ite vollends ab,