DE1777381A1 - Hammer mit hydraulischer gegenkopplung - Google Patents
Hammer mit hydraulischer gegenkopplungInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Hammer, bei dem ein antreibbarer Bär und ein Gegenbär, die beide an einem Ständer hin·* und
zurückbewegbar sind, mittels einer hydraulischen Gegenkopplung miteinander verbunden sind, wobei der eine Bär eine Kopplungsstange trägt, die in einen gefüllten Kopplungeraum taucht, der
von einer mit dem anderen Bär in Verbindung stehenden Kolbenbegrenzt
Bsi einem bekannten ζ 2S-JLS 1 249 657) Gegenechlaghasmör alt hydraulischer Gegenkopplung ist der Antriebakolben des antreibbaren Bären als Kopplungskolben verwendet, indem der Baum unter
■11 esem Eopplungskolben über eine Leitung mit einem Raum verbus-ά£η ist, der eich unter eines Kolben b&findat, der alt dss andsF»t' Bären verbunden umd unter Sieses angeordnet igt,
amXsL· Bin Earner der anfangs genannten Art !bekannt (Sf-32S), bei dem der Kopplungeraum, in den die mit das einen
verbundene Kupplungsstange taucht, seitlioh neben des anderen
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Bären angeordnet ist, wobei das In den Kopplungsraum ragende
Teil der Kupplungsstange ein Kolben 1st. Sie mit dem Bär in Verbindung stehende Kolbenfläche ist die Kolbenfläche eines Kolbens, der an dem anderen Bären angebracht ist und unter diesem
Bären angeordnet ist.
Bei dem bekannten Gegenschlaghammer dient der unter dem zweiten
Bären angeordnete Kolben nicht nur der hydraulischen Gegenkopplung sondern auch der Auseinanderbewegung der beiden Bären, wobei der Kolben von oben beaufschlagt wird. Wird nun der antreibbare Bär nicht nur zum Schlag sondern auch zum Rückhub angetrieben, so dient der unter dem anderen Bären angeordnete Kolben nur
noch der Gegenkopplung, wobei er jedoch die Bauhöhe des Hammers vergrößert. Sie Erfindung will nun einen Gegenschlaghammer der
anfangs genannten Art schaffen, bei dem die hydraulische Gegenkopplung nicht zur Bauhöhe des gesamten Hammers beiträgt, wobei
die Einrichtungen zum Antrieb beim Schlag und beim Sückhub an
dem antreibbaren Bären angreifen.
Sie Erfindung sieht einen Hammer der anfange genannten Art vor,
der dadurch gekennzeichnet ist, daß das in den mit flüssigkeit
gefüllten Kopplungeraum tauchende Seil der Kupplungsstange ein Plunger 1st und die Kolbenfläche an dem anderen Bären vorgesehen let und daS der Kopplungsraum sich in Verlängerung der Kupplungsstange durch ein mit dem Gegenbär starr verbundenes Stück
erstreckt ued an dem den beweglichen Plunger entgegengesetzten
lade 7911 einem ruhenden Plunger abgeschlossen 1st, auf dem das
erwähnte Stuck mit einer Bohrung axial beweglich 1st und der
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mit seinem einen Ende am Ständer angebracht und mit seinem anderen Ende der von dem Stück gebildeten Kolbenfläche gegenüber angeordnet ist.
Der erfindungagemäße Hammer ist als Einfachhammer zu betreiben,
wobei für einen Schlag nur der antreibbare Bär und nicht der Gegenbär bewegt wird. Der erfindungsgemäße Hammer ist jedoch vorzugsweise als Gegenschlaghammer ausgebildet, wobei der antreibbare Bär und der Gegenbär in an sich bekannter Weise mittels einer hydraulischen Gegenkopplung miteinander verbunden sind. Die
Gegenkopplung ist so ausgebildet, daß sie Prellschläge nur in
geringem Umfang zuläßt. Hierbei ist auf geringe Flüssigkeitsmenge In der Gegenkopplung geachtet.
Anhand der Zeichnung wird nachfolgend eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hammers beschrieben. Die Zeichnung zeigt im Schnitt einen als Gegenschlaghammer ausgebildeten Hammer.
Der dargestellte Hammer arbeitet vertikal und besitzt eine auf einem niohtgezeigten Fundament liegende Grundplatte 21, auf der
ein Ständer 18 steht. Einem oberen antreibbaren Bären 1 mit einem oberen Gesenk 22 gegenüber ist ein unterer Bär 16 angeordnet. Der Gegenbär 16 trägt ein unteres Gesenk 25* Oben auf dem
Ständer ist ein Speicher 24 vorgesehen. Der Hammer ist als Gegenschlaghammer ausgebildet, wobei der Gegenbär 16 mit dem antreibbaren Bär 1 durch eine hydraulische Gegenkopplung 63 verbunden ist.
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• ·
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Die Gegenkopplung 63 weist zwei Kopplungszweige 64 auf, die
seitwärts am antreibbaren Bären 1 und am Gegenbären 16 angreifen. Zu jedem Kopplungszweig 64 gehört eine einerends am antreibbaren
Bären 1 angebrachte Kopplungsstange 12, die anderenends in einen beweglichen Plunger 13 übergeht. Der bewegliche Plunger
13 ragt in einen gegenüber dem Gegenbären 16 unbeweglichen Kopplungsraum 14, der mit Flüssigkeit, z.B. öl, gefüllt ist. Der
Kopplungsraum 14 ist oben durch eine mit dem Gegenbären 16 verbundene Kolbenfläche 15 begrenzt imd ist unten durch einen gegenüber
der Grundplatte 21 ruhenden Plunger 17 abgeschlossen. Der ruhende Plunger 17 weist nach oben hin eine zum Kopplungsraum 14 offene Bohrung 19 auf, in die der bewegliche Plunger 13
einschiebbar ist. Die Kopplungsräume 14 sämtlicher Kopplungszweige 64 sind durch Ausgleicheleitungen 20 miteinander verbunden,
die durch die ruhenden Plunger 17 hindurchlaufen.
Jeder Kopplungszweig 64 ist so ausgebildet, daß der Kopplungsraum 14 sich in Verlängerung der Kopplungsstange 12 durch ein
mit dem Gegenbär 16 starr verbundenes Stück erstreckt. Der Kopplungsraum 14 ist an dem dem beweglichen Plunger 13 entgegengesetzten
Ende von dem ruhenden Plunger 17 abgeschlossen, der in der in dem erwähnten Stück vorgesehenen Bohrung 19 axial
beweglich ist und mit seinem einen Ende am Ständer 18 angebracht und mit seinem anderen Ende der von dem Stück gebildeten
Kolbenfläche 15 gegenüber angeordnet ist.
Ss ist weiterhin an jeder dernier Seiten des Gegenbären 16
ein Plansch 65 vorgesehen, der bei abgesenktem Gegenbären gegen einen hydraulischen Puffer 66 drückt, der in der Grund-
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platte 21 vorgesehen ist. An der Grundplatte 21 ist unterhalt) des Gegenbären 16 eine an sich bekannte hydraulisch betätigbare
Auswerfereinrichtung 67 vorgesehen.
Der Hammer besitzt eine Rückzugshydraulik 3, zu der ein Kolben 25 gehört, der mit dem antreibbaren Bär 1 über eine Kolbenstange
31 starr verbunden und zentral zum antreibbaren Bären angeordnet ist. Dieser Kolben 25 begrenzt einen im Speicher 24 angeordneten
Rückzugszylinderraum 26 oben. In den Rückzugszylinderraum
26 mündet eine Leitung 11, die über ein Ventil 39 zu einer Hauptpumpe 38 verläuft.
Mit dem in der zur Rückzugshydraulik 3 führenden Leitung 11 liegenden
Ventil 39 ist die Leitung 11 absperrbar, indem der Ventilkörper
des Ventils abgesenkt wird. Hierzu wird ein Magnetventil 69 geöffnet, das in einer Steuerleitung 68 liegt. Das
Magnetventil 69 ist über eine elektrische Leitung 70 mit einem elektrischen Schalter 71 verbunden, der in an sich bekannter
Weise an dem Ständer 18 auf- und abbewegbar angebracht ist. Der elektrische Schalter 71 ist von einer am antreibbaren Bären 1
angebrachten Nocke 72 betätigbar.
Seitlich neben dem Rückzugszylinderraum 26 und teilweise in den
Speicher 24 ragend ist eine Druckkammer 27 vorgesehen, die in einen Treibzylinderraum 28 übergeht. Im Treibzylinderraum 28
ist ein Kolben auf- und abbewegbar, der im folgenden Preikolben
2 genannt wird, weil er weder mit dem antreibbaren Bären 1 noch mit dem Gegenbären 16 starr verbunden ist. Ss ist somit
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vorgesehen, daß die Bewegungsbahn des Freikolbens 2 seitlich neben der Bewegungsbahn des mit dem antreibbaren Bären 1 starr verbundenen Kolbens 25 der Rückzugshydraulik 3 verläuft. Die Druckkammer 27 ist zum Schlagen abgesperrt.
Der Freikolben 2 gehört mit zu einer hydraulischen Kopplung 6, die den antreibbaren Bären 1 mit dem Freikolben verbindet. Diese
Kopplung 6 weist einen mit Flüssigkeit gefüllten Kopplungsraum 29 auf, zu dem ein unterhalb des Freikolbens 2 befindlicher zylindrischer Raum und ein mit diesem verbundener Raum oberhalb
einer mit dem antreibbaren Bären 1 starr verbundenen Kolbenfläche 30 gehört. Ein mit dem Ständer 18 starr verbundenes Plungers tück 32 ragt durch den Kolben 25 in die Kolbenstange 31*
Ee ist der Raum oberhalb der Kolbenfläche 30 völlig in der Kolbenstange 31 angeordnet und vom Plungerstück 32 abgeschlossen.
Eine Leitung führt aus dem unterhalb des Freikolbens 2 befindlichen zylindrischen Raum durch das Plungerstück 32 hinduroh in
den Raum oberhalb der Kolbenfläche 30.
Es ist somit vorgesehen, daß die Kolbenstange 31* an der einerseits der antreibbare Bär 1 angebracht ist, andererseits den
zweiten Kolben 25 der hydraulischen Kopplung 6 trägt. Das mit dem Ständer 18 starr verbundene Plungerstück 32 ragt durch den
Kolben 25 in die Kolbenstange 31. Der Kopplungsraum 29 der Kopplung 6 erstreckt sich entlang dem Plungerstück 32 bis unter dessen freies Ende in der Kolbenstange 31.
Mit der Kopplung 6 fet ein Entlastungsventil 5 verbunden, indem ein Durchlaß 33 vom Kopplungeraum 29 in den Speicher 24
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führt und durch Anheben eines beweglichen Ventilkörpsrs 34 des
Entlastungsventiles 5 absperrbar ist. Der bewegliche Ventilkörper 34 des Entlastungsventiles 5 ist einstückig mit dem beweglichen
Ventilkörper Zö eines Schlagventiles 8. Das Schlagventil
8 besitzt einen großen Querschnitt und liegt in einer Leitung großen Querschnittes, die den Zylinder einer Zylinderkolbeneinrichtung
4 mit dem Speicher 24 verbindet.
Bin Kolben 36 der Zylinderkolbeneinrichtung 4 befindet sich unterhalb
des oben von Treibfluiduin beaufschlagten Igelkolbens 2,
iac mit dissem starr verbunden und ragt stangenartig durch einen
5eil des Kopplungsrauines 29. Der Preikolben 2 begrenzt auch
den Kopplungsraum 29 der Kopplung 6. In den Zylinder der Zylinderkolbeneinrichtung
4 führt eine Druckfluidumsspeieung 7 mit
einem Ventil 37, die von der Hauptpumpe 38 herkommt. Die Druckfluidumspelsung
7 ist mit der zur Rücksugehydraulik Z führenden
Leitung 11 über ein Überdruckventil 40 verbunden. Γ-ie Kauptpmape
38 ist im Speicher 24 angeordnet, wobei sie aus dem Speicher
24 Flüssigkeit über eine Leitung 41 ansaugt. 33aa Schlagventil 8 ist im Speicher 24 nahe dem Zylinderraum der Zylinderkolbeneinrichtung
4 angeordnet. Eine Steuer leitung 4-2, in der em elektrisch betätigbares Magnetventil 43 liegt, führt von
einer Steuerpumpe 44 zum Schlagventil 8. Die Steuerpumpe 44 drückt Flüssigkeit aus dem Speicher 24 durch die Steuerleitung
42 zum Schlagventil 8. Der bewegliche Ventilkörper 35 des Schlagventils 8 wird zum Schließen des Schlagventils mittels
einer schwachen Feder 45 abwärts gedrückt. Das Schlagventil 8 ist in an sich bekannter Weise so ausgebildet, daß es, nach-
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dem ee durch Anheben seines Ventilkörpers 35 geöffnet worden
ist, von aus dem Zylinderraum der Zylinderkolbeneinrichtung 4 strömenden Fluidum offengehalten wird. Ss schließt sich von allein, wenn kein Fluidum mehr durch es hindurchfließt. Da die
Ventilkörper 34, 35 des Schlagventile 8 und des Bntlastungsventils 5 miteinander starr verbunden sind, ist das Sohlagventil
8 mit dem Entlastungsventil 5 gegensinnig gekoppelt. Auch ist das Entlastungeventil 5 wegen seiner Verbindung mit dem Sohlagventil 8 mittels des aus der Zylinderkolbeneinrichtung 4 beim
Schlagen des antreibbaren Bären 1 verdrängten Fluidum steuerbar ausgebildet.
Die Kopplung 6, d.h. deren Kopplungsraum 29, ist über einen
Durchlaß 73 mit einem Nachsaugventil 9 mit dem Speicher 24 verbindbar f in dem die Kopplung angeordnet ist. Das Hacheaugventil
9 ist über eine elektrische Leitung 46 von außen offen- und
schließbar. Es 1st also vorgesehen, daß zusätzlich das von außen betätigbare Nachsaugventil 9 im Durchlaß 73 zwischen der
Kopplung 6 und dem im Speicher 24 vorhandenen Flüssigkeitsvorrat vorgesehen ist. Auch ergibt sich aus dem Vorhergehenden,
daß der Freikolben 2, die Zylinderkolbeneinrichtung 4 und die Kopplung 6 in dem Speicher 24 angeordnet sind und der Durchlaß
73 mit dem Kachsaugventil 9 in den Speicher führt.
Der Hammer weist eine Preßhydraulik 10 auf, zu der ein oberhalb des antreibbaren Bären 1 angeordneter Preßeylinderrau*
48 gehört. Der Preßzylinderraum 48 ist nach unten hin von einer am antreibbaren Bären 1 angreifenden Preßkolbenfläche 49
eines im Preßzylinderraum auf- und abbewegbaren Kolbens begrenzt,
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Ee weist der mit dem antreibbaren Bären 1 starr verbundene Kolben
25 diese Preßkolbenfläche 49 auf und umschließt der Preßzylinderraum 48 das Plungerstück 32. In den Preßzylinderraum
ist über eine Preßleitung 51 Druckflüssigkeit bringbar.
Die Preßleitung 51 verläuft zu einer Ventilbatterie 55 "Pressen",
die ihrerseits mit der Hauptpumpe 38 verbunden ist. Die Hauptpumpe
38 ist mit der Druckfluidumspeisung 7 und der Leitung 11 über eine Ventilbatterie 56 "Rückzug" verbunden. Die Gesamtheit
von Ventilbatterie 55 "Pressen" und Ventilbatterie 56 "Rückzug" ist von außerhalb des Speichers 24 betätigbar und in bei Pressen
bekannter nicht näher gezeigter Weise aufgebaut.
Die Förderrichtung der Hauptpumpe 38 ist mittels eines an der
Wandung des Speichers 24 angebrachten Hebelmechanismusses 57
und einer Steuerhydraulik 58 umkehrbar. Die Förderrichtung der
Hauptpumpe 38 ist einmal so einstellbar, daß die Hauptpumpe auf die Ventilbatterie 55 "Pressen" arbeitet, und zum anderen so
einstellbar, daß die Hauptpumpe auf die Ventilbatterie 56 "Rückzug" arbeitet.
Vom Preßzylinderraum 48 verlaufen Auslässe 59 in den Speicher 24, unterhalb deren sich ein Tellerventil 60 befindet. Das
Tellerventil 60 ist mit einem Hilfskolben 61 starr verbunden, der mittels Federkraft nach oben gedrückt wird. Oberhalb des
Hilfskolbens 61 mündet eine Steuerleitung 62, die anderenends
von der Hauptpumpe 38 speiebar ist, wenn diese auf die Ventilbatterie 56 "Rückzug" arbeitet.
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Im Speicher 24 befindet sich Flüssigkeit, z.B. öl, unter geringem Druck. Der geringe Druck beträgt z.B. 0, 1 oder 0, 2 atm.
und ist in jedem Fall geringer ale der Druck, mit dem das Treibfluidum nach einem Schlag den Freikolben 2 beaufschlagt. Das
Treibfluidum befindet sich, wenn der Freikolben 2 zurückbewegt und der Hammer zum Schlagen bereit ist, unter einem niederen
Druck, der z.B. 40 atm. beträgt. Dieser niedere Druck ist auch dann, wenn der Freikolben vorbewegt ist, nach einem Schlag,
noch größer als der geringe Druck der Flüssigkeit im Speicher.
Das Treibfluidum ist ein Gras, z.B. Stickstoff, das in der Druckkammer 27 eingeschlossen und komprimiert ist. Der niedere
Druck des Gases ändert sich durch Bewegungen des Freikolbens nur geringfügig, z.B. um 5 atm.
Die Kopplung 6 bzw. deren Eopplungsraum 29 ist mit Flüssigkeit,
z.B. öl füllbar. Solange die Kopplung 6 offen, also mit dem Flüssigkeitsvorrat des Speichers 24 verbunden ist, herrscht im
Kopplungsraum 29 der Druck des Flüssigkeitsvorrates, also der
oben erwähnte geringe Druck. Sobald die Kopplung 6 geschlossen und das Sohlagventil 8 geöffnet ist, herrscht Im Kopplungsraum
29 ein mittlerer Druck, der größer als der niedere Druck ist und z.B. 100 atm. beträgt.
Das zum Zurücktreiben des Freikolbens 2 der Zylinderkolbeneinrichtung 4 zugeführte Druokfluidum ist vorzugsweise eine Flüssigkeit, z.B. Öl, unter einem hohen Druok. Der hohe Dr.uck ist
größer als der mittlere Druck und beträgt z.B. 200 atm.
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Im Hinblick auf die geschilderten Druckverhältniese ist vorgesehen,
daß die vom Treibfluidum wirksam beaufschlagte Kolbenfläche
74 größer ist als die vom Druckfluidum wirksam beaufschlagte
Kolbenfläche 75 der Zylinderkolbeneinrichtung 4. Die mit dem Preikolben 2 verbundene wirksame Kolbenfläche 76 der
Kopplung 6 ist einerseits kleiner, als die vom !Ereibfluidum
wirksam beaufschlagte Kolbenfläche 74 und andererseits größer, als die vom Druckfluidum wirksam beaufschlagte Kolbenfläche
Schließlich kann die mit dem antreibbaren Bären 1 verbundene Ko!"benflache 30 der Kopplung 6 kleiner gewählt werden als die
mit dem Freikolben 2 verbundene wirksame Kolbenflache 76, Diea
führt dazu, daß der Hubweg des Preikolbens 2 kürzer gehalten werden kann als der des actreibbaren Bären 1.
Um mit dea Hammer zu hämmern, d.h. einen oder eice Mehrzahl von
Schlägen auszuführen, wird die Druckkammer 27 über nicht gezeigte
an öioh bekannte Hilfseinrichtungen mit komprimiertem Gas
gefüllt und abgesperrt. Der Druck des Sases auf den ?reikolben
2 lastet beständig auf dem Preikolben. Die Hauptpuape 36 liefert
beständig Druckflüssigkeit durch die Druckfluidumspeisung 7. Ss wird keine Druckflüssigkeit durch die Pre31eitung 51 gefördert.
Die von der Hauptpumpe 38 gelieferte Druckflüssigkeit
hält den ireikolben 2 in seiner oberen Stellung gegen den Druck
des Gases in der Druckkammer 27. Se hält die von der Hauptpumpe 33 gelieferte Druckflüssigkeit über die Rückzugshydraulik
3 auch den antreibbaren Bären 1 in seiner oberen zurückgefahrenen etellung.
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Für einen Schlag wird das Magnetventil 43 kurzzeitig betätigt, wodurch über die Steuerleitung 42 das Schlagventil 8 gegen den
Druck der Feder 45 gehoben und geöffnet wird. Bei geöffnetem Schlagventil 8 1st der Zylinderraum der Zylinderkolbeneinrichtung 4 mit dem Speicher 24 verbunden. Ee kann durch öffnen des
Schlagventils 8 auch der Zylinderraum der Rttekzugshydraulik 3
mit dem Speicher 24 verbunden werden. Durch das Betätigen des Magnetventiles 43 wird auch das Entlastungsventil 5 geschlossen. Da das Nachsaugventil 9 für einen Schlag sowieso geschlossen 1st, ist die Kopplung 6 nun ein abgeschlossenes System.
Bei geöffnetem Schlagventil 8 und abgeschlossener Kopplung 6 treibt das Gas in der Druckkammer 27 den Freikolben 2 und über
die Kopplung 6 den antreibbaren Bären 1 abwärts. Gleichzeitig drängt der mit dem Freikolben 2 verbundene Kolben 3 der Zylinderkolbeneinrichtung 4 Flüssigkeit durch das Schlagventil 8 in
den Speicher 24* Der bewegliche Ventilkörper 35 des Schlagventiles 8 ruht dabei auf dem durch das Schlagventil fließenden
Flüssigkeitsstrom. Er fällt ab, sobald der antreibbare Bär 1 seine Abwärtsbewegung beim Schlag stoppt und der Flüssigkeitsstrom aufhört. Durch das Abfallen des Ventilkörpers 35 des
Schlagventils 8 wird das Entlastungsventil 5 geöffnet und der Kopplungsraum 29 der Kopplung 6 mit dem Speicher 24 verbunden.
Der nach dem Schlag zurückspringende antreibbare Bär 1 wird dadurch vom Druck des Gases entlastet, kann frei zurückspringen und mit voller Wirksamkeit von in den Zylinder der Rückzugshydraulik 3 strömender Flüssigkeit zurückbewegt werden.
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Gleichzeitig gelangt wieder von der Hauptpumpe 38 gelieferte Druckflüssigkeit in die Zylinderkolbeneinrichtung 4 und treibt
den Freikolben 2 zurück.
Zum Pressen bleibt der Preikolben 2 vorzugsweise in seiner zurückgefahrenen
Stellung und wird dort bei geschlossenem Schlagventil 8 und wegen des Einwegventiles 37 gehalten. Der Hammer wird
sodann wie eine übliche Presse betrieben» wobei das Entlastungsventil
5 wegen des geschlossenen Schlagventiles 8 geöffnet und der Kopplungsraum 29 mit dem Speicher 24 verbunden ist. Die
Hauptpumpe 38 wird abwechselnd für einen Vorlauf des antreibbaren Bären 1 auf Förderung in den Preßzylinderraum 48 über
die Ventilbatterie "Pressen" 55 und für einen Rücklauf des
antreibbaren Bären auf Förderung in den Zylinderraum der Rückzugshydraulik 3 gestellt.
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Claims (2)
1. Hammer, bei dem ein antreibbarer Bär und ein Gegenbär, die
beide an einem Ständer hin- und zurückbewegbar sind, mittels einer hydraulischen Gegenkopplung miteinander verbunden sind,
wobei der eine Bär eine Kopplungsstange trägt, die in einen gefüllten Kopplungsraum taucht, der von einer mit dem anderen
Bär in Verbindung stehenden Kolbenfläche begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das in den mit Flüssigkeit gefüllten
Kopplungeraum (H) tauchende Teil der Kopplungsstange (12) ein Plunger (13) ist und die Kolbenfläche (15) an dem
anderen Bären (16) vorgesehen ist und daß der Kopplungsraum (H) sich in Verlängerung der Kopplungsstange (12) durch ein
mit dem Gegenbär (16) starr verbundenes Stück erstreckt und an dem dem beweglichen Plunger (13) entgegengesetzten Ende
von einem ruhenden Plunger (17) abgeschlossen ist, auf dem das erwähnte Stück mit einer Bohrung (19) axial beweglich
ist und der mit seinem einen Ende am Ständer (18) angebracht und mit seinem anderen Ende der von dem Stück gebildeten
Kolbenfläche (15) gegenüber angeordnet ist.
2. Hammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
ruhende Plunger (17) eine zum Kopplungsraum (H) offene Bohrung (19) aufweist, in die der bewegliche Plunger (13)
einschiebbar ist.
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