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DE2063324A1 - - Google Patents

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Publication number
DE2063324A1
DE2063324A1 DE19702063324 DE2063324A DE2063324A1 DE 2063324 A1 DE2063324 A1 DE 2063324A1 DE 19702063324 DE19702063324 DE 19702063324 DE 2063324 A DE2063324 A DE 2063324A DE 2063324 A1 DE2063324 A1 DE 2063324A1
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DE
Germany
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image
recording medium
receiving surface
sheet
conductive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702063324
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Xerox Corp filed Critical Xerox Corp
Publication of DE2063324A1 publication Critical patent/DE2063324A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
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    • G03G13/14Transferring a pattern to a second base
    • G03G13/18Transferring a pattern to a second base of a charge pattern
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G17/00Electrographic processes using patterns other than charge patterns, e.g. an electric conductivity pattern; Processes involving a migration, e.g. photoelectrophoresis, photoelectrosolography; Processes involving a selective transfer, e.g. electrophoto-adhesive processes; Apparatus essentially involving a single such process
    • G03G17/04Electrographic processes using patterns other than charge patterns, e.g. an electric conductivity pattern; Processes involving a migration, e.g. photoelectrophoresis, photoelectrosolography; Processes involving a selective transfer, e.g. electrophoto-adhesive processes; Apparatus essentially involving a single such process using photoelectrophoresis

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  • Electrophotography Using Other Than Carlson'S Method (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. F. Veickmann,
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipx.-Phys. Dr.K. Fincke D1PL.-ING. F. A.Weickmänn, Dipl.-Chem. B. Hüber
S MÜNCHEN 86, DEN
XEROX COEPORATIOH", postfach 860820
Xerox Square, möhlstrasse 22, rufnummer 4g S9 21/22
Rochester, N.Y.T4605/USA <9S392i/22>
Bildübertragungsverfahren
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Übertragung eines ablösbaren insbesondere dielektrischen Bildes von einem . isolierenden Aufzeichnungsträger auf eine nicht leitfähige Empfangsfläche.
Es sind bereits verschiedene Abbildungsverfahren bekannt, bei denen ein dünner Materialfilm auf eine Aufzeichnungsfläche aufgebracht wird, um auf dieser einen bildmäßig verteilten Kontrast zu erzeugen. Im Hinblick auf die bei der Erzeugung solcher Bilder durchgeführt en Verfahrensschritte ist die Aufzeichnungsfläche, auf der das Bild erzeugt wird, in einigen Fällen nicht sehr dauerhaft, vorteilhaft nutzbar oder anderweitig günstig ausgebildet.
Ein durch die britische Patentschrift Ϊ I50 $81 bekanntes Abbildungsverfahren arbeitet mit einer mehrschichtigen Struktur, die einen dünnen Film aus einem isolierenden oder halbleitenden Material aufweist. Bei diesem Abbildungsverfahren wird eine Bilderzeugungsschicht durch Aufbringen einer Schicht eines elektrisch lichtempfindlichen Bilderzeugungsmaterials auf eine Unterlage gebildet. Diese Bilderzeugungsschicht enthält in einer Ausführungsform einen lichtempfind-
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lichen Stoff, beispielsweise metallfreies Phthalocyanin Ψ dispergiert in einem kohäsiv-weichen isolierenden oder dielektrischen Bindemittel. Die so beschichtete unterlage wird auch als Spenderfläche bezeichnet. Falls erforderlich, kann die Bilderzeugungsschicht kohäsiv-weich gemacht werden. Der Verfahrensschritt der Erweichung der Bildstoffschicht wird als Aktivierung bezeichnet und erfolgt in den meisten Fällen durch Einwirkung eines Quellmittels, Lösungsmittels oder teilweisen Lösungsmittels für die Bilderzeugungsschicht oder durch Erhitzung der Schicht. Eine Empfangsflache wird auf die Oberfläche der Bilderzeugungsschicht aufgelegt und ein elektrisches Feld an der Bildstoffschicht erzeugt, während eine Bestrahlung mit einem Lieht-Schattenr-Muster entsprechend dem zu reproduzierenden Bild erfolgt. Bei Trennung des Spenderblattes von dem Empfangsblatt bricht die Bildstoffschicht längs den durch das Licht-Schatten-Muster der Bestrahlung bestimmten Linien. Ein Teil der Bildstoff schicht wird auf eines der Blätter übertragen, während der restliche Teil auf dem anderen Blatt verbleibt, so daß ein Positivbild, d.h. ein Duplikat des Originals, auf dem einen Blatt erzeugt wird, während auf dem anderen ein Negativbild erzeugt wird«
In vielen Fällen werden in einer Einrichtung, die nach dem Mehrschichtverfahren arbeitet, ein Spenderblatt und ein Empfangsblatt verwendet, die für den beabsichtigten Gebrauch des erzeugten Bildes nicht gut geeignet sind. Eine Übertragung der Bilder von einer Unterlage auf eine andere ohne Verlust an Bildqualität war bisher ijedoeh schwierig und erforderte kostspielige und komplizierte Vorrichtungen.
Ein weiteres Beispiel bekannter Bilderzeugtingen, bei denen die Übertragung des Bildmaterials von einer Fläche auf die andere durchgeführt wird, ist die Elektrofotografie* Bei den meisten elektrofotografischen Verfahren wird ein durch einen Toner erzeugtes Bild von einer dielektrischen Auf-
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Zeichnungsfläche, die ein elektrostatisches Bild enthält, auf eine Empfangsfläche übertragen, die eine nutzbare Kopie bildet. Die zur Durchführung dieser Bildübertragung erforderliche Vorrichtung ist gleichfalls kompliziert aufgebaut.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Bildübertragung von einer Unterlage auf eine andere zu schaffen, das die vorstehend genannten Nachteile vermeidet und mit möglichst einfachen Vorrichtungen arbeitet, wobei die Bildqualität nicht verringert werden soll.
Ein Verfahren der eingangs genannten Art ist zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß die Oberfläche des Bildes und des Aufzeichnungsträgers auf eine Bildübertragungsspannung aufgeladen wird, daß das Bild mit der Empfangsfläche in Berührung gebracht wird, daß zwischen den freiliegenden Seiten der Aufzeichnungsfläche und der Empfangsfläche eine elektrisch leitfähige Verbindung gebildet wird, wodurch die freiliegenden Seiten auf dasselbe Potential gebracht werden, und daß die Empfangsflache von der Aufzeichnungsfläche bei diesem Potential getrennt wird.
Die erfindungsgemäße Bildübertragung erfolgt also durch Aufladung der Bildoberfläche und der Bildträgerfläche. Das so geladene Bild wird dann mit der nicht leitfähigen Empfangsfläche in Berührung gebracht, wodurch sich eine Bildübertragungsanordnung ergibt. Eine leitfähige Verbindung wird dann zwischen den Außenflächen der Aufzeichnungsfläche und der Empfangsfläche hergestellt. Dies erfolgt normalerweise durch Berührung der freien Oberflächen mit leitfähigen Platten, die über einen Draht miteinander verbunden sind. Durch diese Verbindung werden beide Flächen auf ein und dasselbe Potential gebracht, und das ablösbare Bild wird auf die Empfangsfläche übertragen. Bei Trennung der Bildübertragungs-
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anordnung ergibt sich ein Bild hoher Qualität auf der Empfangsfläche. Unter "Bild" sollen auch Teile von Bildern und abgegrenzte oder künstliche Muster eines dielektrischen Materials auf einer Unterlage verstanden werden.
Gemäß der Erfindung wird das Bild elektrisch aufgeladen und diese Ladung durch das Bilderzeugungsmaterial gehalten, bis die Bildübertragung durchgeführt ist. Auf diese Weise ist das erfindungsgemäße Verfahren insbesondere zur Übertragung solcher Bilder geeignet, bei denen das Bilderzeugungsmaterial elektrisch isolierend ist, so daß eine elektrische Ladung für zumindest kurze Zeit gehalten wird. Die verschiedensten isolierenden Stoffe können beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendet werden. Solche Stoffe sind beispielsweise Polyäthylen, Polypropylen, Polyamide, Polymethacrylate, Polyacrylate, Polyvinylchloride, Polyvinylacetate, Polystyrol, Polythioloxane, Chlorkautschuk, Polyacrylnitril, Epoxyharze, Phenolharze, Kohlenwasserstoffharze und andere natürliche Harze wie z.B. Kolophoniumderivate sowie Mischungen und Copolymere dieser Stoffe. Insbesondere für das erfindungsgemäße Verfahren geeignete Bilder sind solche, die Isolierstoffe enthalten, welche eine Ladung halten und ablösbar sind bzw. gemacht werden können. Solche Stoffe sind mikrokristalline Wachse wie Sunoco 1290, Sunoco 5825, Sunoco 985, alle erhältlich von der Sun Oil Company; Paraflint RG, erhältlich von der Moore and Munger Company; Paraffinwachse wie Sunoco 5512, Sunoco 3425, erhältlich von der Sun Oil Company; Sohio Parowax, erhältlich von dsr Standard Oil Company of Ohio, Wachse aus hydrierten ölen v/ie Capitol City 1380, erhältlich von Capitol City Products Company, Columbus, Ohio; Caster Wax L-2790, erhältlich von der Baker Caster Oil Company; Vitikote L-340, erhältlich von Duro Commodities; Polyäthylene wie Polyethylene DYJT, Polyethylene DYLT, Polyethylene DYDT, alle erhältlich von der Union Carbide Corp.; Marlex TR 822, Marlex 1478, erhältlich von der Phillips Petroleum Company; Epolene C-13, Epolene 0-10,
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erhältlich von der Eastman Chemical Products Company; Polyethylene AC8, Polyethylene AC612,-Polyethylene AC324, erhältlich von Allied Chemicals; modifizierte Styrole wie Piccotex 75, Piccotex 100, Piccotex 120, erhältlich von Pennsylvania Industrial Chemical; Vinylacetat-A'thylen-Copolymere wie Elvax Resin 210, Elvax Resin 420, erhältlich von E.I. DuPont de Nemours & Co., Inc., Vistanex MH, Vistanex L-80, erhältlich von Enjay Chemical Company; Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere wie Vinylite VYL]?, erhältlich von der Union Carbide Corp.; Styrol-Vinyltoluol-
Copolymere; Polypropylene und Mischungen dieser Stoffe. |
Kürzlich wurde ein fotoelektrophoretisch.es Abbildungsverfahren entwickelt, bei dem elektrisch lichtempfindliche Pigmentstoffe zur Erzeugung von Bildern unter dem Einfluß von Licht in einem elektrischen Feld erzeugt werden. Die nach diesem Verfahren hergestellten Bilder bestehen aus Teilchen elektrisch lichtempfindlicher Stoffe, die eine elektrische Ladung halten können. Ein solches Verfahren ist beispielsweise durch die US-Patentschrift 3 384 565 bekannt, die nach ihm erzeugten Bilder können durch das erfindungsgemäße Verfahren übertragen werden.
Die zur Bilderzeugung nach dem Mehrschichtverfahren verwendeten Stoffe sind ausführlicher in der britischen Patentschrift 1 150 381 beschrieben. Beide der oben genannten Bilderzeugungsverfahren verwenden elektrisch lichtempfindliche Stoffe, die auch isolierend sind und daher eine elektrische Ladung halten können. Bilder, die nach diesem Verfahren hergestellt sind, können von einem Aufzeichnungsträger auf ein Empfangsblatt übertragen werden, wenn das erfindungsgemäße Verfahren angewendet wird. Andererseits können isolierende Bilderzeugungsstoffe, die keine elektrisch lichtempfindlichen Stoffe enthalten, gleichfalls gemäß der
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Erfindung übertragen werden.
Die Oberfläche des isolierenden Bilderzeugungsmaterials und die Trägerfläche des Aufzeichnungsträgers werden elektrisch auf eine für die Bildübertragung erforderliche Spannung aufgeladen. Die Ladungsmenge hängt teilweise von der Dielektrizitätskonstante, der Ladungspolarität und der Dicke des Bilderzeugungsmaterials ab. Ferner ändert sie sich mit der Di- , elektrizitätskonstante und der Dicke der Bildträgerschicht und der Empfangsfläche. Wird ein Material mit extrem hoher Dielektrizitätskonstante verwendet, so sind geringere Spannungen beispielsweise von ca. 200 bis ca. 400 Volt möglich. Werden andererseits Stoffe mit sehr geringer Dielektrizitätskonstante verwendet, so werden höhere Spannungen erforderlich, bis zu einem Wert, der jedoch unter der elektrischen Durchbruchsspannung des Aufzeichnungsträgers liegt.
Im allgemeinen wird eine Bildübertragungsspannung an das Bilderzeugungsmaterial und die Aufzeichnungsfläche angeschaltet. Diese Spannung hat einen Minimalwert, der für verschiedene Stoffe unterschiedlich und zur Bildübertragung erforderlich ist.
Im allgemeinen berechnet sich die Bildubertragungsspannung nach der folgenden Formel:
VL
Vr eine für das Bilderzeugungsmaterial konstante Spannung, IL. die Dielektrizitätskonstante des Bilderzeugungsmaterials, Kj die Dielektrizitätskonstante der Aufzeichnungsfläche, K die Dielektrizitätskonstante der Empfangsflache, IK die Sicke der Aufzeichnungsfläche,
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D die Dicke der,Empfangsfläche und
D-r die Dicke des Bilderzeugungsmaterials ist. Haben die Aufzeichnungsfläche und die Empfangsfläche jeweils eine Dicke von 0,025 mm und gleiche Dielektrizitätskonstanten von 3,25, und hat das Bilderzeugungsmaterial die Dielektrizitätskonstante 5 und eine Dicke von 0,005 mm, so beträgt die berechnete Bildübertragungsspannung 4000 Volt, wobei die Spannungskonstante für das Bilderzeugungsmaterial 240 Volt ist.
Ist das Bild von der Aufzeichnungsfläche nicht ablösbar, so λ wird vorteilhaft ein Aktivierungsschritt in das erfindungsgemäße Verfahren eingefügt. Die Aktivierung kann auf verschiedenste Weise erfolgen, beispielsweise durch Erwärmung der Bilderzeugungsschicht und damit verbundene Verringerung der Adhäsion oder durch Aufbringen einer Substanz auf die Oberfläche des Bilderzeugungsmaterials oder durch Einlagerung einer Substanz in das Bilderzeugungsmaterial, die die Haftkraft des Bilderzeugungsmaterials an der Aufzeichnungsfläche verringert. Die Substanz wird als "Aktivierungsmittel" bezeichnet. Vorzugsweise soll das Aktivierungsmittel einen hohen spezifischen Widerstand haben, um einen elektrischen Überschlag in der Bildübertragungsanordnung zu vermeiden. Daher ist es im allgemeinen günstig, handelsübliche Akti- f vierungsmittel zu reinigen, wodurch Verunreinigungen entfernt werden, die eine höhere Leitfähigkeit erzeugen· Dies kann durch Leitung der Flüssigkeiten durch eine Tonfilterkolonne hindurch oder durch Anwendung anderer geeigneter Reinigungsverfahren erreicht werden. Allgemein gesprochen, soll das Aktivierungsmittel aus federn geeigneten Material bestehen, das die vorgenannten Eigenschaften hat. Unter einem Aktivierungsmittel sollen im folgenden nicht nur solche Stoffe verstanden werden, die üblicherweise als Lösungsmittel bezeichnet werden, sondern auch solche, die teilweise Lösungs-
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mittel, Quellmittel oder Erweichungsmittel für das Bilderzeugungsmaterial sind. Das Aktivierungsmittel kann an jedem geeigneten Punkt innerhalb des Verfahrens vor der !Trennung der Schichtenanordnung aufgebracht"werden. .._■__—-■■
Allgemein ist es günstig, wenn das Aktivierungsmittel einen relativ niedrigen Siedepunkt hat, so daß eine Fixierung des Bildgs—aujt-dgr„Impfangsfläche durch Verdunstung des Aktivierungsmittels erreicht wird. Die Fixieruüg~ues BiI-__._,__ des soll möglichst schnell bei höchstens geringfügiger Erwärmung erfolgen. Die Erfindung ist jedoch selbstverständlich nicht auf solche relativ flüchtigen Aktivierungsmittel beschränkt. Es könnes-^iuchAktivierungsmittel mit sehr hohem Siedepunkt verwendet werden, beispielsweise Siliconöle wie Dimethylpolysiloxane und Tangkettige aJL±=~~~">-"~~ phatische Kohlenwasserstofföle mit sehr hohem Siedepunkt, die normalerweise als Transformatorenöle verwendet werden, beispi^l·swe4se_.Jίemco-0-TransfoΓmatoröl, erhältlich von der Westinghouse Electric Company. Auch solche Stoffe könnenr~ beim erfindungsgemäßen^ Verfahren erfolgreich angewendet werden. Obwohl diese weniger"vei4u&s^dS|iH3iIM mittel nicht durch Verdunstung entfernt werden, kann eine Bildfixierung erreicht werden, indem das Bild mit einem absorbierenden Blatt, beispielsweise mit Papier, berührt wird, wodurch die Aktivierungsflüssigkeit abgesogen wird. Es kann also jedes geeignete verdunstungsfähige oder nicht verdunstungsfähige Aktivierungsmittel angewendet werden. Typische Aktivierungsmittel sind Sohio Odorless Solvent 34-4-0, ein aliphatischer (Kerosin) Kohlenwasserstoff anteil, erhältlich von der Standard Oil Company of Ohio, Tetrachlorkohlenstoff, Petroleumäther, Preon 214 (Tetrafluortetrachlorpropan), andere halogenierte Kohlenwasserstoffe, Perchloräthylen, Trichlormonofluormethan, Trichlortrifluoräthan, Trichlortrifluormethan, Ither wie Diethylether,
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Diisopropyläther, Dioxan, Tetrahydrofuran, Ithylenglycolmonoäthyläther, aromatische und aliphatische Kohlenwasserstoffe wie Benzol, Toluol, Xylol, Hexan, Zyclohexan, Benzin, -Sehwerjbenzin und Petroleum, pflanzliche Öle wie Kokosöl, Babussuöl,- Palmöl, Olivenöl, Rizinusöl, Erdnußöl und Klauenfett, Decan, Dodecan und Mischungen dieser Stoffe. Sohio Odorless Solvent 32W-O wird wegen seiner Geruchlosigkeit, da es nicht giftig ist und einen_relativjiohen, Enijzündungspunkt hat,,vorzugsweise verwendet.
Der für das erfindungsgemäße Verfahren geeignete Aufzeich- I nungsträger soll eine elektrische Ladung für zumindest eine kurze Zeit halten und wird-deshalb als isolierend bezeichnet. Stoffe, die als Aufzeichnungsträger geeignet sind, haben =eiaejä==größeren elektrischen Widerstand und sind daher elektrische Isolatoren. Typische Isolierstoffe haben einen
14· spezifischen Widerstand über ca. 10 Ohm cm bei normalen Temperaturen. Typische Beispiele solcher Stoffe sind Polyäthylen, Polypropylen, Polyäthylenterephthalat, Zelluloseacetat, Papier, mit Plastik beschichtetes Papier wie mit Polyäthylen Jibjjrjj^jejjjy^JE&pj^^= Vinyl chiorid-Vinylidenchlorid-Copolymere und Mischungen dieser Stoffe. Mylar (ein durch Kondensationsreaktion zwischen Äthylenglycol und Terephthal- { säure gebildeter Polyester, erhältlich von E.I. DuPont de Nemours & Co., Inc.) wird wegen seiner Dauerhaftigkeit und ausgezeichneten Isolationseigenschaften vorzugsweise verwendet.
Für die Empfangsfläche kann beim erfindungsgemäßen Verfahren ,jedes geeignete elektrisch nichtleitende Material verwendet werden. Als "nicht leitfähig" werden solche Materialien bezeichnet, die einen spezifischen Widerstand von über 10 Ohm cm bei normalen Temperaturen haben. Typische nicht leitfähige Stoffe sind die vorstehend für den Aufzeichnungsträger genannten und zusätzlich mit Metallen imprägnierte
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Kunststoffe wie Stabilenfilm, erhältlich von Keuffel und Esser. Wie bereits ausgeführt, werden die Außenflächen einer aus Aufzeichnungsträger, Bilderzeugungsmaterial und Empfangsfläche gebildeten Bilderzeugungsanordnung auf dasselbe Potential gebracht. Eine übliche Möglichkeit für einen solchen Ausgleich besteht darin, den Aufzeichnungsträger mit einer elektrisch leitfähigen Schicht zu hinterlegen und diese leitfähige Schicht mit einer ähnlichen leitfähigen Schicht hinter der Aufzeichnungsfläche zu verbinden. Diese Bildübertragungsanordnung wird dann getrennt, während die beiden ■ leitfähigen Schichten elektrisch miteinander verbunden sind, oder die Anordnung kann nach Entfernung der leitfähigen Schichten getrennt werden.
Statische Ladungen können auf dielektrische Schichten in bekannter Weise beispielsweise durch Berühren des Bildes und des Aufzeichnungsträgers mit einer elektrisch geladenen Elektrode aufgebracht werden. Ferner kann die Schicht mit einer Korona-Entladungsvorrichtung beispielsweise der in den US-Patentschriften 2 588 699, 2 777 957, 2 885 556 genannten Art geladen v/erden. Auch können leitfähige Rollen gemäß der US-Patentschrift 2 980 837J- oder Reibungsvorrichtungen gemäß der US-Patentschrift 2 297 691 oder andere geeignete Anordnungen angewendet werden.
Die verwendeten leitfähigen Schichten können aus jedem geeigneten leitfähigen Material bestehen und flexibel oder starr ausgeführt sein. (Typische leitfähige Stoffe sind Metalle wie Aluminium, Messing, Stahl, Kupfer, Nickel, Zink usw. Ferner können metallische Überzüge auf Kunststoffunterlagen, durch Einschluß eines geeigneten Materials leitfähig gemachtes Gummi und ähnliche Stoffe verwendet werden» Leifcfähiges Gummi wird vorzugsweise wegen seiner Flexibilität verwendet. Transparente leitfähige Elektroden, beispielsweise
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mit Zinnoxid überzogenes Glas, können verwendet werden, sind jedoch nicht unbedingt erforderlich, da die erfindungsgemäße Bildübertragung kein Licht benötigt. Wird ein fotoleitfähiges Material verwendet, so kann die elektrische Ladung durch Lichteinwirkung abgeleitet werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1a eine vergrößerte Schnittdarstellung einer Bildübertragungsanordnung vor dem Potentialausgleich zwischen den freien Oberflächen und
Fig. 1b eine Schnittdarstellung der Bildübertragungsanordnung nach dem Potentialausgleich zwischen den freien Oberflächen, wodurch sich die Bildübertragung ergibt.
Die Fig. 1 a und 1 b zeigen vergrößerte Darstellungen des erfindungsgemäßen Verfahrens, in der tatsächlichen Ausführung haben die einzelnen Elemente Berührung miteinander, und zwar in der in den Fig. 1 a und 1 b gezeigten Reihenfolge.
In Fig. 1 a ist ein ablösbares Bilderzeugungsmaterial 2 zwischen einem elektrisch isolierenden Aufzeichnungsträger 4- und einer elektrisch nicht leitfähigen Empfangsfläche 6 angeordnet. Diese Anordnung befindet sich zwischen leitfähigen Schichten 8 und 10. Bevor das Bilderzeugungsmaterial 2 und der Aufzeichnungsträger 4 in die Anordnung eingesetzt werden, werden sie elektrisch positiv gegenüber der oberen Fläche des Aufzeichnungsträgers 4- aufgeladen, die negativ aufgeladen ist. In Fig. 1 b ist gezeigt, wie im Falle einer gewünschten Bildübertragung eine elektrische Verbindung zwischen der leitfähigen Schicht 8 und der leitfähigen Schicht 10 mit einer Leitung 12 über einen Schalter 14 hergestellt wird. Fig. 1 b zeigt das Bilderzeugungsmaterial 2anhaftend an der Empfangsfläche 6, so daß der Aufzeichnungsträger 4· vom
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Bilderzeugungsmaterial befreit ist.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren speziellen Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Sie stellen einige vorzugsweise Ausführungsformen der Erfindung dar. Anteile und Prozentwerte beziehen sich auf das Gewicht, falls nicht anders angegeben.
BEISPIELE I BIS IV
Zunächst werden Bilder aus einem dielektrischen Material hergestellt, das eine elektrische Ladung halten kann. Diese Bilderzeugung wird folgendermaßen durchgeführt: Ein handelsübliches, metallfreies Phthalocyanin wird zunächst durch Auslaugen in Aceton zur Entfernung organischer Verunreinigungen gereinigt. Da diese Auslaugung die weniger empfindliche kristalline beta-Form ergibt, wird die X-Form nach dem in Beispiel I der US-Patentschrift 3 357 989 beschriebenen Verfahren hergestellt. Das so erhaltene X-Phthalocyanin wird auf folgende Weise zur Herstellung der Bilderzeugungsschicht verwendet: 5 g Sunoco 1290, ein mikrokristallines Wachs mit einem Schmelzpunkt von 81° C, werden in 100 ecm Reagens-Petroleumäther gelöst, der auf 50° 0 erhitzt ist. Dann werden sie durch Eintauchen des Behälters in kaltes Wasser abgeschreckt, wodurch kleine Wachskristalle entstehen. 5 g des gereinigten und gemahlenen Phthalocyanine werden dann der Wachspaste zusammen mit 0,3 1 sauberen Porzellankugeln beigegeben und in ein 0,6 1 großes Mahlgefäß eingefüllt. Diese Mischung wird dann bei Dunkelheit mit 70 U/min 3 1/2 Stunden lang gemahlen, und danach werden 20 ecm Sohio, Solvent 3440 beigegeben. Diese Paste wird dann bei gedämpftem grünem Licht auf eine 0,025 mm dicke Mylarfolie mit einem drahtgewickelten Aufstreichstab Nr. 12 aufgebracht, wodurch nach der Trocknung ein 2,5 Mikron dicker Überzug (Beispiel I) entsteht. Dieselbe Paste wird auf drei weitere Mylarfolien bis zu einer SchichtstSrke von 1,5 Mikron
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mit einem Aufstreichstab Nr. 8 (Beispiel II), von 5 Mikron mit einem Auf streichstab Nr. 24- (Beispiel III) und von 7,5 Mikron mit einem Aufstreichstab Nr. 26 (Beispiel IV) aufgebracht. Jeder der Überzüge wird dann auf ca. 60° C bei Dunkelheit zur Trocknung erhitzt. Dann werden die getrockneten Spenderflächen auf die Zinnoxidoberfläche von NESA-Glasplatten aufgebracht, wobei ihre Schichten der Zinnoxidschicht abgewandt sind. Ein Empfangsblatt aus 0,025 mm dickem Mylar wird dann auf die beschichtete Oberfläche eines jeden Spenders aufgelegt. Dann wird ein Blatt schwarzes, elektrisch leitfähiges Papier auf das Empfangsblatt aufgelegt, wodurch f die Bildübertragungsanordnung vollständig ist. Das Empfangsblatt wird dann angehoben, und die Phthalocyanin-Wachsschicht wird mit einem schnellen Strich mit einem breiten Kamelhaarpinsel aktiviert, der mit Sohio Odorless Solvent getränkt ist. Das Empfangsblatt wird dann wieder aufgelegt, und es wird eine Rolle langsam einmal über die geschlossene Anordnung geführt, wobei zur Entfernung überschüssigen Aktivierungsmittels ein leichter Druck ausgeübt wird. Die positive Klemme einer 8000 Volt-Gleichspannungsquelle wird dann mit dem NESA-Überzug über einen 5500 Megohm-Widerstand verbunden, während die negative Klemme an die schwarze, undurchsichtige Elektrode angeschaltet und geerdet wird. Bei angeschalteter λ Spannung wird ein mit einer weißen Glühlampe erzeugtes Lichtbild aufwärts durch das NESA-Glas hindurch projiziert, wozu eine Wollensak-Vergrößerungsoptik 90 mm/f 4,5 bei ca. 27 Lux und einer Belichtungszeit von 0,1 Sekunde verwendet wird, wodurch sich eine Gesamtlichtenergie von 2,7 Luxsec ergibt. Nach der Belichtung wird das Empfangsblatt von der Anordnung abgelöst, wobei die Spannungsquelle noch angeschaltet bleibt. Die noch vorhandene geringe Menge des Aktivierungsmittels verdunstet innerhalb ca. 1 Sekunde nach (Trennung der Blätter, wonach sich zwei ausgezeichnete Bilder ergeben. Auf dem Spenderblatt ist ein Duplikat des Originals, auf dem Empfangsblatt dessen Umkehrung vorhanden.
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Jedes der nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren auf der Mylarfolie als Aufzeichnungsträger erhaltene Bild wird unmittelbar nach seiner Erzeugung auf eine G,025 mm starke Mylarfolie aufgebracht. Diese befindet sich auf einem Aluminiumblech, ein zweites Aluminiumblech wird auf den Aufzeichnungsträger aufgelegt. Dann wird ein kurzes Stück Kupferdraht mit Federklemmen an jedem Aluminiumblech befestigt. Unmittelbar danach werden der Aufzeichnungsträger und das Empfangsblatt von Hand getrennt. Jedes der in vorstehend beschriebener Weise erzeugten vier Bilder ist dann insgesamt auf das Mylar-Empfangs- || blatt übertragen, wobei der Mylar-Aufzeichnungsträger frei von Bildmaterial geworden ist. Die Bilder auf den Mylar-Empfangsblättern werden durch leichte Erwärmung des Bilderzeugungsmaterials zur Entfernung überschüssigen Aktivierungsmittels fixiert« Alle auf diese Weise übertragenen Bilder haben die Dichte und die Auflösung des auf dem Mylar-Aufzeichnungstrager erzeugten Anfangsbildes.
Beispiel V
Zunächst wird ein Bild nach einem fotoelektrophoretischen Mehrfarbenverfahren der in der US-Patentschrift 3 384 565 beschriebenen Art erzeugt, wozu 8 Gew.-# einer Bildstoffb suspension mit gleichen Anteilen der folgenden Pigmentstoffe hergestellt werden: Watchung Red B, ein Bariumsalz von 1-(4'-Methyl-51-chlorazobenzol-2·-sulphonsäure)-2-hydroxy-3-naphthensäure O.I.Nr. 15865; Monolite Fast Blue GS, die alpha-Form metallfreien Phthalocyanine, C.I.Nr. 74-100 und 1~Gyan-2,3-phthaloyl-7i8-benzpyrrocolin, erhalten nach Synthese entsprechend dem ersten Verfahren auf Seite 1215 ■ im Journal of the American Chemical Society vom 5. März 1957. Der Aufsatz hat den Titel "Reactions of Naphthoquinones with Malonic Ester and its Analogs III 1-substituted Phthaloyl and Phthaloyl Benzopyrrocolines" von Pratt u.a. Diese Pigmentstoffe haben die. Farben magenta, cyan und geibe Ihr©
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Mischung wird auf eine 0,025 mm starke Mylarfolie aufgebracht und zur fotoelektrophoretischen Bilderzeugung vorbereitet. Sie wird einem elektrischen Feld ausgesetzt, indem das Blatt mit cer Schichtseite nach oben auf die leitfähige Oberfläche einer Glasplatte aufgelegt und diese mit einem Schalter, einer Spannungsquelle und dem leitfähigen Kern einer Rolle in Reihe geschaltet wird, die mit einem überzug aus Barytpapier versehen ist. Die Rolle hat einen Durchmesser von ca. 6,5 cm. Ein mehrfarbiges positives Durchsichtbild wird durch die Glasplatte hindurch auf die Dreistoffmischung projiziert, indem es zwischen der Bild- | stoffsuspension und einer weißen Lichtquelle angeordnet wird, während die Rolle über die Oberfläche der beschichteten Glasplatte gerollt wird. Die Rolle führt eine negative Spannung von 4000 Volt gegenüber der leitfähigen Glasplatte. Es erfolgt eine dreimalige Rollenbewegung, die Rolle wird zwischen ijedem Bewegungsvorgang gereinigt. Nach den drei Vorgängen ist ein vollgefärbtes Bild ausgezeichneter Qualität und einwandfreier Farbentrennung auf der Mylarfolie vorhanden. Das elektrische Feld und die Belichtung werden während des gesamten Bewegungsvorganges der Rolle beibehalten. Nach Abschaltung der Spannung von der NESA-Glasplatte wird ein elektrisch isolierendes Feinpapier auf das Bild aufgelegt, das sich auf der Oberfläche der Mylarfolie befindet. Eine * Paragummi-Elektrode wird auf das Papier aufgelegt und mit der leitfähigen Oberfläche der Glasplatte verbunden. Unmittelbar nach dieser Verbindung werden das Papier und die Paragummi-Elektrode von der Mylarfolie entfernt. Das vorher auf der Mylarfolie vorhandene Bild haftet nun an dem Feinpapier an und kann durch Aufbringen eines transparenten Polymerüberzuges fixiert werden.
Beispiel VI
Eine schwarze Bilderaeugungsschicht, die für die Mehrschicht-Bilderzeugung geeignet ist, wird durch Kombination von ca.
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5 g der X-Form von Phthalocyanin mit ca. 5 g Algol Yellow GC, 1,2,5,6-Di-(C)C'-diphenyl-Cthiazol-anthrachinon, C.I.Nr. 67300, erhältlich von der General Dyestuffs Corporation), und ca. 2,8 g gereinigtes Watchung Red B, 1-(4'-Methyl-5~ chlor-2·-sulfonsäure) azobenzol-2-hydroxy-J-naphthensäure, C.I.Nr. 15865, erhältlich von E.I. DuPont de Nemours & Co., ca. 8 g Sunoco Microcrystalline Grade 5825 mit einem ASTM-Schmelzpunkt von 66° C, erhältlich von der Sun Oil Company, und ca. 2 g Paraflint RG, ein Paraffinmaterial mit geringem Molekulargewicht, erhältlich von der Moore & Munger Company, New York City. Ca. 320 ml Petroleumäther (90 - 120° C) und ca. 14 ml Sohio Odorless Solvent 3440 werden mit den gemischten Pigmentstoffen in ein Glasgefäß gegeben, das 13 mm Flintkugeln enthält. Die Mischung wird dann durch Drehen des Glasgefäßes mit ca. 70 U/min ca. 16 Stunden lang gemahlen. Dann wird sie ca. 2 Stunden lang auf ca. 4-5° C erhitzt und wieder auf Zimmertemperatur abgekühlt. Die pastenartige Mischung wird dann bei gedämpftem grünem Licht auf eine 0,025 mm starke Mylarfolie mit einem AufStreichstab Nr. 22 aufgebracht,
p wodurch ein Schichtgewicht von ca. 2,9 g/m entsteht. Die so auf der Mylarfolie erzeugte Bildstoffschicht wird in dem Mehrschicht-Abbildungsverfahren mit einem leitfähigen Aluminiumblech als Empfangsfläche verwendet. Die während der Bilderzeugung und der nachfolgenden {Trennung von Spender- und Empfangsblatt anliegende Feldstärke beträgt 1400 Volt pro 0,01 mm. Auf diese Weise wird ein Positivbild auf der Mylarfolie erzeugt, es wird mit der Restspannung auf dem Bilderzeugungsmaterial und der Mylarfolie mit einer 0,05 mm dicken Tedlarfolie in Berührung gebracht, die die Dielektrizitätskonstante 9 hat und mit einer leitfähigen Metallschicht hinterlegt ist. Der Mylar-Aufzeichnungsträger hat die Dielektrizitätskonstante 3,25. Ein Blatt aus leitfähigem Gummi wird auf die Mylarfolie gelegt, und es wird eine elektrische Verbindung mit der leitfähigen Schicht der Tedlarfolie hergestellt. Das Mylar
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wird zusammen mit dem leitfähigen Gummi von der Tedlarfolie abgezogen, wodurch das Bild nun auf der Tedlarfolie verbleibt.
Beispiel VII
Ein weiteres Bild wird nach dem Mehrschichtverfahren erzeugt, wozu eine Bilderzeugungsschicht der in Beispiel VI beschriebenen Art verwendet wird. Eine Mehrschichtanordnung mit einem Mylar-Spenderblatt von 0,025 mm Stärke, dem schwarzen Bilderzeugungsmaterial und einem Mylar-Empfangsblatt von 0,025 mm Stärke wird gebildet. Die während der Bilderzeugung und nachfolgenden Trennung von Spender- und Empfangsblatt herrschende Feldstärke beträgt 1600 Volt pro 0,01 mm. Nach der Bilderzeugung wird das Mylar-Empfangsblatt auf eine weitere Mylarfolie von 0,025 mm Stärke aufgelegt, die mit Sohio Odorless Solvent 34-4-0 benetzt ist. Eine leitfähige Gummifolie wird auf die mit dem Bild versehene Oberseite der Mylarfolie aufgelegt und mit einer leitfähigen Platte verbunden, die hinter der benetzten Mylarfolie liegt. Nachdem ein fester Kontakt des Bildes mit der benetzten Mylarfolie hergestellt ist, werden die Gummi-Elektrode und das Mylar-Empfangsblatt entfernt, wodurch das Bild auf dem benetzten Mylarblatt verbleibt.
In allen vorstehenden Beispielen erhält man durch das erfinäungsgemäße Verfahren eine seitenrichtige Kopie, indem* eine entsprechende Anzahl Spiegel in der zur Bilderzeugung verwendeten optischen Vorrichtung vorgesehen ist. Die Verwendung von Spiegeln zur Bilderzeugung liefert einen Kompensationsfaktor, der ein seitenrichtiges Bild erzeugt, wenn es nach dem erfindungsgemäßen Verfahren übertragen wird.
Obwohl in der vorstehenden Beschreibung vorzugsweiser Ausführungsformen der Erfindung bestimmte Anteile und Stoffmengen genannt wurden, können auch andere Stoffe der oben
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angegebenen Art bei ähnlichen Ergebnissen verwendet werden. Ferner können weitere Zusätze vorgesehen sein, die eine synergistische, verbessernde oder anderweitig günstige Auswirkung auf die Eigenschaften des Bilderzeugungsmaterials haben. Beispielsweise können verschiedene Farbstoffe, spektrale Sensitivierungsmittel, Teilchenarten aus zwei oder mehr Schichten, Stoffmischungen, Zusammensetzungen und elektrische Sensitivierungsmittel wie z.B. Lewis-Säuren dem Bilderzeugungsmaterial beigegeben werden.
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Claims (9)

  1. Pate ntansprüche
    (λ J Verfahren zur Übertragung eines ablösbaren insbesondere dielektrischen Bildes von einem isolierenden Aufzeichnungsträger auf eine nicht leitfähige Empfangsfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Bildes (2) und des Aufzeichnungsträgers (4) auf eine Bildübertragungsspannung aufgeladen wird, daß das Bild (2) mit der Empfangsfläche (6) in Berührung gebracht wird, daß zwischen den freiliegenden Seiten der Aufzeichnungsfläche (4) und der Empfangsfläche (6) eine elektrisch leitfähige Verbindung (12) gebildet wird, wodurch die freiliegenden Seiten auf dasselbe Potential gebracht werden, und daß die Empfangsfläche (6) von der Aufzeichnungsfläche (4) bei diesem Potential getrennt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bild (2) durch Aufbringen eines Aktivierungsmittels ablösbar gemacht wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildubertragungsfeldstärke im Bereich von ca. 400 V/0,01 mm bis zu einem Wert unter der Durchbruchsfeldstärke des Aufzeichnungsträgers (4) liegt.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufzeichnungsträger (4) ein thermoplastisches Material verwendet wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Aktivierungsmittel ein zumindest teilweises Lösungsmittel für das Bild (2) verwendet wird.
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  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Bildubertragungsspannung die aus der Bilderzeugung noch vorhandene Restspannung verwendet wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Empfangsfläche (6) ein thermoplastisches Material verwendet wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach dem Mehrschichtverfahren erzeugtes Bild (2) verwendet wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach dem fotoelektrophoretischen Abbildungsverfahren erzeugtes Bild (2) verwendet wird.
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