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DE2162805A1 - Bisaminimidverbindungen sowie Verwendung derselben - Google Patents

Bisaminimidverbindungen sowie Verwendung derselben

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Publication number
DE2162805A1
DE2162805A1 DE19712162805 DE2162805A DE2162805A1 DE 2162805 A1 DE2162805 A1 DE 2162805A1 DE 19712162805 DE19712162805 DE 19712162805 DE 2162805 A DE2162805 A DE 2162805A DE 2162805 A1 DE2162805 A1 DE 2162805A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photographic
sensitive
light
link
silver halide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712162805
Other languages
English (en)
Inventor
Masao Hino Tokio; Wada Tsuneo Tokio; Yamaguchi Hisashi Hachioji Tokio; Sugita Sadao Hanno Saitama; Ishihara (Japan). M
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Konica Minolta Inc
Original Assignee
Konica Minolta Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Konica Minolta Inc filed Critical Konica Minolta Inc
Publication of DE2162805A1 publication Critical patent/DE2162805A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/76Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
    • G03C1/85Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers characterised by antistatic additives or coatings
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/29Development processes or agents therefor
    • G03C5/305Additives other than developers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

UMW ZeIdMII
: Dr.F./ek foVS
Bisaminimidverbindungen sowie Verwendung derselben
Die Erfindung betrifft neue Bisaminimidverbindungen in Form von Bisacylhydraziniumverbindungen. Insbesondere betrifft die Erfindung lichtempfindliche, photographische Silberhalogenidaufzeichnungsmaterialien mit einem Gehalt an Bisacylhydraziniumsalzen der später angegebenen Formeln.
Der Erfindung lag vornehmlich die Aufgabe zugrunde, ein lichtempfindliches, photographisches Silberhalogenidaufzeiehnungstnaterial zu schaffen, bei dessen Herstellung und Verwendung weniger statische Probleme auftreten. Ferner lag der Erfindung noch die Aufgabe zugrunde, ein licht« empfindliches radiographisches Aufzeichnungsmaterial mit verbesserter Farbtönung sowie ein lichtempfindliches, farbphotographisches Aufzeichnungsmaterial mit ausgezeichnetem Auflösevermögen und hervorragender Körnigkeit zu schaffen.
Beim Entwickeln lichtempfindlicher, photographischer Silber· halogenidaufzeichnungsmaterialien bilden sich auf deren Oberfläche häufig verästelte oder flaumige fortschreitende
209831/1139
•»Ρ —
Flecken. Diese fortschreitenden oder linearen Flecken werden als sogenannte "statische Marken" bezeichnet und beruhen vermutlich auf der Tatsache, daß sich die Oberfläche des lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials infolge Reibung statisch auflädt und daß das lichtempfindliche Material bei der Entladung dieser statischen Ladung "angeregt" wird. Die durch eine statische Aufladung bedingten Probleme führen jedoch nicht nur zur Bildung statischer Marken, sondern begünstigen auch das Haftenbzw. Hängenbleiben von Staub auf der Oberfläche des betreffenden lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials. Derartige statische Probleme treten zwangsläufig jedesmal dann auf, wenn lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterialien einer Reibung ausgesetzt sind. Beispiele hierfür sind das Auftragen photographischer Emulsionen auf Schichtträger, das Schneiden und Abpacken der erhaltenen Filmstreifen oder -bögen in Ifcssetten, das Herausnehmen der Filmbögen bzw. -streifen aus den Kassetten zur Belichtung und insbesondere, wenn Kinofilme belichtet oder vor der Entwicklung gehandhabt werden. Statische Probleme treten jedoch auch auf, wenn lichtempfindliche Aufzeich» nungsmaterialien bei einer sukzessiven Belichtung durch die Kamera gezogen werden. So bildet sich, wenn ein lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das durch Beschichten eines Schichtträgers mit einer photographischen Emulsion und Antrocknen derselben hergestellt und anschließend aufgerollt wurde, beim sukzessiven Abrollen bzw. Abwickeln zur anschließenden Belichtung zwischen der Oberfläche und der Rückseite des Films zum Zeitpunkt des Verlassene der Rolle eine statische Ladung aus. Wenn ferner ein lichtempfindliches, photographisohes Kopierpapier auf einem Weicheisenblech getrocknet wird, bildet sich zwischen der Oberfläche des Films und der Metalloberfläche zum Zeitpunkt des Abhebens des Kopierpapiers eine statische Ladung aus.
209831/1131
Auf Grund dieser statischen Aufladung können die abgenommenen Kopierpapiere nicht sofort aufeinandergelegt werden.
Um nun derartige statische Probleme zu verhindern« wurde bisher häufig einer bestimmten Schicht eines lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials eine feuchtigkeitsabsorbierende Substanz einverleibt. Diese Maßnahme hat sich jedoch lediglich zu einem Zeitpunkt« an dem eine relativ hohe Feuchtigkeit herrscht« als wirksam erwiesen; zum Zeltpunkt der Trocknung, an welchem ebenfalls häufig statische Probleme auftreten« hat sie sich jedoch als unwirksam erwiesen. Weiterhin wird ein eine Feuchtigkeit absorbierende Substanz enthaltendes« lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial an seiner Ober» fläche« d.h. filmseitig« klebrig, wenn der Feuchtigkeitsgehalt der Umgebung sehr hoch ist. Neben derartigen feuehtigkeitsabsorbierenden Substanzen ist auch bereits eine beträchtliche Anzahl von antistatisch wirkenden Verbindungen bekanntgeworden. Zur Verwendung in lichtempfindlichen, photographischen AufZeichnungsmaterialien müssen derartige antistatische Mittel jedoch verschiedenen Anforderungen gerecht werden. So dürfen sie beispielsweise die photographischen Eigenschaften des lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials« z.B. dessen Empfindlichkeit« Gradation« Schleier, Lagerfähigkeit und dgl.« nicht nachteilig beeinflussen. Es bereitet folglich erhebliche Schwierigkeiten, in lichtempfindlichen« photographischen SilberhalogenidaufZeichnungsmaterialien verwendbare« gute antistatische Mittel anzugeben.
Es hat sich nun gezeigt« daß Bisaminimidverblndungen der allgemeinen Formeln:
209831/1139
R1 Rc R1 Rc R1 R-
r ι5 r ι5 ι1 ι5
R0-NNHCOR^cONHN-R,- R0-NNHCOR^NNCOr, R, R- 2X^ R,
I^ ο ^ , π- ,6 «2 T ^. 6
5 >
(I) (H) (III)
worin bedeuten:
R1, R,, Rc und R~ jeweils einen kurzkettigen Alkylrest;
Rp und Rg jeweils einen Alkyl-, Aralkyl- oder
Arylrest oder einen heterocyklischen Ring;
R^ einen zweiwertigen Rest und
X ein Anion"
hervorragende und nebenwirkungsfreie antistatische Mittel für lichtempfindliche, photographische Silberhalogenidauf-Zeichnungsmaterialien darstellen.
^ Wenn irgend eine unter die angegebenen Formeln fallende Verbindung mindestens einer Silberhalogenidemulsions-, Haft- bzw. Verankerungs-, Zwischen-, Filter-, Antilichthof-, Schutz- oder Rückschicht eines lichtempfindlichen, photographischen SilberhalogenidaufZeichnungsmaterials einverleibt wird, erhält man ein lichtempfindliches, photographisches SilberhalogenidaufZeichnungsmaterial, das in hervorragender Weise antistatisch ausgerüstet ist. Die Verwendung einer derartigen Verbindung führt nicht nur zukeiner Beeinträchtigung der Lichtempfindlichkeit, Gradation,des Schleiers und ähnlicher Eigenschaften des
- 5 -209831/1 139
lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, sondern besitzt, je nach der Art des lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, erwünschte Nebenwirkungen, z.B. eine schleierverhindernde Wirkung, und verbessert die Lagerfähigkeit des lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials. Wenn eine derartige Verbindung einem lichtempfindlichen, radiographischen Aufzeichnungsmaterial einverleibt wird, erreicht man hierdurch nicht nur eine antistatische Ausrüstung desselben, sondern kann dem entwickelten Silberbild einen bläulich-schwarzen Farbton verleihen. Im Falle, daß eine derartige Verbindung einer farbphotographischen Emulsion vom Innentyp einverleibt wird, läßt sich die Dispergierbarkeit des verwendeten Kupplers erhöhen, wodurch es möglich wird, farbphotographische Aufzeichnungsmaterialien mit ausgezeichnetem Auflösungsvermögen und hervorragender Körnigkeit herzustellen.
Beispiele für Bisaminimidverbindungen bzw. Bisacylhydraziniumsalze gemäß der Erfindung sind;
209831/1139
Allgemeine Formel (i) R-, R
ο to β»
Verbindung Nr.
2X
1 CH-. CH, 3
CH
J CH
CH3 C15H31
OH
ι
CHoiHCHo0CHoCHo0CHoCH0C«o««v,«o
CH2Cl
CH3 CH2CH2CH2CH2' .
C_H_ CH0 2 5 OH OH
CHCH,
CH.. CH0CHCH0OCH0CH 3 2 2 2
5 CH3 R6 1V X
CH CH3 Cl
CH5 '31 CH3 1
CH3 C2H5
* ·
Cl
CH3 *3i CK3 I
CH3 ~CH2 \=J Z"z
CH
BF
CO -s3 TJ
6 7
CH
CH,
CH
CH.
CH.
■O01
CH3 Cl
ro
3 Cl is
co
O
1 «
H O
H ϋ
H
ϋ
ΙΛ
(M ϋ
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ϋ
»Ρ ρ
OJ
too ϋ-ϋ χ™
CVI
ιΓ
K
ϋ
to
OJ
ta·
IO H
ro ο
co
ro
209831/1139 ORIGINAL INSPECTED . - 8 -
Elementaranalyse
DRIG Verbindung
Nr.
C berechnet in % H - N Halogen B C - gefunden in N Halogen B • * NJ
INAL 1 41,95 7,60 10,30 19,56 41,76 H · 10,15 19,41 OD
VO
co ι
2 52,97 9,34 6,18 27,98 52,86 7,82 6,36 28,05 00
t 3
4
64,23
51,67
10,24
9,10
7,49
5,88
9,48
26,64
64,15
51,60
9,25 7,61
'6,01
9,30
26,32
cn
to
O
co
5 60,41 9,68 6.,41 17,38 2,47 60,21 10,32
9,15
6,31 17,25 ..2,50
OO
CJ
6 50,39 5,77 10v69 27,05 _ 50,45 9,72 10,70 27,25
7 62 ,~02 6,41 11,13 14,08 62,21 5,81 11,31 14,25 : :
co ' 8 29,20 4,60 8,51 43,10 29,36 6,25 8,51 ■ 43,20
9 48,56 6^40 8v09 23,08 48,25 4,51 8,25 23,05
10 51,91 6,37 15 V97 11,79 · 51,81 6,66 14,05 11,99
11 62,27 8,61 8,54 10,81 62,50 6,38 8,46 10,95
12 45,48 6.,14 11,53 26,31 45,49 8,31 11,66 26,41
13 59,60 5.,49 8,03 10,17 39,56 6,25 8,05 10,56
14 56,95 8,94 8,57 10,85 56,49 5,72 3,41 10,36 .
9*25
Allgemeine Formel (II)
Verbindung Ώ Nr. Kl
15
16 CH
OH
CH
R6
OH
CH2CHCH2OC8H17
OH
5 Cl
CH, Br is> ι
17
OH C8H17OCH2CHCH2
I2 CH5
Cl
18
CHx CHx 3 CH-,
3
CH3 Cl
19
CH
Cl
CH3 Cl
20 CH5
21
OH \
CH,
CH,
. CH5OL/OCH3
OH
CH, ClO,
C1
fa
PQ
r-i
O
H
O
&
ro ro

ο
^O ro
O HM
O
d CI
ro iO r—i H
CM Ph W
O
O CVl
O sT χ JT]
CM O O
H o-o t\ > H
O 'cm
O . ir; CM D-O
CM V O CM
ro
K
sT . O
τ» y O O f ttP
O-O O
CM
S
»Γ
O
4?
ro
CM
O-O
a"
in
cm
O O
B-o S-O
CM (
K
O
O
8
CM
I.-
ro
O-O
S ro
O
ro
O
O ο
CM
CM
ro
CM
oj ΙΛ
CM
CM
ORIGINAL INSPECTED
209831/1139 - 11 -
Elementaranalyse
ro ο co OO co
co
ro
Verbindung
Nr.
- C berechnet in % N * Halogen B C gefunden in H - N %
15 59,73 H 7,74 9,80 59,66 9,82 7,75 Halogen B
16 58,71 9,47 5,95 16,99 59,00 8^01 6,02 9,95
17 59,73 8,14 7,74 9,80 59,61 9,86 7,78 17,15
18 49,60 9,47 14,46 18,30 49,25 9,61 14 .,48 10,11
52,18 9,37 10,14 25,68 52,20 6,40 10,31 18.20
20 44,67 6,20 9,47 11,99 44,81 6^83 9,56 25,70
21 46,08 6,82 '7,68 9j72 46,31 7,26 7,81 12,11 ·.·
22 50,04 7,46 6,95 25,18 50.15 8,15 7,21 9,95
23 49,47 8,30 7,69 20 .,87 -2,97 49,56 6,68 7.,81 25,61
24 56,81 6,64 10,20 12,90 56,41 8,42 10,15 20.66 2,5<
25 48,93 8,44 12,68 24,07 49,15 7,05 12,75 12,90
Γ) 26 53,03 7,07 7,73 22.05 53,06 8,41 7,79 24,15
RIG 8,35 23 .,15
INAL I
NSPECTED
ro ο
t - 4 O Allgemeine Formel (III) 27 Rl R2 OH I I
Φ Θ
-CH2CH2- R5 R6 Λ .. xe I - K)
S OH C8H17"O"0CH2CH( R2-NNHCOR^ LNNCORA 2X . - —»
y* INAl 28 CH3 C6H13CHCH2- "OH" R3 rl w
R4
-CH2CH2- CHj C11H23 CHj Cl
Verbindung
Nr.
-CHCH2- 00
j CO 29 · CH3 OH CH3- . -CH2CH2- CHj C15H31 CHj Br'" O
CD 13 C12H25OCH2CHCH2 -
CD
CO
m
3
30 CHx
3
OH
I
:h2 C2H5. "O"cv CHj CH3 I ·
X CHxCPICH0
3 2
-
31 CHx
3
CHx
3
CHj CH
3
BF4
«a
CH3 CHj 1"1TJ
OXl-,
CH3 ClO4
CHj
• ·
co OO CJ
Elementaranalyse
Verbindung
Nr.
C 45 berechnet in % N Halogen B C gefunde H ] in in Halogen
27 60, 51 H 8,81 11,15 60,46 9,61 8 ,72 11,41
28 60, 38 9,51 6,14 17,51
* *
60,61 8,91 6 ,25 17,61
29 40, 25 8,83 8,56 38,79 40,41 5,01 8 ,96 33,59
.30 47, 21 4,93 8,16 22,15 3,15 47,25 7,68 8 !21 22,41
31 39, 7,64 10,16 12,86 39,61 5,91 10 ,26 12,85
5,85
- 3,23
VjJ I
2 Q
CD NJ €0 O
cn
Die Acylhydraziniumhalogenide lassen sich nach den von W. H. Berry 4 P. Brocklehurst in "The Journal of Chemical Society", Seite 2264 (1964), R. L. Hinman & M. C. Plores in "Journal of Organic Chemistry", Band 24, Seite 66O (1959) sowie in der USA-Patentsohrift 3 064 051 beschriebenen Verfahren herstellen. Andererseits können die Acyl« hydraziniumsalze auch durch Behandeln der Ylide, die gemäß den in den genannten Literaturstellen und von R. C. Alagel in "Journal of Organic Chemistry", Band 33, Seite 1374 (1968) beschriebenen Verfahren erhalten werden, mit Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Jodwasserstoffsäure oder Perchlorsäure in üblicher bekannter Weise hergestellt werden. Weiterhin erhält man die Acylhydraziniumfluorborate durch Behandeln von Acylhydraziden mit Trialkyloxoniumfluoboraten in Äther oder durch Umsetzen von Acylhydraziniumchloriden mit Natriumborfluorid.
Im folgenden wird ein typisches Herstellungsverfahren näher beschrieben:
Herstellungsbeiepiel (flir die Verbindung Nr. 2)
7*75 g 1,4-Jodbutan und 17,9 g NiN-Dimethyl-K^-hexadeeanoylhydrazin wurden in 20 ml Dioxan gelöst, worauf die erhaltene Lösung 4b std lang bei einer Temperatur von 73 C reagieren gelassen wurde. Nach beendeter Umsetzung wurde das flüssige Reaktionsgemisch konzentriert und das erhaltene Konzentrat in 20 ml Methanol gelöst. Die erhaltene Lösung wurde in 300 ml Äther eingegossen, wobei sich weiße Kristalle abschieden. Diese wurden abfiltriert und mehrmals aus einem Lösungsmittelgemisoh aus Methanol und Äther umkristallisiert, wobei in 90,2#Lger Ausbeute Kristalle von Bisacylhydraziniumjodid (Verbindung Nr, 2) mit einem Schmelzpunkt
- 15 -
209831/1 139
von 109° bis 1100C erhalten wurden.
Elementaranalyse:
Für C40H84N4O2I2:
gefunden in % C: 52,86 H: 9*25 N: 6,56 U 28,05 berechnet in % Ct 52,97 H: 9,3^ N: 6,18 I: 27,98
Eine Verbindung der angegebenen Formel kann einer Silberhai ogenidemulsions-, Haft- bzw. Verankerung^-, Zwischen-, Filter-, Antilichthof-, Schutz- oder Rückschicht eines lichtempfindlichen, photographischen Silberhalogenidaufzeichnungsmaterials in der Weise einverleibt werden, daß der betreffenden BeSchichtungsmasse eine Lösung der jeweiligen Verbindung in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Wasser oder Alkohol, zugesetzt wird. Andererseits kann die Lösung der betreffenden Verbindung auch auf die Oberfläche des lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials aufgesprüht oder das lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterial in die betreffende Lösung eingetaucht werden. Weiterhin kann eine Verbindung gemäß der angegebenen Fo#mel einer Entwicklerlösung, einem Stoppbad, einem Fixierbad, einer die Bildung von Wassertropfen verhindernden Lösung und dgl. einverleibt werden. Bei Verwendung einer Verbindung der angegebenen Formel in einer beliebigen Schicht eines lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials sollte diese obwohl die Menge je nach der Art der Verbindung und der Schicht, der sie einverleibt wird, verschieden sein kann in einer Menge von etwa 0,1 mg bis 1 g pro m Trägerfläche des lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials verwendet werden.
Die Verbindungen gemäß der Erfindung eignen sich ferner zum Antistatisch-Ausrüsten von Celluloseester-, Polyester-,
- 16 209831 /1139
Polystyrol-, Polycarbonate-, Polyäthylen-, Polypropylen- und ähnlichen Kunstharzfilmen und -folien, -gießlingen und -fasern und -fäden.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen .
Beispiel 1
Jede der Verbindungen Nr. 2, 5, 10, 14, 17, 22, 26 und 28 wurden in Äthanol zu einer I^igen Lösung gelöst. Die P Jeweilige Lösung wurde auf die Oberfläche eines hochempfindlichen Röntgenfilms aufgesprüht und trocknen gelassen. Andererseits wurden andere Stücke des betreffenden hochempfindlichen Röntgenfilms 1 min lang in eine der genannten Lösungen eingetaucht. Zu Vergleichszwecken wurde in entsprechender Weise eine Vergleichsprobe hergestellt, wobei jedoch die Sprüh- bzw. Tauchbehandlung lediglich mit einer bisaminimidfreien Äthanollösung durchgeführt wurde. Die dergestalt behandelten Proben und ein niehtbehandelter Röntgenfilm wurden 24 std lang bei einer relativen Feuchtigkeit von 30$ und einer Temperatur von 25°C liegengelassen, worauf die einzelnen Proben filmseitig mit Nylon- und Polyestertüchern gerieben und anschließend
ohne Belichtung in üblicher bekannter Weise in einer radiographischen Entwicklerlösung entwickelt wurden. Hierauf wurden die einzelnen entwickelten Proben mittels eines handelsüblichen Densitometers auf ihre durchschnittliche Schwarzdichte untersucht. Weiterhin wurden die verschiedenen Proben durch Röntgenstrahlenanalyse auf die Menge an entwickeltem Silber und schließlich auf ihren Oberflächenwiderstand hin untersucht. Die hierbei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I zusammengestellt:
- 17 -
209831/1139
Tabelle I
Sprühauftrag Tauohauftrag
Probe Antista- Mit dem Densito- Menge an Spezifischer Mit dem Densito- Menge an Spezifischer Nr. tisches meter gemessene entwickel·- Oberflächen- meter gemessene entwickel- Oberflächen-Mittel durchschnittliohe tem Silber2 widerstand durchschnittliche tem Silber2 widerstand Dichte (mg/100 cm ) (λ) Dichte (mg/100 cm ) (Λ)
unbehandelt 1,55 »ö*5 1O14 1,45 42,2 101if
40,1 101^ 1,28 40,0 101^
1,6 1012 0,08
2,8 1012 0,11
a,i io12 0,09
3,0 1012 0,13
3,4 1012 0,12
1,8 1011 0,08
2,2 1012 0,09 3,3 1O1W N)
λ ο Ip CD
2,0 101 0,08 n ~ *n
to
O
2 Äthanol»
lösung ohne
antistatisches
Mittel
1,32
CO
CO
3 Verbindung
Nr, 2
0,05
4 Verbindung
Nr. 5
ο,οδ
ca 5 Verbindung
Nr« 10
0,06
6 Verbindung
Nr. 14
0,09
7 Verbindung
Nr. 17
0,10
8 Verbindung
Nr. 22
0,05
9 Verbindung
Nr, 26
0,07
! 10 Verbindung
Nr. 28
0,06
00
1
2,9 io12
3,7 io12
3,1 io12
4,0 101^
3,9 1012
2,8 io12
3,3 1012
2,9 io12
- 18 -
Wie sich aus Tabelle I ergibt, besitzen die unbehandelte Probe und die mit einer kein antistatisches Mittel enthaltenden Lösung behandelte Probe eine hohe Durchschnittsdichte. Ferner ist bei diesen Proben die Menge an entwickeltem Silber hoch. Schließlich hat bei diesen Proben auch die Verschleierung infolge der statischen Marken erheblich zugenommen. Dagegen war bei den ein antistatisches Mittel gemäß der Erfindung enthaltenden Proben j5 bis 10 keine Bildung statischer Marken zu beobachten.
Die einzelnen Proben wurden ferner belichtet, 4,5 min bei einer Temperatur von 200C in einem stark alkalischen Röntgenfilmentwickler mit i-Phenyl-3-pyrazolidon/Hydrochinon als Entwickler entwickelt und schließlich auf ihre Empfindlichkeit und Verschleierung untersucht. Schließlich wurden die einzelnen Proben noch nach >«tägiger Inkubation in einem auf 55°C gehaltenen Thermostat und nach 3-tägiger Inkubation bei einer Temperatur von 50°C und einer relativen Feuchtigkeit von
sensitometrischen Untersuchungen unterworfen. Die hierbei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle II zusammengestellt:
- 19 -
209831/1139
Tabelle II
Ni O CO OO
co co
ro
Sprühauftrag Relativer
f-Wert
Schleier Relative
Empfind
lichkeit
Relativer
Y-Wert
Tauchauftrag 100 0,22 Nach 3-tägiger
Inkubation bei
50 C und einer
relativen Feuch
tigkeit von 80#
0,22 I
1,0 0,14 100 1,0 98 0,23 Relative Schleier
Empfind
lichkeit
0,20 _i,
VD
Probe
wr.
Relative
jiiapfinü-
lichkeit
1,0 0,12 99 0,98 99 0,23 100 0,21 I
1 100 1,0 0,14 105 0,99 Nach 3-tägiger
Inkubation bei
550C
99 0,24 87 0,19
2 98 0,98 0,15 108 1,0 Schleier Relative Schleier
Empfind
lichkeit
100 0,24 9b 0,20
3 103 1,0 0,13 103 1,0 0,16 100 0,24 95 0,21
4 104 1,1 0,14 101 1,1 0,15 100 0,25 100 0,20
5 101 1,1 0,14 100 1,0 0,17 102 0,23 101 0,18
6 100 1,0 0,12 98 1,0 0,16 100 0,27 98 0,19 ·
7 100 1,0 0,14 99 1,0 0,15 100 0,26 97 0,21
8 99 0,99 0,14 100 1,0 0,16 100
9 100 0,17 100
10 102 0,13
0,16
0,15
O) K) CO O cn
Aus Tabelle II geht hervor, daß die antistatische Mittel gemäß der Erfindung enthaltenden Proben jü bis 10 selbst bei einer Inkubation nicht nur bei Normaltemperatür, sondern auch bei erhöhter Temperatür und Feuchtigkeit in ihrer Empfindlichkeit,' Gradation und in ihrem Schleier nicht beeinträchtigt werden. Darüber hinaus ist auch die Parbwertverschiebung des entwickelten Silberbildes nach bläulich-schwarz äußerst günstig.
Beispiel 2
Jede der Verbindungen Nr. 2, 4, 6, 12, 15, 20, 25 und ^O wurden in einer 4$igen Lösung von Natriumdeeylisoamylsuccinat-2-sulfonat gelöst, so daß 2#ige Lösungen der antistatischen Mittel erhalten wurden. 2 ml jeder erhaltenen Lösung wurden 1 1 einer 2#igen, zur Herstellung einer Schutzschicht dienenden Gelatinelösung einverleibt. Hierauf wurden die einzelnen BeSchichtungslösungen zur Bildung einer Schutzschicht auf hochempfindliche Röntgenfilme aufgetragen und -getrocknet. Die in der geschilderten Weise hergestellten Proben und eine weitere Probe mit einer Schutzschicht ohne ein antistatisches Mittel wurden in der in Beispiel 1 geschilderten Weise auf ihre verschiedenen Eigenschaften hin untersucht. Hierbei wurden die in der folgenden Tabelle III angegebenen Ergebnisse erhalten;
- 21 -
209831 /1139
Tabelle III
Antistatische Eigenschaften Photographisohe Eigenschaften
Unmittelbar nach der Her- Nach >»tägiger In- Nach 3-tägiger Inkustellung kubation bei 55 C bation bei 50 C und
einer relativen Peuch-
__ tigkeit von 80%
ProDe Antista— Mit dem Densito- Menge an Kelative Jtexaxiver !schleier hexatiVe öcnxeier helaxive iscnxeier
Nr. -cisches meter gemessene entwickeln Empfind«· )£-Wert Empfind- Empfind-Mittel durchschnitt- tem Silber- lichkeit lichkeit lichkeit
liehe Dichte (mg/100 ein )
to
O
I
ro
ro
1
11 Schutzschicht
ohne antista
tisches Mittel
1,58 39,8 100 1,00 0,14 100 0,18 100 0,17 I 162805
CO
CO
12 Verbindung
Nr. 2
0,17 6,2 101 1,00 0,13 100 0,18 100 0,17 ro
I
ι. 13 Verbindung
Nr. 4
0,15 4,9 103 0,98 0,14 98 0,20 99 0,16
14 Verbindung
Nr. 6
0,13 4,1 100 1,0 0,14 100 0,18 100 0,18
(O 15 Verbindung
Nr. 12
0,18 5,9 100 1,0 0,11 100 0,16 102 0,16
16 Verbindung
Nr. 15
0,16 5,1 100 1,0 0,13 100 0,16 100 0,17
17 Verbindung
Nr. 20
0,18 6,0 101 0,99 0,14 99 0,20 99 0,18
18 Verbindung
Nr. 22
0,17 5,7 100 1,0 0,12 102 0,18 103 0,18
19 Verbindung
Nr. 30
0,15 5,0 99 1,08 0,13 101 0,19 105 0,16
Wie sich aus Tabelle III ergibt, können die ein antistatisches Mittel gemäß der Erfindung enthaltenden Proben 12 bis 19 ohne Beeinträchtigung ihrer sonstigen photographischen Eigenschaften gegen eine Bildung statischer Marken geschützt werden.
Beispiel 3
1 1 einer grün-empfindlichen, hochempfindlichen farbphotographischen Silberjodbromidemulsion wurde mit 10 ml einer 5/6igen methanolischen Lösung der Verbindüngen Nr. 1, 3, 9* Ό* 1.7* 24 und 30 versetzt. Die erhaltenen Emulsionen wurden ferner mit einer Lösung von 20 g eines aus 1-(4'-Phenoxy^*-sulfophenyl )-3-heptadecyl-5-pyrazolon BestehendenTarbphotographischen Purpurrotkupplers vom Innentyp in einer 1n Natriumhydroxidlösung, die durch Zugabe von Citronensäure auf einen pH-Wert von 6,8 eingestellt worden war, versetzt. Hierauf wurden die erhaltenen Emulsionen auf aus Cellulosetriacetatfilmen bestehende Schichtträger aufgetragen und -getrocknet. Die in der geschilderten Weise hergestellten Proben und eine weitere Probe ohne antistatisches Mittel wurden in der in Beispiel 1 geschilderten Weise auf ihre verschiedenen Eigenschaften hin untersucht. Die hierbei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle IV zusammengestellt. Im vorliegenden Falle wurde der durchschnittliche Diohtewert unter Verwendung eines Grünfilters als Lichtquelle des Densitometerε ermittelt. Die Entwicklung erfolgte im vorliegenden Falle in üblicher Weise unter Verwendung von Diäthyl-p-phenylendiamln als Entwickler.
2 0 9 8 3 1/113 9
Tabelle IV
Antistatische Eigenschaften Photographische Eigenschaften
Unmittelbar nach der Her« Nach 3-tägiger Inkustellung bation bei 50 C
Probe Antista- Mit dem Densito- Spezifi- Relative Relativer Schleier Relative Schleier Nr. tisches meter gemessene scher Ober- Empfind- Jf'-Wert Empfind-
Mittel durchschnitt- flächenwi- lichkeit lichkeit.
liehe Dichte derstand
I
TO
20 ohne 0,96
098 21 Verbindung
Nr. 1
0,18
22 Verbindung
Nr. 3
0,16
23 Verbindung
Nr. 9
0,12
(O 24' Verbindung
Nr. 13
0,16
25 Verbindung
Nr. 17
0,18
26 Verbindung
Nr. 24
0,11
27 Verbindung
Nr. 30
0,17
10
10
10
10
10
10
10
10
100 1,00 0,13 100 0,18 I
101 1,05 0,14 102 0,18 ru
I
108 0,98 0,13 99 0,20
105 0,98 0,14 100 0,18
100 1,00 0,13 101 0,18
103 0,99 O,'13 100 0,18
100 1,02 0,12 102 0,17
106 1,00 0,14 99 0,18 162805
Aus Tabelle IV geht hervor, daß sich bei Zugabe der genannten antistatischen Mittel zu einer photographischen Emulsion photographische Aufzeichnungsmaterialien herstellen lassen, die gegen eine Bildung statischer Marken geschützt sind. Ferner läßt sich hierdurch die Dispergierbarkeit der gebildeten Farbstoffe ohne Beeinträchtigung sonstiger photographischer Eigenschaften verbessern.
Beispiel 4
Eine 5#ige wäßrige Gelatinelösung mit einem Antilichthoffarbstoff wurde mit 2 ml einer 2#igen wäßrigen Lösung jedes der Verbindungen Nr. 4, 10, 17 und 30 versetzt. Nach Zusatz von 3 ral einer 5#igen Saponinlösung wurden die erhaltenen BeSchichtungslösungen auf aus Triacetatfilmen bestehende Schichtträger aufgetragen. Auf die gegenüberliegende Seite des Schichtträgers wurde eine hochempfindliche photographische Negativemulsion aufgetragen. Ferner wurde auf die jeweiligen Emulsionsschichten durch Applizieren einer Gelatinelösung mit 300 mg/1 der genannten Verbindungen eine Schutzschicht ausgebildet. Die in der geschilderten Weise hergestellten Proben sowie eine Vergleichsprobe ohne antistatisches Mittel wurden in der in Beispiel 1 geschilderten Weise auf ihre verschiedenen Eigenschaften hin untersucht. Die hierbei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle V aufgeführt:
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Tabelle V
Antistatische Eigenschaften Photographische Eigenschaften
Unmittelbar nach der Her- Nach 3-tägiger Inkustellung bation bei 50 C
Probe Antista- Mit dem Densito- Menge an Relative Relativer Schleier Relative Schleier Nr. tisches meter gemessene entwickel- Empfind- t^-Wert Empfind-
Mittel durchschnitt- tem Silbe» lichkeit lichkeit
liehe Dichte (mg/100 cm )
28 ohne
CD
CD
29 Verbindung
Nr. 4
CO
CJ
20 Verbindung
Nr. 10
_i 31 Verbindung
Nr. 17
CO 52 Verbindung
Nr. 30
1,48 46,5 100
0,10 3,6 102
0,08 2,6 100
0,08 2,4 100
0,11 3,7 102
0,13
100
0,12 0,13 0,12 0,14
0,23
0,21
0,20
0,22
0,23
ro
Aus Tabelle V geht hervor« daß die ein antistatisches Mittel gemäß der Erfindung enthaltenden Proben 29 - 32 ohne Beeinträchtigung ihrer sonstigen photographischen Eigenschaften gegen eine Bildung statischer Marken geschützt werden können.
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Claims (3)

Patentansprüche
1. Bisaminimidverbindungen der allgemeinen Formeln
Rl ' R5 Jl f5
•1 Ί
R3 R7
(ID . (III) worin bedeuten:
R1* R,, R5 ^10 1V jeweils einen kurzkettigen
Alkylrest;
R2 und Rg jeweils einen Alkyl-, Aralkyl-
oder Arylrest oder einen heterocyklischen Ring;
R„ einen zweiwertigen Rest und
X m ein Anion.
2. Verwendung von Bisaminimidverbindungen nach Anspruch 1 als Antistatikum für lichtempfindliche photographische SilberhalogenidaufZeichnungsmaterialien.
Ji. Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das antistatische Mittel in mindestens einer der photographischen Schichten des lichtempfindlichen photographischen Silberhalogenidaufzeichnungsmaterials untergebracht ist.
- 28 209831 /1139
k. Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das antistatische Mittel in einem aus einem Entwickler-, Stop- oder Fixierbad bestehenden photographischen Behandlungslösung untergebracht ist.
5. Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtempfindliche, photographische Silberhalogenidaufzeichnungsmaterial mit einer Lösung des antistatischen Mittels besprüht wird.
6. Lichtempfindliches, photographisches SiIberhalogenidauf-Zeichnungsmaterial, bestehend aus einem Scnichtträger und darauf aufgetragenen photographischen Schichten, dadurch gekennzeichnet, daß es in mindestens einer photographischen Schicht eine Bisaminimidverbindung der allgemeinen Formeln:
Rt ^c R-I R,- "R Tl
i1 ι5 ι1 ,5 ?l h
2> ©
^NIiHCOR6 R2-JmCORaCONHN-IL- R0-NIiHCORj
I - (I)
R "R PT=' P "D
3 7 3. E7
. ι
(H) (III)
worin bedeuten:
R1, R^, R1- und R7 jeweils einen kurzkettigen
Alkylrestj
Rp und R^ jeweils einen Alkyl-, Aralkyl-
oder Arylrest oder einen heterocyklischen Ring;
- 29 209831/1139
R^ einen zweiwertigen Rest und
X ein Anion.
enthält.
2 09831/1139 original inspected
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