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DE1187269B - Impulszaehlanordnung mit einem Zaehlkern aus einem Material mit rechteckfoermigem Hystereseverhalten - Google Patents

Impulszaehlanordnung mit einem Zaehlkern aus einem Material mit rechteckfoermigem Hystereseverhalten

Info

Publication number
DE1187269B
DE1187269B DES80882A DES0080882A DE1187269B DE 1187269 B DE1187269 B DE 1187269B DE S80882 A DES80882 A DE S80882A DE S0080882 A DES0080882 A DE S0080882A DE 1187269 B DE1187269 B DE 1187269B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bores
axial
windings
pulse
radial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES80882A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Sinemus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERICH SINEMUS DIPL ING
Original Assignee
ERICH SINEMUS DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERICH SINEMUS DIPL ING filed Critical ERICH SINEMUS DIPL ING
Priority to DES80882A priority Critical patent/DE1187269B/de
Publication of DE1187269B publication Critical patent/DE1187269B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/76Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using magnetic cores or ferro-electric capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Impulszählanordnung mit einem Zählkern aus einem Material mit rechteckförmigem Hystereseverhalten Bei den elektronischen Zählern, die mit Elektronenröhren oder Transistoren aufgebaut sind, hat die Kennzeichnung des Zählstandes durch den stromführenden oder stromlosen Zustand den Nachteil, daß die bei Ausfall der Speisespannung im elektronischen Zähler gespeicherte Information verlorengeht.
  • Ein weiterer Nachteil ist der, daß im Ruhezustand des elektronischen Zählers zur Speicherung der dann im Zähler vorhandenen Information stets Leistung aufgewendet werden muß.
  • Bei dem Aufbau eines elektronischen Zählers mit Ringkernen und Dioden ist der große Diodenaufwand nachteilig.
  • Andere Arten von Impulsuntersetzern bestehen aus gelochtem plattenförmigem Ferritmaterial mit rechteckförmiger Hystereseschleife und werden als Zähltransfluxoren bezeichnet. Durch die Löcher dieser Platten sind Wicklungen geführt, die die einzelnen magnetischen Bereiche miteinander verknüpfen. Der Zählzustand wird durch die Richtung der magnetischen Flüsse um diese Löcher dargestellt, und jeder Fortschaltvorgang bewirkt eine entsprechende Flußrichtungsänderung. Der Betrieb solcher Zähltransfluxoren erfordert aber stets eine vorgeschaltete eternäre Untersetzerstufe.
  • Ist diese ternäre Untersetzerstufe wie die eingangs beschriebenen Binäruntersetzer aufgebaut, so hat auch diese Stufe die Nachteile, daß bei Speisespannungsausfall die gespeicherte Information verloren und im Ruhezustand des Zählers keine leistungslose Informationsspeicherung möglich ist.
  • Obwohl die im magnetisch arbeitenden Zähltransfluxor gespeicherte Information erhalten bleibt und leistungslos gespeichert wird, gelten für die aus Ternäruntersetzer und Zähltransfluxor bestehende Untersetzereinheit die bereits aufgezeigten Nachteile.
  • Selbst wenn der Ternäruntersetzer als beständiges Untersetzungselement, d. h. mit leistungsloser Informationsspeicherung und ohne Informationsverlust bei Ausfall der Speisespannung arbeiten würde, so hat die aus beständigem Ternäruntersetzer und Zähltransfluxor bestehende Untersetzerstufe den Nachteil, daß der Zähltransfluxor nach einer bestimmten Eingangsimpulszahl (z. B. zehn) wieder durch einen Rückstellimpuls in seine Ausgangslage gebracht werden muß. Es ist also nicht möglich, a Untersetzerstufen, bestehend aus beständigem Ternäruntersetzer und Zähltransfluxor mit dem Untersetzungsverhältnis 1 : b, in Serie zu schalten, um für ständig anliegende Eingangsimpulse ein Untersetzungsverhältnis 1: ba zu erzielen. Stets sind zwischenzeitliche Rückstellimpulse für die einzelnen Zähltransfluxoren notwendig, und die während der Dauer des Rückstellimpulses anliegenden Eingangsimpulse werden für den Zählvorgang nicht berücksichtigt, was dann zu Fehlzählungen führt.
  • Eine andere bekannte Möglichkeit zur Impulsuntersetzung besteht darin, in einer Ferritplatte mit rechteckförmiger Hystereseschleife Toroide verschiedener Durchmesser anzuordnen, von denen jedes Toroid z. B. aus einem Satz von Löchern besteht, einem zentralen Loch und mehreren Löchern, die in gleichmäßigen Abständen um das zentrale Loch angeordnet sind und bei dem alle Löcher eines solchen Toroids gleichen Durchmesser haben. Durch je einen solchen Satz magnetisch voneinander unabhängiger und in ihrem Durchmesser gestaffelter Toroide (z. B. zehn) ist eine Wicklung geführt. Wenn nun nach magnetischer Sättigung aller Toroide eines Satzes ein durch die Wicklung fließender Strom eine dem Sättigungszustand entgegengesetzte Magnetisierungsrichtung der Toroide hervorruft, so ist die Anzahl der ummagnetisierten Toroide durch die Amplitude des Stromes bestimmt.
  • Aber auch diese z. B. für das Dezimalsystem ausgebildete Zähleinrichtung mit Speichereigenschaften entbehrt die Möglichkeit, durch Reihenschaltung von z. B. c Dezimalzähleinrichtungen ständig- anliegende Eingangsimpulse im Verhältnis 1 : 10c zu untersetzen, da nach jeweils zehn Eingangsimpulsen bei jeder Dezimalzähleinrichtung durch einen Rückstellimpuls alle Toroide eines Satzes in richtungsmäßig den gleichen magnetischen Sättigungszustand gebracht werden müssen. Die während der Dauer des Rückstellimpulses anliegenden Eingangsimpulse werden für die Zählung nicht berücksichtigt und führen demzufolge zu Fehlmessungen. Es ist auch eine Anordnung bekannt, die in einem Ferritring mit rechteckförmiger Hystereseschleife noch weitere Bohrungen trägt, durch die Wicklungen geführt sind, jedoch nur zu Speicherzwecken mit zerstörungsfreier Informationsabfrage und nicht, wie nach dem bisher Aufgezeigten, für Zählzwecke verwendet werden kann. Die Funktionsweise der Anordnung entspricht der eines Zweilochtransfluxors, nur mit dem Unterschied, daß in der durch die zusätzlich im Ferritring angeordneten Bohrungen geführte Ausgangswicklung infolge des beim Ummagnetisieren um jede Bohrung sich schließenden magnetischen Flusses eine höhere Spannung induziert wird, was einer Erhöhung des Innenwiderstandes des Transfiuxors entspricht.
  • Ein elektronischer Zähler ohne die aufgezeigten Nachteile, wie die leistungsbehaftete Informationsspeicherung und den damit verbundenen Informationsverlust bei Ausfall der Speisespannung sowie die Tatsache, daß Serienschaltungen einzelner beständiger Untersetzer nicht möglich sind, entsteht nun erfindungsgemäß dadurch, daß eine in geeigneter Weise gebohrte und mit Wicklungen versehene Platte oder Scheibe aus einem Material mit rechteckförmiger Hystereseschleife verwendet wird.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht eine Scheibe mit einer zentrischen Bohrung vor. In dem Scheibenring sind nun noch weitere, in axialer Richtung verlaufende und über den mittleren Ringumfang gleichmäßig verteilte 3 - n Bohrungen, mit n = 1, 2, 3, 4.. ., die sämtlich wiederum durch weitere Bohrungen untereinander verbunden sind, vorgesehen. Außerdem sind Bohrungen in radialer Richtung vorgesehen, die vom Außenumfang des Scheibenrings her auf die 3 - n axialen Bohrungen stoßen. In allen axialen Bohrungen und in denen, die diese miteinander verbinden, sowie den letzterwähnten Bohrungen sind Wicklungen untergebracht.
  • Der Zählzustand wird durch die Richtung der magnetischen Flüsse um die axialen Bohrungen dargestellt. Dadurch bleibt in diesem in erfindungsgemä-Ber Weise hergestellten Zählkern die einmal eingegebene Information auch bei Ausfall der Betriebsspannung erhalten, es ist daher eine leistungslose Informationsspeicherung möglich, und außerdem können dadurch, daß sich die Flüsse im Zählkern in der axialen und radialen Ebene schließen, die Eingangsimpulse stetig, also ohne einen zwischenzeitlichen Rückstellimpuls gezählt werden. Weiterhin ist, da zum Aufbau keine weiteren Schaltelemente benötigt werden, der Gesamtaufbau sehr raumsparend.
  • Die axialen Bohrungen enthalten die Wicklungen, denen die Zählimpulse zugeführt werden; durch die die axialen Bohrungen verbindenden Bohrungen sind die Wicklungen geführt, an die der Nullstellimpuls gelegt wird. In der in radialer Richtung vom Außenumfang des Scheibenringes her auf die 3 - n-te axiale Bohrung stoßenden Bohrung ist eine Ausgangswicklung untergebracht.
  • Die Wicklungen, denen die Zählimpulse zugeführt werden, sind nun ohne Zwischenschaltung irgendwelcher aktiver oder passiver Schaltelemente in der Weise untereinander verbunden, daß jeweils die Wicklungen mi -1- 3p, m2 -t- 3 p und m8 + 3 p mit ral = 1, rrez = 2, % = 3 und p = 0, 1, 2, 3, 4 ... in Serie geschaltet sind.
  • Die Wicklungen, denen der Nullstellimpuls zugeführt wird, sind sämtlich in Reihe geschaltet. Dabei ist die Reihenschaltung so vorzusehen, daß der magnetische Flußverlauf zwischen der 3 - n-ten und der ersten axialen Bohrung gegensinnig zu den übrigen Flußverläufen ist.
  • Die genaue Führung der einzelnen Wicklungen und Einzelheiten über den Flußverlauf gehen aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels hervor. In den Zeichnungen bedeutet F i g. 1 eine Vorderansicht des Zählkerns, F i g. 2 eine Seitenansicht des Zählkerns, F i g. 3 und 4 die in F i g. 1 angegebenen Schnitte A-B und C-D des Zählkerns, F i g. 5 und 6 Schaubilder der magnetischen Flußverteilung im Zählkern, F i g. 7, 8 und 9 Schaubilder der Wicklungsanordnung im Zählkern, F i g. 10 und 11 eine Anordnung der Nullstellwicklung, F i g. 12 eine Anordnung der Zählimpuls- und Ausgangswicklung mit Darstellung der Flußverteilung an der Stirnseite des Zählkerns für den Ausgangszustand, F i g. 13, 14, 15 und 16 Schaubilder der magnetischen Flußverteilungen an der Stirnseite des Zählkerns nach verschiedenen Eingangsimpulsen.
  • Für das Ausführungsbeispiel wird ein Zählkern mit n = 3, also neun axialen Bohrungen gewählt. In F i g. 1 und 2 ist ein Zählkern 11 in Vorder-und Seitenansicht mit den axialen Bohrungen 1_ bis 10., den in radialer Richtung verlaufenden Bohrungen 12 bis 20 sowie den die axialen Bohrungen 1_ bis 9 verbindenden Bohrungen 21 bis 229 dargestellt.
  • Aus F i g. 2 ist der genaue Verlauf der die axialen Bohrungen 1 und 2 sowie _9 und _1 verbindenden Bohrungen 21 und 22 zu ersehen.
  • F i g. 3 und 4 zeigen die nach F i g. 1 angegebenen Schnitte A-B und C-D mit den axialen Bohrungen 1_ bis 2 und einer radialen Bohrung 13. Für den Ausgangszustand ist aus F i g. 5 der durch Pfeile dargestellte Verlauf der magnetischen Flüsse 0, bis 09 an der Stirnseite des Zählkerns, aus F i g. 6 nach dem in F i g. 5 angegebenen Schnitt E-F der Verlauf von 03 und 08 im Innern des Zählkerns zu ersehen. Der Verlauf der Flüsse 0" e2, 04 bis 07 und 09 im Innern des Zählkerns entspricht dem, wie er für den Ausgangszustand in F i g. 6 für die beiden Flüsse 03 und 08 angegeben ist.
  • F i g. 7 zeigt die Anordnung der Zählimpulswicklungen W1 bis Ws, die durch die axialen Bohrungen 1, bis 9 und die radialen Bohrungen 12 bis 20 geführt sind.
  • Aus F i g. 8 ist nach dem in F i g. 7 angegebenen Schnitt 1-K, der genaue Verlauf der Zählimpulswicklungen W., und W9 zu ersehen.
  • Entsprechend den Angaben ml + 3 p, m2 + 3 p und m3 + 3 p mit Ml= 1, M2=2, m,=3 und p = 0, 1, 2, 3 ... sind jeweils die Wicklungen W1, W4, W7, die Wicklungen W2, W5, W8 und die Wicklungen Ws, WB, W9 in Reihe geschaltet und einerseits gemeinsam an Masse gelegt, andererseits mit den Klemmen 30, 31 und 32 verbunden, an die die aufeinanderfolgenden Zählimpulse gelegt werden.
  • In F i g. 9 ist der Schnitt G-H nach F i g. 1 mit Anordnung der Wicklung Wo in Bohrung 21 dargestellt. Durch sämtliche, die axialen Bohrungen verbindende Bohrungen 22 bis 29 und die radialen Bohrungen 12 bis 20 ist je eine Wicklung Wo in der Art geführt, wie aus F i g. 9 ersichtlich. Alle Wicklungen Wo sind nach F i g. 10 und 11 so miteinander verbunden und einerseits an Masse, andererseits an die Klemme 33 geführt, daß sich, wird an Klemme 33 ein negativer Impuls gelegt, der in F i g. 5 und 6 für den Ausgangszustand angegebene Flußverlauf einstellt, der Flußverlauf zwischen den Bohrungen 1_-2, 2-3, 3_-4, 4-5, 5-f, b_-_7, _7-_8 und $-9 also gleichsinnig, zwischen den Bohrungen 9-1_ zu diesem aber gegensinnig ist.
  • F i g. 12 zeigt den Zählkern in Vorderansicht mit den Zählimpulswicklungen W1 bis W9, der Ausgangswicklung W12, die durch Bohrung 12 geführt ist und einerseits an Masse, andererseits an Klemme 34 liegt sowie den durch Pfeile dargestellten Flußverlauf 01 bis 09 für den Ausgangszustand. Die zeitlich aufeinanderfolgenden negativen Eingangsimpulse müssen nun in zyklischer Folge den Klemmen 30, 31 und 32 zugeführt werden.
  • Ein erster negativer Eingangsimpuls an der Klemme 30 bewirkt über die Wicklung W1, daß sich die Flüsse 01 und 09 umkehren und sich an der Stirnseite im Gegenuhrzeigersinn, an der Rückseite, von der Stirnseite her betrachtet, im Uhrzeigersinn schließen. Die Flüsse 01 und 09, von denen sich vor dem ersten Eingangsimpuls der Fluß 09 um die die axialen Bohrungen 1 und _9 verbindende Bohrung 21, der Fluß 01 um die die axialen Bohrungen 1 und 2 verbindende Bohrung 22 geschlossen hat, die sich also in der axialen Ebene bewegten, schließen sich jetzt in der radialen Ebene an der Stirn- und Rückseite des Zählkerns.
  • Durch den ersten Eingangsimpuls werden nun außerdem noch die Flüsse um die Wicklungen W4 und W7 erregt. Da die Erregung aber so bemessen ist, daß die Koerzitivfeldstärke jeweils nur in einem Ringbereich zweier benachbarter axialer Bohrungen überschritten wird, ist keine Umkehr der Flüsse 04 und 07 möglich.
  • In F i g: 13 sind die Flußverteilungen an der Stirnseite des Zählkerns dargestellt, wie sie sich nach dem ersten Eingangsimpuls einstellen.
  • Bei einem zweiten negativen Eingangsimpuls, der jetzt der Klemme 31 zugeführt werden muß, schließen sich die Flüsse 01 und 02 im Gegenuhrzeigersinn an der Stirnseite, im Uhrzeigersinn, von der Stirnseite her betrachtet, an der Rückseite des Zählkerns. Dabei ist jetzt der Flußverlauf von 0, aus der axialen in die radiale Ebene gedreht worden, und der Fluß 09 schließt sich wieder in der axialen Ebene, aber gegenüber dem Verlauf vor dem ersten Eingangsimpuls in umgekehrter Richtung.
  • Auch jetzt werden keine weiteren Flüsse umgekehrt, obwohl gleichzeitig über die Wicklungen WS und W, eine Erregung erfolgte.
  • In F i g. 14 ist der Flußverlauf an der Stirnseite des Zählkerns nach dem zweiten Eingangsimpuls dargestellt.
  • Der dritte negative Eingangsimpuls gelangt an die Klemme 32 und kehrt die Flüsse (P3 und 04 um, der vierte negative Eingangsimpuls muß wieder an die Klemme 30 gelegt werden und kehrt die Flüsse 04 und $5 um. Nach dem achten negativen Eingangsimpuls, der der Klemme 31 zugeführt wird, stellt sich eine Flußverteilung an der Stirnseite des Zählkerns wie in F i g. 15 gezeigt ein.
  • Der neunte negative Eingangsimpuls, der der Klemme 32 zugeführt wird, kehrt die Flüsse 08 und 09 um. Bei dieser Flußumkehr von 0$ und 09 wird in Wicklung W" eine Spannung i11 induziert. Diese Spannung dient als Ausgangsspannung und kann an der Klemme 34 z. B. zur Ansteuerung eines zweiten Zählkerns abgenommen werden. Die Flußverteilung, die sich nach dem neunten Eingangsimpuls einstellt, ist in F i g. 16 dargestellt.
  • Ein Vergleich von F i g. 16 mit F i g. 5 zeigt, daß sich jetzt, also nach neun Eingangsimpulsen, wieder der Ausgangszustand der Flußverteilung eingestellt hat. Mit diesem Zählkern kann also eine Impulsuntersetzung von 1 : 9 erreicht werden. Ein zehnter negativer Eingangsimpuls hat nämlich wieder die gleiche Wirkung wie der erste Eingangsimpuls.
  • Damit ist also die Möglichkeit gegeben, die in zeitlicher Reihenfolge an den Klemmen 30, 31 und 32 ständig anliegenden Eingangsimpulse fortlaufend dem Zählkern zuzuführen, ohne durch zwischenzeitliche Rückstellimpulse den Zählvorgang unterbrechen zu müssen.
  • Aus der Beschreibung der Schaltanordnung und ihrer Wirkungsweise geht hervor, daß eine für den Ausgangszustand auch in umgekehrter Richtung angenommene Flußverteilung die-- Wirkungsweise nicht beeinflußt bäte, nur müssen die Flußrichtungen zusammen mit dem Wicklungssinn der einzelnen Wicklungen einmal festgelegt und dann beibehalten werden. Es ist vielmehr möglich, daß sich die laufende Folge der Flußumkehr, die in dem beschriebenen Beispiel bei negativen Eingangsimpulsen von Fluß 01 nach 02, 03, 04 usw., also im Uhrzeigersinn erfolgte, durch positive Eingangsimpulse umkehren läßt, also z. B. von 05 nach 04, 03 usw., was bedeutet, daß mit dem Zählkern vor- und rückwärts gezählt werden kann.
  • Ebenfalls ist zu ersehen, daß die zentrische Bohrung 10 für die Funktion der Schaltung nicht wesentlich ist. Sie kann aber aus Material- und Gewichtsersparnis belassen werden.
  • Je nach Anzahl der axialen Bohrungen können nun die verschiedenen Untersetzungsverhältnisse erreicht werden. Mit Variation von n im Bereich 1 bis 10 und damit der Anzahl 3 - n der axialen Bohrungen von 3 bis 30 werden die Untersetzungsverhältnisse 1:3, 1:6, 1:9, 1:12, 1:15, 1:18, 1:21, 1 :24, 1 :27 und 1 :30 erhalten. Außerdem lassen sich noch weitere Untersetzungsverhältnisse dadurch erzielen, daß eine Ausgangswicklung nicht nur an der 3 - n-ten axialen Bohrung vorgesehen wird, sondern auch an den 1 - n-ten und 2 - n-ten axialen Bohrungen. Bei einem Zählkern mit z. B. n = 5 läßt sich, wenn an den axialen Bohrungen 1 h = 5, 2 - n = 10 und 3 - n = 15 Ausgangswicklungen vorgesehen werden, ein Untersetzungsverhältnis von 1 : 5 erreichen. Dabei müssen alle drei Ausgangswicklungen zu einem weiteren für alle drei gemeinsamen Ausgang geführt werden. An diesem gemeinsamen Ausgang kann dann nach jedem fünften Eingangsimpuls ein Ausgangsimpuls abgenommen werden, und nach fünfzehn Eingangsimpulsen hat der Zählkern wieder seinen Ausgangszustand erreicht. Werden a11 diese Möglichkeiten ausgenützt, so können mit fünf verschiedenen Kernformen, die jeweils achtzehn, einundzwanzig, vierundzwanzig, siebenundzwanzig oder dreißig axiale Bohrungen enthalten, sechzehn verschiedene Untersetzungsverhältnisse, nämlich 1:2 bis 1:10, 1:12, 1:15, 1:18, 1:21, 1 : 24, 1 : 27 und 1 : 30 erzielt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Impulszählanordnung mit einem Zählkern aus einem Material mit rechteckförmigem Hystereseverhalten in Form gelochter Scheiben oder Platten unter Verwendung einer Scheibe oder Platte dieses Materials, die mit 3 - n axialen Bohrungen mit n = 1, 2, 3 ... versehen ist, gekennzeichnet durch diese axialen Bohrungen sämtlich untereinander verbindende Bohrungen und durch in radialer Richtung vom Außenumfang des Scheibenringes her auf die 3 - n axialen Bohrungen führende Bohrungen, wobei die Bohrungen alle mit Wicklungen in der Weise versehen sind, daß jeweils die Wicklungen m, -h 3 p, %+3p und ms -I- 3 p mit ml= 1, a = 2, ml, = 3 und p = 0, 1, 2, 3 ... in den axialen und radialen Bohrungen je eine Reihenschaltung bilden, denen die zeitlich aufeinanderfolgenden Eingangsimpulse in zyklischer Folge zugeführt werden, ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen (Wo) in den die axialen Bohrungen verbindenden Bohrungen und radialen Bohrungen in Serie geschaltet sind, so daß sich alle magnetischen Flüsse 01 bis 0s - n-1 gleichsinnig, der magnetische Fluß 03 - n aber zu diesem gegensinnig verlaufend in der axialen Ebene ausbilden, und daß eine Wicklung durch die durch die 3 - n-te axiale Bohrung in radialer Richtung führende Bohrung eine Ausgangswicklung darstellt, an der nach 3 - n Eingangsimpulsen ein Ausgangsimpuls abgenommen werden kann.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Ausgangswicklungen auch in Bohrungen vorgesehen sind, die durch die 1 - n-ten und 2 - n-ten axialen Bohrungen in radialer Richtung geführt sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche 3 - n Flüsse über die durch die die axialen Bohrungen verbindenden Bohrungen und die radialen Bohrungen geführten Wicklungen (Wo) so miteinander verknüpft sind, daß über diese Wicklungen (Wo) Nullstellimpulse gegeben werden können. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 110 686, 1036 922.
DES80882A 1962-08-11 1962-08-11 Impulszaehlanordnung mit einem Zaehlkern aus einem Material mit rechteckfoermigem Hystereseverhalten Pending DE1187269B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE110686C (de) *
DE1036922B (de) * 1954-07-26 1958-08-21 Plessey Co Ltd Magnetische Speichereinrichtung

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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