DE2838869A1 - Blockierfreie bremse mit vorrichtung zum nachfuellen von stroemungsmittel und nachfuellvorrichtung fuer diese bremse - Google Patents
Blockierfreie bremse mit vorrichtung zum nachfuellen von stroemungsmittel und nachfuellvorrichtung fuer diese bremseInfo
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Description
D.B.A. Bendix Lockheed ' " \ "
Air Equipement S.A. ' ;' Λ '
98 Bd Victor Hugo 31. August 1978
F-92115 Clichy Anwaltsakte M-4738
Blockierfreie Bremse mit Vorrichtung zum Nachfüllen von Strömungsmittel und Nachfüllvorrichtung für diese
Bremse
Die Erfindung betrifft eine blockierfreie Bremse für ein Kraftfahrzeug.
Eine bekannte blockierfreie Bremse umfaßt mindestens ein mit einem
Rad des Fahrzeugs verbundenes Bremsste11gIied sowie eine von einem
Fahrer gesteuerte Druckströmungsmittelquelle, die mit dem Bremsstellglied
durch eine ein Blockierverhinderungsventil bildende Vorrichtung verbunden ist. Diese ein Ventil bildende Vorrichtung umfaßt
ein normalerweise offenes Trennventil, über das die Druckströmung smittelquel Ie mit dem Bremsstellglied verbunden ist und das
während des Bremsvorgangs auf das Abtasten einer Blockier- oder Schleudergefahr des Rades anspricht, um die Strömungsmittelverbindung
zwischen der Druckströmungsmittelquelle und dem Bremsstellglied bis zum Ende der Bremsphase zu unterbrechen. Die ein Ventil
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bildende Vorrichtung umfaßt auch ein normalerweise geschlossenes (Ruhezustand) Überdruckventil, das zwischen dem Bremsstellglied
und einem Niederdruckreservoir angeordnet ist und während eines Bremsvorgangs in Abhängigkeit vom Abgreifen einer folgenden oder
kommenden Blockiergefahr öffnet, damit Bremsflüssigkeit vom Bremsstellglied
zum Reservoir strömen kann. Während des blockierverhindernden Bremstaktes fällt somit der Druck stufenweise ab, wobei
jede Stufe dem Abtasten einer Blockier- oder Schleudergefahr des Rades entspricht.
Eine Bremsanlage von der vorstehend beschriebenen Art ist in der FR-PS 2 235 027 von derselben Anmelderin bekanntgemacht worden.
Die ein Ventil bildende Einrichtung der französischen Patentschrift
Nr. 2 235 027 ist von verhältnismäßig einfacher Auslegung und ermöglicht
eine einwandfreie Arbeitsweise der blockierfreien Bremse. Es wurde jedoch versucht, die zu erzielende Bremswirkung weiter
durch eine Bremsanlage mit ventilbildenden Vorrichtungen dieser Art zu verbessern. Insbesondere soll die hohe Bremswirkung bei
einem Übergang von Boden mit schlechter Haftung auf Boden mit guter Haftung beibehalten werden, und die Erfindung betrifft besonders
eine diesem Zweck gewidmete Vorrichtung.
Erfindungsgemäß ist eine blockierfreie Bremse mit mindestens einem
Stellglied für eine mit einem Rad des Fahrzeugs verbundene Bremse, sowie eine durch einen Fahrer gesteuerte Druckströmungsmittelquel-Ie
vorgesehen, die durch eine ein blockierverhinderndes Ventil bildende Vorrichtung mit dem BremsStellglied verbunden ist, wobei die
Ventilvorrichtung normalerweise offen (im Arbeitszustand) ist, um
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die Druckströmungsmittelquelle an das Bremsstellglied anzuschließen,
wobei die Ventilvorrichtung während eines Bremsvorgangs in Abhängigkeit von der Abtastung einer Blockier- oder Schleudergefahr des Rades
arbeitet, um die Strömungsmittelverbindung zwischen der Druckströmungsmittelquelle
und dem Bremsstellglied bis zum Ende der Bremsphase zu unterbrechen und damit anschließend noch während des
Bremsvorgangs eine Strömungsmittelverbindung zwischen dem Bremsstellglied und einer Niederdruckquelle in Abhängigkeit vom Abgreifen
einer Blockier- oder Schleudergefahr herzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß die blockierfreie Bremsanlage eine Vorrichtung
zum Nachfüllen der Bremsen umfaßt, die ihrerseits ein Druckströmungsmittelreservoir
sowie eine Leitung enthält, um das Reservoir mit dem Bremsstellglied zu verbinden, ferner dadurch, daß eine
Einrichtung den Strömungsmittelstrom durch die Leitung steuert, daß die Steuereinrichtung ein in der Leitung angeordnetes Ventil besitzt,
das normalerweise unter dem Druck des Reservoirs auf einen Ventilsitz gedrückt wird, sodann dadurch, daß eine Betätigungsvorrichtung
in Abhängigkeit von der Druckdifferenz zwischen dem durch die Strömungsmittelquelle gelieferten Druck und dem stromabwärts
vom Ventil herrschenden Druck arbeitet, um dieses Ventil zu öffnen, wenn die Druckdifferenz einen bestimmten Wert übersteigt.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt die
Betätigungsvorrichtung ein Gehäuse mit einer Bohrung, in welcher ein Kolben gleitbar angeordnet ist, um die Bohrung in eine erste
mit der durch einen Fahrer gesteuerten Druckströmungsmittelquelle verbundenen Kammer sowie in eine zweite Kammer zu unterteilen, die
im Strömungsmittelweg stromabwärts vom Ventil angeordnet ist, wobei der Kolben einen Ventilstößel betätigt, um ein Schließteil des Ven-
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tils anzuheben, wenn der Druckunterschied zwischen der ersten und zweiten Kammer einen bestimmten Wert überschreitet.
Bei einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung
enthält die zu den Bremsen führende Leitung, die stromabwärts
von der zweiten Kammer angeordnet ist, eine Verengung, deren Hauptvorteil darin besteht, den Durchsatz der Nachfüllung der Bremsstellglieder
zu steuern.
Die Erfindung ist nachstehend näher erläutert. Alle in der Beschreibung
enthaltenen Merkmale und Maßnahmen können von erfindungswesentlicher
Bedeutung sein. Die Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine schematische Allgemeindarstellung der erfin
dungsgemäßen blockierfreien Bremsanlage;
Fig. 2 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Nach
füllvorrichtung .
Fig. 1 zeigt eine Bremsanlage eines Kraftfahrzeugs mit einer durch
einen Fahrer gesteuerten Druckströmungsmittelquelle 10. In dem in
Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Druckströmungsmittelquelle ein Hauptzylinder in Tandemanordnung, wobei eine erste Druckkammer
12 mit den Bremsstellgliedern 16 für die Vorderräder des
Fahrzeugs und eine zweite Druckkammer 14 mit den Bremsstellgliedern für die Hinterräder des Fahrzeugs verbunden ist. Die Druckkammer 14
ist mit den BremsStellgliedern 18 über eine Gruppe von Steuerventilen
20 verbunden. Das Steuerventilaggregat 20 ist mit dem in der FR-PS 2 235 027 beschriebenen identisch und wird daher nicht mehr
näher erläutert. Es sei nur festgestellt, daß das Steuerventilaggregat 20 in Ruhestellung normalerweise die Kammer 14 mit den
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Bremsstellgliedern 18 verbindet und diese von einer Niederdruckquelle
mit einem Strömungsmittelreservoir trennt. Während eines Bremsvorgangs, d.h. von dem Äugenblick an, in welchem das Pedal niedergedrückt
wird, arbeitet das Ventilaggregat 20 in Abhängigkeit von einem einen Blockierzustand mindestens eines der Hinterräder darstellenden
Signal, um die Kammer 14 von den Bremsstellgliedern 18 bis zum Ende
des Bremsvorgangs abzukuppeln. Während der Bremsphase bildet das Ventilaggregat 20 jedoch eine Verbindung zwischen den Bremsstellgliedern
18 und der Niederdruckquelle in Abhängigkeit von einem Abgreifen oder Abtasten einer Blockiergefahr von mindestens einem
der Hinterräder.
Die Bremsanlage umfaßt auch eine Nachfüllvorrichtung 22. Diese besitzt
ein Gehäuse 24, welches einen in drei Abteile 26,28,30 unterteilten Hohlraum bildet. Das Abteil 26 ist mit einem Druckspeicher
32 verbunden. Ferner ist es vom Abteil 30 durch eine Trennwand mit einer axialen Verbindungsleitung 34 abgetrennt. Ein Ventilteil,
in diesem Falle eine Kugel 36, wird auf einen Lagersitz gedrückt, der an dem in das Abteil 26 mündenden Ende der Leitung 34 ausgebildet
ist. Das Abteil 30 wird durch eine Bohrung geformt, in welcher ein Kolben 38 gleitbar angeordnet ist, der das Abteil in eine
erste mit der Druckkammer 14 durch eine Leitung 15 verbundenen Kammer
40 und in eine zweite Kammer 42 unterteilt, die an die Axialleitung 34 angrenzt und über eine Leitung mit einer Verengung 44
mit den Bremsstellgliedern 18 in Verbindung steht. Aus dem Kolben 38 ragt eine Stange 46 heraus, um das Ventil 36 von seinem Lagersitz
in Abhängigkeit von einem gegebenen Druckunterschied zwischen den Kammern 40,42 abzuheben.
Die Nachfülleinrichtung 22 umfaßt auch eine aus den folgenden Bau-
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teilen bestehende Vorrichtung: eine Blindbohrung 50 im Gehäuse 24 zur Aufnahme eines Kolbenkopfes 52, der an einem festen Teil des
Fahrzeugs angebracht und angelenkt ist, so daß eine relative Bewegung
zwischen den festen und den hängenden Teilen des Fahrzeugs eine Bewegung des Kolbens 52 in der Bohrung 50 verursacht, wodurch
eine Volumenänderung der Kammer 54 in dieser Bohrung ausgelöst wird.
Die Kammer 54 steht mit der Kammer 28 in Verbindung, die ihrerseits über eine Axialleitung 48 in einer Wand 49, welche die beiden Abteile
trennt, mit dem Abteil 26 verbunden ist. Eine ein Rückschlagventil bildende Kugel 56 ist im Abteil 26 angeordnet und sitzt auf
einem Ventilsitz auf, der am Ende der Leitung 48 ausgeformt ist, die in das Abteil 26 mündet. Zwischen den Kugeln 36 und 56 im Abteil 26 ist eine Rückholfeder 58 angeordnet.
Es sei bemerkt, daß das Abteil 28 über eine von ihm abgehende Leitung
60 mit dem Strömungsmittelreservoir des Hauptzylinders 10 in Verbindung steht. Der Kopf eines im Abteil 28 angeordneten Tellerventils
62 liegt stromungsmitteldicht an einem Absatz 51 im gleichen Abteil auf, um dieses vom Reservoir abzutrennen. Eine schwache
an der Trennwand 49 anliegende Feder drückt das Tellerventil in die Schließstellung. Das Tellerventil 62 enthält ein Überdruckventil
70, das zwischen dem Abteil 28 und dem Strömungsmittelreservoir des Hauptzylinders montiert ist und verhindern soll, daß
der Druck im Abteil 28 einen bestimmten Wert übersteigt, der im wesentlichen dem Maximalwert im Druckspeicher 32 entspricht.
Fig. 2 stellt einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel der in Fig. 1 gezeigten Nachfülleinrichtung 22 dar, wobei die gleichen
oder gleichwertigen Bauteile der Fig. 1 die gleichen Bezugszei-
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chen besitzen. Es sei nur bemerkt, daß die Abteile 26,28,30 in einer
abgesetzten Bohrung 80 im Gehäuse ausgebildet sind, welches einen zylinderförmigen Hauptkolben 82 enthält, der an einem Absatz in der
abgesetzten Bohrung anliegt, und durch einen Stöpsel 84 gehalten wird. Der Hauptkolben ist mit einer Blindbohrung an beiden Enden
versehen, um die Abteile 26,30 zu bilden. Die das Abteil 26 bildende Blindbohrung trägt nahe ihrem offenen Ende eine Beilagscheibe,
die als Trennwand 49 sowie auch als Ventilsitz für die Kugel 56 dient. Die Kugel 36 wird gegen ihren Lagersitz über ein bewegliches
Teil 26 durch die Rückholfeder 58 gedrückt. Das in Fig. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel besitzt keine Druckfeder für den Kolben 38, um
dem Druck in der Kammer 40 entgegenzuwirken.
Die anhand der Fig. 1 und 2 beschriebenen Einrichtung arbeitet wie
folgt:
Es sei angenommen, der Hauptzylinder 10 sei im Ruhezustand, und die
Bremsstellglieder arbeiten nicht. Die Nachfülleinrichtung ist in der in den Figuren gezeigten Stellung. Bewegt sich das Fahrzeug,
so tritt in der Aufhängung eine Auslenkung auf, und der Kolben 52 bewegt sich in der Bohrung 50 hin und her. Hat sich der Kolben 52
in einer Richtung bewegt, in welcher sich das Volumen der Kammer 54 vergrößert, wird in dem mit der Kammer 54 in Verbindung stehenden
Abteil 28 ein Unterdruck erzeugt, wobei Strömungsmittel vom Reservoir des Hauptzylinders 10 über die Leitung 60 angesogen wird
und das Ventil 62 abhebt, um in das Abteil 28 und die Kammer 54 einzudringen. Wenn sich jedoch der Kolben in Gegenrichtung bewegt,
drückt er die in der Kammer 54 und im Abteil 28 eingeschlossene Flüssigkeit zusammen. Daher steigt der Druck im Abteil 28 an und
bewirkt ein Schließen des Ventils 62 und ein öffnen des Ventils 56/
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welches der Feder 58 und dem Druck vom Druckspeicher 32 entgegenwirkt,
um diesen neu aufzuladen.
Das Überdruckventil 70 ist so bemessen, daß der Speicher nur über
einen maximalen Nenndruck hinaus aufgeladen werden kann. Wenn der Druck im Abteil 28 während des Ladens diesen Maximalwert zu überschreiten
droht, öffnet das Ventil 70, und das überschüssige Strömungsmittel wird an das Reservoir des HauptZylinders abgegeben. Obwohl
das überdruckventil bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
im Schließteil des Ventils 52 angeordnet ist, kann es natürlich in
jeder anderen geeigneten Weise eingebaut sein.
Wenn der Fahrer die Bremsen bedient, erhöht sich der Strömungsmitteldruck
in den Kammern 12,14, und die Bremsstellglieder 16,18 für
die Vorder- und Hinterräder werden beaufschlagt. Jetzt kann Strömungsmittel
frei über das Steuerventil 20 zwischen der Kammer 14 und den Bremsstellgliedern 18 fließen. Die Drücke in den Kammern
40,42 des Abteils 30 sind identisch, und das Ventil 36 bleibt geschlossen.
In Abhängigkeit vom Abtasten einer Blockiergefahr mindestens eines
der Fahrzeughinterräder beaufschlagt eine herkömmliche elektronische Einrichtung 21, die mit einem Gerät zur Messung der Drehgeschwindigkeit
der Hinterräder verbunden ist, das Steuerventilaggregat 20, wobei die Kammer 14 des HauptZylinders 10 vom Bremsstellglied
18 bis zum Ende des Bremsvorgangs abgetrennt bleibt, d.h. bis zu dem Augenblick, in welchem der Fahrer das Bremspedal freigibt.
Andererseits verbindet das Ventilaggregat 20 die Bremsstellglieder 18 mit dem Reservoir des Hauptzylinders 10 in Abhängigkeit vom Ab-
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tasten einer Blockiergefahr von mindestens einem der Hinterräder des Fahrzeugs. Nach Abtastung der ersten Blockiergefahr fällt der
Druck in den BremsStellgliedern in Abhängigkeit von jeder Abtastung
einer Schleudergefahr ab. Wenn diese nicht mehr vorhanden ist, bleiben jedoch die Kammer 14 und die Stellglieder abgetrennt. Infolge
des Druckabfalls in den Bremsstellgliedern 18 wird trotzdem ein genügend großer Druckunterschied zwischen den Kammern 40 und
42 erzeugt, um der Feder 43 (Fig. 1) entgegenzuwirken und das Ventil 36 von seinem Lagersitz abzuheben, wodurch der Druckspeicher
32 mit den Bremsstellgliedern 18 über die Leitung in der Wand 34, der Kammer 42 und der Engstelle 44 verbunden wird. Sobald jedoch
das Ventil 36 öffnet, tritt auch an der Kugel 36 und am Ventilstößel 46 stromaufwärts von der Kammer 42 eine Verengung auf. Am
Ende der Lösungs- oder Freigabezeit, d.h. wenn das der Haftung am Boden entsprechende Bremsmoment wieder normal wird, wird die Verbindung
zwischen den Bremsstellglieder 18 und dem Reservoir unterbrochen,
und die BremsStellglieder 18 werden vom Speicher 32 aus
neu aufgeladen. Die Schnelligkeit des Druckanstiegs während des Nachfüllens wird durch die Verengung 44 gesteuert. Wenn der Druck
in der Kammer 42 so hoch ist, daß der Kolben 38 nach links gedrückt wird (sowie auch von der Feder 43 im Falle der Fig. 1) ,
schließt das Ventil 36 wieder. Dies findet statt, vorausgesetzt, daß der vom Hauptzylinder 10 zur Kammer 40 geleitete Strömungsmitteldruck
gegenüber dem in der Kammer 42 herrschenden Druck (der vom Speicher kommende Druck) nicht zu hoch ist, denn sonst kann
das Ventil 36 nicht geschlossen werden. Zusammenfassend gesagt, wechseln sich somit während einer blockierverhindernden Bremsphase
die Freigabeperioden mit Nachfüllperioden ab, in welchen der Speicher an die Bremsstellglieder entladen wird.
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ORIGINAL INSPECTED
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Erfindungsgemäß können somit die Bremsen automatisch mit Hilfe
einer einfachen Vorrichtung nachgefüllt werden, ohne zusätzliche Magnetventile oder elektronische Steuervorrichtungen dafür zu verwenden
.
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Claims (11)
- PatentansprücheBlockierfreie Bremse mit mindestens einem einem Rad eines Fahrzeuges zugeordneten Bremsstellglied, mit einer von einem Fahrer gesteuerten Druckstromungsmxttelquelle, die durch ein blockierverhinderndes Ventil mit dem Bremsstellglied verbunden ist, ferner mit einem Ventil in Arbeitsstellung, normalerweise offen, um die Druckströmungsmittelquelle mit dem Bremsstellglied zu verbinden, das während eines Bremsvorgangs in Abhängigkeit vom Abtasten einer Blockiergefahr des Rades die Strömungsmittelverbin-dung zwischen der Druckströmungsmittelquelle und dem Bremsstellglied bis zum Ende des Bremsvorgangs unterbricht sowie, um anschließend während des Bremsvorgangs eine Strömungsmittelverbindung zwischen dem Bremsstellglied und einer Niederdruckquelle in Abhängigkeit vom Abtasten einer Blockiergefahr herzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse eine Vorrichtung (22,32) zum Nachfüllen der Bremsen umfaßt, die ihrerseits ein Druckströmungsmittelreservoir (32) sowie eine Verbindungsleitung (26,42) besitzt, um das Reservoir (32) mit dem Bremsstellglied (18) zu verbinden, ferner dadurch, daß eine Vorrichtung (36,38) den Strö-909812/0852ORIGINAL INtPECTSDmungsmittelfluß durch diese Verbindung steuert, daß die Steuervorrichtung ein Ventilbauteil (36) umfaßt, das in der Verbindungsleitung angeordnet ist und normalerweise auf einen Ventilsitz vom Druck des Reservoirs (32) gedrückt wird, sodann dadurch, daß eine Betätigungsvorrichtung (3 8,46) in Abhängigkeit vom Druckunterschied zwischen dem von einem Fahrer gesteuerten Druck einer Strömungsmitteldruckquelle und dem Druck, der stromab vom Ventilbauteil (36) herrscht, dieses Ventil (36) öffnet, wenn der Druckunterschied einen bestimmten Wert überschreitet.
- 2. Blockierfreie Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (38,46) ein Gehäuse mit einer Bohrung umfaßt, in welcher ein erster Kolben (38) verschiebbar angeordnet ist, um die Bohrung in eine erste mit der von einem Fahrer gesteuerten Strömungsmitteldruckquelle verbundene Kammer (40) sowie in eine zweite Kammer (42) zu trennen, die im Strömungsmittelweg stromab von der Steuervorrichtung (36,38) angeordnet ist, sowie dadurch, daß der Kolben (38) einen Ventilstößel betätigt, um das Ventilbauteil (36) von seinem Ventilsitz abzuheben, wenn der Druckunterschied zwischen der ersten (40) und der zweiten Kammer (42) einen bestimmten Wert übersteigt.
- 3. Blockierfreie Bremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verengung (44) stromab von der zweiten Kammer (42) in der Leitung vorgesehen ist.
- 4. Blockierfreie Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsmitteldruckreservoir@098 1 2/0SS2- 3 einen Speicher (32) umfaßt.
- 5. Blockierfreie Bremse nach Anspruch 4, bei welcher die durch den Fahrer gesteuerte Druckströmungsmittelquelle auch ein Strömungsmittelreservoir umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachfülleinrichtung eine Vorrichtung zum Aufladen des Speichers umfaßt, daß diese Aufladevorrichtung ein Gehäuse mit einer Kammer von veränderlichem Volumen (28,54) besitzt, das durch einen zweiten Kolben (50) gesteuert wird, dessen Bewegungen von der Auslenkung der Aufhängung abhängen, ferner dadurch, daß ein erstes zwischen der Kammer mit veränderlichem Volumen (28,54) und dem Speicher (32) angeordnetes Rückschlagventil (56) verhindern soll, daß sich der Speicher (32) in die Kammer (28,54) entlädt und schließlich dadurch, daß die Kammer (28,54) auch mit dem Strömungsmittelreservoir (10) über ein zweites Rückschlagventil (62) verbunden ist/ wodurch sich die Kammer mit veränderlichem Volumen (28,54) mit Hydraulikflüssigkeit nach einem Druckabfall auffüllen kann, der durch eine Erhöhung des Kammervolumens verursacht wurde.
- 6. Blockierfreie Bremse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladevorrichtung ein Überdruckventil (70) enthält, welches den in der Kammer mit veränderlichem Volumen (28,54) herrschenden Druck auf einen bestimmten Wert beschränken soll.
- 7. Blockierfreie Bremse nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachfüllvorrichtung ein einziges die Aufladevorrichtung enthaltendes Gehäuse (24) umfaßt.
- 8. Blockierfreie Bremse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,809812/0SS2daß das Schließteil (36) des Ventils und das Schließteil (56) des ersten Rückschlagventils in einer gemeinsamen Bohrung in dem eine Zwischenkammer (26) bildenden einzigen Gehäuse (24), die mit dem Speicher (32) in Verbindung steht, angeordnet sind, ferner dadurch, daß die entsprechenden Schließteile (36f56) normalerweise auf ihren Lagersitzen (34,49) aufliegen und schließlich dadurch, daß in der Zwischenkammer (26) eine Feder (58) vorgesehen ist, welche die Schließteile (36,56) auseinander und an ihre entsprechenden Lagersitze (34,49) andrückt.
- 9. Nachfüllvorrichtung für eine blockierfreie Bremse, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Gehäuse mit einem ersten (26) und einem zweiten Abteil (30) umfaßt, daß das erste Abteil (26) an einen Druckspeicher (32) anschließbar ist und mit dem zweiten Abteil (30) über eine erste Leitung (34) in Verbindung steht, v/eiter dadurch, daß im ersten Abteil (26) ein Ventilteil (36) angeordnet ist, welches mit einem am Ende der ersten Leitung (34) ausgebildeten Ventilsitz zusammenwirkt, um die Strömungsmittelverbindung zwischen dem ersten (26) und zweiten (42) Abteil so zu steuern, daß normalerweise diese Verbindung unterbrochen ist, sodann dadurch, daß ein Kolben (38) gleitbar im zweiten Abteil (30) angeordnet ist, um das zweite Abteil (30) in eine erste (40) und zweite Kammer (42) zu unterteilen, welche mit einer Bremsdruckquelle (10) und mindestens einem der durch die blockierfreie Bremse gesteuerten BremsStellglieder (18) verbunden ist und schließlich dadurch, daß das Ventilteil (36) in Abhängigkeit von der Bewegung des Kolbens (38) von seinem Sitz (34) abgehoben werden kann, wobei sich die Kolbenbewegung aus einem bestimmten Druckunterschied zwischen der ersten (40) und909812/0SS22838863.. 5 zweiten Kammer (42) ergibt.
- 10.Nachfüllvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (38) eine in die zweite Kammer (42) des zweiten Abteils (30) hineinragende Stange (46) umfaßt, die auch in die Leitung (34) eindringt, um das Ventilteil (36) abzuheben, ferner dadurch, daß die Stange (46) in Abhängigkeit von der Bewegung des Kolbens (38) dem vom Speicher (32) gelieferten Strömungsmitteldruck entgegenwirkt.
- 11.Nachfüllvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein im Gehäuse (24) ausgeformtes drittes Abteil (28) umfaßt, ferner dadurch, daß das dritte Abreil (28) mit dem ersten Abteil (26) mit einer Leitung (48) und einem Rückschlagventil (56) in Verbindung steht, sowie dadurch, daß das dritte Abteil (28) ein von der Bewegung eines zweiten Kolbens (52) in Abhängigkeit von der Auslenkung der Fahrzeugaufhängung gesteuertes veränderliches Volumen aufweist, um in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des zweiten Kolbens (52) Flüssigkeit von einer Niederdruckquelle (10) in das dritte Abteil (28) zu saugen oder die Flüssigkeit vom dritten Abteil (28) in das erste Abteil (26) zu leiten.909812/0852
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