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DE1468388C - Verfahren zur Herstellung von N Aryl thiocarbamaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N Aryl thiocarbamaten

Info

Publication number
DE1468388C
DE1468388C DE19621468388 DE1468388A DE1468388C DE 1468388 C DE1468388 C DE 1468388C DE 19621468388 DE19621468388 DE 19621468388 DE 1468388 A DE1468388 A DE 1468388A DE 1468388 C DE1468388 C DE 1468388C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction
naphthyl
aryl
thiocarbamates
chlorophenyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19621468388
Other languages
English (en)
Other versions
DE1468388A1 (de
Inventor
Koshin Takaoka Hashi moto Koichi Kahoku Kaji Antsune Sakimoto Rein Takaoka Miyazaki (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Soda Co Ltd
Original Assignee
Nippon Soda Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Soda Co Ltd filed Critical Nippon Soda Co Ltd
Publication of DE1468388A1 publication Critical patent/DE1468388A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1468388C publication Critical patent/DE1468388C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Ar1-N-C-Cl + HO-Ar2
H3C S
'Ar1-N-C-O-Ar2 H,C S
Nachstehend wird das Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen im einzelnen an Hand praktischer Beispiele beschrieben, aus denen auch hervorgeht, daß diese Produkte zur Behandlung von Herstellung von N-Methyl-N-phenyl-2-naphthyl-thiocarbamat
Zu einer Mischung von 7,2 g 2-Naphthol, 2,0 g Natriumhydroxyd, 50 ecm Aceton und 5 ecm Wasser werden unter Rühren 9,0 g N-Methyl-N-phenyl-thiocarbaminsäurechlorid zugegeben. Nach Beendigung der Zugabe wird die Mischung ll/2 Stunden unter Rückflußbedingungen erhitzt, abgekühlt und in etwa 100 ecm kaltes Wasser eingegossen, wobei das Endprodukt in Form von weißen Kristallen ausfällt. Die Ausbeute beträgt 12,4 g. Durch Umkristallisieren aus Äthanol werden farblose kristalline Nadeln vom Schmelzpunkt 131 bis 1320C erhalten.
Analysenwert für C18H15NOS:
Berechnet ... N 4,78%;
gefunden N 4,51%.
i 468 388
Beispiel 2
Herstellung von N-Methyl-N-(l-naphthyl)-4-chlorphenyl-thiocarbamat
Eine Mischung von 12,8 g 4-Chlorphenol, 23,5 g N-Methyl-N-O-naphthyO-thiocarbaminsäurechlorid und 5,3 g pulverisiertem Natriumcarbonat in 155 ecm Methyläthylketon wird 2 Stunden lang unter Rückflußbedingungen erhitzt. Dann wird das Lösungsmittel abdestilliert, und es werden dem Rückstand etwa 200 ecm kaltes Wasser zugesetzt, wodurch 28,0 g weißer Kristalle erhalten werden. Durch Umkristallisieren aus Äthanol werden farblose, kristalline Nadeln vom Schmelzpunkt 115,5 bis 116° C erhalten.
Analysen wert für C18H14ClNOS:
Berechnet ... N4,28%;
gefunden N 4,21%.
Beispiel 3
Herstellung von N-Methyl-N-(l-naphthyl)-2-naphthyl-thiocarbamat
Dieses Produkt wird in ähnlicher Weise, wie im Beispiel 2 beschrieben, jedoch aus 14,4 g 2-Naphthol, 23,5 g N-Methyl-N-(l-naphthyl)-thiocarbaminsäurechlorid, 8,4 g Natriumhydrogencarbonat und 150 ecm Methyläthylketon erhalten. Die Ausbeute beträgt 27,5 g. Durch Umkristallisieren aus Methyläthylketon werden farblose kristalline Nadeln vom Schmelzpunkt 147° C gewonnen.
Analysenwert für C22H17NOS:
Berechnet ... N 4,09%;
gefunden N 3,80%.
In der folgenden Tabelle werden weitere, nach dem in den vorstehenden Beispielen beschriebenen ähnlichen Verfahren herstellbare Verbindung aufgezählt:
Ar1-N-C-O-Ar2 H3C S
Verbindung
Ar1
Ar,
F. (0C)
Formel
N-Analyse (%)
berechnet
gefunden
Cl
CH, bis 105
bis 106
bis 142
bis 125
-OCH3 bis 109
115,5 bis 116
bis 108
C19H17NOS
CgH17NOS
C19H17NOS
C18H14ClNOS
C18H14ClNOS
C18H14ClNOS
C19H17NO2S
4,56
4,56
4,56
4,28
4,28
4,28
4,34
4,30
4,45
4,26
3,95
3,90
4,21
3,93
Fortsetzung
Verbindung
Ar,
Cl
Cl
Cl-
CH3
CH3
/ X
Ar2
// X
Br
(T)
Va/
(Y)
VA/
141 bis 142
147
131
110 bis 111
118 bis 119
127 bis 128
110,5 bis 111,5
117 bis 118
110 bis 111 Formel
C1RH, ,BrNOS
CH17NOS
C1RH1SNOS
C18H14ClNOS
C18H14ClNOS
C18H14ClNOS
C19H17NOS
C19H17NOS
C19H17NOS
N-Ana!yse (%) berechnet gefunden
3,76
4,07
4,77
4,28
4,28
4,28
4,56
4,56
4,56
3,50
3,80
4,51
4,23
4,10
4,49
4,10
4,35
4,30
Die nach dem Verfahren der Erfindung herstellbaren J Arylthiocarbamate sind den in der deutschen Auslege- 55 \__ schrift 1 067 425 beschriebenen Thiocarbamidsäure-O-arylestern auf den vorstehend angegebenen Anwendungsgebieten überlegen, wie aus den nachstehenden Ausführungen hervorgeht.
Es wurden Vergleichsversuche unter Verwendung 60 von repräsentativen Vertretern der erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen im Vergleich zu den wirksamstenjausderdeutschenAuslegeschrift 1067425 bekannten Verbindungen der Formeln
<f V-CH2-NH-C-O-
w Il
OCH,
(CH2)2 —NH-C —O-
hinsichtlich der fungiziden Aktivität sowohl in vitro
als auch in vivo durchgeführt. Außerdem wurden viele andere konstitutionell und wirkungsmäßig ähnliche vergleichbare bekannte Verbindungen hinsichtlich ihrer Aktivität auf dem erwähnten Gebiet untersucht.
Bei dem Aktivitätstest in vitro ließ man Lösungen der zu untersuchenden Verbindungen auf eine Suspension einer Kultur von Trichophyton mentagrophytes, Species interdigitale, einwirken. Aus den Versuchsergebnissen geht hervor, daß lediglich die erfindungsgemäßen Verbindungen eine zufriedenstellende Anti-Trichophyton-Aktivität aufwiesen.
Da die Wirksamkeit in vitro jedoch noch nichts darüber aussagt, ob diese Verbindungen auch in vivo wirksam sind, wurden die erfindungsgemäßen Verbindungen und die bekannten Vergleichsverbindungen einem Aktivitätstest in vivo unterworfen, der auf der Haut lebender Meerschweinchen durchgeführt wurde. Als Testfungus wurde in diesem Versuch Trichophyton mentagrophytes, Species esteroides, verwendet. Die zu untersuchenden Verbindungen wurden in Form einer 2%igen Lösung bei der Behandlung einer auf dem Rücken von Meerschweinchen künstlich hervorgerufenen Oberflächentrichophytose getestet. Dabei zeigt sich, daß nur die erfindungsgemäßen Verbindungen auf die künstlich erzeugte Dermatomycose der Meerschweinchen eine hohe Wirksamkeit besaßen, während die aus der deutschen Auslegeschrift 1 067 425 bekannten Verbindungen völlig unwirksam waren.
209 529/584

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von N-Aryl-thiocarbamaten der allgemeinen Formel
    Ar1-N-C-O-Ar2
    H3C S
    worin Ar1 für 1-Naphthyl, Tolyl, Phenyl oder Chlorphenyl steht und Ar2 2-Naphthyl, Tolyl, Chlorphenyl, Methoxyphenyl oder Bromphenyl bedeutet und mindestens einer der Substituenten Ar1 und Ar2 ein Naphthylrest ist, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel
    Ar1-N-C-Cl
    H3C S
    worin Ar1 die vorstehend angegebene Bedeutung besitzt, mit einer Verbindung der Formel HO-Ar2, worin Ar2 die vorstehend angegebene Bedeutung besitzt, in an sich bekannter Weise umsetzt.
    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung der N-Aryl-thiocarbamate, neuer und für eine Reihe von Zwecken mit Vorteil verwendbarer Stoffe.
    Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung von N-Aryl-thiocarbamaten der allgemeinen Formel
    Ar1 — N — C O
    -Ar,
    H,C
    worin Ar1 für 1-Naphthyl, Tolyl, Phenyl oder Chlorphenyl steht und Ar2 2-Naphthyl, Tolyl, Chlorphenyl, Methoxyphenyl oder Bromphenyl bedeutet, unter der Voraussetzung, daß wenigstens einer der Substituenten Ar1 und Ar2 ein Naphthylrest ist, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel
    Ar1-N-C-Cl
    I Il
    H3C S
    worin Ar1 die vorstehend angegebene Bedeutung besitzt, mit einer Verbindung der Formel HC—Ar2, worin Ar2 die vorstehend angegebene Bedeutung besitzt, in an sich bekannter Weise umsetzt.
    Das Verfahren verläuft entsprechend dem folgenden Reaktionsschema:
    Schwamminfektionen der menschlichen Haut und zum Schutz von lebenden Pflanzen gegen Schwämme und Bakterien brauchbar sind.
    Die bisher nicht beschriebenen N-Aryl-thiocarbamate werden gemäß dem Verfahren der Erfindung durch Umsatz von N-substituierten Thiocarbaminsäurechloriden mit äquimolaren Mengen an Phenol oder Naphthol hergestellt. Die Reaktion wird durch Verwendung eines geeigneten Lösungsmittels, wie Wasser, Äthanol, Methanol, Aceton oder Chloroform, als Reaktionsmedium erfolgreich abgeschlossen.
    Die Verwendung von Alkalimetallhydrogencarbonaten, Alkalimetallcarbonaten, Alkalimetallhydroxyden, Erdalkalimetallhydroxyden oder tertiären Aminen als Chlorwasserstoffacceptor ist wünschenswert.
    Die Reaktionstemperatur liegt zwischen O und 10O0C und die Reaktionszeit zwischen 10 und 120 Minuten.
    Bei Verwendung von Wasser als Reaktionsmedium scheidet sich als Endprodukt am Ende der Reaktion ab. Im Falle der Verwendung eines organischen Lösungsmittels wird das Produkt nach beendeter Reaktion durch Verdampfen des Lösungsmittels als fester Rückstand erhalten.
    Das Reaktionsprodukt wird mit Wasser gewaschen und durch Umkristallisieren mit einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Aceton, Alkohol, Benzol oder Tetrachlorkohlenstoff gereinigt.
    Das als Ausgangsmaterial für die Reaktion ver- / wendete N-substituierte Thiocarbaminsäurechlorid wird durch Umsatz von Bis-(N-substituiertem Thiocarbamoyl)-disulfid mit Chlor oder durch Reaktion eines sekundären Amins mit Thiophosgen hergestellt.
    Durch Laboratoriumsversuche wurde gefunden, daß die nach dem Verfahren der Erfindung herstellbaren N-Aryl-thiocarbamate sehr nützliche Stoffe mit spezifischer, therapeutischer Wirksamkeit gegenüber Mikrobeninfektionen der Haut (wie Trichophytie) dar-
    40. stellen und sich außerdem als landwirtschaftliche Fungicide, ζ. B. für die Bekämpfung des Reismehltaus und des bakteriellen Blattmehltaus eignen, wobei sie bekannten ähnlichen Verbindungen, beispielsweise den Verbindungen, die in der deutschen Auslegeschrift 1 067 425 beschrieben werden, überlegen sind, wie aus den nachstehend folgenden Ausführungen hervorgeht.
    Die folgenden Beispiele erläutern das Verfahren der Erfindung. «
    B e i s ρ i e 1 1
DE19621468388 1961-08-25 1962-08-25 Verfahren zur Herstellung von N Aryl thiocarbamaten Expired DE1468388C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP3033561 1961-08-25
JP3033561 1961-08-25
DEN0022006 1962-08-25

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1468388A1 DE1468388A1 (de) 1970-01-08
DE1468388C true DE1468388C (de) 1973-02-08

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