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DE913195C - Elektrischer Zeitkreis - Google Patents

Elektrischer Zeitkreis

Info

Publication number
DE913195C
DE913195C DES4412D DES0004412D DE913195C DE 913195 C DE913195 C DE 913195C DE S4412 D DES4412 D DE S4412D DE S0004412 D DES0004412 D DE S0004412D DE 913195 C DE913195 C DE 913195C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counting
choke
throttle
time circuit
turns
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES4412D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Walter Hartel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES4412D priority Critical patent/DE913195C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE913195C publication Critical patent/DE913195C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K25/00Pulse counters with step-by-step integration and static storage; Analogous frequency dividers

Landscapes

  • Measuring Magnetic Variables (AREA)

Description

  • Elektrischer Zeitkreis Zusatz zum Zusatzpatent 901307 Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Zeitkreis mit einer an einem elektrischen Impulserzeuger angeschlossenen Sättigungsdrossel, Zähldrossel genannt, zu deren Ummagnetisierung vom Sättigungszustand bis in den entgegengesetzten Sättigungszustand mehr als ein Impuls erforderlich ist: Je größer die Verzögerungszeit ist, die der Zeitkreis verursachen soll, um so größer muß das zur Ummagnetisierung der Zähldrossel erforderliche Spannungszeitintegral im Vergleich zu dem vom Impulserzeuger periodisch ausgesandten Spannungszeitintegral sein, damit die Ummagnetisierung mit möglichst kleinen Schritten vor sich geht. Das hat aber die nachteilige Folge, daß die Höhe der von der Zähldrossel durchgelassenen Impulse gegen Ende der Verzögerungszeit bei Annäherung an den angestrebten Sättigungszustand um verhältnismäßig geringe Beträge zunimmt, und daß mithin der Unterschied zwischen demjenigen Impuls, der zur Auslösung eines stromwertempfindlichen Gerätes führen soll, und den unmittelbar vorhergehenden Impulsen sehr klein ist. Infolgedessen ist eine vorzeitige Auslösung nicht mit' Sicherheit ausgeschlossen. Diese Schwierigkeit tritt in erhöhtem Maße auf, wenn für die Zähldrossel eine Eisensorte verwendet wird, deren Magnetisierungskennlinie an den Übergangsstellen vom ungesättigten in den gesättigten Zustand statt eines scharfen Knickes eine flache Krümmung aufweist. Wenn daher eine Auslösung nach einer vorher festgelegten Verzögerungszeit mit Sicherheit gewährleistet werden soll, so muß dafür gesorgt sein, daß gegen Ende der Verzögerungszeit die Ummagnetisierung in möglichst großen Schritten fortschreitet. Die Vereinigung der beiden an sich gegensätzlichen Forderungen, nämlich zunächst kleine Ummagnetisierungsschritte und gegen Ende der Ummagnetisierungszeit große Magnetisierungsschritte, kann mit der vorliegenden Erfindung erreicht werden.
  • Die Erfindung besteht in einer Weiterbildung eines elektrischen Zeitkreises reit Zähldrosseln und Mitteln, die deren Ummagnetisierung im Pilgerschritt bewirken, nach Patent 901 3o7. Derartige Mittel sind nach dem Hauptpatent u. a. zwei parallel geschaltete Wicklungen der Zähldrossel mit verschiedenen Windungszahlen, denen elektrische Ventile mit entgegengesetzten Durchlaßrichtungen vorgeschaltet sind. Erfindungsgemäß liegt in Reihe mit der die kleinere Windungszahl aufweisenden Zähldrosselwicklung eine zweite Zähldrossel, deren Scheinwiderstand in ungesättigtem Zustand so groß ist, daß sich die von entgegengesetzten Impulsen herrührenden Magnetisierungen der ersten Zähldrossel aufheben. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Eine Zähldrossel Z hat zwei parallel geschaltete Wicklungen Z, und Zb mit verschiedenen Windungszahlen, denen Ventile V1 und h2 mit entgegengesetzten Durchlaßrichtungen vorgeschaltet sind. Mit der Wicklung Zb, welche eine kleinere Windungszahl hat als Z., ist eine zweite Zähldrossel Z' in Reihe geschaltet. Ferner wird vorteilhaft indiesem Stromzweig die Auslösespule.4 eines stromwertempflndlichen Gerätes, beispielsweise eines zur Auslösung einer Schalteinrichtung dienenden Haltemagneten, vorzugsweise Sperrmagneten, angeordnet. Andere Schaltungsmöglichkeiten der Auslösewicklung sind im Hauptpatent angegeben. Die gesamte Anordnung wird von einem Impulsgeber G gespeist, beispielsweise mit einem mit Wechselstrom erregten Sättigungswandler, der jedesmal beim Richtungswechsel eines Erregerstromes ummagnetisiert wird und dabei von seiner Sekundärwicklung aus einen Spannungsimpuls in den Zeitkreis hineinschickt. Der Zeitkreis enthält ferner einen regelbaren Widerstand W zur Einstellung verschieden länger Verzögerungszeiten.
  • Die Zähldrosseln Z und Z' befinden sich bei der Ingangsetzung des Zeitkreises in einem solchen remanenten Sättigungszustand, daß sie durch einen ersten von dem Ventil h1 durchgelassenen Impuls in den ungesättigten Zustand gebracht werden. Der nächste Impuls, der die entgegengesetzte Richtung hat und von dem Ventil h2 durchgelassen wird, versetzt die Zähldrossel Z infolge der. erfindungsgemäßen Abstimmung der Windungszahlen von Z" und Zb und des Scheinwiderstandes von Z' in ihren Ausgangszustand zurück. Durch jeden weiteren Impuls über h1 wird die Zähldrossel Z' weiter ummagnetisiert, während die Zähldrossel Z gewissermaßen auf der Stelle tritt, da sie nach jedem zweiten Impuls wieder in ihren Ausgangszustand zurückkehrt. Dies geht so lange, bis der auf der Magnetisierungskennlinie fortschreitende Zustandspunkt der Zähldrossel Z' an die Übergangsstelle in das gesättigte Gebiet gelangt, wo die Krümmung der Kennlinie beginnt. Damit ändert sich der Scheinwiderstand der Zähldrossel Z', und das ursprünglich vorhandene Gleichgewicht zwischen den von den Wicklungen Z" und Zb der Zähldrossel Z ausgeübten Magnetisierungen wird gestört. Von dem gesamten über V1 der Reihenschaltung von Z' und Zb zugeführten Spannungszeitintegral entfällt jetzt ein größerer Anteil auf Z", und dieser Anteil nimmt mit fortschreitender Sättigung von Z' immer stärker zu: Infolgedessen wird die Schrittweite der von Z" bewirkten Magnetisierungsschritte in Vorwärtsrichtung größer als die sich gleichbleibende Schrittweite der von Zb bewirkten Rückwärtsschritte: DieZähldrossel Z strebt jetzt also in Pilgerschritten zunehmender Weite ihrem entgegengesetzten Sättigungszustand zu. Die Schrittweite und ihre Zunahme ist um so größer; je kleiner das Windungszahlverhältnis Z" : Zb und je kleiner das Verhältnis der Spannungszeitintegrale ist, die zur Ummagnetisierung der Zähldrosseln Z und Z' erforderlich sind. Auf diese Weise kann z. B. erreicht werden, daß die Zähldrossel Z bereits innerhalb von fünf Umläufen bis zur Sättigung in entgegengesetzter Richtung ummagnetisiert wird. Bei dieser geringen Impulszahl erfolgt die Zunahme der Stromspitzen der einzelnen Impulse auch bei Verwendung von Kernen aus Siliziumeisen genügend plötzlich, so daß die Auslösung bei einem der Zahl nachvorbestimmten Impuls gewährleistet ist. Die Impulszahlen, welche die Drossel Z' ummagnetisieren, können infolgedessen erheblich gesteigert werden, ohne das exakte Ansprechen der Auslösespule A zu gefährden. Die Einstellung solcher hoher Impulszahlen für die Zähldrossel Z' wird dabei eine weitgehende Annäherung der Impulshöhen an die Empfindlichkeitsgrenze derselben erfordern. Natürlich wird man auch hierbei vorteilhaft von Mitteln, wie z. B. dem Pilgerverfahren, Gebrauch machen können, d. h. mittels einer zweiten Wicklung auf Z' mit geringerer Windungszahl, die zweckmäßig in Reihe mit Zb zu schalten wäre. Dann vermeidet man die bei Annäherung an die Empfindlichkeitsgrenze eintretende Labilität: Durch Unterbrechung des Zweiges der Auslösespule A wird diese Anordnung wieder in den Ausgangszustand zurückgeführt.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird die Verwendung von Siliziumeisen statt des wesentlich teureren und schwieriger zu beschaffenden Nickeleisens für die Kerne der Zähldrosseln ermöglicht. Es kann unter Umständen von Vorteil sein, als Kernwerkstöff für die größere Zähldrossel Z' Siliziumeisen und für die vergleichsweise wesentlich kleinere Zähldrossel Z Nickeleisen zu wählen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Zeitkreis mit Zähldrossel und zwei parallel geschalteten Wicklungen der Zähldrossel mit verschiedenen Windungszahlen, denen elektrische Ventile mit entgegengesetzten Durchlaßrichtungen vorgeschaltet sind, nach Patent 901 307, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit der die kleinere Windungszahl aufweisenden Zähldrosselwicklung eine zweite Zähldrossel liegt, deren Scheinwiderstand in ungesättigtem Zustand so groß ist, daß sich die von entgegengesetzten Impulsen herrührenden Magnetisierungen der ersten Zähldrossel aufheben.
  2. 2. Elektrischer Zeitkreis nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähldrossel mit den zwei Wicklungen vergleichsweise klein ist gegenüber der zweiten Zähldrossel.
  3. 3. Elektrischer Zeitkreis nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerne der Zähldrosseln aus Siliziumeisen bestehen.
DES4412D 1945-03-08 1945-03-08 Elektrischer Zeitkreis Expired DE913195C (de)

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DES4412D DE913195C (de) 1945-03-08 1945-03-08 Elektrischer Zeitkreis

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DE913195C true DE913195C (de) 1954-06-10

Family

ID=7470706

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DES4412D Expired DE913195C (de) 1945-03-08 1945-03-08 Elektrischer Zeitkreis

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