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DE1671590B1 - Verfahren zur Herstellung einer hektographischen Druckform und Druckplatte hierfuer - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer hektographischen Druckform und Druckplatte hierfuer

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Publication number
DE1671590B1
DE1671590B1 DE19681671590 DE1671590A DE1671590B1 DE 1671590 B1 DE1671590 B1 DE 1671590B1 DE 19681671590 DE19681671590 DE 19681671590 DE 1671590 A DE1671590 A DE 1671590A DE 1671590 B1 DE1671590 B1 DE 1671590B1
Authority
DE
Germany
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layer
image
printing plate
plate according
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681671590
Other languages
English (en)
Inventor
Clark Harold E
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Xerox Corp filed Critical Xerox Corp
Publication of DE1671590B1 publication Critical patent/DE1671590B1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/26Electrographic processes using a charge pattern for the production of printing plates for non-xerographic printing processes
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/14Transferring a pattern to a second base
    • G03G13/16Transferring a pattern to a second base of a toner pattern, e.g. a powder pattern
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    • G03G17/00Electrographic processes using patterns other than charge patterns, e.g. an electric conductivity pattern; Processes involving a migration, e.g. photoelectrophoresis, photoelectrosolography; Processes involving a selective transfer, e.g. electrophoto-adhesive processes; Apparatus essentially involving a single such process
    • G03G17/08Electrographic processes using patterns other than charge patterns, e.g. an electric conductivity pattern; Processes involving a migration, e.g. photoelectrophoresis, photoelectrosolography; Processes involving a selective transfer, e.g. electrophoto-adhesive processes; Apparatus essentially involving a single such process using an electrophoto-adhesive process, e.g. manifold imaging
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Description

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Es sind bereits Abbildungsverfahren bekannt, die gungsmatrize bekannt, bei dem ein^Blatt mit einer
mit Schichtübertragung eines gefärbten Stoffes arbeiten, farbstoffhaltigen Schicht und einer daran haftenden
sie sind jedoch kompliziert und schwierig durchzu- Schicht eines brechbaren, hydrophilen, für Alkohol
führen, da sie von fotochemischen Reaktionen ah- undurchlässigen organischen Kolloids gegen ein
hängen und im allgemeinen ganz bestimmte Schicht- 5 feuchtes, klebendes fotografisches Bild gedrückt wird,
stoffe für die beiden Funktionen der bildmäßig ver- bis dieses an der kolloiden Schicht anhaftet. Dann
teilten Übertragung und der Bildfärbung erfordern. wird das klebende Bild wieder abgenommen, wobei
Ein typisches Beispiel der komplizierten Strukturen Teile der kolloiden Schicht an ihm haftenbleiben,
und der verwendeten empfindlichen Stoffe bekannter Auf dem Blatt ergeben sich dadurch bildmäßig verteilte
Verfahren ist in der USA.-Patentschrift 3 091 529 io freiliegende Bereiche der farbstoffhaltigen Schicht, so
beschrieben. Dieses bekannte Verfahren ist nicht nur daß es als Vervielfältigungsmatrize verwendet werden
infolge getrennter Stoffe für Bildfärbung und bild- kann.
mäßig verteilte Übertragung kompliziert, sondern die Auch dieses Verfahren ist kompliziert und unhand-
bildmäßig-"verteilte Übertragung hängt im allgemeinen lieh, insbesondere weil es ein feuchtes und klebendes
von einer durch das Licht induzierten chemischen 15 fotografisches Bild erfordert. Es führt jedoch zu einem
Reaktion ab, die die Haftkraft der Schicht ändert. Die Bild, das als Vervielfältigungsmatrize verwendet wer-
Wirksamkeit dieser fotochemischen Reaktion hängt den kann und somit die Massenproduktion von
wiederum von dem zufälligen Verhalten der ver- Kopien ermöglicht.
wendeten Katalysatoren, der Temperatur, des pH- Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, ein
Wertes und vieler anderer Faktoren ab, die die Ge- 20 Verfahren zur Herstellung einer hektographischen
schwindigkeit und die Wirksamkeit chemischer Reak- Druckform zu schaffen, das unter Vermeidung der
tionen allgemein beeinflussen. Viele bekannte Verfah- Nachteile bekannter Verfahren eine schnelle und M
ren verwenden lichtempfindliche Diazoverbindungen, einfache Bilderzeugung ermöglicht und zu einer ^
die bezüglich ihrer Lichtempfindlichkeit bekanntlich Druckform führt, die als Vervielfältigungsmatrize
notorisch langsam reagieren. Ferner sind sie infolge 25 vielseitig verwendbar ist und Kopien guter Qualität
ihrer Kompliziertheit und ihrer kritischen Eigenschaf- erzeugt.
ten meistenteils zunächst schwierig und kostspielig Ein solches Verfahren ist erfindungsgemäß derart
einzurichten und weiterhin nur durch geübte Personen ausgebildet,
auszuführen. Eine Erzeugung von Kopien in großer a) daß man eine Platte verwendet, die aus einer
Anzahl in der Art einer schnell durchführbaren 30 Trägerschicht mit einer darauf aufgebrachten
Vervielfältigung ist mit diesen Verfahren nicht mög- dünnen, kohäsiv weichen, durch elektromagne-
lich. tische Strahlung aktivierbaren Bildstoffschicht
In der französischen Patentschrift 1 478 172 ist ein besteht, an der eine auf einem Empfangsblatt Abbildungsverfahren beschrieben, bei dem eine Schicht ' vorgesehene Vervielfältigungsschicht flächenhaft eines zäh-weichen lichtempfindlichen Stoffes auf einer 35 anliegt, wobei die auf einer oder auf beiden -,- Unterlage verwendet wird. .Dieser Stoff wird aktiviert, Seiten der Bildstoffschicht vorgesehenen Schichten indem er mit einem Quellmittel oder einem teilweise aus einem für elektromagnetische Strahlung wirksamen Lösungsmittel behandelt wird, welches durchlässigen Stoff bestehen,
seine Oberfläche leicht klebend macht und ihn gleich- b) daß man zunächst auf die Bildstoffschicht ein zeitig derart strukturell erweicht, daß er längs einer 40 Aktivierungsmittel aufbringt,
scharfen Linie, die das zu reproduzierende Bild c) dann die Platte mit einem Bildmuster aktivierenbegrenzt, leichter gebrochen· werden kann. Der der elektromagnetischer Strahlung belichtet und Aktivierungsschritt kann jedoch entfallen, wenn gleichzeitig einem elektrischen Feld aussetzt g (1.) die Schicht genügend restliches Lösungsmittel von d)" und schließlich die Trägerschicht von dem " dem Überzugsvorgang enthält, (2.) die Schicht von 45 Empfangsblatt trennt.
sich aus ausreichend weich ist, so daß sie in gewünscht . Gemäß der Erfindung ist eine Trägerfläche vorge-
ter Weise zerbricht, oder (3.) das Empfangsblatt mit sehen, auf der ein kohäsiv-weicher lichtempfindlicher
einem Stoff überzogen ist, der bei Erhitzung in die Bildstoff vorhanden ist, sowie ein Empfangsblatt, auf
Bildstoffschicht hineinfließt und sie derart erweicht, dessen einer Seite eine gleichmäßige Schicht eines
daß sie in bildmäßiger Verteilung bricht. Nach der 50 löslichen Vervielfältigungsstoffes, dispergiert in einem
Aktivierung der Bildstoffschicht wird ein Empfangs- Wachs- oder Harzbindemittel, vorliegt. Nach der Akti-
blatt auf sie aufgelegt. Ein elektrisches Feld wird an vierung zumindest des Bildstoffes oder der Verviel-
dieser Mehrfachplatte erzeugt, während eine Belichtung fältigungsschichtmitsinem geeigneten Quellmittel oder
mit einem Licht-Schatten-Bild entsprechend dem zu teilweisen Lösungsmittel werden die beschichteten
reproduzierenden Bild vorgenommen wird. Bei Tren- 55 Flächen eines jeden Schichtträgers miteinander in
nung der Trägerschicht von dem Empfangsblatt Berührung gebracht, wodurch zwischen den Schichten
bricht die Bildstoffschicht längs der durch das Licht- eine Bindung entsteht. Dann wird ein elektrisches Feld
Schatten-Muster der Belichtung bestimmten Linien. an dieser Mehrfachplatte erzeugt, während eine
Ein Teil der Bildstoffschicht wird auf das Empfangs- Belichtung mit einem Licht-Schatten-Muster ent-
blatt übertragen, während der Rest der Trägerschicht 60 sprechend dem zu reproduzierenden Bild vorgenommen
anhaftet, so daß ein Positivbild auf der einen Fläche wird. Bei Trennung der Trägerschicht und des mit der
und ein Negativbild auf der anderen Fläche erzeugt Vervielfältigungsschicht überzogenen Empfangsblatts
wird. Ein derartiges Verfahren erzeugt zwar kontrast- bricht der weiche lichtempfindliche Bildstoff längs der
reiche und scharfe Bilder, ist jedoch gleichfalls für eine durch das Licht-Schatten-Muster der Belichtung
. Masseijhers^elhiSgi^on Kopien eines Bildes zu kost- 65 bestimmten Linien. Wegen der kohäsiven Bindung an
'i'spielig'ünd kompliziert. der Grenzschicht zwischen dem Bildstoff und der
Durch die USA.-Patentschrift 2 898 852 ist ein Vervielfältigungsschicht werden beide Stoffe als eine
Verfahren zur Herstellung einer Spiritus-Vervielfälti- Einheit übertragen. Auf diese Weise werden bestimmte
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Teile des Bildstoffes auf das Empfangsblatt übertragen Bestandteile dieser Schicht vorzugsweise derart aus- und bedecken völlig die darunterliegende Verviel- gewählt sein, daß sie einerseits sehr lichtempfindlich fältigungsschicht. In den anderen Flächenteilen bleibt sind, andererseits eine intensive Färbung haben, so der Büdstoff an der darunterliegenden Trägerschicht daß ein kontrastreiches Bild erzeugt werden kann. So haften, jedoch wird er mit der Vervielfältigungsschieht 5 werden beispielsweise bei der aus zwei Phasen beüberzogen, die von dem Empfangsblatt abgezogen stehenden Anordnung intensiv gefärbte lichtempfindwurde. Auf diese Weise ergibt sich, abhängig von der liehe Pigmentstoffe verwendet, beispielsweise blaue Belichtung, eine positive oder negative Spiritus* Phthalocyanine, rote Chinacridone u. ä. Die kristal-Vervielfältigungsmatrize - auf der Trägerschicht sowie -linen Formen metallfreien Phthalocyanine, beispielseine entsprechende negative oder positive auf dem i° weise die alpha-Form, stellen spezielle vorzugsweise Empfangsblatt, Ist das Empfangsblatt durchsichtig oder Pigmentstoffe zur Verwendung beim erfindungsgleichmäßig durchscheinend, so kann es als Prqjektions- gemäßen Verfahren dar, da sie sehr stark lichtempfindbild verwendet werden. Gleiches gilt auch für die Hch sind. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß die Trägerschicht. intensive Färbung des lichtempfindlichen Stoffes selbst
Das erfindungsgemäße Verfahren ist einfach und 15 zwar vorgezogen wird, jedoch auch für Bilder hohen insbesondere sauber durchzuführen, da es nicht mit Kontrastes nicht kritisch ist, da das Bindemittel selbst einem speziell erzeugten klebenden Bild arbeitet. mit zusätzlichen Färbungsmitteln entweder im ein* Belichtung und Felderzeugung werden gleichzeitig phasigen oder im zweiphasigen System gefärbt oder durchgeführt, so daß auch ein schneller Verfahrens- pigmentiert sein kann. Deshalb können sogar durchs ablauf gewährleistet ist. Der besondere Vorteil besteht 2° sichtige Stoffe verwendet werden, in der Erzeugung jeweils eines Negativ- und eines Jeder geeignete lichtempfindliche Stoff kann beim
Positivbildes, die beide als Matrizen verwendbar sein erfindungsgemäßen Verfahren angewendet werden, können und bei entsprechender Ausführung ihrer wobei seine Auswahl weitgehend von der erfordere Unterlagen auch als Projektionsbilder geeignet sind. liehen Lichtempfindlichkeit, dem Empfindlichkeits-Eine zur Durchführung des Verfahrens vorgesehene 25 .Spektrum, dem erwünschten Kontrast des endgültigen Druckplatte ist derart ausgebildet, daß eine Träger- Bildes, der Wahl eines heterogenen oder homogenen schicht mit einer darauf aufgebrachten dünnen Systems und ähnlichen Überlegungen abhängt. Ty=- kohäsiv weichen, durch elektromagnetische Strahlung pische Fotoleiter sind: Substituiertes und nicht aktivierbaren Bildstoffschicht, an einer auf einem substituiertes Phthalocyanin, Chinacridone, Zinkoxid, Empfangsblatt oder vorgesehenen Vervielfältigungs- 30 Quecksilbersulfid, Algol Yellow (C. I. Nr. 67 300), schicht anliegt und daß die auf einer oder auf beiden Kadmiumsulfid, Kadmiumselenid, Inddfast Brilliant Seiten der Büdstoffsohicht vorgesehenen Schichten Scarlet-Toner (C. I. Nr. 71140), Zinksulfid, Selen, aus einem für elektromagnetische Strahlung durch- Antimonsulfid, Quecksilberoxid, Indiumtrisulfid, ^ Tilässigen Stoff bestehen. tandioxid, Arsensulfid, Pb3O4, Galliumtriselenid, Zink-
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der in 35 kadmiumsulfid, Bleijodid, Bleiselenid, Bleisulfid, Bleiden Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele be- tellurid, Bleichromat, Galliumtellurid, Quecksilber^ schrieben. Es zeigt selenid und Jodide, Sulfide, Selenide und Telluride
Fig, 1 den Schnitt einer Druckplatte zur Ver- von Wismut, Aluminium und Molybdän. Ferner die Wendung beim erfindungsgemäßen Verfahren, besser löslichen organischen Fotoleiter (die die
F i g. 2 den Schnitt einer anderen Ausführungsform 4° Herstellung homogener Anordnungen erleichtern), einer Druckplatte, insbesondere in Verbindung mit geringen Mengen
F i g, 3 den Ablauf des erfindungsgemäßen Ver- (bis zu etwa 5 °/0) geeigneter Lewis-Säuren. Typische fahrens und derartige organische Fotoleiter sind: 4,5-Diphenyl-
Fig. 3a und 3b Schnittbilder, die dje in Fig, 3 imidazolidinon; 4,5 - Diphenylimidazolidinäthion; dargestellten Verfahrensschritte verdeutlichen, 45 4,5-Bis-(4'-aminophenyl)'imidazolidinon; 1,5-Dicyano-
In F i g, 1 ist eine tragende Trägerschicht 11 darge- naphthalin; 1,4-Dicyanonapb.thalin; Aminophthalostellt, die mit einer Bildstoffscbicht 12 versehen ist. dinitrü; Nitrophthalidinitril; 1,2,5,6-Tetraazacyclo-Bei der Herstellung der Bildplatte, die im folgenden octatetrain-(2,436,8);3,4-Di-(4'-methoxyphenyl)r7,8^di^ auch als Mehrfachplatte bezeichnet wird, ist die Bild- phenyl - 1,2,5,6 - tetraazacyelooetatetrain ^ (2,4,6,8) ·. Stoffschicht 12 als Überzug auf die Trägerschicht 11 5° 3,4-Di-(4'-phenoxyphenyl)-7,8-diphenyl-l,2,5,6-tetraso aufgebracht, daß sie an dieser anhaftet. Bei dem azacyclooctatetrain-(2,4,6,8); 3,4,7,8-Tetramethoxy^ dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Bild- l,2,5,6-tetraazacylooctatetrain-(2,4,6,8); 2-Mercaptostoffschicht 12 aus einem in einem Bindemittel 14 dis- benzthiazol; 2-Phenyl-4-diphenylidenoxazolon; 2-Phepergierten fotoleitfähigen Pigmentstoff 13. Dieses zwei- nyl-4-p-methoxy-benzyliden-oxazolon; 6-Hydroxyphasige System bildet eine vorzugsweise Ausführungs- 55 2- phenyl - 3 - (ρ - dimethylaminophenyl) - benzofurane form der Bildstoffschicht 12. Es können jedoch auch 6 - Hydroxy - 2,3 - di - (ρ - methoxyphenyl), benzof uran; homogene Schichten, die beispielsweise aus einem . 2,3,5,6-Tetra-(p-methoxyphenyl)-furo-(3,2f)-benzor einzelnen Anteil oder einer festen Lösung zweier oder furan; 4-Dimethylamino-benzyliden-benzhydrazid; mehrerer Anteile bestehen, verwendet werden, wobei 4 - Dimethylaminobenzylidenisonicotinsäurehydrazid; diese Schichten die erwünschte Liphtempfindlichkeit 6° Furfuryliden - (2) - 4' - dimethylamine - benzhydrazid; und physikalischen Eigenschaften haben. Die für die 5'Benziüden-amino-acenaphthen; 3-Benzyliden-ami-Bildstoffschieht 12 erwünschte grundlegende physi- np-carbazol; (4-N,N-Dimethylarmno-benzyliden)vp-N, kalisehe Eigenschaft besteht darin, daß sie brechbar N-Dimethylaminoanilin;(2-Nitro-benzyliden)-p-bromist und eine relativ geringe Kohäsionskraft entweder anilin ;N,N-Dimethyl-N'-(2-nitro-4-cyano-benzyliden)-im Zustand als Überzug oder nach in noch zu be- 65 ρ - phenylen - diamin; 2,4 - Diphenyl - chinazolin; schreibender Weise erfolgter Aktivierung hat. Da die 2-(4'-Arriino-phenyl)-4-phenylehinazoHn; 2-Phenyl-Bildstoffschicht 12 das lichtempfindliche und auch das 4-(4'-dimethyl-amino-phenyl)-7-methoxychinazolin; farbgebende Element des Verfahrens ist, sollen die 1,3-Diphenyl-tetrahydroimidazol; l,3-Di-(4'-chlor-
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phenyl)-tetrahydroimidazol; l,3-Diphenyl-2,4'-dime- und Tetrachlorphthalsäure; - oc-/?-Dibrom-/S-f ormylthylammo-phenyl)-tetrahydroiniidazol; I,3-Di-(p-to- acrylsäure (Mucobromsäure); Dibrommaleinsäure; lyl)-2-[chinolyl-(2'-)]-tetrahydroimidazol; 3-(4'-Dime- 2-Brom-benzoesäure; Gallussäure; 3-Nitro-2-hythylamino-phenyl) - 5 - (4" -methoxy-phenyl- 6 -phenyl- droxyl -1 - benzoesäure; 2- Nitrophenoxyessigsäure, 1,2,4-triazin; 3-Pyridil-(4')-5-(4"-dimethyl-amino-phe- 5 2-Nitrobenzoesäure; 3-Nitrobenzoesäure; 4-Nitrobennyl)-6-phenyl-l,254-triazin;3-(4'-Arnino-phenyl)-5,6-dizoesäure; 3-Nitro-4-äthoxybenzoesäure; 2-Chlorphenyl-l,2,4-triazin; 2,5-Bis-[4'-amino-phenyl-(l')]- 4-nitro-l-benzoesäure, 2-CMor-4-nitro-l-benzoesäure, 1,3,4-triazol; 2,5-Bis-[4'-(N-äthyl-N-acetyl-amino)- J-Nitro-4-metb.oxy-benzoesäure, 4-Nitro-l-methylamino)-phenyl-(l')]-l,3,4-triazol; ljS-Diphenyl-S-me-' benzoesäure; 2-Chlor-5-nitro-l-benzoesäure; 3-Chlorthyl-pyrazolin; 1,3,4,5-Tetraphenyl-pyrazolin; 1-Me- io 6-nitro-l-benzoesäure; 4-Chlor-3-nitro-l-benzoesäure; thyl-2-(3'4'-dihydroxy-methylen-phenyl)-benzimidazol; 5-Chlor-3-nitro-2-liydroxybenzoesäure; 4-Chlor-2-(4VDimethylaminophenyl)-benzoxazol; 2-(4'-Meth- 2-hydroxybenzoesäure; 2,4-Dinitro-l-benzoesäure; oxyphenyl)-benzthiazol; 2,5-Bis-[p-aminophenyl-(l)]- 2-Brom-5-nitrobenzoesäure; 4-Chlorphenylessigsäure; 1,3,4-oxidiazol; 4,5-Diphenyl-imidazolon;' 3'-Amino- 2 - Chlorcinnamylsäure; 2 - Cyano - cinnamylsäure; carbazol; Copolymere und Mischungen dieser Stoffe. 15 2,4-Dichlorbenzoesäure; 3,5-Dinitrobenzoesäure; Jede geeignete Lewis-Säure (Elektronenakzeptor) kann 3,5-Dinitro-salicylsäure; Malonsäure; Schleimsäure; zusammen mit vielen der vorstehend genannten besser Acetosalycylsäure; Benzilsäure; Butan-tetra-carboxyllöslichen organischen Stoffe und mit vielen der säure; Zitronensäure; Cyanoessigsäure; Zyclohexanschlechter löslichen organischen Stoffe verwendet dicarboxylsäure; Zyclohexan-carboxylsäure; 9,10-Diwerden, wodurch sich wesentliche Anstiege der Licht- 20 chlorstearinsäure; Fumarsäure; Itaconsäure; Lävulinempfindlichkeit ergeben. Typische Lewis-Säuren sind: säure; (Lävularsäure); Apfelsäure; Bernsteinsäure; 2,4,7-Trinitro-9-fLuorenon; 2,4,5,7-Tetranitro-9-fluor- alpha-Bromstearinsäure; Zitraconsäure; Dibrombernenon; Picrinsäure; 1,3,5-Trinitrobenzolchloranil; steinsäure; Pyren-2,3,7,8-tetracarboxylsäure; Wein-Benzochinon; 2,5-Dichlorbenzchinon; 2,6-Dichlor- säure; organische Sulfonsäure wie 4-Toluolsulfonbenzochinon; Chloranil; Naphthochinon-Cl^); 25 säure und Benzolsulfonsäure; 2,4-Dinitro-l-methyl-2,3-Dichlornaphthoehinon-(l,4); Anthrachinon; 2-Me- benzol-6-sulfonsäure; 2,6-Dinitro-l-hydroxybenzolthylantrachinon; 1,4-Dimethylanthrachinon; 1-Chlor- 4-sulfonsäure und Mischungen dieser Stoffe, anthrachinon; Anthrachinon^-carboxylsäure; 1,5-Di- Ferner können andere Fotoleiter durch Verbinden
chloranthrachinon, l-Chlor-4-nitroanthrachinon; einer oder mehrerer geeigneter Lewis-Säuren mit Phenanthrenchinon; Acenaphthenchinon; Pyran- 30 Polymeren hergestellt werden, die normalerweise keine threnchinon; Chrysenchinon; Thionaphthenchinon; Fotoleiter sind. Typische für diese Verbindungen Anthrachinon-l^-disulfonsäure und Anthrachinon- geeignete Polymere sind: Polyäthylenterephthalat, 2-aldehyd; Triphthaloylbenzolaldehyde wie Bromal, Polyamide, Polyimide, Polycarbonate, Polyacrylate, 4 - Nitrobenzaldehyd; 2,6 - Dichlorbenzaldehyd-2, Polymethylmethacrylate, Polyvinylnuoride, Polyvinyl-Äthoxy-1-naphthaldehyd; Anthracen-9-aldehyd; Py- 35 chloride, Polyvinylacetate, Polystyrol, Styrol-Butadienren-3-aldehyd; Oxindol-3-aldehyd; Pyridin-2,6-dialde- Copolymere, Polymethacrylate, Silikonharze, Chlorhyd, Biphenyl-4-aldehyd; organische phosphorige kautschuk sowie Mischungen und Copolymere dieser Säuren wie 4-Chlor-3-nitrobenzolphosphorige Säure; Stoffe, wärmehärtbare Harze, wie Epoxydharze, Phen-.Nitrophenole wie 4-Nitrophenol und Picrinsäure; oxydharze, Phenole, Epoxy-Phenol-Copolymere, Säureanhydride, beispielsweise Essigsäureanhydrid, 40 Epoxy-Harnstoff-Formaldehyd-Copolymere, Epoxy-Bernsteinsäureanhydrid, Maleinsäureanhydrid ;Phthal- Melaminformaldehyd-Copolymere und deren geeigsäureanhydrid, Tetrachlorphthalsäureanhydrid; Pery- nete Mischungen. Weitere typische Harze sind Epoxydlen-3,4,9,10-tetracarboxylsäure-undChrysen-2,3,8,9-te- ester, Vinylepoxydharze, mit Tallöl modifizierte Epotracarboxylsäureanhydrid; Dibrommaleinsäureanhy- xyde sowie deren verwendbare M,schungen. drid; Metallhalogenide der Metalle und Metalloide 45 In Verbindung mit der heterogenen Anordnung sei der Gruppen IB, II bis VIII des Periodischen Systems, darauf hingewiesen, daß die fotoleitfähigen Teilchen z. B. Alumimumchlorid, Zinkchlorid, Eisenchlorid, selbst aus jedem geeigneten oder mehreren der vor-Zinntetrachlorid,(Zinnchlorid);Arsentrichlorid;Zinn- stehend genannten Fotoleiter entweder organischer oxychlorid; Antimonpentachlorid, Magnesiumchlorid, oder anorganischer Natur bestehen können, dispergiert Magnesiumbromid, Kaliumbromid, Kalziumjodid, 50 in fester Lösung in oder copolymerisiert mit jedem Strontiumbromid, Chrombromid, Manganchlorür, geeigneten nichtleitenden Harz, wobei das Harz selbst Kobaltchlorür, Kobaltchlorid, Kupferbromid, Cer- fotoleitfähig sein kann oder nicht. Diese spezielle Art chlorid, Thoriumchlorid; Arsentrijodid; Borhalögenid- von Teilchen kann insbesondere zur Erleichterung der verbindungen, beispielsweise BortrifLuorid und Bor- Dispersion der Teilchen günstig sein sowie unertrichlorid; Ketone, wie Acetophenon-benzophenon; 55 wünschte Reaktionen zwischen dem Bindemittel 14 2-Acetyl-naphthalin; Benzil; Benzoin; 5-Benzoyl- und dem Fotoleiter oder zwischen dem Fotoleiter und acenaphthen, Biacen-dion, 9-Acetyl-anthracen, 9-Ben- dem Aktivierungsmittel für ähnliche Zwecke verhinzoyl-anthracen;4-(4-Dimethylamino-cinnamoyl)-l-ace- dem. Typische derartige Harze sind Polyäthylen, tylbenzol; Acetoessigsäureanilid; Indandion-(1,3)- Polypropylen, Polyamide, Polymethacrylate, PoIy-(l-S-diketo-hydrinden^AcenaphthencMnon-dichlorid; 60 vinylchloride, Polyvinylacetate, Polystyrol, Polysilo-Anisil, 2,2-Pyridil; Furil; Mineralsäuren wie die xane, Chlorkautschukarten, Polyacrylnitril, Epoxyde, Halogenwasserstoffe, Schwefelsäure und Phosphor- Phenole, Kohlenwasserstoffharze und andere natürsäure; organische Carboxylsäuren wie Essigsäure und liehe Harze, wie Kolophoniumderivate sowie Mischunderen Substitutionsprodukte; Monochloressigsäure; gen und Copolymere dieser Stoffe. Dichloressigsäure; Trichloressigsäure; Phenylessig- 65 Das Volumenverhältnis des Fotoleiters 13 zum säure und 6-Methyl-cumarinylessigsäure-(4); Malein- Bindemittel 14 bei der heterogenen Anordnung kann säure, Cinnamylsäure; Benzoesäure; l-(4-Diäthyl- beispielsweise zwischen 10:1 und 1:10 liegen, jedoch amino-benzoyl)-benzol-2-carboxylsäure; Phthalsäure stellte es sich allgemein heraus, daß zwischen 1: 2 und
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2:1 die besten Resultate möglich sind, weshalb dies jeden löslichen Farbstoff, der von sich aus eine beder vorzugsweise verwendete Bereich ist. stimmte Färbung aufweist, wie es beispielsweise bei
Wie bereits beschrieben, hat die Bildstoffschicht 12 den Farbstoffen für die herkömmlichen Spiritusvereine relativgeringe KohäsionskraftentwederimZustand vielfältigungen der Fall ist, ferner auf übertragbare des frischen Überzuges oder nach geeigneter Akti- 5 Stoffe mit latenter Färbung, die bei Vereinigung mit vierung. Dies trifft selbstverständlich für die homogene einem geeigneten Reaktionsmittel eine intensiv ge- und die heterogene Anordnung zu. Ein Verfahren zur färbte Substanz erzeugen. Diese intensiv gefärbte Verwirklichung geringer Kohäsionskraft in der Substanz kann dann auf ein Kopierblatt übertragen Schicht 12 besteht darin, daß kohäsiv relativ weiche werden oder bei einem als Überzug auf einem Kopier-Stoffe mit geringem Molekulargewicht verwendet io blatt vorhandenen Reaktionsmittel wird sie direkt auf werden. Beispielsweise ist in einer aus einem Bestand- diesem gebildet. Geeignete spirituslösliche Stoffe sind teil bestehenden homogenen Bildstoffschicht 12 eine bekannt, beispielsweise Kristallviolett, Methylviolett, monomere Verbindung oder ein Polymer mit geringem Malachitgrün, Nigrosin, Magenta, Viktoriagrün usw. Molekulargewicht, verbunden mit einer Lewis-Säure, Weitere geeignete kopieerzeugende Stoffe sind beivorgesehen, um eine hohe Lichtempfindlichkeit der 15 spielsweise die in der USA.-Patentschrift 3 170 395 Schicht zu erhalten. Werden für die Bildstoffschicht 12 beschriebenen farbbildenden Reaktionspaare. Das als homogene Schicht zwei oder mehr Komponenten Bindemittel für die Vervielfältigungsschicht kann aus in fester Lösung gewählt, so sollen eine oder beide jedem üblichen Wachs oder Harz oder Mischungen Komponenten der festen Lösung geringes Molekular- dieser Stoffe bestehen, beispielsweise aus Paraffinwachs, gewicht haben, so daß die Schicht die erwünschte 20 mikrokristallinem ^Wachs, Petrolatum, Bienenwachs, geringe Kohäsionskraft erhält. Dies trifft gleichfalls Carnaubawachs, Äthylzellulose od. ä. Die Vervielauf die heterogene Bildstoffschicht 12 in F i g. 1 zu. fältigungsschicht kann aus einer geeigneten Kombi-Obwohl das Bindemittel 14 in der heterogenen An- nation verschiedener Wachse, Harze, Öle und kopieordnung selbst lichtempfindlich sein kann, muß es erzeugender Stoffe bestehen. Sie kann ferner lichtdiese Eigenschaft nicht unbedingt haben, so daß Stoffe, 35 empfindliche Stoffe enthalten, beispielsweise die für die wie mikrokristallines Wachs, Paraffinwachs, Poly- Bildstoffschicht 12 verwendeten, um ein Ansprechen äthylen mit geringem Molekulargewicht und andere bei Belichtung mit einem Licht-Schatten-Muster zu Polymere mit geringem Molekulargewicht als Binde- bewirken. Der kopieerzeugende Stoff soll ausreichend mittel allein auf der Basis der physikalischen Eigen- löslich in einer Vervielfältigungsflüssigkeit, beispielsschaften und der Tatsache verwendet werden können, 30 weiss in einer Alkoholmischung sein, damit bei wiederdaß sie ohne Berücksichtigung ihrer Lichtempfindlich- holter Befeuchtung der Vervielfältigungsschicht mit keit Nichtleiter sind. Dies trifft auch für die aus zwei dieser Flüssigkeit ein Teil des kopieerzeugenden Komponenten bestehende homogene Anordnung zu, Stoffes wiederholt auf eine Vielzahl von Kopieblättern in der nicht lichtempfindliche Stoffe mit den erwünsch- in bekannter Weise übertragen wird. Wird eine in ten physikalischen Eigenschaften in fester Lösung mit 35 Spiritus lösliche Farbe, wie z. B. Kristallviolett, verlichtempfindlichem Stoff verwendet werden können. wendet, so wird auf jedes Kopieblatt ein Teil dieser Jedes andere Verfahren zur Verwirklichung einer Farbe übertragen, bis sie von der Vervielfältigungsgeringen Kohäsionskraft in der Bildstoffschicht 12 schicht verschwunden ist. Werden die Farbreaktionskann gleichfalls verwendet werden. Beispielsweise sind partner verwendet, so wird ein Teil eines Reaktionsgeeignete Mischungen unverträglicher Stoffe, wie eines 40 partners von der Vervielfältigungsschicht auf die Polysiloxanharzes mit einem Polyacrylesterharz als anderen Reaktionspartner zur Bildung der intensiv Bindemittelschicht 14 in einer heterogenen Anordnung gefärbten Substanz übertragen. Geeignete Lösungsoder zusammen mit einer »homogenen« Anordnung mittel zur Übertragung eines Teiles des kopieerzeugendenkbar, in der der lichtempfindliche Stoff entweder den Stoffes sind Wasser, Alkohol, Benzol, Aceton od. ä. einer der unverträglichen Anteile (zusammen mit einer 45 Bei Aktivierung der Bildstoffschicht 12 oder der VerLewis-Säure) oder ein besonderer zusätzlicher Bestand- vielfältigungsschicht 15 tritt eine starke Bindung an teil der Schicht ist. Die Stärke der Bildstoffschicht 12 der Grenzschicht zwischen diesen beiden Stoffen auf, ist nicht kritisch, es wurden Schichtstärken zwischen wenn sich diese in flächenhafter Berührung befinden, etwa 0,5 und etwa 10 Mikron verwendet. Wegen dieser relativ starken Bindung und des Brechens
Das Empfangsblatt 16 ist mit einer gleichmäßigen 50 der Bildstoffschicht und der Vervielfältigungsschicht Vervielfältigungschicht 15 versehen und steht mit der bei Belichtung wird ein Teil des Bildstoffes von der Bildstoffschicht 12 in Berührung. Obwohl die gesamte Trägerschicht auf das Empfangsblatt übertragen und Mehrfachplatte in der in F i g. 1 gezeigten Weise als bedeckt dort diejenigen Teile der Vervielfältigungsübliche vierschichtige Anordnung ausgeführt sein kann, schicht, die nicht gleichzeitig auf die Spenderfläche kann das Empfangsblatt mit der Vervielfältigungs- 55 übertragen werden. Die Vervielfältigungsschicht wird schicht 15 auch als separates Blatt vorgesehen sein, das von dem Empfangsblatt abgezogen und als Überzug nicht von Anfang an an der Bildstoffschicht 12anhaftet. auf die nicht übertragenen Teile der Bildsloffschicht In der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform der auf der Trägerschicht übertragen. Die Trägerschicht Mehrfachplatte können die Trägerschicht 11 und das stellt mit dem Überzug aus Vervielfältigungsschicht-Empfangsblatt 16 aus einem Stoff mit relativ guter 60 teilen und Bildstoffteilen die Matrize für die Vervielelektrischer Leitfähigkeit bestehen, beispielsweise aus fältigung gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Ob Zellophan, wobei zumindest eines dieser Elemente dieses Bild ein Positivbild oder ein Negativbild des optisch durchsichtig ist, um die Belichtung der Bild- Originals ist, hängt von den in der Bildstoffschicht 12 Stoffschicht 12 zu ermöglichen. verwendeten lichtempfindlichen Stoffen sowie von der
Die Vervielfältigungsschicht 15 enthält einen großen 65 Polarität des angelegten Feldes ab, wie im folgenden Anteil eines löslichen kopieerzeugenden Stoffes, der noch beschrieben wird.
innerhalb eines geeigneten Bindemittels dispergiert ist. Zwischen der Haftkraft der Bildstoffschicht 12 an
Die Bezeichnung »kopieerzeugend« bezieht sich auf der Trägerschicht II und der Vervielfältigungsschicht 15
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am Empfangsblatt 16 soll ein Gleichgewichtszustand bzw. 19 verwendet werden, ermöglicht die Anwendung herrschen, wobei während der Bilderzeugung eine nichtleitender Polymere mit hoher Festigkeit, beietwas stärkere Haftkraft der Bildstoffschicht an der spielsweise Polyäthylen, Polypropylen, Mylar (PoIy-Trägerschieht herrschen soll. Entsprechend werden die äthylenterephthalat), Zelluloseacetat, Saran (Vinyl-Stoffe für die Trägerschicht 11 und das Empfangs- 5 chlorid-Vinylidenchlorid-Copolymer) u. ä. Die Verblatt 16 ausgewählt. Ein Weg zur leichten Verwirk- Wendung dieser Art von Polymeren mit hoher Festiglichung dieses Gleichgewichtszustandes besteht darin, keit ergibt nicht nur eine feste Unterlage für die erzeugfür die Trägerschicht 11 und das Empfangsblatt 16 ten Bilder, sondern zusätzlich werden elektrische dieselben Stoffe zu verwenden. Wie bereits bemerkt, Sperren zwischen den Elektroden und der Bildstofftritt bei Aktivierung des Bildstoffes oder der Verviel- io schicht 12 sowie der Vervielfältigungsschicht 15 gefältigungsschicht an der Grenzschicht zwischen beiden bildet, die einen elektrischen Durchschlag der Anord-Stoffen eine starke Bindung entweder adhäsiver oder nung verhindern.
kohäsiver Natur auf, wenn sich beide Stoffe in flächen- Es können ferner Kombinationen der in F i g. 1
hafter Berührung befinden. Dies wird leicht erreicht, und 2 gezeigten Strukturen zur Durchführung des
indem für die beiden Schichten dasselbe Bindemittel 15 erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet werden,
verwendet wird, also beispielsweise Paraffinwachs oder wobei eine relativ leitfähige Schicht unmittelbar mit
mikrokristallines Wachs. Bei Aktivierung bilden beide einer Seite der Bildstoffschicht oder der Vervielfälti-
Schichten eine starke kohäsive Bindung, wodurch sich gungsschicht 15 in Berührung steht und eine leitfähige
ein ganz bestimmter, aus zwei Phasen bestehender hinterlegte isolierende Schicht auf der anderen Seite
Stoff ergibt, der während der Einwirkung eines elek- 20 der Mehrfachplatte in Berührung mit der Verviel-
trischen Feldes und der Belichtung mit einem Muster fältigungsschicht 15 oder der Bildstoffschicht 12 steht,
aus Licht und Schatten leicht bricht. Zumindest die Ein Beispiel einer solchen Kombination ist in Fig. 3 a
Trägerschicht oder das Empfangsblatt sind durch- dargestellt.
sichtig, jedoch können auch beide Elemente durch- Eine andere Ausführungsform der erfindungssichtig sein, so daß eine Belichtung der Mehrfachplatte 25 gemäßen Mehrfachplatte besteht darin, daß die von jeder Seite aus möglich ist. Es können getrennte Vervielfältigungsschicht des Empfangsblattes mit einer Elektroden auf einander entgegengesetzten Seiten der dünnen Schicht eines Bindemittels überzogen ist, wie Trägerschicht und des Empfangsblattes vorgesehen es bei der Herstellung der Bildstoffschicht 12 verwendet sein, die die Erzeugung des Feldes ermöglichen. Ferner ist. Nach der Aktivierung der Schichten wird die können sich die Elektroden direkt auf den rückwärtigen 30 Mehrfachplatte in vorstehend beschriebener Weise Flächen dieser Teile als unmittelbarer Bestandteil behandelt mit dem Ergebnis, daß ein Teil der Verbefinden. Eine andere Art der Felderzeugung ist mög- vielfältigungsschicht vom Empfangsblatt auf die lieh, wenn die Trägerschicht und/oder das Empfangs- Trägerschicht übertragen wird. Die Verwendung dieser blatt aus einem leitfähigen Stoff bestehen. Zumindest Ausführungsform ist dann vorteilhaft, wenn für die eines beider Elemente ist durchsichtig, so daß eine 35 Vervielfältigungsschicht 15 und die Bildstoffschicht 12 Belichtung der Bildstoffschicht durch diese Elektrode verschiedene Bindemittel verwendet sind und die erfolgt. Die Bildstoffschicht verwirklicht dann die adhäsiven Kräfte zwischen beiden Schichten zur beiden Eigenschaften der Lichtempfindlichkeit sowie festen Bindung beider Schichten nicht ausreichen,
des Färbungsmittels für zumindest eines der endgültig Durch die Herstellung des Empfangsblattes in der erzeugten Bilder, es können jedoch auch andere Fär- 40 vorstehend beschriebenen Weise kann eine starke bungsmittel, wie Farbstoffe und Pigmente, hinzugefügt Bindung zwischen diesen beiden Stoffen bei der Fertiwerden, um die Farbe der endgültigen Bilder zu ver- gung erzeugt werden, während bei der Bilderzeugung stärken oder abzuändern, wenn dies von Wichtigkeit eine relativ starke kohäsive Bindung zwischen dem sein sollte. Überzug und der Bildstoffschicht 12 entsteht. Wahl-Während in F i g. 1 eine der einfachsten Aus- 45 weise kann die dünne Schicht des Bindemittels einen führungsformen der Mehrfachplatte dargestellt ist, Anteil lichtempfindlicher Pigmentstoffe enthalten und zeigt F i g. 2 eine andere Ausführungsform, bei der ist dann ähnlich der Bildstoffschicht 12 zusammendie Bildstoffschicht 12 eine der vorstehend in Verbin- gesetzt. Ein zusätzlicher Vorteil dieser Ausführungsdung mit F i g. 1 beschriebenen Formen haben kann. form besteht darin, daß der dünne Überzug des In der Anordnung gemäß F i g. 2 ist die Bildstoff- 50 Empfangsblattes die Vervielfältigungsschicht während schicht 12 auf der nichtleitenden Trägerschicht 17 der Aktivierung vor einem Auslaugen schützt, da das aufgebracht, die mit einer leitfähigen Elektroden- Aktivierungsmittel ein Lösungsmittel für den in der schicht 18 hinterlegt ist. Der restliche Teil der Mehr- Vervielfältigungsschicht enthaltenen Farbstoff darfachplatte besteht aus einer Vervielfältigungsschicht 15, stellt.
die sich auf einem nichtleitenden Empfangsblatt 19 55 Aus dem in F i g. 3 dargestellten Diagramm geht befindet, welches mit einer leitfähigen Elektroden- hervor, daß der erste Schritt des Abbildungsverfahrens schicht 21 hinterlegt ist. Die Vervielfältigungsschicht 15 die Aktivierung ist. Bei diesem Verfahrensschritt wird und die Bildstoffschicht 12 befinden sich in flächen- die Mehrfachplatte geöffnet und das Aktivierungsmäßiger Berührung. Auch in dieser Anordnung können mittel entweder auf die Bildstoffschicht 12 oder die eines oder beide Schichtpaare 17 und 18 bzw. 19 bis 21 60 Vervielfältigungsschicht 15 aufgebracht, wonach beide durchsichtig sein, um eine Belichtung der Bildstoff- Schichten wieder zusammengelegt werden, wie dies schicht 12 zu ermöglichen. Flexible, durchsichtige, aus dem zweiten dargestellten Schritt hervorgeht. Das leitfähige Stoffe, wie z. B. Zellophan, die in der Aus- Aktivierungsmittel kann zwar durch jedes geeignete führungsform gemäß F i g. 1 verwendet werden Verfahren aufgebracht werden, beispielsweise mit können, sind meistenteils kohäsiv relativ weiche Stoffe, 65 einer Bürste, mit einer glatten oder rauhen Rolle, deren Auswahlbereich begrenzt ist. Die in F i g. 2 durch Aufgießen, durch Dampf kondensation od. ä., dargestellte Anordnung, bei der eine nichtleitende bei den in Fig. 3a schematisch dargestellten ersten Trägerschicht und ein nichtleitendes Empfangsblatt 17 beiden Verfahrensschritten wird die Aktivierungs-
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flüssigkeit 23 jedoch auf die Bildstoffschicht 12 der pionat und Butyllactat, Äther, wie Diäthyläther, Di-Mehrfachplatte aus einem Behälter 24 heraus aufge- isopropyläther, Dioxan, Tetrahydrofuran, Äthylensprüht. Nach dem Aufbringen der Aktivierungs- glycolmonoäthyläther, aromatische und aliphatische flüssigkeit wird die Anordnung mittels einer Rolle 26 Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol, Hexan, geschlossen, die ferner zum Herausdrücken jeglicher 5 Zyclohexan, Benzin, Schwerbenzin und weißes Mineralüberschüssiger Aktivierungsflüssigkeit dient. Das Akti- öl, Ketone, wie Aceton, Methyläthylketon, Methyüsovierungsmittel erzeugt eine Bindung zwischen der butylketon und Cyclohexanon sowie pflanzliche Öle, Bildstoffschicht 12 und der Vervielfältigungsschicht 15 wie Kakaonußöl, Babussuöl, Palmöl, Olivenöl, Rizi- und verringert die Kohäsionskraft der beiden korn- nusöl, Erdnußöl und Knochenöl sowie Mischungen binierten Schichten 12 und 15 (im folgenden auch io dieser Stoffe.
kombinierte Bilderzeugungsschicht genannt). Es wird In bestimmten Fällen können die ersten beiden in
also eine Bindung an der Zwischenschicht erzeugt, F i g. 3 a dargestellten Verfahrensschritte entfallen, die parallel zu den Oberflächen der Trägerschicht 11 Hierzu wird beispielsweise eine Mehrfachplatte ver- und des Empfangsblattes 16 verläuft, während die wendet, die bei der Herstellung bereits aktiviert wurde. Kohäsionskraft senkrecht zu diesen Flächen verringert 15 Es ist jedoch im allgemeinen günstiger, den Aktiviewird. Das Aktivierungsmittel soll ferner einen hohen rungsschritt in das Abbildungsverfahren mit einzuspezifischen Widerstand haben, so daß es keinerlei beziehen, weil dann stärkere und dauerhaftere Bildelektrisch leitfähige Wege in der kombinierten Bild- stoffschichten 12 und 15 vorhanden sind, die die vor erzeugungsschicht ermöglicht und diese ferner das bei der Bilderzeugung erfolgende Lagerung und den der Belichtung erzeugte elektrische Feld hält. Es ist 20 Transport besser überstehen und nach der Bilderzeudeshalb im allgemeinen vorteilhaft, die handeis- gung dauerhaftere Bilder ergeben,
üblichen Aktivierungsmittel zu reinigen, so daß Ver- Haben die Bildschichten 12 und 15 die richtigen
unreinigungen, die eine höhere Leitfähigkeit bewirken, physikalischen Eigenschaften erhalten, so wird an der nicht vorhanden sind. Dies wird durch die Verwendung Mehrfachplatte ein elektrisches Feld erzeugt und eine eines Tonfilters oder jedes andere geeignete Reini- 25 Belichtung mit dem zu reproduzierenden Bild vorgegungsverfahren erreicht. Allgemein gesprochen, soll nommen. Bei Trennung der Trägerschicht 17 und des das Aktivierungsmittel aus einem geeigneten Lösungs- Empfangsblattes 16 zerbricht die kombinierte Bildmittel mit den vorstehend genannten Eigenschaften erzeugungsschicht längs der Kanten der belichteten und der beschriebenen Wirkung auf die kombinierte Flächenteile an der Fläche, mit der sie an der Träger-Bilderzeugungsschicht bestehen. In der vorliegenden 30 schicht 17 bzw. am Empfangsblatt 16 anhaftet. Nach Beschreibung soll die Bezeichnung »Lösungsmittel« vollständiger Trennung befinden sich auf der Trägerderart verstanden werden, daß nicht nur Lösungs- schicht 17 Teile der Bildstoffschicht 12 mit einem mittel im konventionellen Sinne, sondern auch teil- Überzug von Teilen der Vervielfältigungsschicht 15, weise Lösungsmittel, Quellmittel oder Erweichungs- während die restlichen Teile an dem Empfangsblatt 16 mittel für die Bildstoffschichten 12 und 15 gemeint 35 anhaften, wodurch sich auf dem einen Trägerteil ein sind. Es ist allgemein günstig, wenn die Aktivierungs- kontrastreiches Positivbild, auf dem anderen Teil ein lösungsmittel einen relativ niedrigen Siedepunkt kontrastreiches Negativbild ergibt. Die mit dem haben, so daß nach der Bilderzeugung durch Lösungs- Überzug aus der Vervielfältigungsschicht versehene mittelverdampfung bei höchstens geringfügiger Er- Trägerschicht wird als Vervielfältigungsmatrize gemäß wärmung eine Fixierung möglich ist. Es sei jedoch 40 der Erfindung verwendet. Ob die belichteten Teile auf darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf die der Trägerschicht 17 oder dem Empfangsblatt 16 anVerwendung dieser relativ flüchtigen Aktivierungs- haften, hängt von dem jeweils in der Bildstoffschicht 12 mittel beschränkt ist. Es können auch nicht flüchtige verwendeten lichtempfindlichen Stoff sowie von der Aktivierungsmittel mit sehr hohem Siedepunkt ver- Polarität des einwirkenden Feldes ab. Wenn die wendet werden, beispielsweise Silikonöle, wie Di- 45 anfängliche Haftkraft der kombinierten Bilderzeumethylpolysiloxane und die normalerweise als Trans- gungsschichten 12 und 15 nur etwas höher an der formatorenöl verwendeten langkettigen aliphatischen Trägerschicht 11 ist als an dem Empfangsblatt 16, so Kohlenwasserstofföle mit hohem Siedepunkt, wie z. B befindet sich die kombinierte Bilderzeugungsschicht Wemco-C-Transformatorenöl. Diese Öle wurden letztlich auf der Trägerschicht 17, wenn nicht die gleichfalls erfolgreich bei dem erfindungsgemäßen 50 kombinierte Wirkung der Belichtung und des ein-Abbildungsverfahren verwendet. Obwohl diese weniger wirkenden Feldes sich zur Klebefestigkeit des Empflüchtigen Aktivierungsmittel nicht durch Verdampf ung fangsblattes 16 an der kombinierten Bilderzeugungstrocknen, kann eine Bildfixierung erreicht werden, in- schicht addiert, wodurch die Haftkraft der Bindung dem das endgültig erzeugte Bild auf ein absorbierendes zwischen der kombinierten Bilderzeugungsschicht und Blatt abgerollt wird, beispielsweise auf Papier, welches 55 der Trägerschicht 17 übertroffen würde. Auf diese die Aktivierungsflüssigkeit aufsaugt. Es kann also Weise wird ein Verstärkungseffekt erreicht, und es jedes geeignete flüchtige oder nichtflüchtige »lösende« ergibt sich eine Schichtübertragung bei relativ schwa-Aktivierungsmittel verwendet werden. Typische Lö- eher Belichtung.
sungsmittel sind Sohio Odorless Solvent 3440, eine Die Erzeugung des erforderlichen elektrischen
aliphatische Kohlenwasserstofffraktion (Kerosin); Te- 60 Feldes ist relativ einfach. Für einige Stoffe ergibt sich trachlorkohlenstoff, Petroleumäther, Freon 214 (Tetra- jedoch eine vorzugsweise zu wählende Polarität. So fluortetrachlorpropan), andere halogenierte Kohlen- werden beispielsweise bei einer aus feinverteilten Wasserstoffe, wie Chloroform, Methylenchlorid, Tri- Teilchen metallfreien Phthalocyanine, dispergiert in chloräthylen, Perchloräthylen, Chlorbenzol, Trichlor- einem mikrokristallinen Wachs, bestehenden Bildmonofluormethan, Tetrachlordifluoräthan, Trichlor- 65 stoffschicht 12 die besten Bilder erzeugt, wenn die trifluoräthan, Amide, wie Formamid, Dimethylform- Trägerschicht an der beleuchteten Elektrode liegt, die amid, Ester, wie Äthylacetat, Isopropylacetat, Butyl- negativ ist, während die nicht beleuchtete Elektrode acetat, Amylacetat, Cyclohexylacetat, Isobutylpro- positiv ist. Entsprechend ist die Spannungsquelle 2$
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in F ig. 3 b derart geschaltet, daß ihr negativer Pol mit der Trägerschicht 11 und des Empfangsblattes 16
der Unterlage 18 verbunden ist, durch die hindurch das angelegte Feld in biidmäßiger Verteilung ein
die Belichtung mit den Lichtstrahlen 29 vorgenommen Anhaften von Teilen der Bildstoffschicht 12 an dem
wird. Gute Bilder ergeben sich bei Feldstärken von Empfangsblatt 16 bewirkt, während die komplemen-
19700 bis 157500VoIt pro Millimeter Stärke der 5 tären Hintergrundflächenteile auf der Trägerschicht 11
Mehrfachplatte. Die vorzugsweise verwendete Feld- festgehalten werden, an der die Bildstoffschicht 12
stärke liegt jedoch in der Größenordnung von 39400 fester anhaftet. Wegen der Bindung zwischen BiId-
bis 78 800 Volt proMillimeter. Ist die Stärke der Mehr- Stoffschicht 12 und Vervielfältigungsschicht 15 werden
fachplatte bekannt, so kann die anzulegende Spannung die Stoffe von einer auf die andere Unterlage ent-
zur Bilderzeugung leicht berechnet werden. io sprechend der stärkeren Haftkraft des darunterliegen-
Im allgemeinen wird das mit der Vervielfältigungs- den Stoffes an seiner Unterlage übertragen,
schicht 15 versehene Empfangsblatt 16 auf die akti- Wird ein relativ flüchtiges Aktivierungsmittel vervierte Bildstoffschicht 12 bei eingeschalteter Spannung wendet, beispielsweise Petroleumäther oder Tetraabgerollt. Um jedoch Luftspaltüberschläge an dem chlorkohlenstoff, so tritt eine Fixierung des Bildes auf Walzspalt zu vermeiden, die eine Erzeugung von 15 dem Empfangsblatt fast augenblicklich nach der Lichtenberg-Mustern bewirken, wird ein ziemlich Trennung der Schichten auf, da die relativ geringe hoher Widerstand vorzugsweise mit der Spannungs- Menge der Aktivierungsflüssigkeit in der dünnen quelle in Reihe geschaltet, um den Stromfluß und die Bildstoffschicht schnell verdampft. Bei etwas weniger Ladegeschwindigkeit des durch die Mehrfachplatte flüchtigen Aktivierungsmitteln, beispielsweise Sohio gebildeten Kondensators zu verringern. Ein hoher ao Odorless Solvent 3440 oder Freon 214, die oben geWiderstand in der Größenordnung von zumindest nannt sind, kann das Fixieren beschleunigt werden, etwa 5000 bis 20000 Megaohm ist zu diesem Zweck indem Luft über die Bilder geblasen wird, oder die M erforderlich, obwohl die höchsten Widerstandswerte Bilder auf etwa 65 0C erwärmt werden, während bei ^ den Kontrast etwas erhöhen. Dieser Widerstand kann den noch weniger flüchtigen Aktivierungsmitteln, wie entfallen, wenn die Blätter vor Erzeugung des elek- 25 beispielsweise Transformatorenöl, das Fixieren durch irischen Feldes aufeinandergelegt werden. Jedoch Absaugen des Aktivierungsmittels in eine andere wird auch dann der Widerstand vorzugsweise im Schicht, wie z. B. eine Papierunterlage, erreicht wird, Stromkreis belassen, um einen Schutz für die Be- auf die das Bild übertragen wird. Viele andere Verdienungsperson und eine Begrenzung der in einem fahren zur Fixierung und zum Schutz des Bildes wie Lichtbogen vorhandenen Energie zu bewirken, wenn 30 Überziehen, Auflegen einer transparenten thermoein zufälliger Überschlag in einem Riß oder einer Pore plastischen Folie od. ä. sind dem Fachmann geläufig, der Folie auftritt. Eine weitere wichtige Funktion des Eine erhöhte Beständigkeit und Festigkeit des Bildes Widerstandes30 in Fig. 3b besteht darin, daß der wird auch durch Behandlung mit einem Härtungs-Kondensator mit geeigneter Geschwindigkeit entladen mittel für den Bildstoff oder mit einer harten polywird, um einen Lichtbogen während der Trennung 35 meren Lösung erreicht, die den Bildstoff, jedoch der Trägerschicht und des Empfangsblattes zu ver- nicht die Trägerschicht benetzt,
hindern. Im allgemeinen enthält die Einrichtung zur Durch-
Eine Quelle für sichtbares Licht, ultraviolettes Licht führung des vorstehend beschriebenen Abbildungsoder eine andere aktivierende elektromagnetische Verfahrens die in den Fig. 3a und 3b dargestellten Strahlungsart dient zur Belichtung der erfindungs- 40 Elemente sowie.zusätzlich eine Vorrichtung zum Aufgemäßen Mehrfachplatte. Bessere Qualität der Bilder bringen der Aktivierungsflüssigkeit, eine Quetschrolle ergibt sich bei Belichtung von der Trägerschichtseite zur Entfernung überschüssiger Aktivierungsflüssigkeit, der Bildstoffschicht her, und das Empfangsblatt 16 eine Vorrichtung zur Erzeugung eines elektrischen g wird dementsprechend von den anderen Schichten Feldes an der Mehrfachplatte, eine Belichtungsein- " der Mehrfachplatte kurz nach der Bildbelichtung 45 richtung sowie eine Einrichtung zur Trennung der getrennt, wobei beide Elektroden an die Spannungs- Trägerschicht und des Empfangsblattes nach der Bildquelle angeschaltet sind. Dieser Vorgang erzeugt einen erzeugung. Die Öffnung der Mehrfachplatte zur Akti-Stromfluß, da bei Trennung der Schichten voneinander vierung, das Schließen der Anordnung zur Belichtung die Kapazität der Mehrfachplatte verringert wird und und das Öffnen zur Trennung der Schichten voneinandie in diesem Kondensator gespeicherte Ladung durch 50 der sowie die Bilderzeugung können durch eines einer den Widerstand zurück in den Stromkreis fließt, in Anzahl bekannter Verfahren vorgenommen werden, dem sie als Wärmeverlust verbraucht wird. Kurze Ein einfacher Weg hierzu besteht darin, die Bildstoffe Verzögerungen bei der Trennung der Schichten nach in Form langer Bänder zuzuführen, die über Rollen der Belichtung haben keine schädliche Auswirkung geleitet werden, welche das Öffnen und Schließen der auf die erzeugten Bilder. Im wesentlichen zeigt sich das- 55 Anordnung während des Bilderzeugungsprozesses erselbe Ergebnis, wenn die Trennung nach Abschaltung möglichen.
der Spannung vorgenommen wird, da die in dem Die folgenden Beispiele dienen dem Fachmann zum Kondensator gespeicherte Ladung noch ein Feld besseren Verständnis der Erfindung. Sie sollen nicht erzeugt, jedoch sind die Bilder im allgemeinen etwas als Einschränkung, sondern lediglich als Ausführungsschlechter. Es sei bemerkt, daß auch die abgeschaltete 60 beispiele der Erfindung verstanden werden.
Spannungsquelle noch als Teil eines zwischen dem . .
Widerstand und den beiden Elektroden liegenden B e 1 s ρ 1 e 1 1
geschlossenen Stromkreises wirkt, wenn an ihrem Ein 0,05 mm starkes Mylar-Empfangsblatt wird mit Ausgang ein £C-Filter aus Induktivität und Kapazität einer gleichmäßigen Spiritus-Vervielfältigungsschicht vorgesehen ist. Es wird angenommen, daß ein La- 65 aus Crystal Violet dispergiert in einem mikrokristallidungsunterschied zwischen den belichteten und un- nen Wachs (Sunoco 1290) mit einem Schmelzpunkt belichteten Flächenteilen der Bildstoffschicht 12 wäh- von 8I0C überzogen. Der Überzug ist 5 Mikron stark rend des Verfahrens erzeugt wird, so daß bei Trennung und enthält etwa 25 Gewichtsprozent Crystal Violet.
Ein 5 Mikron starker gleichmäßiger Überzug aus metallfreiem Phthalocyanin in einem mikrokristallinen Wachs (Sunoco 1290) wird in gedämpftem Licht auf eine 0,05 mm starke Mylarfolie aufgebracht. Das Verhältnis von Phthalocyanin zu Wachsbindemittel beträgt etwa 1:1. Dieser Überzug wird auf etwa 60° C bei Dunkelheit zur Trocknung erhitzt. Diese Trägerfläche wird auf eine Zinnoxidfläche einer NESA-Glasplatte (mit Zinnoxid durchsichtig beschichtete Glasplatte) gelegt, wobei der Phthalocyaninüberzug die freie Oberfläche bildet. Die mit Crystal Violet überzogene Seite dem Empfangsblattes wird auf die Trägerfläche aufgelegt. Dann wird ein Blatt schwarzes, elektrisch leitfähiges Papier über das Empfangsblatt gelegt, wodurch sich die vollständige Mehrfachplatte ergibt. Das Empfangsblatt wird angehoben, und die aus Phthalocyanin und Wachs bestehende Bildstoffschicht wird mit einem schnellen Pinselstrich mittels eines breiten Kamelhaarpinsels mit Petroleumäther gesättigt. Das Empfangsblatt wird dann wieder aufgelegt, und eine Rolle wird langsam einmal über die geschlossene Mehrfachplatte mit geringem Druck zum Entfernen des überschüssigen Petroleumäthers hinübergeführt. Wie aus Fig. 3b hervorgeht, ist der negative Pol einer Gleichspannungsquelle von 8000VoIt mit dem NESA-Überzug über einen 5500-Megaohm-Widerstand verbunden, während der positive Pol mit dem schwarzen, elektrisch leitfähigen Papier auf dem Empfangsblatt verbunden und geerdet ist. Bei anliegender Spannung wird 5 Sekunden lang eine Belichtung durch das NESA-Glas hindurch mit einer weißen Glühlampe von etwa 1,076 Lux vorgenommen. Nach der Belichtung wird das Empfangsblatt von der Anordnung abgetrennt, wobei die Spannung angeschaltet bleibt. Diese Trennung ergibt eine Umkehrung des Originals auf dem Empfangsblatt, wobei die Umkehrungsflächen aus Crystal Violet, dispergiert in dem mikrokristallinen Wachs und überzogen mit einer Schicht Phthalocyanin, dispergiert in einem mikrokristallinem Wachs bestehen. Der geringe Anteil Petreolumäther verdampft innerhalb einer oder zwei Sekunden nach Trennung, so daß das Umkehrbild an dem Empfangsblatt fixiert ist. Auf der Trägerfläche befindet sich ein dem Originalbild entsprechendes Duplikat in Form einer Spiritus-Vervielfältigungsschicht. Diese Matrize besteht aus einer Mylarunterlage mit einem mikrokristallinen Wachsbindemittel und darin dispergiertem Phthalocyanin in den nicht belichteten Flächenteilen, überzogen mit einer Spiritus-Vervielfältigungsschicht aus Crystal Violet, dispergiert in einem ähnlichen mikrokristallinen Wachsbindemittel. Mit dieser Matrize können viele ausgezeichnete Spirituskopien hergestellt werden, wozu bekannte Verfahren angewendet werden. Nach Abnutzung der Matrize wird diese in einen Projektor eingesetzt und als Projektionsbild verwendet, wobei die undurchsichtigen Flächenteile der Bildstoffschicht einen Durchgang des Projektionslichtes verhindern und sich ein projiziertes Bild entsprechend dem Originalbild ergibt.
60 Beispiele II und III
Das Verfahren aus Beispiel I wird wiederholt mit dem Unterschied, daß im Beispiel II Algol Yellow GC, Color Index Nr. 67300, als Pigmentstoff in der Bildstoffschicht und im Beispiel III Zinkoxid als Pigmentstoff in der Bildstoffschicht verwendet wird. Nach der Trennung der Schichten befindet sich auf dem Empfangsblatt ein Umkehrbild des Originalbildes und eine Spiritus-Vervielfältigungsmatrize entsprechend einem Duplikat des Originalbildes auf der Trägerschicht. Mit dieser Matrize kann eine große Anzahl ausgezeichneter Spirituskopien hergestellt werden.
Die Haupteigenschaft des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß (1.) die Bildstoffschicht entweder auf der Trägerfläche bleibt oder auf die Vervielfältigungsschicht auf dem Empfangsblatt übertragen wird oder (2.) die Vervielfältigungsschicht entweder auf dem Empfangsblatt bleibt (und von der Bildstoffschicht überzogen wird) oder auf die Trägerfläche übertragen wird (und die dort verbliebene Bildstoffschicht überzieht). Dabei werden gleichzeitig eine Vervielfältigungsmatrize und ein erhabenes Reliefbild erzeugt, welches beispielsweise als Projektionsbild verwendet werden kann.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung einer hektographischen Druckform, dadurch gekennzeichnet,
a) daß man eine Platte verwendet, die aus einer Trägerschicht (11 oder 17) mit einer darauf aufgebrachten dünnen, kohäsiv weichen, durch elektromagnetische Strahlung aktivierbaren Bildstoffschicht (12) besteht, an der eine auf einem Empfangsblatt (16 oder 19) vorgesehene Vervielfältigungsschicht (15) flächenhaft anliegt, wobei die auf einer oder auf beiden Seiten der Bildstoffschicht (12) vorgesehenen Schichten (11 oder 17; 15; 16 oder 19) aus einem für elektromagnetische Strahlung durchlässigen Stoff bestehen,
b) daß man zunächst auf die Bildstoffschicht (12) ein Aktivierungsmittel (23) aufbringt,
c) dann die Platte mit einem Bildmuster aktivierender elektromagnetischer Strahlung belichtet und gleichzeitig einem elektrischen Feld aussetzt
d) und schließlich die Trägerschicht (11 oder 17) von dem Empfangsblatt (16 oder 19) trennt.
2. Druckplatte zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trägerschicht (11 oder 17) mit einer darauf aufgebrachten dünnen, kohäsiv weichen, durch elektromagnetische Strahlung aktivierbaren Bildstoffschicht (12) an einer auf einem Empfangsblatt (16 oder 19) vorgesehenen Vervielfältigungsschicht (15) anliegt und daß die auf einer oder auf beiden Seiten der Bildstoffschicht (12) vorgesehenen Schichten (11 oder 17; 15; 16 oder 19) aus einem für elektromagnetische Strahlung durchlässigen Stoff bestehen.
3. Druckplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vervielfältigungsschicht (15) aus einem in einem organischen Lösungsmittel löslichen Farbstoff, dispergiert in einem Bindemittel, besteht.
4. Druckplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff auch in Wasser löslich ist.
5. Druckplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vervielfältigungsschicht (15) aus einem Stoff mit latenter Färbung, dispergiert in einem Bindemittel, besteht und daß dieser Stoff auf einem Kopieblatt mit einem Reaktionspartner
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zur Reaktion gebracht wird, wodurch sich eine intensiv gefärbte Substanz ergibt.
6. Druckplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildstoffschicht (12) aus einem teilchenförmigen lichtempfindlichen Stoff (13), dispergiert in einem nichtleitenden Bindemittel (14) geringer Festigkeit, besteht.
7. Druckplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der lichtempfindliche Stoff (13) metallfreies Phthalocyanin ist.
8. Druckplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das nichtleitende Bindemittel (14) ein Wachs ist.
9. Druckplatte nach Anspruch 6, dadurch ge-
kennzeichnet, daß das nichtleitende Bindemittel (14) ein Polymer mit geringem Molekulargewicht ist.
10. Druckplatte nach einem der Ansprüche 2, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vervielfältigungsschicht (15) einen teilchenförmigen lichtempfindlichen Stoff enthält.
11. Druckplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 5 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Vervielfältigungsschicht (15) ein Überzug vorgesehen ist, der aus einer dünnen Schicht eines Bindemittels für die Bildstoffschicht (12) besteht.
12. Druckplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die tragende Unterlage (11 oder 17) flexibel ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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