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DE1219980B - Magneitscher Impulszaehler - Google Patents

Magneitscher Impulszaehler

Info

Publication number
DE1219980B
DE1219980B DEG40068A DEG0040068A DE1219980B DE 1219980 B DE1219980 B DE 1219980B DE G40068 A DEG40068 A DE G40068A DE G0040068 A DEG0040068 A DE G0040068A DE 1219980 B DE1219980 B DE 1219980B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
different
core
pulse
cores
magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG40068A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Joseph Ingenito
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Time Corp
Original Assignee
General Time Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Time Corp filed Critical General Time Corp
Publication of DE1219980B publication Critical patent/DE1219980B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K25/00Pulse counters with step-by-step integration and static storage; Analogous frequency dividers
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/45Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Measuring Magnetic Variables (AREA)

Description

  • Magnetischer Impulszähler Die Erfindung betrifft einen magnetischen Impulszähler (Schaltungsanordnung zur magnetischen Impulszählung), dessen Kern eine im wesentlichen rechteckige Hysteresisschleife (Charakteristik) hat und durch eine vorherbestimmte Mehrzahl von Eingangsimpulsen von einem ersten Zustand der magnetischen Sättigung in einer Mehrzahl von Schritten in den Zustand der entgegengesetzten magnetischen Sättigung getrieben wird, worauf ein Ausgangsimpuls erzeugt wird.
  • Infolge ihrer Einfachheit und langen Lebensdauer haben derartige magnetische Impulszähler die bisher für diesen Zweck verwendeten bistabilen Multivibratoren sowie die Schaltungen, die mit Ladung und Entladung von Kondensatoren arbeiten, weitgehend verdrängt. Sie haben jedoch den Nachteil, daß die abgezählte Impulszahl begrenzt ist; sie liegt maximal bei etwa sechzehn. Soll eine größere Anzahl von Impulsen abgezählt werden, so ist es erforderlich, eine Mehrzahl von Zählstufen vorzusehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen magnetischen Impulszähler zu schaffen, der imstande ist, in einer Stufe eine größere Anzahl von Impulsen, beispielsweise 29 Impulse, abzuzählen, was bisher nicht möglich war. Trotz der erhöhten Impulszahl soll der Impulszähler zuverlässig arbeiten und innerhalb eines größeren Temperaturbereiches verwendbar sein, als dies bei den bisherigen Impulszählern mit kleinerer Impulszahl möglich war.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß mindestens zwei Kerne oder Kernteile verwendet werden, die eine voneinander verschiedene Charakteristik haben und die gleichzeitig von den Eingangsimpulsen beaufschlagt werden, wobei die Charakteristiken derart gewählt sind, daß der steile Anstieg der einzelnen Kurven an verschiedenen Stellen erfolgt, so daß zunächst der eine und danach der andere Kern schrittweise zur Sättigung getrieben wird.
  • In einer nicht vorveröffentlichten, älteren Erfindung (deutsches Patent 1165 662) wird ein magnetischer Impulszähler vorgeschlagen, bei dem als multistabiles Speicherelement eine Kette von bei verschiedenen Feldstärktewerten umsteuerbaren magnetischen Kernen verwendet wird, über die bei jedem Zählimpuls ein Stromfluß eingeleitet wird, wobei der Impulszähler derart ausgebildet ist, daß beim Umsteuern eines dieser Kerne der Stromfluß über die Kette abgeschaltet und in umgekehrter Richtung in solcher Größe eingeschaltet wird, daß alle bei kleineren Feldstärkewerten vorher umgesteuerten Kerne wieder in ihren Ausgangszustand zurückgeführt werden. Dieser Vorschlag unterscheidet sich von der Erfindung dadurch, daß die einzelnen Kerne nicht durch eine vorherbestimmte Mehrzahl von Eingangsimpulsen in mehreren Schritten von einem ersten Zustand der magnetischen Sättigung in den Zustand der entgegengesetzten magnetischen Sättigung getrieben werden, worauf ein Ausgangsimpuls ausgelöst wird, sondern daß die Magnetisierung jeweils in einem einzigen Schritt erfolgt. Im Unterschied zu der Erfindung wird bei dem genannnten Vorschlag ferner beim Umsteuern eines der Keine der Stromfluß über die Kette abgeschaltet und in umgekehrter Richtung in solcher Größe eingeschaltet, daß alle bei kleineren Feldstärkewerten vorher umgesteuertenKernewieder in ihren Ausgangszustand zurückgestellt werden. Es handelt sich also der Wirkung nach um einen mehrstufiigen Impulszähler, dessen Stufen aus einzelnen Kernen bestehen, die bei verschiedenen Feldstärkewerten umsteuerbar sind.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt die Schaltung eines magnetischen Impulszählers der bisher bekannten Art; F i g. 2 ist eine schematische perspektivische Darstellung des gleichen Impulszählers; F i g. 3 zeigt die Hysteresisschleife dieses Impulszählers für eine abzuzählende Impulszahl von zehn; F i g. 4 ist eine ähnliche Darstellung; sie zeigt die Verhältnisse, die sich ergeben würden, wenn man mit .dem gleichen Impulszähler fünfundzwanzig Impulse abzählen wollte; Fig. 5 ist eine schematische perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Impulszählers nach der Erfindung; F i g. 6 ist ein Querschnitt nach 6-6 der F i g. 5; F i g. 7 ist eine Tabelle, welche die relativen magnetischen Eigenschaften der Materialien »Ortlionik« und »Molybdän-Pennalloy« veranschaulicht; F i g. 8 ist eine Tabelle, welche die relativen magnetischen Eigenschaften'der Keine der F i g. 5 veranschaulicht; F i g. 9 zeigt die Hysteresisschleife der Kerne der F i g. 5 für eine abzuzählende Impulszahl von sechsundzwanzig; F i g. 10 ist eine Tabelle, welche die Werte der Einzelteile eines Impulszählers nach F i g. 5 zeigt, wenn die abzuzählende Impulszahl dreißig ist; Fig. 11 zeigt in schematischer perspektivischer Ansicht eine zweite Ausführungsforrn eines Impulszählers nach der Erfindung; F i g. 12 ist eine Tabelle, welche die relativen magnetischen Eigenschaften der Kerne nach Fig. 11 veranschaulicht; F i g. 13 zeigt die Hysteresisschleifen für die Kerne nach F i g. 11, wobei die abzuzählende Impulszahl dreißig beträgt; Fig. 14 ist eine Tabelle, welche die Werte der Einzelteile eines Impulszählers nach F i g. 11 angibt, wobei die abzuzählende Impulszahl dreißig beträgt; Fig. 15 ist eine schematische perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform eines Impulszählers nach der Erfindung; F i g. 16 ist eine schematische perspektivische Ansicht einer vierten Ausführungsfonn eines Impulszählers nach der Erfindung; Fig. 17 ist ein Querschnitt nach 17-17 der F i g. 16; F i g. 18 ist eine Tabelle, welche die relativen magnetischen Eigenschaften der Kerne eines Impulszählers nach F i g. 16 veranschaulicht; Fig. 19 zeigt die Hysteresisschleife für die Kerne nach F i g. 16; Fig. 20 ist eine Tabelle, welche die Werte der Einzelteile eines Impulszählers nach Fig. 16 angibt, wobei die abzuzählende Impulszahl dreißig beträgt; F i g. 21 ist eine schematische perspektivische Ansicht einer fünften Ausführungsform eines Impulszählers nach der Erfindung; Fig. 22 ist ein Querschnitt nach 22-22 der Fig. 21; F i g. 23 ist eine schematische perspektivische Ansicht em*er sechsten Ausführungsform eines Impulszählers nach der Erfindung; Fig. 24 ist ein Querschnitt nach 24-24 der F i g. 23; F i g. 25 ist eine schematische perspektivische Ansicht einer siebenten Ausführungsform eines Impulszählers nach der Erfindung; Fig. 26 ist eine ähnliche Ansicht einer achten Ausführungsform eines Impulszählers nach der Erfindung; F i g. 27 zeigt die Hysteresisschleifen für die Kerne der F i g. 25.
  • Die Erfindung ist nicht auf die nur beispielsweise dargestellte Ausführungsformen beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf Abänderungen und Kombinationen dieser Ausführungsformen, die im Rahmen des dargelegten Erfindungsgedankens liegen.
  • In F i g. 1 und 2 ist der bisher bekannte Impulszähler dargestellt. Er ist unter dem Namen »Incremag« in den Vereinigten Staaten im Handel erhältlich und in der USA.-Patentschrift 2 897 380 beschrieben. Der Zähler hat eine Eingangsklemme 110, eine Ausgangsklemme 111 und eine Erdklemme 112. Die Stromversorgung erfolgt durch eine Batterie od. dgl., die mit dem Bezugszeichen V bezeichnet ist. Das Herz des Zählers ist eine sättigbare Drosselkernanordnung 115 mit einer Einangswicklung 116, einer Ausgangswicklung 117, einer Auslösewicklung 118 und einer Rückstellwicklung 119; diese Wicklungen sind auf einen Kein 120 gewickelt. Ein Transistor 122 mit einer Basis b, einem Emitter e und einem Kollektor c ist derart geschaltet, daß sein Eingangskreis parallel zur Auslösewicklung 118 und sein Ausganorskreis in Reihe mit der Rückstellwickb lung 119 ges chaltet ist.
  • F i g. 2 zeigt in schematischer perspektivischer Ansicht den Kein 120 mit den Wicklungen 116 bis 119. Die in F i g. 2 dargestellten Wicklungen 116 bis 119 sind Teile einer einzigen Wicklung; es versteht sich, daß statt dessen auch voneinander unabhängige Wicklungen 116 bis 119 zur Anwendung gelangen können, die auf den Kern 120 gewickelt sind.
  • Das Material des Kerns 120 ist derart gewählt, daß er durch die auf die Eingangswicklung 116 gegebenen Impulse schrittweise vom Zustand der negativen Sättigung in den Zustand der positiven Sättigung gebracht wird. Wenn eine vorherbestimmte Anzahl von Eingangsimpulsen (bestimmt durch deren Volt-Sekunden-Gehalt) auf die Eingangswicklung gegeben wurde, wird die Sättigung des Kerns überschritten, d. h., der Kern befindet sich in seiner Arbeitsstellung; sobald der letzte Impuls aufhört, induziert das plötzliche Verschwinden des überschüssigen Flusses in der Auslösewicklung 118 eine Spannung einer solchen Richtung, daß der Transistor 122 leitend wird. Der hierdurch hervorgerufene Stromfluß in der Rückstellwicklung 119 induziert in der Auslösewicklung 118 eine Spannung, welche bewirkt, daß der Stromfluß im Ausgangskreis des Transistors andauert, bis die negative Sättigung des Kerns erreicht ist, d. h., bis der Kein sich in seiner Ruhestellung befindet. Wenn der Kein aus der positiven Sättigung in die negative Sättigung übergeführt wird, wird in der Ausgangswicklung 117 ein Ausgangssignal induziert, welches auf die Ausgangsklemme 111 gegeben wird. Wenn der Kern die negative Sättigung erreicht hat, ist er bereit, eine neue Reihe von Eingangsimpulsen aufzunehmen.
  • Um zu verhindern, daß der Transistor 122 infolge der kleinen Änderungen des Magnetflusses leitend wird, die bei Beendigung einer jeden Stufe auftreten, ist ein Dämpfungswiderstand 123 zur Rückstellwicklung 119 parallel geschaltet. Um den Basisstrom des Transistors bei der in der Auslösewicklung induzierten hohen Spannung zu begrenzen, ist ein Reihenwiderstand 124 vorgesehen. Ferner liegt in Reihe mit dem Kollektor des Transistors 122 ein kleiner Widerstand 125, der den Zweck hat, den Rückstellstroni zu begrenzen; hierdurch wird nicht nur der Transistor geschützt, sondern es wird auch eine überlastung der Batterie V verhindert. Um die auf den Zähler gegebenen Eingangsimpulse auf gleicher Stärke zu halten, ist eine Eingangsstufe 127 vorgesehen, die einen Transistor 128 und einen Eingangswiderstand 129 enthält. Der Transistor 128 hat ebenfalls eine Basis b, einen Emitter e und einen Kollektor c; er wird bei Anlegung negativer Impulse an die Eingangsklemme 110 leitend, da der Transistor 128 ein NPN-Transistor ist.
  • Der in F i g. 1 dargestellte Zähler hat eine Ausgangswicklung 117. Diese kann auch fortfallen, wobei der Ausgang vom Emitter des Transistors 122 abgeleitet wird. Die Anordnung nach der Erfindung umfaßt beide Möglichkeiten.
  • , Ein magnetischer Zähler der beschriebenen Art kann nur eine begrenzte Anzahl von Impulsen pro Stufe zählen; ist die zu zählende Impulszahl höher, so muß daher eine Mehrzahl von Zählern in Reihe geschaltet werden. Es wurde gefunden, daß die größte Impulszahl eines solchen Zählers etwa sechzehn pro Stufe beträgt. Darüber hinaus können gewisse Impulszahlen mit solchen Zählern nicht leicht gezählt werden. Um beispielsweise eine Impulszahl von neunundzwanzig zu zählen, müßte man einen Zähler mit der Impulszahl zehn und einen weiteren Zähler mit der Impulszahl drei hintereinanderschalten (was die Impulszahl dreißig ergeben würde), und man müßte dann eine zusätzliche Schaltung hinzufügen, um eine Einheit davon abzuziehen. Der Grund für die Begrenzung der pro Stufe abzuzählenden Impulszahl eines solchen magnetischen Zählers ist aus der Darstellung nach F i g. 3 und 4 zu ersehen.
  • F i g. 3 zeigt die im wesentlichen rechteckige Hysteresisschleife des Kernmaterials eines Zählers nach F i g. 1, beispielsweise des Materials »Orthonik« Typ P 1040, wie es von der Firma G. L. Electronics Company vertrieben wird. Die Hysteresisschleife ist in zehn Flächenstücke unterteilt, die mit den Nummern 1 bis 10 bezeichnet sind. Sie stellen die einzelnen Stufen der Magnetisierung des Kerns vom Zustand der negativen Sättigung bis zum Zustand der positiven Sättigung dar, wenn der Zähler nach F i g. 1 zehn Impulse abzählen soll. Der beschriebene Zähler ist für eine abzuzählende Impulszahl von beispielsweise zehn gut geeignet, da der Rück-gang des Magnetflusses nach Beendigung eines jeden Zwischenimpulses erheblich kleiner ist als der Rückgang des Magnetflusses nach dem letzten Impuls. Diese Rückgänge des Magnetflusses sind in F i g. 3 dargestellt. Der Rückgang nach dem neunten Impuls ist mit A 0 F9 bezeichnet, der Rückgang nach dem zehnten und letzten Impuls mit A OF 10. A 0 F 10 ist erheblich größer als A (P F 9. Die Rückstelleinrichtung des Zählers ist derart ausgebildet, daß der Transistor 122 durch den Rückgang A OF 10 des Flusses leitend gemacht wird, nicht jedoch durch den kleineren Rückgang A OF 9; der letztere reicht nicht aus, um den Transistor leitend zu machen. Wenn der Transistor 122 nach Aufhören des letzten Impulses durch den erheblichen Rückgang des Magnetflusses leitend geworden ist, wird der Kern in den Zustand der negativen Sättigung zurückgeführt, so daß der Zähler bereit ist, eine neue Impulsreihe abzuzählen.
  • In F i g. 4 sind die Verhältnisse dargestellt, die sich ergeben würden, wenn man eine größere Impulszahl, beispielsweise fünfundzwanzig Impulse, abzählen wollte. Die Hysteresisschleife der F i g. 4 ist in fünfundzwanzig Abschnitte unterteilt. Da die einzelnen Magnetisierungsschritte sehr klein sind, ist der fünfundzwanzigste Impuls nicht imstande, den Kern in den Zustand der maximalen Sättigung zu bringen, der mit 0. bezeichnet ist; der kurz vor Beendigung des fünfundzwanzigsten Impulses erzeugte Magnetfluß ist daher erheblich kleiner als der mögliche Maximalwert. Der Rückgang des Magnetflusses nach Beendigung des vorletzten Impulses, mit A OF 24 bezeichnet, ist darüber hinaus, im Vergleich zu dem Rückgang A OF 25 nach dem letzten Impuls, verhältnismäßig groß. Aus den genannten Gründen ist der Unterschied zwischen den Rückgängen A 0 F 24 und A 0 F 25 sehr gering. Nun könnte man die Rückstelleinrichtung sehr empfindlich machen, so daß sie zwischen den Größen A OF 24 und A OF 25 unterscheiden kann. Wenn man jedoch berücksichtigt, daß auch andere Einflüsse Änderungen hervorrufen können, beispielsweise wenn die Batteriespannung oder die Raumtemperatur schwankt, so ist leicht einzusehen, daß es außerordentlich schwierig ist, die Rückstelleinrichtung so auszubilden, daß sie mit Sicherheit zwischen diesen beiden Größen unterscheidet. Wird der Transistor 122 bei Beendigung des fünfundzwanzigsten Impulses nicht in seine leitende Stellung gekippt, so wird der Kein durch den sechsundzwanzigsten Impuls stärker magnetisiert, wobei er in die Nähe des Maximums kommen oder dieses erreichen kann, und die Rückstelleinrichtung wird bei Beendigung des sechsundzwanzigsten Impulses betätigt werden. Der Rückgang des Flusses nach Beendigung des sechsundzwanzigsten Impulses würde etwa eine Größe haben, die gleich der Summe der Rückgänge am Ende des vierundzwanzigsten und des fünfundzwanzigsten Impulses ist. Es wäre für die Rückstelleinrichtung daher außerordentlich schwierig, zwischen diesen drei Rückgängen des Flusses zu unterscheiden. Wie man sieht, ist es daher ungemein schwierig, einen Zähler für eine derart hohe Impulszahl zu schaffen, der stabil ist und zuverlässig arbeitet. Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß eine abzuzählende Impulszahl von sechzehn für einen Zähler der beschriebenen Art die praktisch erreichbare Grenze darstellt.
  • Erfindungsgemäß sind nun Mittel vorgesehen, um die abzuzählende Impulszahl zu erhöhen und, wenigstens bei einigen Ausführungsformen, den zulässigen Temperaturbereich, innerhalb dessen der Zähler zuverlässig arbeitet, zu erhöhen. Zu diesem Zweck ist an Stelle der Anordnung nach F i g. 1 eine sättigbare Drosselkernanordnung vorgesehen, die aus wenigstens zwei Kernteilen besteht oder zwei getrennte Kerne enthält, die derart ausgebildet sind, daß ihre im wesentlichen rechteckigen Hysteresisschleifen voneinander verschieden sind. Die Kerne oder Kernteile können dabei so ausgebildet sein, daß ihre äußeren Abmessungen sich voneinander unterscheiden, oder sie können aus Materialien bestehen, die verschiedene magnetische Eigenschaften haben, oder aber es können beide Merkmale miteinander kombiniert sein; die Ausbildung der Kerne oder Kernteile muß auf jeden Fall derart sein, daß ein bestimmtes Verhältnis der Amperewindungen erzielt wird, die erforderlich sind, um in d,-n beiden Kernen oder Kernteilen einen gegebenen Fluß zu erzeugen, sowie ein bestimmtes Verhältnis der Sättigungsflüsse der beiden Kerne oder Kernteile, so daß durch die angelegten Impulse zunächst der eine Kern oder eine Kernteil zur Sättigung gebracht wird, ohne den anderen zu beeinflussen, und daß erst die weiteren Impulse den anderen Kern oder Kernteil zur Sättigung bringen. Bei dieser abgeänderten Anordnung ist die abzuzählende Impulszahl die Summe der Impulszahlen aller Kerne oder Kernteile. Die schrittweise Sättigung der beiden Kerne oder Kernteile kann dabei auf verschiedene Arten erfolgen. Zwei dieser möglichen Arten sind die folgenden. Erstens: Die schrittweise Sättigung der«Keme oder Kernteile erfolgt derart, daß jeweils nur einer derselben betroffen wird. Zweitens: Die schrittweise Sättigung der Keine oder Kernteile erfolgt gleichzeitig, jedoch derart, daß sie den Sättigungszustand zu verschiedenen Zeiten erreichen.
  • In Fig. 5 und 6 ist eine erste Ausführungsform eines magnetischen Zählers nach der Erfindung dargestellt, welcher zwei magnetische Keine 141 und 142 enthält; in F i g. 5 und 6 ist lediglich die Eingangswicklung 116 dargestellt. Es versteht sich, daß der Zähler auch die übrigen Wicklungen der F i g. 1 enthält, die in der gleichen Weise ausgebildet, je- doch um beide Kerne gewickelt sind. Der Zähler enthält also auch die (in der Zeichnung nicht dargestellten) Wicklungen 117 bis 119. Die Kerne 141 und 142 haben verschiedene mittlere magnetische Längen, da der eine Kein innerhalb des anderen angeordnet ist, und verschiedene Querschnitte, wie am besten aus Fig. 6 zu ersehen. Darüber hinaus können die Kerne auch aus verschiedenen magnetischen Materialien bestehen. Der Kern141 kann beispielsweise aus »Molybdän-Pennalloy« bestehen und der Kern 142 aus »Ortlionik«; diese Materialien werden durch die -Firma G. L. Electronics Company vertrieben.
  • Wie bekannt, ist die magnetische Feldstärke, die erforderlich ist, um den magnetischen Zustand eines Kerns zu ändern, gleich den Amperewindungen geteilt durch die Länge Eins längs des Weges des magnetischen Flusses. Dies kann durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden: hierbei ist H die magnetische Feldstärke in Amperewindungen pro Meter, N ist die Anzahl der Eingangswindungen des Kerns, I ist der durch die Windungen fließende Strom in Ampere, und 1 ist die Länge Eins längs des Weges des magnetischen Flusses in Metern. Wird diese Gleichung mit der mittleren magnetischen Länge L. des Kerns multipliziert, so lautet sie folgendermaßen: Diese Gleichung gibt die Amperewindungen an, die erforderlich sind, uni einen gegebenen Fluß in einem Kein zu erzeugen, dessen mittlere magnetische Länge L. beträgt. Wird die Hysteresisschleife, also die Stärke des magnetischen Flusses in Abhängigkeit vom Strom, aufgezeichnet, so sieht man aus der obigen Gleichung, daß die Breite der Hysteresisschleife für einen bestimmten Kern direkt proportional seiner mittleren magnetischen Länge ist und daß die Breite durch Änderung der magnetischen Länge verändert werden kann. Darüber hinaus ist die Induktanz eines Kerns proportional seinem Querschnitt; die Steilheit und Breite der Hysteresisschleife eines bestimmten Kerns ist ein Maß für seine Induktanz, wobei die Breite sich verringert, wenn die Induktanz steigt. Die Breite der Hysteresisschleife eines Kerns kann daher durch Änderung seines Querschnittes verändert werden. Die Hysteresisschleifen für die beiden Keine 141 und 142 der F i g. 5 haben daher verschiedene Breiten, da die Kerne verschiedene Längen und verschiedene Querschnitte haben, und somit verschiedene Induktanzen.
  • Wenn die Kerne 141 und 142 aus verschiedenen Materialien, beispielsweise aus »Molybdän-Permalloy« und aus »Ortlionik«, bestehen, ändern sich darüber hinaus die Breiten und Höhen der Hysteresisschleifen weiter. Die Tabelle der F i g. 7 zeigt die angenäherten Werte der magnetischen Eigenschaften von »Molybdän-Permalloy« und »Ortlionik«, und zwar erstens die Flußdichte, wenn das Material voll magnetisiert ist, zweitens die maximale Flußdichte bei der magnetischen Feldstärke Null, d. h. die remanente Flußdichte, und drittens die magnetische Feldstärke. Wie aus der Tabelle zu ersehen, sind die Werte für »Ortlionik« wesentlich größer als die für »Molybdän-Pennalloy«. Zeichnet man die Hysteresisschleifen für diese beiden Materialien auf, so findet man, daß die Hysteresisschleife für »Ortlionik« etwa viermal so breit ist wie die Hysteresisschleife von »Molybdän-Permalloy«, da das Verhältnis der magnetischen Feldstärken etwa 4 - 1 beträgt; die Höhe der Hysteresisschleife für »Ortlionik« ist etwa doppelt so groß wie die der Hysteresisschleife für »Molybdän-Permalloy«, da das Verhältnis der maximalen Flußdichten und der remanenten Flußdichten etwa 2: 1 beträgt. Dies gilt für Kerne, die den gleichen Querschnitt haben.
  • Die relativen magnetischen Eigenschaften zweier Kerne, die gemäß F i g. 5 ausgebildet sind und die aus den genannten Materialien bestehen, sind in der Tabelle der F i g. 8 angegeben. Die Hysteresisschleifen dieser beiden Kerne sind in F i g. 9 dargestellt. Die beiden in F i g. 9 dargestellten Hysteresisschleifen haben die gleiche Höhe. Die vertikale Skala der Hysteresisschleife für den Kern 141 ist je- doch etwa doppelt so groß wie diejenige für den Kein 142, so daß die Hysteresisschleife des Kerns 141 in Wirklichkeit doppelt so hoch ist wie die der Hysteresisschleife des Kerns 142.
  • Es sei angenommen, daß die in Fig. 5 dargestellten Keine die beschriebenen Kennlinien haben und in einem Zähler nach Fig. 1 angeordnet sind, dessen abzuzählende Impulszahl »26« beträgt. Die an der Eingangsklemmel10 erscheinenden sechsundzwanzig Impulse, die auf die Eingangswicklung 116 gegeben werden, verändern die Magnetisierung der Keine 141 und 142, wie in F i g. 9 dargestellt ist. Die Hysteresisschleifen sind in sechsundzwanzig Teile unterteilt, die mit den Nummern 1 bis 26 bezeichnet sind und die einzelnen Stufen der Magnetisierung darstellen. Der erste Eingangsimpuls bewirkt beispielsweise, daß sich der Fluß beider Keine von den Punkten A zu den Punkten B und C bewegt; Wenn der erste Eingangsimpuls aufhört, geht der Fluß beider Keine auf die Punkte D zurück. Wie man sieht, tritt daher eine endgültige Änderung des Flusses im Kern 141 ein, während die endgültige Änderung des Flusses des Kerns 142 gleich Null ist. Der zweite Eingangsimpuls treibt die Kerne 141 und 142 vom Punkt E zu den Punkten F und G; wenn der Impuls aufhört, fällt der Fluß beider Kerne auf die Punkte H zurück. Die Punkte F und G des Kerns 142 sind die gleichen Punkte, so daß sein Fluß in diesem Punkt »stehenbleibt«, bis der Eingangsimpuls beendet ist. Auch hier. tritt eine endgültige Änderung des Flusses des Kerns 141 auf, während die Änderung des Flusses des Kerns 142 gleich Null ist. Der dritte bis fünfzehnte Impuls hat die gleichen Wirkungen wie der zweite Impuls; während dieser Zeit wird der Kein 141 von der negativen Sättigung schrittweise, wie dargestellt, bis in die Nähe der positiven Sättigung gebracht, während der Kein 142 im Zustand der negativen remanenten Magnetisierung verbleibt. Der sechzehnte Eingangsimpuls treibt beide Kerne von den Punkten J zu den Punkten K und L; wenn er aufhört, fällt der Fluß beider Kerne auf die Punkte M zurück. Wie man sieht, tritt hierbei eine endgültige Änderung des Flusses- beider Keine 141 und 142 ein. Der siebzehnte Impuls treibt die Kerne 141 und 142 von den Punkten N zu den Punkten 0 und P. Die Hysteresisschleife des Kerns 141 zeigt, daß die Punkte 0 und P praktisch die gleichen sind, so daß der Kein 141 in diesem Punkt »stehenbleibt«. Bei Beendigung des siebzehnten Eingangsimpulses fallen beide Keine auf den Punkt Q zurück. Wie aus den Hysteresisschleifen zu ersehen, ist die endgültige Änderung des Magnetflusses des Kerns 141 gleich Null, während in dem Kein 142 eine erhebliche endgültige Änderung des Magnetflusses erfolgt. Der achtzehnte bis fünfundzwanzigste Eingangsimpuls hat im wesentlichen die gleichen Wirkungen wie der siebzehnte Impuls. Der sechsundzwanzigste Impuls bringt beide Kerne von den Punkten R zu den Punkten S und T, womit der maximale magnetische Fluß 0.. erreicht ist. Bei Beendigung des sechsundzwanzigsten Eingangsünpulses fallen beide Kerne auf die Punkte U zurück. Die Summe des Rückganges der magnetischen Flüsse, also die Summe der beiden Flüsse A OF26, ist ausreichend, um die Rückstellwirkung des Zählers auszulösen, so daß beide Kerne in den Zustand der negativen Sättigung zurÜckgeführt werden, d. h. zum Punkt A, der den negativen remanenten Magnetfluß darstellt.
  • Eine kurze Betrachtung der Theorie kann nützlich sein, um die genannte Wirkungsweise eines Zählers nach F i g. 5 zu verstehen. Die Eingangsünpedanz (der scheinbare Widerstand) einer Vorrichtung dieser Art (und damit die Stromstärke) hängt in erster Linie von der Steilheit der Hysteresisschleife im betrachteten Punkt ab. Der Eingangskreis eines Zählers nach F i g. 5 kann daher so betrachtet werden, als ob er aus zwei in Reihe geschalteten Induktanzen besteht, deren Werte durch die Hysteresisschleifen der Kerne 141 und 142 bestimmt sind. die Eingangsspannung verteilt sich daher auf die beiden Induktanzen nach Maßgabe ihrer induktiven Widerstände. Wenn der erste Eingangsimpuls auf die Eingangswicklung 116 gegeben wird, bewegen sich beide Keine schnell von den Punkten A zu den Punkten B der F i g. 9 und dann zu den Punkten C. Sobald die Hysteresisschleife des Kerns 141 ihren vertikalen Aufstieg beginnt, wird der induktive Widerstand desjenigen Teils der Wicklung, der dem Kein 141 zugeordnet ist, bedeutend größer als der induktive Widerstand desjenigen Teils, der dem Kern 142 zugeordnet ist. Da die Spannung der beiden in Reihe geschalteten induktiven Widerstände sich proportional der Größe der betreffenden Widerstände verteilt, wird die dem Kein 142 zugeordnete Spannung nach kurzer Zeit sehr klein, so daß praktisch die ganze Spannung dem Kern 141 zugeordnet ist. Dies ist der Grund dafür, daß die Änderung des Flusses des Kerns 142 sehr gering und die des Kerns 141 sehr groß ist, wenn der Fluß von den Punkten A zu den Punkten C geht. Bei Beendigung des ersten Eingangsimpulses fällt der Fluß beider Keine auf die Punkte D zurück, so daß der Kern 141 eine große endgültige Änderung des Flusses erfährt, während die endgültige Änderung des Flusses des Kerns 142 gleich Null ist.
  • Dieses Spiel wiederholt sich, bis der Kern 141 in die Nähe der positiven Sättigung gelangt ist. Beim sechzehnten Eingangsünpuls beginnt die Kurve des Kerns 141 in die horizontale Richtung abzubiegen, was zur Folge hat, daß der induktive Widerstand dieses Teils der Wicklung sinkt. Es wirkt daher ein größerer Teil der angelegten Spannung auf den Kein 142 ein, so daß jetzt in diesem eine Änderung des Flusses stattzufinden beginnt. Gegen Ende des sechzehnten Eingangsimpulses befindet der Kern 141 sich im wesentlichen auf dem horizontalen Teil der Hysteresisschleife, so daß der zugehörige induktive Widerstand auf einen sehr geringen Wort absinkt. Zu dieser Zeit beginnt die Kurve des Kerns 142 jedoch ihren vertikalen Aufstieg, so daß dieser Teil der Eingangswicklung einen bedeutend höheren induktiven Widerstand hat und daher praktisch die gesamte Spannung auf den Kern 142 einwirkt. Bei Beendigung dieses Impulses fällt der Fluß beider Kerne auf die PunkteM zurück, so daß in beiden Kernen eine endgültige Änderung des Flusses auftritt. Bei den folgenden Impulsen wirkt praktisth die gesamte Spannung nur noch auf den Kern 142 ein, so daß vom siebzehnten bis zum fünfundzwanzigsten Impuls in dem Kein 142 endgültige Änderungen eintreten, während die endgültigen Änderungen des Flusses des Kerns 141 gleich Null sind. Wenn der sechsundzwanzigste Impuls beginnt, befinden beide Keine sich im PunktR. Da der induktive Widerstand für den Kein 141 hierbei sehr gering ist, wirkt praktisch die ganze angelegte Spannung auf den Kein 142 ein, was zur Folge hat, daß der Fluß des Kerns 142 auf den abgeflachten Teil der Hysteresisschleife getrieben wird, d. h. auf den Punkt T. Der Kein 141 wird ebenfalls auf den Punkt T getrieben, da der dem Kern 142 zugeordnete induktive Widerstand gering wird und die Spannung sich daher im wesentlichen gleichmäßig auf beide Keine verteilt. Bei Beendigung des sechsundzwanzigsten Impulses fällt der Fluß beider Keine auf die Punkte U zurück.
  • Wie aus F i g. 9 zu ersehen, ist die Summe der Rückgänge A OF26 bei Beendigung des sechsundzwanzigsten Impulses erheblich größer als die Summe der Rückgänge A OF25 bei Beendigung des fünfundzwanzigsten Impulses, so daß die Rückstelleinrichtung leicht zwischen diesen beiden Rückgängen unterscheiden kann; die Rückstellung wird bei Beendigung des sechsundzwanzigsten Impulses wirksam, so daß beide Kerne zum Punkt A zurückkehren. Der kombinierte Rückgang des Flusses bei Beendigung des letzten Impulses einer abzuzählenden Impulszahl ist daher erheblich größer als der kombinierte Rückgang bei Beendigung des vorletzten Impulses; da die induktiven Widerstände der beiden Keine gegen Ende des letzten Impulses etwa gleich groß werden und die Spannung sich daher auf beide Wicklungsteile gleichmäßig verteilt, werden beide Kerne mit Sicherheit auf den Punkt 0, des maximalen Magnetflusses gebracht. Durch die Erfindung wird daher ein stabiler und zuverlässig arbeitender Zähler für eine erheblich größere, abzuzählende Impulszahl gäschaffen, als dies bei den bisher bekannten magnetischen Zählern möglich war. Darüber hinaus kann durch Anordnung von mehr als zwei Kernen eine noch größere abzuzählende Impulszahl erzielt werden.
  • Die Tabelle der F i g. 10 gibt die Werte für einen nach Fig. 5 ausgebildeten Zähler für eine abzuzählende Impulszahl von dreißig Impulsen an.
  • Eine abgeänderte.Ausführungsform eines Zählers nach - der Erfindung.--ist in - F i g. 11 dargestellt. Die beidenKerne 151 -und- 152 sind unter sich gleich. Die Eingangswicklung 1-16 ist jedoch so um die Keine gewickelt> daß-.auf den Kein151 doppelt so viel Winduügs'zahlen7 eiiiwirken wie auf den Kein 152. Die Wicklungen-U7 bis 119 sind in Fig. 11 nicht darg estellt. - Sie,# siüd'über beide Kerne 151 -und 152 gewickelt,. so daß bezüglich dieser - Wicklungen beide Kerne die gleichen. Wiüdungszahlen haben.
  • Es. sei angenommen, daß, beide Kerne aus »OrthoiÜk« bestehen. Die- T-abelle. -der *F i g. 12 zeigt die m- agnetischen, Eigenschaften dieser beiden Kerne.' Die Hysteresisschleifgn dort Kerne 1 51 und 152 sind in Fig. 13 dargestellt. Da die Kerne unter sich gleich sind ' haben die - -,beideh Hysteresisschleifen die -gleiche Höhe. Da det-Kem 151 jedoch eine größere Anzahl von. Windungen hat, .. ist die Breite seiner Hysteresisschleife -, kleiner als die der Hysteresissrähleife des Kerns-152. Die Windungszahl des Kerns 151 ist doppelt so groß wie die des Kerns 152. Die ,Breite der HysteresissMeife des Kerns 151 ist daher etwK halb so groß-- Wie die Breite der Hysteresisschleife des Kerns 152.-Die Arbeitsweise,-des Zählers nach Fig. 11 ist ähnlich der obeu beschriebenen Arbeitsweise. Da der steile Teil der Kurve des Kerns 151 an einer Stelle liegt, an welcher dib -Kurve des Kerns 151 nahezu horizontal verläuft, und da umgekehrt der steile Teil der Kurve des Kerns 152 an einer Stelle liegt, an welcher die Kurve des Kerns 151 annähernd horizontal verläuft, wird zunächst der Kern 151, der die schmalere Hysteresisschleife hat, aus dem Zustand der negativen'Sättiäung in die Nähe der posi- tiven Sättigung gebracht, und danach der Kern 152, bis beim letzten Impuls beide Keine gleichzeitig das Maximum der Sättigung erreichen. Es sei angenommen, daß die abzuzählende Impulszahl »dreißig« ist. Zunächst durchläuft der Kern 151 die Stufen 1 bis 19. Beim zwanzigsten Impuls sinkt der induktive Widerstand für den Kern 151, während der induktive Widerstand für den Kein 152 ansteigt, so daß bei den folgenden Impulsen der Kein 152 die Stufen 20 bis 29 durchläuft. Beim dreißigsten Impuls erreichen beide Kerne das Maximum 0. des magnetischen Flusses; hört der dreißigste Impuls auf, so sinkt der Fluß beider Kerne auf den Wert des remanenten magnetischen Flusses. Die Summe der Rückgänge A OT 30 bei Beendigung des dreißigsten Imulses ist# wie aus F i g. 13 zu ersehen, wesentlich größer als die Summe der Rückgänge A 0F29 des vorletzten Impulses. Bei Beendigung des letzten Im- pulses wird daher die, Rückstellung wirksam, so daß beide Keine in den Zustand der negativen magnetischen Sättigung zurückgeführt werden.
  • Wie weiter aus F i g. 13 zu ersehen, sind die Magnetisierungsstufen der beiden Keine verschieden groß. Die Stufen des Kerns 152 sind etwa doppelt so "r Cr oß wie diejenigen des Kerns 151. Dies rührt, wie dem Fachmann bekannt, daher, daß die Größe der Stufen umgekehrt proportional der Windungszahl ist. Da die beiden Kerne unter sich gleich sind und der Kein 151 doppelt soviel Windungen hat wie der Kein 152, sind daher die Stufen des Kerns 152 etwa doppelt so groß wie diejenigen des Kerns 151. Die Anzahl der Windungen und damit die relativen Breiten der beiden Schleifen können in jedem gewünschten Verhältnis gewählt werden, so daß eine gewünschte Anzahl von abzuzählenden Impulsen erzielt wird.
  • Der Zähler der F i g. 11 hat zwei Keine 151 und 152. Es versteht sich, daß auch eine größere Anzahl von Kernen verwendet werden kann, die verschiedene Windungszahlen haben, so daß eine größere abzuzählende Impulszahl erreicht werden kann. Die ,gebildet sein wie in Wicklungen können auch so aus ># F i g. 15 dargestellt. Hier sind für die Keine 151 ä und 152 a getrennte Wicklungen 116 a und 116 b vorgesehen, die hintereinandergeschaltet sind. Die Arbeitsweise ist hierbei die gleiche wie bei'dem Zähler nach Fig. 11, und- die Hysteresisschleifen sind die gleichen wie in Fig. 13 dargestellt.
  • Fig. 14-isteine Tabelle, welche die Werte eines Zählers nach Fig. 11 oder 15 zeigt, dessen abzuzählende Impulszahl dreißig beträgt.
  • In F i g. 16 und 17 ist eine weitere Ausführungsform eines Zählers nach der Erfindung dargestellt. Es werden zwei Keine 161 und 162 verwendet. Die Durchmesser der Kerne 161 und 162 sind gleich, je- doch ist ihre Höhe verschieden, so daß sie einen verschiedenen Querschnitt haben, wie aus Fig. 17 zu ersehen. F i g. 16 zeigt nur die Eingangswicklung 116. Es versteht sich, daß auch die Wicklungen 117 bis 119 vorhanden sind, die um beide Keine gleichzeitig gewickelt sind.
  • Es sei angenomm n, daß das Material beider Keine »Ortlionik« ist. Die Tabelle der F i g. 18 zeigt die magnetischen Eigenschaften der Keine 161 und 162, wobei angenommen ist, daß der Querschnitt des Kerns 161 etwa doppelt so groß ist wie der des Kerns 162. Die Induktanz eines Kerns ist proportional seinem Querschnitt; die Stromaufnahme der Eingangswicklung ist umgekehrt proportional der Induktanz, wenn die angelegte Spannung gleichbleibt. Die Hysteresisschleifen der Keine 161 und 162 sind in F i g. 19 dargestellt. Da der Kern 161 infolge seines größeren Querschnittes -eine höhere Induktanz (einen größeren induktiven Widerstand) hat, ist anfänglich ein größerer Teil der Spannung dem Kern 161 zugeordnet, so daß zunächst der Kein 161 und dann der Kein 162 schrittweise ummagnetisiert wird. Die Arbeitsweise eines Zählers mit den Kernen 161 und 162 ist ähnlich den vorstehend beschriebenen Arbeitsweisen. Eine Einzelbeschreibung erscheint daher nicht erforderlich. Beim letzten Impuls wird in beiden Kernen der maximale Magnetfluß 0. erzeugt; wenn der letzte Impuls aufhört, geht der Fluß in beiden Kernen zurück. Die Summe- der Rückgänge bei Beendigung des letzten Impulses ist wesentlich größer als die Summe der Rückgänge des. vorletzten Impulses, so daß mit Sicheih«eit die Rückstelleinrichtung betätigt wird, wobei beide Keine in den Zustand der negativen Sättigung zurückgeführt werden.
  • Auch bei dieser Ausführungsforin können mehr als zwei Keine mit verschieden großen Querschnitten verwendet werden, so daß eine größere abzuzählende Impulszahl erzielt wird.
  • F i g. 20 ist eine Tabelle, welche die Werte der Einzelteile eines Zählers nach F i g. 16 angibt, wenn die abzuzählende Impulszahl dreißig beträgt.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in F i g. 21 und 22 dargestellt. Wie bei den übrigen Ausführungsformen ist nur die Eingangswicklung 116 dargestellt. Die Keine 171 und 172 haben verschiedene magnetische Längen und einen verschiedenen Querschnitt, wie am besten aus F i g. 22 zu ersehen.
  • Es sei angenommen, daß beide Kerne 171 und 172 aus dem Material »Ortlionik« bestehen. Die Hysteresisschleifen der Kerne 171 und 172 werden daher ähnlich aussehen wie die in F i g. 19 dargestellten Hysteresisschleifen der Keine 161 und 162. Die Arbeitsweise ist daher im wesentlichen die gleiche.
  • Zunächst wird der Kern 171 und dann der Kern 172 schrittweise ummagnetisiert, bis beim letzten Impuls beide Kerne den Zustand der positiven magnetischen Sättigung erreichen und nach Aufhören dieses Impulses in den Zustand der negativen magnetischen Sättigung zurückgeführt werden.
  • Eine weitere Ausführungsform ist in F i g. 23 und 24 dargestellt. Hierbei wird ein einziger Kein 181 verwendet, der abgesetzt ausgebildet ist und aus den beiden Teilen 181 a und 181 b besteht. Beide Keinteile haben verschiedene magnetische Längen. Nur die Eingangswicklung 116 ist gezeigt; es versteht sich, daß auch die Wicklungen 117 bis 119 vorhanden sind. Die Hysteresisschleifen für die Kernteile 181 a und 181 b sind ähnlich wie bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform und wie in F i g. 19 dargestellt. Die Arbeitsweise ist daher die gleiche.
  • Eine weitere Ausführungsform eines Zählers nach der Erfindung ist in F i g. 25 dargestellt. Es werden zwei Kerne 191 und 192 verwendet. Der Kein 192 ist innerhalb des Kerns 191 angeordnet, so daß er eine kleinere magnetische Länge hat. Die Breite der Hysteresisschleife ist direkt proportional der magnetischen Länge des Kerns; die Hysteresisschleife des Kerns 191 wird daher breiter sein als die des Kerns 192. Wenn beide Kerne aus dem gleichen Material bestehen und den gleichen Querschnitt haben, werden ihre Hysteresisschleifen die gleiche Höhe haben und sich nur in der Breite unterscheiden. Diese Hysteresisschleifen nehmen daher die Form der F i g. 27 an.
  • Die Arbeitsweise des Zählers nach F i g. 25 ist ähnlich wie diejenige der Zähler nach F i g. 5 und 11. Eine Beschreibung der Arbeitsweise im einzelnen erscheint daher nicht erforderlich.
  • Eine weitere Ausführungsform eines Zählers nach der Erfindung ist in F i g. 26 dargestellt. Hier gelangen zwei Keine 201 und 202 zur Anwendung, welche die gleichen Abmessungen haben, sich jedoch im Material unterscheiden. Der erste Kein besteht beispielsweise aus »Molybdän-Permalloy« und der zweite aus »Orthonik«. Auch hier wieder ist nur die Eingangswicklung 116 dargestellt. Aus dem weiter oben Gesagten geht hervor, daß die Hysteresisschleife für das Material »Orthonik« bedeutend breiter und höher ist als die Hysteresisschleife für Molybdän-»Permalloy«. Der Zähler arbeitet daher ähnlich wie die oben beschriebenen Zähler nach F i g. 5 und 11.
  • Durch Versuche wurde gefunden, daß der zulässige Temperaturbereich, innerhalb dessen der Zähler zuverlässig arbeitet, größer wird, wenn für die beiden Kerne verschiedene Materialien verwendet werden, wie bei den Ausführungsformen nach F i g. 5 und 26. Wenn das Material »Ortlionik« für einen Kern verwendet wird, steigt das Vierkantverhältnis der Hysteresisschleife mit sinkender Temperatur, während die Impulszahl sich mit steigender Temperatur erhöht. Wird dagegen »Molybdän-Permalloy« für einen Kein verwendet, so steigt das Vierkantverhältnis mit steigender Temperatur, während die Impulszahl mit steigender Temperatur abnimmt. Verwendet man kombinierte Kerne, die diese beiden Materialien enthalten, so heben sich die Wirkungen der Temperaturänderungen innerhalb eines weiten Bereiches mehr oder weniger auf, so daß der Zähler über einen größeren Temperatarbereich stabil bleibt und genau arbeitet. Durch Versuche wurde gefunden, daß ein Zähler nach F i g. 5 oder 26, bei dem verschiedene magnetische Materialien, nämlich »Ortlionik« und »Molybdän-Permalloy« zur Anwendung gelangen, bis zu einer Temperatur von weit über 1001 C stabil bleibt und zuverlässig arbeitet. Bei Verwendung der gleichen Materialien für die beiden Kerne dagegen darf eine Temperatur von etwa 601 C nicht überschritten werden.
  • Es versteht sich, daß die oben dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen auch miteinander kombiniert und abgeändert werden können. Ebenso kann natürlich der Ruhezustand auch die positive, Sättigung sein, aus welcher der Kern schrittweise in den Zustand der negativen Sättigung gebracht wird, um dann durch die Rückstellwicklung wieder in den Zustand der positiven Sättigung zurückgeführt zu werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Magnetischer Impulszähler, dessen Kern eine im wesentlichen rechteckige Hysteresisschleife (Charakteristik) hat und durch eine vorherbestimmte Mehrzahl von Eingangshnpulsen von einem ersten Zustand der magnetischen Sättigung in einer Mehrzahl von Schritten in den Zustand der entgegengesetzten magnetischen Sättigung getrieben wird, worauf ein Ausgangsimpuls erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Keine oder Kernteile verwendet werden, die eine voneinander verschiedene Charakteristik haben und die gleichzeitig von den Eingangsimpulsen beaufschlagt werden, wobei die Charakteristiken derart gewählt sind, daß der steile Anstieg der einzelnen Kurven an verschiedenen Stellen erfolgt, so daß zunächst der eine und danach der andere Kern schrittweise zur Sättigung getrieben wird.
  2. 2. Impulszähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keine verschiedene Amperewindungszahlen haben. 3. Impulszähler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerne verschiedene magnetische Sättigungs-Amperewindungszahlen haben. 4. Impulszähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerne verschiedene magnetische Sättigungsflüsse haben. 5. Impulszähler nach Anspruch 1, -dadurch gekennzeichnet, daß die Kerne sowohl verschiedene Amperewindungszahlen als auch verschiedene Sättigungsflüsse haben. 6. hnpulszähler nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Keine verschiedene Ab- messungen haben, so daß ihre Charakteristiken voneinander verschieden sind. 7. Impulszähler nach Ansprach 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerne aus verschiedenen magnetischen Materialien bestehen. 8. Impulszähler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerne verschiedene mittlere magnetische Längen haben. 9. Impulszähler nach Ansprach 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Keine verschiedene magnetische Feldstärken haben. 10. Impulszähler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Keine verschieden große Querschnitte haben. 11. Impulszähler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Keine sowohl verschiedene Querschnitte als auch verschiedene magnetische Längen haben. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1165 662.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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Patent Citations (1)

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DE1165662B (de) 1962-08-28 1964-03-19 Standard Elektrik Lorenz Ag Speicher- und Zaehlschaltung mit magnetischen Elementen rechteckfoermiger Hystereseschleife

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