DE20011772U1 - Anordnung zum Entfernen von Beulen aus Blech - Google Patents
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Ruff, Beier und Partner ■ Postfach 104036 ■ D-70035 Stuttgart Dipl.-Chem. Dr. Thomas MÜtSChele
Partnerschaftsregister Stuttgart PR 43
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A 34 983 05. Juli 2000 Sf/gt
Beschreibung: Anordnung zum Entfernen von Beulen aus Blech
Zum Entfernen von konkaven Beulen aus Blech ist es bekannt, in die Beule einen Adapter einzukleben und an dem Adapter eine Stange anzubringen, auf der ein Gleitstück gegen einen Anschlag verschoben werden kann. Dieses Gleitstück wird als Gleithammer bezeichnet. Der Gleithammer wird dann von der Beule weg in Richtung auf den Körper des Benutzers geschlagen, und dadurch die Beule aus dem Blech gezogen. Die Handhabung dieses Gleithammers ist etwas erschwert, da er in Richtung auf den Körper geschlagen werden muss (EP 812 635).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, in ähnlicher Weise Beulen aus einem Blech zu entfernen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Anordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vor. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche, deren Wortlaut durch Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht wird.
An dem Adapter, der in gleicher Weise wie im Stand der Technik in der Beule befestigt wird, wird das Zugelement angebracht, das dann mit seinem anderen Ende mit dem Träger
Dresdner Bank (BLZZöODfeüOOO) Ktd ÖOtiS4i Ffastß&nk Stuttgart (feL* 6Oi)1(JO7ty Kto. 42930-708 Landesbank BädefciWürttemöerö (©12 300 5(51 01 tfKto. 2 53a413 .* VATlNrI DB 147528073
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verbunden wird. Dann kann die Zugkraft auf den Zugadapter über den Träger erfolgen. Das Halteelement kann sich an geeigneter Stelle abstützen, beispielsweise auch an dem Blech, oder aber an einem Rand oder einem sonstigen Bauteil.
Insbesondere kann in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass das Halteelement als Hebel ausgebildet ist, so dass es um die Abstützstelle angehoben werden kann, um dadurch eine Zugkraft auf das Zugelement und damit auf den in der Beule eingeklebten Adapter auszuüben. Die Handhabung dieser Vorrichtung ist wesentlich einfacher als im Stand der Technik.
Bei dem Hebel kann es sich um einen einarmigen oder auch um einen zweiarmigen Hebel handeln.
In nochmaliger Ausbildung kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass der Träger als mindestens teilweise geradlinig verlaufende Stange bzw. Schiene ausgebildet ist. Die Schiene bzw. Stange kann einen langgestreckten Querschnitt aufweisen, um in der Richtung, in der die Kraft aufgewendet werden muss, besonders stabil zu sein, ohne andererseits das Gewicht zu groß zu machen. Durch die Ausbildung als Hebel können mit der Anordnung hohe Kräfte erreicht werden, ohne zu einer Unterstützung durch ein Schlaginstrument zu greifen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Zugelement in unterschiedlichen Positionen an dem Träger angebracht werden kann. Dadurch ist es möglich, die Abstützstelle so zu legen, wie es den Gegebenheiten am Reparaturort entspricht.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Halteelement einen Griff aufweist.
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Die Erfindung schlägt in Weiterbildung vor, dass das Zugelement derart ausgebildet sein kann, dass es unverlierbar am dem Träger angebracht werden kann. Dennoch kann es möglich sein, es so anzubringen, dass es in einer bestimmten Position fixiert werden kann, aus der es dann in andere Positionen verschoben werden kann. Es ist auch möglich, den Träger so auszugestalten, dass das Ziehstück in einer bestimmten Position aus ihm entnommen werden kann.
Der Zugadapter kann mit dem Zugelement beispielsweise durch eine formschlüssige Verbindung verbunden werden. Es ist aber ebenfalls möglich und wird von der Erfindung vorgeschlagen, dass der Zugadapter durch eine Klemmwirkung an dem Zugelement festgelegt werden kann.
Bei dem Zugadapter kann es sich um einen Adapter handeln, der in die Beule eingeklebt wird, beispielsweise mit Hilfe eines Heißklebers. Dieser Heißkleber läßt sich nach Herausziehen der Beulen wieder durch Erwärmen entfernen.
Es ist aber ebenfalls möglich und wird von der Erfindung vorgeschlagen, dass der Zugadapter an dem Blech der Beule festgeschweißt wird.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 schematisch die Darstellung einer Anordnung nach der Erfindung zum Entfernen einer Beule aus einem Stück Blech;
Fig. 2 schematisch die Seitenansicht des mit der Anordnung verwendeten Zugelementes;
Fig. 3 in vergrößertem Maßstab die Anbringung des
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Zugelements an dem Halter entsprechend einem
Querschnitt durch die Anordnung der Figur 1; Fig. 4 einen Querschnitt durch das untere Ende des
Zugelements der Figur 2; Fig. 5 eine Detailansicht einer Einführungsstelle für
das Zugelement;
Fig. 6 in vergrößertem Maßstab eine weitere Ansicht
Fig. 6 in vergrößertem Maßstab eine weitere Ansicht
eines Zugadapters;
Fig. 7 einen Schnitt durch die Anordnung der Figur 6; Fig. 8 eine Anordnung mit einem durch Schweißen mit
dem Blech verbindbaren Adapter; Fig. 9 eine der Figur 8 entsprechende Darstellung bei
einer weiteren Ausführungsform.
Figur 1 zeigt perspektivisch eine von der Erfindung vorgeschlagene Anordnung zum Entfernen einer konkaven Beule aus einem Blech. Die Anordnung enthält ein Halteelement 1, das sich an einem Ende an einer Abstützstelle 2 abstützt. Die Abstützstelle 2 enthält eine ebene Platte 3, die auf eine entsprechende stabile Stelle aufgelegt wird. Die Platte 3 kann an ihrer Unterseite eine das Wegrutschen verhindernde Beschichtung, beispielsweise aus Elastomermaterial, aufweisen. In einer Gelenkanordnung 4 ist an der Abstützung 2 der als einarmiger Hebel ausgebildete Träger angelenkt. Der Träger 1 ist über einen großen Teil seiner Länge als geradlinige Schiene ausgebildet, die zwei im Querschnitt rechtwinklige parallele einen gegenseitigen Abstand aufweisende Metallprofile 5 aufweist. An dem der Abstützstelle 2 entgegengesetzten Ende ist an dem Halteelement 1 ein Handgriff 6 angebracht, an dem ein Benutzer angreifen kann.
Zwischen die beiden Metallprofile 5 ist der Schaft 7 eines Zugelementes 8 hindurch gesteckt. Der Kopf 9 des Zugelements 8 weist einen größeren Durchmesser auf als der Abstand zwischen den beiden Metallprofilen 5, so dass das Zugelement 8 mit dem Träger zugfest verbunden ist.
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An seinem gegenüberliegenden unteren Ende ist das Zugelement mit einer Klaue 10 versehen, mit der es in den Kopf eines Zugadapters 11 ebenfalls zugfest eingehängt werden kann. Der Zugadapter 11 wird vorher in die Beule, die ausgebeult werden soll, eingeklebt. Wenn der Monteur an dem Griff 6 angreift und den Träger nach oben verschwenkt, wird an dem Zugadapter 11 und damit an dem Blech gezogen. Es wird dadurch möglich, die Beule herauszuziehen. Gegebenenfalls kann auch mit einem Hammer unterstützend, auf den Rand der Beule geschlagen werden. Damit erreicht man eine höhere Steifigkeit des zurückgeformten Bleches.
Figur 2 zeigt das Zugelement 8 in größerer Einzelheit. An seinem einen dem Zugadapter 11 zugeordneten Ende ist eine Klaue 10 gebildet. Diese enthält eine Öffnung 12, die zu der einen Seite hin offen ist. Die Querabmessung entspricht dabei der Abmessung des Kopfs, der an dem Zugadapter 11 angebracht ist. Unterhalb der Öffnung 12 sind beidseits Schultern 13 gebildet, zwischen denen ein Schlitz 14 frei bleibt. Die Breite des Schlitzes 14 entspricht dem Durchmesser des an dem Zugadapter 11 vorhandenen Kopfes. Der Querschnitt der Figur zeigt, wie die Schultern 13 den Schlitz 14 umgeben.
In dem an die Klaue 10 anschließenden ersten Schaftteil 15 ist von der der Klaue 10 abgewandten Seite eine axiale Bohrung 16 eingebracht, die koaxial zum dem Schaftteil 15 verläuft. Sie enthält ein Innengewinde. In das Innengewinde ist der mit einem Gewindeansatz 17 versehene zweite Teil des Zugelements 8 mit dem Schaft 7 eingeschraubt. Das Zugelement könnte konstruktiv auch anders aufgebaut sein.
Vor der Fertigungsmontage ist auf den Schaft 7 eine Unterlegscheibe 18 und eine angedeutete Schraubendruckfeder 19 aufgefädelt. Die Schraubendruckfeder 19 drückt die Unterlegscheibe 18 in Richtung auf den Kopf 9 des Zugelementes. Bei dem Ein-
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führen des Zugelements in dem Träger werden die Metallprofile 5 zwischen der Unterlegscheibe 18 und dem Kopf 9 des Zugelementes festgehalten. Dadurch ist das Zugelement 8 an einer bestimmten Stelle des Trägers fixiert, so dass sich das Gerät leichter handhaben lässt. Die Fixierung ist· so gewählt, dass sich das Zugelement bei Bedarf auch verschieben lässt. Durch den Aufbau des Trägers aus zwei parallelen beabstandeten Metallprofilen 5 kann das Zugelement 8 beliebig hin und her geschoben werden. Dadurch lässt sich einerseits der Hebelarm verändern, andererseits aber auch dafür sorgen, dass die Abstützstelle 3 an eine geeignete Unterlage angesetzt werden kann.
In der Figur 1 ist ein einarmiger Hebel dargestellt. Es wäre selbstverständlich auch möglich, den Träger für das Zugelement 8 als zweiarmigen Hebel auszubilden, bei dem dann der anderen Arm des Hebels nach unten gedrückt werden müsste.
Die Anbringung des Elements 8 an einem Träger kann beispielsweise dadurch geschehen, dass der mit dem Gewinde 17 versehene obere Teil des Zugelements erst zwischen den Profilen 5 hindurch gesteckt und anschließend in den Schaft 15 eingeschraubt wird.
Es ist aber auch möglich, dass beispielsweise der Griff 6 abgenommen werden kann, so dass das Zugelement von dem dann ohne Griff vorhandenen Ende zwischen die Metallprofile 5 eingeschoben werden kann.
Der Halter kann auch beispielsweise eine Stelle aufweisen, wo der Abstand zwischen den beiden Metallprofilen vergrößert ist, um an dieser Stelle den Kopf des Zugelements durchstecken zu können. Eine solche Möglichkeit ist vereinfacht in Figur 5 dargestellt. Beide Profile 5 haben eine halbrunde Kerbe, die zusammen eine Öffnung bilden. Hier kann der Kopf des Zugelements hindurchgesteckt werden.
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Während bei der Ausführungsform nach Figur 1 der Klebeadpater 11 mit dem Blech verklebt wird, verwendet die Ausführungsform nach Figur 6 einen anderen Zugadapter. Auch dieser Zugadapter ist ein Klebeadapter, d. h. er wird mit dem auszubeulenden Blech 20 verklebt. Der Klebeadapter enthält einen Aufnahmekörper 21, der als einseitig offene zylindrische Hülse mit inneren umlaufenden Rippen ausgebildet ist. In den Aufnahmekörper 21 ist ein Klebestick 22 eingesetzt, der auf Grund der umlaufenden Rippen und der dadurch gebildeten Nuten mit dem Aufnahmekörper 21 verbunden ist.
In das dem Klebestick 2 2 abgewandte Ende des Aufnahmekörpers 21 ist einr Zugöse 23 eingesetzt und beispielsweise mit Hilfe eines Gewindes 24 festgeschraubt. Die Zugöse 23 greift in einen Haken 2 5 eines Hakenkörpers 2 6 ein, der am unteren Ende des Schaftes 7 des Zugelements angeschraubt ist.
Die in Figur 6 und 7 dargestellte Vorrichtung wird folgendermaßen verwendet. Mit Hilfe eines Heißluftgebläses wird die Beule erwärmt. Dabei wird darauf geachtet, dass der Lack nicht beschädigt wird. Anschließend wird der Klebeadapter in die Beule eingedrückt, so dass sich der Klebestick 22 im Bereich seines freien Endes etwas erwärmt. Durch Abkühlen der Beule verfestigt sich der Klebestick 22 wieder, so dass er jetzt an dem Blech 20 angeklebt ist. Die Zugöse 23 wird in den Zughaken 2 5 eingehängt, und der Hebel nach oben geschwenkt. Anschließend kann durch vorsichtiges Erwärmen der Klebestick 2 2 wieder von dem Blech gelöst werden.
Die Figur 8 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der der Zugadapter an dem Blech 2 0 nicht angeklebt, sondern angeschweißt wird.
Am unteren Ende des Schaftes 17 ist mit Hilfe eines Gewindes 30 eine Hülse 31 festgeschraubt. Die Hülse 31 weist an ihrem
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dem Schaft 17 bzw. dem Hebel 5 abgewandten Ende eine Öffnung mit einem Innenkonus 32 auf. Der Innenkonus 32 ist so orientiert, dass sich die Öffnung von dem freien Ende 3 3 der Hülse 31 nach innen erweitert.
In der Hülse 31 ist ein zweitgeteilter Kegel angeordnet, der von einer Druckfeder 35 in Richtung auf die Konusfläche 32 gedrückt wird.
An den Trennflächen kann der geteilte Kegel 34 eine in Axialrichtung verlaufende halbrunde Nut aufweisen.
Zwischen die beiden Teile des Klemmkonus 34 ist der Schaft eines Anschweißstifts 3 6 gesteckt. Der Anschweißstift 3 6 weist einen etwas verbreiterten Kopf 3 7 auf, mit dem er in die herauszuziehende Beule des Blechs 20 eingreift.
Der geteilte Kegel 34 greift mit seinem äußeren Ende über die Stirnfläche 33 der Hülse 31 hinaus.
Um die Hülse 31 herum ist eine zweite äußere Hülse 38 angeordnet, die im Bereich ihres oberen, d. h. dem Hebel 5 zugewandten Endes eine Verbreiterung 39 zum Angreifen aufweist.
Die Anordnung der Figur 8 wird folgendermaßen verwendet. Zunächst wird der Anschweißstift 36 mit seinem Kopf 37 in die Beule geschweißt. Die Außenhülse 38 wird durch Angreifen an der Verbreiterung 39 nach oben gezogen, gegen die Wirkung der Feder 19. Dadurch werden die beiden Hälften des Kegels 34 nach innen gegen die Wirkung der Feder 3 5 angehoben. Dies führt zu einer Verbreiterung des Abstandes zwischen den beiden Hälften, so dass jetzt der Anschweißstift 36 von unten durch die Öffnung 40 der Außenhülse 38 zwischen die beiden Teile des Kegels 34 eingeschoben werden kann. Läßt man jetzt die Außenhülse 38 los, so drückt die Feder 35 die beiden
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Teile des Kegels gegen die Konusflächen 32, so dass jetzt der Anschweißstift 36 mit seinem Schaft verklemmt wird.
Jetzt kann die Beule dadurch herausgezogen werden, dass der Hebel 5 nach oben verschwenkt wird. Das Verschwenken des Hebels führt zu einem Anheben des Zugelementes 17 und damit der Hülse 31. Dies führt zu einem verstärktem Anliegen der beiden Teile des Kegels 34 an den Kegelflächen 32.
Sobald die Beule herausgezogen ist, wird die Verbreiterung wieder nach oben gezogen, so dass jetzt die beiden Teile des Klemmkegels 34 von dem Anschweißstift 36 gelöst werden. Dieser kann jetzt von dem Blech 2 0 entfernt werden.
Selbstverständlich kann der Kegel 34 auch aus mehr als zwei Teilen bestehen.
Die Figur 9 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Anordnung zum Entfernen einer Beule aus einem Stück Blech 20. Am unteren Ende des Schafts 17 ist mit Hilfe eines Gewindes ein Grundkörper 41 angeschraubt. Der Grundkörper enthält eine axiale Durchgangsbohrung 42, die in ihrem oberen Bereich das Gewinde zur Aufnahme des unteren Endes des Schafts 17 enthält.
Die Durchgangsbohrung 4 2 ist zur Aufnahme des Schafts 43 des Schweißstifts 3 6 ausgebildet.
In die Durchgangsbohrung mündet eine radiale Segmentaussparung 44, in der ein Klemmsegment 45 um eine Achse 46 verschwenkbar gelagert ist. Das Klemmsegment 4 5 weist einen Lösehebel 4 7 auf, der aus dem Grundkörper 41 herausragt.
Das Klemmsegment weist eine Klemmfläche 48 auf, die mit dem Schaft 4 3 des Anschweißstiftes 3 6 zusammenwirken kann.
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Wird der Schaft 43 des Anschweißstifts 36 von unten in die Durchgangsbohrung 42 eingeführt, so trifft der Schaft auf die Klemmfläche 48, wodurch das Klemmsegment 45 im Uhrzeigersinn weggedreht wird. Wird nun eine Zugkraft auf den angeschweißten Anschweißstift 36 ausgeübt, so zieht der Schaft 43 das Klemmsegment 4 5 etwas durch Reibung mit, was zu einer immer stärkeren Verklemmung zwischen dem Schweißstift 3 6 und dem Klemmsegment 4 5 führt.
Nach dem Herausziehen der Beule kann der Schweißstift 3 6 dadurch wieder gelöst werden, dass ein Monteur auf den Lösehebel 47 nach unten drückt.
Claims (13)
1. Anordnung zum Entfernen von Beulen aus Blechen, mit
1. 1.1 einem Halteelement (1), das
1. 1.1.1 mindestens eine Abstützstelle (2) und
2. 1.1.2 einen an dieser abgestützten Träger aufweist, sowie mit
2. 1.2 einem Zugelement (8), das
1. 1.2.1 an seinem einen Ende mit einem in der Beule angebrachten Zugadapter (11) und
2. 1.2.2 im Bereich seines anderen Endes mit dem Träger zugfest verbindbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, bei der das Halteelement als Hebel ausgebildet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Halteelement als einarmiger Hebel ausgebildet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Halteelement als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Träger als mindestens teilweise geradlinig verlaufende Stange bzw. Schiene ausgebildet ist.
6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Zugelement (8) in unterschiedlichen Positionen an dem Träger angebracht werden kann, vorzugsweise stufenlos.
7. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Halteelement einen Griff (6) aufweist.
3. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Zugelement (8) unverlierbar an dem Träger angebracht ist.
9. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Zugelement (8) fixierbar an den Träger angebracht ist.
10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Zugelement (8) an dem Träger durch Klemmwirkung fixiert ist, insbesondere mit Hilfe einer Feder.
11. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Zugadapter an dem Zugelement durch Klemmwirkung festlegbar ist.
12. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Zugadapter an dem auszubeulenden Blech festgeklebt wird.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei der der Zugadapter an dem auszubeulenden Blech (20) festgeschweißt wird.
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