DE29807857U1 - Einhak-Verschlußstück - Google Patents
Einhak-VerschlußstückInfo
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Description
28.04.1998
Einhak-Verschlußstück
Die Erfindung betrifft ein Einhak-Verschlußstück nach Oberbegriff von Anspruch 1.
Das Einhak-Verschlußstück wird dazu verwendet, Hauben oder Klappen in ihrer Verschlußstellung zu halten. Dazu hat das Einhak-Verschlußstück einen Hohlrohrkörper, in dem eine Vorspannfeder angeordnet ist. Die Vorspannfeder hat im Rohrinneren ein Widerlager. An diesem Widerlager ist die Vorspannfeder unter Vorspannung festgelegt. Der Hohlrohrkörper stützt sich mit seinem Fußende auf einem Befestigungssockel ab. Der Befestigungssockel ist an der Haube/Klappe befestigt.
Das andere Ende der Vorspannfeder fluchtet mit einer Durchtrittsöffnung des Befestigungssockels. Es greift durch diese Durchtrittsöffnung hindurch und ist an der Unterseite des Befestigungssockels an diesem kraftschlüssig befestigt.
In der Verschlußstellung hintergreift der Haken eines Griff-Haken-Kopfes des Einhak-Verschlußstücks eine Einhaköse, so daß die Haube/Klappe in der Verschlußstellung festgesetzt ist. Zum Öffnen wird der Griff-Haken-Kopf an seinem Griff gehalten und so weit gegen die Vorspannung der Vorspannfeder herausgezogen, daß der Haken des Griff-Haken-Kopfes mit dem Widerlager außer Eingriff ist. Der Griff-Haken-Kopf kann dann gedreht werden, so daß bei Loslassen des Griffes der Haken nicht mehr das Widerlager hintergreift und die Haube/Klappe gelöst ist und geöffnet werden kann.
Solche Einhak-Verschlußstücke sind bekannt. Sie bestehen aus Metall und haben einen Hohlrohrkörper mit einem kopfseitigen Außengewinde, auf welches der Griff-Haken-Kopf aufgeschraubt ist. Auch der Griff-Haken-Kopf besteht aus Metall.
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Der Griff-Haken-Kopf sowie der Hohlrohrkörper sind separat zu fertigen. Dies erfordert zwei Produktionsschritte. Als weiterer Bearbeitungsschritt ist die Anbringung des Außengewindes an der Kopfseite des Hohlrohrkörpers erforderlich. Daraufhin muß das Innengewinde in den Griff-Haken-Kopf eingebracht und die beiden Teile zusammengeschraubt werden.
Der Griff-Haken-Kopf kann sich auch lösen und verlorengehen .
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Ein solches Einhak-Verschlußstück aus Metall unterliegt darüber hinaus der Korrosion, wenn es aus Eisenblech gefertigt ist. Dann muß das Einhak-Verschlußstück lackiert oder antikorrosiv beschichtet sein, was einen erhöhten Aufwand bei der Herstellung bedingt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Einhak-Verschlußstück bei verringertem Fertigungsaufwand verschleiß- und korrosionsfrei, bedienerfreundlich und mit verliersicherem Griff-Haken-Kopf auszubilden.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1.
Die Erfindung bietet den Vorteil, daß aufgrund der Einstückigkeit von Hohlrohrkörper und Griff-Haken-Kopf vier der fünf oben genannten Produktionsschritte bei der Fertigung entfallen. Das Einhak-Verschlußstück muß lediglich aus Kunststoff gespritzt werden.
Es ist lediglich ein Werkzeug zum Spritzen von Hohlrohrkörper und Griff-Haken-Kopf vonnöten. Das Gießen und Bearbeiten von Kunststoff ist gegenüber der Metallbearbeitung technisch weniger aufwendig zu bewerkstelligen. Die Herstellung ist im wesentlichen einschrittig. Dies ist besonders im Hin-
blick auf die Massenfertigung von besonderem Vorteil. Durch die vorgeschlagene Ausgestaltung verringern sich somit Fertigungsaufwand und Fertigungskosten drastisch.
Das Kunststoffmaterial hat weiterhin den Vorteil, daß es praktisch korrosions- und verschleißfrei ist. Es muß nicht antikorrosiv beschichtet sein, sondern ist auch ohne Beschichtung praktisch unbegrenzt verwendbar.
Das Kunststoffmaterial gleitet bei Verdrehung des Griff-Haken-Kopfes auf den Metallteilen - beispielsweise dem Befestigungssockel und der Vorspannfeder -, ohne diese zu verkratzen oder sonstwie zu beanspruchen.
Es wird erstmals ein zusammenhängendes Einhak-Verschlußstück bereitgestellt, welches in der Montagestellung praktisch unlösbar mit dem Befestigungssockel verbunden ist. Dadurch ist auch der Griff-Haken-Kopf völlig verliersicher.
Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Wenn die Vorspannfeder eine zum Griff-Haken-Kopf gerichtete Druckfeder ist, deren oberes Ende von dem Kopf eines Zugankers gefesselt ist, wobei der Zuganker die Druckfeder durchsetzt und unter der Durchtrittsöffnung des Befestigungssockels mit einem Zugankerfuß gelagert ist, lassen sich bewährte Herstellverfahren weiter verwenden.
In der besonders bevorzugten Ausgestaltung nach Anspruch 3 kann die Druckfeder einfach von oben in die Öffnung der Kopffläche des Griff-Haken-Kopfes in den HöhIrohrkörper eingesetzt werden. Dies hat eine besonders einfache Montage zur Folge.
Gerade bei einem Einhak-Verschlußstück, welches aus Kunststoff besteht, ist die Stabilität von entscheidender Bedeutung. Dazu wird vorgeschlagen, daß das Verhältnis der Höhe des Ringbunds zu der Betätigungskraft des Einhak-Verschluß-Stücks > 0,1 mm/N ist. Hierdurch wird gewährleistet, daß der
Ringbund die Betätigungskraft über die Druckfeder stets sicher abstützt, ohne an die Grenze seiner Belastung zu geraten. Insbesondere werden plastische Verformungen durch die vorgeschlagene Ausgestaltung vermieden.
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Alternativ kann die Vorspannfeder auch eine zum Befestigungssockel gerichtete Zugfeder sein, deren oberes Ende im Hohlrohrkörper verankert ist und deren unteres Ende den Befestigungssockel durchdringt und unter der Durchtrittsöffnung mit einem Ankerfuß gelagert ist. In diesem Falle ist der Ringbund im oberen Bereich des Hohlrohrkörpers angeordnet. Auch für diese Ausgestaltung gilt das oben Gesagte. Bei dieser Ausführung ist kein Zuganker erforderlich.
Bei durchgehender Bohrung ist es von Vorteil, wenn der Hohlrohrkörper oberseitig mit einer Kappe verschlossen ist. Die Kappe kann nach der Montage auf die Kopffläche des Griff-Haken-Kopfes aufgebracht werden. Sie gewährleistet ein formschönes und einheitliches Äußeres. Zur Montage und Reparatur oder Ersatz der Vorspannfeder kann die Kappe entfernt werden. Die Montage und Entfernung der Kappe ist besonders einfach, wenn diese mit einer Einrastbefestigung am Hohlrohrkörper befestigt ist. Alternativ kann die Kappe auch unlösbar mit dem Hohlrohrkörper verbunden sein, beispielsweise durch Verschweißen oder Verkleben.
Um das Eindringen von Wasser zu vermeiden, wird vorgeschlagen, daß die Kappe den Hohlrohrkörper wasserdicht verschließt. Durch die vorgeschlagene Ausgestaltung wird der Wasserfluß von dem Griff-Haken-Kopf zum Befestigungssockel und in die Haube/Klappe hinein unterbrochen. Dies ist besonders vorteilhaft bei Hauben/Klappen, die an Kraftfahrzeugen oder anderen der Witterung ausgesetzten Geräten zur Anwendung kommen.
Es wird vorgeschlagen, daß das Einhak-Verschlußstück aus HostafIon/Teflon besteht. Hostafion ist ein besonders widerstandsfähiger Kunststoff. Er ist unbrennbar, absolut wetterund lichtbeständig und zeigt keinerlei Wasseraufnähme; zwisehen Temperaturen von -9O0C bis +25O0C sind seine mechani-
sehen Eigenschaften praktisch gleichbleibend. Dadurch wird eine lange Lebensdauer auch unter Witterungsbedingungen und bei Kontakt mit heißen Teilen - beispielsweise an Hauben von Kraftfahrzeugen - gewährleistet. Außerdem besitzt der Werkstoff elastisches Anpassungsvermögen. Bei Reibung an Metallteilen verkratzt die Metalloberfläche nicht. Die Kunstoffflächen gleiten nach Art eines Gleitlagers auf den Metalloberflächen, ohne diese zu beanspruchen. Hostafion ist auch chemisch sehr stabil und daher beim Angriff von Chemikalien oder Säuren beständig. Dies erweitert den Anwendungsbereich und gewährleistet auch unter entsprechender Beanspruchung eine lange Lebensdauer.
Um die erforderliche Biegesteifigkeit auch bei der Betätigung des Einhak-Verschlußstücks zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, daß das Verhältnis der Wandstärke des Hohlrohrkörpers zu dem Innendurchmesser der Bohrung > 0,1 ist. Besonders bevorzugt ist das Verhältnis der Wandstärke des Hohlrohrkörpers zu dem Innendurchmesser der Bohrung > 0,2.
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Die Erfindung wird anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig.l eine Draufsicht mit Teil-Längsschnitt durch ein
erfindungsgemäßes Einhak-Verschlußstück, und
erfindungsgemäßes Einhak-Verschlußstück, und
Fig.2 einen Querschnitt durch das Ausführungsbeispiel
der Fig.l in Richtung der Pfeile II gesehen.
der Fig.l in Richtung der Pfeile II gesehen.
Sofern im folgenden nichts anderes gesagt ist, beziehen sich alle Bezugszeichen stets auf alle Figuren.
Fig.l zeigt ein Einhak-Verschlußstück 1, bestehend aus einem zylindrischen Kunststoff-Hohlrohrkörper 2 und einem einstückig daran sitzenden Griff-Haken-Kopf 3 aus Kunststoff.
Der Griff-Haken-Kopf 3 hat einen Griff 28 und einen diesem im 180°-Winkel gegenüberliegenden Haken 27 zum Einhaken in eine Hinterschneidung oder eine Einhaköse einer nicht gezeigten Haube/Klappe: Der Griff 28 ist nach unten abgewinkelt, um eine erhöhte Griffsicherheit zu gewährleisten. Der Griff 28 und der Haken 27 sind unter Berücksichtigung des Kunststoffmate-
rials und der auftretenden Betätigungs- und Haltekräfte dauerhaft starr und biegesteif dimensioniert.
Der Hohlrohrkörper 2 stützt sich mit seinem Fußende 4 auf einem Befestigungssockel 5 ab. Dieser ist mit Schrauben an einer Haube/Klappe oder dergleichen befestigt. Er besteht aus Metall oder aus einem Kunststoff mit einer solchen Festigkeit, daß der Befestigungssockel 5 unter Berücksichtigung der Dimensionierung und der Betätigungskraft einen festen Halt bietet.
Der Hohlrohrkörper 2 hat im Rohrinneren ein Widerlager 6 in Form des Ringbundes 18, an dem eine Vorspannfeder 7 unter Vorspannung festgelegt ist. Die Vorspannfeder 7 ist eine Spiralfeder. Der Hohlrohrkörper 2 fluchtet mit einer Durchtrittsöffnung 8 des Befestigungssockels 5 derart, daß das untere Ende 9 der Vorspannfeder 7 kraftschlüssig mit der Unterseite 10 des Befestigungssockels 5 gekoppelt ist. Der Hohlrohrkörper 2 ist zusammen mit dem Griff-Haken-Kopf 3 einstükkig aus Kunststoff gespritzt. Der Kunststoff ist vorzugsweise Hostafion. Es kann auch ein anderer Kunststoff in Betracht kommen, der die gewünschten Eigenschaften hat. Er muß die zur Betätigung des Einhak-Verschlußstücks 1 erforderliche Festigkeit und Biegesteifigkeit aufweisen.
Die Vorspannfeder 7 ist eine zum Griff-Haken-Kopf 3 gerichtete Druckfeder. Das obere Ende 11 der Druckfeder 7 ist von dem Kopf 12 eines Zugankers 13 gefesselt. Dazu liegt der Kopf 12 mit seiner Unterseite auf einem Mitnehmerring 29 auf.
.Der Zuganker 13 durchsetzt die Druckfeder und die Durchtrittsöf fnug 8 des Befestigungssockels 5. Er ist mit einem Zugankerfuß 14 unter der Durchtrittsöffnung 8 des Befestigungssockels 5 gelagert.
Der Befestigungssockel 5 stützt sich an zwei ringförmigen Abstützstellen 31 an dem Fußende des Hohlrohrs 2 und an dem Ringbund 18 ab. Dadurch wird der Abstützdruck an der Abstützstelle verringert, so daß die Gefahr der Verformung bzw. Aufweitung des Querschnitts durch die Dauerbelastung vermieden wird. Gleichzeitig bekommt der Rinbund 18 eine Doppel-
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SJ m
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funktion: Er stützt die Vorspannfeder 7 und den Befestigungssockel 5 gegeneinander ab, so daß sich die ausgeübten Kräfte zumindest teilweise und bei Abstützung des Befestigungssokkels 5 allein an dem Ringbund 18 sogar vollständig nivellieren. Der Ringbund 18 wird dann lediglich zusammengedrückt und kann sich praktisch nicht verformen.
Um bei der Montage ein problemloses Einsetzen der Einzelteile zu ermöglichen, ist die Bohrung 15 des Hohlrohrkörpers 2 durchgehend von dem Fußende 4 des Hohlrohrkörpers 2 bis zur Kopffläche 17 des Griff-Haken-Kopfes 3 ausgebildet und durchstößt beide Enden 4,17 des Einhak-Verschlußstücks 1. Durch die Öffnung in der Kopffläche 17 können dann in üblicher Weise die Vorspannfeder 7 und/oder der Zuganker 13 und/ oder der Mitnehmerring 29 zur Montage des Einhak-Verschlußstücks 1 eingeführt werden. Dazu muß beispielsweise bei Ersetzen der Vorspannfeder 7 nicht erst der Griff-Haken-Kopf 3 entfernt und anschließend wieder montiert werden. Nach Fertigung und Einsetzen der Vorspannfeder 7/des Zugankers 13 braucht zudem lediglich eine Kappe 21 (s.u.) aufgebracht zu werden.
Als Widerlager 6 für die Druckfeder ist ein innerer Ringbund 18 am Fußende 16 der Bohrung 15 des Hohlrohrkörpers 2 vorgesehen. Das Verhältnis der Höhe 19 des Ringbundes 18 zu der Betätigungskraft des Einhak-Verschlußstücks 1 ist vorzugsweise > 0,1 mm/N. Der Ringbund hat dann die notwendige Stabilität, um die Vorspannkraft der Vorspannfeder 7 aufzufangen und an den Hohlrohrkörper 2 weiterzuleiten. Er ist zumindest so stabil, daß auch die gegenüber der Vorspannkraft erhöhte Betätigungskraft den Ringbund 18 praktisch nicht verformt. Die Betätigungskraft ist diejenige Kraft, die erforderlich ist, um das Einhak-Verschlußstück 1 gegen die Kraft der Vorspannfeder 7 außer Eingriff mit der Hinterschneidung der Klappe/Haube zu bringen, in die der Haken 27 in der Verschlußstellung eingreift.
Der Zugankerkopf 12 ist auf dem Mitnehmerring 2 9 abgestützt, so daß er bei Zugbetätigung über den Griff 28 die Vorspannfeder 7 zusammendrückt. Der Zugankerkopf 12 kann auch.
mit der Vorspannfeder 7 verbunden sein. Hierzu ist die Oberseite der Vorspannfeder 7 mit dem Kopf 12 des Zugankers 13 vernietet oder verquetscht.
Des weiteren ist eine Kappe 21 vorgesehen. Die Kappe 21 besteht vorzugsweise aus dem gleichen Material wie das Einhak- Verschlußstück 1. Die Kappe 21 ist außer Eingriff mit dem Hohlrohr 2 gezeigt. Sie hat einen Raststeg 22, der in der Montageposition in eine Rastnut 23 eingerastet ist. Die Kappe 21 hat einen Dichtkopf 30, der oberhalb der Senkbohrung 24 dichtend auf der Kopffläche 17 des Griff-Haken-Kopfs 3 aufliegt. Hierzu ist vorzugsweise der Dichtkopf 30 und der Raststeg 22 mit Übergangs- oder leichter Preßpassung so ausgebildet, daß die Bohrung 15 wasserdicht abgedeckt ist. Hierzu ist wesentlich, daß die Kappe 21 und das Einhak-Verschlußstück 1 aus einem geeigneten Kunststoffmaterial, wie z.B. Hostafion/ Teflon, bestehen. Dieses hat besonders gute Dichteigenschaften. Durch die Übergangs- oder leichte Preßpassung wird das Material nämlich leicht verformt, so daß die Wandungen sich dicht anexnanderschmiegen und einen Wasserdurchtritt wirksam verhindern.
Um die erforderliche Knickstabilität und Biegesteifigkeit des Hohlrohrs 2 zu gewährleisten, ist das Verhältnis der Wandstärke 25 zum Innendurchmesser 26 der Bohrung > 0,1 bzw. > 0,2. Diese Größe ist materialabhängig. Sie muß für einen weicheren Kunststoff größer und kann umgekehrt für einen härteren Kunststoff kleiner bemessen sein.
Fig.2 zeigt den Schnitt der Fig.l in Richtung der Pfeile II. Der Hohlrohrkörper 2 hat einen zylindrischen Querschnitt. Der Zuganker 13 mit zylindrischem Querschnitt ist massiv ausgebildet. Er sitzt zentral innerhalb der Vorspannfeder 7. Die Vorspannfeder 7 sitzt mit Spiel in dem Hohlrohr 2 und ist einerseits durch den Zuganker 13 und andererseits durch die Innenwand des Hohlrohrs 2 geführt. An den Berührungsstellen mit der Innenwand gleitet die Vorspannfeder 7 aufgrund der niedrigen Reibung an dem Kunststoffmaterial entlang, ohne dieses zu beanspruchen. Dadurch wird der Verschleiß von Wandung und Vorspannfeder 7 drastisch vermindert bis verhindert. Außerdem
ist die Hemmung der Verformung der Vorspannfeder 7 praktisch ausgeschlossen.
Die jeweilige Breite des Hakens 27 bzw. des Griffes 28 ist so groß, daß diese bei Hintergriff bzw. unter der Betätigungskraft praktisch nicht nachgeben. Der Griff 28 ist so breit, daß er noch gut handhabbar und zugleich drehsteif bei Verdrehung des Einhak-Verschlußstücks 1 ist.
28.04.1998 Bezuaszeichenliste:
1 Einhak-Verschlußstück
2 Hohlrohrkörper
3 Griff-Haken-Kopf
4 Fußende des Hohlrohrkörpers
5 Befestigungssockel
6 Widerlager
7 Vorspannfeder
8 Durchtrittsöffnung des Befestigungssockels 9 unteres Ende der Vorspannfeder
10 Unterseite des Befestigungssockels
11 oberes Ende der Vorspannfeder
12 Kopf des Zugankers
13 Zuganker
14 Zuganker fuß
15 Bohrung des Hohlrohrkörpers
17 Kopffläche des Griff-Haken-Kopfes
18 Ringbund
19 Höhe des Ringbundes 21 Kappe
22 Raststeg der Kappe
23 Rastnut des Hohlrohrkörpers
24 Senkbohrung
25 Wandstärke des Hohlrohrkörpers 26 Innendurchmesser der Bohrung
27 Haken
28 Griff
29 Mitnehmerring
30 Dichtkopf
31 Abstützstellen
Claims (10)
1. Einhak-Verschlußstück (1), mit einem Hohlrohrkörper (2) und daran sitzenden Griff-Haken-Kopf (3), wobei der Hohlrohrkörper (2) sich mit seinem Fußende (4) auf einem Befestigungssockel (5) abstützt und im Rohrinneren ein Widerlager (6) aufweist, an dem eine Vorspannfeder (7) unter Vorspannung festgelegt ist, wobei das Hohlrohr mit einer Durchtrittsöffnung (8) des Befestigungssockels (5) derart fluchtet, daß das andere Ende (9) der Vorspannfeder (7) kraftschlüssig mit der Unterseite (10) des Befestigungssockels (5) gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlrohrkörper (2) zusammen mit dem Griff-Haken-Kopf (3) einstückig aus Kunststoff gespritzt ist.
2. Einhak-Verschlußstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannfeder (7) eine zum Griff-Haken-Kopf (3) gerichtete Druckfeder ist, deren oberes Ende (11) von dem Kopf (12) eines Zugankers (13) gefesselt ist, wobei der Zuganker (13) die Druckfeder durchsetzt und unter der Durchtrittsöffnung (8) des Befestigungssockels (5) mit einem Zugankerfuß (14) gelagert ist.
3. Einhak-Verschlußstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (15) des Hohlrohrkörpers (2) sich durchgehend von dem Fußende (16) des Hohlrohrkörpers (2) bis zur Kopffläche (17) des Griff-Haken-Kopfs (3) erstreckt und als Widerlager (6) für die Druckfeder ein Ringbund (18) an ihrem Fußende aufweist.
4. Einhak-Verschlußstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Höhe (19) des Ringbunds (18) zu der Betätigungskraft des Einhak-Verschlußstücks (1) ≥ 0,05 mm/N ist.
5. Einhak-Verschlußstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlrohrkörper (2) oberseitig mit einer Kappe (21) verschlossen ist.
6. Einhak-Verschlußstück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (21) den Hohlrohrkörper (2) wasserdicht verschließt.
7. Einhak-Verschlußstück nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (21) mit einer Einrastbefestigung (22, 23, 24) am Hohlrohrkörper (2) befestigt ist.
8. Einhak-Verschlußstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Einhak-Verschlußstück (1) aus Hostaflon besteht.
9. Einhak-Verschlußstück nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Wandstärke (25) des Hohlrohrkörpers (2) zu dem Innendurchmesser (26) der Bohrung (15) ≥ 0,1 ist.
10. Einhak-Verschlußstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Wandstärke (25) des Hohlrohrkörpers (2) zu dem Innendurchmesser (26) der Bohrung (15) ≥ 0,2 ist.
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Legal Events
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Effective date: 20060719 |
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| R071 | Expiry of right |