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DE7233684U - Brettspiel, wie Mühle , Dame oder Halmaspiel od dgl - Google Patents

Brettspiel, wie Mühle , Dame oder Halmaspiel od dgl

Info

Publication number
DE7233684U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
board
board game
game
game according
corner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7233684U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KNITTEL F GmbH
Original Assignee
KNITTEL F GmbH
Publication date
Publication of DE7233684U publication Critical patent/DE7233684U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Gebrauchsmusteranmeldung
Reinerzer Krüallglaswerke, Franz August Knittel GmbH, Bad Ems, (Erfinder: Tobien)
Brettspiel, wie Mühle-, Dame- oder Halmaspiel o.dgl.
Die Neuerung bezieht sich auf ein Brettspiel, wie Mühle-, Dame- oder Halmaspiel o.dgl., bei welchem Figuren oder Spielsteine auf vorbeschriebenen Verbindungswegen von einem Knoten-, Eck- oder Endpunkt zu einem anderen geführt werden.
Brettspiele dieser Art weisen eine aus Pappe oder ähnlichem Material bestehende Grundplatte auf, auf welche ein mit dem Spielfeld bedrucktes Blatt Papier oder eine Kunststoffolie aufgebracht oder aufgeklebt ist. Sehr häufig sind diese Platten aus Pappe in ihrer Mitte knickbar, damit sie in einen Karton platzsparend eingelegt werden können. Die Steine, die bei
solchermaßen aufgebauten Brettspielen verwendet werden, sind männchenartig oder klotzartig ausgebildete Elemente, welche wenigstens eine gerade Fläche haben, mittels welcher sie auf das Brettspiel gestellt werden können. Die Steine können bei kleinen Erschütterungen ohae weiteres umfallen; dies gilt ganz besonders dann, wenn "Mensch ärgere Dich nicht" oder "Mühle" mit kleinen Kindern gespielt wird. Erfahrungsgemäß fallen dann die Steine häufig beim Würfeln um.
Aufgabe der Neuerung ist es, ein Brettspiel der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem die Nachteile der bekannten Ausführungen vermieden werden. Insbesondere soll ein Umfallen der Steine bei kleinsten Erschütterungen oder bei einem Transport des Brettspiels von einem Platz zum anderen vermieden werden.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verbindungswege, die Knoten-, End- oder Eckpunkte vertieft in das Brett eingebracht sind, wobei der tiefste Punkt jedes Eck-, End- oder Knotenpunktes tiefer als die Tallinien der Verbindungswege liegen.
Vorteilhaft sind die Eck-, End- oder Knotenpunkte halbkugelschalenförmig ausgebildet. Weiterhin sind die Verbindungswege halbkreisförmig in Querschnitt ausgebildet.
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Die Steine, mit denen gespielt wird, sind vorteilhaft den Vertiefungen in ihrer Form angepaßt. Bei halbkugel schalenförmig vertieften Eck-, End- oder Knotenpunkten sind die Steine kugelförmig mit verschiedenen Farben ausgebildet.
Vorteilhaft sind die Vertiefungen durch spanabhebende Bearbeitung in die Brettoberfläche eingebracht. Selbst verständlich können die Vertiefungen dadurch erzeugt werden, daß eine relat5.v dünne Platte plastisch verformt ist.
Als Material kommt vorzugsweise Glas in Betracht; die Vertiefungen werden dannin das Glas eingeschliffen. Selbstverständlich kann auch Holz Verwendung finden; die Vertiefungen sLnd in die Oberfläche des Holzbrettes eingefräst· Wenn die Platte aus Metall hergestellt werden soll, dann wird vorzugsweise eine dünne Blechplatte durch plastische Verformung in die endgültige Form gebracht. Dabei findet als Metall häufig und bevorzugt Kupfer Verwendung.
Aufgrund der Vertiefungen und der kugelförmigen Ausbildung der Steine wird ein Verrutschen oder Umfallen derselben völlig vermieden, selbst wenn das Brettspiel mit Steinen von einem Spielplatz zum anderen getragen wird.
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Anhand der Zeichnung sollen zwei Ausführungsbeispiele der Neuerung näher erläutert werden. Es zeigt:
Fig. 1 eine Aufsicht auf ein neuerungsgemäßes Mühlespiel,
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Brett gemäß der Linie I - I der Fig. 1 und
Fig. 3 ein durch plastische Verformung hergestelltes Brettspiel in einem Querschnitt analog dem Querschnitt I - I der Fig. 1.
Auf der Oberfläche eines Brettes 1 sind, entsprechend den Spielregeln für Mühlespiel, Eckpunkte 2, Knotenpunkte 3 und Verbindungswege 5 aufgebracht. Die Eck- und Knotenpunkte 3 sind als halbkugelschalenförmige Vertiefungen 4 ausgebildet, während die Verbindungswege 5 zwischen den Eckpunkten und den Knotenpunkten bzw. 3 halbkreisförmig vertieft sind. Die Tallinien 5a der Verbindungswege 5 liegen höher als die tiefsten Punkte 4a der Eck- bzw. Knotenpunkte 2 bzw. 3.
In der Fig. 2 ist dargestellt, daß die Dicke D des Brettes 1 groß ist gegenüber die Tiefe T der Vertiefungen 4 bzw. der Tiefe T der Verbindungswege 5. Das Brett gemäß dieser Ausführung ist aus Glas hergestellt. Die Vertiefungen 4 und 5 sind durch Glasschleifen eingebracht. Die Steine 6, die hierbei Verwendung finder, sind kugelförmig ausgebildet. Dabei
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ist. der Durchmesser jeder Kugel größer al η der Durchmesser der halbkugelförmigen Vertiefungen.
Wenn das Brettspiel nicht aus einem verhältnismäßig dicken Material hergestellt ist, sondern durch Tiefziehen oder Spritzgießen aus einem dünnen Plattenmaterial, wie Kupfer bzw.Kunststoff, dann stellt sich der Querschnitt durch ein Brett analog der Linie I - I der Fig. 1 derart wie in Fig. 3 gezeigt dar. Das Brett 7 weist Vertiefungen 8 und 9 auf, welche an der Unterseite Wülste Io bzw. 11 erzeugen.
Während die Unterseite eines Brettes gemäß der Fig. 2 glatt ist, hat die Unterseite der Ausführung gemäß der Fig. 3 etwa die Negativform der Oberfläche.
Selbstverständlich lassen sich noch eine Reihe weiterer Ausführungsformen des Brettes denken; im wesentlichen ist die Gestaltung abhängig vom verwendeten Material. Während ein Brett gemäß der Fig. 2 aus Materialien wie Holz oder Glas hergestellt werden kann, wird man ein Brett gemäß der Fig. 3 meist aus Kupfer, Blech, Stahlblech oder auch aus Kunststoff herstellen. Eine Herstellungsart wäre eine plastische Verformung durch Tiefziehen oder insbesondere bei Kupfer durchs Hämmern. Bei Kunststoff wird im allgemeinen eine Herstellung durch Spritzgießen vorgezogen. Selbstverständlich ist es denkbar, eine Kunststoffplatte durch
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Erweichen und durch Pressen plastisch In die ent sprechende Form zu bringen*
Schutzansprüche :

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II·· · · Schutzansprüche :
1. Brettspiel, wie Mühle-, Dame- oder Halmaspiel od. dgl., bei welchem Figuren oder Spielsteine auf vorgeschriebenen Verbindungswegen von einem Knoten-, Eck- oder Endpunkt zu einem anderen geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungswege (5, 9) und die Eckpunkte (2), Endpunkte oder Knotenpunkte (3) vertieft in das Brett eingebracht sind, wobei die tiefsten Punkte jedes Eckpunktes (2), Endpunktes oder Knotenpunktes (3) tiefer als die Tallinien (5a) der Verbindungswege (5) liegen.
2. Brettspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckpunkte (2), die Endpunkte und die Knotenpunkte (3) kugelschalenförmig ausgebildet sind.
3. Brettspiel nach Anspruch 1 und 2, dadurch qpkennzeichnet, daß die Verbindungswege (5) halbkreisförmig im Querschnitt ausgebildet sind.
4. Brettspiel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine (6) den Vertiefungen in ihrer Form angepaßt sind.
5. Brettspiel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine kugelförmig ausgebildet sind.
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6. Brettspiel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vertiefungen durch plastische
Verformung eines im Vergleich zu den Vertiefungen dünnen Plattenmaterials eingebracht sind.
7. Brettspiel nach dem Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Material Glas- Holz u.dgl. vorgesehen sind.
8. Brettspiel nach dem Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Material eine Platte aus Kupferblech,
Stahlblech u.dgl. oder aus Kunststoff verwendet ist.
DE7233684U Brettspiel, wie Mühle , Dame oder Halmaspiel od dgl Expired DE7233684U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7233684U true DE7233684U (de) 1973-07-19

Family

ID=1284798

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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