DE1494048C - Verfahren zur Herstellung von Losun gen aus Acrylmtrilpolymensaten m orga nischen Losungsmitteln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Losun gen aus Acrylmtrilpolymensaten m orga nischen LosungsmittelnInfo
- Publication number
- DE1494048C DE1494048C DE1494048C DE 1494048 C DE1494048 C DE 1494048C DE 1494048 C DE1494048 C DE 1494048C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coch
- solutions
- acrylonitrile
- organic solvents
- cooch
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
1 494 U4Ö
Bei der Herstellung von Acrylnitrilpolymerisatlösungen, die für die Herstellung von geformten
Artikeln geeignet sind, treten stets Vergilbungen ein. Es ist nämlich zur Herstellung solcher Lösungen
notwendig, hohe Konzentrationen zu erreichen, wofür man lange Lösungszeiten urid im allgemeinen erhöhte
Lösungstemperaturen benötigt.
Es ist bereits bekannt, Lösungen von Acrylnitrilpolymerisaten Stabilisatoren zuzusetzen, um eine
Vergilbung möglichst zu vermeiden. So ist bekannt, saure Verbindungen als Stabilisatoren einzusetzen.
Derartige Zusätze sollen zur Hauptsache den schädlichen Einfluß basischer Zersetzungsprodukte des
als Lösungsmittel dienenden Dimethylformamids ausschalten. Nachdem jedoch großtechnische Verfahren
bekannt sind, die es erlauben, sehr reines Dimethylformamid · herzustellen, ist der Einsatzbereich der
genannten Stabilisatoren stärk eingeengt. Außerdem ist es nicht möglich, mit diesen Zusätzen wirklich
farblose Polymerisatlösungen,zu erhalten.
Die Vergilbung von Polyäcrylnitrillösüngen ist auf
andere chemische Reaktionen zurückzuführen als z. B. eine Vergilbung von Polyvinylchlorid. Polyvinylchlorid
läßt sich sehr gut mit Verbindungen stabilisieren, die als Chlorwasserstoff-Akzeptoren
wirksam sind. Derartige Verbindungen bewirken jedoch bei Polyacrylnitrillösungen eine besonders
starke Vergilbung. Ebenso beruht die Vergilbung von Diolefin-Polymerisaten und Diolefin-Mischpolymerisaten,
die durch übliche Radikalfänger, wie mehrwertige Phenole, verhindert wird; auf einem
anderen Mechanismus als die Verbräunung von Polyacrylnitrillösungen. Im Polyacrylnitril sind praktisch
keine olefinisch-ungesättigten Kohlenstoff-Doppelbindungen vorhanden, und die Ansatzpunkte einer
Vernetzung bzw. einer Oxydationsreaktion sind bei Polyacrylnitrilpolymerisatlösungen nicht gegeben.
Auf Grund der Verschiedenheiten der Abbaumechanismen sind die für die einzelnen Polymerisate
wirksamen Stabilisatoren polymerisat-spezifisch. Stabilisatoren, die Z. B. bei Polyvinylchlorid sehr wirksam
sind, erweisen sich als unwirksam bei Acrylnitrilpolymerisatlösungen.
Weiterhin ist bekannt, zur Herstellung von möglichst
hellen Acrylnitrilpolymerisatlösungen den Löse-Vorgang selbst in einer möglichst schonenden Weise
durchzuführen. Zu diesem Zweck wird dem Lösungsmittel ein Nichtlöser zugesetzt. Wird das Acrylnitrilpolymerisat
in dieses Gemisch eingetragen, so entf steht; zunächst eine Suspension. Bei Erwärmung des
Gemisches tritt eine relativ schnelle Auflösung der dispergieren Polymerisatteilchen ein.* Der Nichtlöser
wird dabei aus dem Lösungsmittel entfernt. Für dieses Verfahren können als Nichtlöser organische
Lösungsmittel verwendet jwerden/welche Acrylnitrilpolymerisate
nicht auflösen, aber auch Säureanhydride, wie Schwefelsäuredioxyd und Kohlendioxyd.
Um diese Lösekraft eines Lösungsmittels durch Zugabe von Schwefeldioxyd in dem notwendigen Ausmaß
herabzusetzen, müssen etwa 17 bis 85% Schwe- &> feldioxyd, bezogen auf das Polymerisat, zugesetzt
werden (vergleiche z. B. deutsche Patentschrift 972 816).
Die Herstellung von möglichst hellen Acrylnitrilpolymerisatlösungen
nach diesen speziellen Löseverfahren weist verschiedene Nachteile auf. So ist
die Wirtschaftlichkeit relativ gering, da die Nichtlöser aus den Lösungen zurückgewonnen werden
müssen, um wieder eingesetzt werden zu können. Zusätzlich treten Nachteile auf, wenn man Schwefeldioxyd
als Nichtlöser verwendet, da in diesem Falle die Wiedergewinnung des Nichtlösers bereits aus
hygienischen Gründen möglichst vollständig durchgeführt werden muß. Dazu ist auch ein großer apparativer
Aufwand notwendig.
Es wurde nun gefunden, daß man Lösungen von Polymerisaten des Acrylnitril in organischen Lösungsmitteln
wirksam stabilisieren kann, wenn man den Löseprozeß in Gegenwart von 0,01 bis 2% einer
thermisch labilen Verbindung der Formel
SO2-
| / | R4 | |
| CH ι |
-CH \ |
|
| R. | \ | Rs |
durchführt, worin R1 Wasserstoff oder Methyl, R3
Wasserstoff, CN oder COCH3 und R4 CN, COCH3,
COOCH3 oder COOC2H5 bedeutet.
Geeignete Sulfone, die am /3-C-Atom durch polare
Gruppen substituiert sind, sind unter anderem in der deutschen Patentschrift 1 026 526 und der deutschen
Auslegeschrift 1 030 561 beschrieben. Als Beispiele seien genannt:
SO2 — (CH2 — CH2 — CN)2
SO2-(CH2-CH(CN)2),
SO2-(CH2-CH(CN)2),
SO7-
7CH-CH(CN)2 x
CH,
CH,
SO7-
J2
CH7-CH
CO-CH3
SO2-
CO-CH3
CO-CH3 ^
CH-CH
CH3 CO-CH3
CH-CH
CH3 CO-CH3
SO2-
COCH3
CH7-CH
COOCH3
.'J Ä
SO2-
COCH3 )
CH — CH
CH — CH
I '·. :■ ν .
CH3 COOCH3
SO,—
. CN
■ /
CH — CH
CH — CH
CH3 COOCH3
Die genannten Sulfone haben als solche unterschiedliche thermische Beständigkeiten bzw. verschiedene
Zerfallstemperaturen und gestatten es deshalb, für unterschiedliche Temperaturbelastungen die
jeweils optimale Komponente einzusetzen. Je höher die Temperatur ist, um so höher sollte die Zerfallstemperatur des Stabilisators sein. Der Zerfall läßt
sich durch Zusätze wie /J-Dicarbonylverbindungen,
quartäre Ammonium- oder Sulfoniumsalze, Carbonsäureimide, Dicarbonsäureimide, wie z. B. Phthalimid,
und weitere Verbindungen mit aktivierten Wasserstoffatomen, wie Sulfonsäuren, katalytisch beschleunigen.
Vorteilhaft eignen sich hierfür Sulfinsäuren, die am /ϊ-GAtom mit negativen Gruppen substituiert
und dadurch als freie Säure stabil geworden sind, z. B. ^
HO2S CH(CH3) ^- CH(COCH3)COOC2H5.
Weiterhin empfiehlt es sich, Komplexbildner für
Schwermetälle in Mengen von 0,001 bis etwa 0,1%, bezogen auf Polymerisat, den Lösungen hinzuzufügen,
wie z. B. Äthylendiamintetraessigsäure, Nitrilotriessigsäure, : l^-Diamino-cycIohexanteträessigsäure,
Diäthylentriaminpentaessigsäure, Uramil - N,N - diessigsäüre,';.:
^-liydroxyäthyl-äthylendiamintriessigsäure, Brenzcatechin-, Resorcin- und Hydrochinondisulfonsäure.
ij; ;: , r ,, , ■
Der Zusatz deir Stabilisatoren kann so erfolgen, daß eine hochkonzentrierte Stammlösung über eine
Dosiervorrichtung mit dem Lösungsmittel für das Polymerisat in, einer Loseschnecke oder einem Lösekessel
vereinigt wird. Man kann auch die Stabilisatoren nut dem .Polymerisat gemeinsam in das
Lösungsmittel eintragen. . :
Die erhaltenen Lösungen können unmittelbar oder nach Entlüftung oder Filtration dem Verformungsprozeß zugeführt werden. Die erfindungsgemäß erhaltenen
stabilisierten Losungen weisen gegenüber den vorbekannten Lösungen eine Reihe von Vorteilen
auf. Sie sind trotz Anwendung der üblichen Lösebedingungen
farblos. Sie können auch längere Zeit, gegebenenfalls bei höheren Temperaturen, gelagert
werden, ohne daß eine Vergilbung oder die Bildung von Gelkörpern eintritt.
Als Acrylnitriipolymerisate kommen sowohl Homo/-polymerisate
wie auch Copolymerisate mit einer überwiegenden Menge an Acrylnitril in Betracht,
z. B. solche, mit Acrylsäureester, Methacrylsäureester, Vinylacetat, Acrylsäureamid, Methacrylsäureamid,
Styrol, Vinylpyrrolidon, Vinylpyridin und anderen basischen Komponenten, Styrolsulfonsäure und .anderen
sauren Komponenten, die in ihrer Äcidifat
der Styrolsulfonsäure vergleichbar sind. Bevorzugt werden Polymerisate mit mindestens 80% gebundenem
Acrylnitril verwendet. . .... ....;......
Als Lösungsmittel für das Polymerisat kommen außer Dimethylformamid die üblichen polaren Verbindungen
in Frage, wie Dimethylacetamid, Äthylenglykolcarbonat und Dimethylsulfoxyd.
Die Lösetemperatuf liegt im allgemeinen zwischen 10 und 1000C, vorzugsweise zwischen 30 und 85° C. Der Gehalt der Lösung am Polymerisat liegt zwischen 5 und 35%. Die Mengen am Stabilisator können zwischen, weiten Grenzen schwanken und liegen im allgemeinen zwischen 0,01 und 2%, wobei die Löslichkeitsgrenze nicht überschritten werden soll, vorteilhaft zwischen 0,1 und 1%. Die Mengen richten sich unter anderem nach der Dauer der in Frage kommenden thermischen Beanspruchung, z. B. nach der Dauer des Löseprozesses und nach der dabei benutzten Temperatur. Die erhaltenen Polymerisatlösungen sind in Anwesenheit der genannten Stabili-, satoren bzw. Stabilisatorkombinationen1 farblos und können ebenso wie auch die fertigen verformten Gegenstände längere Zeit bei höherer Temperatur gelagert werden, ohne daß sie vergilben.
Die Lösetemperatuf liegt im allgemeinen zwischen 10 und 1000C, vorzugsweise zwischen 30 und 85° C. Der Gehalt der Lösung am Polymerisat liegt zwischen 5 und 35%. Die Mengen am Stabilisator können zwischen, weiten Grenzen schwanken und liegen im allgemeinen zwischen 0,01 und 2%, wobei die Löslichkeitsgrenze nicht überschritten werden soll, vorteilhaft zwischen 0,1 und 1%. Die Mengen richten sich unter anderem nach der Dauer der in Frage kommenden thermischen Beanspruchung, z. B. nach der Dauer des Löseprozesses und nach der dabei benutzten Temperatur. Die erhaltenen Polymerisatlösungen sind in Anwesenheit der genannten Stabili-, satoren bzw. Stabilisatorkombinationen1 farblos und können ebenso wie auch die fertigen verformten Gegenstände längere Zeit bei höherer Temperatur gelagert werden, ohne daß sie vergilben.
Aus der USA-Patentschrift 2 740 766 ist es bekannt,
Alkylsulfone als Stabilisatoren für Acrylnitriipolymerisate zu verwenden. Es zeigt sich jedoch, daß
bei Zusatz von derartigen Alkylsulfonen zu PoIyacrylnitrillösungen
keine praktische Stabilisierungswirkung erzielt wird (s. Vergleichsversuche). Es ist
deshalb als außerordentlich überraschend zu werten, daß, wie aus den Zahlen dieser Vergleichsversuche
■ deutlich ersichtlich ist, Di-n-propylsulfon in dem
Konzentrationsbereich von 0,1 bis 2,5% praktisch gar keine stabilisierende Wirkung ausübt; während
mit den erfindungsgemäß zu verwendenden Sulfonen die Extinktionswerte nach einer löstündigen Einwirkung einer Temperatur von 80° C wesentlich
niedrigerliegen. λ
Im Gegensatz zu der in ,der USA.-Patentschrift
2 740766 benutzten Dosierung von 15% (im Beispiel, im Anspruch 1 bis 20%) werden hier schon mit
Dosierungen von wesentlich unfer 1% gute. Wir-
kungen erzielt, so daß bei der Wiedergewinnung des Lösungsmittelskeine Schwierigkeiten auftreten.
Die USA.-Patentschrift 2404712 betrifft Lösungsmittel für Polyacrylnitril, wobei als solche Lösungsmittel auch gewisse Sulfone erwähnt sind. Die Patent-
schrift erwähnt jedoch nicht; daß durch den Zusatz kleiner Mengen der dort erwähnten Sulfone, die sich
von den hier beanspruchten unterscheiden, Lösungen
von Acrylnitrilpolymefisaten gegen Vergilbung stabilisiert
werden können.
Eine 10%ige Lösung eines Copolymensats aus
95 Teilen Acrylnitril und 5 Teilen" Acrylsäuremethylester wird in Dimethylformamid mit und ohne den
folgenden Zusätzen hergestellt und 16 Stunden bei-8O0G
gealtert. Danach werden im Elko-Photometer ■ die folgenden Extinktionen gemessen.
U4O
| £/<i - ' . | 2 | 450 ma | Bei / | 470 ΐημ | = | 530 Πΐμ | 1 620 ΙΏμ | |
| 0,363 | 0,286 | 0,081 | 0,024 | |||||
| Ohne Zusatz | COCH-O /-«ff /~*TT |
2 | ||||||
| Cl I2 CH | 0,305 | 0,255 | 0,081 | 0,018 | ||||
| \λι* η ι ό/ co | COCH3 V J |
2 | ||||||
| Mit U1IYo oL>2 | COCH3' ΓΊ1 P1TT |
0,251 | 0,194 | 0,063 | 0,019 | |||
| Lll2 l_rl | ||||||||
| K/f;< η τ<ο/ cpv | COCH3 V ■ I |
0,164 | 0,124 | 0,038 | 0,015 | |||
| IVlll U,ZJ /ο OvZ2 | I COCH3' pil /~>IJ |
|||||||
| CH2 I-M COCH3 |
||||||||
| \Ait η ^o/ cn | ||||||||
| iviH υ,Γ> /ο ovj2 | ||||||||
Beispiel 2 *
Eine 10%ige Lösung eines Copolymerisats aus 95 Teilen Acrylnitril und 5 Teilen Aerylsäuremethylester wird
in Dimethylformamid mit und ohne den folgenden Zusätzen hergestellt und 16 Stunden bei 800C gealtert. Darin
werden im Elko-Photometer die in der Tabelle angegebenen Extinktionen gemessen:
| EId | ν-η | 2 | 2 | 1 | +0,05% Ae | 450 ηΐμ |
Bei
470 ηΐμ |
/. = 530 ηΐμ |
620 ΠΙμ | |
| Ohne Zusatz | CH3 ι |
-CH-COOC2H5) \ COCH3 I |
+0,05% Ae | 0,300 | 0r234 | 0,073 | 0,026 | |||
| Mit 0,05% Ae | f. | COCH3 1 | 0,264 | 0,211 | 0,075 | 0,027 | ||||
| Mit 0,25% SO2 | -^CH2CH2CN)2 | -GH2- | -CH \ COCH3 t |
+0,05% Ae : | 0,209 | 0,172 | 0,055 | 0,022 | ||
| Mit 0,25% SO2 | COOCH3' -CH COCH3 |
0,188 | 0,155 | 0,049 | 0,017 | |||||
| Mit 0,25% SO2 | +0,05% Ae | 0,213 | 0,166 | 0,057 | 0,018 | |||||
| : · · ': | ' '■' · . | |||||||||
| I | • ■'■:: | |||||||||
| Mit 0,25% SO2 | CH3 V |
0,158 | 0,128 | 0,037 · ■ - ■'. f':! |
'.: , .'■■;. ': :■ | |||||
| I '. | ||||||||||
(Ae = Athylendiamintetracssigsäure).
1Ti
U4Ö
Eine 10%ige Lösung eines Copolymerisats aus 95 Teilen Acrylnitril und 5 Teilen Acrylsäuremethylester wird
in Dimethylformamid mit und ohne den folgenden Zusätzen hergestellt und 16 Stunden bei 80° C gealtert. Danach
werden im Elko-Photometer die folgenden Extinktionen gemessen:
| I | xtl* η irn/ nn | i | E/d | 2. | ■"■■■■'·■·■" · .-' / | ■450 ήΐμ | ■■·'■" .;: | i ': - '-ν - .;.. '■■■· | '■>·''·;■<■./) ::■■!■■· | |
| MH U,/J /e OVT2 | -CH2 | +0,05% Ae | 0,327 | Bei 4 | . = ■ -. -..·'.. | ,··■ ' /; | ||||
| COOCH3' -CH |
2 | _.. - ■ ■·;'■■ .; | O;284 | 470 Ηΐμ | .530 Πΐμ | 620 Ιϋμ | ||||
| Ohne Zusatz | XifJt Λ ^e/ crt | COCH3 | 0,161 | 0,250 | Oj)61 | 0,015 | ||||
| Mit 0,05% Ae ' | MH T/,J /ο &tJ2 | -CH2 | COOCH3' -CH ., , COCH3 |
:+0,05% Ae | 0,222 ; | ί 0^018 | ||||
| \Ait Π 1 0/ c/~» | COOCH3 -CH COCH3 |
2 | ":■:-* | 0,128 | 0,033 | 0,006 | ||||
| ftlll U,l /O OVJ2 | -CH2 | +0,05% Ae< | 0,167 | |||||||
| 0,174 | 0,138 | 0,032. _ | 0,005 . - . ■ ·. . |
|||||||
| 0,134 | - 0^42 :i | ΛΛίΑ' '■ | ||||||||
| ■••;";v,;i 'ι;,ό-· | ||||||||||
(Ae = Ethylendiamintetraessigsäure).
, Vergleichsversuche
Eine 10%ige Lösung eines Copolymerisats aus 95 Teilen; Acrylnitril und 5 Teilen Acrylsäüremethylesier ;swrd;
in Dimethylformamid mit den folgenden Zusätzen <in % bezogen auf Polymerisat) hergestellt und 16 Stunden
bei «0°C gealtert. Danach werden im Elko-Photometer die folgenden Extinktionen gemessen:
| £/<ί ■ | COOCH3" -CH2-CH |
2 : .' . ■·■ | 0,236 | 470 mμ .";··■ | om ■: | 0,017 | ■>;:■. | ■ ■ a ■ . ..' | ■ |
| A. Ohne Zusatz. ; | . COCH3 | 0,240 | 0,187 | 0,059 | 0^)17 | ||||
| Mit 0,1 % SO2(CH2CH2CHa)2 | ί COpCH3 1 | 0,234 | 0,1,84 | O^)59J | |||||
| Mit 0,25% SO2(CH2CH2CH3J2 _ ξ | 2 . ;■ ■ ■ | 0,229 : | , 0,057J.; | 0,014 | ^?Ι.·'+'ϊ.ι·/ | ||||
| Mit 0,5% SQ^CflaCHaCHa), . . | ! COpH3 ν . ■ ., ; ■ ■ . / |
0,181 'Ι.;- | 0^)53: i | 0,016 | |||||
|
\Mit 1 ΛQ/ C/^ if**\l /™Ί_Ι /1^U \ * ι .
JViIl 1 ,U /ο öw2V^**2V^rl2l^tT3/2 ■ |
0,228 ■ | 0,173 | 0,057/ | ||||||
| Mit 2,5% SO^C^CH^CH^ l· | 0,19,2 | ? 0,178 | |||||||
| Mit 0,1% SO2- | ; 0,149 0 | ||||||||
| , OJo/ | |||||||||
| IyIlI y,/j/ooU2 | 0,149 ;: | ||||||||
| ' j '. | |||||||||
| o/~* | 9 | ι tat ν | / /"1TT /""1TT |
2 | 2 | ■J | - | J t «J |
Bei
470 ιημ |
id | 530 ηΐμ | 620 ηΐμ | |
| a U2 | 'E/d.'..."■': ':; | CH2 CM | ί COOC2H5 | 450 ιημ | |||||||||
| ''*■ -■ ■■ | COOCH3' |
/
/"1T T /"1TT |
2 . ' | 0,132 | 0,041 | 0,012 | |||||||
| Mit 0,5% | - COCH3 i- . ■ ■·."■;''··' ■■.' ·■ ■ ' j |
CIl2 Cxi \ COCH3 |
0,164 | ||||||||||
| SO2-- | COCH3 ' | . - | |||||||||||
| -CH2-CH COCH3 V' ·.- . / |
0,107 | 0,032 | 0,009 | ||||||||||
| Mit 0,25% | 0,144 | ||||||||||||
| _ _ | |||||||||||||
| ·. ■'. 'ν'' * | OU2 | 0,105 | 0,028 | 0,007 | |||||||||
| Mit 0,25% | 0,139 | ||||||||||||
| SO2(CH2CR2CH3)2 : +0,05% Ae | COOCH3 **fc>fi2~—Cri |
■ - ' ; " ■ | 450 ιημ | Bei | λ = | 620 ηΐμ | |
| SO2(CH2CH2GH3)2 +0,05% Ae | ι ■ .'■■'.-. ' ν COOCH3 -CHj—CH , COCH3 ; \:-':\- '■ "-:h.v.ij- ■- > |
^ +0,05% Ae ' | 0,188 | 470 ^μ | 530 ηΐμ | - 0,008 | |
| SO2(CH2CH2CH3)2 +0,05% Ae | ^CQPCH3 -GHj—CH |
2 · ■ . .- | 0,170 | 0,152 | 0,039 | 0,008 | |
| . E/d , | SO2(CH2CH2CH3J2 +0,05% Ae | '. QoCH3 v: 1-- ·■■■· ·■ -■·.:: - j |
+0,05% Ae | 0,160 | 0,139 | 0,036 | 0,007 |
| B. Ohne Zusatz ^ +0,05% Ae | SOj(CHjCH2CH3)J +D,05% Ae | ( COCH3V ...'· ■ ■■■· .-■. ; / ■ SO2-^CH2-CH ;r ί COCH3 |
+0,05% Ae | 0,206 | 0,130 | 0,035 | 0,013 |
| MitO,l% | COOC2H5 SO2-CHj—CH |
2 ; ^v'·-;; : "■.'. ■■ ... | 0,160 | 0,165 | 0^)53 | 0,007 | |
| Mit 0,25% | +0,05% Ae | 0,183 | 0,128 | 0,033 | 0,009 | ||
| Mit 0,5% | COCH3 | +0,05% Ae | 0,150 | 0,044 | |||
| Mit 1,0% . | IO | 2 . . | 0,159 | 0,008 | |||
| Mit 2,5% ! | 0,128 | 0,039 | |||||
| 0,124 | 0,005 | ||||||
| Mit 0,1% ^i | (U2 | 0,131 | 0,101 | 0,026 | 0,005 | ||
| ·■-.:.,..,■. .... . ·. | 0,110 | 0,027 | .·■'■..... ■■ ■ | ||||
| Mit0,25%i | 0,134 | 6,009 | |||||
| Mit 03%'·' £ | 0,130 | o,iö3 | 0,032' | 0,005 | |||
| 0,106 | 0,025 ". | ||||||
| .J .-^ MitO,'25% |
|||||||
| Mit 0,25% | |||||||
(Ae = Äthylendiamintetraessigsäure).
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Lösungen aus Acrylnitrilpolymerisaten in organischen Lösungsmitteln
in Anwesenheit von Stabilisatoren,
SO2--
dadurch gekennzeichnet, daß man den Löseprozeß in Gegenwart von 0,01 bis 2%
einer thermisch labilen Verbindung der Formel
R4
CH-CH
\
R3
worin R1 Wasserstoff oder Methyl,' R3 Wasserstoff, CN oder COCH3 und R4 CN, COCH3, COOCH3
oder COOC2H5 bedeutet, durchführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in Gegenwart von Komplexbildnern
für Schwermetalle arbeitet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man zusätzlich in Gegenwart
von Sulfinsäuren arbeitet.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1165258B (de) | Stabilisieren von N-Vinylpyrrolidonpolymerisaten | |
| DE2030908B2 (de) | Gegen Photo- und Thermozersetzung stabilisierte synthetische Polymere | |
| DE1669989B2 (de) | Stabilisierte Massen auf der Basis von halogenenthaltenden Polymerisaten und Organozinnverbindungen | |
| DE1494048C (de) | Verfahren zur Herstellung von Losun gen aus Acrylmtrilpolymensaten m orga nischen Losungsmitteln | |
| DE1469809C3 (de) | Thermoplastische Massen | |
| DE1494048B2 (de) | Verfahren zur herstellung von loesungen aus acrylnitril polymerisaten in organischen loesungsmitteln | |
| DE2436826C2 (de) | Farbbeständige Copolymerisat-Masse auf der Basis von Copolymerisaten des Acrylnitrils | |
| DE1092005B (de) | Stabilisierung von aethylenisch ungesaettigten, polymerisierbaren, monomeren Verbindungen gegen Polymerisation | |
| DE1494018B2 (de) | ||
| DE1179365B (de) | Verfahren zum Stabilisieren von Acrylnitril-polymerisat-Loesungen | |
| DE1153522B (de) | Verfahren zum Stabilisieren von kristallinem Polypropylen | |
| DE1047773B (de) | Verfahren zum gegebenenfalls zeitweiligen Stabilisieren von monomeren, polymerisierbaren Verbindungen | |
| DE3300749A1 (de) | Verwendung von stabilisierten vernetzbaren ethylenpolymerisaten zur herstellung von elektroisoliermassen | |
| DE2049060A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Losungen von lactonisierten Acrylpolymensaten | |
| DE1494047C (de) | Verfahren zur Herstellung von Lösungen aus Acrylnitrilpolymerisaten in organischen Lösungsmitteln | |
| DE1282932B (de) | Verfahren zur Herstellung von Loesungen aus Acrylnitrilpolymerisaten in organischen Loesungsmitteln | |
| DE1619090A1 (de) | Modifizierte faserbildende Polymere | |
| DE2354356C3 (de) | Acrylnitril-Mischpolymerisatlösungen | |
| DE1268383B (de) | Vergilbungsstabilisator fuer Loesungen von Acrylnitrilpolymerisaten in organischen Loesungsmitteln | |
| DE1694905C3 (de) | Gegen die Zersetzung durch Licht stabilisierte Polyolelinformmassen | |
| AT230013B (de) | Verfahren zur Herstellung von Fäden, Fasern, Folien u. dgl. aus Viskose | |
| AT225415B (de) | Gegen die Einwirkung von Hitze und Licht sowie gegen das Altern stabile Polymermischungen | |
| DE1645276B2 (de) | Verfahren zur herstellung von thermisch stabilen verspinn baren acrylnitrilhomo oder mischpolymerisaten mit hohen acrylnitrilgehalt | |
| DE1694937C (de) | Gegen Zersetzung durch Licht stabilisiertes Polyolefin | |
| DE1268382B (de) | Vergilbungsstabilisator fuer Loesungen von Acrylnitrilpolymerisaten in organischen Loesungsmitteln |