DE1165662B - Speicher- und Zaehlschaltung mit magnetischen Elementen rechteckfoermiger Hystereseschleife - Google Patents
Speicher- und Zaehlschaltung mit magnetischen Elementen rechteckfoermiger HystereseschleifeInfo
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Description
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Auslegetag:
St 19643 VIII a/21 al
28. August 1962
19. März 1964
28. August 1962
19. März 1964
Die Erfindung betrifft eine Speicher- und Zähleinrichtung mit magnetischen Elementen rechteckförmiger
Hystereseschleife, wobei die einzelnen stabilen Stellungen im Binärcode dargestellt sind.
Es ist bekannt, magnetische Elemente in Speicheroder Zählschaltungen zu verwenden. In der einfachsten
Form ist für eine Anordnung zum Speichern oder Zählen von η Werten eine η-stufige Kettenschaltung
gewählt, die im (1 aus n)-Code weitergeschaltet wird. Derartige Speicher- und Zählschaltungen
sind sehr aufwendig, besonders bei größeren Werten von n. Man kann auch Schaltungen mit
weniger Schaltstufen aufbauen, indem man eine Zählweise im Binärcode wählt. Bei Speicher- und
Zählschaltungen, die magnetische Elemente verwenden, müssen pro bit jedoch mehrere Kerne verwendet
werden, zudem bleibt noch ein beachtlicher Aufwand an Koppelgliedern, um die Speicherung oder Zählung
im Binärcode durchführen zu können. Mit zunehmender Anzahl der erforderlichen Binärstellen ist auch
der Aufwand an Koppelgliedern sehr groß. Eine Erweiterung der Speicher- oder Zählrate bringt daher
immer gleich erheblich Mehraufwand an Koppelelementen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Speicher- und Zählschaltung mit magnetischen Elementen rechteckförmiger
Hystereseschleife zu schaffen, die auch bei großen Werten von η im Aufwand klein bleibt und
dennoch im Binärcode arbeiten kann, um die Anzahl der Speicherelemente auf einem Minimum zu halten.
Die Erfindung geht von der bekannten Reihenschaltung mehrerer magnetischer Elemente, die durch
unterschiedliche Feldstärkewerte steuerbar sind, aus und bildet unter Mitverwendung eines derartigen
multistabilen Speicherelementes eine Speicher- und Zählschaltung im Binärcode, indem bei jedem
Speicher- oder Zählimpuls der Stromfluß über diese Kettenschaltung eingeleitet wird. Bei der Umsteuerung
eines magnetischen Elementes wird über den induzierten Leseimpuls die Abschaltung des Steuerstromes
veranlaßt und allen magnetischen Elementen ein Rückstellstrom zugeführt, der etwas kleiner ist
als der vorangegangene Umsteuerstrom, so daß alle magnetischen Elemente, die bei kleineren Feldstärken
vorher schon umgesteuert wurden, wieder in ihren Ausgangszustand zurückgestellt werden. Auf diese
Weise werden die magnetischen Elemente dem Binärcode entsprechend umgesteuert. Immer dann, wenn
ein höherwertiges magnetisches Element umgesteuert wird, werden alle Elemente niedriger Wertigkeit
zurückgestellt und erst durch die folgenden Speicheroder Zählimpulse wieder umgesteuert. Nach zweck-
Speicher- und Zählschaltung mit magnetischen
Elementen rechteckförmiger Hystereseschleife
Elementen rechteckförmiger Hystereseschleife
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Phys. Friedrich Ulrich,
Stuttgart-Bad Cannstatt
Dipl.-Phys. Friedrich Ulrich,
Stuttgart-Bad Cannstatt
mäßiger Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Speieher-
und Zählschaltung werden als magnetische Elemente Magnetkerne mit unterschiedlicher Koerzitivkraft,
gleiche Magnetkerne mit unterschiedlich bemessener Steuerwicklung oder unterschiedlich
langem Magnetweg oder auch Transfluxoren eingesetzt. Letztere bieten bekanntlich die Möglichkeit,
den Schaltzustand der Speicher- und Zählschaltung zerstörungsfrei abzulesen.
Erfindungsgemäß wird zur Ein- und Ausschaltung des Umsteuerstromes der Kette eine Kippschaltung
vorgesehen, die durch die Speicher- oder Zählimpulse hi den einen Zustand und durch die in die Leseschleife
induzierten Impulse wieder in den Ausgangszustand zurückgestellt wird. Die über die Leseschleife
induzierten Impulse werden vorteilhafterweise über einen Indikator auf den die Rückstellung einleitenden
Steuereingang der bistabilen Kippschaltung geleitet. Die Erzeugung des Rückstellstromes für die
magnetischen Elemente geschieht über eine Induktivität, die mit der Kette in Reihe geschaltet ist. Der
dem gerade abgeschalteten Einstellstrom der magnetischen
Elemente entsprechende Entladestrom der Induktivität wird nur zum Teil über die Rückstellschleife
der magnetischen Elemente geführt. Diese Reduzierung des Stromes wird dazu gewählt, daß nur
die Elemente, die durch kleinere Feldstärkewerte umgesteuert wurden, wieder in den Ausgangszustand
zurückgestellt werden. Eine Weiterbildung der Speicher- und Zählschaltung ist dadurch gekennzeichnet,
daß zur Rückwärtszählung die Schleifen der magnetischen Elemente umgepolt werden. Die
Zählrichtung kann über ein diese Umpolung bewirkendes Schaltmittel gesteuert werden. Nach einer
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weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Kette der magnetischen Elemente nach der Speicherung
oder Zählung über die steuernde Kippschaltung in den Ausgangszustand oder den Endzustand übergeführt
werden. Dabei wird die bistabile Kippschaliung
in eine monostabile Kippschaltung umgeschaltet. Welchen Zustand die Schaltung nach der Ausspeicherung
einnimmt, hängt von der gewählten Polung der Schleifen durch die magnetischen Elemente ab. Die
Schaltung kann erfindungsgemäß auch als Parallel-Serienwandler verwendet werden, wenn die magnetischen
Elemente über getrennte Einstellwicklungen auf jeden beliebigen Schaltzustand einstellbar sind
und dieser in Verbindung mit der monostabilen Kippschaltung in der einen oder anderen Weise ablesbar
ist. Das Ausgangssignal ist eine Impulsfolge, in der die Anzahl der Impulse dem eingespeicherten
Binärwert oder dem Komplementwert zum Speicherendwert entspricht.
Die Erfindung wird an Hand der Fig. 1. bis 5 näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Kettenschaltung von magnetischen Elementen
und der Induktivität,
F i g. 2 eine Steuerschaltung zur nacheinander erfolgenden Einstellung der Kette,
F i g. 3 die erfindungsgemäße Speicher- und Zählschaltung,
F i g. 4 eine Abwandlung der Schaltung für Vor- und Rückwärtszählung und
F i g. 5 eine Erweiterung der Steuerschaltung, so daß die Speicherschaltung automatisch den gespeicherten
Binärwert im Seriencode abgibt.
In F i g. 1 ist die Grundschaltung des multistabilen
Speicherelementes gezeigt. Wird der Kontakts geschlossen,
dann steigt der Strom über die Einstellschleife SE durch die Magnetkerne K1... K 4 infolge
der Induktivität L langsam an. Die Magnetkerne Kl... K4 sind so ausgewählt, daß sie vom Kern.O
beginnend stets größere Feldstärkewerte für ihre Umsteuerung erfordern. Dies kann durch die Wahl
unterschiedlichen Magnetmaterials, durch unterschiedliche Länge der Magnetwege oder auch durch
unterschiedlich bemessene Einstellwicklungen SE erreicht werden. An Stelle von normalen Magnetkernen
können auch Lochplatten aus Ferrit, Ringbandkerne, Transfluxoren usw. verwendet werden. Bei der Verwendung
transfluxorartiger magnetischer Elemente besteht dabei noch der Vorteil, daß der Schaltzustand
der Kette statisch einwandfrei abgelesen werden kann.
Sind im Ausgangszustand alle magnetischen Elemente in dem einen Remanenzpunkt »0«, dann wird
durch den Stromfluß der andere Remanenzpunkt»!« eingestellt. Da der Stromanstieg zeitlich abgeflacht
erfolgt, werden die Kerne zeitlich nacheinander umgesteuert. Diese Grundschaltung wird zum Aufbau
der erfindungsgemäßen Speicher- und Zählschaltung verwendet.
In Fig. 2 ist ein einfacher Zähler gezeigt, bei dem die Kerne K1... K 4 nacheinander umgesteuert werden.
Die Speicher- oder Zählimpulse gelangen auf den Eingang E einer bistabilen Kippschaltung aus
den Transistoren TrI und Tr 2. Im Ausgangszustand ist der Transistor TrI leitend. Durch positive Steuerimpulse
wird die Kippschaltung in den anderen stabilen Zustand umgesteuert. Da in diesem Zustand
der Transistor 7>2 leitend ist, beginnt über die Kette aus Induktivität L und den magnetischen Elementen
Kl ...KA ein Strom zu fließen. Ist der Strom so
weit angestiegen, daß der Kern K1, der bei kleinstem
Feldstärkewert umsteuert, kippt, dann ist dieser Kern im Zustand »1«. Bei diesem Umklappvorgang wird
in der Leseschleife LS ein Impuls induziert, der über den Indikatortransistor Tr 3 verstärkt auf den Steuerkreis
des Transistors Tr 2 der bistabilen Kippschaltung rückgekoppelt wird. Die bistabile Kippschaltung
geht in ihren Ausgangszustand, Transistor Tr 1 leitend, zurück. Der Strom in der Kette wird abgeschaltet,
so daß die Kerne K 2 bis KA, die erst bei höheren Feldstärkewerten umsteuern, in ihrem Ausgangszustand
»0« verbleiben. Beim nächsten Speicheroder Zählimpuls wird die Kippschaltung erneut umgesteuert.
Der Strom in der Kette fließt wieder. Da der Kern K1 bereits umgesteuert ist, steigt der Strom
so lange an, bis die Feldstärke erreicht wird, die zur Umsteuerung des Kernes K 2 ausreicht. Bei dem
Umklappen entsteht wieder ein Impuls in der Leseschleife LS, der zur Zurückstellung der Kippschaltung
verwendet wird. Um eine Entkopplung von den Steuerimpulsen zu erhalten, empfiehlt es sich, dieselben
über ein Differenzierglied auf den Eingang £ der Kippschaltung einwirken zu lassen. Bei jedem
Speicher- oder Zählimpuls wird auf dieselbe Weise ein weiterer Kern in den Zustand »1« gesteuert. Für
eine Speicher- oder Zählrate η sind daher η Kerne in der Kette vorzusehen. Dies führt jedoch zu einem
großen Aufwand, wie bereits in der Beschreibungseinleitung erläutert wurde. Die Speicher- und Zählschaltung
ist noch so abzuändern, daß die Weiterschaltung der Kerne im Binärcode erfolgt. Dies zeigt
die Schaltung nach Fi g. 3.
Die Einstellung der Kerne K1... K 4 erfolgt, wie
bei der Schaltung nach F i g. 2, über eine bistabile Kippschaltung aus den Transistoren TrI und Tr 2.
Im Ausgangszustand sind alle Magnetkerne Kl... K 4
im Zustand »0«. Bei dem ersten Speicher- oder Zählimpuls wird der Kern K1 umgesteuert und über
den Indikatortransistor Tr 3 die Kippschaltung wieder zurückgestellt. Bei der Abschaltung des Stromes in
der Kette wird über die Diode D und eine Rückstellschleife SR ein Stromkreis wirksam, der einen Teil
des Entladestromes der Induktivität aufnimmt. Das Verhältnis zum Entladestrom kann durch den Widerstand
R1 und den Parallelwiderstand R 2 eingestellt werden. Der maximal fließende Strom bei dem Entladevorgang
der Induktivität darf nicht ausreichen, den gerade umgesteuerten Kern wieder zurückzustellen.
Bei dem folgenden Speicher- oder Zählimpuls wird der Kern K2 umgesteuert, wie an Hand
der Fig. 2 bereits erläutert wurde. Bei der nachfolgenden
Entladung der Induktivität wird der Kern K2 nicht, aber der Kern Ä'l wieder zurückgestellt.
Ordnet man den Kernen Kl bis K 4 die Wertigkeiten 2°, 21, 2-, 2:i zu, dann erhält man eine Speicherund
Zählschaltung im Binärcode. Immer dann, wenn ein Kern, z. B. .O, umgesteuert wird, werden die
Kerne niedriger Wertigkeit, z.B. K 2, Kl, bei der Entladung der Induktivität wieder zurückgestellt. Ist
also z. B. nur noch der Kernes umgesteuert, dann
entspricht dies der Binärstellung »4«. Beim folgenden Impuls wird der Kern K1 umgesteuert, ohne daß bei
der Entladung der Induktivität eine Zurückstellung erfolgt. Die Binärstellung »5« ist durch die im Zustand
»1« befindlichen KerneKl und K3 gegeben.
Beim folgenden Impuls wird der Kern K 2 umgesteuert und der Kern Kl wieder zurückgestellt.
Dear Ausgangscode kann durch die folgende Tabelle wiedergegeben werden:
| Stellung | KA | 0 | KZ | 0 |
| O | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 1 | 0 | 0 | 0 | -». 0 |
| 2 | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 3 | 0 | 1 | 1 | -*· 0 |
| 4 | 0 | 1 | ->· 0 | 1 |
| 5 | 0 | 1 | 0 | -> O |
| 6 | 0 | τ—Ι | 1 | 1 |
| 7 | 0 | ^ 0 | 1 | -»- 0 |
| 8 | 1 - | 0 | -> O | 1 |
| 9 | T-H | 0 | 0 | -». O |
| 10 | 1 | 0 | 1 | 1 |
| 11 | 1 | 1 | 1 | -^ 0 |
| 12 | 1 | 1 | -». 0 | τ-Η |
| 13 | 1 | 1 | 0 | -ν 0 |
| 14 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| 15 | 1 | 1 | ||
Die Pfeile bedeuten dabei die Einwirkung des Ent- a5
ladestromkreises der Induktivität L auf die Kerne niedriger Wertigkeit.
Man kann auch ein Relais als Induktivität L einsetzen. Durch die Trägheit des Schaltmittels läßt sich
der Endzustand der Speicher- und Zählschaltung auf einfachste Weise ermitteln. Solange der Strom über
die Kette und damit auch über das Relais nur kurzzeitig erfolgt, spricht dieses nicht an. Erst wenn beim
Erreichen der Endstellung, alle Kerne im Zustand »1«, ein weiterer Impuls einläuft, bleibt der
Stromfluß über die Kette eingeschaltet, so daß das Relais ansprechen kann.
Fig. 4 zeigt eine Abänderung der Schaltung nach
Fig. 3, die es erlaubt, daß die Speicher- und Zählschaltung
in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung arbeitet. Die Abweichung besteht nur darin, daß
über ein getrenntes nicht dargestelltes Schaltmittel alle Schleifen der magnetischen Elemente umgepolt
werden. Bei der gezeigten Schalterstellung si... s3 wird rückwärts gezählt. Der Einstellstrom geht über
die Rückstellwicklung SR1, und nur die im Zustand »1« befindlichen Kerne können in den Zustand
»0« gestellt werden. Nimmt man an, daß die Kette sich in der BinärsteUung »4« befindet, so steigt
der Strom so lange an, bis der Kern .O umgesteuert
wird. Über den Entladestromkreis der Induktivität L werden dann die Kerne Kl und K2 in den Zustand
»1« versetzt, was der BinärsteUung »3« entspricht. Der Entladekreis wirkt in diesem FaUe auf
die Einstellschleife SE. In Abhängigkeit von der SchaltersteUungil... s3 kann daher vorwärts oder
rückwärts gezählt werden. Die Funktionen der EinsteU- und Rückstellschleife sind dabei jeweils vertauscht.
Da der Indikator Tr 3 nur auf Impulse bestimmter Polarität anspricht, sind zwei Leseschleifen
LSI und LSI vorgesehen, die über den Schaltkontakt
s 3 an- oder abgeschaltet werden. Es ist stets nur eine Leseschleife mit dem Indikator so verbunden,
daß dieser unabhängig von der Zählrichtung Impulse gleicher Polarität erhält.
In Fig. 5 ist die Anordnung gezeigt, wie die
SpeichersteUung automatisch abgelesen werden kann. Wird nach Einspeicherung einer bestimmten Anzahl
von Impulsen oder durch direkte Umsteuerung der betreffenden Magnetkerne von einer bestimmten
BinärsteUung ausgegangen, dann kann durch Umschaltung der bistabilen Kippschaltung aus den Transistoren
TrI und Tr 2 in eine monostabile Kippschaltung die Speicher- und Zählschaltung automatisch
abgelesen werden. Bei der bistabilen Kippschaltung ist bei leitendem Transistor TrI der KoUektor infolge
des Spannungsteilers aus den Widerständen R 3 und R 4 leicht positiv. Die Diode D 2 hält damit auch die
Basis des Transistors TrI auf diesem Potential, so
daß dieser gesperrt bleibt. Wird die Ausspeicherung eingeleitet (gezeigte Schalterstellung si... j3), dann
wird über den Kontakt 5-2 und den Widerstand R 5
das Emitterpotential des Transistors TrI leicht negativ, so daß die Diode D 2 nicht mehr verhindern
kann, daß der Transistor 7V2 leitend wird. Die Schaltung ist damit monostabü. Durch den Stromfluß
über den Transistor Tr 2 wird ein Rückwärtszählschritt erzeugt. Der rückgekoppelte Impuls der Leseschleife
unterbricht den Stromfluß über den Transistor Tr 2. Da dieser Zustand jedoch nicht stabil ist,
wird nach Ablauf der Verzögerungszeit der Transistor Tr 2 wieder leitend und ein neuer Zählschritt
eingeleitet. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis sämtUche Kerne wieder im Zustand »0« sind. Die
Anzahl der dabei über die Kippschaltung abgreifbaren Impulse entspricht dem Binärwert, von dem
aus die Ablesung ausgegangen ist. Man kann bei der Ausspeicherung die Einstell- und RücksteUschleife
der Magnetkerne auch unverändert beibehalten. Bei der Ausspeicherung werden dann alle Kerne in den
Zustand »1« übergeführt, und an der Kippschaltung kann eine Anzahl von Impulsen abgegriffen werden,
die in bezug auf den Ausgangswert dem Komplementwert zum Endwert der Speicherschaltung entspricht.
Claims (14)
1. Speicher- und Zählschaltung mit magnetischen Elementen mit rechteckförmiger Hystereseschleife,
bei der als multistabiles Speicherelement eine Kette von bei verschiedenen Feldstärkewerten
umsteuerbaren magnetischen Elementen verwendet wird, über die bei jedem Speicher- oder Zähümpuls ein Stromfluß eingeleitet
wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Umsteuern (Zustand »1«) eines dieser Elemente (z. B. K 3) der Stromfluß über die Kette
abgeschaltet und in umgekehrter Richtung in solcher Größe eingeschaltet wird, daß alle bei
kleineren Feldstärkewerten vorher umgesteuerten Elemente (z.B. K 2, Kl) wieder in ihren Ausgangszustand
»0« zurückgesteUt werden.
2. Speicher- und Zählschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als magnetische
Elemente der Kette Magnetkerne unterschiedlicher Koerzitivkraft gewählt werden.
3. Speicher- und Zählschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als magnetische
Elemente der Kette Magnetkerne gleichen Werkstoffes, jedoch unterschiedlich bemessener Steuerwicklung (SE) verwendet werden.
4. Speicher- und Zählschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als magnetische
Elemente der Kette Magnetkerne gleichen Werkstoffes, jedoch mit unterschiedUch
langem Magnetweg gewählt werden.
5. Speicher- und Zählschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als magnetische
Elemente Transfluxoren verwendet werden, deren Schaltzustand durch bekannte Einrichtungen zerstörungsfrei abgelesen wird.
6. Speicher- und Zählschaltung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Ein- und Ausschaltung des Umsteuerstromes der Kette eine Kippschaltung (TrI, Tr2) vorgesehen
wird, die durch die Speicher- oder Zählimpulse (E) in den einen Zustand (7>2 leitend) und durch
die in der Leseschleife (LS) auftretenden Impulse wieder zurückgestellt wird (TrI leitend).
7. Speicher- und Zählschaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die über
die Leseschleife (LS) induzierten Impulse über einen Indikator (Tr 3) auf den die Zurückstellung
einleitenden Steuereingang der bistabilen Kippschaltung zurückgeführt werden.
8. Speicher- und Zählschaltung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Erzeugung des Rückstellstromes für die magnetischen Elemente eine Induktivität (L) mit der
Kette in Reihe geschaltet ist, deren dem Einstellstrom entsprechender Entladestrom nur zum Teil
über die Rückstellschleife (SR) der magnetischen Elemente geleitet wird.
9. Speicher- und Zählschaltung nach Ansprach 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Rückwärtszählung die Schleifen (SR, SE) der magnetischen Elemente umgepolt werden (F i g. 4).
10. Speicher- und Zählschaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahlrichtung
über ein eigenes Schaltmittel (S) festgelegt wird.
11. Speicher- und Zählschaltung nach Ansprach 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
nach der Speicherang oder Zählung die Kette in den Ausgangs- oder Endzustand gestellt wird,
wobei über die Steuerschaltung eine der eingespeicherten Anzahl entsprechende Anzahl oder
die zum Speicherendwert komplementäre Anzahl von Impulsen abgegeben wird.
12. Speicher- und Zählschaltung nach Ansprach 6 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß
zur selbsttätigen Ausspeicherang eine bistabile Kippschaltung zu einer monostabilen Kippschaltung umgeschaltet wird (Fig. 5).
13. Speicher- und Zählschaltung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß über getrennte Einschreibwicklungen die magnetischen Elemente
(Kl. ..KA) auf jeden beliebigen Schaltzustand einstellbar sind.
14. Speicher- und Zählschaltung nach Ansprach 13, dadurch gekennzeichnet, daß die voreingestellte
Speicher- und Zählschaltung in Verbindung mit einer monostabilen Kippschaltung als Parallel-Serienwandler arbeitet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 036 922.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 036 922.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 539/465 3.64 © Bundesdruckerei Berlin
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