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DE2838869A1 - Blockierfreie bremse mit vorrichtung zum nachfuellen von stroemungsmittel und nachfuellvorrichtung fuer diese bremse - Google Patents

Blockierfreie bremse mit vorrichtung zum nachfuellen von stroemungsmittel und nachfuellvorrichtung fuer diese bremse

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Publication number
DE2838869A1
DE2838869A1 DE19782838869 DE2838869A DE2838869A1 DE 2838869 A1 DE2838869 A1 DE 2838869A1 DE 19782838869 DE19782838869 DE 19782838869 DE 2838869 A DE2838869 A DE 2838869A DE 2838869 A1 DE2838869 A1 DE 2838869A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
chamber
pressure
compartment
brake
Prior art date
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Granted
Application number
DE19782838869
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English (en)
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DE2838869C2 (de
Inventor
Gilbert Kervagoret
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix France SA
Original Assignee
DBA SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by DBA SA filed Critical DBA SA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/32Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
    • B60T8/34Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration having a fluid pressure regulator responsive to a speed condition
    • B60T8/42Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration having a fluid pressure regulator responsive to a speed condition having expanding chambers for controlling pressure, i.e. closed systems

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

D.B.A. Bendix Lockheed ' " \ "
Air Equipement S.A. ' ;' Λ '
98 Bd Victor Hugo 31. August 1978
F-92115 Clichy Anwaltsakte M-4738
Blockierfreie Bremse mit Vorrichtung zum Nachfüllen von Strömungsmittel und Nachfüllvorrichtung für diese
Bremse
Die Erfindung betrifft eine blockierfreie Bremse für ein Kraftfahrzeug.
Eine bekannte blockierfreie Bremse umfaßt mindestens ein mit einem Rad des Fahrzeugs verbundenes Bremsste11gIied sowie eine von einem Fahrer gesteuerte Druckströmungsmittelquelle, die mit dem Bremsstellglied durch eine ein Blockierverhinderungsventil bildende Vorrichtung verbunden ist. Diese ein Ventil bildende Vorrichtung umfaßt ein normalerweise offenes Trennventil, über das die Druckströmung smittelquel Ie mit dem Bremsstellglied verbunden ist und das während des Bremsvorgangs auf das Abtasten einer Blockier- oder Schleudergefahr des Rades anspricht, um die Strömungsmittelverbindung zwischen der Druckströmungsmittelquelle und dem Bremsstellglied bis zum Ende der Bremsphase zu unterbrechen. Die ein Ventil
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bildende Vorrichtung umfaßt auch ein normalerweise geschlossenes (Ruhezustand) Überdruckventil, das zwischen dem Bremsstellglied und einem Niederdruckreservoir angeordnet ist und während eines Bremsvorgangs in Abhängigkeit vom Abgreifen einer folgenden oder kommenden Blockiergefahr öffnet, damit Bremsflüssigkeit vom Bremsstellglied zum Reservoir strömen kann. Während des blockierverhindernden Bremstaktes fällt somit der Druck stufenweise ab, wobei jede Stufe dem Abtasten einer Blockier- oder Schleudergefahr des Rades entspricht.
Eine Bremsanlage von der vorstehend beschriebenen Art ist in der FR-PS 2 235 027 von derselben Anmelderin bekanntgemacht worden.
Die ein Ventil bildende Einrichtung der französischen Patentschrift Nr. 2 235 027 ist von verhältnismäßig einfacher Auslegung und ermöglicht eine einwandfreie Arbeitsweise der blockierfreien Bremse. Es wurde jedoch versucht, die zu erzielende Bremswirkung weiter durch eine Bremsanlage mit ventilbildenden Vorrichtungen dieser Art zu verbessern. Insbesondere soll die hohe Bremswirkung bei einem Übergang von Boden mit schlechter Haftung auf Boden mit guter Haftung beibehalten werden, und die Erfindung betrifft besonders eine diesem Zweck gewidmete Vorrichtung.
Erfindungsgemäß ist eine blockierfreie Bremse mit mindestens einem Stellglied für eine mit einem Rad des Fahrzeugs verbundene Bremse, sowie eine durch einen Fahrer gesteuerte Druckströmungsmittelquel-Ie vorgesehen, die durch eine ein blockierverhinderndes Ventil bildende Vorrichtung mit dem BremsStellglied verbunden ist, wobei die Ventilvorrichtung normalerweise offen (im Arbeitszustand) ist, um
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die Druckströmungsmittelquelle an das Bremsstellglied anzuschließen, wobei die Ventilvorrichtung während eines Bremsvorgangs in Abhängigkeit von der Abtastung einer Blockier- oder Schleudergefahr des Rades arbeitet, um die Strömungsmittelverbindung zwischen der Druckströmungsmittelquelle und dem Bremsstellglied bis zum Ende der Bremsphase zu unterbrechen und damit anschließend noch während des Bremsvorgangs eine Strömungsmittelverbindung zwischen dem Bremsstellglied und einer Niederdruckquelle in Abhängigkeit vom Abgreifen einer Blockier- oder Schleudergefahr herzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß die blockierfreie Bremsanlage eine Vorrichtung zum Nachfüllen der Bremsen umfaßt, die ihrerseits ein Druckströmungsmittelreservoir sowie eine Leitung enthält, um das Reservoir mit dem Bremsstellglied zu verbinden, ferner dadurch, daß eine Einrichtung den Strömungsmittelstrom durch die Leitung steuert, daß die Steuereinrichtung ein in der Leitung angeordnetes Ventil besitzt, das normalerweise unter dem Druck des Reservoirs auf einen Ventilsitz gedrückt wird, sodann dadurch, daß eine Betätigungsvorrichtung in Abhängigkeit von der Druckdifferenz zwischen dem durch die Strömungsmittelquelle gelieferten Druck und dem stromabwärts vom Ventil herrschenden Druck arbeitet, um dieses Ventil zu öffnen, wenn die Druckdifferenz einen bestimmten Wert übersteigt.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt die Betätigungsvorrichtung ein Gehäuse mit einer Bohrung, in welcher ein Kolben gleitbar angeordnet ist, um die Bohrung in eine erste mit der durch einen Fahrer gesteuerten Druckströmungsmittelquelle verbundenen Kammer sowie in eine zweite Kammer zu unterteilen, die im Strömungsmittelweg stromabwärts vom Ventil angeordnet ist, wobei der Kolben einen Ventilstößel betätigt, um ein Schließteil des Ven-
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tils anzuheben, wenn der Druckunterschied zwischen der ersten und zweiten Kammer einen bestimmten Wert überschreitet.
Bei einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung enthält die zu den Bremsen führende Leitung, die stromabwärts von der zweiten Kammer angeordnet ist, eine Verengung, deren Hauptvorteil darin besteht, den Durchsatz der Nachfüllung der Bremsstellglieder zu steuern.
Die Erfindung ist nachstehend näher erläutert. Alle in der Beschreibung enthaltenen Merkmale und Maßnahmen können von erfindungswesentlicher Bedeutung sein. Die Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine schematische Allgemeindarstellung der erfin
dungsgemäßen blockierfreien Bremsanlage;
Fig. 2 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Nach
füllvorrichtung .
Fig. 1 zeigt eine Bremsanlage eines Kraftfahrzeugs mit einer durch einen Fahrer gesteuerten Druckströmungsmittelquelle 10. In dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Druckströmungsmittelquelle ein Hauptzylinder in Tandemanordnung, wobei eine erste Druckkammer 12 mit den Bremsstellgliedern 16 für die Vorderräder des Fahrzeugs und eine zweite Druckkammer 14 mit den Bremsstellgliedern für die Hinterräder des Fahrzeugs verbunden ist. Die Druckkammer 14 ist mit den BremsStellgliedern 18 über eine Gruppe von Steuerventilen 20 verbunden. Das Steuerventilaggregat 20 ist mit dem in der FR-PS 2 235 027 beschriebenen identisch und wird daher nicht mehr näher erläutert. Es sei nur festgestellt, daß das Steuerventilaggregat 20 in Ruhestellung normalerweise die Kammer 14 mit den
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Bremsstellgliedern 18 verbindet und diese von einer Niederdruckquelle mit einem Strömungsmittelreservoir trennt. Während eines Bremsvorgangs, d.h. von dem Äugenblick an, in welchem das Pedal niedergedrückt wird, arbeitet das Ventilaggregat 20 in Abhängigkeit von einem einen Blockierzustand mindestens eines der Hinterräder darstellenden Signal, um die Kammer 14 von den Bremsstellgliedern 18 bis zum Ende des Bremsvorgangs abzukuppeln. Während der Bremsphase bildet das Ventilaggregat 20 jedoch eine Verbindung zwischen den Bremsstellgliedern 18 und der Niederdruckquelle in Abhängigkeit von einem Abgreifen oder Abtasten einer Blockiergefahr von mindestens einem der Hinterräder.
Die Bremsanlage umfaßt auch eine Nachfüllvorrichtung 22. Diese besitzt ein Gehäuse 24, welches einen in drei Abteile 26,28,30 unterteilten Hohlraum bildet. Das Abteil 26 ist mit einem Druckspeicher 32 verbunden. Ferner ist es vom Abteil 30 durch eine Trennwand mit einer axialen Verbindungsleitung 34 abgetrennt. Ein Ventilteil, in diesem Falle eine Kugel 36, wird auf einen Lagersitz gedrückt, der an dem in das Abteil 26 mündenden Ende der Leitung 34 ausgebildet ist. Das Abteil 30 wird durch eine Bohrung geformt, in welcher ein Kolben 38 gleitbar angeordnet ist, der das Abteil in eine erste mit der Druckkammer 14 durch eine Leitung 15 verbundenen Kammer 40 und in eine zweite Kammer 42 unterteilt, die an die Axialleitung 34 angrenzt und über eine Leitung mit einer Verengung 44 mit den Bremsstellgliedern 18 in Verbindung steht. Aus dem Kolben 38 ragt eine Stange 46 heraus, um das Ventil 36 von seinem Lagersitz in Abhängigkeit von einem gegebenen Druckunterschied zwischen den Kammern 40,42 abzuheben.
Die Nachfülleinrichtung 22 umfaßt auch eine aus den folgenden Bau-
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teilen bestehende Vorrichtung: eine Blindbohrung 50 im Gehäuse 24 zur Aufnahme eines Kolbenkopfes 52, der an einem festen Teil des Fahrzeugs angebracht und angelenkt ist, so daß eine relative Bewegung zwischen den festen und den hängenden Teilen des Fahrzeugs eine Bewegung des Kolbens 52 in der Bohrung 50 verursacht, wodurch eine Volumenänderung der Kammer 54 in dieser Bohrung ausgelöst wird. Die Kammer 54 steht mit der Kammer 28 in Verbindung, die ihrerseits über eine Axialleitung 48 in einer Wand 49, welche die beiden Abteile trennt, mit dem Abteil 26 verbunden ist. Eine ein Rückschlagventil bildende Kugel 56 ist im Abteil 26 angeordnet und sitzt auf einem Ventilsitz auf, der am Ende der Leitung 48 ausgeformt ist, die in das Abteil 26 mündet. Zwischen den Kugeln 36 und 56 im Abteil 26 ist eine Rückholfeder 58 angeordnet.
Es sei bemerkt, daß das Abteil 28 über eine von ihm abgehende Leitung 60 mit dem Strömungsmittelreservoir des Hauptzylinders 10 in Verbindung steht. Der Kopf eines im Abteil 28 angeordneten Tellerventils 62 liegt stromungsmitteldicht an einem Absatz 51 im gleichen Abteil auf, um dieses vom Reservoir abzutrennen. Eine schwache an der Trennwand 49 anliegende Feder drückt das Tellerventil in die Schließstellung. Das Tellerventil 62 enthält ein Überdruckventil 70, das zwischen dem Abteil 28 und dem Strömungsmittelreservoir des Hauptzylinders montiert ist und verhindern soll, daß der Druck im Abteil 28 einen bestimmten Wert übersteigt, der im wesentlichen dem Maximalwert im Druckspeicher 32 entspricht.
Fig. 2 stellt einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel der in Fig. 1 gezeigten Nachfülleinrichtung 22 dar, wobei die gleichen oder gleichwertigen Bauteile der Fig. 1 die gleichen Bezugszei-
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chen besitzen. Es sei nur bemerkt, daß die Abteile 26,28,30 in einer abgesetzten Bohrung 80 im Gehäuse ausgebildet sind, welches einen zylinderförmigen Hauptkolben 82 enthält, der an einem Absatz in der abgesetzten Bohrung anliegt, und durch einen Stöpsel 84 gehalten wird. Der Hauptkolben ist mit einer Blindbohrung an beiden Enden versehen, um die Abteile 26,30 zu bilden. Die das Abteil 26 bildende Blindbohrung trägt nahe ihrem offenen Ende eine Beilagscheibe, die als Trennwand 49 sowie auch als Ventilsitz für die Kugel 56 dient. Die Kugel 36 wird gegen ihren Lagersitz über ein bewegliches Teil 26 durch die Rückholfeder 58 gedrückt. Das in Fig. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel besitzt keine Druckfeder für den Kolben 38, um dem Druck in der Kammer 40 entgegenzuwirken.
Die anhand der Fig. 1 und 2 beschriebenen Einrichtung arbeitet wie folgt:
Es sei angenommen, der Hauptzylinder 10 sei im Ruhezustand, und die Bremsstellglieder arbeiten nicht. Die Nachfülleinrichtung ist in der in den Figuren gezeigten Stellung. Bewegt sich das Fahrzeug, so tritt in der Aufhängung eine Auslenkung auf, und der Kolben 52 bewegt sich in der Bohrung 50 hin und her. Hat sich der Kolben 52 in einer Richtung bewegt, in welcher sich das Volumen der Kammer 54 vergrößert, wird in dem mit der Kammer 54 in Verbindung stehenden Abteil 28 ein Unterdruck erzeugt, wobei Strömungsmittel vom Reservoir des Hauptzylinders 10 über die Leitung 60 angesogen wird und das Ventil 62 abhebt, um in das Abteil 28 und die Kammer 54 einzudringen. Wenn sich jedoch der Kolben in Gegenrichtung bewegt, drückt er die in der Kammer 54 und im Abteil 28 eingeschlossene Flüssigkeit zusammen. Daher steigt der Druck im Abteil 28 an und bewirkt ein Schließen des Ventils 62 und ein öffnen des Ventils 56/
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welches der Feder 58 und dem Druck vom Druckspeicher 32 entgegenwirkt, um diesen neu aufzuladen.
Das Überdruckventil 70 ist so bemessen, daß der Speicher nur über einen maximalen Nenndruck hinaus aufgeladen werden kann. Wenn der Druck im Abteil 28 während des Ladens diesen Maximalwert zu überschreiten droht, öffnet das Ventil 70, und das überschüssige Strömungsmittel wird an das Reservoir des HauptZylinders abgegeben. Obwohl das überdruckventil bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel im Schließteil des Ventils 52 angeordnet ist, kann es natürlich in jeder anderen geeigneten Weise eingebaut sein.
Wenn der Fahrer die Bremsen bedient, erhöht sich der Strömungsmitteldruck in den Kammern 12,14, und die Bremsstellglieder 16,18 für die Vorder- und Hinterräder werden beaufschlagt. Jetzt kann Strömungsmittel frei über das Steuerventil 20 zwischen der Kammer 14 und den Bremsstellgliedern 18 fließen. Die Drücke in den Kammern 40,42 des Abteils 30 sind identisch, und das Ventil 36 bleibt geschlossen.
In Abhängigkeit vom Abtasten einer Blockiergefahr mindestens eines der Fahrzeughinterräder beaufschlagt eine herkömmliche elektronische Einrichtung 21, die mit einem Gerät zur Messung der Drehgeschwindigkeit der Hinterräder verbunden ist, das Steuerventilaggregat 20, wobei die Kammer 14 des HauptZylinders 10 vom Bremsstellglied 18 bis zum Ende des Bremsvorgangs abgetrennt bleibt, d.h. bis zu dem Augenblick, in welchem der Fahrer das Bremspedal freigibt. Andererseits verbindet das Ventilaggregat 20 die Bremsstellglieder 18 mit dem Reservoir des Hauptzylinders 10 in Abhängigkeit vom Ab-
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tasten einer Blockiergefahr von mindestens einem der Hinterräder des Fahrzeugs. Nach Abtastung der ersten Blockiergefahr fällt der Druck in den BremsStellgliedern in Abhängigkeit von jeder Abtastung einer Schleudergefahr ab. Wenn diese nicht mehr vorhanden ist, bleiben jedoch die Kammer 14 und die Stellglieder abgetrennt. Infolge des Druckabfalls in den Bremsstellgliedern 18 wird trotzdem ein genügend großer Druckunterschied zwischen den Kammern 40 und 42 erzeugt, um der Feder 43 (Fig. 1) entgegenzuwirken und das Ventil 36 von seinem Lagersitz abzuheben, wodurch der Druckspeicher 32 mit den Bremsstellgliedern 18 über die Leitung in der Wand 34, der Kammer 42 und der Engstelle 44 verbunden wird. Sobald jedoch das Ventil 36 öffnet, tritt auch an der Kugel 36 und am Ventilstößel 46 stromaufwärts von der Kammer 42 eine Verengung auf. Am Ende der Lösungs- oder Freigabezeit, d.h. wenn das der Haftung am Boden entsprechende Bremsmoment wieder normal wird, wird die Verbindung zwischen den Bremsstellglieder 18 und dem Reservoir unterbrochen, und die BremsStellglieder 18 werden vom Speicher 32 aus neu aufgeladen. Die Schnelligkeit des Druckanstiegs während des Nachfüllens wird durch die Verengung 44 gesteuert. Wenn der Druck in der Kammer 42 so hoch ist, daß der Kolben 38 nach links gedrückt wird (sowie auch von der Feder 43 im Falle der Fig. 1) , schließt das Ventil 36 wieder. Dies findet statt, vorausgesetzt, daß der vom Hauptzylinder 10 zur Kammer 40 geleitete Strömungsmitteldruck gegenüber dem in der Kammer 42 herrschenden Druck (der vom Speicher kommende Druck) nicht zu hoch ist, denn sonst kann das Ventil 36 nicht geschlossen werden. Zusammenfassend gesagt, wechseln sich somit während einer blockierverhindernden Bremsphase die Freigabeperioden mit Nachfüllperioden ab, in welchen der Speicher an die Bremsstellglieder entladen wird.
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ORIGINAL INSPECTED
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Erfindungsgemäß können somit die Bremsen automatisch mit Hilfe einer einfachen Vorrichtung nachgefüllt werden, ohne zusätzliche Magnetventile oder elektronische Steuervorrichtungen dafür zu verwenden .
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Claims (11)

  1. Patentansprüche
    Blockierfreie Bremse mit mindestens einem einem Rad eines Fahrzeuges zugeordneten Bremsstellglied, mit einer von einem Fahrer gesteuerten Druckstromungsmxttelquelle, die durch ein blockierverhinderndes Ventil mit dem Bremsstellglied verbunden ist, ferner mit einem Ventil in Arbeitsstellung, normalerweise offen, um die Druckströmungsmittelquelle mit dem Bremsstellglied zu verbinden, das während eines Bremsvorgangs in Abhängigkeit vom Abtasten einer Blockiergefahr des Rades die Strömungsmittelverbin-dung zwischen der Druckströmungsmittelquelle und dem Bremsstellglied bis zum Ende des Bremsvorgangs unterbricht sowie, um anschließend während des Bremsvorgangs eine Strömungsmittelverbindung zwischen dem Bremsstellglied und einer Niederdruckquelle in Abhängigkeit vom Abtasten einer Blockiergefahr herzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse eine Vorrichtung (22,32) zum Nachfüllen der Bremsen umfaßt, die ihrerseits ein Druckströmungsmittelreservoir (32) sowie eine Verbindungsleitung (26,42) besitzt, um das Reservoir (32) mit dem Bremsstellglied (18) zu verbinden, ferner dadurch, daß eine Vorrichtung (36,38) den Strö-
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    mungsmittelfluß durch diese Verbindung steuert, daß die Steuervorrichtung ein Ventilbauteil (36) umfaßt, das in der Verbindungsleitung angeordnet ist und normalerweise auf einen Ventilsitz vom Druck des Reservoirs (32) gedrückt wird, sodann dadurch, daß eine Betätigungsvorrichtung (3 8,46) in Abhängigkeit vom Druckunterschied zwischen dem von einem Fahrer gesteuerten Druck einer Strömungsmitteldruckquelle und dem Druck, der stromab vom Ventilbauteil (36) herrscht, dieses Ventil (36) öffnet, wenn der Druckunterschied einen bestimmten Wert überschreitet.
  2. 2. Blockierfreie Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (38,46) ein Gehäuse mit einer Bohrung umfaßt, in welcher ein erster Kolben (38) verschiebbar angeordnet ist, um die Bohrung in eine erste mit der von einem Fahrer gesteuerten Strömungsmitteldruckquelle verbundene Kammer (40) sowie in eine zweite Kammer (42) zu trennen, die im Strömungsmittelweg stromab von der Steuervorrichtung (36,38) angeordnet ist, sowie dadurch, daß der Kolben (38) einen Ventilstößel betätigt, um das Ventilbauteil (36) von seinem Ventilsitz abzuheben, wenn der Druckunterschied zwischen der ersten (40) und der zweiten Kammer (42) einen bestimmten Wert übersteigt.
  3. 3. Blockierfreie Bremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verengung (44) stromab von der zweiten Kammer (42) in der Leitung vorgesehen ist.
  4. 4. Blockierfreie Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsmitteldruckreservoir
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    - 3 einen Speicher (32) umfaßt.
  5. 5. Blockierfreie Bremse nach Anspruch 4, bei welcher die durch den Fahrer gesteuerte Druckströmungsmittelquelle auch ein Strömungsmittelreservoir umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachfülleinrichtung eine Vorrichtung zum Aufladen des Speichers umfaßt, daß diese Aufladevorrichtung ein Gehäuse mit einer Kammer von veränderlichem Volumen (28,54) besitzt, das durch einen zweiten Kolben (50) gesteuert wird, dessen Bewegungen von der Auslenkung der Aufhängung abhängen, ferner dadurch, daß ein erstes zwischen der Kammer mit veränderlichem Volumen (28,54) und dem Speicher (32) angeordnetes Rückschlagventil (56) verhindern soll, daß sich der Speicher (32) in die Kammer (28,54) entlädt und schließlich dadurch, daß die Kammer (28,54) auch mit dem Strömungsmittelreservoir (10) über ein zweites Rückschlagventil (62) verbunden ist/ wodurch sich die Kammer mit veränderlichem Volumen (28,54) mit Hydraulikflüssigkeit nach einem Druckabfall auffüllen kann, der durch eine Erhöhung des Kammervolumens verursacht wurde.
  6. 6. Blockierfreie Bremse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladevorrichtung ein Überdruckventil (70) enthält, welches den in der Kammer mit veränderlichem Volumen (28,54) herrschenden Druck auf einen bestimmten Wert beschränken soll.
  7. 7. Blockierfreie Bremse nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachfüllvorrichtung ein einziges die Aufladevorrichtung enthaltendes Gehäuse (24) umfaßt.
  8. 8. Blockierfreie Bremse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
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    daß das Schließteil (36) des Ventils und das Schließteil (56) des ersten Rückschlagventils in einer gemeinsamen Bohrung in dem eine Zwischenkammer (26) bildenden einzigen Gehäuse (24), die mit dem Speicher (32) in Verbindung steht, angeordnet sind, ferner dadurch, daß die entsprechenden Schließteile (36f56) normalerweise auf ihren Lagersitzen (34,49) aufliegen und schließlich dadurch, daß in der Zwischenkammer (26) eine Feder (58) vorgesehen ist, welche die Schließteile (36,56) auseinander und an ihre entsprechenden Lagersitze (34,49) andrückt.
  9. 9. Nachfüllvorrichtung für eine blockierfreie Bremse, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Gehäuse mit einem ersten (26) und einem zweiten Abteil (30) umfaßt, daß das erste Abteil (26) an einen Druckspeicher (32) anschließbar ist und mit dem zweiten Abteil (30) über eine erste Leitung (34) in Verbindung steht, v/eiter dadurch, daß im ersten Abteil (26) ein Ventilteil (36) angeordnet ist, welches mit einem am Ende der ersten Leitung (34) ausgebildeten Ventilsitz zusammenwirkt, um die Strömungsmittelverbindung zwischen dem ersten (26) und zweiten (42) Abteil so zu steuern, daß normalerweise diese Verbindung unterbrochen ist, sodann dadurch, daß ein Kolben (38) gleitbar im zweiten Abteil (30) angeordnet ist, um das zweite Abteil (30) in eine erste (40) und zweite Kammer (42) zu unterteilen, welche mit einer Bremsdruckquelle (10) und mindestens einem der durch die blockierfreie Bremse gesteuerten BremsStellglieder (18) verbunden ist und schließlich dadurch, daß das Ventilteil (36) in Abhängigkeit von der Bewegung des Kolbens (38) von seinem Sitz (34) abgehoben werden kann, wobei sich die Kolbenbewegung aus einem bestimmten Druckunterschied zwischen der ersten (40) und
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    .. 5 zweiten Kammer (42) ergibt.
  10. 10.Nachfüllvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (38) eine in die zweite Kammer (42) des zweiten Abteils (30) hineinragende Stange (46) umfaßt, die auch in die Leitung (34) eindringt, um das Ventilteil (36) abzuheben, ferner dadurch, daß die Stange (46) in Abhängigkeit von der Bewegung des Kolbens (38) dem vom Speicher (32) gelieferten Strömungsmitteldruck entgegenwirkt.
  11. 11.Nachfüllvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein im Gehäuse (24) ausgeformtes drittes Abteil (28) umfaßt, ferner dadurch, daß das dritte Abreil (28) mit dem ersten Abteil (26) mit einer Leitung (48) und einem Rückschlagventil (56) in Verbindung steht, sowie dadurch, daß das dritte Abteil (28) ein von der Bewegung eines zweiten Kolbens (52) in Abhängigkeit von der Auslenkung der Fahrzeugaufhängung gesteuertes veränderliches Volumen aufweist, um in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des zweiten Kolbens (52) Flüssigkeit von einer Niederdruckquelle (10) in das dritte Abteil (28) zu saugen oder die Flüssigkeit vom dritten Abteil (28) in das erste Abteil (26) zu leiten.
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