DE1284294B - Photographisches Aufzeichnungsmaterial mit Gleitschicht - Google Patents
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Description
1 2
Photographische Aufzeichnungsmaterialien, die aus und M ein Wasserstoffatom oder einen salzbildenden
einem Träger und einer oder mehreren auf den Träger Rest bedeutet, sowie gegebenenfalls einer üblichen
aufgeschichteten Gelatine-Silberhalogenidemulsions- Menge eines beliebigen bekannten Härtungs- und/oder
schichten oder einer Bildempfangsschicht bestehen Mattierungsmittels besteht.
und deren Träger aus plastischem Filmmaterial, 5 Die zur Herstellung der Gleitschichten verwendeten
Papier oder beschichtetem Papier bestehen kann, sind stickstoffhaltigen Verbindungen sind N-Alkyl-ß-aminonormalerweise
in sich so starr, daß sie sich nur schwer propionate oder N-Alkyl-/?-iminodipropionate oder
in einem engen Radius biegen lassen. Bei einigen Aus- Salze hiervon. Die Gleitschicht ist nicht nur außerführungsformen
des Diffusionsübertragungsverfahrens ordentlich wirksam, sondern auch photographisch
beispielsweise wird das lichtempfindliche photogra- i° inert, beständig gegen Wasserdampf und klebt nicht,
phische Material nach der Belichtung in Kontakt mit Die Gleitschicht läßt sich leicht aus wäßrigen
einem Empfangsblatt um ein rundes Führungsglied Lösungen mit einem verhältnismäßig hohen pH-Wert
gezogen, wobei das photographische Material scharf von etwa 0,8 erzeugen. Der hohe pH-Wert ermöglicht
gebogen wird. Hierbei kann das Material leicht die Herstellung einwandfreier Lösungen des Kaseins,
beschädigt werden. 15 Vorzugsweise wird der pH-Wert der Lösung mit Am-Die
bisherigen Versuche, photographisches Material moniak eingestellt, welches anschließend unter Bildung
durch Auftragen einer Beschichtungsmasse auf die einer feuchtigkeitsbeständigen äußeren Schicht verRückseite
des Materials befriedigend gleitfest aus- dunstet.
zurüsten, sind fehlgeschlagen, und zwar insbesondere Die Stärke der Gleitschicht kann sehr verschieden
deshalb, weil an eine derartige Beschichtungsmasse die 2° sein. Zweckmäßig entspricht sie 0,07 bis 0,35 g, vorverschiedensten
Anforderungen gestellt werden, die zugsweise 0,25 bis 0,30 g Kasein pro 0,09 m2 Trägersich
zum Teil nur schwer miteinander vereinbaren fläche. Der Gehalt der Schicht an einem N-Alkyl-Iassen.
So sind beispielsweise Versuche mit Massen, jS-aminopropionat oder N-Alkyl-ß-iminodipropionat
bestehend aus oberflächenaktiven Substanzen und der angegebenen Formel beträgt, bezogen auf trockeverschiedenen
Bindemitteln, fehlgeschlagen, weil die 25 nes Kasein, 4,5 bis 5,5 Gewichtsprozent. Besitzt in
auf die Rückseite des photographischen Trägers auf- der angegebenen Formel M die Bedeutung eines salzgetragenen
Massen klebrig waren. Das Problem, die bildendes Restes, so kann dieser z. B. aus einem
Rückseite von photographischem Material so aus- Natrium- oder Calciumatom oder einem Ammoniumzurüsten,
daß eine bessere Schlüpfrigkeit erzielt wird, rest bestehen. Vorzugsweise bestehen R und R1, falls
wird dadurch erschwert, daß es normalerweise er- 30 auch R1 ein Alkylrest ist, aus aliphatischen Kohlenwünscht
ist, die Rückseite des Trägers mit einer wasserstoffresten mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen,
feuchtigkeitsundurchlässigen Schicht auszurüsten, und Alkalisalze von N-Alkyl-ß-iminodipropionaten, deren
daß es schwierig ist, auf photographischen Materialien Alkylgruppe 12 bis 18 Kohlenstoffatome enthält,
geeignete, gegen Einwirkung von Feuchtigkeit wider- führen zu besonders vorteilhaften Ergebnissen,
standsfähige Beschichtungen aufzubringen, die gleich- 35 Geeignete Härtungsmittel sind beispielsweise Dizeitig
reibungsverringernd wirken. Ein weiterer Grund, oxydioxan, Formaldehyd, Diacetal und Chrom(III)-warum
die bisherigen Versuche, eine befriedigende chlorid. Geeignete Mattierungsmittel sind z. B. PolyAusrüstung
zu erreichen, fehlgeschlagen sind, liegt methylmethacrylat-, Silikagel- und Stärketeilchen sodarin,
daß die Ausrüstung den lichtempfindlichen Teil wie Glaspulver. Die Menge dieser Zusätze kann sehr
des photographischen Materials in keiner Weise 40 verschieden sein. Als zweckmäßig hat es sich erwiesen,
schädlich beeinflussen darf, weil nämlich die beschich- bezogen auf das Trockengewicht des Kaseins, 1 bis
tete Rückseite des Materials, z. B. in der Verpackung, 3 Gewichtsprozent Härtungsmittel und 1 bis 3 Gemit
der Emulsionsseite des Materials in Kontakt steht. wichtsprozent Mattierungsmittel zu verwenden.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, diese Die zu beschichtenden photographischen Träger
Nachteile zu beseitigen und ein photographisches Auf- 45 können aus Papier, mit verschiedenen Überzügen,
Zeichnungsmaterial mit einer Gleitschicht zu schaffen, z. B. mit Polyäthylen überzogenem Papier, oder aus
die das Material schlüpfriger und glatter macht und Celluloseacetat, Celluloseacetatbutyrat, Polystyrol, Po-
den Reibungswiderstand des Materials herabsetzt, so lycarbonat oder einem Polyester, wie z. B. PoIy-
daß es sich leichter handhaben läßt und die Gefahr des äthylenterephthalat usw., bestehen.
Reißens des Filmes vermindert wird. 50 Das Aufbringen einer der beschriebenen Gleit-
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß schichten erweist sich insbesondere bei photogra-
die gestellte Aufgabe mit Hilfe einer Gleitschicht aus phischem Aufzeichnungsmaterial als vorteilhaft, das
Kasein und bestimmten Zusätzen gelöst werden konnte. Reibungen unterworfen wird. Dazu gehören ins-
Demzufolge betrifft die Erfindung ein photogra- besondere photographische Materialien, deren Träger
phisches Aufzeichnungsmaterial mit Gleitschicht, das 55 mit einem Führungsstück versehen ist, welches dazu
dadurch gekennzeichnet ist, daß die Gleitschicht aus benutzt wird, um das photographische Material über
einer Mischung von Kasein mit 1 bis 10 Gewichts- eine angrenzende Schicht photographischen Materials
prozent einer Verbindung der Formel: oder um das Führungsglied einer Filmvorrichtung
j^ herumzuführen. Derartige photographische Materi-
\ 60 alien sind z. B. in den F i g. 3 und 4 der USA.-Patent-
N-CH2CH2COOM schrift 2 946 270 beschrieben. Das photographische
R Material läßt sich insbesondere in Kameras des in den
• r, · r 1. *· 1. v ui «· ^ · USA.-Patentschriften 2 495111 und 2 946 270 be-
7nT £ £Vlip?a^sfer Kohlenwasserstoffrest mit schriebenen T verWenden.
bis 18 Kohlenstoffatomen, R1 ein Wasserstoffatom, Das Aufzeichnungsmaterial der Erfindung kann
ein ahphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 10 bis ferner auch aug eine 8 m photographischen Empfangs-
Kohlenstoffatomen oder ein Rest der Formel material für das Siibers^izdiffusi^nsübertragu^gSV|r_
— CH2CH2COOM fahren bestehen, das aus einem Träger mit einer aus
einer kolloidalen Dispersion von physikalischen Entwicklungskeimen
gebildeten Schicht sowie einer Gleitschicht auf der Rückseite besteht.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.
Ein etwa 83 g/m2 schweres photographisches Papier wurde auf der Unterseite mit zwei undurchsichtigen
Kunststoffschichten beschichtet. Hierauf wurde aus einer wäßrigen Lösung, bestehend aus Kasein, dem
Natriumsalz des N-Alkyl-/3-iminidipropionates (mit Alkylgruppen mit zwischen 12 und 18 Kohlenstoffatomen),
Dioxydioxan und Chrom(III)-chlorid, mit Ammoniak auf einen pH-Wert von 8,0 eingestellt,
eine Schicht aufgetragen, die pro Quadratmeter etwa 4 g Kasein (trocken), etwa 5 Gewichtsprozent N-Alkyl-/?-iminodipripionat,
2 Gewichtsprozent Dioxydioxan und 2 Gewichtsprozent Chromchlorid enthielt. Die Oberseite des Papiers wurde dann derart mit einem
Polyäthylen niedriger Dichte, das ein weißes Pigment enthielt, beschichtet, daß auf eine Trägerfläche von
1 m2 etwa 14,7 g entfielen. Die Polyäthylenschicht wurde dann einer elektrischen Koronaentladung ausgesetzt,
worauf auf die Schicht eine panchromatisch sensibilisierte Gelatine - Silberhalogenidemulsionsschicht
aufgetragen wurde. Das photographische Material wurde dann in Blattform geschnitten, worauf
die Blätter derart aufeinandergelegt wurden, daß die Rückseite jedes Blattes mit der Emulsionsseite des
benachbarten Blattes in Kontakt kam. Es konnten keinerlei schädliche Einwirkungen der Gleitschichten
auf die Emulsionsschichten festgestellt werden.
Es wurden die Reibungskoeffizienten des photographischen Materials gegen eine Emulsionsschicht
und gegen eine polierte rostfreie Stahloberfläche gemessen. Es wurden Vergleiche angestellt mit anderen
photographischen Materialien, die (1) keine Schicht auf der Rückseite des Trägers aufwiesen oder (2) eine
Schicht von Kasein allein enthielten. Die Reibungskoeffizienten wurden mit einem Testgerät, wie es in
Tappi, Bd. 40, Nr. 12, Dezember 1957, S. 972, beschrieben ist, bestimmt, wobei jedoch an Stelle eines
1000-g-Gewichtes ein 100-g-Gewicht benutzt wurde. Die erhaltenen Versuchsergebnisse sind in der folgenden
Tabelle zusammengestellt.
Äußere Schicht
auf der Rückseite
des Papierträgers
auf der Rückseite
des Papierträgers
Kasein + N-AlkyljS-iminodipropionat
Kasein
ohne
Reibungskoeffizient bei
poliertem,
poliertem,
Emulsionsbeschichtung
10 bis 20
35 bis 45
50 bis 60
35 bis 45
50 bis 60
rostfreiem Stahl
15 bis 25
—
45 bis 55
Aus den erhaltenen Ergebnissen ergibt sich eindeutig, daß durch eine Gleitschicht nach der Erfindung
eine beträchtliche Reibungsverminderung erzielt wird.
Ein gefärbter und durchsichtiger Celluloseesterschichtträger
wurde mit einer wäßrigen Lösung beschichtet, die Kasein, das Natriumsalz des N-Alkyl- 6g
/9-iminodipropionates mit Alkylgruppen von 12 bis 18 Kohlenstoffatomen, Dioxydioxan und Polymethylmethacrylat
enthielt. Der pH-Wert der Lösung wurde mit Ammoniak auf etwa 8,0 eingestellt. Die Lösung
wurde derart auf den Schichtträger aufgetragen, daß auf 0,09 m2 Trägerfläche
284 mg Kasein,
15 mg N-Alkyl-/3-iminidipropionat,
22 mg Dioxydioxan und
25 mg Polymethylmethacrylat
22 mg Dioxydioxan und
25 mg Polymethylmethacrylat
entfielen.
Die entgegengesetzte Seite des Trägers wurde mit einer Reihe von Schichten beschichtet, die Farbstoffentwickler
enthielten sowie mit Halogensilberemulsionsschichten, wie sie im Beispiel 1 und F i g. 1 der belgischen
Patentschrift 607 420 beschrieben sind. Filmstreifen des photographischen Materials wurden dann
übereinandergelegt, so daß die Rückseite eines Streifens mit der Emulsionsseite eines anderen Streifens
in Kontakt kam. Dabei wurden keinerlei Schädigungen der Emulsionsschicht festgestellt. Die durch
die Kasein und Alkyl-/?-iminopropionat enthaltende Schicht bewirkte Reibungsverminderung war im wesentlichen
die gleiche wie die im Beispiel 1 festgestellte.
Es wurde ein blattförmiges photographisches Aufzeichnungsmaterial des im Beispiel 1 beschriebenen
Aufbaues hergestellt, wobei jedoch diesmal an Stelle des Natriumsalzes des N-Alkyl-/3-iminodipropionates
die gleiche Gewichtsmenge des Natriumsalzes von Mono-N-lauryl-jß-aminopropionat verwendet wurde.
Von den Blättern wurden dann die Reibungskoeffizienten, wie im Beispiel 1 beschrieben, bestimmt. Die
erhaltenen Werte entsprachen denen des Beispieles 1.
Auf einen Papierträger, wie er zur Herstellung photographischer Papiere verwendet wird, wurde aus
einer wäßrigen, durch Zusatz von Ammoniak auf einen pH-Wert von 8,0 eingestellten Beschichtungsmasse
eine Schicht entsprechend 4 g Casein mit einem Gehalt an 5 Gewichtsprozent des Natriumsalzes des
N-Alkyl-ß-iminopropionates (mit Alkylresten von 12
bis 18 Kohlenstoffatomen), 2 Gewichtsprozent Dioxydioxan und 2 Gewichtsprozent Chromchlorid pro
Quadratmeter Trägerfläche aufgetragen.
Auf die Rückseite des Trägers wurde eine Gelatinelösung, die kolloides Silber enthielt, in einer Stärke
entsprechend 100 mg Gelatine mit 0,25 mg Silber pro 0,0929 m2 Trägerfläche aufgetragen.
Das erhaltene photographische Material wurde als Empfangsmaterial im Rahmen eines Silbersalzdiffusionsverfahrens
verwendet, bei dem eine Bahn des Empfangsmaterials in Kontakt mit einer belichteten
Silberhalogenidemulsionsschicht um ein rundes Führungsglied geführt wurde. Der Reibungswiderstand
des Materials war beträchtlich geringer als der von einem Vergleichsmaterial, das keine Gleitschicht
aufwies.
Es wurde ein blattförmiges photographisches Aufzeichnungsmaterial des im Beispiel 1 beschriebenen
Aufbaues hergestellt. Diesmal wurden jedoch bei der Herstellung der Gleitschicht kein Dioxydioxan und
kein Chromchlorid verwendet. Von den Blättern wurden dann die Reibungskoeffizienten, wie im Beispiel
1 beschrieben, bestimmt. Die unter Normal-
bedingungen erhaltenen Ergebnisse entsprachen denen des Beispieles 1. Das Material unterschied sich von
dem des Beispieles 1 lediglich dadurch, daß der Grad der Reibungsabnahme gegenüber dem Material des
Beispieles 1 nicht mehr so groß war, wenn das Material 5 unter Bedingungen, wie sie in den Tropen vorherrschen,
d. h. unter hoher Luftfeuchtigkeit und bei höheren Temperaturen, aufbewahrt wurde.
Claims (5)
1. Photographisches Aufzeichnungsmaterial mit Gleitschicht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitschicht aus einer Mischung von Kasein mit 1 bis 10 Gewichtsprozent einer Verbindung
der Formel
,N-CHoCH2COOM
30
worin R ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen, R1 ein Wasserstoffatom,
ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen oder ein Rest der
Formel
— CH2CH2COOM
und M ein Wasserstoffatom oder einen salzbildenden Rest bedeuten, sowie gegebenenfalls
einer üblichen Menge eines beliebigen bekannten Härtungs- und/oder Mattierungsmittels besteht.
2. Photographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es eine
Gleitschicht, bestehend aus 0,25 bis 0,30 g Kasein und, bezogen auf trockenes Kasein, 4,5 bis 5,5 Gewichtsprozent
eines Alkalisalzes eines N-Alkyl-/J-iminodipropionates
mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen im Alkylrest pro 0,09 m2 Trägerfläche aufweist.
3. Photographisches Aufzeichnungsmaterial nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gleitschicht, bezogen auf trockenes Kasein, 1 bis 3 Gewichtsprozent eines beliebigen bekannten
Härtungsmittels und/oder 1 bis 3 Gewichtsprozent eines beliebigen bekannten Mattierungsmittels
enthält.
4. Photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger, mindestens einer
Silberhalogenidemulsionsschicht sowie einer auf der Trägerrückseite angeordneten Gleitschicht,
dadurch gekennzeichnet, daß es eine Gleitschicht nach Ansprüchen 1 bis 3 aufweist.
5. Photographisches Aufzeichnungsmaterial, bestehend aus einem Schichtträger sowie einer aus
einer kolloidalen Dispersion physikalischer Entwicklungskeime gebildeten Schicht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückseite des Trägers eine Gleitschicht nach Ansprüchen 1 bis 3 aufweist.
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| Country | Link |
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