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DE2022812A1 - Antrieb einer hydraulischen Presse mit Schwungrad - Google Patents

Antrieb einer hydraulischen Presse mit Schwungrad

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DE2022812A1
DE2022812A1 DE19702022812 DE2022812A DE2022812A1 DE 2022812 A1 DE2022812 A1 DE 2022812A1 DE 19702022812 DE19702022812 DE 19702022812 DE 2022812 A DE2022812 A DE 2022812A DE 2022812 A1 DE2022812 A1 DE 2022812A1
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DE
Germany
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pressure
piston
cylinder
valve
pump
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Application number
DE19702022812
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English (en)
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DE2022812B2 (de
DE2022812C3 (de
Inventor
Harald Hassel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Langenstein and Schemann GmbH
Original Assignee
Langenstein and Schemann GmbH
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Publication date
Application filed by Langenstein and Schemann GmbH filed Critical Langenstein and Schemann GmbH
Priority to DE19702022812 priority Critical patent/DE2022812C3/de
Publication of DE2022812A1 publication Critical patent/DE2022812A1/de
Publication of DE2022812B2 publication Critical patent/DE2022812B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2022812C3 publication Critical patent/DE2022812C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Titel: Antrieb einer hydraulischen Presse mit Schwungrad B chreibung Die Erfindung betrifft einen Antrieb einer hydraulischen Presse mit hydük:ischen Rückziigen, einem Schwungrad als Energiespeicher und einem in einem J:auptzylinderraum mit Druckmittel beaufschlagten Preßkolben. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Gesenkschmiedepressen und Stauchpressen.
  • Bei einem durch die deutsche Auslegeschrift 1 283 792 bekannten Pressenantrieb mit Schwungrad steht der Preßkolben mittels Druckgas unter konstantem Druck und wirken Schwungrad und Preßkolben über eine Spindel zusammen, Für einen Arbeitshub wird aus den Rückzügen Druckflüssigkeit abgelassen, die für den Aufwärtshub weder zugeführt werden muß. Die Störanfälligkeit der Spindel ist ein Nachteil dieses bekannten Pressenantriebes.
  • Ein großer Vorteil mechanischer Gesenkschmiedepressen ist ihre hohe Schlagfolgezahl verbunden mit einer äußerst geringen Gesenkherührzeit. Bedingt durch die geringe Gesenkberührzeit muß die Arbeitsenergrie in extrem kurzer Zeit abgegeben werden können. Daraus resultiert ein sehr großes Verhältnis von Antriebsleistung zu Spitzenleistung, das in der Größenordnung von über 1:100 liegt.
  • Die Arbeitsabgabe erfolgt durch das Schwungrad. Der Antriebsmotor tiuß dann in der im Verhältnis zur Gesenkberührzeit sehr langen Taktzeit der Maschine das Schwungrad wieder aufladen.
  • Zu den Nachteilen der mechanischen Gesenkschmiedepressen gehören: die recht unangenehme Abhängigkeit des Verformungsweges von der Pressengestelldehnung mit der damit verbundenen Möglichkeit der Uberlastung bei nicht korrekt eingehaltener Temperatur des Schmiedestückes, sowie ei falscher Einstellung der Presse, ferner Festfahren der Presse im Totpunktbereich und die sehr hohe Beanspruchung des mechanischen Triebwerksteiles.
  • Wegen dieser Nachteile hat man verschiedentlich versucht, hydraulische Gesenkschmiedpressen mit einer den mechanischen Pressen vergleichbaren Arbeitscharakteristik zu entwickeln, bisher jedoch ohne durchgreifenden Erfolg.
  • Eine Sehwerigkeit liegt darin, daß die erforderliche hydraulische Leistung nicht der Durchschnittsleistung sondern der Spitzenleistung der Presse entsprechen muß. Da ferner der Motor, entsprechend wie bei den mechanischen Pressen, weniger als 1% der Spitzenleistung liefern soll, sind die üblichen Leerhubverluste der hydraulischen Pressen von mehreren Prozent der Spitzenleistung für den vorliegenden Fall undiskutabel Normale Pumpen mit der erforderlichen Spitzenleistung haben bauliche Abmessungen, die ein Vielfaches dessen betragen was für eine derartige Maschine zu verkraften ist. Auch hinsichtlich der Kosten liegt eine solche Pumpe weit außerhalb des tragbaren Bereichs.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist es somit, einen Antrieb der anfangs genannten Art derart zu gestalten, daß nicht nur das Schwungrad über eine Hydraulik mit dem Preßkolben zusammenwirkt, sondern auch eine Verringerung von Verlusten erreicht ist. Weitere Zwecke der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den Unterschieden zwisehen dem erfindungsgemäßen Antrieb und dem Stand der Technik.
  • Die Erfindung sieht einen Antrieb der anfangs genannten Art vor, der dadurch gekennzeichnet ist, daß bei unter konstantem Druck stehenden Rückzügen eine Kolbenpumpe vorgesehen ist, die eine das Schwungrad tragende Exzenterwelle aufweist und deren Pumpenzylinderräume einerseits über ein Saugventil mit einem Sammelbehälter und andererseits mit em Hauptzylinderraum über ein Druckventil verbindbar sind, und Saugventil und Druckventil während des Aufwärtshubes des Preßkolbens in Abhängigkeit von der Stellung der Exzenterwelle derart steuerbar sind, daß das wechselweise öffnen und Schließen im engeenesetzten Sinn wie beim Arbeitshub erfolgt.
  • Ansatzpunkt für die Erfindung ist der Umstand, dalJ das erforderliche Pumpenac,regat zwar hydraulisch einer normalen Pumpe entsprechen muß, hinsichtlich des Pumpenkolbenantriebs, infolge der außerordentlich ,ering.en Spitzenhelastunt.szeitJ jedoch wesentlich anders gestaltet werden kann. Ferner ist es möglich, die Pumpe derart als integrierenden Bestandteil in die Presse einzubauen, daß die sonst stets vorhandene zusätzliche Pras.sensteuerung sowie die sonst stets vorhandene zusätzliche Umlaufeinrichtung entfallen kann. Bei einem erSindungSgemäBen Antrieb wird, von geringfügigen mechanischen Verlusten und DruckRlüssigReit-sverlusten abgesehen, weitgehend jeglicher Energieverlust vermieden.
  • In der Zeichnung ist eine bevorzugte AusSührungsforml der ErSindung dargestellt und zeigt Fig. 1 schematisch eine Gesamtanordnung einer hydraulischen Presse mit Antrieb und Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1.
  • Im Pressengestell 1 ist der Preßkolben 2 mit dem Laufholm 3 und den Rückzugskolben 4 auf- und niedergehend angeordnet. Die Rückzugskolben 4 werden über die Zylinderräume 5, die Leitung 6, die Leitungen 7 und 8 und den Hilfszylinder 9 konstant durch den Druck des Akkumulators 10 beaufschlagt. Jede Pumpenzylindergruppe besteht bei dem gezeichneten Beispiel des Erfindungsoegenstandes aus drei Pumpenkolben, z.B. 11, 12 und 15 oder 14, 15 und 16 in Fig. 2. Die Pumpenkolben 12 und 13 haben zusammen den gleichen Querschnitt wie der Pumpenkolben 11 allein. Selbstverständlich kann der Pumpenkolben 11 auch durch zwei nebeneinanderliegende Kolben der gleichen Größe wie Pumpenkolben 12 oder 15 ersetzt werden, was jedoch mehr Raum beansprucht. Jede Pumpenzylindergruppe ist mit einer Pumpenventilgruppe 17 über eine Leitung 18 verbunden. Jede Pumpenventilgruppe enthält ein Druckventil 19 und ein Saugventil 20 mit den dazugehörigen Steuerantrieben 21 und 22,Jeder Steuerantrieb 21, 22 weist einen Steuerkolben 49,50 auf. Diese Anordnung bewirkt eine vollständige Entlastung der ';Jellenzapfen 23 und 24 der das Schwungrad 48 tragenden Exzenterwelle 25 von den hydraulischen Pumpendruckkräften. Das gezeichnete Beispiel hat Je 6 Kolben in drei Ebenen also insgesamt 18 Pumpenkolben. Hierzu gehören 6 Pumpenventilgruppen. Der Ubersichtlichkeit halber ist von diesen nur eine gezeichnet. Selbstverständlich können auch andere Kolben- und Ventilgruppenzahlen gewählt werden. Die Pumpenkolben gleiten jeweils in einem Pumpenzylinderraum 51.
  • Die Pumpenventilgruppen stehen über die Leitungen 26 und 27 mit dem Hauptzylinderraum 28 in Verbindung. Ferner besteht die Verbindung 29 zum Sammelbehälter 30 und die Verbindung 51 zum Zylinderraum 52 der Uberhubenrichtung 33. In der Überhubeinrichtung 33 befindet sich der Kolben 34, der über den Zylinderraum 35 und die Leitung 8 unter konstantem Akkudruck steht. Der Zylinderraum 36 steht über die Leitung 52 mit dem Sammelbehälter 30 in Verbindung.
  • Im Kolben 54 befindet sich im Raum 37 das federbelastete Rückschlagsicherheitsventil )8. Der Raum 37 steht mit dem Zylinderraum 32 liber die Bohrung 59 in offener Verbindung. Oberhalb des Sicherheitsventils 58 befindet sich die Bohrung 40, in die der feststehende Zapfen 41 hineinragt.
  • Im Hilfszylinder 9 befindet sich der Kolben 42, der das im Akkumulator 10 und im Zylinderraum 45 beflndliche gasförmige Medium vom Slüssifren Medium im Zylinderraum 44 trennt. Das Druckventil 45, das Saulrventil li6 und das federbelastete Kölbchen 47 dienen der Ergänzung von LeckSlUssigkeitsverlusten in den Zylinderräumen 5 und 44. Die Ergänzungsflüssigkeit wird über die Leitung 53 und das Saugventil 46 angesaugt und über das Druckventil 45 und die Leitung 6 in die Zylinderräume 44 und 5 gedrückt.
  • Das Kölbchen 47 bewegt sich in dem Zylinderraum 54> der über die Leitung 55 einerseits über das Saugventil 46 und die Leitung 55 mit dem Sammelbehälter 30 und andererseits über das Druckventil 45 und die Leitung 6 mit den Zylinderräumen 5 und 44 in Verbindung steht.
  • Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist -wie folgt Im Stillstand wird der Laufholm 5 durch die unter konstantem Flüssigkeitsdruck stehenden Rückzugskolben 4 in seiner oberen Stellung gehalten. Das Saugventil 20 wird mittels des Steuerkolbens 50 des Steuerantriebs 22 offengehalten. Dadurch pendelt die Druckflüssigkeit zwischen dem Pumpenzylinderraum 51 und dem in seiner unmittelbaren Nähe befindlichen Sammelbehälter 30 drucklos hin und her. wird jetzt der Steuerkolben 50 abgesenkt, so schließt das Saugventil 20 während des Druckhubs des Pumpenkolbens 11 und öffnet während seines Saughubes, d.h. die Pumpe arbeitet wie eine normale Druckpumpe und fördert in den Hauptzylinderraum 28. Der Laufholm 5 wird gegen den Druck in den. Zylinderräumen 5 nach unten gedrückt und der Arbeitshub ausgeführt.
  • Für die Aufwärtsbewegung des Laufholmes 5 werden jetzt mittels der Steuerantriebe 21 und 22 Druckventil 19 und Saugventil 20 so gesteuert, daß die Pumpe als Hydromotor arbeitet d.h. daß die Kompressionsenergie im Hauptzylinderraum 28, die statische Druckenergie des Kolbens 54, falls dieser während des Arbeitshubes angehoben wurde und die nicht zum Anheben der Teile 2, 3 und 4 benutzte Druckkraft in den ZYlinderräumen 5 jetzt die Pumpenkolben antreiben und damit zusätzlich zur Motorenenergie Energie an das Schwungrad 48 Liefern, Die Steuerbewegung der Steuerkolben 49 und 50 muß in exakter Abhängigkeit von der Stellung der Exzenterwelle 25 erfolgen. Die Koppelung dieser Steuerbewegung mit dem zugehörigen Drehwinkel der Exzenterwelle kann entweder mechanisch über Steuerexzenter oder Nockenwellen oder elektronisch über durch die Exzenterwelle betätigte Kontakte bzw. berührungslose Schalter hergestellt werden. Nach dem heutigen Stande der Technik ist die elektronische Lösung vorzuziehen.
  • Im einzelnen verläuft der Vorgang wie folgt: Da die Druckventile 19 und Saugventil 20 nicht gegen Druck geöffnet werden können, kann der Steuerkolben 49 das Druckventil 19 nur dffen halten, wenn es vorher infolge der Bewegung des Pumpenkolbens 11 von links nach rechts aufgestoßen wurde und der Steuerkolben 50 kann das Saugventil 20 nur öffnen, wenn das Druckventil 19 geschlossen ist und derPumpenkolben 11 sich von rechts nach links bewegt.
  • Bewegt sich der Pumpenkolben 11 im Moment des Umschaltens gerade von links nach rechts, so erhält der Steuerkolben 49 Steuerdruck, da in diesem Falle das Druckventil 19 offen steht. Während der anschließenden Bewegung des Kolbens 11 von rechts nach links wird Ventil 19 durch den Steuerkolben 49 offen gehalten, damit kann jetzt während des Saughubs das Saugventil 20 nicht öffnen, weil es durch den Druck im Hauptzylinderraum 28 und evtl. im Zylinderraum 32 belastet ist. Der Druck aus den Räumen 28 bzw. )2 beaufschlagt gleichzeitig. den Pumpenkolben 11 und liefert damit Energie an das Schwungrad 48. Kurz vor Ende des Saughubes wird der Steuerkolben 49 zurückgesteuert und das Druckventil 19 schließt.
  • Dies muß so spät erfolgen, daß der noch in Bewegung von rechts nach links befindliche Pumpenkolben 11 den Raum über dem Saugventil 20 gerade noch soweit von Druck entlasten kann, daß der jetzt unter Steuerdruck stehende Steuerkolben 50 das Saugventil 20 aufstoßen kann.Während der anschließenden Bewegung des Kolbens i1 von links nach rechts bleibt jetzt das Saugventil 20 offen und die Druckflüssigkeit aus dem Pumpenzylinderraum 51 wird drucklos über die Leitung 18 und die Verbindung 29 in den Sammelbehälter 30 geschoben. Während dieses Hubes erhält der Steuerkolben 49 wieder Steuerdruck; er kann das Druckventil 19 aber vorerst nicht öffnen, da über dem Ventil Druck lastet und der Raum unter dem Ventil druckentlastet ist. Kurz vor dem Ende der Bewegung des Pumpenkolbens 11 von links nach rechts geht der Steuerkolben 50 zurück und Ventil 20 schließt. Dies erfolgt so spät, daß das Druckventil 19 durch die Bewegung des Kolbens 11 gerade noch aufgestoßen wird. Während der anschließenden Bewegung des Kolbens 11 von rechtsnach links bleibt jetzt Ventil 19 offen usw.
  • Führt der betrefrende Kolben im Moment des Umschaltens gerade einen Saughub aus, so verläuft der Vorrang genau so, nur daß jetzt zuerst das Saugventil 20 offen gehalten wird. Nach dem Umschalten wird noch eine gewisse Flüssigkeitsmenge in den Zylinderraum 28 gefördert. Dies kann man verhindern, indem man entsprechend vor Ende des Arbeitishubes umschaltet.
  • Wird zu spät umeeschaltet, so spricht die Überhubvorrichtung 55 an. Der Kolben 54 ist durch die Akkudruckbelastung im Zylinderraum 75 auf den maximal im Hauptzylinderraum 28 zulässigen Druck eingestellt. Wird dieser Druck überschritten, so weicht der Kolben 34 nach oben aus. Die dabei aufgewendete Energie wird nach.
  • dem Umschalten,wie oben gezeigt, wieder zurückgewonnen. Wird der vorgesehene zulässlxe Hub des Kolbens 54 überschritten, so wird durch den Zapfen 41 das Sicherheitsventil 58 geöffnet und die Druckflüssigkeit entweicht durch die Bohrungen 59 und 40 und die Leitung 52 in den Sammelbehälter 50.
  • In den in offener Verbindung miteinander stehenden Zylinderräumen 5 und 44 können Leckverluste auftreten. Dadurch sinkt der trennende Kolben 42 soweit ab, daß er im Takt der Bewegung des Laufholmes 5 das Kölbchen 47 bewegt. Dieses wirkt dann wie in Pumpenkolben und fördert mittels des Saugventiles 46 und des Druckventiles 45 über die Leitung 6 Eränzunmsflüssikeit in die Zylinderräume 5 und 44.
  • Die Überhubvorrichtung 33 hat folgende Bedeutung: Infolge von unvermeidlichen Schaltzeittoleranzen und Temperatur- und Abmessungstoleranzen des zu schmiedenden Stückes ist es kaum möglich die Aufwärtsbewegung des Preßkolbens 2 stets im theoretisch richtigem Moment einzuleiten. Ohne die Einrichtung 33 würde es zu einer beträchtlichen oberlastung des Pressengestells l führen, wenn die genannten Toleranzen an der oberen Grenze liegen, Durch die überhubvorrichtung 33 wird dies vermieden, weil bei Erreichen der zulässigen Preßkraft der Preßkolben 2 stehen bleibt und dafür der Kolben 34 nach oben ausweicht. Die aufgewendete Energie wird gemäß vorhergehender Beschreibung zurückgewonnen. Es würden hohe Energieverluste auftreten, wenn man statt dessen den Energieüberschuß über ein Sicherheitsventil abspritzen würde. Wenn sich der Kolben 34 im Rahmen seines zulässigen Hubes nach oben bewegt tritt keine Druckentlastung im Preßzylinderraum 28 auf, dagegen wird eine Steigerung des Druckes über das zulässige Maß verhindert. Das Sicherheitsventil 38 soll im Betrieb nicht ansprechen. Es hat den Zweck, bei Störungen an der Steuereinrichtung der Presse Schäden an der Presse zu verhüten.
  • Die Trennung des flüssigen vom gasförmigen Medium durch den Kolben 42 gestattet die Verwendung von Luft auch dann, wenn als flüssiges Medium Öl verwendet wird, Wäre der Trennkolben 42 nicht vorhanden, so müßte ferner der Flüssigkeitsspiegel, da sich Verluste nicht vermeiden lassen, auf eine wesentlich kompliziertere Weise gesteuert werden Die Teile 45 bis 47 könnten entfallen, wenn das Flüssigkeitsvolumen in den Räumen 5 und 44 konstant gehalten werden könnte. Es muß aber im Laufe der Zeit mit Leckverlusten an den Manschetten der Zylinder 5 gerechnet werden. In diesem Falle treten dann gemäß Beschreibung die Teile 45 bis 47 in Tätigkeit.

Claims (5)

Patentañsprüche
1. Antrieb einer hydraulischen Presse mit hydraulischen Rückzügen, einem Schwungrad als Energiespeicher und einem in einem Hauptzylinderraum mit Druckmittel beaufschlagten Preßkolben, dadurch gakennseichnet, daß bei unter konstantem Druck stehenden Rückzügen (5) eine Kolbenpumpe vorgesehen ist, die eine das Schwungrad (48) tragende Exzenterwelle (25) aufweist und deren Pumpenzylinderräume (51) einerseits über ein Saugventil (20) mit einem Sammelbehälter (30) und andererseits mit dem Preßzylinderraum (28) über ein Druckventil (19) verbindbar sind, und Saugventil und Druckventil während des Aufwärtshubes des Preßkolbens (2) in Abhängigkeit von der Stellung der Exzenterwelle derart steuerbar sind, daß das wechselweise Öffnen und Schließen im entgegengesetzten Sinn wie beim Arbeitshub erfolgt.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Preßzylinderraum (28) mit einem Zylinderraum (32) einer Überhubvorrichtung (33) verbunden ist, der einen durch ein gasförmiges Medium belasteten Kolben (34) enthält, der beim uberschreiten eines bestimmten Druckes im PreSsylnderraum gegen den Druck des gasförmigen Mediums ausweicht
3. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzerchnett daß in der Überhubvorrichtung (33) ein feststehender Zapfen (41) angeordnet ist, der ein Sicherheitsventil (38) öffnet, wenn der Kolben (54) seinen zulässigen Hub berschreitet
4. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Retennzeichnet daß in der Verbindung von den RUckzUgen (5) zu einem Akkumulator (10) ein Hilfszylinder (9) angeordnet ist, dessen freibeweglicher Kolben (42) das gasförmige Medium des Akkumulators vom flüssigen Medium in den Rück-Zügen trennt.
5. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfszylinder (9) ein feder- oder druckluftbelastetes Kölbchen (47) enthält, dessen Zylinderraum (54) einerseits über ein Saugventil (46) mit dem Sammelbehälter (30) und andererseits über ein Druckventil (45) mit den Rückzügen (5) und den Zylinderraum (44) des Hilfszylinders (9) in Verbindung steht.
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