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DE1772114B2 - Elektrofraktophotographisches aufzeichnungsmaterial und verfahren zu dessen anwendung - Google Patents

Elektrofraktophotographisches aufzeichnungsmaterial und verfahren zu dessen anwendung

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DE1772114B2
DE1772114B2 DE19681772114 DE1772114A DE1772114B2 DE 1772114 B2 DE1772114 B2 DE 1772114B2 DE 19681772114 DE19681772114 DE 19681772114 DE 1772114 A DE1772114 A DE 1772114A DE 1772114 B2 DE1772114 B2 DE 1772114B2
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acid
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DE19681772114
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Gedemmas Joseph Rochester N Y Reims (V St A )
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Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
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Publication of DE1772114B2 publication Critical patent/DE1772114B2/de
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Description

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und eines Negativbildes möglichst unkompliziert er- kann bei Zimmertemperatur strukturell fest sein, so
möglicht. daß sie auf übliche Weise behandelt und gelagert
Der Gegenstand der Erfindung geht von einem werden kann. Nur bei Aktivierung durch Wärmeeinelektrofraktophotographischen Aufzeichnungsmaterial wirkung wird sie strukturell weich und brechbar, so mit einem ersten Schichtträger, einer Schicht aus in 5 daß eine Bilderzeugung möglich ist. einem Bindemittel dispergierten, bei Einwirkung eines Durch die Erfindung wird erreicht, daß keine beelektrischen Feldes und/oder von Strahlung physika- sondere Aktivierungsflüssigkeit in einem besonderen lisch sich ändernden Teilchen, einer Bildempfangs- Verfahrensschritt auf das Aufzeichnungsmaterial aufschidii und gegebenenfalls einem zweiten Schicht- gebracht werden muß und trotzdem kontrastreiche träger, von dem wenigstens der erste Schichtträger io Bilder erzeugt werden könnnen. Ferner ist die gleich- oder der zweite Schichtträger und die Bildempfangs- zeitige Erzeugung eines Positiv- und eines Negativschicht transparent ist, aus und ist dadurch gekenn- bildes möglich. Hinsichtlich Herstellung, Lagerung zeichnet, daß es zwischen der Teilchenschicht und der und Handhabung ist das Aufzeichnungsmaterial bis-Bildempfangsschicht eine thermoplastische Schieb« herigen Anordnungen weit überlegen, so daß auch die enthält, die einen niedrigeren Erweichungsbereich als 15 Bilderzeugung wesentlich vereinfacht ist. die Teilchenschicht hat. Die mehrschichtige Anordnung kann zur Erzeugung
Es ist also eine mehrschichtige Anordnung vorge- des elektrischen Feldes am Aufzeichnungsmaterial
sehen, bestehend aus dem Schichtträger, der Teilchen- und an der Bildempfangsschicht besondere Elektroden
schicht, der thermoplastischen Schicht und der Bild- aufweisen oder die Elektroden befinden sich direkt auf
empfangsschicht. Die thermoplastische Schicht dient 20 der Rückseite dieser Elemente und sind mit ihnen
als Aktivierungsschichi und kann, falls erwünscht, unmittelbar verbunden. Ferner ist eine Felderezugting
direkt auf die Bildempfangsschicht aufgebracht sein. möglich, wenn der Schichtträger un^/oder die BiId-
Die Kombination des Aufzeichnungsmaterials und empfangsschicht aus einem leitfähigen Stoff bestehen,
der Aktivierungsschicht hat eine größere Haftkraft Die Anordnung kann ferner mit einer Rollenelektrode
am Schichtträger als an der Bildempfangsschicht. 25 vor der Belichtung aufgeladen werden.
» Der Gegenstand der Erfindung geht ferner von Die Teilchenschicht erfüllt die doppelte Funktion
einem elektrofraktographischen Verfahren, bei dem eines lichtempfindlichen Mediums und eines Fär-
ein Aufzeichnungsmaterial mit einem er&ven Schicht- bungsmittels für das zu erzeugende Bild, es können
träger, einer Schicht aus in einem Bindemittel disper- jedoch auch weitere Färbungsmittel, wie Färb- und
gierten, bei Einwirkung eines elektrischen Feldes 30 Pigmentstoffe, beigefügt sein, um die Färbung des
und/oder von Strahlung physikalisch oder chemisch Bildes zu verstäiken oder zu ändern, wenn dies von
sich ändernden Teilchen, einer Bildempfangsschicht Wichtigkeit sein sollte. Die Teilchenschicht kann homo-
und gegebenenfalls einem zweiten Schichtträger, von gen oder heterogen sein, sie kann einen Stoff enthalten,
dem wenigstens der erste Schichtträger oder der zweite der in einem zweiten Stoff dispergiert ist, Ferner kön-
Schichtträger und die Bildempfangsscicht transparent 35 nen die Teilchenschicht, die Aktivierungsschicht oder
ist, bildmäßig belichtet, gleichzeitig einem elektrischen die Elektroden mit spektralen oder elektrischen Sen-
FeId ausgesetzt und gleichzeitig oder anschließend die sibilisierungsmitteln versehen sein.
Bildempfangsschicht von der Teilchenschicht getrennt Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung kann die
wird, aus und ist dadurch gekennzeichnet, daß ein thermoplastische Schicht einen Kohlenwasserstoff mit
Aufzeichnungsmaterial mit einer thermoplastischen 40 18 bis 30 Kohlenstoffatomen in der Kette enthalten.
Schicht zwischen der Teilchenschicht und der Bild- Mit solchen Stoffen ist eine besonders gute Aktivie-
empfangsschicht, die einen niedrigeren Erweichungs- rungswirkung der thermoplastischen Schicht gewähr-
bereich als die Teilchenschicht hat, verwendet wird leistet, da sie einen niedrigen Erweichungsbereich
und daß die thermoplastische Schicht vor der Beiich- haben und somit die Anwendung einer großen Anzahl
tung auf eine über dem Erweichungsbereich der ther- 45 möglicher Teilchenstoffe gestatten,
moplastischen Schicht und unter dem Erweichungs- Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung kann die
bereich der Teilchenschicht liegende Temperatur er- Teilchenschicht photoleitfähige Teilchen enthalten,
wärmt wird. Diese haben eine besonders ausgeprägte Enpfindlich-
An dem Aufzeichnungsmaterial wird ein elektrisches keit gegenüber dem Einfluß eines elektrischen Feldes
Feld erzeugt, während eine Projektion eines zu repro- 50 und von Strahlung. Außerdem zeigen sie hohe Emp-
duzierenden Bildes auf das Aufzeichnungsmaterial findlichkeitswerte, die ihren Einsatz zur Erzielung eines
erfolgt. Entweder kurz vor oder während der Bilder- starken Kontrastes begünstigt. Schließlich können sie
zeugung wird die thermoplastische Schicht erhitzt, in zahlreichen Varianten hergestellt werden und er-
um das Aufzeichnungsmaterial klebend zu machen. möglichen daher eine optimale Anpassung an die ver-
Die thermoplastische Schicht besteht aus einem Stoff, 55 schiedensten Anforderungen und Ausgangsbedingun-
der bei einer geringeren Temperatur als die Teilchen- gen.
schicht schmilzt und zumindest teilweise die Teilchen- Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung erfolgt
schicht auflöst, wodurch diese strukturell weich wird, die Trennung der Bildempfangsschicht von der ther-
so daß sie längs einer scharfen Linie, die das zu moplastischen Schicht anschließend an die bildmäßige
reproduzierende Bild umgrenzt, leichter gebrochen 60 Belichtung, wobei das elektrische Feld aufrechterhalten
werden kann und ihre Oberfläche leicht klebend wird. wird. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daC
Nach der Belichtung wird die Bildempfangsschicht während der Trennung noch eine der beiden die BiId-
von dem Aufzeichnungsmaterial abgezogen, wobei erzeugung hervorrufenden Größen auf das Aufzeich-
Teile der Teilchen schicht an der Bildempfangsschicht nungsmaterial einwirkt und somit die Bildschärfe
in bildmäßiger Verteilung anhaften, während die rest- 65 und den Kontrast weiter verbessert. Eine Beibehaltung
liehe Teilchenschicht auf dem Schichtträger verbleibt, der Bildbelichtung könnte bei der Trennung dageger
so daß sich auf der einen Seite ein Positivbild, auf der zu Unscharfen führen,
anderen ein Negativbild ergibt. Die Teilchenschicht Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung wird eir
elektrisches Feld mit einer Feldstärke von 39 300 bis 78 600 V/mm verwendet. Dieser Bereich führt bei normalen Schichtanordnungen zu elektrischen Spannungen von 4000 bis 10 000 Volt. Für solche Spannungen lassen sich Überschläge bei der Trennung noch zuverlässig durch Verwendung gängiger hochohmiger Widerstände vermeiden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Figuren erläutert, in denen ein Ausführungsbeispiel eines Aufzeichnungsmaterials und einer Bilderzeugung dargestellt sind. Es zeigt:
F i g. 1 den Seitenschnitt eines Aufzeichnungsmaterials nach der Erfindung,
F i g. 2 eine schematische Darstellung der Belichtung des Aufzeichnungsrnaterials mit einem 7.11 reproduzierenden Bild und
F i g. 3 die schematische Darstellung der Entwicklung des erzeugten Bildes durch Trennung des Schichtträgers von der Bildempfangsschicht.
In F i g. 1 sind ein Schichtträger 11 sowie eine Teilchenschichtanordnung 10 dargestellt. Auf der Teilchenschichtanordnung 10 befindet sich eine Bildempfangsschicht 13. Die Teilchenschichtanordnung 10 besteht aus einer Teilchenschicht 12, die auf den Schichtträger
11 aufgebracht ist, sowie einer thermoplastischen Schicht 14, die sich auf der Teilchenschicht 12 befindet. Diese Kombination aus vier Schichten wird auch als mehrschichtige Anordnung bezeichnet. Die Teilchenschicht 12 befindet sich auf dem Schihctträger 11, so daß sie an diesem anhaftet. Die Bildempfangsschicht 13 steht mit der thermoplastischen Schicht 14 in Berührung, haftet jedoch an dieser nicht fest an. Bei Zimmertemperatur ist die Teilchenschichtanordnung 10 ausreichend fest, so daß sie auf übliche Weise behandelt, versandt und gelagert werden kann. Sie kann jedoch bei Erhitzung in einen klebrigen bzw. kohäsiv schwachen Zustand versetzt werden. In dem in F i g. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die Teilchenschicht 12 aus fotoleitfähigen Pigmentstoffteilchen, die in einem Bindemittel dispergiert sind. Dieses aus zwei Zustandsphasen gebildete System stellt eine vorzugsweise Ausführungsform der Teüchenschicht 12 dar, da sie Bilder guter Auflösung ergibt und sehr lichtempfindlich ist. Es können jedoch auch homogene Schichten aus z. B. einer einzigen Komponente oder eine feste Lösung zweier oder mehr Komponenten verwendet werden, wenn diese Stoffe die erwünschte Lichtempfindlichkeit und physikalischen Eigenschaften besitzen. Da die Teikhenschicht 12 als das lichtempfindliche Element der Anordnung sowie als Färbungsmittel für das erzeugte Bild dient, werden die Komponenten dieser Schicht in den meisten Fällen vorzugsweise derart ausgewählt, daß sie eine hohe Lichtempfindlichkeit bieten und gleichzeitig intensiv gefärbt sind, so daß Bilder hohen Kontrastes erzeugt werden können. Da jedoch in einem aus einer oder aus zwei Zustandsphasen bestehenden System das Bindemittel selbst mit zusätzlichen Farben gefärbt oder pigmentiert sein kann, ist eine intensive Färbung der Teüchenschicht
12 zwar vorzuziehen, jedoch nicht unbedingt erforderlieh. Deshalb kann der Teilchenstoff jede Farbe besitzen und auch durchsichtig sein.
Jeder geeignete Teilchenstoff kann verwendet werden, wobei die Auswahl weitgehend von der erforderlichen Lichtempfindlichkeit, dem Empfindlichkeits-Spektrum, dem erwünschten Kontrast des erzeugten Bildes, der Farbe dieses Bildes, einer heterogenen oder homogenen Anordnung und ähnlichen legungen abhängt. Typische Stoffe sind: Substituiertes und nicht substituiertes Phthalocyanin; Chinacridone; Zinkoxid; Quecksilbersulfid; 1,2,5,6-Di-(C,C'-Diphenyl)-thiazol-anthranhinon, C.I. Nr. 67 300; Kadmiumsulfid; Kadmiumselenid; Zinksulfid; Selen; Antimonsulfid; Quecksilberoxid; Indiumtrisulfid; Titandioxid; Arsensulfid; Pb3O4; Galliumtriselenid; Zinkkadmiumsulfid; Bleijodid; Bleiselenid; Bleisulfid; Bleitellurid; Bleichromat; Galliumtellurid; Quecksilberselenid und die Jodide, Sulfide, Selenide und Telluride von Wismut, Aluminium und Molybdän. Ferner organische Fotoleiter (einschließlich derjenigen, die mit geringen Anteilen von bis zu 5% Lewis-Säuren versehen sind), wie
4,5-Diphenylimidazolidinon;
4,5-Diphenylimidazolidinäthinon; 4,5-bis-(4'-Aminophenyl)-imidazolidinon; 1,5-Cyan-naphthalin; 1,4-Dicyanonaphthalin; Aminophthalodinitril; Nitrophthalidinitril; l,2,5,6-Tetraazacyclooctatetrain-(2,4,6,8); 3,4-di-(4'-Methoxyphenyl)-7,8-di-phenyl-
l,2,5,6-tetraazacyclooctatetrain-(2,4,6,8); 3,4-di-(4'-Phenoxy-pehnyl)-7,8-diphenyl-
l,2,5,6-tetraazacyclooctatetrain-(2,3,6,8); S^STh
octatetrain-(2,4,6,8);
2-Mercaptobenzthiazol;
2-Phenyl-4-diphenyliden-oxazolon; 2-Phenyl-4-p-methoxy-benzyliden-o>:azolon; 6-Hydroxy-2-phenyl-3-(p-dimethylaminophenyl)-
benzofuran;
6-Hydroxy-2,3-di-(p-methoxyphenyl)-benzo-
furan;
2,3,5.6-tctra-(p-Methoxyphenyl)-furo-(3,2f)-benzof uran;
4-Dimethylamino-benzyliden-benzhydrazid; 4-Dimethylaminobenzylidenisonicotinsäure-
hydrazid:
Furfuryliden-(2')-4'-dimethylamino-benzhydrazid;
S-Bcnriüden-airiino-acenaphthen: S-Benzyliden-amino-carbazol;
(4-N,N-Dimethyl-amino-benzyliden)-p-N,N-dimethylaminoanilin;
(2-Nitrobenzyliden)-p-brom-anilin; N,N-Dimetyl-N'-(2-nitro-4-cyan-benzyliden)-
p-phenylen-diamin:
2,4-Dipheny 1-chinazolin;
2-(4'- Amino-phenyl V-4-phenyl-chinazolin; 2-Phenyl-4-(4'-dimethyl-amino-phenyi)-
7-methoxy-chinazolin;
1,3-Diphenyl-tetrahydroimidazol; l,3-di-(4'-Chlorphenyl)-tetrahydroiniidazol; l,3-Diphenyl-2.4'-dimethylaminophenyl)-
tetrahydroimidazol;
l,3-di-(p-TolylV2-tchinolyl-(2'-)]^tetrahydro-
imidazol:
3-(4'-Dimethylaminophenyl)-5-(4'-niethojcy-
phenyl-6-phenyl)-l ,2,4-triazin; 3-Pyridil-(4')-5-(4"-dimeäiylaminophenyl)-6-phenyl-l ,2,4-triazin;
3-(4'-Ammophenyl)-5,6Hdiphenyl-l^,4-triaziii; 2,5-bis-[4'-Aminophenyl-l')]-13,4-triazol;
2,5^is-(4'-(N-Äftyl-N-acetylamino)-aininio-
phenyHl ')]-l ,3,4-triazol;
1,S-Diphenyl-3-methyl-pyrazolm; 1,3,4,5-Tetraphenyl-pyrazolin;
l-Methyl-2-(3',4'-di-hydroxymethylenphenyl)-
benzimidazol;
2-(4'-di-Methylaminophenyl)-benzoxazol;
2-(4'-Methoxyphenyl)-benzthiazol;
2,5-bis-[p-Aminophenyl-(l)]-l,3,4-oxidiazol;
4,5-Diphenylimidazolon; 3-Aminocarbazol;
Copolymere und Mischungen dieser Stoffe.
Jede geeignete Lewis-Säure (Elektronenakzeptor) kann mit vielen der vorstehenden löslicheren organischen Stoffe und auch mit vielen der unlöslicheren organischen Stoffe zusammengestzt sein, so daß deren Lichtempfindlichkeit bedeutend erhöht wird. Typische Lewis-Säuren sind:
2,4,7-Trinitro-9-fluorenon;
2,4,5,7-Tetranitro-9-fiuorenon;
Picrinsäure; 1,3,5-Trinitrobenzolchloranil;
Benzochinon; 2,5-Dichlorbenzochinon;
2,6-Dichlorbenzochinon; Chloranil;
Naphthochinone,4);
2,3-di-Chlornaphthochinon-(l,4);
Anthrachinon; 2-Methylanthrachinon;
1,4-Dimethylanthrachinon; 1-Chloranthrachinon; Anthrachinon-2-carboxylsäure;
1,5-Dichloranthrachinon;
l-Chlor^-niiro-anthrachinon;
Phenanthrenchinon; Acenaphthenchinon;
Pyranthrenchinon: Chrysenchinon;
Thio-naphthenchinon; Anthrachinon-l,8-disul-
fosäure und
Anthrachinon-2-aldehydtriphthaloyl-benzolaldehyde,
wie
Bromal, 4-Nitrobenzaldehyd;
2.6-di-Chlor-benzaldehyd-2, äthoxy-1-naphth-
aldehyd;
Anthracen-9-aldehyd; Pyren-3-aldehyd;
Oxindol-3-aIdehyd; Pyridin-2,6-dialdehyd,
Biphenyl-4-aldehyd; organische phosphorige
Säuren.
wie 4-Chlor-3-nitrobenzol-phosphorige Säure; Nitrophenole, wie 4-Nitrophenol und Picrinsäure; Säureanhydride, z. B. Essigsäureanhydid, Bernsteinsäureanhydrid, Maleinsäureanhydrid, Phthalsäureanhydrid, Tetrachlorphthalsäureanhydrid; Perylen-3,4,9,10-tetracarboxylsäure- und Chrysen^^^^-tetracarboxylsäureanhydrid; Dibrommaleinsäureanhydrid; Metallhalogenide 'der Metalle und Metalloide der Gruppen IB und II bis VIII des periodischen Systems, z. B. Aluminiumchlorid, Zinkchlorid, Chloreisen, Zinntetrachlorid (Stannichlorid); Arsentrichlorid, Stannochlorid; Antimonpentachlorid. Magnesiumchlorid, Magensiumbromid, Kalziumbromid, Kalziumjodid, Strontiumbromid, Chrombromid, Manganchlorid, Kobaltchlorür. Kobaltchlorid. Kupferbromid. Cerchlorid, Thoriumchlorid, Arsentrijodid: Borhalogenverbindungen, z. B. Bortrifluorid und Bortrichlorid: Ketone, wie
Acetophenon. Benzoophenon;
2-Acetyinaphthalin: Benzil: Benzoin;
5-Benzoylacenapiithsn; Biacendion,
^-Acetylanthracen, 9-Benzoylanthracen;
4-(4-Dimethylamino-cinnamoyI)-l -acetyl-benzol;
Acetoessigsäureanjlid; Indandion-{1.3H1,3-diketo-hydrinden); Acenaphthenchinon-dichlorid; Anisil, 2,2-pyridil; Furil: Mineralsäuren,
wie die Wasserstoff halogenide, Schwefelsäure ur Phosphorsäure; organische Karboxylsäuren, wie Essi säure und deren Substitutionsprodukte;
Monochloressigsäure; Dichloressigsäure; Trichloressigsäure; Phenylessigsäure und 6-Methyl-coumarinylessigsäure-(4); Maleinsäure, Cinnamylsäure; Benzoesäure;
l-(4-Diäthyl-amino-benzoyl)-benzol-2-carboxylsäure;
Phthalsäure und
Tetrachlorphthalsäure;
alpha-beta-Dibrom-beta-formyl-acrylsäure (M ucobromsäure);
Dibrommaleinsäure; 2-Brom-benzoesäure; Gallussäure; 3-Nitro-w-hydroxyl-l-benzoesäure 2-Nitrophenoxyessigsäure, 2-Nitrobenzoesäure; 3-Nitrobenzoesäure: 4-Nitroberizoesäure; 3-Niiro-4-äthoxy-benzoesäure; 2-Chlor-4-nitro-l -benzoesäure, 2-Chlor-4-nitro-l -benzoesäure, 3-Nitro-4-methoxybenzoesäure, 4-Nitro-l-methylbenzoesäure; 2-Chlor-5-nitro-l -benzoesäure; S-Chlor-o-nitro-l -benzoesäure; 4-Chior-3-nitro-l -benzoesäure; 5-Chlor-3-nitro-2-hydroxybenzoesäure; 4-Chlor-2-hydroxy-benzoesäure; 2,4- Di nitro-1 -benzoesäure;
2-Brom-5-nitrobenzoesäure;
4-Chloφhenylessigsäure:
2-Clilorcinnamylsäure;
2-Cyanicnnamylsäure; 2,4-Dichlorbenzoesäure 3,5-Dinitrobenzoesäure;
3.5-Dinitrosalicylsäure; Malonsäure; Schleimsäure; Accto-saücylsäurc; Benzilsäure; Butan-tetra-carboxylsäure; Zitronensäure: Cyanoessigsäure; Zyclohexan-dicarboxylsäure; Cyclohexan-carboxylsäure;
9.10-Dichlor-stearinsäure: Fumarsäure; Itaconsäure; Lävulinsäure: (Lävularsäure); Apfelsäure: Bernsteinsäure:
alpha-Bromstearinsäure; Zitroconsäure; «5 nihrnrnhernsteinsäure;
Pyren-2.3.7,8-tetra-carboxylsäure; Weinsäure- organische Sulphonsäuren, wie 4-Toluolsulphonsäure; Benzolsulphonsäure:
2.4-Dinitro-l -metylbenzol-6-sulphonsäure: 2,6-Dinitro-l-hydroxybenzol-4-sulphonsäure u
Mischungen dieser Stoffe.
Ferner können weitere Fotoleiter gebildet were indem e-ne oder mehrere Lewis-Säuren mit arom sehen Polymeren zusammengesetzt werden, die r malerweise keine Fotoleiter sind. Aromatische P< mere sind z. B.: Polyamide. Polyimide. Polycai nate. Epoxyharze. Phenoxyharze. aromatische ! konharze, Polyphenylenoxid. Polysulfone, Melan harze. Phenolharze und Mischungen sowie Cop mere dieser Stoffe.
Phthalocyanine werden wegen ihrer hohen Empfi lichkeit und ausgezeichneten Farbe vorzugsweise wendet. Für die bei der vorliegenden Erfindung vo sehcrtc foioieitfähige Schicht ist jedes geeignet Phthi cyanin in jeder geeigneten kristallinen Form verw{ bar. Es kann in den Ringen und den geraden Ke substituiert oder nicht substituiert sein. Es wird
das Buch mit dem Titel »Phthalocyanine Compounds« von F. H. Moser und A. L. Thomas, Reinhold Publishing Company, 1963, hinsichtlich einer eingehenden Beschreibung von Phthalocyaninen und ihrer Synthese verwiesen. Bei der Erfindung verwendbare Phthalocyanine können als Zusammensetzungen mit vier Isoindolgruppen angesehen werden, die durch vier Stickstoffatome derart verbunden sind, daß eine konjugierte Kette gebildet wird. Diese Zusammensetzungen haben die allgemeinen Formel (C8H4N2)4R?<, in der R aus den Stoffen Wasserstoff, Deuterium, Lithium, Natrium, Kalium, Kupfer, Silber, Beryllium, Magnesium, Kalzium, Zink, Kadmium, Barium, Quecksilber, Aluminium, Gallium, Indium, Lanthan, Neodym, Samarium, Europium, Gadolinium, Dypsprosium, Holmium, Erbium, Thulium, Ytterbium, Lutecium, Titan, Zinn, Hafnium, Blei, Silizium, Germanium, Thorium, Vanadium, Antimon, Chrom, Molybdän, Uran, Mangan, Eisen, Kobalt, Nickel, Rhodium, Palladium, Osmium und Platin ausgewählt ist und 77 größer als Null und kleiner gleich 2 ist. Ferner können auch andere Phthalocyanine, wie im Ring oder aliphatisch substituierte metallische und/ oder nicht metallische Phthalocyanine verwendet werden. Typische Phthalocyanine sind:
Aluminiumphthalocyanin,
Aluminiumpolychlorphthalocyanin, Antimonphthalocyanin, Bariumphthalocyanin, Berylliumphthalocyanin, Kadmiumhexadecachlorphthalocyanin, Kadmiumphthalocyanin, Kalziumphthalocyanin, Cerphthalocyanin, Chromphthalocyanin, Kobaltphthalocyanin, Kobaltchlorphthalocyanin.
Kupfer-4-aminophthaIocyanin, Kupferbromchlorphthalocyanin, Kupfer-4-chlorphthalocyanin,
Kupfer-4-nitrophthalocyanin,
Kupferphthalocyanin,
Kupferphthalocyaninsuifonat.
Kupferpolychlorphthalocyanin, Deuteriophthalocyanin,
Dysprosiumphthalocyanin, Erbiumphthalocyani.
Europiumphthaiocyanin,
Gadoliniumphthalocyanin, Galliumphthalocyanin,
Germaniumphthalocyanin.
Hafniamphthalocyanin,
halogensubstituiertes Phthalocyanin.
Holmiumphthalocyanin, Indiumphthalocyanin.
Eisenphthalocyanin. Eisenpolyhalophthalocyanin, Lanthanphthalocyanin. Bleiphthalocyanin, Bleipolychlorphthalocyanin.
Kobalthexaphenylphthaiwtyanin, Kupferpentaphenylphthalocyanin, Lithiumphthalocyanin. Luteciumphthalocyanin.
Magnesiumphthalocyanin.
Manganphthalocyanin,
Quecksilbexphthalocyanin,
Molybdänphthalocyanin, Naphthalocyanin, Neodymphthalocyanin, Nickelphthalocyanin, Nickelpolyhalophthalocyanin, Osmiumphthaloycanin, Palladiumphthalocyanin, Palladiumchlorphthalocyanin, Alkoxyphthalocyanin, Alkalaminophthalocyanin, Alkylmercaptophthalocyanin,
Aralkylaminophthalocyanin,
Aryloxyphthalocyanin,
Ary lmercaptophthalocyan i η,
Kupferphthalocyaninpiperidin,
Zycloalkylaminophthalocyanin,
Dialkylaminophthalocyanin,
Diaralkylamjnophthalocyanin,
Dicycloalkylaminophthalocyanin,
Hexadecahydrophthalocyanin,
] midomethylphthalocyanin,
1,2-Naphthalocyanin, 2,3-Naphthalocyanin,
Octaazaphthalocyanin, Schwefelphthalocvanin,
Tetraazaphthalocyanin,
tetra-4-Acetylaminophthalocyanin,
tetra-4-Aminobenzoylphthalocyanin,
tetra-4-Aminophthalocyanin,
tetra-Chlormethylphthalocyanin,
Tetradiazophthalocyanin,
tetra-4,4-Dimethyloctaazaphthalocyanin,
tetra-4,5-Diphenylendioxidphthalocyanin,
tetra-4,5-Diphenyloctaazaphthalocyanin,
tetra-(6-Methyl-benzthiazolyl)-phthalocyanin,
tetra-p-Methylphenylaminophthalocyanin,
Tetramethylphthalocyanin,
tetra-Naphthotriazolylphthalocyanin,
tetra-4-Naphthylphthalocyanin,
tetra-4-Nitrophthalocyanin,
tetra-Perinaphthylen-^S-Octaazaphthalocyanin,
tetra-2,3-Phenylenoxidphthalocyanin,
tetra-4-Phenyloctaazaphthalocyanin,
Tetraphenylphthalocyanin,
Tetraphenylphthalocyanintetracarboxylsäure,
Tetraphenylphthalocyanintetrabariumcarboxylat, Tetraphenylphthalocyanintetrakalziumcarboxylat, Tetrapyridyphthalocyanin,
tetra-4-Trifluormethylmercaptophthalocyanin,
tetra-4-TrifluormethylphthaIocyanin,
4.5-Thionaphthen-octaazaphthalocyanin,
Platinphthalocyanin, Kaliumphthalocyanin,
Rhodiumphthalocyanin,
Samariumphthalocyanin. Silberphthalbcyanin,
Siliziumphthalocyanin, Natriumphthalocyanin,
sulfoniertes Phthalocyanin.
Thoriumphthalocyanin. Thuliumphthalocyanin, Zinnchlorphthalocyanin, Zinnphthalocyanin.
Titanphihaiocyanin. b'ranphthaiocyanin,
Vanadiumphthalocyanin.
Ytterbiumphthalocyanin,
Zinkchlorphthalocyanin. Zinkphthalocyanin,
weitere in dem genannten Buch beschriebene sowie Mischungen, Dimere, Trimere, Oligomere, Polymere und Copolymere dieser Stoffe.
Für eine heterogene Anordnung können die fotoleitfähigen Teilchen selbst aus einem oder mehreren der vorstehend genannten Fotoleiter organischer odei anorganischer Natrur bestehen, die in einen nichtleitenden Harz dispergiert, in fester Lösung oder kopolymeri <>ert angewandt werden. Das Harz selbst kann dabei fotoleitfähig oder nicht fotoleitfähig sein. Dies« Teilchen müssen gut dispergierbar sein und dürfer keine unerwünschten Reaktionen zwischen dem Bindemitte1 und dem Fotoleiter oder zwischen dem Fotoleiter und dem Aktivierungsmittel bev/irken. Typische Harze sind Polyäthylen, Polypropylen. Polybutylen. Polyamide, Polymethacrylate. Polyacrylate. Polyvinylchloride, Polyvinylacetate, Polystyrol. Polysiloxane Chlorkautschukarten, Polyacrylnitril, Epoxyharze Phenolharze, Kohlenwasserstoffharze und andere na türliche Harze, wie Kolophoniumderivate sowie Mi
11 12 ^
schungen und Kopolymere dieser Stoffe. Polyäthylen abgeblättert werden kann. Vorzugsweise Thermowird vorzugsweise verwendet, da es einen niedrigen lösungsmittel und Wachsarten mit niedrigem Schmelz-Schmelzpunkt hat und leicht erhältlich ist. punkt sind Stoffe, die bei Zimmertemperatur fest sind,
Das Bindemittel für die heterogene Teilchenschicht jedoch bei Temperaturen unter 790C schmelzen, kann aus jedem geeigneten Kohäsiv schwachen, 5 Insbesondere werden gute Ergebnisse mit langkettigen nichtleitenden Stoff oder fotoleitenden Isolierstoff Petroleumwachsen mit 18 bis 30 Kohlenstoffatomen bestehen. Typische kohäsiv schwache Stoffe sind die in der Kette erhalten. Typische Wachse mit niedrigem obengenannten nichtleitenden Harze, insbesondere die Schmelzpunkt sind Octadecan, Nonadecan, Eicosan, Polyäthylene mit geringerem Molekulargewicht, Poly- Heneicosan, Docosan, Tricosan, Tetracosan, Pentabutylene und Polypropylene, Vinylacetat-Äthylen- io cosan, Hexacosan, Heptacosan, Octacosan, Nona-Copolymer, Styrol-Vinyltoluol-Copolymere, mikro- cosan, Triacontan und deren Mischungen. Falls erkristallines Wachs, Paraffinwachs, andere Polymere wünscht, können diese Wachse mit niedrigem Schmelz- und Copolymere sowie Mischungen dieser Stoffe mit punkt mit anderen Stoffen gemischt werden, beispielsgeringem Molekulargewicht. weise mit Wachsen mit höherem Schmelzpunkt.
Eine Mischung aus mikrokristallinen und Paraffin- 15 Typische Thermolösungsmittel, die in einem Bindewachsen wird wegen der kohäsivschwachen Struktur mittel dispergiert oder allein verwendet werden köniind der euten Isolatoreicenschaften vorzugsweise nen, sind m-Terphenyl, chloriertes Polyphenyl mit verwendet" " einem Schmelzpunkt von 46 bis 52^C, Perchlorkohlen-
Bei der heterogenen Anordnung kann das Verhält- Wasserstoffe, Polybutylene, Biphenyl und deren Minis von Fotoleiter zu Bindemittel in der lichtempfind- 20 schungen. Typische Bindemittel, die zur Verwendung liehen Schicht 12 zwischen 10:1 und 1:10 (Volum- mit einigen Thermolösungsmitteln geeignet sind, sind verhältnis) liegen, jedoch stellte sich allgemein heraus, die obengenannten Wachse mit niedrigem Schmelzdaß Verhältnisse im Bereich von 1:1 bis 2:1 die punkt sowie die für die Bildempfangsschicht genannten besten Resultate ergeben, weshalb diese Werte Vorzugs- Bindemittel.
weise verwendet werden. 25 Nach der Bilderzeugung, der Trennung der BiId-
Die Elektroden können aus jedem geeigneten leit- empfangsschicht 13 vom Schichtträger 11 und der
fähieen Stoff bestehen. Typische leitfähige Elektroden- Abkühlung des Stoffes auf Zimmertemperatur ver-
stoffe sind Aluminium, Messing, korrosionsbestän- festigt sich das Thermolösungsmittel. Dadurch werden
diger Stahl, Kupfer, Nickel, Zink und deren Mi- die erzeugten Bilder fixiert, da das Harz jetzt einen
schungen Aluminium wird vorzugsweise verwendet, 30 festeren, gegen Abnutzung widerstandsfähigeren Zu-
da es leicht erhältlich und ein gute"r Leiter ist. stand hat. Die erzeugten Bilder können leichter ge-
Der Schichtträger 11 und die Bildempfangsschicht 13 handhabt werden und sind widerstandsfähiger gegen können aus jedem geeigneten Isolator bestehen. Abrieb, als wenn die Teüchenschichtanordnung 10 bei Typische nichtleitende Stoffe sind Polyäthylen, Poly- Zimmertemperatur zähweich wäre,
äthylenterephthalat, Zelluloseacetat, Papier, mit Pia- 35 F i g. 2 zeigt eine Ausführungsform einer Belichtung stik ζ B Polyäthylen, überzogenes Papier und deren der mehrschichtigen Anordnung mit einem Lcicht-Mischuneen Polyäthyienterephlhalat, ein durch Kon- Schatten-Bild. Die Belichtungseinrichtung besteht densationsre'aktion zwischen Äthylenglykol und Tere- aus einer Lampe 15, einem Diapositiv 16 und einer phthalsäure gebildeter Polyester, wird wegen seiner Optik 17. Während der Belichtung wird an die Teilphysikalischen Festigkeit und seiner guten Isolations- 40 chenschicht 12 eine Spannung angeschaltet,
eigenschaften vorzugsweise verwendet. Auch kann Im vorliegenden Falle ist der Schichtträger 11 die Bildempfangsschicht leitfähig sein und aus einem durchsichtig und leitfähig, er besteht aus mit Zinnnichtleitenden Film bestehen, der mit einer Aluminium- oxid überzogenem Glas. Die Bildempfangsschicht 13 folie ocier direkt mit Aluminium überzogen ist. ist gleichfalls leitfähig, so daß die Spannung mit
Die thermoplastische Schicht 14 hat eine niedrigere 45 einem Stromversorgungsgerät 18 an den Schichtträger Schmelztemperatur als die Teilchenschicht 12. Sie und die Bilaempfangsschicht über einen Widerstand 19 kann homogen oder heterogen sein, d. h. sie kann ein angelegt werden kann. Bevorzugte Feldstärken liegen Aktivierunesmittel in einem Bindemittel dispergiert im Bereich von 39 300 bis 78 600 Volt pro Millimeter, enthalten Während der Bildung der mehrschichtigen Daher liegt die anzulegende Spannung normalerweise Anordnung kann die thermoplastische Schicht 14 50 im Bereich von 4000 bis 10 000 Volt. Um Überschläge anfangs entweder auf der Oberfläche der Teilchen- beim Abziehen der Bildempfangsschicht 13 von dem schicht 12 oder auf der Oberfläche der Bildempfangs- Shcichtträger 11 zu vermeiden, wird ein ausreichend schicht 13 gebildet werden. Sie kann ein Material großer Widerstand 19 in Reihe mit der Stromquelle 18 w ie ζ B ein Wachs mit niedrigem Schmelzpunkt ent- geschaltet, um den Stromfluß und die Ladegeschwinhalten welches bei einer geringeren Temperatur als 55 digketdes durch die mehrschichtige Anordnung gedie Schicht 12 schmilzt wodurch die letztere kohäsiv- bildeten Kondensators zu begrenzen. Ein Widerstand schwach und an der Zwischenfläche zur Bildempfangs- 19 in der Größenordnung von mindestens 5000 bis schicht 13 klebrig wird. Auch kann die thermoplasti- 20 000 Megaohm ist hierzu geeignet. Während der sehe Schicht 14 ein »Thermolösungsmittel« allein oder Belichtung wird die mehrschichtige Anordnung mit in einem Bindemittel enthalten. Ein »Thermolösungs- 60 einer erhitzten Platte 20 auf eine Temperatur erhitzt, mittel« ist ein Bestandteil, der bei Zimmertemperatur die die Teilchenschicht 12 für das Abziehen der Bildfest ist jedoch etwas über dieser Temperatur schmilzt. empfangsschicht 13 in einen kohäsivschwachen Zu-In geschmolzenem Zustand ist dieser Stoff ein Lösungs- stand versetzt. Wird ein Thermolösungsntittel vevmittel für das in der Teilchenschicht 13 enthaltene wendet, so liegt diese Temperatur etwas übei dessen Bindemittel. Durch teilweise Auflösung des Bindemit- 65 Schmelztemperatur. Auch kann die mehrschichtige tels wird die Teilchenschicht 12 kohäsivschwach und Anordnung kurz vor der Bilderzeugung erhitzt werden, zumindest etwas klebrig, so daß sie längs der Kanten solange die Teilchenschichtanordnung 10 in einem eines auf ihr erzeugten Bildes scharf gebrochen und kohäsivschwachen Zustand während der Bilderzev
13 J 14
verbleibt oder bis die Bildempfangsschicht 13 zur Ent- eingeschaltet, wodurch die Anordnung auf 65°C er-
wicklung des Bildes abgezogen wird. Ferner kann die hitzt wird. Bei dieser Temperatur schmilzt die dünne
Erhitzung nach der Belichtung und entweder vor oder Schicht aus Eicosan in dem Petroleumwachs. Nach
während der Trennung der Bildempfangsschicht 13 der Belichtung wird die Bildempfangsschicht von der
von der Anordnung durchgeführt werden. 5 Anordnung abgezogen, wobei die Spannungsquelle
F i g. 3 zeigt schematisch die Entwicklung des sieht- angeschaltet bleibt. Die Anordnung wird nach der baren Bildes. Während die Spannung an der mehr- Belichtung abgekühlt, so daß nach Trennung der schichtigen Anordnung beibehalten wird und die Blätter zwei ausgezeichnete Bilder vorliegen, wobei Teilchenschichtanordnung 10 kohäsivschwach bleibt, auf dem Schichtträger ein Duplikat des Originalbildes, wird die Bildempfangsschicht 13 von der Anordnung io auf der Bildempfangsschicht eine Umkehrung des abgezogen. Im allgemeinen bildet sich auf dem Schicht- Originalbildes vorhanden ist.
träger ein Positivbild, auf der Bildempfangsschicht ein . . , v
Negativbild. Auf diese Weise werden die Teile der B e ι s ρ ι e 1 e 11 bis V
Teilchenschicht 12, die vom Licht getroffen wurden, Das Verfahren aus Beispiel I wird für jedes dieser auf die Bildempfangsschicht 13 übertragen, während 15 Beispiele wiederholt mit dem Unterschied, daß an die unbelichteten Teile auf dem Schichtträger 11 ver- Stelle der 5 Teile Phthalocyanin die folgenden lichtbleiben. Während dieser Entwicklung bleibt die Teil- empfindlichen Stoffe verwendet werden: Im Beispiel II chenschichtanordnung 10 in ihrem erhitzten, kohäsiv- 6 Teile !^^,o-DHC.C'-DiphenyO-tlvazoI-anthrachischwachen Zustand. Nach der Trennung werden die non, im Beispiel III 6 Teile l-(4'-Methyl-5'-chIorazo-Blätter II und 13 auf Zimmertemperatur abgekühlt. 20 benzol-2'-sulfonsäure)-2-hydroxy-3-naphthoesäure, im Der Teil der Teilchenschicht 12 auf jedem Blatt kehrt Beispiel IV 5 feile N-2"-Pyridyl-8-13-dioxodinaphthoso in seinen abgekühlten festen Zustand zurück. Falls (l,2-2',3')-furan-6-carboxamid, hergestellt gemäß der erwünscht, können die Bilder noch mit einem geeigne- französischen Patentschrift 1 467 288 und im Beiten Verfahren fixiert werden, beispielsweise durch spiel V 6 Teile der Alpha-Form metallfreien Phthalo-Überziehen mit einem Harz oder Aufbringen einer 25 cyanins. In jedem Falle entsteht ein dem Originaltransparenten Folie. bild entsprechendes ausgezeichnetes Bild. Die in den
Die Anteile und Prozentwerte der nachfolgenden Beispielen I und V erzeugten Bilder haben eine Cyan-
Versuche beziehen sich auf das Gewicht, falls nicht färbung, die in den Beispielen Il und IV erzeugten
anders angegeben. Bilder sind gelb, und das Bild aus Beispiel III ist ma-
„ . . , , 30 gentafarben.
B e1spiel I b
5 Teile mikrokristallines Wachs mit einem Schmelz- Beispiele VI bis VIII
punkt von etwa 801C werden in 100 Teilen Petroleum- Das Verfahren aus Beispiel I wird in jedem dieser äther aufgelöst. Zu dieser Lösung werden 5 Teile fein Beispiele wiederholt mit dem Unterschied, daß an verteiltes, metallfreies Phthalocanin der X-Form hinzu- 35 Stelle des genannten Wachses folgende Stoffe verwengegeben. Die erhaltene Paste wird dann zusammen mit det werden: Im Beispiel VI ein mikrokristallines sauberen Porzellan kugel η in eine Kugelmühle einge- Wachs mit einer ASTM-D-127-Schmelztemperatur geben. Nach 3V2Stündigem Mahlen mit 70 U/Min. von 89°C, im Beispiel VII ein Paraffinwachs mit werden 20 Teile Kerosinfraktion hinzugegeben. Diese einer Schmelztemperatur von 67°C (ASTM-D-87) Paste wird dann auf eine 0,05 mm starke Polyäthylen- 40 und im Beispiel VIII ein Polyäthylen mit geringem terephthalatfolie als Schichtträger mit einem Auf- Molekulargewicht von etwa 3700, einer nach Ringstreichstab Nr. 36 aufgetragen, so daß eine Schicht- und Kugelanalyse ermittelten Erweichungstemperatur stärke von 7,5 Mikron nach Trocknung vorliegt. Eine von 92°C, einer Säurezah! von 0,05 und einer Dichte Mischung von 2,5 Teilen Eisocan (technische Form, von 0,8W bei 25°C. Jedes dieser Bindemittel ermöglicht eine Mischung vorwiegend geradkettiger Kohlenwas- 45 gute Bilder, die dem Origninalbild entsprechen. Bei serstoffe mit durchschnittlich 20 Kohlenstoffatomen dem Bild aus Beispiel VII ist eine Hintergrundzeichim Molekül) und 7,5 Teile eines Petroleumwachses nung in Form eines Blauschleiers zu erkennen, die werden in 100 Teilen Kerosinfraktion suspendiert und wahrscheinlich verursacht wird durch die relativ geauf eine 0,05 mm starke Polyäthylenterephthalatfolie ringe Schmelztemperatur des Paraffinwachses,
als Bildempfangsschicht aufgetragen. Hierzu wird 50 .
ein Aufstreichstab Nr. 12 verwendet, wodurch sich eine Beispiele IX bis XIl
Überzugsstärke von 2,5 Mikron ergiot. Die beschich- Das Verfahren aus Beispiel I wird wiederholt mit tete Oberfläche der Bildempfangsschicht wird dann in dem Unterschied, daß in jedem dieser Beispiele die flächenhafte Berührung mit der das Phthalocyanin thermoplastische Schicht durch andere Stoffe ersetzt enthaltenden Schicht auf dem Schicht .rager gebracht. 55 wird.
Diese Seite der erhaltenen mehrschichtigen Anord- Im Beispiel IX besteht die Schicht aus gleichen nung wird dann gegen eine auf einer Glasplatte vor- Teilen von Docosan und eines Petroleumwachses., gesehene Zinnoxidschicht gelegt. Die Erdklemme einer Diese Schicht wird direkt auf die Schicht aus Phthalo-Gleichspannungsquelle von 10 000 Volt wird dann cyanin und mikrokristallinem Wachs aufgebracht, über einen Widerstand von 5500 Megohm mit der Zinn- 60 und eine mit einer Zinnoxidschicht versehene Glasoxidschicht verbunden, und die negative Klemme wird platte wird auf sie aufgelegt. Die erhaltene mehran die schwarze, undurchsichtige Elektrode ange- schichtige Anordnung wird dann wie im Beispiel I schlossen. Bei angeschalteter Spannung wird mit einer belichtet, wodurch sie ein gutes, dem Originalbild entweißen Glühlampe ein Bild durch die Glasplatte auf sprechendes Bild ergibt.
die Teilchenschicht projiziert. Die Beleuchtungs 65 Im Beispiel X wird Heptacosan in cechnischer Form
stärke beträgt für 2 Sekunden 21,52 Lux. Gleichzeitig als Überzug aus einer Lösung in Äthanol auf die
mit der Belichtung wird eine an die Zinnoxidschicht Bildempfangsschicht bis zu einer trockenen Stärke von
angeschlossene Wechselspannungsquelle von 15 Volt 2 Mikron aufgebracht. Die erhaltene mehrschichtige
Anordnung wird auf 63 0C während der Bilderzeugung erhitzt. Es ergibt sich ein ausgezeichnetes Bild.
Im Beispiel XI wird el.e Mischung von 4 Teilen chlorierten Polyphenols und 6 Teilen Paraffinwachs als Überzug auf die Bildempfangsschicht wie im Beispiel I aufgebracht. Die mehrschichtige Anordnung wird auf 71° C während der Bilderzeugung erhitzt. Es ergibt sich ein gutes, dem Originalbild entsprechendes Bild.
Beispiel XII
Das Verfahren aus Beispiel I wird wiederholt mit dem Unterschied, daß an Stelle der angegebenen die folgende Teilchenschicht verwendet wird.
Diese Schicht wird folgendermaßen hergestellt: 8 Teile 2,5-Bis-(p-Aminophenyl)-l,3,4-oxadiazol und
Id
11 Teile eines Polymethylmethacrylats geringen Molekulargewichtes werden in 70 Teilen Methyläthylketon aufgelöst. Zu dieser Lösung werden 0,25 Teile [9 (O - Carboxypbenyl) - 6 - (diäthylamino) - 3 - xanthen-3-xyliden]-diäthylchlorid hinzugefügt. Diese Lösung wird dann auf einen 0,05 mm starke Polyäthelenterephthalatfolie als Schicht aufgebracht und teilweise getrocknet. Vor der vollständigen Trocknung wird sie in ein Methanolbad getaucht, welches die Lösung
ίο verdünnt. Dadurch werden die Feststoffe in einem kohäsivschwachen Zustand ausgefällt, in dem die Einzeltrilchen agglomeriert sind. Die so gebildete Anordnug wird bei 50°C getrocknet und gemäß dem Verfahren aus Beispiel I verwendet. Ein Bild guter Qualität, jedoch mit geringerer Auflösung als das aus Beispiel I, ist das Ergebnis.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

gierten, bei Einwirkung eines elektrischen Feldes Patentansprüche: und/oder von Strahlung physikalisch oder chemisch sich ändernden Teilchen, einer Bildempfangsschicht
1. Elektrofraktophotographisches Aufzeich- und gegebenenfalls einem zweiten Schichtträger, von nungsmaterial mit einem ersten Schichtträger, 5 dem wenigstens der erste Schichtträger oder der zweite einer Schicht aus in einem Bindemittel disper- Schichtträger und die Bildempfangsschicht transparent gierten, bei Einwirkung eines elektrischen Feldes ist, und ein elektrofraktographisches Verfahren, bei und/oder von Strahlung physikalisch oder chemisch dem ein Aufzeichnungsmaterial mit einem ersten sich ändernden Teilchen, einer Bildempfangs- Schichtträger, einer Schicht aus in einem Bindemittel schicht und gegebenenfalls einem zweiten Schicht- io dispergierten, bei Einwirkung eines elektrischen Feldes träger, von dem wenigstens der erste Schichtträger und/oder von Strahlung physikalisch oder chemisch oder der zweite Schichtträger und die Bildemp- sich ändernden Teilchen, einer Bildempfangsschicht fangsschicht transparent ist, dadurch ge- und gegebenenfalls einem zweiten Schichtträger, von kennzeichnet, daß es zwischen der Teilchen- dem wenigstens der erste Schichtträger oder der zweite schicht und der Bildempfangsschicht eine thermo- 15 Schichtträger und die Bildempfangsschicht transparent plastische Schicht enthält, die einen niedrigeren ist, bildmäßig belichtet, gleichzeitig einem elektrischen Erweichungsbereich als die Teilchenschicht hat. Feld ausgesetzt und gleichzeitig oder anschließend die
2. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, da- Bildempfangsschicht von der Teilchenschicht getrennt durch gekennzeichnet, daß die thermoplastische wird.
Schicht einen Kohlenwasserstoff mit 18 bis 30 Koh- 20 Es ist bereits ein Abbildungsverfahren bekannt,
lei!>luffatumeii in der Kette enthält. bei dem Teile eines kohäsiv schwachen, lichtempfind-
3. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, da- liehen Aufzeichnungsmaterials in bildmäßiger Verdurch gekennzeichnet, daß die Teilchenschicht teilung von einem Schichtträger auf eine Bildempfangsphotoleitfähige Teilchen enthält. schicht übertragen werden. Dieses Verfahren ist in der
4. Elektrofraktographisches Verfahren, bei dem 25 französischen Patentschrift 1 478 172 beschrieben, ein Aufzeichnungsmaterial mit einem ersten Allgemein ist es erforderlich, die lichtempfindliche Schichtträger, einer Schicht aus in einem Binde- Schicht durch Behandlung mit einem Quellmittel oder mittel dispergierten, bei Einwirkung eines elektri- einem teilweisen Lösungsmittel zu aktivieren. Der sehen Feldes und/oder von Strahlung physikalisch Aküvierungsschritt dient dazu, die Oberfläche des oder chemisch sich ändernden Teilchen, einer 30 Aufzeichnungsmaterials leicht klebend zu machen und Bildempfangsschicht und gegebenenfalls einem es struktureil zu erweichen, so daß es längs einer zweiten Schichtträger, von dem wenigstens der scharfen Linie, die das zu reproduzierende Bild beersle Schichtträger oder der zweite Schichtträger stimmt, leichter gebrochen werden kann. Ist das Auf- und die Bildempfangsschicht transparent ist, bild- zeicnungsmaterial aktiviert, so wird eine Bildempfangsmäßig belichtet, gleichzeitig einem elektrischen 35 schicht auf seine Oberfläche aufgelegt. Es wird an die-FeId ausgesetzt und gleichzeitig oder anschließend ser mehrschichtigen Anordnung ein elektrisches Feld die Bildempfangsschicht von der Teiichenschicht erzeugt und eine Belichtung mit einem Licht-Schattengetrennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Muster des zu reproduzierenden Bildes vorgenommen, Aufzeichnungsmaterial mit einer thermoplastischen Bei Trennung des Schichtträgers von der Bildemp-Schicht zwischen der Teilchenschicht und der 40 fangsschicht bricht das Aufzeichnungsmaterial längs Bildempfangsschicht, die einen niedrigeren Er- dcrdurchdie Begrenzungendes Licht-Schatten-Musters weichungsbereich als die Teilchenschicht hat, ver- bestimmten Linien, wobei es teilweise auf die Bildwendet wird und daß die thermoplastische Schicht empfangsschicht übergeht, während der restliche Teil vor der Belichtung auf eine über dem. Erweichungs- auf dem Schichtträger verbleibt. Auf diese Weise bereich der thermoplastischen Schicht und unter 45 bildet sich ein Positivbild auf der einen, ein Negativdem Erweichungsbereich der Teilchenschicht lie- bild auf der anderen Unterlage. Dieses Abbildungsvergende Temperatur erwärmt wird. fahren ermöglicht die Erzeugung von Bildern hohen
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekenn- Kontrastes und guter Qualität. Der Aktivierungsschritt zeichnet, daß eine thermoplastische Schicht mit des Aufzeichnungsmaterials mit einem Quellmittel einem Kohlenwasserstoff mit 18 bis 30 Kohlen- 50 oder Lösungsmittel macht das Verfahren jedoch unstoffatomen in der Kette verwendet wird. erwünscht kompliziert. Es wäre daher günstig, das
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekenn- Aufzeichnungsmaterial mit der bereits aufgelegten zeichnet, daß eine Teilchenschicht mit photoleit- Bildempfangsschicht vertreiben und lagern zu können, fälligen Teilchen verwendet wird. so daß eine Bilderzeugung ohne vorherige Trennung
7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekenn- 55 und Auftragen eines Lösungsmittels auf das Aufzeichzeichnet, daß die Trennung der Bildempfangs- nungsmaterial sowie erneutes Auflegen der Bildempschicht von der thermoplastischen Schicht anschlie- fangsschicht möglich wäre. Soll eine derartige Anordßend an die bildmäßige Belichtung erfolgt und niing im Handel vertrieben werden, so ist der Eindabei das elektrische Feld aufrechterhalten wird. schluß einer Flüssigkeit unerwünscht. Dämpfe eines
8. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekenn- 60 flüchtigen Lösungsmittels können auch für die Anzeichnet, daß ein elektrisches Feld mit einer Feld- wendung hinderlich sein. Ferner ist eine gleichmäßige stärke von 39 900 bis 78 600 V/mm verwendet Eingabe der Aktivierungsflüssigkeit schwierig,
wird. Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin.
ein Aufzeichnungsmaterial zu schaffen, das die Er-
65 zeugung von Bildern mit hohem Kontrast auf trocke-
Die Erfindung betrifft ein elektrofraktophotographi- nem Wege ermöglicht. Ferner soll ein Verfahren zur
ches Aufzeichnungsmaterial mit einem ersten Schicht- Anwendung dieses Aufzeichnungsmaterials angegeben
rager, einer Schicht aus in einem Bindemittel disper- werden, das die gleichzeitige Erzeugung eines Positiv-
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