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DE1200351B - Schaltungsanordnung zum Unterdruecken von Stoerimpulsen bei Magnetkern-Transistorschaltungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Unterdruecken von Stoerimpulsen bei Magnetkern-Transistorschaltungen

Info

Publication number
DE1200351B
DE1200351B DES90404A DES0090404A DE1200351B DE 1200351 B DE1200351 B DE 1200351B DE S90404 A DES90404 A DE S90404A DE S0090404 A DES0090404 A DE S0090404A DE 1200351 B DE1200351 B DE 1200351B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
winding
transformer
circuit arrangement
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES90404A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herbert Fick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES90404A priority Critical patent/DE1200351B/de
Publication of DE1200351B publication Critical patent/DE1200351B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/45Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/30Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using a transformer for feedback, e.g. blocking oscillator

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Unterdrücken von Störimpulsen bei Magnetkern-Transistorschaltungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Unterdrücken von Störimpulsen, die bei den bekannten Magnetkern-Transistorschaltungen auftreten. Magnetkern-Transistor-Bausteine sollen mit ihren Nutzimpulsen die in der Ausgangsleitung eines Bausteines liegenden Keine vollständig ummagnetisieren, die Störimpulse dagegen dürfen die Kerne nicht beeinflussen. Der Magnetisierungszustand eines Kernes mit rechteckiger Hysteresisschleife wird irreversibel geändert, wenn der den Kern durchfließende Strom größer ist als die Koerzitiverregung H, Die Amplitude des Störimpulses darf also nicht so groß werden, daß die Koerzitiverregung eines angesteuerten Kernes überschritten wird. Treffen bei einem Kern mehrere Störimpulse gleichzeitig ein, so darf die Summe der Störamplituden die Koerzitiverregung des Kernes nicht überschreiten. Eine Überschreitung dieser Grenze ist auch dann nicht zulässig, wenn die Dauer des Störimpulses kurz ist. Ein nur einmal auftretender kurzer Störimpuls mit zu großer Amplitude beeinflußt zwar den angesteuerten Magnetkern nur geringfügig. Wirken jedoch auf den Kein nacheinander mehrere dieser Störimpulse, so findet eine schrittweise Ummagnetisierung statt. Es ist also erforderlich, die Amplituden der Störimpulse so zu begrenzen, daß die von ihnen ausgeübte Erregung unter der Koerzitiverregung bleibt.
  • In einem Magnetkern-Transistor-Baustein tragen beide Bauteile, also sowohl Ringkern als auch Transistor, zur Entstehung eines Störimpulses am Ausgang des Bausteines bei. Im Kein wird der Störimpuls durch reversible Magnetisierungsvorgänge erzeugt, und im Transistor wird der Impuls verstärkt. Die Störimpulse kommen durch die nicht idealen Eigenschaften des Magnetkernes zustande. Die den stabilen Punkten des Kernes entsprechende Induktion ist nämlich nicht gleich der Sättigungsinduktion, dieses liegt vielmehr etwas darüber. Befindet sich der Kern in einer stabilen Lage, wird daher durch einen Impuls, der den Kern vom Remanenzpunkt in den Sättigungspunkt bringt, eine Feldänderung hervorgerufen, die in der Ausgangswicklung, des Magnetkernes einen Störimpuls erzeugt. Die Höhe dieses Stötimpulses ist durch die zeitliche Stromänderung des Ansteuerimpulses, die Windungszahlen und die reversible Pemeabilität des Kernes bestimmt. überschreitet nun die in der Basiswicklung induzierte Störspannung einen durch den Transistor gegebenen Schwellwert, so beginnt Basisstrom zu fließen. Die induktive Komponente des Eingangswiderstandes eines Transistors bewirkt dabei, daß bei Oberschreitung des Schwellwertes durch die Störspannung der Basisstrom nicht sofort die durch die Kennlinie gegebenen Werte annimmt, sondern verlangsamt ansteigt. Dies bedeutet, daß bei Transistoren mit hohem induktivem Anteil des Eingangswiderstandes während der kurzen Dauer des Störimpulses der Basisstrom und damit auch der Kollektor-Störstrom klein bleiben. Die Anwendungsforderungen lassen nun eine in bezug auf die Störimpulsunterdrückung gerichtete Abänderung der physikalischen Eigenschaften des Kernes sowie der Abmessungen und der Wickeldaten im allgemeinen nicht zu.
  • Eine Verkleinerung von Störimpulsen ist also durchführbar durch Abflachung der Flanken der Ansteuerimpulse und durch Erhöhung der induktiven Komponente des Transistor-Eingangswiderstandes. Die im folgenden angegebenen Methoden zur Verkleinerung von Störimpulsen beruhen auf diesen Möglichkeiten. Eine Abflachung der Impulse läßt sich mit RC-Gliedern vornehmen, die in der Kollektorleitung des Transistors eingeschaltet sind. Diese Glieder bewirken, daß bei Beginn des Ansteuerimpulses bis zur Aufladung des Kondensators C der durch die Kerne fließende Strom nur langsam ansteigt und am Ende des Ansteuerimpulses langsam abfällt. Die Abflachung in dieser Weise bringt jedoch den Nachteil mit sich, daß der Kondensator C beim Magnetisieren der Kerne über weitere Einstell- oder Abfragewicklungen eine Belastung darstellt, die die Ummagnetisierungszeit der Kerne verlängert. Eine Erhöhung des induktiven Anteils des Transistor-Eingangswiderstandes wird z. B. durch Einfügen einer Drossel in die Basisleitung des Bausteines erreicht. Dies bewirkt, daß der Basisstrom bei Auftreten einer Spannung an der Basiswicklung des Ringkernes nur langsam ansteigt. Da die im Kern erzeugte Störspannung nur aus einer kurzen Spitze besteht, bleibt der durch die Drossel begrenzte Basisstrom während der Störspannungsdauer klein. Entsprechend dem kleinen Basisstrom bleibt damit auch der Kollektorstrom-Störimpuls klein. Die Dres3el wirkt natürlich auch auf den Nutzimpuls ein, indem sie die Anstiegs- und Abfallzeiten des Nutzimpulses verlängert. DieInduktivität derDrossel ist daher so zu wählen, daß sie nur kurzzeitig zu Beginn des Nutzimpulses wirksam ist und dann in den Sättigungszustand übergeht. Der Nutzimpuls wird dann nur geringfügig verforint. Der Nachteil der oben angeführten Schaltungen besteht darin, daß das Nutz-Stör-Verhältnis nicht groß genug gemacht werden kann.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung anzugeben, die diese Nachteile nicht aufweist. Dies wird dadurch erreicht, daß in mindestens einem Kreis des Transistors ein zeitabhängiges Gegenkopplungsnetzwerk eingeschaltet ist. Dieses zeitabhängige Gegenkopplungsnetzwerk kann vorteilhaft aus einem übertrager bestehen, dessen eine Wicklung mit dem Ausgangskreis des Transistors und dessen andere Wicklung mit dem Eingangskreis des Transistors so verbunden ist, daß ein Anstieg des Stromes im Ausgangskreis auf den Strom im Eingangkreis anstiegshemmend wirkt, und daß dieser übertrager so dimensioniert ist, daß er vom Strom im Ausgangskreis in einer der Länge des Störimpulses entsprechenden Zeit bis in die Sättigung ausgesteuert wird.
  • Ein besonderer Vorteil der zeitabhängigen Gegenkopplung tritt dann in Erscheinung, wenn Transistoren mit kurzen Anstiegs- und Abfallzeiten verwendet werden sollen. Die Größe der Störimpulse wächst nämlich proportional mit der Schaltgeschwindigkeit, so daß durch den Gegenstand der Erfindung die Anwendung schneller Transistoren und damit schneller Magnetkern-Transistoreinheiten in der gesamten Elektronik möglich ist.
  • Einige Ausführungsformen werden nun an Hand der Zeichnungen erläutert.
  • F i g. 1 zeigt eine übliche Magnetkern-Transistorschaltung, während in F i g. 2 die B/H-Kennlinie des Rechteckkernes dargestellt ist; F i g. 3 zeigt ein Impulsdiagramm einer Anordnung nach F i g. 1.
  • Geht man davon aus, daß sich der Kein K in der »0«-Lage befindet und ein Abfrageimpuls auf die Wicklung wl gegeben wird, so ergibt sich eine Feldänderung maximal bis zum Punkt -H,1-B,. Die Anstiegsflanke des Abfrageimpulses !A (Zeile a, F i g. 3) induziert in der Wicklung w 4 eine Spannung, die einen Basisstrom -lb zur Folge hat (Zeile c), so daß am Ausgang ein Störimpuls i, (Zeile d) auftritt. Ebenso verhält es sich, wenn der in der »l«-Lage belmdliche Kein über die Wicklung wl einen Impuls erhält. Hierbei öffnet die Rückflanke des Impulses den Transistor (Zeilen b, d, F i g. 3).
  • Die F i g. 4 zeit nun ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung. Sie besteht aus dem Transistor Tr, dem ein Kein K mit Rechteckcharakteristik zugeordnet ist. Ein Impuls auf den Eingang A öffnet den Transistor, wenn sich der Kein in seiner »l«-Lage befand, über den Rückkopplungsweg der Wicklungen w 3 und w 4. Die im Emitterzweig liegende Induktivität L setzt dem Stromanstieg einen Widerstand entgegen. Es erfolgt also ein Potentialabfall am Emitter, der bewirkt, daß das Basispotential in bezug auf das Emitterpotential steigt. Die Induktivität ist nun so ausgebildet, daß sie nach einer der Dauer des Störimpulses der entsprechenden Zeit durch den Emitterstrom bis in die Sättigung hinein ausgesteuert wird. Das heißt also, daß der Eingangswiderstand des Transistors während der Dauer des Störimpulses so groß ist, daß der Störimpuls nicht zur Wirkung kommen kann. Der in seiner Dauer naturgemäß längere Nutzimpuls wird dagegen nur unwesentlich beeinflußt.
  • In F i g. 5 ist eine andere Ausführungsforin der Anordnung gemäß der Erfindung dargestellt, die einen übertrager ü zwischen dem Kollektor und der Basis enthält. Ein AbfrageimpulsA magnetisiert den Kern K »abwärts«, die Rückkopplung setzt darauf in üblicher Weise ein. Der Kollektorstrom 1, magnetisiert den übertragerkern U über die Wicklung w5 dann so, daß in der Wicklung w 6 eine Spannung erzeugt wird, die der Basisspannung an der Wicklung w4 entgegengerichtet ist. Die Wirkung des Übertragers ü darf sich nur auf die Dauer des Störimpulses erstrecken, daher ist auch der Übertragerkein wie die Induktivität L in der F i g. 4 so dimensioniert, daß er durch den Kollektorstrom i, nach Beendigung des Störimpulses bis zur Sättigung ausgesteuert ist. Ist der übertrager dann gesättigt, wird der Nutzimpuls nicht mehr beeinflußt und somit auch keine Spannung an der Wicklung w 6 erzeugt, da keine Feldänderung auftritt. Tritt die Rückflanke des Ansteuerimpulses auf, wirkt die Gegenkopplung des übertragers auch auf sie abflachend.
  • in dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 liegt die Gegenkopplung zwischen Emitter und Kollektor des Transistors Tr. Der Übertrager ü besitzt zwei Wicklungen w 7 und w 8. Auch hier wirkt der zeitliche Stromanstieg in der Wicklung w7 dem Stromanstieg im Emitterzweig während der Anstiegsdauer des Ansteuerungsimpulses entgegen. Für die Auslegung des Übertragers gilt auch hier das oben Ausgeführte.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Verkleinerung der Störimpulse bei einer Magnetkern-Transistorstufe, bei der der Ausgang des Transistors über einen Magnetkern mit Rechteckcharakteristik auf den Steuereingang rückgekoppelt ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß in mindestens einem Kreis des Transistors ein zeitabhängiges Gegenkopplungsnetzwerk eingeschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zeitabhängige Gegenkopplungsnetzwerk aus einem übertrager besteht, dessen eine Wicklung mit dem Ausgangskreis des Transistors und dessen andere Wicklung mit dem Eingangskreis des Transistors so verbunden ist, daß ein Anstieg des Stromes im Ausgangskreis auf den Strom im Eingangskreis anstiegshemmend wirkt, und daß dieser übertrager so dirnensioniert ist, daß er vom Strom im Ausgangskreis in einer der Länge des Störimpulses entsprechenden Zeit bis in die Sättigung ausgesteuert wird. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wicklung des übertragers mit dem Kollektor und die andere Wicklung des übertragers mit der Basis des Transistors verbunden ist. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wicklung des übertragers mit dem Kollektor und die andere Wicklung des Übertragers mit dem Emitter des Transistors verbunden ist. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Emitterzuleitung des Transistors eine Induktivität eingeschaltet ist und daß diese Induktivität so dimensioniert ist, daß sie durch den sie durchfließenden Strom in einer der Länge des auftretenden Störimpulses entsprechenden Zeit bis zur Sättigung ausgesteuert wird.
DES90404A 1964-04-07 1964-04-07 Schaltungsanordnung zum Unterdruecken von Stoerimpulsen bei Magnetkern-Transistorschaltungen Pending DE1200351B (de)

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