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DE1772114A1 - Abbildungsverfahren - Google Patents

Abbildungsverfahren

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DE1772114A1
DE1772114A1 DE19681772114 DE1772114A DE1772114A1 DE 1772114 A1 DE1772114 A1 DE 1772114A1 DE 19681772114 DE19681772114 DE 19681772114 DE 1772114 A DE1772114 A DE 1772114A DE 1772114 A1 DE1772114 A1 DE 1772114A1
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Reinis Gedeminas Joseph
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Xerox Corp
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Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. F. Weickmann, Dr. Ing. A.Weickmann
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
SBPO
8 MÜNCHEN 27, DEN
XEEOX CORPOEATION, möhlstrasse n, rufnummer 483921/22
Rochester, N.Y. 14605/USA
Abbildungsverfahren
Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Abbildungsverfahren zur Erzeugung von Bildern mit hohen G-amiaa-Werten durch bildmäßig verteilte Schichtübertragung.
Es wurde bereits ein Abbildungsverfahren entwickelt, bei dem Teile einer zäh-weichen lichtempfindlichen Bildstoffschicht in bildmäßiger Verteilung von einem Spenderblatt auf ein Empfangsblatt übertragen werden. Dieses Verfahren ist in der französischen Patentschrift 1 478 172 beschrieben. Es arbeitet mit einer Schicht eines zäh-weichen lichtempfindlichen Bildstoffes auf einer Unterlage. Diese beiden Schichten werden als das "Spenderblatt11 bezeichnet. Allgemein ist es erforderlich, die lichtempfindliche Schicht durch Behandlung mit einem Schwellmittel oder einem teilweisen Lösungsmittel zu aktivieren. Der Aktivierungsschritt dient dazu, die Oberfläche der Bildotoffschicht leicht klebend zu machen,
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und sie strukturell zu erweichen, so daß sie längs einer scharfen Linie, die das zu reproduzierende Bild bestimmt, leichter gebrochen v/erden kann· Ist die Bildstoff schicht ak- . tiviert, so wird ein Empfangsblatt auf ihre Oberfläche aufgelegt, Es wird an dieser mehrschichtigen Anordnung ein elektrisches PeId erzeugt und eine Belichtung mit einem Iiicht-Schatten-iviuster des zu reproduzierenden Bildes vorgenommen. Bei Trennung des Spenderblattes von dem Empfangsblatt bricht die Bildstoffschicht längs der durch die Begrenzungen des Licht-Schatten-ilusters bestimmten Linien, wobei ein Teil der Schicht auf das Empfangsblatt übergeht, während die restliche Schicht auf dem Spenderblatt verbleibt. Auf diese Weise bildet sich ein Positivbild auf der einen, ein ITegativbild auf der anderen Unterlage. Dieae3 Abbildung3verfahren ermöglicht die Erzeugung von Bildern hohen Kontrastes und guter Qualität. Der Aktivierungsschritt der Spenderschicht mit einem Schwellmittel oder Lösungsmittel macht das Verfahren jedoch unerwünscht kompliziert. Ss wäre daher günstig, die Spenderschicht mit dem aufgelegten Empfangsblatt vertreiben und lagern zu können, so daß eine Bilderzeugung ohne vorherige Trennung der Blätter und Auftragen eines Lösungsmittels auf das Spenderblatt sowie erneutes Auflegen des Empfangsblattes möglich wäre. Soll eine derartige Anord- / nung im Handel vertrieben v/erden, so ist der Einschluß einer Flüssigkeit unerwünscht. Dämpfe eines flüchtigen Lösungsmittels können auch für die Anwendung hinderlich sein. Ferner ist eine gleichmäßige Eingabe der Aktivienmgsflüssigkeit schwierig. Es besteht daher ein Bedarf für Verbesserungen derartiger Ab-
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bildungsverfahren, so daß sie einfacher ablaufen, eine gleichmäßige Bilderzeugung gewährleistet ist und eine Benetzung nicht erforderlich ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, ein Abbildungsverfahren zu schaffen, das die vorstehend genannten Nachteile vermeidet und die Erzeugung von Bildern mit hohen Gramuia-Werten auf trockenem Y/ege ermöglicht. Dieses Verfahren soll auoh als fotografisches Abzugsverfahren anwendbar sein. Unter gleichzeitiger Erzeugung eines Positiv- und eines iiegativbildes soll das Verfahren möglichst unkompliziert ablaufen.
Die vorstehenden sowie weitere Y/esenszüge v/erden erreicht, indem eine mehrschichtige Anordnung,bestehend aus einer Unterlage, einer darauf aufgebrachten Bildstoffschicht aus einem zäh-weichen lichtempfindlichen Bildstoff und einer darüber liegenden Aktivierungsschicht sowie einem darauf aufliegenden fiapfangsblatt verwendet wird. Palis erwünscht, kann die Akti- ( vierungsschicht direkt auf das Sapfangsblatt aufgebracht sein. Die Kombination der lichtempfindlichen und der Aktivierungsschicht hat eine größere Kaftirxaft an der Unterlage als am Empfangsblatt. Die Unterlage und/oder das Supfangsblatt sind zumindest etwas durchsichtig, im der Bildctcffschicht wird ein elektrisches PeId erzeugt, während sine Projektion eines zu reproduzierenden Bildes auf die Schicht erfolgt. Untweder kurz vor oder während der Eilaerzeugung wirl die :J:tivierungss chi ent erhitzt, um die Bilde t off schicht zLLI.-v/eich bzw. klebend
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zu machen. Die Aktivierungsschicht besteht aus einem Stoff, der bei einer geringeren Temperatur als die lichtempfindliche Schicht schmilzt und zumindest teilweise die Bildstoffschicht auflöst, wodurch diese strukturell weich wird, so daß sie längs einer scharfen Linie, die das zu reproduzierende Bild umgrenzt, leichter gebrochen werden kann und ihre Oberfläche leicht klebend wird, liach der Belichtung wird das Etapfangsblatt von der Bildstoffschicht abgezogen, wobei Teile der Bildstoff3chicht am Empfangsblatt in bildraäßiger Verteilung anhaften, während axe re:; ti:'ehe Bildstoff schicht auf der Unterlage verbleibt, so daß sich auf dem einen Blatt ein Positivbild, auf dem anderen ein Negativbild ergibt. Die Bildstoffschicht kann bei Zimmertemperatur strukturell fest sein, so daß sie auf übliche •,'/eise behandelt und gelagert werden kann. Nur bei Aktivierung. durch Wärmeeinwirkung wird sie strukturell weich und brechbar, so daii eine Bilderzeugung möglich ist.
Die mehrschichtige Anordnung kann zur Erzeugung des elektrisehen Peldes am Spenderblatt und am Empfangsblatt besondere Elektroden aufweisen oder die Elektroden befinden sich direkt auf der Rückseite dieser Blätter und sind mit ihnen unmittelbar verbunden. Ferner ist eine Pelderzeugung möglich, wenn die Unterlage und/oder das Empfangsblatt aus einem leitfähigen Stoff bestehen. Die Anordnung kann ferner mit einer Rollenelektrode vor der Belichtung aufgeladen werden.
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Die lichtempfindliche Schicht erfüllt die doppelte !Punktion eines lichtempfindlichen Medimas und eines Färbungsmittels für das zu erzeugende Bild, es können jedoch auch v/eitere Pärbungsmittel, wie Färb- und Pigment3toffe, beigefügt sein, um die Färbung des Bildes zu verstärken oder zu ändern, wenn dies von Wichtigkeit sein sollte. Die lichtempfindliche Schicht kann homogen oder heterogen sein, sie kann einen Stoff enthalten, der in einem zweiten Stoff dispergiert ist. Ferner können die lichtempfindliche Schicht, die Aktivierungsschicht oder die Elektroden mit spektralen oder elektrischen Sensitivierungsmitteln versehen sein.
Die Erfindung wird ia folgenden anhand der Figuren erläutert, in denen ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung zu ihrer Durchführung dargestellt ist. Es zeigen:
Pig. i 1 den Seitenschnitt einer ersten Ausführungsform einer
Schichtanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen ^
Verfahrens,
Fig., 2 eine schematische Darstellung der Belichtung dieser
Schichtanordnung mit einem zu reproduzierenden Bild und Fig. 3 die schematische Darstellung der Entwicklung des erzeugten Bildes durch Trennung des Spenderblattes
vom Empfangsblatt·
In Fig. 1 Bind eine Unterlage 11 sowie eine Bildstoffschieht
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dargestellt. Auf der Bildstoffschicht 10 befindet sich ein Enipfangsblatt 13. Die Bildstoffschicht 10 besteht aus einer lichtempfindlichen Schicht 12, die auf die Spenderunterlage 11 aufgebracht ist, sowie einer Aktivierungsschicht 14, die sich auf der lichtempfindlichen Schicht 12 befindet. Diese Kombination der Spenderunterlagenschicht 11, der Bildstoffschicht und des Empfangsblattes 13 wird als mehrschichtige Anordnung bezeichnet. Die Schicht 12 befindet sich auf der Unterlage 11, so daß sie an dieser anhaftet. Das Empfangsblatt 13 steht mit der Aktivierungsschicht 14 in Berührung, haftet jedoch an dieser nicht fest an. Bei Zimmertemperatur ist die Bildstoffschicht 10 ausreichend fest, daß sie auf übliche Weise behandelt, versandt und gelagert werden kann. Die Schicht 10 kann jedoch bei Erhitzung in einen klebrigen bzw. zäh-v/eichen Zustand versetzt werden. In dem in Pig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die lichtempfindliche Schicht 12 aus fotoleitfähigen Pigmentstoffteilchen, die in einem Bindemittel dispergiert sind. Dieses aus zwei Zustandsphasen gebildete System stellt eine vorzugsweise Ausführungsform der lichtempfindlichen Schicht 12 dar, da sie Bilder guter Auflösung ergibt und sehr lichtempfindlich ist. Es können jedoch auch homogene Schichten aus z.3. einer einzigen Komponente oder eine feste Lösung zweier oder / mehr Komponenten verwendet werden, wenn diese Stoffe die erwünschte Lichtempfindlichkeit und physikalischen Eigenschaften besitzen. Da die lichtempfindliche Schicht 12 als das lichtempfindliche Element der Anordnung sov/ie als Färbungsmittel für das erzeugte Bild dient, werden die Komponenten
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dieser Schicht in den meisten Pullen vorzugsweise derart ausgewählt, daß sie eine hohe Lichtempfindlichkeit bieten und gleichzeitig intensiv gefärbt sind, so daß Bilder· hohen Kontrastes mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erzeugt v/erden können. Da jedoch in einem aus einer oder aus zwei Zustandsphasen bestehenden System das Bindemittel selbst mit zusätzlichen Farben gefärbt oder pigmentiert sein kann, ist eine intensive Färbung der lichtempfindlichen Schicht zwar vor- ^ zuziehen, jedoch nicht unbedingt erforderlich. Deshalb kann der lichtempfindliche Stoff jede.Farbe besitzen und auch durchsichtig sein.
Jeder geeignete lichtempfindliche Stoff kann für das erfindungsgemäße Abbildungsverfahren verwendet werden, wobei die Auswahl v/eitgehend von der erforderlichen Lichtempfindlichkeit, dem Empfindlichkeitsspektrum, dem erwünschten !kontrast dec erzeugten Bildes, der Parbe dieses Bildes, einer heterogenen oder homogenen Anordnung und ähnlichen Überlecungeii abhängt. ' Typische lichtempfindliche Stoffe sind: Substituiertes und nicht substituiertes PhthalocyaninJ ChinacridoneJ Zinkoxid; Quecksilbcrsulfid; Algol Yellov/ (C.I. X-. 67 3Ou)J Hadmiunsulfidj Ilau^ruT-selenid; Indofast Brilliant jcarlet (Ci. i.'r. 71 140); ZinkculfidJ SelenJ Antimonsulfid', Quecksilberoxide Indiur.tritralfid; Titandioxid; ^rsensu-fidj I'b-,G,J "ailiur.triselenid; Zinla-iadmiuiasulfidJ 3lGijodidJ BieiselenidJ Bleiaulfid; BleitelluridJ BleichromatJ ü-alliu::--cellurid; :.uecksilberseleniü und die J^dide, Sulfide, Selenide und Ael^uri .3 von '.lismut,
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Aluminium und Molybdän. Ferner organische Fotoleiter (einschließlich derjenigen, die mit geringen Anteilen von bis zu 5 /o Lewis-Säuren versehen sind), wie 4,5-Diphenylimidazolidinonj 4j5-DiphenylimidazolidinäthinonJ 4»5-bis-(4'-Aminophenyl)-imidazolidinon; 1,5-Cyan-naphthalinJ 1,4-Dicyanonaphthalinj Aminophthalodinitrii; Witrophthalidinitrile l,2,5,6-Tetraazacyclooctatetrain-(2,4,6,8); 3,4-di-(4'-Methoxyphenyl)-7,ü-di-phenyl-l,2,5,6-tetraazacyclooctatetrain-(2t4>6f8) 3,4-di-(4'-Phenoxy-phenyl-7,8-diphenyl-1,2,5 fö-tetraazacyclooctatetrain-(2,4,6,8); 3,4,7,8-Tetramethoxy-l,2,5»6-tetraaza-cyclooctatetrain-(2,4,6,8)J 2-ilercaptobenzthiazolJ 2-Phenyl-4-diphenyliden-oxazülon; 2-Phenyl-4-p-methoxy-benzyliden-oxazolonj 6-Hydroxy-2-phenyl-3-(p-dimethylaminophenylbenzofuraii; 6-Hyüroxy-2,3-di-(p-metho::yphenyl)-benzofiiran; 2,3,5,6-tetra-(p4üethoxyphenyl)-furo-(3,2f)-benzofurane 4-Dimethylamino-benzyliden-benzhydrazid; 4-Dimethylaminobenzylidenisonicotinsäurehydrazidi" Furfuryliden~(2)-4f -diniethylai-:ino-benzhydrazidj 5-Benziliden-amino-acenaphthenJ p-Benzyliden-aniino-carbazoi; (4-H,U-üimethyl-amino-benzyliden)-p-ir,K-diuethylaminoanilin; (2-nitrobenzyliden)-p-brom-anilinJ II,:i-Diniethyl-li'-(2-nitro-4-cyan-benzyliden)-p-phenylen-diamini 2,4-I)iphenyl-chinai:olinJ 2-(4' -Awino-phenyl)-4-phenyl-chinazolinj i:-rhenyl-4-(4>-dineth-'-l-amiiLo-phenyl)-7-nethoxy-chinazolinj !^---»ipheir-l-tetrahyuroiuidazoi; l,3-di-(4'-Chlorphenyl)- tetrahydroii-iidazol m, 1, 3-Diphen;/-l-2-4* -dimethylaninophenyl) tetrahydroinidazoi; l,3-di-(p-Tolyl)-2-'l;hinolyl-(2'-)]]-tetralivdroir.idazclJ 5-(4'-Dimethylaninophenyl)-5-(4'-niethoxyphenyl-
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6-phenyl)-l,2,4-triazinJ 3-£yridil-(4* )-5-(4"-dimethylaniinophenyl) -6-phenyl-1,2,4-triasinJ 3, (4' -Auinophenyl) -5,6-diphenyl-l,2,4-triazinj 2,5-bis' 4i-Ai.iinophenyl-(lT )J -1,3,4-triazolj 2,5-MsK'-(N-Atir/l-lf-acetylciiino)-axiino)-phenyl-(1*)] -1,3,4-triazoi; lr5-Dipiienyl-3-i:ieth.yl-pyrazolinJ 1,3,4,5-Tetraphenyl-pyrazolinJ l-I.iethyl-2-(5'4'-di-hyuroxyin.etliylenpheny 1)-benzimidazolj 2-(4*-di-i.Iethylaiiinophenj-l)-toensoxazol', 2-(4*-iviethoxyphenyl)-'benzthiazolJ 2,5-bis-[p-A!;:iiiophenyl-(l)J -1,3,4-oxidiazolJ 4,3-DiphenylimidazolonJ 3-Ar-iinooarbazoli " Copolyiaere und Mischungen dieser Stoffe. Jede geeis^-^te Lev/is-Säure (Elektronenakzeptor) kann nit vielen der vorstehenden löslicheren organischen Stoffe und auch nit vielen der unlöslicheren organischen Stoffe zusammengesetzt sein, so daß deren Lichtempfindlichkeit bedeutend erhöht v/ird. Typische Lewis-Säuren sindi 2,4,7-'I'rinitru-9-fluorenonJ 2,4,5,7-'Iletranitr0-9-fluorenonj Picrino^ureJ 1,3» 5-Trinitrobenzolchloranil] Benzochinone 2,5-DichlürbenzochinonJ 2-6-üichlorb3n2ochiiiOnJ ChloranilJ Naphthochinon-(1,4)* 2,3-üi-Chlornaphthochinon-(1,4) J AnthraciiinonJ 2-kethylanthrachinonJ l,4-I*iBiethylanthrachinon" l-Chloranthrachinon* Anthrachinon-2-carboxylöäureJ 1,S-Dichloranthrachinon, l-Ohlor-4-nitro-anthraohinoni Phenanthx'eiiCiiinonJ AcenaphthenchinonJ PyranthrenchinonJ Chrysenchinonj Jhio-naphthenchinonJ ^aithrachinon-ljS-disulfosäure und Anthrachiiion-2-aldehydtriphthaloyl-benzol-aldehyde, wie Bromal, 4-iiitrobonzaldehydJ 2,6-di-Chlor-benzaldehyd-2, äthoxy-1-naphthaldehydJ Anthracen-9-aldehydJ Pyren-3-aldehydi Oi-cindol-3-aldehydJ Pyridin-2,6-dialdehyd, Biphenyl-4-aldehydJ organische
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phosphorige Säuren, wie 4-Chlor-3-nitrobenzol-phosphorige SäureJ Nitrophenole, wie 4-Nitrophenol und PicrinsäureJ Säureanhydride, z.B. Essigsäureanhydrid, Bernsteinsäureanhydrid, Maleinsäureanhydrid, Phthalsäureanhydrid, Tetrachlorphthalaäureanhydrid; Perylen-^^^lO-tetracarboxylsäure- und Chrysen-2,3,8,9-tetracarboxylsäureanhydridJ Dibroiiinaleinsäureanhydridj Metallhalogenide der Metalle und Metalloide der Gruppen IB und II bis VIII des periodischen Systems, z.B. AluTainiuiiichlorid, Zinkchlorid, Chloreisen, Zinntetrachlorid (Stannfchlorid); ArsentriChlorid', Stannochlorid; Antimonpentachlorid, Magnesiumchlorid, lüagnesiumbromid, Kalsiu:. oromid, Kalziumjodid, Strontiumbromid, Chrombromid, Llanganchlorid, Kobaltchlorür, Kobaltchlorid, Kupferbromid, Cerchlorid, Thoriumchlorid, ArsentrijodidJ Borhalogenverbindungen, z.B. Bortrifluorid und BortrichloridJ Ketone, v/ie Acetophenon, benzophenonj 2-AcetylnaphthalinJ BenzilJ BenzoinJ r-Denzoylacenaphten, Biacendion, 9-Acotylanthracen, 9-BensoylaiLthracen; 4-(4-Dimethylanino-cinnanioyl)-l-a.cetyl-beiisoi; Acetoecoigsäureanilidj lndandion-(l,3) ,-(1-5-diketo-hydrinden) J ,,.cenaphthenchinon-dichlorid; Anisil, 2,2-pyridilJ i^urilj !,liner^.Isäuren, wie die V/asserstoxfiialogenide, Schv/efelsäuro mid rhosphorsäurej organische Karboxylsäuren, v/ie ^essigsäure und deren Jubsti- t tutionsproduktej i.lonochloresijioS:;.ureJ Di chi or es si^r; !.lure J TrI-chloressigsäurej Phenylessigsäure und o-^.ethyl-coui.-arinylecsigsäure (4); Maleinsäure, Ciniiamylaäure; Benzoesäure; 1-(4-Diäthyl-amino-benzoyl)-benzol-2-carboxylsäure; Phthalsäure und
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TetrachlorplrLlialsäureJ alpha-beta-Dibrom-oeta-forrnyl-acrylsäure (Mucobromsäure) J DibroinmaleinsäureJ 2-Broia-benzoesäure', Galluasäure; 3-Nitro-2-hydroxyl-l-benzoesäure; 2-lfitrophenoxy-•asigsäure, 2-Kitrobenzoesäure; 3-Nitrobenzoesäure; 4~ITitrobenzoesäurej 3-Nitro-4-äthoxy-benzoesäureJ 2-Chlor-4-nitro-1-benzoesäure, 2-Chlor-4-nitro-l-benzoesäure, ^-Nitro^-nethoxybenzoesäure, 4-Hitro-l-methylbenzoesäureJ 2-Chlor-5-nitro-lbenzoesäure; 3-ChIor-6-nitrο-1-benzoesäureJ 4-Chlor-3-nitro-1-benzoeaäureJ 5-Chlor-3-ni"tro-2-hydrox,7benzoesäureJ 4~Chlor- ™
2-hydroxy-benzoesäure; 2,4-Dinitrp-l-benzoesäure*, 2-Broi.i-5-nitrobenzoesäure; 4-Ghlorphenylessigsäure J 2-Ghlorcinnaraylsäurej 2-Gyan.cinnamylsäure; 2,4-Dichlorbenzoesäure; 3»5-Dinitrobenzoesilure; 3»5-DinitrosalicylsaureJ Malonsäure; Schleiusäure; Aceto-Galicylsäure; Benzilsäure; Butan-tetra-carboxylsäurej Zitronensäure; CyanoessigsaureJ Zycloliexan-dicarboxvlsäure; Syclohexan-carboxylsäure; 9»10-Ui;-';ilor-stearinsäure; Puiaaraäure; Itaconaäure; Lävulinsäui'eJCLävalarsäure); Apfel-BäureJ Bernsteinsäure; alpha-Brojustearinc'lure; ZitraconsäureJ ^
Bibroiabernsteiii3äureJ Pyren-2,3»7»ü-tetra-carcoxylaäure; Weinsäure; ürjdnische SulphonsUuren, wie 4-2oluolsulphonE:lurs; Benzol3ulphoi;säure; 2,4~Dinitro-l-:.ie"tliylco2izol-6-sulphonDilure; 2,6-^ii,ixro-I-hjdroxybenzoI--4-sulphoiiaUui1e und ii:ischun£ren dieser
Ferner können ..oitere Fotoleiter jebilüet werden, indeia eine oder mehrere Lewis-Säuren iait aronatic3hen Polymeren susa:.--en-
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gesetzt werden, die normalerweise keine Fotoleiter sind. Aromatische Polymere sind z.B.: Polyamide, Polyimide, Polycarbonate, Epoxyharze, Phenoxyharze, aromatische Silikonharze, Polyphenylenoxid, Polysulfone, Melaminharze, Phenolharze und Mischungen sowie Copolymere dieser Stoffe.
Phthalocyanine werden wegen ihrer hohen Empfindlichkeit und ausgezeichneten Farbe vorzugsweise verwendet. Für die bei der vorliegenden Erfindung vorgesehene fotoleitfähige Schicht ist jedes geeignete Phthalocyanin in jeder geeigneten kristallinen Form verwendbar. Es kann in den Ringen und den geraden Ketten substituiert oder nicht substituiert sein. Es wird auf das Buch mit dem Titel "Phthalocyanine Compounds" von F.H. Moser und A.L. Thomas, Reinhold Publishing Company, 1963 hinsichtlich einer eingehenden Beschreibung von Phthalocyaninen und ihrer Synthese verwiesen. Bei der Erfindung verwendbare Phthalocyanine können als Zusammensetzungen mit vier Isoindolgruppen angesehen werden, die durch vier Stickstoffatome derart verbunden sind, daß eine konjugierte Kette gebildet wird. Diese Zusammensetzungen haben die allgemeine Formel (CgH^Np)/J^t in der R aus den Stoffen Wasserstoff, Deuterium, Lithium, Natrium, kalium, Kupfer, Silber, Beryllium, Magnesium, Kalzium, Zink, iüadmium, Barium, Quecksilber, Aluminium, Gallium, Indium, Lanthan, Neodym, oainariuia, Europium, Gadolinium, Dypsprosium, Holmiun, Erbium, Thulium, Ytterbium, luvjcium, Titan, Zinn, Hafnium, Blei, Silizium, Germanium, Thorium, Vanadium, Anti- '
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mon, Chrom, Molybdän, Uran, Mangan, Uisen, Kobalt, lücke!, Rhodium, Palladium, Osmium und Platin ausgewählt ist und η größer als Null und kleiner gleich 2 ist. Ferner können auch andere Phthalocyanine, wie in Ling oder aliphatisch substituierte metallische und/oder nicht metallische Phthalocyanine verwendet werden. 'Typische Phthalocyanine sind: Aluuiiniuiiiphthalocyanin, Aluminiump oly chi orphthai ο oyanin, Antinonphthai ο cyanin,
u
Bariumphthalοcyanin, Beryllimpnthalo cyanin, iuiüi iuL-heiafi^ca- Λ
chi orphthai ocyanin, Kadmiumphthal ο cyanin, LaI siuuiphthal ο cyanin, Cerphthalocyanin, Chronphthaiocyanin, Lobaltphthaiοcyanin, ivobaltchlorphthalocyanin, Lupf ο ι· 4-aminophthalo'jyanin, Kuoferbroiiichlorphthalocyanin, Hupfjr 4-chlorphthalou;.'anin, Kupfer 4-nitropiithalou^-anin, Lupi"^'phthalocyanin, Kupi' >rphtiialoü/aninsulfonat, liupferpolychlorphtlialocyanin, lieuteriophthalocyanin, Dy sp r ο siuaphthaiο cyanin, Erbiuuphthaiο cyanin, Bur opimaphthaiο-cyanin, G-udoliniumphthal ο cyanin, G-alliuiavhthalo jyaniii, G-öruaniur::- phthalocyaniii, liaf niu..rphthal ο cyanin, halogensubstituiertes Phthalocyanin, lioln.iuiaphthalocyanin, Indiuiipiithcilocyanin, '
Ei s enph thai ο cyanin, iüi s enp olyhal ophthal ο cyanin, Lanthanph thai ο cyanin, üleiphthalocyanin, Jleipolychlorphthalocyaniri, Kobalthexapheny!phthalocyanin, Lupferpentaphenylphthalocyanin, Lithiui-.-phthal ο cyanin, Lu t e ciumphthul ο cyanin, Liagnes iuiaphthal ο cyanin t i-anganplitlial ο cyanin, Ouecksilberphthalocyanin, laolybdänphthalocyanin, Naphtha! ο cyanin, Neodyiaphthal ocyanin, Nickelphthalocyanin, -iickeipolyhalophthalocyanin, Osmiuiaph thai ocyanin, Palladiu-aphthalo cyanin, Palladiuuclilorphthal ο cyanin, Alk oxyphthalocyanin, Alkylaminophthalοcyanin, Alkylnercaptophthalo-
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cyanin, Aralkylaminophthaloeyanin, Aryloxyphthalocyanin, Arylmercaptophthalocyanin, Kupferphthalocyaninpiperidin, Zycloallcylaminophthalocyanin, Dialkylaminophthalocyanin, Diaralkylaciinophthalocyanin, Mcycloalk/laminophthalocyanin, Hexadecahydrophthalocyanin, Imidouethy!phthalocyanin, 1,2-ITaphthal ο cyanin, 2,3-Naphthalocyanin, Octaazaphthalocyanin, Schwefelphthalocyanin, Tetraazaphthalocyanin, tetra-4-Acetylaminopht hai ο cyanin, tetra-4-Aminobenzoylphthalocyanin, totra-4-Arainophthalocyanin,tetra-Chlorraethylphthalocyaniii, Tetradiasophthal ο cyanin, tetra-4,4-I)imethyloctaazaphthaiocyanin, tetra^jS-Diphenylendioxidphthalocyanin, tetra-4,t>-Diphenyloctaasaphtiialocyanin, tetra-(64,!ethyl-bensthiazoyl)phthalocyanin, tetra-p-Iiethylphenylaminophthalocyanin, Texranethylphthalocyanin, tetra-ilaphthotriazolylphthalocyanin, tetra-4-Iiaphthylphthal ο cyanin, tetra-4-ITitrophtiialocyanin, tetral·erinaphthylen-4, 5-Octaazaphthalocyanin, tetra-2,^-Phenylenozi dphthal ο cyanin, tetra-4-Phenyloctaazaphthalocyaiiin, 1Ie traphenylphthalοcyanin, Tetraphenylphthalocyanintetracarboxylsäure, Tetraphenylphthaiocyanintetrabariujuicarboxylat, Tetraphenylphthalocyanintetrakalziumcarboxylat, Tetrapyridyphthj-locyanin, tetra-4-Trifluoriaethylmercaptophthalocyanin, tetra-4-Trifluoriaothylphthalocyanin, 4,5-Thionaphthen-octr.asaphthalo-, cyanin, Plat inphthal ocyanin, IZaI iumph thai ocyanin, Iiiiodituaphthalocyanin, Samariunphthalocyanin, Silberphthalocyanin, Siliziuiaphthalocyanin, liatriumphthal ο cyanin, oulioniertes Phthalocyanin, Thoriujaphthalοcyanin, ihuliumphthalοcyanin, Zinnchlorphthalocyanin, Zinnphthalocyanin, Titanphthalocyanin,
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Uranphthal ο cyanin, Variadiuiaphthalo cyanin, Y tt eroiumphthalocyanin, Zinkchlorphthalοcyanin, Zinkphthalοcyanin, weitere in dem genannten Buch beschriebene sowie Mischungen, Diniere,- Trimere, Oligomere, Polymere und Copolymere dieser Stoffe.
FUr eine heterogene Anordnung können die fotoleitfähigen Teil- . " ohen selbst aus jedem geeigneten oder mehreren der vorstehend genannten Fotoleiter organischer oder anorganischer llatur be- stehen, die in jedem geeigneten nichtleitenden Harz dispergiert, in fester Lösung oder kopoHjymerisiert vorgesehen sind. Das Harz seibat kann dabei fotoleitfähig oder nicht fotoleitfähig sein. Diese spezielle Teilchenart kann insbesondere zur leichteren Dispersion der 'teilchen, zur Verhinderung uneivünsch-•feer Reaktionen zwischen dem Bindemittel und de;a Fotoleiter oder zwischen dem Fotoleiter und dem Aktivierungsmittel sowie fiir ähnliche Zwecke günstig sein. Typische Harze sind Polyäthylen, Polypropylen, Polybutylen, Pol^auide, Polymethacrylate, Polyacrylate, Polyvinylchloride, Polyvinylacetate, iolystyrol, ' Polysiloxane, Chlorkautschukarten, Polyacrylnitril, Epoxyharze, Phenolharze, Kohlenwasserstoffharze und andere natürliche Harze, wie Kolophoniumderivate sowie IiiGchungen. und Kopolymere dieser Stoffe. Polyäthylen wird vorzugsweise verwendet, da es einen niedrigen Schmelzpunkt hat und leicht erhaltlich ict.
Das Bindemittel für die heterogene Bildstoffschicht kann aus jedem geeigneten zäh-weichen, nichtleitenden Stoff oder
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fotoleitenden Isolierstoff bestehen. Typische zäh-weiche Stoffe sind die oben genannten nichtleitenden Harzef insbesondere die Polyäthylene mit geringerem Molekulargewicht, Polybutylene und Polypropylene, Vinylacetat-Äthylen-Copolymer, Styrol-Vinyltoluol-Copolyniere, mikrokristallines Wachs, Paraffinwachs, andere Polymere und Copolymere sowie Mischungen dieser Stoffe mit geringem Molekulargewicht.
Eine Liischung aus mikrokristallinen und Paraffinwachsen wird wegen der zäh-weichen Struktur und der guten Isolatoreigenschaften vorzugsweise verwendet.
Bei der heterogenen Anordnung kann das Verhältnis von Fotoleiter zu Bindemittel in der lichtempfindlichen Schicht 12 zwischen ca. 10 : 1 und ca. 1 : 10 (Volumenverhältnis) liegen, jedoch stellte sich allgemein heraus, daß Verhältnisse im Bereich von ca. 1 ί 2 bis ca. 2 : 1 die besten Resultate ergeben, weshalb diese Werte vorzugsweise verwendet werden.
Die Elektroden können au3 jedem geeigneten leitfähigen Stoff bestehen. Typische leitfähige Elektrodenstoffe sind Aluminium, ilessing, korrosionsbeständiger Stahl, Kupfer, Nickel, Zink und deren LIischungen. Aluminium wird vorzugsweise verwendet, da es leicht erhältlich und ein guter Leiter ist.
Die Spenderblattunterlage und das Empfangsblatt können aus
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jedem geeigneten Isolator "bestehen. Typische nichtleitende Stoffe sind Polyäthylen, 1. olyäthyl ent er ephthala t, Zelluloseacetat, Papier, mit Plastik, z.B. Polyäthylen, überzogenes Papier und deren Mischungen. Llylar, ein durch Kondensat!onsreaktion zwischen Äthylenglykol und Terephthalsäure gebildeter Polyester, erhältlich von der Firma E. I. duPont de lien ours & Company, Inc., wird wegen seiner physikalischen Festigkeit und seiner guten Isolationseigenschaften vorzugsweise verwendet. Auch kann das Empfangsblatt leitfähig sein und aus einem nichtleitenden PiIa bestehen, der nit einer iLluminrunfolie oder direkt mit Aluminium übersogen ist.
Die Aktivierung^ schicht 1<τ liut eine niedrigere rf chmel ζ temperatur als die lichtempfindliche Schicht 12. oie kann homogen oder heterogen ο aiii, d.h. oie kann ein Aktivierungsniittel in einem Bindemittel dispergiert enthalten. Während der Bildung der mehr^ciiichtij-jii ijior/amng kann die Aktivierungsschicht 14 anfangs entweder auf der Lb-n'fläche der lichtempfindlichen Schicht 11 oder auf üer -b irflllehe des Siapfangoblattes 15 gebildet „.-erden. Sie kann ο in Material, wie z.B. ein 7/achs mit niedrige:1- ociuaelzpunlct, enthalten, welches bei einer geringeren i'euperatur als die ocliicht 12 schmilzt, wodurch die letztere zäh-weick und an der Zwischenfläche zum Blatt 13 klebrig wird. Auch kann die A^tivierungsschicht 14 ein "l'hendolösungsiaittel" allein oder in einem Bindemittel enthalten. Ein "ühermolösungsmittol" ist ein Bestandteil, der bei Zimmertemperatur fest ist,
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jedoch etwas über dieser Temperatur schmilzt. In geschmolzenen Zustand ist dieser Stoff ein Lösungsmittel für das in der lichtempfindlichen Schicht 12 enthaltene Bindemittel. Durch teilweise Auflösung des Bindemittels wird die lichtempfindliche Schicht 12 zäh-weich und zumindest etwas klebrig, so daß sie längs der Kanten eines auf ihr erzeugten Bildes scharf gebrochen und abgeblättert werden kann. Vorzugsweise TheruolöBungomittel und Wachsarten mit niedrigem Schmelzpunkt sind Stoiie, die bei Zimmertemperatur fest sind, jedoch bei Temperaturen unter 79°C schmelzen. Insbesondere wurden gute Ergebnisse uit langkettigen Petroleumwachsen mit 18 bis 30 Kohlenstoffatomen in der Kette erreicht. Typische V/achse mit niedrigem Schmelzpunkt sind Octadecan, Nonadecan, Eicosan, Heneicosan, Docosan, Tricosan, Tetracosan, Pentacosan, Hexacosan, Heptacosan, Octacosan, llonacosan, Triacontan und deren Liischungen. i'alla erwtinscht, können diese V/achse mit niedrigem Schmelzpunkt mit anderen Stoffen gemischt v/erden, beispielsweise mit ./achsen ' mit höherem Schmelzpunkt. Typische Thenaolösungsmittel, die in einem Bindemittel dispergiert oder allein verwendet werden können, sind m-Terphenyl, Aroclar 54-42 (ein chloriertes Polyphenyl, Schmelzpunkt 46 bis 520C der Llonsanto Chemical Company), Perchlorkohlenwasserstoffe, Polybutylene, Biphenyl und deren , Mischungen. Typische Bindemittel, die zur Verwendung mit einigen Theriiiolösungsmitteln geeignet sind, sind die oben genannten Wachse mit niedrigem Schmelzpunkt sowie die für das Spenderblatt genannten Bindemittel·
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Nach der Bilderzeugung, der Trennung des Empfangsblattes 13 von der Spenderunterlage 11 und der Abkühlung des Stoffes auf Zimmertemperatur verfestigt sich das ThermolöEungsmittel. Dadurch werden die erzeugten Bilder fixiert, da das Harz jetzt einen festeren, gegen Abnutzung widerstandsfähigeren Zustand hat. Die erzeugten Bilder können leichter gehandhabt werden und eind widerstandsfähiger gegen Abrieb,als wenn die Bildstoffschicht 10 bei Zimmerteiaperatur zäh-weich ware.
Pig. 2 zeigt eine Ausführungsform einer Anordnung zur Belichtung der mehrschichtigen Anordnung mit einem Licht-Schatten-Bild. Die Bellchtungseinrichtung besteht aus einer Lampe 15» einem Diapositiv 16 und einer Optik 17. Während der Belichtung wird an die Bildstcifschicht 12 eine Spannung angeschaltet. In vorliegenden Falle ist die Spenderunterlage 11 durchsichtig und leitfähig, sie besteht aus mit Zinnoxid überzogenem Glac. Das Empfangcblatt 13 ist gleichfalls leitfällig, so daß die Spannung mit einem Stronversorgungsgerät 18 an die Spenderunterlage und das Eapfangcblatt über einen Widerstand 19 angelegt werden kann. Vorzugsweise Feldstärken liegen im Bereich von 39 300 bis 76 600 Volt pro Lillimeter. Daher liegt die anzulegende Spannung: normalerweise iu. Bereich von 4 000 bis 10 000 Volt. Um Überschlüge beim Abziehen des Empfangsblattes von der Spenderunterlace zu vermeiden, v/ird ein ausreichend großer Widerstand in Reihe mit der Stromquelle geschaltet, uir. den Stromfluü und die Ladegeschwindigkeit des durch die mehrschichtige Anordnung gebildeten Kondensators zu
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begrenzen. Ein "Widerstand in der Größenordnung von mindestens 5 000 bis 20 000 Megohm ist hierzu geeignet. Y/ährend der Belichtung wird die mehrschichtige Anordnung mit einer erhitzten Platte 20 auf eine Temperatur erhitzt, die die Schicht für das Abziehen des Empfangsblattes 13 in einen zäh-weichen Zustand versetzt. Wird ein Thermolösungsmittel verwendet, so liegt diese Temperatur etwas über dessen Schmelztemperatur. Auch kann die mehrschichtige Anordnung kurz vor der Bilderzeugung erhitzt werden, solange die Bildstoffschicht 10 in einem zäh-weichen Zustand während der Bilderzeugung verbleilst oder bis das Empfangsblatt 13 zur Entwicklung des Bildes abgezogen wird. Ferner kann die Erhitzung nach der Belichtung und entweder vor oder während der Trennung des Empfangsblattes 13 von der Anordnung durchgeführt werden.
Pig. 3 zeigü schematisch die Entwicklung des sichtbaren Bildes. Während die Spannung an der mehrschichtigen Anordnung beibehalten wird und die Bildstoffschicht 10 zäh-weich bleibt, wird das Empfangsblatt 13 von der Anordnung abgezogen. Im allgemeinen bildet sich auf der Spenderunterläge ein Positivbild, auf dem Empfange blatt ein llegutivbild. Auf diese V/eise werden die Teile der Scnicht 12, die vom Licht getroffen wurden, auf das Empfangsblatt 13 übertragen, wäiirend die unbelichteten Teile auf deu S^enderblatt 11 verbleiben. Y/ährend dieser Entwicklung bleibt üie Bildstoffschicht IC in ihrem erhitz'ten, zäh-welchen Zustand. liach der Trennung werden die Blätter 11 und 13 auf Zimmertemperatur abgekühlt. Der Teil der Bildstoff-.
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schicht 12 auf jedem Blatt kehrt so in seinen abgekühlten festen Zustand zurück. Falls erwünscht, können die Bilder noch mit einem geeigneten Verfahren fixiert werden, beispielsweise durch Überziehen mit einem Harz oder Aufbringen einer transparenten Folie.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren IDrläuterung "and Beschreibung der Erfindung zur verbesserten Bilderzeugung. Λ
Anteile und Prozentwerte beziehen sich auf das Gewicht, falls nicht anders angegeben. Die Beispiele stellen verschiedene vorzugsweise Aus führungs formen des erfiiidungsgeuäßeii Verfahrens dar.
Ca. 5 ieile Surioco xkjü, ein mikrokristallines '.,aclis mit einem Schmelzpunkt von c ., ._·,Γ'θ, erhältlich von der Λΐΐι Oil Company, werdeii in ca. IuG io:.^:, Peöroleuuäther in Xieagänsform aufgelöst. Zu ,.iaaer :Λ;. :...; er:i ^. ca. 5 Teile fein verteiltes, ,aeta-1-.--/i-ΰ.:; -L·;::.-,,.·, -;:ui- αί,Γ Z-Form hinzugegeben, das gemäß ier deu":.v-c;i-3:i Iv.^vlz-u-aeldiuvj X Sl lYc/8m hergestellt ist. Jie ^rii^itene v.i-:z? \::i.rä da.ui zusaiiuaen mit sauberen Porzellan-.:■;..;."ili. . L . -.-La- .,ui:;;;j,mühle olugegeben. !lach den ca. 3 l/2st"ViH-". ι.. :βί- ...\.-.Cr. --It c.·., 70 "ü/.iin. werden ca. 20 ieile 3ohio ..,o.-..: ,. .:_,.,i..; 7,-,υ, ein ^ei'osinanteil, erhältlich von der jtiv-r;..,"1. ...1 ei1 wiiiü, hiiia^i^egeben. Diese Paste wird dann auf om C, Oi; :.l. starke j Ivlarbl:att (Polyäth/lenterephthalat, er-
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hai tuch von E.I. duPont de ilemours & Company) als Spenderblatt mit einem Aufstreichstab Kr. 36 aufgetragen, so daß eine ocliichtstärke von ca. 7»5 i-iikron nach Trocknung vorliegt. Eine uischung von ca. 2,5 Teilen Eicosan (technische Form, eine , lischung vorwiegend geradkettiger Kohlenwasserstoffe mit durchschnittlich 20 Kohlenstoffatomen im Llolekül) und ca. 7,5 Teile Sunoco 5825, ein Petroleumv/achs der Sun Oil Company werden in ca. 100 Teilen Sohio Odorless Solvent 3440 suspendiert und auf ein 0,05 iaia starkes Iiylar-Empfangsblatt aufgetragen. Hierzu wird ein Aufstreichstab ITr. 12 verwendet, wodurch eich eine Überzugsstärke von 2,5 Liikron ergibt. Die beschichtete Oberfläche des Empfangsblattes wird dann in flächenhafte Berührung mit der das Phthalocyanin enthaltenden Schicht auf dem Spenderblatt gebracht. Die Spenderoeite der erhaltenen mehrschichtigen Anordnung wird dann gegen den leitfähigen Überzug einer ITESA-Glasplatte gelegt. Die Erdklemme einer Gleichspannungsquelle von 10 000 Volt wird dann über einen Widerstand von 5 500 Liegohm mit dem NESA-Überzug verbunden, und die negative Klemme wird an die schwarze, undurchsichtige Elektrode angeschlossen. Bei angeschalteter Spannung wird mit einer weißen Glühlampe ein Bild durch das NESA-Glas auf die lichtempfindliche Schicht projiziert. Die Beleuchtungsstärke beträgt für ca. 2 Sekunden 21,52 Lux. Gleichzeitig mit der Belichtung wird eine an den L'KJA-überzug angeschlossene Wechselspannungsquelle von 15 Volt eingeschaltet, wodurch die Anordnung auf ca. 65 C erhitzt wir.·. Bei dieser Temperatur schmilzt die dünne Schicht aus Eicosan
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in Sunoco 5825. Nach der Belichtung wird das Empfangsblatt von der Anordnung abgezogen, wobei die Spannungsquelle angeschaltet bleibt. Die Anordnung wird nach der Belichtung abgekühlt, bo daß nach Trennung der Blätter zwei ausgezeichnete Bilder vorliegen, wobei auf dem Spenderblatt ein Duplikat des OriginalbildeB, auf dem Empfangsblatt eine Umkehrung des . " Originalbildee vorhanden ist.
T-E II HIS V
Das Verfahren aus Beispiel I wird für jedes dieser Beispiele wiederholt mit dem Unterschied, daß an Stelle der 5 1TeUe Phthalocyanin die folgenden lichtempfindlichen Stoffe verwendet werden: In Beispiel II ca. 6 Teile Algol Yellow GC, C.I. Nr. 67 300, l,2,5|6^i(C,Cr-Diphenyl)-thiazol-anthrachinon, erhältlich von (ieneral Dyestuffs, in Beispiel III ca. 6 Teile Watchung Red B, CI. Nr. 15 865, l-(4»-Uethyl-5'-chlorazobenzol-2 *-sulfonsäure)-2-hydroxy-3-naphtheneüure, erhältlich von E.I. duPont de Nemours & Company, in Beisiiel IV ca. 5 Seile N-2"-Pyridyl-8,13-dioxoainaphtho-(l,2-2',3>)-furan-6-carboxamid, hergestellt gemäß der französischen Patentschrift 1 467 288, und in Beispiel V ca. 6 Teile i'.onolite Past Blue JJ, die Alpha-Form uetallfreien Phthalocyanine, erhältlich von der Arnolc Hoffman Company. In jeden Ü'alle entsteht eil. dem üriginalbild entsprechendes ausgezeichnetes Bild. Die in den Beispielen I und V erzeugten Bilder haben eine CyaruLirbung, die in den Beispielen II und IV erzeugten
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Bilder sind gelb, und das Bild aus Beispiel III ist magentafarten.
BEISPIELE VI BIS VIII
Das Verfahren aus Beispiel I wird in jedem dieser Beispiele wiederholt mit dem Unterschied, daß an Stelle des Sunoco 1290 folgende Stoffe verwendet werden* In Beispiel VI Sunoco 985» ein mikrokristallines Wachs mit einer ASTM-D-127-Sctmelztemperatur von 89°C, in Beispiel VII Sunoco 5512, ein Paraffinwachs i.it einer Schmelz temperatur von 67°G (ASQM-D-87) und in Beispiel VIII Epolene C-12, ein Polyäthylen mit geringem Molekulargewicht von ca. 3 700, einer nach Ring- und Kugelanalyse emi'otelten Erweichungstemperatur von 920C, einer Säurezahl von 0,05 und einer Dichte von 0,893 "bei 25°C (erhältlich von uer Eastman Chemical Products Company). Jedes dieser Bindemittel erj.uglichü gute Bilder, die dem Originalbild entsprechen. Bei dem ^iIu. uus Beispiel VII ist eine Hint ergrund ζ ei chi-ung in Form eines Blauschleiers zu erkennen, die scheinbar an uei" relativ geringen Sehn el ζ temperatur des Sunoco 5512 liegt.
IX BIS XII
DaG Verfahren auü Beispiel 1 wird wiederholt uit dem Unterschied, daiS in jedem dieser Beispiele die mit Hitze aktivierbare Schicht aus Eicosan und Sunoco 5&25 durch andere Stoffe ersetzt wird.
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: - 25 -
In Beispiel IX besteht die Schicht aus ca. 5 Teilen Docooan, gemischt mit ca. 5 Teilen Sunoco 5825. Diese Schicht wird direkt auf die Schicht aus Phthalocyanin und Sunoco 1290 aufgebracht, und eine NESA-G-.luspla.tte wird auf sie aufgelegt. Die erhaltene mehrschichtige Anordnung v/ird dann, wie in Beispiel I, belichtet, wodurch sich ein gutes, dem Originalbild entsprechendes Bild ergibt.
In Beispiel X wird Heptacosan in technischer I'orm als überzug aus einer Lösung in Äthanol auf das Ec-pfangsblatt bis zu einer trockenen Stärke von ca. 2 uikron aufgebracht. Die erhaltene mehrschichtige Anordnung wird auf ca. 63°C während der Bilderzeugung erhitzt, Bs ergibt sich ein ausgezeichnetes Bild.
In Beispiel XI wird eine I.Iischung von ca. 4 Teilen Aroolor 5442 und ca. 6 Teilen Sunoco 35:I2 als Überzug auf das Empfang^bIatt wie in Beispiel I aufgebracht. !Die mehrschichtige Anordnung wird auf ca. 71°G während aar Bilderzeugung erhitzt. Ss ergibt sich ein gutes, dem Lj-'i^inalbild entsprechendes Bild.
BLl:j. XEL XIl
Das Verfahren aus Beispiel I v;ird wiederholt mit dem Unterschied, daß an Stelle der Phtlialocyaiiin-Suiioco-1290-Üchich.t die folgende Schicht verwendet wird.
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Diese Schicht wird folgendermaßen hergestellt: Ca. 8 Teile 2,5-bis(p-Aninophenyl)-l,5,4-oxadiazol und ca. 11 Teile Lucite 2008, ein Polymethylmethacrylat geringen Molekulargev/ichtes (iC.I. duPont de HemourG & Company) werden in ca. 70 Teilen Methyläthylketon aufgelöst. Zu dieser Lösung werden ca. 0,25 Teile Rhodamine B [9-(0-Carboxyphenyl)-6-(diäthylamino)-3-xanthen-3-xyliden|-diäthylchlorid, erhältlich von Ii.1. duPont de iJeiuours & Company, hinzugefügt. Diese Lösung wird dann auf ein 0,05 mn starkes Idylarblatt ala Schicht aufgebracht und teilweise getrocknet. Vor der vollοtändigen Trock nung wird sie in ein Methanolbad getaucht, welches die Lösung verdünnt. Dadurch v/erden die Peststoffe in einer v/eichen, halben Teilchenform ausgefällt, in der die individuellen Teilchen ähnlich einer gesinterten Schicht aneinander gebunden sind. Das so gebildete Spenderblatt wird bei ca. 50 C getrocknet und gemäß dem Verfahren aus Beispiel I verv/endet. Ein Bild guter Qualität, jedoch nit geringerer Auflösung als das aus Beispiel I, ist das Ergebnis.
Obwohl spezielle Bestandteile und Stoffmengen in der vorstehenden Beschreibung vorzugsweiser Ausführungsformen der ηehrschichtigen Anordnung beim erfindungsgemäßen Verfahren genannt wurden, können auch andere geeignete Stoffe, wie sie weiter oben aufgeführt.sind, mit ähnlichen Ergebnissen verwendet werden. Zusätzlich können weitere Stoffe den verschiedenen Elementen der mehrschichtigen Anordnung hinzugefügt werden, um eine synergetische, verbessernde oder
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anderweitig abändernde Wirkung auf ihre Eigenschaften zu erzielen. Beispielsweise können Färbungsmittel, spektrale oder elektrische Sensitivierungsmittel oder die Leitfähigkeit ändernde Stoffe zur Spenderunterlage, der Bildstoffschicht oder dem Enipfangsblatt hinzugefügt werden.
V/eitere Ausbildungsformen und Weiterbildungen der vorliegen den Erfindung sind dem Fachmann nach Kenntnis der vorstehen den Beschreibung möglich. Diese werden insgesamt durch den Grundgedanken der Erfindung umfaßt.
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Claims (17)

- 28 Patentansprüche :
1. Abbildungsverfahren, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
a) Bildung einer mehrschichtigen Anordnung aus einer Spenderunterlage (11) mit einer darauf aufgebrachten, elektrisch lichtempfindlichen Bildstoffschicht (12), einer zweiten, auf der Bildstoffschicht (12) liegenden Schicht (14) mit einer geringeren Schmelztemperatur als die Bildstoffschicht (12)und einem auf der zweiten Schicht (14) liegenden Empfangsblatt (13),
b) Erhitzen der mehrschichtigen Anordnung auf eine Temperatur über der Schmelztemperatur der zweiten Schicht (14)-, jedoch unter der Schmelztemperatur der Bildstoffschicht (12),
c) Belichtung der Bildstoffschicht (12) mit einem sie aktivierenden Bildmuster durch elektromagnetische Strahlung und gleichzeitige Erzeugung eines elektrischen Feldes an der mehrschichtigen Anordnung und
d) Trennung des Empfangsblattes (13) von der Spenderunterlage (11), wodurch die Bildstoffschicht (12) in bildmäßiger Verteilung bricht und ihre belichteten Teile auf der Spenderunterlage (11) oder dem Empfangsblatt (13) verbleiben, v/ihrend die unbelichteten Teile auf dem Empfangsblatt (13) oder dem Spenderblatt (11) verbleiben.
2. Abbildungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine BiIdLtoffschicht (12) verwendet wird, die einen
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teilchenförmigen, lichtempfindlichen Stoff dispergiert in einem Bindemittel enthält.
3. Abbildungsverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als lichtempfindlicher Stoff ein Fotoleiter verwendet wird.
4. Abbildungsverfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Schicht (14) verwendet wird, f die ein Wachs mit einer Schmelztemperatur unter 1700G enthält.
5. Abbildungsverfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Schicht (14) verwendet wird, die ein langkettiges Kohlenwasserstoffwachs mit 18 bis 30 Kohlenstoffatomen in der Kette enthält*
6. Abbildungsverfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Schicht (14) verwendet wird, die eine Mischung eines Bindemittels und eines Shermolösungsmittels enthält, und dafs die Erhitzung auf eine Temperatur über der Schmelztemperatur des Thermolösungsmittels durchgeführt wird.
7. Abbildungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt c) gleichseitig mit
dem Schritt d) durchgeführt wird.
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8. Abbildungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt c) vor dem Schritt d) durchgeführt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt d) unter Aufrechterhaltung des elektrischen Feldes durchgeführt wird.
10. Abbildungsverfahr en nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß für das elektrische Feld eine Feldstärke von ca. 39 300 bis ca. 78 600 Volt pro Millimeter verwendet wird.
11. Abbildungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Belichtung der Dildstoffschicht (12) und die Erzeugung des elektrischen Feldes gleichzeitig durchgeführt v/erden.
12. Bilderzeugungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch:
a) eine Spenderunterlage (11),
b) eine auf die Spenderunterlage (11) aufgebrachte elektrisch lichtempfindliehe Bildstoffschicht (12),
c) eine auf der Bildstoffschicht (12) liegende zweite Schicht (14) mit einer Schmelztemperatur unter derjenigen der Bildstoff schicht (12) und
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- 31 -
d) ein auf der zweiten Schicht (14) liegendes Eapfangsblatt (13),
wobei zumindest die Spenderunterlage (11) oder das Empfanßsfclatt (15) für eine die Bildstoffschicht (12) aktivierende elektromagnetische Strahlung durchlässig ist,
13· Abbildungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildetoffschicht (12) einen in einem Bindemittel dispergierten, teilchenförmigen, lichtempfindlichen Stoff enthält.
14·· Abbildungcanordnung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeicimet, daß der teilchenförmige, lichtempfindliche Stoff ein Fotoleiter ist.
15· Abbildungaanordnunc nach Anspruch 12, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, da.* die zweite Schicht (14) ein Jache nit ' einer Scixaelztemperatur unter 1700C enthält.
16. Abbilduno'sanordnung nach Anspruch 12, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schicht (14) ein lanjkettiges Kohlenv/aü s erst off wachs mit 16 bis 30 Kohlenstoffatomen in der Kette enthält.
17. Abbiidungsanordnuiij nach Anspruch 12, 13, oder 1<Ί, dadurch gekennzeichnet, daß die :r.;eite ocuiicht (14) eine iliüciiun^ eines iiindeuittels uiia einen ir2ierr.:olcaunjc:.\ittels enthült,
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