DE20303102U1 - Gesellschaftsspielgerät - Google Patents
GesellschaftsspielgerätInfo
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Description
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ
PATENTANWÄLTE
EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
Herrn Dr. Otto Loesenbeck (1931-1980)
_. . , , Dipl.-Ing. A. Stracke
Jürgen Quisbrok Dipl.-Ing. K.-O. Loesenbeck
Gronauer Straße 7 Dipi.-Phys. p. Specht
Dipl.-Ing. J. Dantz
33619 Bielefeld
Jöllenbecker Straße 164
D-33613 Bielefeld
Telefon: +49(0521)98 618-0
Telefax: +49(0521)89 04 05
E-mail: mail@pa-loesenbeck.de
Internet: www.pa-loesenbeck.de
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24690DE 18/1
25.Februar 2003
Die Erfindung betrifft ein Gesellschaftsspielgerät für mehrere Teilnehmer mit einer Vielzahl von Spielfiguren und einem mit ebenen Flächen versehenen Wurfkörper, auf dessen Flächen unterschiedliche Symbole aufgebracht sind.
Gesellschaftsspielgeräte sind in vielen Ausführungen bekannt. Beliebt sind sogenannte Brettspiele, bei denen nach bestimmten Regeln vorgegangen wird.
Der mit den ebenen Flächen versehene Wurfkörper ist in bevorzugter Ausführung ein sogenannter Würfel, auf dessen Flächen Punkte in einer Stückzahl von 1 bis 6 aufgebracht sind. Es können jedoch auch andere Symbole auf die Flächen aufgebracht werden, beispielsweise Tierzeichen, geometrische Figuren und dergleichen. Bei vielen Brettspielen wird entsprechend der Anzahl der gewürfelten Punkte eine Spielfigur um die gleiche Anzahl von Feldern weiterbewegt.
Es sind ferner noch sogenannte Knobelspiele bekannt, bei denen jeder Teilnehmer einen Knobelbecher erhält, in dem ein oder mehrere Würfel angeordnet sind. Solche Knobelrunden werden häufig in Gaststätten gespielt.
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ - PATENTANWÄLTE - EUROPEAN^TSNTiiNDlTRAkE^ARK £TT(jRiME\iS
Anmeldungstext vom 25.02.2003 Seite 2
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neuartiges Gesellschaftsspielgerät unter Verwendung eines Wurfkörpers zu schaffen, welcher aus verschiedenen Anlassen benutzt werden kann.
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Die gestellte Aufgabe wird durch einen Hohlkörper gelöst, dessen Wandung mit einer zum Innenraum führenden Durchstecköffnung und mehreren Einstecköffnungen derart versehen ist, daß die aus den Einstecköffnungen und der Durchstecköffnung gebildete Summe mit der Anzahl der ebenen Flächen des Wurfkörpers übereinstimmt.
Bei der Benutzung des Gesellschaftsspielgerätes erhält jeder Teilnehmer eine bestimmte Anzahl von Spielfiguren. In einer festgelegten Reihenfolge benutzt jeder Teilnehmer den Wurfkörper.
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Die Durchstecköffnung und die Einstecköffnungen sind mit den gleichen Symbolen gekennzeichnet wie die ebenen Flächen des Wurfkörpers.
Nach der Benutzung des Wurfkörpers durch einen Teilnehmer liegt ein Symbol an einer bestimmten Stelle, d. h. sofern der Wurfkörper ein Würfel ist, wird die
Punktzahl gewertet, die sich auf der oberen Fläche befindet. Wenn auf dieser Fläche das Symbol für die Durchstecköffnung erscheint, kann der Teilnehmer eine Spielfigur in das Innere des Hohlkörpers einwerfen. Die Anzahl der noch im Spiel verbleibenden Spielfiguren verringert sich dadurch.
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Wird jedoch ein Symbol gewertet, welches zu einer Einstecköffnung gehört, kann der Teilnehmer eine Spielfigur in diese Einstecköffnung einbringen. Sofern diese belegt ist, muß er die Spielfigur zu sich nehmen.
Der Teilnehmer, der als erster ohne Spielfiguren ist, ist der Sieger. Das Spiel wird dann solange fortgesetzt, bis nur noch ein einziger Teilnehmer Spielfiguren hat. Dies ist der Verlierer des Spiels, der beispielsweise eine Getränkerunde für die Teilnehmer spendieren muß.
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ - PATENTANWÄLTE - N ^t ^ Jp
Anmeldungstext vom 25.02.2003 Seite 3
Der Hohlkörper ist, abgesehen von der Durchstecköffnung, allseitig geschlossen. Der Innenraum kann demzufolge bei Nichtgebrauch auch als Aufbewahrung für den Wurfkörper und für die Spielfiguren benutzt werden.
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Damit die Spielfiguren jedoch aus dem Innenraum herausgenommen werden können, ist vorgesehen, daß in einer seitlichen Wandung oder in dem der Durchstecköffnung gegenüber liegenden Boden eine Klappe angebracht wird. Diese Klappe kann in eine Offen- und in eine Schließstellung gebracht werden. Alternativ ist es auch möglich, daß in einer seitlichen Wandung eine Öffnung vorgesehen ist, so daß in das Innere ein kastenartiges Behältnis zum Aufbewahren und Sammeln der Spielfiguren und der Wurfkörper möglich ist.
In einfachster Weise ist vorgesehen, daß die Durchstecköffnung und die Einsteck-Öffnungen im oberen Boden vorgesehen sind.
Der Hohlkörper kann im Querschnitt verschiedenartig gestaltet sein, so ist beispielsweise vorgesehen, daß er kreisringförmig ausgebildet ist. Der Hohlkörper kann jedoch auch im Querschnitt mehreckig ausgebildet sein, wobei in einer bevorzugten Ausführung die Anzahl der Ecken mit der Anzahl der Einstecköffnungen übereinstimmt. Der Hohlkörper kann jedoch auch als Kugel, prismenförmiger Körper oder ähnlich ausgelegt sein. Die Einstecköffnungen sind als Sacklöcher ausgebildet. Die Spielfiguren können ebenfalls vielfältig ausgeführt sein. Bevorzugt ist jedoch daran gedacht, daß sie stift- oder stabförmig, als Kugeln oder als geometrisch undefinierbarere Körper gestaltet sind.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Gesellschaftsspielgerät mit einem allgemein bekannten Würfel benutzbar. Der Hohlkörper wäre dann mit fünf Einstecköffnungen ausgestattet.
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Zweckmäßigerweise werden mehrere Würfel verwendet, damit jeder Teilnehmer einen Würfel erhalten kann.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird.die Erfindung no.ch.näher erläutert.
LOESENBECK. · STRACKE · SPECHT · DANTZ - PATENTANWÄLTE - EUROPEAN^ATeNTjANEJTRAD^MARK ATTORNEYS
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Anmeldungstext vom 25.02.2003 Seite 4
Es zeigen:
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Figur 1 das Gesellschaftsspielgerät in einer Draufsicht,
Figur 2 das Gesellschaftsspielgerät in einer Ansicht in einer ersten Ausführung,
Figur 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in der Figur 1,
Figur 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in der Figur 1,
Figur 4 das Gesellschaftsspielgerät in einer Unteransicht in einer zweiten Ausführung.
Das in den Figuren dargestellte Gesellschaftsspielgerät enthält einen Hohlkörper 10, der beispielsweise auf einer Tischplatte aufstellbar ist. An der oberen Seite ist sinngemäß der obere Boden mit einer Durchstecköffnung 11 und fünf im seitlichen Randbereich liegenden Einstecköffnungen 12 ausgestattet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird als Wurfkörper ein Würfel 13 benutzt. Die Spielfiguren sind als Stäbe 14 ausgebildet.
Bei der Ausführung nach der Figur 1 ist die Anordnung so gewählt, daß beim Würfeln von ein bis fünf Punkten ein Stab 14 in die jeweilige Einstecköffnung 12 gesteckt wird.
Steckt bereits ein Stab 14 in dieser betreffenden Einstecköffnung 12, muß der Teilnehmer diesen Stab 14 zu sich nehmen. Beim Würfeln von sechs Punkten kann derjenige Teilnehmer einen Stab 14 durch die Durchstecköffnung 11 in das Innere des Hohlkörpers 10 werfen, so daß dieser Stab aus dem Spiel genommen wird.
Diese Festlegung ist rein willkürlich. Es könnte auch beim Würfeln einer anderen Punktzahl die Durchstecköffnung 11 in Frage kommen.
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Ajimeldungstext vom 25.02.2003 Seite 5
Wird ein Wurfkörper verwendet, der mehr als sechs Flächen aufweist, müßte die Anzahl der Einstecköffnungen 12 entsprechend erhöht werden, so daß immer die aus der Durchstecköffnung 11 und den Einstecköffnungen 12 gebildete Summe mit der Anzahl der Flächen des Wurfkörper übereinstimmt.
Bei der Ausführung nach der Figur 2 ist eine Seitenwand des Hohlkörpers 10 mit einer Öffnung versehen, so daß in das Innere des Hohlkörpers 10 ein Kasten oder eine kleine Schublade gestellt werden kann. In diesen Kasten können der Würfel 13 bzw. die Würfel 13 und die Stäbe 14 nicht nur aufbewahrt werden, sondern sie fallen auch beim Spiel hinein.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Hohlkörper 10 im Querschnitt 5 eckig gestaltet, da als Wurfkörper ein Würfel 13 verwendet wird. Die Querschnittsform könnte jedoch auch davon abweichen. Grundsätzlich sind alle Querschnittsformen denkbar, wobei besonders auch an einen kreisringförmigen Querschnitt gedacht ist.
Bei der Ausführung gemäß den Figuren 3 und 4 ist der untere, der Durchstecköffnung 11 gegenüber liegende Boden als schwenkbare Klappe 16 ausgebildet. Es entfallen dann selbstverständlich der Kasten 15 und die Öffnung in einer Seitenwand.
Der Hohlkörper 10 könnte aus einem dekorativen Werkstoff, beispielsweise Holz, Metall oder Kunststoff, Glas, Marmor, Plexiglas usw. gefertigt sein.
Im Gegensatz zu der dargestellten Ausführung könnten als Spielfiguren auch von der Stabform abweichende Figuren verwendet werden, beispielsweise Kugeln.
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Die Form der Einstecköffnungen 12 richtet sich immer nach der Form dieser Spielfiguren.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Wesentlich ist, daß ein Hohlkörper verwendet wird, der mit einer Durchstecköffnung 11 versehen ist, so daß beim Würfeln des der Durchstecköffnung zugeordneten Symbols eine Spielfigur aus dem Spiel herausgenommen wird.
Claims (11)
1. Gesellschaftsspielgerät für mehrere Teilnehmer, mit einer Vielzahl von Spielfiguren und einem mit ebenen Flächen versehenen Wurfkörper, auf dessen Flächen unterschiedliche Symbole aufgebracht sind, gekennzeichnet durch einen Hohlkörper (10), in dessen Wandung eine zum Innenraum führende Durchstecköffnung (11) und mehrere Einstecköffnungen (12) derart vorgesehen sind, daß die aus den Einstecköffnungen (12) und der Durchstecköffnung (11) gebildete Summe mit der Anzahl der ebenen Flächen des Wurfkörpers (13) übereinstimmt.
2. Gesellschaftsspielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (10) mit Ausnahme der Durchstecköffnung (11) ansonsten allseitig geschlossen ist.
3. Gesellschaftsspielgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer seitlichen Wandung oder in dem der Durchstecköffnung gegenüber liegenden Boden eine Klappe (16) vorgesehen ist.
4. Gesellschaftsspielgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer seitlichen Wandung des Hohlkörpers (10) eine Öffnung vorgesehen ist, so daß ein Kasten oder eine Schublade in den Innenraum des Hohlkörpers (10) einstellbar sind.
5. Gesellschaftsspielgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecköffnungen (12) und die Durchstecköffnung (11) im oberen Boden des Hohlkörpers (10) vorgesehen sind.
6. Gesellschaftsspielgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (10) im Querschnitt mehreckig gestaltet ist und daß die Anzahl der Ecken mit der Stückzahl der Einstecköffnungen (12) übereinstimmt.
7. Gesellschaftsspielgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (10) als Kugel, prismenförmiger Körper oder dergleichen ausgebildet ist.
8. Gesellschaftsspielgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecköffnungen (12) den Ecken des Hohlkörpers (10) zugeordnet sind.
9. Gesellschaftsspielgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper im Querschnitt kreisringförmig ausgebildet ist.
10. Gesellschaftsspielgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielfiguren als Stäbe (14), Kugeln, Figuren, geometrisch undefinierbare Körper oder dergleichen ausgebildet sind.
11. Gesellschaftsspielgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (10) aus Holz, aus Metall, aus Kunststoff, Glas, Plexiglas oder dergleichen besteht.
Priority Applications (1)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007009612A1 (de) * | 2007-02-26 | 2008-08-28 | Gerhard Ryll | Vorrichtung zur Durchführung von Spielen |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29602251U1 (de) | 1996-02-09 | 1996-04-11 | Spillner Margit | Spielvorrichtung |
| DE29915070U1 (de) | 1999-08-27 | 1999-12-30 | Grimm, Werner, 25451 Quickborn | Spielgerät insbesondere für Würfelspiel |
| DE20113985U1 (de) | 2001-08-16 | 2001-12-13 | Kaatze, Michael, 21255 Tostedt | Würfelsteckspiel |
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2003
- 2003-02-26 DE DE20303102U patent/DE20303102U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29602251U1 (de) | 1996-02-09 | 1996-04-11 | Spillner Margit | Spielvorrichtung |
| DE29915070U1 (de) | 1999-08-27 | 1999-12-30 | Grimm, Werner, 25451 Quickborn | Spielgerät insbesondere für Würfelspiel |
| DE20113985U1 (de) | 2001-08-16 | 2001-12-13 | Kaatze, Michael, 21255 Tostedt | Würfelsteckspiel |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102007009612A1 (de) * | 2007-02-26 | 2008-08-28 | Gerhard Ryll | Vorrichtung zur Durchführung von Spielen |
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Legal Events
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Effective date: 20030626 |
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| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 20030611 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20060901 |