DE20000292U1 - Vorrichtung zur zufälligen Ermittlung einer aus einer vorgegebenen Anzahl von Möglichkeiten - Google Patents
Vorrichtung zur zufälligen Ermittlung einer aus einer vorgegebenen Anzahl von MöglichkeitenInfo
- Publication number
- DE20000292U1 DE20000292U1 DE20000292U DE20000292U DE20000292U1 DE 20000292 U1 DE20000292 U1 DE 20000292U1 DE 20000292 U DE20000292 U DE 20000292U DE 20000292 U DE20000292 U DE 20000292U DE 20000292 U1 DE20000292 U1 DE 20000292U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- markings
- possibilities
- cube
- predetermined number
- dice
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 5
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 2
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 230000001934 delay Effects 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 230000012447 hatching Effects 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F9/00—Games not otherwise provided for
- A63F9/04—Dice; Dice-boxes; Mechanical dice-throwing devices
- A63F9/0415—Details of dice, e.g. non-cuboid dice
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Ink Jet (AREA)
- Credit Cards Or The Like (AREA)
- Printing Methods (AREA)
Description
3162 PY
Gerhard Piaskowy, 64293 Darmstadt
Vorrichtung zur zufälligen Ermittlung einer aus einer vorgegebenen Anzahl von Möglichkeiten
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur zufälligen Ermittlung einer aus einer vorgegebenen Anzahl von Möglichkeiten.
Bei vielen Gesellschafts- und Glücksspielen ist die zufällige Ermittlung einer aus mehreren Möglichkeiten, insbesondere verschiedenen Zahlen, wesentlich für das Spielgeschehen. Bei den üblicherweise verwendeten Spielwürfeln wird eine von sechs Zahlen "gewürfelt". Dabei sind die Spielregeln des jeweiligen Spiels an diese Zahl, Teile oder Vielfache davon gebunden. Auch die gleichzeitige Benutzung mehrerer Würfel und die Addition der Ergebnisse bedeutet noch Einschränkungen bezüglich der Zahl der Möglichkeiten.
Für ein Spiel, bei welchem von vier Möglichkeiten eine zufällig zu ermitteln ist, ist ein Spielwürfel bekannt geworden (G 87 11 774.6), bei welchem zwei gegenüberliegende Flächen konvex ausgebildet und vier weitere Flächen im wesentlichen flach und zur Aufnahme von Symbolen bestimmt
«·** &Mgr;·*· «Hi W » —&Lgr;* —»*
3162 PY 2
sind. Dieser Spielwürfel bleibt nur auf einer der vier zur Aufnahme von Symbolen bestimmten Flächen liegen, so daß eines dieser Symbole zufällig ermittelt wird. Die bekannten Spielwürfel haben jedoch den Nachteil, daß nur eine Auswahl aus einer geraden Anzahl von Möglichkeiten gegeben ist. ·
Es ist ferner aus DE 90 01 353 U1 eine Vorrichtung zur zufälligen Ermittlung aus einer ungeraden Zahl von Möglichkeiten bekannt, bei welcher von den Seitenflächen eines regelmäßigen ersten Prismas Abrollflächen gebildet sind und daß Anzeigeflächen von Seitenflächen eines regelmäßigen zweiten Prismas gebildet sind, wobei das regelmäßige zweite Prisma einen kleineren Umfang als das erste Prisma aufweist und gegenüber dem ersten Prisma um eine halbe Seitenfläche verdreht angeordnet ist. Insbesondere, wenn eine solche Vorrichtung viele Abrollbzw. Anzeigeflächen enthält, wird der Ausrollweg recht lang, so daß die Vorrichtung entweder vom Spieltisch herunterrollen oder zwischen andere Teile eines Gesellschaftsspiels, beispielsweise Spielfiguren, geraten kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur zufälligen Ermittlung einer aus einer vorgegebenen Anzahl von Möglichkeiten anzugeben, bei welcher der Ausrollweg begrenzt ist, auch wenn relativ viele Auswahl-Möglichkeiten zur Verfügung stehen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Körper mit konisch verlaufenden Mantelflächen, die insgesamt eine Abrollfläche bilden, mit Markierungen versehen ist.
Diese Vorrichtung, die im folgenden auch Würfel bzw. erfindungsgemäßer Würfel genannt wird, beschreibt nach dem Wurf eine Kreisbahn, die leicht auf eine dafür vorgesehene Fläche begrenzt werden kann. Werden in einem Spiel mehrere
3162 PY 3
erfindungsgemäße Würfel benötigt, können diese verschieden stark konisch ausgebildet sein, so daß sie verschiedene Kreisbahnen beschreiben und möglicherweise einen größeren Abstand zueinander liegen bleiben, was die Erfassung des Würfelergebnisses etwas verzögert und damit das Spiel gegebenenfalls lebendiger gestaltet.
Der erfindungsgemäße Würfel kann an sich eine beliebige Zahl von Mantelflächen aufweisen. Der Vorteil gegenüber einem herkömmlichen Würfel tritt jedoch insbesondere dann in Erscheinung, wenn gemäß einer Weiterbildung vorgesehen ist, daß die Anzahl der Mantelflächen ungerade ist und daß die Markierungen jeweils einer Kante zwischen zwei Mantelflächen zugeordnet sind.
Die Markierungen können in verschiedener Weise aufgebracht sein. So besteht beispielsweise eine vorteilhafte Ausführung des erfindungsgemäßen Würfels darin, daß die Markierungen Ausnehmungen sind. Dabei sind auf der Oberfläche der Ausnehmungen aufgebrachte Farbmarkierungen vor Abrieb beim Benutzen des Würfels besonders geschützt. Es ist im Rahmen der Erfindung jedoch auch möglich, daß die Markierungen unterschiedlich bedruckt sind.
Als Inhalt der Markierungen kommen je nach Spielzweck im einzelnen Farben, Zahlen, Buchstaben oder andere Symbole in Frage.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Würfels weist die Form einer Pyramide auf. Diese Ausführungsform kann nach dem Werfen und Ausrollen außer auf einer der Mantelflächen auf der Grundfläche liegen bleiben. Je nach Spielanweisung kann diesem Würfelergebnis eine beondere Bedeutung beigemessen werden, wozu vorgesehen sein kann, daß ferner die Grundfläche mit einer Markierung versehen ist.
·· MM* ·
3162 PY
Bei einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung weist der *·...*
erfindungsgemäße Würfel die Form eines Pyramidenstumpfes *..*.'
auf. Dabei besteht die Möglichkeit, daß dieser Würfel auf #*^
einer der Grundflächen zu liegen kommt. Wenn es der *....*
Spielzweck erfordert, kann dabei vorgesehen sein, daß ferner &idigr;,.»&iacgr;.
mindestens eine der Grundflächen mit einer Markierung ·
versehen ist. ·....·
Je nach Stärke des konischen Verlaufs kann die Wahrscheinlichkeit, daß der Würfel auf der kleineren Grundfläche liegenbleibt, gewählt werden. Die Höhe im Verhältnis zum Durchmesser beeinflußt die Wahrscheinlichkeit, ob der Würfel auf einer Grundfläche oder auf einer Mantelfläche liegenbleibt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung anhand mehrerer Figuren dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein pyramidenförmiges Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel in Form eines Pyramidenstumpfes, das wie das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 mit gebohrten Vertiefungen versehen ist,
Fig. 3 ein weiteres pyramidenstumpfförmiges Ausführungsbeispiel und
Fig. 4 ein drittes pyramidenstumpfförmiges Ausführungsbeispiel.
Alle dargestellten Ausführungsbeispiele weisen als Grundfläche ein regelmäßiges Fünfeck auf und sind jeweils als Draufsicht und als Seitenansicht dargestellt. Zur Realisierung der erfindungsgemäßen Würfel kommen
3162 PY 5
verschiedene Werkstoffe in Frage, beispielsweise Holz oder Kunststoffe. Verschiedene Farben (oder andere Symbole) sind in den Figuren 3 und 4 durch verschiedene Schraffur dargestellt.
Der in Fig. 1 dargestellte Würfel 1 ist pyramidenförmig. Die Markierungen sind Vertiefungen 2, die durch Anbohren an den Kanten 3 hergestellt und mit einem Farbüberzug versehen sind.
Der Würfel 4 nach Fig. 2 weist Markierungen 2 auf, die in gleicher Weise wie beim Würfel nach Fig. 1 hergestellt sind. Außerdem befinden sich an der oberen Grundfläche 5 und an der unteren Grundfläche 6 zwei weitere Markierungen 7, 8.
Bei dem Würfel 9 nach Fig. 3 weisen die Ausnehmungen 10 für die Markierungen eine gegenüber den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 und 2 andere Form auf, sie können leicht durch Fräsen hergestellt werden. Bei einer Herstellung durch Spritzguß kann der Würfel 9 leicht ausgeformt werden, insbesondere wenn auch die Ausnehmungen 10 angeschrägt sind.
Der ebenfalls als Pyramidenstumpf ausgeführte Würfel nach Fig. 4 ist zur Schaffung der Markierungen lediglich bedruckt - und zwar erstreckt sich eine Markierung 12 von der Mitte der einen Mantelfläche 13 bis zur Mitte der benachbarten Mantelfläche 14.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur zufälligen Ermittlung einer aus einer vorgegebenen Anzahl von Möglichkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß ein Körper (1, 4, 9, 11) mit konisch verlaufenden Mantelflächen, die insgesamt eine Abrollfläche bilden, mit Markierungen (2, 10, 12) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Mantelflächen ungerade ist und daß die Markierungen (2, 10, 12) jeweils einer Kante (3) zwischen zwei Mantelflächen zugeordnet sind.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen (2, 10) Ausnehmungen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen (2, 10, 12) unterschiedlich bedruckt sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Form einer Pyramide (1).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ferner die Grundfläche mit einer Markierung versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Form eines Pyramidenstumpfes (4, 9, 11).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ferner mindestens eine der Grundflächen (5, 6) mit einer Markierung (7, 8) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20000292U DE20000292U1 (de) | 2000-01-08 | 2000-01-08 | Vorrichtung zur zufälligen Ermittlung einer aus einer vorgegebenen Anzahl von Möglichkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20000292U DE20000292U1 (de) | 2000-01-08 | 2000-01-08 | Vorrichtung zur zufälligen Ermittlung einer aus einer vorgegebenen Anzahl von Möglichkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20000292U1 true DE20000292U1 (de) | 2000-03-30 |
Family
ID=7935692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20000292U Expired - Lifetime DE20000292U1 (de) | 2000-01-08 | 2000-01-08 | Vorrichtung zur zufälligen Ermittlung einer aus einer vorgegebenen Anzahl von Möglichkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20000292U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003015880A1 (en) * | 2001-08-20 | 2003-02-27 | Christopher Collins | Game marker |
-
2000
- 2000-01-08 DE DE20000292U patent/DE20000292U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003015880A1 (en) * | 2001-08-20 | 2003-02-27 | Christopher Collins | Game marker |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DD258178A5 (de) | Ein spiel, insbesondere ein spiel, das auf einer ebenen flaeche gespielt werden kann | |
| CH632418A5 (de) | Vorrichtung zum herstellen von folgemustern mittels verschiebbarer elemente am vorrichtungskoerper. | |
| EP0406881A1 (de) | Spielzeug aus mehreren zusammensetzbaren und miteinander verbindbaren Einzelelementen | |
| DE69612508T2 (de) | Würfel, spielbrett und würfelspielanordnung und spielbrett | |
| DE69709661T2 (de) | Spiel und vorrichtung zum spielen eines spiels | |
| DE2715957A1 (de) | Programmierbares magnetspiel | |
| DE3714380A1 (de) | Labyrinth-puzzlespiel | |
| DE20000292U1 (de) | Vorrichtung zur zufälligen Ermittlung einer aus einer vorgegebenen Anzahl von Möglichkeiten | |
| DE3138050A1 (de) | Schiebekugel | |
| DE2527740A1 (de) | Puzzlespiel | |
| DE102008044201B4 (de) | Spielwürfel | |
| DE69002531T2 (de) | Brettspiel mit verschiebbaren Spielfiguren. | |
| DE2654115A1 (de) | Spielstein | |
| DE2629343C3 (de) | Zahlenauswahlgerät in Form eines Kugelschreibers | |
| DE9001353U1 (de) | Vorrichtung zur zufälligen Ermittlung einer aus einer ungeraden Zahl von Möglichkeiten | |
| DE2162014A1 (de) | Brettspiel | |
| DE3127075A1 (de) | "vorrichtung zur durchfuehrung eines gesellschaftsspiels" | |
| DE69014632T2 (de) | Spiel. | |
| DE9309506U1 (de) | Geschicklichkeitsspiel | |
| DE3409384A1 (de) | Zusammensetzspiel mit flachen, laenglichen elementen | |
| DE102004059902B4 (de) | Spiel- und Testgerät | |
| DE8711774U1 (de) | Spielwürfel | |
| DE9215005U1 (de) | Mehrzweckspielstein | |
| DE2833213A1 (de) | Spielgeraet | |
| DE29912898U1 (de) | Spiel |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20000504 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20030801 |