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DE1230854B - Binaere Zaehlschaltung - Google Patents

Binaere Zaehlschaltung

Info

Publication number
DE1230854B
DE1230854B DEH56004A DEH0056004A DE1230854B DE 1230854 B DE1230854 B DE 1230854B DE H56004 A DEH56004 A DE H56004A DE H0056004 A DEH0056004 A DE H0056004A DE 1230854 B DE1230854 B DE 1230854B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
transistor
input
bridge
stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH56004A
Other languages
English (en)
Inventor
Caesar Kaeppeli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Training Center GmbH and Co KG
Original Assignee
Hartmann and Braun AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hartmann and Braun AG filed Critical Hartmann and Braun AG
Priority to DEH56004A priority Critical patent/DE1230854B/de
Publication of DE1230854B publication Critical patent/DE1230854B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/76Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using magnetic cores or ferro-electric capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Measuring Magnetic Variables (AREA)

Description

  • Binäre Zählschaltung Es sind aus hintereinandergeschalteten Stufen aufgebaute Binärzähler bekannt, bei denen jede Stufe ein bistabiles, magnetisches Element, beispielsweise einen Magnetkern, aufweist. Der Magnetkern ist mit mehreren Wicklungen versehen, denen Stromimpulse zugeführt werden, wodurch er in seinen positiven oder negativen Remanenzzustand einstellbar ist. Außerdem wird bei einem derartigen Binärzähler zur Steuerung des Magnetkerns und zur Verbindung der einzelnen Stufen ein speicherndes Netzwerk benötigt, das z. B. aus Kondensatoren und Widerständen, gegebenenfalls unter zusätzlicher Verwendung von Transistoren, besteht. Werden dem Eingang des Zählers Impulse bestimmter Polarität zugeführt, so wird die Impulszahl in binärer Form durch die Remanenzzustände der Magnetkerne dargestellt.
  • Bei den bekannten Zählern dieser Art ist auf dem Magnetkern außer einer Eingangs- und einer Ausgangswicklung noch eine dritte Magnetisierungswicklung aufgebracht, die an den der Stufe zugeordneten Transistor oder eine Logikschaltung angeschlossen ist und als Rückführungswicklung bezeichnet werden kann. Sie hat die Aufgabe, eine Umschaltung des Kerns durch einen Impuls in der Eingangswicklung bei bestimmten Zählerstellungen zu verhindern. Diese Maßnahme ist nötig, da bei der Aufladung des Kondensators und nachfolgender Entladung Ströme wechselnder Richtung über die Eingangswicklung des Magnetkerns fließen, die den Kern bei jedem Zählimpuls fortwährend ummagnetisieren würden, so daß keine eindeutige binäre Zählung zustande käme.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine binäre Zählschaltung dieser besonderen Gattung, deren hintereinandergeschaltete Stufen einen Magnetkern mit Eingangs- und Ausgangswicklungen, einen Transistor und ein Netzwerk mit einem speichernden, sich selbsttätig wieder entladenden Element enthalten. Nach der Erfindung ist die Zählschaltung so ausgebildet, daß in jeder Stufe der Magnetkern für den Zählvorgang mit zwei Wicklungen, einer Eingangs- und einer Ausgangswicklung, versehen ist und jeweils zwei aufeinanderfolgende Speichernetzwerke brückenähnlich so miteinander verbunden sind, daß eine Eingangswicklung die Brückendiagonale bildet und die eine der zur Brückendiagonale parallelen Brückenhälften die Eingangswicklung der vorhergehenden Stufe und ein Speicherelement und die andere Brückenhälfte die Eingangswicklung der nächsthöheren Stufe sowie ein Speicherelement enthält, und die beiden Brückenhälften so symmetriert sind, daß während der Entladung der beiden Speicherelemente kein Strom in der durch eine Eingangswicklung gebildeten Brückendiagonale fließt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand einer dreistufigen Zählschaltung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
  • Zur Erklärung der Wirkungsweise der Zählschaltung wird davon ausgegangen, daß sich die Magnetkerne S1 ... S3 bei Beginn des Zählvorganges in ihrem positiven Remanenzzustand befinden. Dieser Zustand soll bedeuten, daß im Kern keine Information gespeichert ist (= 0). Sinngemäß enthält ein Kern, der in seinen negativen Remanenzzustand gebracht wurde, die Information »L«. Durch die Zählimpulse UE, die mit negativer Polarität der Basis des Transistors T zugeführt werden, wird die Kollektor-Emitter-Strecke niederohmig, und der Kondensator C lädt sich über die Eingangswicklung W" des Magnetkerns S1 auf die Batteriespannung UB auf. Die Wicklung W11 ist so aufgebracht, daß der Ladestrom im Sinne der Erzeugung eines positiven Remanenzzustandes fließt. Der Zustand des Kerns wird somit durch den Ladestrom nicht beeinflußt. Nach dem Abklingen des Steuerimpulses ist die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors T hochohmig geworden, und der Kondensator C entlädt sich über W11 und R. Da der Entladestrom des Kondensators gegenüber dem Ladestrom in umgekehrter Richtung fließt, wird der Kern S1 vom positiven in den negativen Remanenzzustand ummagnetisiert. Der Kern enthält nunmehr eine Information L. Die Wicklung Wl, des Kerns S, ist so gepolt, daß der in ihr induzierte Spannungsstoß den Transistor T1 sperrt. Die Kerne S2 und S3 werden vom ersten Eingangsimpuls somit nicht beeinflußt und bleiben im Zustand 0 (Zählerstellung L 00).
  • Beim zweiten Eingangsimpuls wird der Magnetkern S1 durch den Ladestrom des Kondensators C vom Zustand L in den Zustand 0 gebracht. Der dabei in W12 induzierte Spannungsstoß öffnet den Transistor T1, so daß sich der Kondensator C1 auflädt. Da S2 bereits im Zustand 0 ist, bleibt der Kern S2 durch den Ladestrom des Kondensators C1 unbeeinflußt. Mit Beendigung des zweiten Eingangsimpulses sind die beiden Transistoren T und T1 hochohmig geworden, und die Kondensatoren C und C1 entladen sich über R und W11 bzw. R1, W11 und W21. Da nun die Entladeströme von C und C1 in der Wicklung W11 in entgegengesetzter Richtung fließen, ist in dieser Wicklung nur der Differenzstrom wirksam, der bei entsprechender Dimensionierung der Schaltung so klein ist, daß sich der magnetische Zustand des Kerns S1 nicht ändern kann. Dagegen fließt über die Wicklung W21 ein dem vorhergehenden Ladestrom entgegengesetzter Kondensatorentladestrom, der den Kern S2 in den Zustand L bringt. Der Zählerstand ist nunmehr nach dem Abklingen des zweiten Steuerimpulses 0 L 0.
  • Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die folgenden Steuerimpulse den Zählerstand auf LLO, 00L usw. erhöhen. Dabei ist wesentlich, daß nunmehr die Kondensatorspeicher der folgenden Stufen aufgeladen werden und sich wieder entladen und die Entladeströme zweier benachbarter Kondensatoren die zwischen ihnen angeschaltete Eingangswicklung eines Magnetkerns wegen ihrer gegensätzlichen Richtung nicht erregen. Diese besondere Eigenschaft der Zählschaltung. nach der Erfindung hat zur Folge, daß zur Zählung nur zwei Magnetisierungswicklungen für jeden Kern benötigt werden, gegenüber mindestens drei Wicklungen bei bekannten Zählschaltungen. Da das Aufbringen von Wicklungen bei den sehr kleinen Magnetkernen einen erheblichen technischen Aufwand erfordert, bedeutet der Gewinn einer Wicklung einen wesentlichen Fortschritt, zumal auch der Wickelraum sehr beschränkt ist. So kann die für den eigentlichen Zählvorgang eingesparte Wicklung zur Auslösung zusätzlicher Funktionen der Zählschaltung dienen.
  • Die Summe der Eingangsimpulse wird als Binärzahl durch die Remanenzzustände der Magnetkerne dargestellt. Jede Stufe teilt die ihr zugeführten Impulse im Verhältnis 1 : 2. Wie es bei einer im reinen Binärcode zählenden Schaltung sein muß, tritt auf Grund dieser Teilereigenschaft am Ausgang des dreistufigen Binärzählers nach je acht Eingangsimpulsen ein Ausgangsimpuls UA auf. Der Zustand jeder Stufe kann über Auskoppelleitungen an eine Einrichtung zur Anzeige des Zählerstandes signalisiert werden.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist in die Zuleitung zur Basis jedes Transistors eine Induktivität eingeschaltet. Diese Induktivität ist nicht unbedingt notwendig, jedoch in schaltungstechnischer Hinsicht zweckmäßig, da mit ihrer Hilfe die Steilheit der Impulse in einer für den Zählvorgang günstigen Weise beeinflußt werden kann.
  • Durch Anfügen weiterer Stufen läßt sich eine Zählkette beliebiger Länge bilden. Es ist auch möglich, in der erfindungsgemäßen Zählschaltung Transistoren anderen Leitfähigkeitstyps zu verwenden, wenn die entsprechenden Polaritätsbedingungen beachtet werden. Zum Auslösen zusätzlicher Funktionen können die Kerne weitere Wicklungen tragen, beispielsweise kann auf jedem Kern noch eine Rücksetzwicklung aufgebracht sein, der Impulse zum Löschen des Zählergebnisses zugeführt werden. Diese Wicklungen sind jedoch nur Zusatzeinrichtungen und für den eigentlichen Zählvorgang unerheblich.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Binäre Zählschaltung, bei der jede der hintereinandergeschalteten Stufen einen Magnetkern mit Eingangs- und Ausgangswicklungen, einen Transistor und ein Netzwerk mit einem speichernden, sich selbsttätig wieder entladenden Element aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Stufe der Magnetkern für den Zählvorgang mit zwei Wicklungen, einer Eingangs- und einer Ausgangswicklung, versehen ist und jeweils zwei aufeinanderfolgende Speichernetzwerke brükkenähnlich so miteinander verbunden sind, daß eine Eingangswicklung die Brückendiagonale bildet und die eine der zur Brückendiagonale parallelen Brückenhälften die Eingangswicklung der vorhergehenden Stufe und ein Speicherelement und die andere Brückenhälfte die Eingangswicklung der nächsthöheren Stufe sowie ein Speicherelement enthält, und die beiden Brückenhälften so symmetriert sind, daß während der Entladung der beiden Speicherelemente kein Strom in der durch eine Eingangswicklung gebildeten Brükkendiagonale fließt. z. Binäre Zählschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Stufe die Basis des Transistors bei Emitterschaltung mit einem Ende der Ausgangswicklung des Magnetkerns und der positive Pol einer Spannungsquelle mit dem Emitter des Transistors und dem anderen Ende der Ausgangswicklung verbunden ist und außerdem ein Ende der Eingangswicklung an den negativen Pol der Spannungsquelle und das andere Ende über einen Widerstand an den Kollektor des Transistors und einen Kondensator angeschlossen ist, welcher zur Eingangswicklung des Magnetkerns der nachfolgenden Stufe bzw. bei der letzten Stufe zum negativen Pol der Spannungsquelle führt, und daß vor der ersten Stufe ein Transistor, dessen Basis die negativen Zählimpulse zugeführt werden, derart angeordnet ist, daß seine Kollektor-Emitter-Strecke zwischen dem Verbindungspunkt der Reihenschaltung eines Kondensators und eines Widerstandes, welche parallel zur Eingangswicklung des ersten Kerns liegt, und dem positiven Pol der Spannungsquelle eingeschaltet ist. 3. Binäre Zählschaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zuleitung zur Basis jedes Transistors eine Induktivität eingeschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: C. J. Quart 1 y, »Schaltungstechnik mit Fenitkernen«, Philips Techn. Bibliothek, Eindhoven, 1965, S. 167 bis 170.
DEH56004A 1965-05-12 1965-05-12 Binaere Zaehlschaltung Pending DE1230854B (de)

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DEH56004A DE1230854B (de) 1965-05-12 1965-05-12 Binaere Zaehlschaltung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1230854B true DE1230854B (de) 1966-12-22

Family

ID=7159216

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DEH56004A Pending DE1230854B (de) 1965-05-12 1965-05-12 Binaere Zaehlschaltung

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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