DE1728188C3 - Schmiedehammer mit einer hydraulischen Kopplung zwischen einem Freikolben und einem mittels eines Schlagventils betätigbaren Bär - Google Patents
Schmiedehammer mit einer hydraulischen Kopplung zwischen einem Freikolben und einem mittels eines Schlagventils betätigbaren BärInfo
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Description
Kuppiungsleitung vorgesehen ist und der Freikolben
mit einem stangenartig durch den Kupplungsraum verlaufenden Teil mit dem Kolben der Zylinder-Kol-
ben-Einrichtung starr verbunden ist.
40 Bei einem erfindungsgemäßen Schmiedehammer
40 Bei einem erfindungsgemäßen Schmiedehammer
lassen sich Ladekreis und Kopplung ohne Schwierig-
Die Erfindung betrifft einen Schmiedehammer, bei keiten unabhängig voneinander dimensionieren. Insdem
ein antreibbarer Bär, der gegenüber einem Ge- besondere läßt sich leicht erreichen, daß der Druck
genbär an einem Ständer hin- und zurückbewegbar des von der Pumpe gelieferten Druckfluidums in der
ist, mit einem für einen Schlag mit Treibfluidum be- 45 am Freikolben angreifenden Zylinder-Kolben-Einaufschlagten
Freikolben über eine hydraulische richtung größer ist als der Druck der Flüssigkeit in
Kopplung verbunden ist und nach dem Schlag nach der hydraulischen Kopplung beim Schlag und der
Senkung des Druckes in der hydraulischen Kopplung Druck der Flüssigkeit in der hydraulischen Kopplung
Bär und Freikolben hydraulisch zurückbewegbar beuu Schlag größer ist als der Druck des den Freisind,
wobei gegen den Druck des Treibfluidums zu- 50 kolben beaufschlagenden Treibfluidums.
rückgeführt wird, mit einen Schlagventil mit eigenem Da bei einem erfindungsgemäßen Schmiedeham-
rückgeführt wird, mit einen Schlagventil mit eigenem Da bei einem erfindungsgemäßen Schmiedeham-
Steuerkreis in der Verbindung zum Druckmittelspei- mer die Pumpe zum Spannen auf die zusätzliche Zycher,
einem hydraulischen Spannkreis mit Pumpe linder-Kolben-Einrichtung arbeitet, ist zur Füllung
und einem Entlastungsventil, das entweder bei der Kopplung der Anschluß an den unter geringem
Schlagventilöffnung den Abfluß von Druckmittel aus 55 Druck stehenden Speicher vorgesehen. Da in der
der Kopplung sperrt oder bei Schlagventilschließung Kopplung kein Steuerventil vorgesehen ist, kann die
die Kopplung öffnet. Kopplung äußerst kurz gehalten werden. Entsehei-
Bei einem bekannten (österreichische Patentschrift dend ist, daß die Pumpe zum Spannen des Hammers
717) Schmiedehammer dieser Art liegt das mit hohem Druck, aber geringer Fördermenge arbei-Schlagventil
im wesentlichen in der hydraulischen 60 ten kann und der Druck in der Kopplung beim
Kopplung und insoweit, als nahe dem Schlagventil Schlag doch gering gehalten werden kann,
von der hydraulischen Kopplung die Verbindung Zweckmäßig ist es, wenn der Freikolbcn, die Zy-
von der hydraulischen Kopplung die Verbindung Zweckmäßig ist es, wenn der Freikolbcn, die Zy-
zum Druckmittelspeicher abzweigt, auch in der Ver- linder-Kolben-Einrichtung und die hydraulische
bindung zum Druckmittelspeicher. Die zum Zurück- Kopplung in dem Speicher angeordnet sind. Durch
führen des Treibkolbens zugeführte Druckflüssigkeit 63 diese Anordnung läßt sich die hydraulische Koppbeaufschlagt
den mit dem Freikolben verbundenden lung, sobald es erforderlich ist, rasch und einfach
Kolben, der auch beim Schlag als Teil der hydrauli- auffüllen,
sshen Kopplung wirksam ist. Bei üurückgeführtem An Hand der Zeichnung werden nachfolgend be-
sshen Kopplung wirksam ist. Bei üurückgeführtem An Hand der Zeichnung werden nachfolgend be-
voraugtß Ausführungsformen des erfindungsgemlißen
Schmiedehammers beschrieben. In der Zeichnung
Z Fig· 1 m Schmtt emen a's Gegenhammer ausgebildeten
Schmiedehammer und
pig, 2 im Schnitt den oberen Teil eines als Einfachhammer arbeitenden Schmiedehammers.
Pie beiden dargestellten Schmiedehammer arbeiten jeweils vertikal und besitzen jeweils eine auf
einem nicht gezeigten Fundament liegende Grand- m platte 21, auf der ein Ständer 18 steht. Einem oberen
Ltreibbaren Bären 1 mit einem oberen Gesenk 22
antreibbaren Bären 1 mit einem oberen Gesenk 22 gegenüber ist ein unterer Bär 16 angeordnet. Der Geeenbär
16 trägt ein unteres Gesenk 23. Oben auf dem Ständer ist ein Speicher 24 vorgesehen.
Die Ausführungsform gemäß F i g. 2 ist als Einfachhammer
ausgebildet, wobei jedoch ihre Einrichjungen
zum Schlagen und Pressen auch bei einem Gegenschlaghammer verwendbar sind. Die Ausfiih-(ungsfonn
gemäß F i g. 1 ist als Gegenschlaghammer ao ausgebildet, wobei der Gegenbär 16 mit dem anircibfcaren
Bär 1 durch eine hydraulische GegenV ipplung 63 verbunden ist.
Die Gegenkopplung 63 weist zwei Kopplungszweige 64 auf, die seitwärts am antreibbaren Bären 1 as
und am Gegenbären 16 angreifen. Zu jedem Kopplungszweig 64 gehört eine einenends am antreibbaren
Bären 1 angebrachte Kopplungsstange 12, die anderenends in einen beweglichen Plunger 13 übergeht.
Der bewegliche Plunger 13 ragt in einen gegenüber idem Gegenbären 16 unbeweglichen Kopplungsraum
14, der mit Flüssigkeit, z. B. öl, gefüllt ist. Der Kopplungsraum 14 ist oben durch eine mit dem Gegenbären
16 verbundene Kolbenfläche 15 begrenzt und ist unten durch einen gegenüber der Grundplatte
21 ruhenden Plunger 17 abgeschlossen. Der ruhende Plunger 17 weist nach oben hin eine zum Kopplungsraum
14 offene Bohrung 19 auf, in die der bewegliche Plunger 13 einschiebbar ist. Die Kopplungsräume
14 sämtlicher Kopplungszweige 64 sind durch Ausgleichsleitungen 20 miteinander verbunden, die
durch die ruhenden Plunger 17 hindurchlaufen.
Jeder Kopplungszweig 64 ist so ausgebildet, daß der Kopplungsraum 14 sich in Verlängerung der
Kopplungssvange 12 durch ein mit dem Gegenbär 16 starr verbundenes Stück erstreckt. Der Kopplungsraum
14 ist an dem dem beweglichen Plunger 13 entgegengesetzten Ende von dem ruhenden Plunger 17
abgeschlossen, der in der in dem erwähnten Stück vorgesehenen Bohrung 19 axial beweglich ist und mit
seinem einen Ende am Ständer 18 angebracht und mit seinem anderen Ende der von dem Stück gebildeten
Kolbenfläche 15 gegenüber angeordnet ist.
Beim Schmiedehammer gemäß Fig. 1 ist weiterhin an jeder der vier Seiten des Gegenbären 16 ein
Flansch 65 vorgesehen, der bei abgesenktem Gegenbären gegen einen hydraulischen Puffer 66 drückt,
der in der Grundplatte 21 vorgesehen ist. An der Grundplatte 21 ist unterhalb des Gegenbären 16 eine
an sich bekannte, hydraulisch betätigbare Auswerfereinrichtung
67 vorgesehen.
Jeder Schmiedehammer besitzt eine Rückzugshydraulik 3, zu der ein Kolben 25 gehört, der mit dem
.antreibbaren Bär 1 über eine Kolbenstange 31 starr verbunden und zentral zum antreibbaren Bären angeordnet
ist. Dieser Kolben 25 begrenzt einen im Speicher 24 angeordneten Rückzugszylinderraum
oben. In den Rückzugszylinderraum 26 mündet eine Leitung 11. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2
verläuft diese Leitung 11 zu einem nicht gezeigten Druckspeicher. Der nicht gezeigte Druckspeicher ist
eine an sich bekannte Einrichtung, die fortlaufend und beständig Flüssigkeit unter relativ geringem
Druck in die Leitung U drückt und wie eine Feder wirkt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 verläuft
die Leitung 11 über ein Ventil 39 zu einer Hauptpumpe 38.
Mit dem in der zur RückzugshydrauUk 3 fuhrenden
Leitung 11 liegenden Ventil 39 ist die Leitung 11 absperrbar, indem der Ventilkörper des Ventils
abgesenkt wird. Hierzu wird ein Magnetventil 69 geöffnet, das in einer Steuerleitung 68 Hegt Das Magnetventil
69 ist über eine elektrische Leitung 70 mit einem elektrischen Schalter 71 verbunden, der in an
sich bekannter Weise an dem Ständer 18 auf- und abbewegbar angebracht ist. Der elektrische Schalter
71 ist von einer am antreibbaren Bären 1 angebrachten Nocke 72 betätigbar.
Seitlich neben dem Rückzugszy^iderraum 26 und
teilweise in dem Speicher 24 ragend U eine Druckkammer 27 vorgesehen, die in einen Treibzylinderraum
28 übergeht. Im Treibzylinderraum 28 ist ein Kolben iuf- und abbewegbar, der im folgenden Fre·.-kolben
2 genannt wird, weil er weder mit dem antreibbaren Bären 1 noch mit dem Gegenbären 16
starr verbunden ist. Es ist somit vorgesehen, daß die Bewegungsbahn des Freikolbens 2 seitlich neben der
Bewegungsbahn des mit dem antreibbaren Bären 1 starr verbundenen Kolbens 25 der RückzugshydrauUk
3 verläuft. Die Druckkammer 27 ist zum Schlagen abgesperrt.
Der Freikolben 2 gehört mit zu einer hydraulischen Kopplung 6, die den antreibbaren Bären 1 mit
dem Freikolben 2 verbindet. Diese Kopplung 6 weist einen mit Flüssigkeit gefüllten Kopplungsraum 19
auf, zu dem ein unterhalb des Freikolbens 2 !--efindlicher,
zylindrischer Raum und ein mit diesem verbundener Raum oberhalb einer mit dem antreibbaren
Bären 1 starr verbundenen Kolbenfläche 30 gehört. Ein mit dem Ständer 18 starr veibundenes Plungerstück
32 ragt durch den Kolben 25 in die Kolbenstange 31. Bei der Ausführungsfoim gemäß Fig. 1
ist der Raum oberhalb der Kolbenfläche 30 völlig in der Kolbenstange 31 angeordnet und vom Plungerslück
32 abgeschlossen. Eine Leitung führt aus dem unterhalb des Freikolbens 2 befindlichen zylindrischen
Raum durch das Plungerstück 32 hindurch in den Raum oberhalb der Kolbenfläche 30. Be? der
Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist der Raum obernalb
der Kolbenfläche 30 teilweise in der Kolbenstange 31 und teilweise oberhalb des Kolbens 25 angeordnet.
Das in die Kolbenstange 31 ragende Plungerstück M besitzt Abstand von der Kolbenstange.
Bei beiden Ausführungsformen ist somit vorgesehen, daß die Kolbenstange 31, an der einerseits der
antreibbare Bär 1 angebracht ist, andererseits den zweiton Kolben 25 der hydraulischen Kopplung
trägt. Das mit dem Ständer 18 starr verbundene Plungerstück 32 ragt durch den Kolben 25 in die
Kolbenstange 31. Der Kopplungsraum 29 der Kopplung ti erstreckt sich entlang dem Plungerstück 32 bis
unter dessen freies Ende in der Kolbenstange 31.
Mit: der Kopplung 6 ist ein Entlastungsventil 5 verbunden,
indem ein Durchlaß 33 vom Kopplungsraum 29 in den Speicher 24 führt und durch Anheben
eines beweglichen Ventilkörpers 34 des Entlastungsventil
5 absperrbar isL Der bewegliche Ventilkörper 34 des Entlastungsventils 5 ist einstückig mit
dem beweglichen Ventilkörper 35 eines Schlagventils 8. Das Schlagventil 8 besitzt einen großen Querschnitt
und liegt in einer Leitung großen Querschnittes, die den Zylinder einer Zylinder-Kolben-Einrichtung
4 mit dem Speicher 24 verbindet.
Ein Kolben 36 der Zylinder-Kolben-Einrichtung 4 befindet sich unterhalb des oben von Treibfluidum
beaufschlagten Freikolbens 2, ist mit diesem starr verbunden und ragt stangenartig durch einen Feil des
Kopplungsraumes 29. Der Freikolben 2 begrenzt auch den Kopplungsraum 29 der Kopplung 6. In den
Zylinder der Zylinder-Kolben-Einrichtung 4 führt eine Druckfluidumspcisung 7 mit einem Ventil 37, die
von der Hauptpumpe 38 herkommt. Die Diuckfluidumspeisung
7 ist mit der zur Rückzugshydraulik 3 führenden Leitung 11 über ein Überdruckventil 40
verbunden. Die Hauptpumpe 38 ist bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 im Speicher 24 und bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 2 in nicht gezeigter Weise unten neben dem Gegenbären 16 angeordnet,
wobei sie aus dem Speicher 24 Flüssigkeit über eine Leitung 41 ansaugt. Das Schlagventil 8 ist im Speicher
24 nahe dem Zylinderraum der Zylinder-Kolben-Einrichtung 4 angeordnet Eine Steuerleitung 42, in
der ein elektrisch betätigbares Magnetventil 43 liegt, führt von einer Steuerpumpe 44 zum Schlagventil 8.
Die Steuerpumpe 44 drückt Flüssigkeit aus dem Speicher 24 durch die Steuerleitung 42 zum Schlagventil
8. Der bewegliche Ventilkörper 35 des Schlagventils 8 wird zum Schließen des Schlagventils mittels
einer schwachen Feder 45 abwärts gedruckt. Das Schlagventil 8 ist in an sich bekannter Weise so ausgebildet,
daß es, nachdem es durch Anheben se'nes Ventilkörpers 35 geöffnet worden ist, von aus dem
Zylinderraum der Zylinder-Kolben-Einrichtung 4 strömendem
Fluidum offen gehalten wird. Es schließt sich von allein, wenn kein Fluidum mehr hindurchfließt.
Da die Ventilkörper 34, 35 des Schlagventils 8 und des Entlastungsventils 5 miteinander starr verbunden
sind, ist das Schlagventil 8 mit dem Entlastungsventil 5 gegensinnig gekoppelt. Auch ist das
Entlastungsventil 5 wegen seiner Verbindung mit dem Schlagventil 8 mittels des aus der Zylinder-Kolben-Einrichtung
4 beim Schlagen des antreibbaren Bären 1 verdrängten Fluidum steuerbar ausgebildet.
Die Kopplung6, d.h. deren Kopplungsrr"im 29,
ist über einen Durchlaß 73 mit einem Nachsaugventil9
mit dem Speicher 24 verbindbar, in dem die Kopplung angeordnet ist Das Nachsaugventil 9 ist
bei der Ausfühnmgsform gemäß Fig. 2 mit einer
Hilfshydraulik 47 von außen offen- und schließbar. In jedem Fall ist vorgesehen, daß zusätzlich das von
außen betätigbare Nachsaugventil 9 fan Durchlaß 73 zwischen der Kopplung 6 and dem im Speicher 24
vorhandenen Flüssigkeitsvorrat vorgesehen ist Auch ergibt sich aus dem Vorhergehenden, daß der Freikolben
2, die Zylinder-KoTben-Emrichtung 4 und die
Kopplung 6 in dem Speicher 24 angeordnet sind und der Durchlaß 73 nut dem Nachsaugventil 9 in den
Speicher führt
Die beiden Schmiedehämmer weisen jeweils eine Preßhydraulik 10 auf, zn der ein oberhalb des antreibbaren
Bären 1 angeordneter Preßzylinderraum 48 gehört Der Preßzylinderraum 48 ist nach unten
hin von einer am antreibbaren Bären 1 angreifenden Preßkolbenfläche 49 eines im Preßzylinderraum auf-
und abbewegbaren Kolbens begrenzt. Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 weist der mit dem antreibbaren
Bären 1 starr verbundene Kolben 25 diese Preßkolbenfläche 49 auf und umschließt der Preßzylinderraum
48 das Plungerstück 32. Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 2 ist der Preßzylinderraum
48 im Plungerstück 32 vorgesehen und ragt ein unten an der Kolbenstange anliegender Plunger 50 nach
ίο oben in den Preßzylinderraum 48 und trägt dort die
Preßkolbenfläche 49.
In de'i Preßzylinderraum 48 ist über eine Preßleitung
51 Druckflüssigkeit bringbar. Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 2 speist eine Preßpumpe 52
diese Druckflüssigkeit über eine Ventilbatterie 53 mit Magnetventil in die Preßleitung 51. Die Ventilbatterie
53 ist über eine elektrische Leitung 54 von außen so einstellbar, daß einmal Druckflüssigkeit in den
Preßzylindtrraum 48 strömt und zum anderen aus
ao dem Preßzylinderraum Flüssigkeit in den Speicher 24
zurückströmen kann.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 verläuft
die Preßleitung 51 zu einer Ventilbatterie 55 »Pressen«, die ihrerseits mit der Hauptpumpe 38 vcrbun-
»5 den ist. Die Hauptpumpe 38 ist mit der Druckfluitiumspeisung
7 und der Leitung 11 über eine Ventilbatterie 56 »Rückzug« verbunden Die Gesamtheit
von Ventilbatterie 55 »Pressen« und Ventilbatterie 56 »Rückzug« ist von außerhalb des Speicher? 24 bctätigbar
und in bei Schmiedepressen bekannter, nicht näher gezeigter Weise aufgebaut.
Die Förderrichtung der Hauptpumpe 38 ist bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 mittels eines an der
Wandung des Speichers 24 angebrachten Hebelmechanismus 57 und einer Steuerhydraulik 58 umkehrbar.
Die Förderrichtung der Hauptpumpe 38 ist einmal so einstellbar, daß die Hauptpumpe auf die
Ventilbatterie 55 »Pressen« arbeitet, und zum anderen so einstellbar, daß die Hauptpumpe auf die Ven-
«o tilbatterie 56 »Rückzug« arbeitet.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 verlaufen vom Preßzylinderraum 48 Auslässe 59 in den Speicher
24, unterhalb deren sich ein Tellerventil 60 befindet. Das Tellerventil 60 ist mit einem Hilfskolben
61 starr verbunden, der mittels Federkraft nach oben gedruckt wird. Oberhalb des Hilfskolbens 61 mündet
eine Steuerleitung 62, die anderen*nds von der Hauptpurnpe 38 speisbar ist, wenn dies* auf die Ventilbatterie
56 »Rückzug« arbeitet
Im Speicher 24 befindet sich Flüssigkeit, z. B. öl,
unter geringem Druck. Der geringe Druck beträgt z. B. 0,1 oder 0,2 atm und ist in jedem Falle geringer
als der Druck, mit dem das Treibfluidum nach einem Schlag den Freikolben 2 beaufschlagt Das Treibfluidum
befindet sich, wenn der Freikolben 2 zurückbewegt und der Schmiedehammer zum Schlagen bereit
ist, unter einem niederen Druck, der z. B. 40 atm beträgt.
Dieser niedere Druck ist auch dann, wenn dei Freikolben vorbewegt ist nach einem Schlag, noch
größer als der geringe Druck der Flüssigkeit im Speicher.
Das Treibfluidum ist ein Gas, z. B. Stickstoff, das
in der Druckkammer 27 eingeschlossen und komprimiert ist Der niedere Druck des Gases ändert sict
durch Bewegungen des Freikolbens nur geringfügig z. B. um S atm.
Die Kopplung 6 bzw. deren Kopplungsraum 29 isi mit Flüssigkeit z.B. Öl, füllbar. Solange die Kopp-
lung 6 offen, also mit dem l-'lüssigkcitsvorrat des ben und geöffnet wird. Bei geöffnetem Schlagventil 8
Speichers 24 verbunden ist, herrscht im Kopplungs- ist der Zylinderraum der Zylinder-Kolben-Einrich-
raum 29 der Druck des Flüssigkeitsvorrates, also der lung 4 mit dem Speicher 24 verbunden. Bei der Aus-
: geringe Druck. Sobald die Kopplung6 lührungsform gemäß Fig. 1 kann durch Offnen des
und das Schlagventil 8 geöffnet ist, 5 SchlagvcntilsS auch der Zylindcrraum tier Rüek-
' ' ".-raiini 29 ein mittlerer Druck, zugshydraulik 5 mil dem Speicher 24 verbunden wcr-
r-»—u .ι.,.. iinf.;tiu,Mi iIl'n Maiznelvcnlils 43 wird
übet die
gemäß
er über die Leitung Stellung gehalten.
sässs
ild κ/ε5ηεη Rücklauf des antre.bbarer
^ Unterbrochen, so daß sich dieser Bär weger nicht gezeigten Druckspeichers wieder zuruckbe
Claims (2)
- Freikolben ist der Druck der Flüssigkeit in demPatentansprüche: Kupplungsteil zwischen Schlagventil und Freikolbendurch den Druck der Pumpe bestimmt, wogegen im1, Schmiedehammer, bei dem ein antreibbarer Kupplungsteil zwischen Schlagventil und Speicher Bär, der gegenüber einem Gegenbär an einem 5 ein Druck herrscht, der bestimmt ist durch ein Vor-Ständer hin- und zurückbewegbar ist, mit einem spannventil, das in der Verbindung zum Speicher für einen Schlag mit Treibfluidum beaufschlagten liegt, dessen Flüssigkeit unter keinem Druck steht.
Freikolben über eine hydraulische Kopplung ver- Der mit dem Freikolben verbundene Kolben der bunden ist und nach dem Schlag nach Senkung hydraulischen Kopplung muß bei vorgegebenem Hub des Druckes in der hydraulischen Kopplung Bär io des Freikolbens hinsichtlich der Größe seiner wirksa- und Freikolben hydraulisch zurückbewegbar men Kolbenfläche dem mit dem Bär verbundenen sind, wobei gegen den Druck des Treibfluidums Kolben der hydraulischen Kupplung angepaßt sein, zurückgeführt wird, mit einem Schlagventil mit da tile Hubvolumina des mit dem FreHiolben verbuneigenem Steuerkreis in der Verbindung zum denen Kolbens und des mit dem Bär verbundenen Druckmittelspeicher, einem hydraulischen Spann- i5 Kolbens gleich sein sollen. Andererseits ist bei Gekreis mit Pumpe und einem Entlastungsventil, staltung des mit dem Bär verbundenen Kolbens zu das entweder bei Schlagventilöffnung den Abfluß berücksichtigen, welcher Druck auf die;-.. Kolben von Druckmittel aus der Kopplung sperrt oder bei einem Schlag ausgeübt werden soll. Schließlich bei Schlagventilschließung die Kopplung öffnet, muß der von der Pumpe zu liefernde Druck der Gedadurch gekennzeichnet, daß das == staltung des mit dem Freikolben verbundenen KoI-Schlagventil (8) nur in einer Verbindung zwi- bens angepaßt sein. Es ist ersichtlich, daß die Dimenschen einer besonderen, zusätzlichen Zylinder- sionierung des bekannten Schmiedehammers insoweit Kolben-Einrichtung (4) für den Freikolben (2) Schwierigkeiten bereitet, als es den Spannkreis, die und dem Speicher (24) Hegt, die Flüssigkeit des Kopplung und den mit Druckfluidum beaufschlagten Speichers (24) unter geringem Druck steht, kein as Freikolben betrifft. Aufgabe der Erfindung ist es da-Steuerventil in der Kopplungsleitung (6) vorgese- her, einen Schmiedehammer der anfangs genannten hen ist und der Freikolben (2) mit einem stangen- Art zu schaffen, bei dem Spannkreis und Kopplung artig durch der Kopplungsraum verlaufenden völlig unabhängig voneinander sind.Teil mit dem Kolben (36) der Zylinder-Kolben- Die Erfindung sieht hierzu einen SchmiedehammerEinrichtung (4) starr verbunden ir·. 3* der anfangs genannten Art vor, der dadurch gekenn- - 2. Schmiedehammer nach Anspruch 1, dadurch zeichnet ist, daß das Schlagventil nur in einer Vergekennzeichnet, daß der Freikolb..n (2), die Zy- bindung zwischen einer besonderen, zusätzlichen Zylinder-Kolben-Einrichtung (4) und die hydraul·!- linder-Kolben-Einrichtung für den Freikolben und sehe Kopplung (6) in dem Speicher (24) angeord- dem Speicher liegt, die Flüssigkeit des Speichers unnet sind. 35 ter geringem Druck steht, kein Steuerventil in der
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |