DE10303335B4 - Halbleiterbauteil - Google Patents
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Abstract
einen Halbleiterchip mit einer ersten Hauptfläche und einer der ersten Hauptfläche gegenüberliegenden zweiten Hauptfläche (bei 18);
einen aktiven Bereich auf der Seite der ersten Hauptfläche, in dem aktiv oder passiv ein Strom zum Fließen gebracht wird;
eine Schicht (11) eines ersten Leitfähigkeitstyps mit niedrigem elektrischem Widerstand, die auf der Seite der zweiten Hauptfläche angeordnet ist;
einen Driftbereich (22), der zwischen dem aktiven Bereich und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand liegt und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils einen vertikalen Drift-Strompfad liefert und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist;
einen peripheren Bereich (30), der um den Driftbereich zwischen der ersten Hauptfläche und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand angeordnet ist und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils nahezu keinen Strompfad bietet und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist;
dadurch gekennzeichnet,
daß der Driftbereich (22) eine erste Schicht mit alternierendem...
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Halbleiterbauteil und betrifft speziell eine vertikale Leistungs-Halbleiterstruktur, die verwendbar ist bei Feldeffekttransistoren mit isolierter Steuerelektrode (MOSFETs), MOSFETs mit Leitfähigkeitsmodulation (IGBTs), Bipolartransistoren und solchen aktiven Bauteilen, sowie bei Dioden und derartigen passiven Bauteilen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf vertikale Leistungs-Halbleiterbauteile, die eine hohe Durchbruchspannung und eine hohe Stromleitfähigkeit haben.
- Es gibt einen Kompromiß zwischen dem Ein-Widerstand (Stromleitfähigkeit) und der Durchbruchspannung von vertikalen Halbleiterbauteilen, die Elektroden enthalten, die sich über die beiden Hauptflächen des Halbleiterchips erstrecken, und einen vertikalen Driftbereich aufweisen, der einen Strom in Richtung der Dicke des Halbleiterchips fließen läßt. Um die Kompromißbeziehung mehr zu optimieren, ist nach dem Stand der Technik der vertikale Driftbereich mit einer Struktur mit alternierendem Leitfähigkeitstyp versehen worden, bestehend aus stark dotierten vertikalen n-leitenden und stark dotierten vertikalen p-leitenden Regionen, die streifenartig abwechselnd entlang den Hauptflächen des Halbleiterchips nach Art eines Laminats angeordnet sind. Der vertikale Driftbereich, der die Struktur mit dem alternierenden Leitfähigkeitstyp hat, verarmt bei gegebenen Voraussetzungen schnell. Im peripheren Bereich des Halbleiterbauteils, in dem praktisch kein Strom fließt, dehnen sich die Verarmungsschichten kaum nach außen oder in die tiefen Teile des Halbleitersubstrats aus, da die vertikalen n-leitenden Regionen und die vertikalen p-leitenden Regionen, die die Struktur mit dem alternierenden Leitfähigkeitstyp (in der folgenden Beschreibung zur Vereinfachung auch als "Wechselschicht" bezeichnet) bilden, im peripheren Bereich hoch dotiert sind. Aufgrund dieser hoch dotierten n-leitenden und p-leitenden vertikalen Regionen erreicht die elektrische Feldstärke im peripheren Bereich bald den kritischen Wert für Silicium, bevor die angelegte Spannung die vorgesehene Durchbruchspannung des Bauteils erreicht. Die entwurfgemäße Durchbruchspannung wird insofern nicht erreicht.
- Um das oben beschriebene Problem zu lösen, kann zweckmäßigerweise der periphere Bereich mit einer Struktur alternierenden Leitfähigkeitstyps versehen werden, die im Vergleich zur Struktur alternierenden Leitfähigkeitstyps in dem Driftbereich leichter dotiert ist. Alternativ und ebenfalls in bevorzugter Weise kann der periphere Bereich versehen werden mit einer Struktur alternierenden Leitfähigkeitstyps mit vertikalen n-leitenden Regionen und vertikalen p-leitenden Regionen, die enger, also in höherer Dichte angeordnet sind als in dem Driftbereich. Solche Strukturen sind z. B. bei MOSFETs bekannt.
- Ein vertikaler n-Kanal-MOSFET nach diesem Stand der Technik enthält in einem Halbleiterchip eine Abflußschicht und in elektrischem Kontakt mit der Abflußschicht einen Driftbereich, der eine auf der Abflußschicht gebildete erste Wechselschicht der Art mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt. Die erste Wechselschicht enthält erste n-leitende Regionen und erste p-leitende Regionen, die jeweils als Schichten geformt sind, die sich vertikal in der Dickenrichtung des Halbleiterchips erstrecken und sich entlang der Hauptfläche des Halbleiterchips laminatartig abwechseln; sie bilden im durchgeschalteten Zustand des Bauteils einen Strompfad.
- Der vertikale n-Kanal-MOSFET enthält zwischen der Oberseite des Halbleiterchips und der Abflußschicht auch einen peripheren Bereich, der den Driftbereich umgibt und eine zweite Wechselschicht umfaßt, mit zweiten n-leitenden Regionen und zweiten p-leitenden Regionen. Auch diese Regionen sind so geformt, daß sich die jeweiligen Schichten vertikal in der Dickenrichtung des Halbleiterchips erstrecken. Sie wechseln einander entlang der Hauptfläche des Halbleiterchips laminatartig ab. Die zweite Wechselschicht ist leichter dotiert als die erste Wechselschicht, oder das zweite Schrittmaß der Schichtwiederholung, also die Periode, mit der sich jeweils ein Paar der zweiten n-leitenden Region und der zweiten p-leitenden Region wiederholt, ist enger gewählt als das Schrittmaß, also die Periode, mit der jeweils ein Paar der ersten n-leitenden Region und der ersten p-leitenden Region sich wiederholt.
- Aus der JP 2001-298191 A ist beispielsweise eine solche Halbleitervorrichtung bekannt, bei der eine parallele pn-Struktur vorgesehen ist, bei der eine vertikale n-Region und eine vertikale t-Region wiederholt abwechselnd angeordnet sind.
- Die äußerste der ersten n-leitenden Regionen der ersten Wechselschicht steht in Kontakt mit der innersten p-leitenden Region der zweiten Wechselschicht, und zwischen diesen Regionen stellt sich ein Ladungsungleichgewicht ein. Da nämlich eine dieser Regionen im Sperrzustand des Bauteils nicht vollständig verarmt ist, wird in der Sperrschichtebene zwischen den Schichten eine Konzentration des elektrischen Felds bewirkt. Es ist deshalb schwierig, die entwurfsgemäße Durchbruchspannung tatsächlich zu erzielen.
- Entsprechend ist es erwünscht, ein Halbleiterbauteil mit einem Driftbereich, der aus einer Schicht alternierenden Leitfähigkeitstyps besteht, und einem peripheren Bereich, der ebenfalls aus einer Schicht alternierenden Leitfähigkeitstyps besteht, zu schaffen, bei dem das elektrische Oberflächenfeld hauptsächlich im peripheren Bereich entspannt ist, so daß insgesamt eine höhere Durchbruch spannung und eine höhere Stromleitfähigkeit realisiert werden können.
- Durch die Erfindung sollen diese Probleme gelöst werden. Die Erfindung bezieht sich auf ein Halbleiterbauteil, im wesentlichen umfassend: einen Halbleiterchip mit einer ersten Hauptfläche und einer der ersten Hauptfläche gegenüberliegenden zweiten Hauptfläche; einen aktiven Bereich auf der Seite der ersten Hauptfläche, in dem aktiv oder passiv ein Strom zum Fließen gebracht wird; eine Schicht eines ersten Leitfähigkeitstyps mit niedrigem elektrischem Widerstand, die auf der Seite der zweiten Hauptfläche angeordnet ist; einen Driftbereich, der zwischen dem aktiven Bereich und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand liegt und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils einen vertikalen Drift-Strompfad liefert und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist; und einen peripheren Bereich, der um den Driftbereich zwischen der ersten Hauptfläche und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand angeordnet ist und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils nahezu keinen Strompfad bietet und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist. Bei vertikalen MOSFETs ist der aktive Bereich ein Schaltbereich mit einer Kanaldiffusionsregion für eine Inversionsregion auf der Seite der ersten Hauptfläche und mit einer Quellenregion. Bei Bipolartransistoren ist der aktive Bereich ein Schaltbereich mit einer Emitterregion und einer Kollektorregion. Die Schaltbereiche sind aktive Bereiche oder passive Bereiche und haben die Funktion, auf der Seite der ersten Hauptfläche des Driftbereichs einen elektrisch leitfähigen Zustand oder einen elektrisch nichtleitenden Zustand zu wählen. Die Erfindung ist also nicht nur für MOSFETs anwendbar, sondern auch für andere Halbleiterbauteile wie IGBTs, Bipolartransistoren, FWDs und Schottkydioden.
- Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung enthält der Driftbereich eine erste Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp, im folgenden als erste Wechselschicht bezeichnet, die ihrerseits erste Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps und erste Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps enthält, welche als jeweilige Schichtlagen ausgebildet sind, die sich senkrecht zur zweiten Hauptfläche erstrecken und, einander mit einem ersten Wiederholungsschritt (Periode) abwechselnd, in einer Reihe parallel zur zweiten Hauptfläche aufgereiht sind; und enthält der periphere Bereich erstens eine zweite Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp, im folgenden als zweite Wechselschicht bezeichnet, die ihrerseits zweite Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps und zweite Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps enthält, die als jeweilige Schichtlagen geformt sind, die sich senkrecht zur zweiten Hauptfläche erstrecken und, einander mit dem ersten Wiederholungsschritt abwechselnd, in einer Reihe parallel zur zweiten Hauptfläche aufgereiht sind, wobei die Verunreinigungskonzentration in der Wechselschicht die gleiche ist wie die Verunreinigungskonzentration in der ersten Wechselschicht; und zweitens in seinem Oberflächenteil auf der Seite der ersten Hauptfläche eine dritte Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp, im folgenden als dritte Wechselschicht bezeichnet, die ihrerseits dritte Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps und dritte Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps enthält, die als jeweilige Schichtlagen geformt sind, welche sich senkrecht zur zweiten Hauptfläche erstrecken, wobei die dritten Regionen des ersten und des zweiten Leitfähigkeitstyps, einander abwechselnd, parallel zur zweiten Hauptfläche aufgereiht sind und die Verunreinigungskonzentration in der dritten Wechselschicht niedriger ist als die Verunreinigungskonzentration in der ersten Wechselschicht. Die Regionen des ersten oder des zweiten Leitfähigkeitstyps können auch eine zusammenhängende Region sein, in die die Regionen des anderen Leitfähigkeitstyps eingestreut sind.
- Vorteilhafterweise sind die erste Wechselschicht und die zweite Wechselschicht, die ungefähr den gleichen Wiederholungsschritt haben, zueinander zusammenhängend. Diese Konfiguration erleichtert es, zu verhindern, daß entlang der Grenzfläche zwischen diesen Wechselschichten ein Ladungsungleichgewicht auftritt, und erleichtert das Sicherstellen der Nenn-Durchbruchspannung.
- Da die dritte Wechselschicht, die leichter dotiert ist als die zweite Wechselschicht, sich auf dieser zweiten Wechselschicht befindet, wird die dritte Wechselschicht im Sperrzustand des Halbleiterbauteils schneller verarmt als die genannte zweite Schicht. Das elektrische Oberflächenfeld des peripheren Bereichs wird also vermieden und eine höhere Durchbruchspannung wird erreicht.
- Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung enthält der Driftbereich eine erste Wechselschicht, also mit alternierendem Leitfähigkeitstyp, die ihrerseits erste Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps und erste Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps umfaßt, welche als jeweilige Schichtlagen ausgebildet sind, die sich senkrecht zur zweiten Hauptfläche erstrecken und, einander mit einem ersten Wiederholungsschritt abwechselnd, parallel zur zweiten Hauptfläche aufgereiht sind; und enthält der periphere Bereich erstens eine zweite Wechselschicht, die ihrerseits zweite Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps und zweite Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps enthält, die als jeweilige Schichtlagen geformt sind, die sich senkrecht zur zweiten Hauptfläche erstrecken und einander mit dem ersten Wiederholungsschritt abwechselnd parallel zur zweiten Hauptfläche aufgereiht sind, wobei die Verunreinigungskonzentration in der zweiten Wechselschicht die gleiche ist wie die Verunreinigungskonzentration in der ersten Wechselschicht; und enthält zweitens in seinem Oberflächenteil auf der Seite der ersten Hauptfläche eine dritte Wechselschicht, die dritte Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps und dritte Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps enthält, die als jeweilige Schichtlagen geformt sind, welche sich senkrecht zur zweiten Hauptfläche erstrecken, wobei die dritten Regionen des ersten und des zweiten Leitfähigkeitstyps, einander mit einem zweiten Wiederholungsschritt abwechselnd, parallel zur zweiten Hauptfläche aufgereiht sind, wobei der zweite Wiederholungsschritt kleiner ist als der erste Wiederholungsschritt. Die Regionen des ersten oder des zweiten Leitfähigkeitstyps können auch eine zusammenhängende Region sein, in die die Regionen des anderen Leitfähigkeitstyps eingestreut sind.
- Da die erste Wechselschicht und die zweite Wechselschicht unterbrechungslos aneinander anliegen, wird über die Grenzfläche zwischen diesen beiden Schichten kaum ein Ladungsungleichgewicht erzeugt. Die vorgesehene Durchbruchspannung kann also leicht erzielt werden.
- Da die dritten Wechselschicht, deren Wiederholungsschritt kleiner ist als der der zweiten Wechselschicht, auf dieser zweiten Schicht sitzt, verarmt im Sperrzustand des Halbleiterbauteils diese dritte Schicht schneller als die zweite Schicht. Das elektrische Oberflächenfeld des peripheren Bereichs wird dadurch unterdrückt und eine höhere Durchbruchspannung erzielt.
- Vorteilhafterweise ist die dritte Wechselschicht maximal halb so dick wie die erste Wechselschicht, und steht die dritte Wechselschicht in Kontakt mit der ersten Hauptfläche.
- Wenn die dritte Wechselschicht sich bis unter die Randpartie der aktiven Region erstreckt, wird die Lokalisierung des elektrischen Felds unterhalb des peripheren Teils des aktiven Bereichs erleichtert.
- Die folgenden Maßnahmen erweisen sich einzeln oder in Kombination als speziell bevorzugenswert: daß die ersten Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps, die ersten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps, die zweiten Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps, die zweiten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps, die dritten Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps und die dritten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps als jeweilige Streifen geformt sind, die sich in einer Ebene parallel zur zweiten Hauptfläche aneinanderreihen; daß die Richtung, in der die ersten Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps und die ersten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps alternierend aneinandergereiht sind, angenähert parallel oder angenähert rechtwinklig zu der Richtung ist, in der die dritten Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps und die dritten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps alternierend aneinandergereiht sind; und daß die Richtung, in der die ersten Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps und die ersten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps alternierend aneinandergereiht sind, angenähert parallel ist zur Richtung, in der die zweiten Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps und die zweiten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps alternierend aneinandergereiht sind.
- Als vorteilhafte Alternative gibt es auch die Maßnahme, daß die ersten bis dritten Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps oder die ersten bis dritten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps z. B. säulenförmig auf Gitterpunkten jeweiliger planarer polygonaler Gitter stehen.
- Vorteilhafterweise umfaßt das Bauteil weiterhin eine Kanalstopperregion des ersten Leitfähigkeitstyps, die um die zweite Wechselschicht und die dritte Wechselschicht herumverläuft und die mit der Schicht mit niedrigem elektrischem Widerstand verbunden ist.
- Weiterhin wird bevorzugt, daß das Halbleiterbauteil auch einen Isolierfilm, der die dritte Wechselschicht überdeckt, und eine Feldplatte umfaßt, die wenigstens den inneren Teil der dritten Wechselschicht überdeckt, wobei hier der Isolierfilm dazwischenliegt.
- Eine weitere bevorzugte Ausführung stellt es dar, daß das Halbleiterbauteil weiterhin einen oder mehrere Ringe des zweiten Leitfähigkeitstyps enthält, der/die um den aktiven Bereich und auf der Seite der ersten Hauptfläche der dritten Wechselschicht verläuft bzw. verlaufen. Der eine oder die mehreren Ringe des zweiten Leitfähigkeitstyps arbeitet arbeiten als Schutzringe, die die Durchbruchspannung verteilen, um das elektrische Oberflächenfeld zu beherrschen.
- Weitere Einzelheiten, Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele im Vergleich zum Stand der Technik unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
-
1 eine Draufsicht auf ein Viertel des Driftbereichs (des aktiven Bereichs) eines vertikalen MOSFETs gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung; -
2 einen Querschnitt in der Ebene A-A' von1 ; -
3 einen Querschnitt in einer Ebene B-B' in1 ; -
4 eine Draufsicht auf ein Viertel des Driftbereichs (des aktiven Bereichs) eines vertikalen MOSFETs gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung; -
5 einen Querschnitt in einer Ebene A-A' von4 ; -
6 einen Querschnitt in einer Ebene B-B' von4 ; -
7 eine Draufsicht auf ein Viertel des Driftbereichs (des aktiven Bereichs) eines vertikalen MOSFETs gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung; -
8 einen Querschnitt in einer Ebene A-A' von7 ; -
9 einen Querschnitt in einer Ebene B-B' von7 ; -
10 eine Draufsicht auf ein Viertel des Driftbereichs (des aktiven Bereichs) eines vertikalen MOSFETs gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung; -
11 einen Querschnitt in einer Ebene A-A' von10 ; -
12 einen Querschnitt in einer Ebene B-B' von10 ; -
13 eine Draufsicht auf ein Viertel des Driftbereichs (des aktiven Bereichs) eines vertikalen MOSFETs gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung; -
14 einen Querschnitt in einer Ebene A-A' von13 ; -
15 einen Querschnitt in einer Ebene B-B' von13 ; -
16 einen Querschnitt durch einen vertikalen MOSFET gemäß einer sechsten Ausführungsform; -
17 eine Draufsicht auf ein Viertel des Driftbereichs (des aktiven Bereichs) eines vertikalen MOSFETs gemäß einer siebten Ausführungsform der Erfindung; -
18 einen Querschnitt in einer Ebene A-A' von17 ; -
19 einen Querschnitt in einer Ebene B-B' von17 ; -
20 eine Draufsicht auf ein Viertel des Driftbereichs (des aktiven Bereichs) eines vertikalen MOSFETs gemäß einer achten Ausführungsform der Erfindung; -
21 einen Querschnitt in einer Ebene A-A' von20 ; -
22 einen Querschnitt in einer Ebene B-B' von20 ; -
23 eine Draufsicht auf ein Viertel des Driftbereichs (des aktiven Bereichs) eines vertikalen MOSFETs gemäß einer neunten Ausführungsform der Erfindung; -
24 einen Querschnitt in einer Ebene A-A' von23 ; -
25 eine Draufsicht auf ein Viertel des Driftbereichs (des aktiven Bereichs) eines vertikalen MOSFETs gemäß einer zehnten Ausführungsform der Erfindung; -
26 einen Querschnitt in einer Ebene A-A' von25 ; -
27 einen Querschnitt in einer Ebene B-B' von25 ; -
28 eine Draufsicht auf einen vertikalen MOSFET gemäß einer elften Ausführungsform der Erfindung; -
29 eine Draufsicht auf einen vertikalen MOSFET gemäß einer zwölften Ausführungsform der Erfindung; -
30 eine Draufsicht auf einen vertikalen MOSFET gemäß dem Stand der Technik unter Darstellung eines Viertels des Driftbereichs und des peripheren Bereichs (des die Durchbruchspannung haltenden Bereichs) dieses MOSFETs; -
31 einen vertikalen Querschnitt in einer Ebene A-A' von30 ; -
32 einen vertikalen Querschnitt in einer Ebene B-B' von30 . - In der folgenden Beschreibung geben die Buchstaben n und p den Leitfähigkeitstyp einer Region oder einer Schicht an und bedeuten, daß die Majoritätsträger Elektronen bzw. Löcher sind. Das Suffix "+" auf der rechten Schulter des Buchstabens "n" bzw. "p", der den Leitfähigkeitstyp des Bereichs oder der Schicht angibt, bedeutet, daß die Region oder Schicht stark dotiert ist, während das Suffix "–" auf der rechten Schulter des Buchstabens "n" oder "p" bedeutet, daß die Region oder Schicht relativ schwach oder leicht dotiert ist. In der folgenden Beschreibung wird die n-Leitung als erster Leitfähigkeitstyp und die p-Leitung als zweiter Leitfähigkeitstyp bezeichnet, die Erfindung ist jedoch auch auf Halbleiterbauteile anwendbar, bei denen der erste Leitfähigkeitstyp die p-Leitung und der zweite Leitfähigkeitstyp die n-Leitung ist.
- Zunächst wird unter Bezugnahme auf die
30 bis32 der durch die Erfindung verbesserte Stand der Technik beschrieben.30 zeigt in Draufsicht ein Viertel eines bekannten vertikalen n-Kanal-MOSFETs, wobei der Driftbereich und ein peripherer Bereich (der Durchbruchfestigkeitsbereich) des MOSFETs zu sehen sind. Die31 und32 zeigen Vertikalschnitte durch den MOSFET, und zwar31 in einer Ebene A-A' und32 in einer Ebene B-B' von30 . - Es wird auf diese Figuren Bezug genommen. Der MOSFET enthält: eine n+-leitende Abflußschicht
11 (Kontaktschicht) mit niedrigem elektrischem Widerstand, eine Abflußelektrode18 an der Rückseite (der zweiten Hauptfläche) des Halbleiterchips und in elektrischem Kontakt mit der Abflußschicht11 einen Driftbereich22 , die eine auf der Abflußschicht11 gebildete erste Wechselschicht, nämlich eine Schicht der Art mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, stark dotierte p-leitende Basisregionen (p-leitende Topfregionen oder Kanaldiffusionsregionen)13a , die selektiv im Oberflächenbereich des Driftbereichs22 gebildet sind, eine stark dotierte n+-leitende Quellenregion14 , die selektiv im Oberflächenteil der p-leitenden Basisregion13a ausgebildet ist, eine Polysilicium-Steuerelektrodenschicht16 über der ersten Hauptfläche des Halbleiterchips mit dazwischen eingebrachtem Steuerregion-Isolierfilm15 , und eine über Kontaktlöcher, die durch einen Zwischenschicht-Isolationsfilm19a gebohrt sind, in elektrischem Kontakt mit den p-leitenden Basisregionen13a und den n+-leitenden Quellenregionen14 stehende Quellenelektrode17 . Die n+-leitende Quellenregion14 ist flach in der p-leitenden Basisregion13a gebildet, die mit einem Topf oder einer Wanne so geformt ist, daß eine Doppel-Diffusions-MOS-Region gebildet wird, die die aktive Region des Bauteils darstellt. In der p-leitenden Basisregion13a befindet sich eine p+-leitende Kontaktregion26 . In in der Figur nicht sichtbarer Weise ist die Steuerelektrodenschicht16 mit einem Steuer-Verdrahtungs-Metallfilm über der Steuerelektrodenschicht16 verbunden. - Die erste Wechselschicht im Driftbereich
22 enthält erste n-leitende Regionen22a und erste p-leitende Regionen22b . Diese Regionen22a und22b sind jeweils als streifenförmige Schichten geformt, die sich in der in der Zeichnung veranschaulichten Weise vertikal in der Dickenrichtung des Halbleiterchips erstrecken. Sie sind mit einem Schrittmaß P1 abwechselnd entlang der größeren Hauptfläche, also der Oberseite des Halbleiterchips in Laminatart angeordnet. Die oberen Enden der ersten n-leitenden Regionen22a stehen in Kontakt mit eingeschichteten Regionen12e , die zwischen den p-leitenden Basisregionen13a liegen, und die unteren Enden der Regionen22a stehen in Kontakt mit der n+-leitenden Abflußschicht11 . Die Regionen22a selbst bilden einen wesentlichen Strompfad im durchgeschalteten Zustand des Bauteils. Die oberen Enden der ersten p-leitenden Regionen22b stehen in Kontakt mit den Topf-Unterseiten der jeweiligen p-leitenden Basisregionen13a , und ihre unteren Enden stehen wiederum in Kontakt mit der n+-leitenden Abflußschicht11 . - Der vertikale n-Kanal-MOSFET enthält auch einen peripheren Bereich
20 zwischen der Oberseite des Halbleiterchips und der Abflußschicht11 . Der Bereich20 umgibt der Driftbereich22 und umfaßt eine zweite Wechselschicht, mit zweiten n-leitenden Regionen20a und zweiten p-leitenden Regionen20b . Diese Regionen20a und20b sind so geformt, daß sich die jeweiligen Schichten vertikal in der Dickenrichtung des Halbleiterchips erstrecken. Sie wechseln einander mit einem Schrittmaß P2 entlang der Hauptfläche (Oberseite) des Halbleiterchips laminatartig ab. Ein isolierender Oxidfilm23 oder ein sonstiger Isolierfilm aus Thermaloxid oder einem Phosphorsilikaglas (PSG) ist auf dieser zweiten Wechselschicht im peripheren Bereich20 zum Oberflächenschutz und zur Oberflächenstabilisierung ausgebildet. Zur Erleichterung des Expandierens der Verarmungsschichten in der zweiten Wechselschicht ist entweder diese leichter dotiert als die erste Wechselschicht, oder es ist das zweite Schrittmaß P2 der Schichtwiederholung, also die Periode, mit der sich jeweils ein Paar des zweiten n-leitenden Bereichs20a und des zweiten p-leitenden Bereichs20b wiederholt, enger gewählt als das erste Schrittmaß P1, also die Periode, mit der sich jeweils ein Paar der ersten n-leitenden Region22a und der ersten p-leitenden Region22b wiederholt. Um den peripheren Bereich20 herum ist als n-leitender Kanal die Stopperregion50 gebildet, die elektrisch mit der auf der ersten Hauptfläche auf der Seite der Stopperregion50 sitzenden Stopperelektrode51 verbunden ist. - Der in den
30 bis32 dargestellte vertikale MOSFET bereitet jedoch die folgenden Probleme:
Die äußerste der ersten n-leitenden Regionen22a der ersten Wechselschicht im Driftbereich22 ist mit22aa bezeichnet, und die innerste Region22b der zweiten Wechselschicht im peripheren Bereich20 ist mit22bb bezeichnet. Zwi schen diesen liegt eine Grenzfläche E Die äußerste Region22aa steht über die Grenzfläche F in Kontakt mit der innersten Region20bb . Da die Verunreinigungskonzentration in dieser Region20bb unterschiedlich von der Verunreinigungskonzentration in der Region22aa ist, oder der Wiederholungsschritt der alternierenden Regionen in den Bereichen20 und22 unterschiedlich ist, tritt zwischen den Regionen22aa und20bb ein Ladungsungleichgewicht (charge imbalance) auf. Da eine der Schichten22aa und20bb im Sperrzustand des Bauteils nicht vollständig verarmt ist, wird in der Sperrschichtfläche F zwischen der ersten und der zweiten Wechselschicht eine Lokalisierung des elektrischen Felds bewirkt. Es ist deshalb schwierig, die entwurfsgemäße Durchbruchspannung zu erzielen. Da das Ladungsungleichgewicht zwischen den Regionen22aa und20bb eine umso stärkere Erniedrigung der Durchbruchspannung bewirkt, je dicker die Wechselschichten zur Erzielung eines vertikalen Halbleiterbauteils höherer Durchbruchspannungsklasse dimensioniert sind, arbeitet die zweite Wechselschicht, die im peripheren Bereich20 des Bauteils zum Erhalten einer höheren Durchbruchspannung ausgebildet ist, nicht in der beabsichtigten Weise. Die nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung schaffen hier Abhilfe. - Erste Ausführungsform
- Die
1 bis3 zeigen in Ansichten entsprechend den30 bis32 in Draufsicht ein Viertel des Driftbereichs (des aktiven Bereichs) und des peripheren Bereichs eines vertikalen MOSFETs gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, wobei die2 und3 Schnittansichten in Ebenenabschnitten A-A' bzw. B-B' von1 zeigen. - Es wird auf diese Figuren Bezug genommen. Der vertikale n-Kanal-MOSFET gemäß der ersten Ausführungsform enthält: eine n+-leitende Abflußschicht
11 (Kontaktschicht) mit niedrigem elektrischem Widerstand; eine Abflußelektrode18 an der Rückseite (der zweiten Hauptfläche) des Halbleiterchips; in elektrischem Kontakt mit der Abflußschicht11 einen Driftbereich22 , der eine auf der Abflußschicht11 gebildete erste Wechselschicht, also der Art mit alternierendem Leitfähigkeitstyp, umfaßt; stark dotierte p-leitende Basisregionen (p-leitende Topf regionen)13a , die selektiv im Oberflächenbereich des Driftbereichs22 gebildet sind; eine stark dotierte n+-leitende Quellenregion14 , die selektiv im Oberflächenteil der p-leitenden Basisregion13a ausgebildet ist; eine Polysilicium-Steuerelektrodenschicht16 über der ersten Hauptfläche des Halbleiterchips mit dazwischen eingebrachtem Steuerregion-Isolierfilm15 ; eine über Kontaktlöcher, die durch einen Zwischenschicht-Isolationsfilm19a gebohrt sind, in elektrischem Kontakt mit den p-leitenden Basisregionen13a und den n+-leitenden Quellenregionen14 stehende Quellenelektrode17 ; einen peripheren Bereich30 ; und eine Stopperregion50 . - Die n+-leitende Quellenregion
14 ist jeweils flach in der p-leitenden Basisregion13a gebildet, die mit einem Topf oder einer Wanne so geformt ist, daß eine Doppel-Diffusions-MOS-Region gebildet wird, die die aktive Region des Bauteils darstellt. In der p-leitenden Basisregion13a befindet sich weiterhin in der in2 dargestellten Anordnung eine p+-leitende Kontaktregion26 . In in der Figur nicht sichtbarer Weise ist die Steuerelektrodenschicht16 mit einem über der Steuerelektrodenschicht16 befindlichen Steuer-Verdrahtungs-Metallfilm verbunden. Zwischen den p-leitenden Basisregionen13a liegen eingeschichtete Regionen12e . - Der Driftbereich
22 entspricht im wesentlichen dem Teil des Halbleiterchips unter der Basisregion13a , die als der aktive Bereich des Bauteils dient. Die erste Wechselschicht im Driftbereich22 enthält erste n-leitende Regionen22a und erste p-leitende Regionen22b . Diese Regionen22a und22b sind jeweils als streifenförmige, mit einem Wiederholungsschritt P1 alternierende Schichten geformt, die sich vertikal in der Dickenrichtung des Halbleiterchps in der in der Zeichnung veranschaulichten Weise erstrecken. Sie sind also abwechselnd entlang der Oberseite des Halbleiterchips in Laminatart angeordnet. Die ersten n-leitenden Regionen22a , deren oberes Ende in Kontakt mit den Regionen12e steht, bilden einen Strompfad im durchgeschalteten Zustand des Bauteils. Die Regionen22a , deren obere nicht in Kontakt mit den Regionen12e steht, ergeben praktisch keinen Strompfad. Die unteren Enden der Regionen22a stehen in Kontakt mit der n+- leitenden Abflußschicht11 . Die oberen Enden der ersten p-leitenden Regionen22b stehen in Kontakt mit den Topf-Unterseiten der jeweiligen p-leitenden Basisregionen13a , und ihre unteren Enden stehen wiederum in Kontakt mit der n+-leitenden Abflußschicht11 . - Der vertikale n-Kanal-MOSFET enthält, wie erwähnt, den peripheren Bereich
30 zwischen der Oberfläche des Halbleiterchips und der Abflußschicht11 . Der Bereich30 umgibt der Driftbereich22 und umfaßt auf der Abflußschicht11 eine zweite Wechselschicht und umfaßt weiterhin eine dritte Wechselschicht, die auf der zweiten Wechselschicht, also an der ersten Hauptfläche des Halbleiterchips, angeordnet ist. Die zweite Wechselschicht besteht aus zweiten n-leitenden Regionen30a und zweiten p-leitenden Regionen30b . Diese Regionen30a und30b sind so geformt, daß sich die jeweiligen Schichten vertikal in der Dickenrichtung des Halbleiterchips erstrecken. Die zweite n-leitende Region30a und die zweite p-leitende Region30b wechseln sich laminatartig entlang der Hauptfläche des Halbleiterchips mit einem Wiederholungsschritt P1 ab, der gleich dem Wiederholungsschritt in der ersten Wechselschicht ist. Die Verunreinigungskonzentration in der zweiten Wechselschicht im peripheren Bereich30 ist etwa die gleiche wie in der ersten Wechselschicht im Driftbereich22 . - Die dritte Wechselschicht enthält dritte n–-leitende Regionen
32a und dritte p–-leitende Regionen32b . Diese Regionen32a und32b sind als jeweilige Schichten geformt, die ebenso dick sind wie zweiten n-leitenden Regionen30a bzw. die zweiten p-leitenden Regionen30b . Die dritten Regionen32a und32b verlaufen vertikal in Richtung der Dicke des Halbleiterchips und wechseln einander laminatartig entlang von dessen Hauptfläche wiederum mit der Periode oder dem Wiederholungsschritt P1 ab, und zwar so, daß die dritten Bereiche32a genau auf den zweiten Bereichen30a und die dritten Bereiche32b genau auf den zweiten Bereichen30b stehen. - In der planaren Anordnung sind die Regionen in der ersten, der zweiten und der dritten Wechselschicht jeweils als Streifen geformt, die parallel zueinander verlaufen. Die schichtförmigen Bereiche
32a und32b , die am nächsten an der ersten Wechselschicht im Driftbereich22 liegen, sind als Regionen32aa bzw.32ba bezeichnet. Sie verlaufen parallel zur ersten Wechselschicht, und zwar unterhalb der äußersten p-leitenden Basisregion13a . Und diejenigen p–-leitenden Regionen32b und n–-leitenden Regionen32a , deren Endflächen in Kontakt mit den Endflächen der ersten p-leitenden Regionen22b bzw. der ersten n-leitenden Regionen22a sind, sind als32bb bzw.32ab (1 ) bezeichnet. Sie verlaufen ebenfalls bis unter die p-leitenden Basisregionen13a . - Auf der dritten Wechselschicht ist ein Oxidfilm
33 oder ein sonstiger Isolierfilm so ausgebildet, daß er vom Driftbereich22 zum peripheren Bereich30 schrittweise dicker wird. Von der Quellenelektrode17 erstreckt sich über den Oxidfilm33 eine Feldplatte FP die einen Teil der dritten Wechselschicht überdeckt. Um den peripheren Bereich30 herum ist als n-leitender Kanal die Stopperregion50 gebildet, die elektrisch mit der auf der ersten Hauptfläche auf der Seite der Stopperregion50 sitzenden Stopperelektrode51 verbunden ist. - Der vertikale MOSFET gemäß der ersten Ausführungsform gehört der 600-V-Klasse an. Die Dimensionierungen und Verunreinigungskonzentrationen der ihn bildenden Schichten und Regionen werden im folgenden angegeben.
- Der Driftbereich
22 ist 44 μm dick (hoch), und die ersten n-leitenden Regionen22a und die ersten p-leitenden Regionen22b sind jeweils 8,0 μm breit. Der Wiederholungsschritt P1 beträgt also 16,0 μm. Die Verunreinigungskonzentration in der ersten Wechselschicht beträgt 2,4·1015 cm–3. Die zweite Wechselschicht im peripheren Bereich30 ist 31,0 μm dick, und die zweiten n-leitenden Regionen30a und die zweiten p-leitenden Regionen30b sind jeweils 8,0 μm breit. Der Wiederholungsschritt P1 in der zweiten Wechselschicht beträgt also ebenfalls 16,0 μm. Die Verunreinigungskonzentration in der zweiten Wechselschicht beträgt 2,4·1015 cm–3. Die dritte Wechselschicht im peripheren Bereich30 ist 13,0 μm dick Die n-leitenden Regionen32a und die p-leitenden Regionen32b sind jeweils 8,0 μm breit. Die Verunreinigungskonzentration in der dritten Wechselschicht beträgt 2,4·1014 cm–3. Die Diffusionstiefe der p-leitenden Basisregionen13a ist 3,0 μm, die der n+-leitenden Quellenregion14 ist 1,0 μm, die der eingeschichteten Region12e , die als Oberflächendriftbereich wirkt, ist 2,5 μm. Die Oberflächen Verunreinigungskonzentration der Regionen13a ist 3,0·1017 cm–3, die der Quellenregion14 ist 3,0·1020 cm–3, und die der eingeschichteten Region12e ist 2,0·1016 cm–3. Die n+-leitende Abflußschicht11 ist 300 μm dick und ihre Verunreinigungskonzentration beträgt 2,0·1018 cm–3. Die n-leitende Kanal-Stopperregion50 ist 30,0 μm breit und hat eine Verunreinigungskonzentration von 6,0·1015 cm–3. - Wenn der periphere Bereich
30 nur aus der dritten Wechselschicht bestehen würde, würde unvermeidlich über die Grenzfläche zwischen der ersten p-leitenden Region22b und der dritten n–-leitenden Region32a ein Ladungsungleichgewicht auftreten, mit der Folge einer erheblichen Erniedrigung der Durchbruchspannung, da die Verunreinigungskonzentration in der dritten Wechselschicht niedriger ist als in der ersten Wechselschicht. Wenn das Ladungsgleichgewicht aufrechterhalten wird, ist die Verteilung des elektrischen Felds in der Richtung der Dicke (der Tiefe) der Wechselschichten nahezu konstant. Entsteht ein Ladungsungleichgewicht, so hat die Verteilung des elektrischen Felds einen Gradienten in der Richtung der Dicke (der Tiefe) der Wechselschichten. Durch eine dickere dritte Wechselschicht wird eine stärkere Erniedrigung der Durchbruchspannung bewirkt, da ein hohes Ladungsungleichgewicht verursacht wird. Jedoch sind die Verunreinigungskonzentrationen in der ersten und in der zweiten Wechselschicht im vertikalen MOSFET gemäß der ersten Ausführungsform nahezu gleich, und ist die Sperrschichttiefe zwischen den ersten p-leitenden Regionen22b der ersten Wechselschicht und den zweiten n-leitenden Regionen30a der zweiten Wechselschicht, die in Kontakt mit den jeweiligen ersten p-leitenden Regionen22b stehen, lang, und die dritte Wechselschicht auf der Seite der ersten Hauptfläche ist dünn. Da das Ladungsungleichgewicht nur über der Grenzfläche zwischen der ersten Wechselschicht und der dritten Wechselschicht entsteht, ist die Höhe des Ladungsungleichgewichts gering und die Erniedrigung der Durchbruchspannung wird auf ein minimales Maß herabgesetzt. Außerdem erleichtert der vertikale MOSFET gemäß der ersten Ausführungsform das Sicherstellen der vorgesehenen Durchbruchspannung, da das elektrische Oberflächenfeld entspannt ist und da die Verarmungsschichten sich leicht im Oberflächenteil der dritten Wechselschicht ausdehnen, und zwar aufgrund der niedrigen Verunreinigungskonzentration in der dritten Wechselschicht. Da der dicke Oxidfilm33 die Durchbruchspannung teilt, kann eine höhere Durchbruchspannung erhalten werden. Der Wiederholungsschritt ist in der dritten Wechselschicht bei der ersten Ausführungsform auf den gleichen Wert wie der Wiederholungsschritt in der ersten und in der zweiten Wechselschicht festgesetzt, da die Verunreinigungskonzentrationen in der dritten Wechselschicht niedrig ist. Jedoch hat der Wiederholungsschritt für die dritte Wechselschicht keine Begrenzung insoweit, als die Verarmungsschichten leicht in der dritten Wechselschicht expandieren können. -
1 zeigt ein Koordinatensystem mit einer X-Koordinate und einer Y-Koordinate. In der Y-Richtung sind die n–-leitenden Regionen32ab und die p–-leitenden Regionen32bb zwischen die n-Kanal-Stopperregion50 und die p-leitende Basisregion13a eingefügt. Da die Regionen32ab und32bb im Sperrzustand des Bauteils entgegengesetzt vorbelastet sind, tritt praktisch keine Erniedrigung der Durchbruchspannung auf. - Gemäß dieser ersten Ausführungsform erstrecken sich die p–-leitende Region
32ba und n–-leitende Region32aa bis unter den peripheren Teil der p-leitenden Basisregion13a . Aufgrund dieser Konfiguration ist die Lokalisierung des elektrischen Felds unter dem peripheren Teil der Basisregion13a verringert. Da die Feldplatte FP die dritte Wechselschicht unter Zwischenlage des dicken Isolierfilms33 überdeckt, sind die Verarmungsschichten im Oberflächenteil der dritten Wechselschicht beherrschbar und wird eine höhere Durchbruchspannung erhalten. Ein oder mehrere Schutzringe können problemlos hinzugefügt werden. Die n-Kanal-Stopperregion50 und die Stopperelektrode51 erleichtern auch das Beherrschen des Leckstroms. - Zweite Ausführungsform
-
4 zeigt in Draufsicht ein Viertel des Driftbereichs, also des aktiven Bereichs eines vertikalen MOSFETs gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,5 diese Ausführungsform in einem Schnitt im Ebenenabschnitt A- A' und6 in einem Schnitt entlang dem Ebenenabschnitt B-B' von4 . - Gemäß diesen Fig.n umfaßt der MOSFET nach der zweiten Ausführungsform wiederum den Driftbereich
22 mit der ersten Wechselschicht und den peripheren Bereich30 mit der zweiten Wechselschicht, und außerdem in gleicher Weise wie der MOSFET gemäß der ersten Ausführungsform die dritte Wechselschicht. Der MOSFET der zweiten Ausführungsform unterscheidet sich jedoch von dem der ersten Ausführungsform darin, daß sich die dritten n–-leitenden Regionen32a und die dritten p–-leitenden Regionen32b im peripheren Bereich30 hinsichtlich ihrer planaren Anordnung rechtwinklig zu den ersten n-leitenden Regionen22a und den ersten p-leitenden Regionen22b im Driftbereich22 erstrecken. Anders ausgedrückt, ist die Richtung, in der die dritten Regionen32a und32b alternierend angeordnet sind, im wesentlichen rechtwinklig zur Richtung, in der die ersten Regionen22a und22b alternierend angeordnet sind. Weiterhin unterscheidet sich die zweite Ausführungsform von der ersten Ausführungsform darin, daß bei der zweiten Ausführungsform eine Anzahl p-leitender Schutzringe40 vorhanden sind, die die p-leitenden Basisregionen13a umgeben. Sofern die schwach dotierte dritte Wechselschicht wesentlich dünner ist als die ersten Wechselschicht, bereitet die Frage keine ernsthaften Probleme, ob die dritten Regionen32a und32b im peripheren Bereich30 sich rechtwinklig oder parallel zu den ersten Regionen22a und22b im Driftbereich22 erstrecken. Außer den Schutzringen40 können eine oder mehrere Feldplatten FP in der in der Figur dargestellten Weise angeordnet sein. - Die Konfiguration nach der zweiten Ausführungsform erleichtert es, zu verhindern, daß an der Grenzfläche zwischen der ersten Wechselschicht und dem peripheren Bereich
30 ein Ladungsungleichgewicht entsteht, und zu bewirken, daß sich die Verarmungsschichten im Oberflächenteil des peripheren Bereichs30 in gleicher Weise ausdehnen wie bei der Konfiguration nach der ersten Ausführungsform. Die Konfiguration nach der zweiten Ausführungsform hat den Vorteil erhöhter Gestaltungsfreiheiten. - Dritte Ausführungsform
- In Darstellungen entsprechend den bisherigen Figurengruppen zeigen die
7 ,8 und9 eine dritte Ausführungsform der Erfindung. - Gemäß diesen Figuren enthält auch der vertikale MOSFET nach der dritten Ausführungsform die dritte Wechselschicht. Diese enthält n-leitende Regionen
32ac und p-leitende Regionen32bc , die sich in der Y-Richtung von den ersten n-leitenden Regionen22a bzw. p-leitenden Regionen22b der ersten Wechselschicht weg erstrecken. Die Regionen32ac und32bc sind nicht schwächer dotiert als die Regionen22a und22b , sondern sind in etwa dem gleichen Maß dotiert wie die erste Wechselschicht. Sie liegen zwischen der n-leitenden Stopperregion50 , die auf das Abflußpotential vorgespannt wird, und den p-leitenden Basisregionen13a , die auf das Quellenpotiential vorgespannt werden. Die Regionen32ac und32bc stützen also, obwohl sie nicht schwach dotiert sind, die Durchbruchspannung aufgrund einer sicheren Expansion der Verarmungsschicht in diese Regionen32ac und32bc . Insofern müssen die p-leitenden Basisregionen13a als der aktive Bereich des Bauteils nicht vollständig vom schwach dotierten Oberflächenteil des peripheren Bereichs30 umgeben sein. Da die Grenzfläche, an der sich die Verunreinigungskonzentration ändert, bei der Konfiguration nach der dritten Ausführungsform flach ist, können mit dieser Konfiguration vorteilhafterweise vertikale MOSFETs leicht gestaltet werden. - Vierte Ausführungsform
- Die
10 bis12 veranschaulichen die vierte Ausführungsform in gleicher Weise wie die jeweils zusammengehörenden vorhergehenden Figurengruppen das betreffende Bauteil. - Der vertikale MOSFET nach der vierten Ausführungsform stellt eine Modifikation des vertikalen MOSFETs nach der ersten Ausführungsform dar. Die vierte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform darin, daß die erste Wechselschicht im Abfluß-Driftbereich
22 von unterhalb der äußersten p-leitenden Basisregion13a nach außen ausgedehnt ist, daß die dritte Wechselschicht im Oberflächenteil des peripheren Bereichs30 nicht in Kontakt mit einer der p-leitenden Basisregionen13a steht und daß die Feldplatte FP auf dem dicken Oxidfilm33 gebildet ist und nebst Teilen der dritten Wechselschicht die erste n-leitende Region22aa und die erste p-leitende Region22ba im nach außen ausgedehnten Teil der ersten Wechselschicht überdeckt. - Allgemein gilt, daß, wenn eine über der schwach dotierten dritten Wechselschicht befindliche Feldplatte über die Grenzfläche zwischen der ersten Wechselschicht im Driftbereich
22 und der dritten Wechselschicht, über der die Verunreinigungskonzentration wechselt, ausgedehnt wird, die Spannung, der die schwach dotierte Wechselschicht standhalten soll, um die Spannung reduziert wird, der die Feldplatte standhält. Anders ausgedrückt, wird selbst dann, wenn über die Grenzfläche der Verunreinigungskonzentration ein Ladungsungleichgewicht entsteht, eine Durchbruchspannung äquivalent derjenigen im Zustand des Ladungsgleichgewichts insoweit erhalten, als die durch das Ladungsungleichgewicht bewirkte Durchbruchspannungserniedrigung kleiner ist als die durch die Feldplatte FP übernommene Spannung. Darüber hinaus wird die Durchbruchspannungserniedrigung aufgrund des Ladungsungleichgewichts verkleinert, da die dritte Wechselschicht dünner ist als die erste Wechselschicht. Die Konfiguration nach der vierten Ausführungsform erleichtert also die Reduzierung der Durchbruchspannungserniedrigung, wenn das Ladungsungleichgewicht entsteht. Die Durchbruchspannungserniedrigung ist im vertikalen MOSFET nach der vierten Ausführungsform niedriger als im vertikalen MOSFET nach der ersten Ausführungsform. - Die Richtung, in der die dritten n-leitenden Regionen und die dritten p-leitenden Regionen in der dritten Wechselschicht sich abwechseln, kann parallel oder senkrecht zur Richtung sein, in der sich die ersten n-leitenden Regionen und die ersten p-leitenden Regionen in der ersten Wechselschicht abwechseln. Die Feldplatte FP erstreckt sich gemäß der vierten Ausführungsform direkt von der Quellenelektrode
17 weg. Alternativ können die Feldplatte FP und die Quellenelektrode17 auch getrennt ausgebildet sein, mit einem dazwischen angeordneten Zwischenschicht-Isolierfilm. - Fünfte Ausführungsform
- Die
13 ,14 und15 veranschaulichen die fünfte Ausführungsform in gleicher Weise wie die jeweils zusammengehörenden vorhergehenden Figurengruppen das betreffende Bauteil. - Der vertikale MOSFET gemäß der fünften Ausführungsform enthält, wie diese Figuren zeigen, die n+-leitende Abflußschicht (Kontaktschicht)
11 mit niedrigem elektrischem Widerstand, die Abflußelektrode18 an der Rückseite (der zweiten Hauptfläche) des Halbleiterchips in elektrischem Kontakt mit der Abflußschicht11 und den Driftbereich22 . Zu diesem Bereich22 gehören die auf der Abflußschicht gebildete erste Wechselschicht, die stark dotierten p-leitenden Basisregionen (p-leitende Topfregionen)13a , die selektiv im Oberflächenteil des Driftbereichs22 gebildet sind, die stark dotierte n+-leitende Quellenregion14 , die selektiv im Oberflächenteil der einzelnen Basisregion13a gebildet ist, die Polysilicium-Steuerelektrodenschicht16 über der ersten Hauptfläche des Halbleiterchips mit dem Steuerregion-Isolierfilm15 dazwischen, und die Quellenelektrode17 in elektrischem Kontakt mit den Basisregionen13a und den Quellenregionen14 über Kontaktlöcher, die durch einen Zwischenschicht-Isolierfilm19a gebohrt sind. Die n+-leitende Quellenregion14 ist flach in der p-leitenden Basisregion13a , die die Form eines Topfs oder einer Wanne hat, so ausgebildet, daß eine Doppeldiffusions-MOS-Region gebildet wird, die den aktiven Bereich des Bauteils darstellt. In den p-leitenden Basisregionen13a sind die p+-leitenden Kontaktregionen26 gebildet. In in der Zeichnung nicht dargestellter Weise ist die Steuerelektrodenschicht16 mit einem über ihr liegenden metallenen Steuerelektroden-Anschlußfilm verbunden. - Der Driftbereich
22 entspricht im wesentlichen dem Teil des Halbleiterchips unterhalb der p-leitenden Basisregionen13a , die als aktiver Bereich des Bauteils dienen. Die erste Wechselschicht in dem Driftbereich22 enthält die ersten n-leitenden Regionen22a und die ersten p-leitenden Regionen22b . Diese Regionen22a und22b sind wie bei den vorherigen Ausführungsformen jeweils als Schichten geformt, die sich vertikal in der Dickenrichtung des Halbleiterchips erstrecken. Sie sind abwechselnd entlang der Oberseite des Halbleiterchips mit dem ersten Wiederholungsschritt P1 laminatartig angeordnet. Die ersten n-leitenden Regionen22a , deren obere Enden in Kontakt mit den eingeschichteten Regionen12e stehen, die zwischen den p-leitenden Basisregionen13a liegen, bilden einen Strompfad im durchgeschalteten Zustand des Bauteils. Die ersten n-leitenden Regionen22a , deren obere Enden keinen Kontakt mit der eingeschichteten Region12e haben, ergeben praktisch keinen Strompfad. Die unteren Enden der Regionen22a stehen in Kontakt mit der n+-leitenden Abflußschicht11 . Die oberen Enden der ersten p-leitenden Regionen22b stehen in Kontakt mit den Topf-Unterseiten der jeweiligen p-leitenden Basisregionen13a , und ihre unteren Enden stehen wiederum in Kontakt mit der n+-leitenden Abflußschicht11 . - Der vertikalen n-Kanal-MOSFET dieser Ausführungsform enthält wiederum den peripheren Bereich
30 . Er umgibt der Driftbereich22 und enthält die zweite Wechselschicht auf der n+-leitenden Abschußschicht11 und die dritte Wechselschicht auf der zweiten Wechselschicht, also auf der ersten Hauptfläche des Halbleiterchips. Die zweite Wechselschicht enthält die zweiten n-leitenden Regionen30a und die zweiten p-leitenden Regionen30b . Diese Regionen30a und30b sind so geformt, daß sich die jeweiligen Schichten vertikal in der Dickenrichtung des Halbleiterchips erstrecken. Sie wechseln einander entlang der Hauptfläche des Halbleiterchips laminatartig ab, und zwar mit einem Wiederholungsschritt P1, der angenähert gleich dem Wiederholungsschritt der ersten Wechselschicht ist. Die Verunreinigungskonzentration in der zweiten Wechselschicht im peripheren Bereich30 ist angenähert die selbe wie in der ersten Wechselschicht im Driftbereich22 . - Die dritte Wechselschicht enthält dritte n-leitende Regionen
34a und dritte p-leitende Regionen34b . Die Regionen34a und34b sind als jeweilige Schichten geformt, die in Dickenrichtung des Halbleiterchips vertikal angeordnet sind. Sie wechseln einander laminatartig entlang der Hauptfläche des Halbleiterbauteils mit einem Wiederholungsschritt P2 ab. Die Verunreinigungskonzentration in der dritten Wechselschicht ist zwar angenähert gleich der in der zweiten Wechselschicht, jedoch ist der Wiederholungsschritt P2 bei der dritten Wechselschicht kleiner als der Wiederholungsschritt P1 bei der ersten und der zweiten Wechselschicht. - In der planaren Anordnung sind die Regionen in der ersten, der zweiten und der dritten Wechselschicht als jeweilige Streifen angeordnet, die parallel zueinander verlaufen. Eine dritte p-leitende Region
34ba und eine dritte n-leitende Region34aa , die an die erste Wechselschicht angrenzen und parallel zu dieser liegen, erstrecken sich bis unter die äußerste p-leitende Basisregion13a . Dritte p-leitende Regionen34bb und dritte n-leitende Regionen34ab , deren Endflächen in Kontakt mit den Endflächen der ersten n-leitenden Regionen22a bzw. mit den Endflächen der ersten p-leitenden Regionen22b sind, erstrecken sich ebenfalls bis unter die p-leitenden Basisregionen13a . - Wie bei der vorherigen Ausführungsform, ist auf der dritten Wechselschicht der Oxidfilm
33 oder ein sonstiger Isolierfilm gebildet, und zwar so, daß er vom Driftbereich22 zum peripheren Bereich30 stufenweise dicker wird. Die Feldplatte FP erstreckt sich von der Quellenelektrode17 bis auf den Oxidfilm33 so, daß sie einen Teil der dritten Wechselschicht überdeckt. Um den peripheren Bereich30 ist die n-Kanal-Stopperregion50 ausgebildet, mit der die Stopperelektrode51 verbunden ist, die auf der Seite der ersten Hauptfläche der Stopperregion50 liegt. - Der vertikale MOSFET gemäß der fünften Ausführungsform gehört der 600-V-Klasse an. Die Dimensionierungen und Verunreinigungskonzentrationen der ihn bildenden Schichten und Regionen werden im folgenden angegeben.
- Der Driftbereich
22 ist 44 μm dick (hoch), und die ersten n-leitenden Regionen22a und die ersten p-leitenden Regionen22b sind jeweils 8,0 μm breit. Der Wiederholungsschritt P1 beträgt also 16,0 μm. Die Verunreinigungskonzentration in der ersten Wechselschicht beträgt 2,4·1015 cm–3. Die zweite Wechselschicht im peripheren Bereich30 ist 31,0 μm dick, und die zweiten n-leitenden Regionen30a und die zweiten p-leitenden Regionen30b sind jeweils 8,0 μm dick oder breit. Der Wiederholungsschritt P1 in der zweiten Wechselschicht beträgt also 16,0 μm. Die Verunreinigungskonzentration in der zweiten Wechselschicht beträgt 2,4·1015 cm–3. Die dritte Wechselschicht im peripheren Bereich30 ist 13,0 μm dick. Die n-leitenden Regionen34a und die p-leitenden Regionen34b sind jeweils 4,0 μm breit. Der Wiederholungsschritt oder die Periode P2 in der dritten Wechselschicht beträgt also 8,0 μm. Die Verunreinigungskonzentration in der dritten Wechselschicht beträgt 2,4·1015 cm–3. Die Diffusionstiefe der p-leitenden Basisregionen13a ist 3,0 μm, die der n+-leitenden Quellenregion14 ist 1,0 μm, die der eingeschichteten Region12e , die als Oberflächendriftbereich wirkt, ist 2,5 μm. Die Oberflächen-Verunreinigungskonzentration der Regionen13a ist 3,0·1017 cm–3, die der Quellenregion14 ist 3,0·1020 cm–3, und die der eingeschichteten Region12e ist 2,0·1016 cm–3. Die n+-leitende Abflußschicht11 ist 300 μm dick und ihre Verunreinigungskonzentration beträgt 2,0·1018 cm–3. Die n-leitende Kanal-Stopperregion50 ist 30,0 μm breit und hat eine Verunreinigungskonzentration von 6,0·1015 cm–3. - Wenn der periphere Bereich
30 nur aus der dritten Wechselschicht bestehen würde, würde unvermeidlich über die Grenzfläche zwischen der ersten p-leitenden Region22b und der dritten n–-leitenden Region32a ein Ladungsungleichgewicht auftreten, mit der Folge einer erheblichen Erniedrigung der Durchbruchspannung, da die Breite der n-leitenden und der p-leitenden Regionen in der dritten Wechselschicht kleiner ist als in der ersten Wechselschicht. Wenn das Ladungsgleichgewicht aufrechterhalten wird, ist die Verteilung des elektrischen Felds in der Richtung der Dicke (der Tiefe) der Wechselschichten nahezu konstant. Entsteht ein Ladungsungleichgewicht, so hat die Verteilung des elektrischen Felds einen Gradienten in der Richtung der Dicke (der Tiefe) der Wechselschichten. Durch eine dickere dritte Wechselschicht wird eine stärkere Erniedrigung der Durchbruchspannung bewirkt, da ein hohes Ladungsungleichgewicht verursacht wird. Jedoch sind die Verunreinigungskonzentrationen in der ersten und in der zweiten Wechselschicht im vertikalen MOSFET gemäß der fünften Ausführungsform nahezu gleich, und ist die Sperrschichttiefe zwischen den ersten p-leitenden Regionen22b der ersten Wechselschicht und den zweiten n-leitenden Regionen30a der zweiten Wechselschicht, die in Kontakt mit den jeweiligen ersten p-leitenden Regionen22b stehen, lang, und die dritte Wechselschicht auf der Seite der ersten Hauptfläche ist dünn. Da das Ladungsungleichgewicht nur über der Grenzfläche zwischen der ersten Wechselschicht und der dritten Wechselschicht entsteht, ist die Höhe des Ladungsungleichgewichts gering und die Erniedrigung der Durchbruchspannung wird auf ein minimales Maß herabgesetzt. Außerdem erleichtert der vertikale MOSFET gemäß der fünften Ausführungsform das Sicherstellen der vorgesehenen Durchbruchspannung, da das elektrische Oberflächenfeld entspannt ist und da die Verarmungsschichten sich leicht im Oberflächenteil der dritten Wechselschicht ausdehnen, und zwar aufgrund des im Vergleich zum Wiederholungsschritt P1 in der ersten Wechselschritt kleineren Wiederholungsschritt P2 in der dritten Wechselschicht. Da der dicke Oxidfilm33 die Durchbruchspannung teilt, kann eine höhere Durchbruchspannung erhalten werden. Gemäß der fünften Ausführungsform kann die Verunreinigungskonzentration in der dritten Wechselschicht beispielsweise auf 1,2·1015 cm–3 gesetzt sein, was niedriger ist als die in der ersten und der zweiten Wechselschicht. Die niedrige Verunreinigungskonzentration in der dritten Wechselschicht erleichtert die Ausdehnung der Verarmungsschichten im Oberflächenteil des peripheren Bereichs30 . - Es wird wieder auf das Koordinatensystem mit der X-Koordinate und der Y-Koordinate Bezug genommen. In der Y-Richtung sind n-leitende Regionen
34ab und p-leitende Regionen34bb zwischen die n-Kanal-Stopperregion50 und die p-leitende Basisregion13a eingefügt. Da die Regionen34ab und34bb im Sperrzustand des Bauteils rückwärts vorgespannt sind, tritt praktisch keine Erniedrigung der Durchbruchspannung auf. - Gemäß dieser fünften Ausführungsform erstrecken sich die p-leitende Region
34ba und n-leitende Region34aa der dritten Wechselschicht bis unter den peripheren Teil der p-leitenden Basisregion13a . Aufgrund dieser Konfiguration ist die Lokalisierung des elektrischen Felds unter dem peripheren Teil der Basisregion13a vermindert. Da die Feldplatte FP die dritte Wechselschicht unter Zwischenlage des dicken Isolierfilms33 überdeckt, sind die Verarmungsschichten im Oberflächenteil der dritten Wechselschicht beherrschbar und wird eine höhere Durchbruchspannung erhalten. Die n-Kanal-Stopperregion50 und die Stopperelektrode51 erleichtern auch das Beherrschen des Leckstroms. - Sechste Ausführungsform
-
16 zeigt in einem Querschnitt einen vertikalen MOSFET gemäß einer sechsten Ausführungsform der Erfindung. - Die sechste Ausführungsform stellt eine erste Modifizierung der fünften Ausführungsform dar. Wie ein Vergleich der
16 und14 zeigt, sind im Oberflächenteil der dritten Wechselschicht bei der sechsten Ausführungsform p-leitende Schutzringe41 ausgebildet. Da diese Schutzringe41 die Oberflächen-Durchbruchspannung unterteilen, wird das elektrische Oberflächenfeld erniedrigt und eine höhere Durchbruchspannung erhalten. - Siebte Ausführungsform
- Die
17 ,18 und19 veranschaulichen eine siebte Ausführungsform in gleicher Weise wie die jeweils zusammengehörenden vorhergehenden Figurengruppen. - Der vertikale MOSFET gemäß der siebten Ausführungsform stellt eine zweite Modifizierung des vertikalen MOSFETs gemäß der fünften Ausführungsform dar. Die siebte Ausführungsform unterscheidet sich von der fünften Ausführungsform darin, daß die dritten n-leitenden Regionen
34a und die dritten p-leitenden Regionen34b im peripheren Bereich30 , in der planaren Anordnung, rechtwinklig zu den ersten n-leitenden Regionen22a und den ersten p-leitenden Regionen22b im Driftbereich22 angeordnet sind. Anders ausgedrückt, ist die Richtung, in der die dritten n-leitenden Regionen34a und p-leitenden Regionen34b sich abwechseln, bei der siebten Ausführungsform angenähert senkrecht zur Richtung, in der die ersten n-leitenden Regionen22a und die p-leitenden Regionen22b sich abwechseln. Sofern die dritte Wechselschicht, bei der der Wiederholungsschritt P2 kleiner ist als der Wiederholungsschritt P1 in der ersten Wechselschicht, viel dünner ist als die erste Wechselschicht, verlaufen die dritten n-leitenden Regionen34a und die dritten p-leitenden Regionen34b im peripheren Bereich30 problemlos rechtwinklig zu den Regionen22a und22b im Driftbereich22 . - Die Konfiguration nach der siebten Ausführungsform erleichtert es, zu verhindern, daß an der Grenzfläche zwischen der ersten Wechselschicht und dem peripheren Bereich
30 ein Ladungsungleichgewicht entsteht, und zu bewirken, daß sich die Verarmungsschichten im Oberflächenteil des peripheren Bereichs30 in gleicher Weise ausdehnen wie bei der Konfiguration nach der fünften Ausführungsform. Die Konfiguration nach der siebten Ausführungsform hat den Vorteil erhöhter Gestaltungsfreiheiten. - Achte Ausführungsform
- Die
20 ,21 und22 veranschaulichen die achte Ausführungsform in gleicher Weise wie die jeweils zusammengehörenden vorhergehenden Figurengruppen das betreffende Bauteil. - Der vertikale MOSFET gemäß der achten Ausführungsform stellt eine dritten Modifizierung des MOSFETs gemäß der fünften Ausführungsform dar. Die achte Ausführungsform unterscheidet sich von der fünften Ausführungsform darin, daß die Streifenbreite der n-leitenden Regionen
34ac und der p-leitenden Regionen34bc , deren Endflächen in Kontakt mit den Endflächen der ersten Regionen22a und22b stehen, gleich der Breite dieser Regionen22a und22b ist. In der Y-Richtung befinden sich die Regionen34ac und34bc zwischen der n-Kanal-Stopperregion50 , die auf Abflußpotential vorgespannt wird, und den Basisregionen13a , die auf Quellenpotential vorgespannt werden. Deshalb tragen selbst dann, wenn der zweite Wiederholungsschritt P2 nicht verkleinert ist, die n-leitenden Regionen34ac und die p-leitenden Regionen34bc zur Durchbruchspannung bei, da sich die Verarmungsschichten sicher in die Regionen34ac und34bc ausdehnen. Man muß also die p-leitenden Basisregionen13a als die aktive Region des Bauteils nicht vollständig mit dem Oberflächenteil des peripheren Bereichs30 umgeben. - Neunte Ausführungsform
-
23 stellt eine Draufsicht auf ein Viertel des Driftbereichs (des aktiven Bereichs) eines vertikalen MOSFETs gemäß einer neunten Ausführungsform der Erfindung dar, und24 zeigt eine Schnittansicht in einem Ebenenabschnitt A-A' in23 . - Der vertikale MOSFET gemäß der neunten Ausführungsform stellt eine vierte Modifizierung des MOSFETs gemäß der fünften Ausführungsform dar. Bei der neunten Ausführungsform enthalten die erste bis dritte Wechselschicht p-leitende Regionen
22b' ,30b' und34b' in Form von vertikal auf den Gitterschnittpunkten eines planaren hexagonalen Gitters stehenden Säulen auf. Die Regionen22b' werden von der n-leitenden Region22a umgeben, die p-leitenden Regionen30b' werden von der n-leitenden Region30a umgeben und die p-leitenden Regionen34b' werden vor n-leitenden Region34a umgeben. Alternativ sind die n-leitenden Regionen22a' ,30a' und34a' Säulen, die vertikal auf den Gitterpunkten des planaren hexagonalen Gitters stehen und von der p-leitenden Region22b' ,30b' bzw.34b' umgeben sind. Wiederum alternativ können die p-leitenden Regionen22b' ,30b' und34b' oder die n-leitenden Regionen22a' ,30a' und34a' in den Gitterpunkten eines planaren polygonalen Gitters wie eines planaren Dreieckgitters und eines planaren tetragonalen Viereckgitters angeordnet sein. Weiterhin alternativ, können irgendwelche der ersten bis dritten Wechselschichten eine säulenartige Anordnung ihrer n-leitenden oder p-leitenden Regionen haben und die anderen Wechselschichten planare Streifenanordnungen haben. Beim vertikalen MOSFET gemäß der neunten Ausführungsform sind die Teile34aa' der n-leitenden Regionen34a und einige p-leitende Regionen34ba' unterhalb der p-leitenden Basisregionen13a . - Zehnte Ausführungsform
- Die
25 ,26 und27 veranschaulichen die zehnte Ausführungsform in gleicher Weise wie die jeweils zusammengehörenden vorhergehenden Figurengruppen das betreffende Bauteil. - Der vertikale MOSFET gemäß der zehnten Ausführungsform stellt eine fünfte Modifizierung des vertikalen MOSFETs gemäß der fünften Ausführungsform dar. Er unterscheidet sich vom MOSFET nach der fünften Ausführungsform darin, daß die erste Wechselschicht im Driftbereich
22 von den p-leitenden Basisregionen13a nach außen erweitert ist, die dritte Wechselschicht im Oberflächenteil des peripheren Bereichs30 nicht in Kontakt mit irgendeiner p-leitenden Regionen13a steht und auf dem dicken Oxidfilm33 die Feldplatte FP so ausgebildet ist, daß sie den Erweiterungsteil der ersten Wechselschicht einschließlich der ersten n-leitenden Regionen22aa und der ersten p-leitenden Regionen22ba und einen Teil der dritten Wechselschicht überdeckt. - Wenn sich die Feldplatte oberhalb der dritten Wechselschicht über die Grenzfläche zwischen der ersten Wechselschicht im Driftbereich
22 und der dritten Wechselschicht hinweg erstreckt, an der sich der Wiederholungsschritt ändert, wird die Spannung, die die dritte Wechselschicht, deren Wiederholungsschritt kleiner ist, übernehmen soll, um die Spannung reduziert, die von der Feldplatte gehalten wird. Anders ausgedrückt, erhält man selbst dann, wenn an der Grenzfläche der Wiederholungsschritte ein Ladungsungleichgewicht entsteht, eine Durchbruchspannung, die äquivalent derjenigen im Zustand des Ladungsgleichgewichts ist, soweit die durch das Ladungsungleichgewicht bewirkte Durchbruchspannungserniedrigung kleiner ist als die von der Feldplatte FP aufgenommene Spannung. Darüber hinaus wird die durch das Ladungsungleichgewicht bewirkte Durchbruchspannungserniedrigung auch dadurch reduziert, daß die dritte Wechselschicht dünner ist als die erste Wechselschicht. Die Konfiguration gemäß der zehnten Ausführungsform erleichtert also eine Reduktion der Durchbruchspannungserniedrigung, selbst wenn ein Ladungsungleichgewicht bewirkt wird. - Die Richtung, in der die dritten n-leitenden Regionen und die dritten p-leitenden Regionen in der dritten Wechselschicht sich mit einem kleineren Wiederholungsschritt abwechseln, kann parallel oder senkrecht zur Richtung sein, in der sich die ersten n-leitenden Regionen und die ersten p-leitenden Regionen in der ersten Wechselschicht abwechseln. Alternativ können die dritten n-leitenden Regionen
34a oder die dritten p-leitenden Regionen34b an den Gitterschnittpunkten eines planaren polygonalen Gitters positioniert sein. Die Feldplatte FP erstreckt sich gemäß der zehnten Ausführungsform direkt von der Quellenelektrode17 weg. Alternativ können die Feldplatte FP und die Quellenelektrode17 auch getrennt ausgebildet sein, mit einem dazwischen angeordneten Zwischenschicht-Isolierfilm. - Elfte Ausführungsform
-
28 stellt eine Draufsicht auf einen vertikalen MOSFET gemäß einer elften Ausführungsform der Erfindung dar. - Der vertikale MOSFET gemäß der elften Ausführungsform ist eine Modifizierung des MOSFETs nach der zehnten Ausführungsform. Er unterscheidet sich von der zehnten Ausführungsform darin, daß die n-leitenden Regionen
34ac' und die p-leitenden Regionen34bc' der dritten Wechselschicht parallel zu den n-leitenden Regionen22a und den p-leitenden Regionen22b der ersten Wechselschicht in der Y-Richtung verlaufen und der Wiederholungsschritt, mit dem sich die Regionen34ac und34bc abwechseln, P1 beträgt, also gleich dem Wiederholungsschritt in der ersten Wechselschicht ist. - Da sich die Regionen
34ac und34bc zwischen der n-Kanal-Stopperregion50 , die auf das Abflußpotential vorbelastet wird, und der Feldplatte FP die auf das Quellenpotential vorbelastet wird, liegen, dehnen sich die Verarmungsschichten unfehlbar in die Regionen34ac und34bc aus, selbst wenn der Wiederholungsschritt dieser Regionen nicht reduziert ist. Diese Regionen34ac und34bc erleichtern also das Halten der Durchbruchspannung. - Zwölfte Ausführungsform
-
29 stellt eine Draufsicht auf einen vertikalen MOSFET gemäß einer zwölften Ausführungsform der Erfindung dar. - Auch der vertikale MOSFET gemäß der zwölften Ausführungsform ist eine Modifizierung des vertikalen MOSFETs gemäß der zehnten Ausführungsform. Er unterscheidet sich von der zehnten Ausführungsform darin, daß er eine erste Wechselschicht mit säulenartigen p-leitenden Regionen
22b' , die auf Gitterpunkten eines ersten planaren hexagonalen Gitters stehen, und eine n-leitende Region22a' , die die säulenartigen Regionen22b' umgibt, weiterhin eine zweite Wechselschicht mit säulenartigen p-leitenden Regionen, die auf den Gitterpunkten des ersten planaren hexagonalen Gitters stehen und von einer n-leitenden Region umgeben sind, und eine dritte Wechselschicht, die säulenartige p-leitende Regionen34bc , die auf den Gitterpunkten eines zweiten planaren hexagonalen Gitters stehen und von einer n-leitenden Region34ac umgeben sind, enthält. Alternativ kann auch die erste Wechselschicht säulenartige n-leitende Regionen22a' umfassen, die auf den Gitterpunkten des ersten planaren hexagonalen Gitters stehen und von der p-leitenden Region22b' umgeben sind, und kann die zweite Wechselschicht säulenartige n-leitende Regionen, die auf den Gitterpunkten des ersten planaren hexagonalen Gitters stehen und von der p-leitenden Region umgeben sind, enthalten und die dritte Wechselschicht säulenartige n-leitende Regionen34bc , die auf den Gitterpunkten des zweiten planaren hexagonalen Gitters stehen und von der p-leitenden Region34ac umgeben sind, enthalten. Gemäß einer weiteren Alternative können die p-leitenden Regionen22b' ,30b' und34b' oder die n-leitenden Regionen22a' ,30a' und34a' an den Gitterpunkten eines planaren polygonalen Gitters wie eines planaren Dreieckgitters oder eines planaren Viereckgitters angeordnet sein, und wiederum gemäß einer weiteren Alternative kann irgendeine der ersten, zweiten oder dritten Wechselschichten eine Säulenanordnung der n-leitenden Regionen oder der p-leitenden Regionen haben, während die anderen Wechselschichten planare Streifenanordnungen haben. - Durch die Erfindung werden die folgenden Effekte erzielt. Wie oben beschrieben, enthält der erfindungsgemäße vertikale MOSFET einen Driftbereich mit einer ersten WechselWechselschicht, die aus ersten n-leitenden Regionen und ersten p-leitenden Regionen besteht, welche alternierend angeordnet sind, und enthält weiterhin einen peripheren Bereich, der um den Driftbereich liegt und eine zweite WechselWechselschicht enthält, die aus zweiten n-leitenden Regionen und zweiten p-leitenden Regionen gebildet ist, die alternierend angeordnet sind, sowie eine dritte WechselWechselschicht, die aus dritten n-leitenden Regionen und dritten p-leitenden Regionen gebildet ist, die alternierend angeordnet sind. Um zu verhindern, daß an der Grenzfläche zwischen dem Driftbereich und dem peripheren Bereich ein Ladungsungleichgewicht bewirkt wird, werden die Verunreinigungskonzentration und der Wiederholungsschritt, mit dem sich die n-leitenden und die p-leitenden Regionen abwechseln, in der ersten und der zweiten Wechselschicht auf annähernd gleiche Werte eingestellt. Zum Erniedrigen des elektrischen Felds im Randbereich des Driftbereichs oder im Randbereich des Bauteils ist in dem Oberflächenteil der Peripherie des Driftbereichs oder im Oberflächenteil des Randbereichs des Bauteils die dritte Wechselschicht, die schwächer dotiert ist als die erste Wechselschicht oder die einen kleineren Wiederholungsschritt hat als die erste Wechselschicht, gebildet. Die erfindungsgemäßen Konfigurationen erleichtern die Erniedrigung der Feldstärke des elektrischen Oberflächenfelds und das Schaffen eines vertikalen MOSFETs, der eine höhere Durchbruchspannung bei höherer Stromführungskapazität hat.
Claims (19)
- Halbleiterbauteil, umfassend: einen Halbleiterchip mit einer ersten Hauptfläche und einer der ersten Hauptfläche gegenüberliegenden zweiten Hauptfläche (bei
18 ); einen aktiven Bereich auf der Seite der ersten Hauptfläche, in dem aktiv oder passiv ein Strom zum Fließen gebracht wird; eine Schicht (11 ) eines ersten Leitfähigkeitstyps mit niedrigem elektrischem Widerstand, die auf der Seite der zweiten Hauptfläche angeordnet ist; einen Driftbereich (22 ), der zwischen dem aktiven Bereich und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand liegt und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils einen vertikalen Drift-Strompfad liefert und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist; einen peripheren Bereich (30 ), der um den Driftbereich zwischen der ersten Hauptfläche und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand angeordnet ist und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils nahezu keinen Strompfad bietet und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist; dadurch gekennzeichnet, daß der Driftbereich (22 ) eine erste Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits erste Regionen (22a ) des ersten Leitfähigkeitstyps und erste Regionen (22b ) des zweiten Leitfähigkeitstyps umfaßt, welche als jeweilige Schichtlagen geformt sind, die sich senkrecht zur zweiten Hauptfläche erstrecken und, einander mit einem ersten Wiederholungsschritt (P1) abwechselnd, parallel zur zweiten Hauptfläche aufgereiht sind; daß der periphere Bereich (30 ) eine zweite Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits zweite Regionen (30a ) des ersten Leitfähigkeitstyps und zweite Regionen (30b ) des zweiten Leitfähigkeitstyps umfaßt, welche als jeweilige Schichtlagen geformt sind, die sich senkrecht zur zweiten Hauptfläche erstrecken und, einander mit dem ersten Wiederholungsschritt (P1) abwechselnd, parallel zur zweiten Hauptfläche aufgereiht sind, wobei die Verunreinigungskonzentration in der zweiten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp die gleiche ist wie die Verunreinigungskonzentration in der ersten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp; und daß der periphere Bereich (30 ) in seinem Oberflächenteil auf der Seite der ersten Hauptfläche eine dritte Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits dritte Regionen (32a ) des ersten Leitfähigkeitstyps und dritte Regionen (32b ) des zweiten Leitfähigkeitstyps umfaßt, welche als jeweilige Schichtlagen geformt sind, die sich senkrecht zur zweiten Hauptfläche erstrecken und, einander abwechselnd, parallel zur zweiten Hauptfläche aufgereiht sind, wobei die Verunreinigungskonzentration in der dritten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp niedriger ist als die Verunreinigungskonzentration in der ersten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp. - Halbleiterbauteil, umfassend: einen Halbleiterchip mit einer ersten Hauptfläche und einer der ersten Hauptfläche gegenüberliegenden zweiten Hauptfläche (bei
18 ); einen aktiven Bereich auf der Seite der ersten Hauptfläche, in dem aktiv oder passiv ein Strom zum Fließen gebracht wird; eine Schicht (11 ) eines ersten Leitfähigkeitstyps mit niedrigem elektrischem Widerstand, die auf der Seite der zweiten Hauptfläche angeordnet ist; einen Driftbereich (22 ), der zwischen dem aktiven Bereich und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand liegt und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils einen vertikalen Drift-Strompfad liefert und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist; einen peripheren Bereich (30 ), der um den Driftbereich zwischen der ersten Hauptfläche und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand angeordnet ist und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils nahezu keinen Strompfad bietet und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist; dadurch gekennzeichnet, daß der Driftbereich (22 ) eine erste Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits eine erste Region (22a' ) des ersten Leitfähigkeitstyps und erste Regionen (22b' ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, welche als Säulen geformt sind, die auf Gitterpunkten eines planaren Polygongitters stehen, umfaßt, wobei die erste Region des ersten Leitfähigkeitstyps die ersten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps umschließt; daß der periphere Bereich (30 ) eine zweite Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits eine zweite Region (30a' ) des ersten Leitfähigkeitstyps und zweite Regionen (30b' ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, die als Säulen geformt sind, die auf den Gitterpunkten des planaren Polygongitters stehen, umfaßt, wobei die zweite Region des ersten Leitfähigkeitstyps die zweiten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps umschließt und die Verunreinigungskonzentration in der zweiten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp die gleiche ist wie die Verunreinigungskonzentration in der ersten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp; und daß der periphere Bereich (30 ) in seinem Oberflächenteil auf der Seite der ersten Hauptfläche eine dritte Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits eine dritte Region (34a' ) des ersten Leitfähigkeitstyps und dritte Regionen (34b' ) des zweiten Leitfähigkeitstyps umfaßt, die als jeweilige Säulen geformt sind, die auf den Gitterpunkten des planaren Polygongitters stehen, wobei die dritte Region des ersten Leitfähigkeitstyps die dritten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps umschließt und die Verunreinigungskonzentration in der dritten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp niedriger ist als die Verunreinigungskonzentration in der ersten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp. - Halbleiterbauteil, umfassend: einen Halbleiterchip mit einer ersten Hauptfläche und einer der ersten Hauptfläche gegenüberliegenden zweiten Hauptfläche (bei
18 ); einen aktiven Bereich auf der Seite der ersten Hauptfläche, in dem aktiv oder passiv ein Strom zum Fließen gebracht wird; eine Schicht (11 ) eines ersten Leitfähigkeitstyps mit niedrigem elektrischem Widerstand, die auf der Seite der zweiten Hauptfläche angeordnet ist; einen Driftbereich (22 ), der zwischen dem aktiven Bereich und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand liegt und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils einen vertikalen Drift-Strompfad liefert und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist; einen peripheren Bereich (30 ), der um den Driftbereich zwischen der ersten Hauptfläche und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand angeordnet ist und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils nahezu keinen Strompfad bietet und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist; dadurch gekennzeichnet, daß der Driftbereich (22 ) eine erste Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits erste Regionen (22a' ) des ersten Leitfähigkeitstyps, welche als Säulen geformt sind, die auf Gitterpunkten eines planaren Polygongitters stehen, und eine erste Region (22b' ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, die die ersten Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps umschließt, umfaßt; daß der periphere Bereich (30 ) eine zweite Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits zweite Regionen (30a' ) des ersten Leitfähigkeitstyps, die als Säulen geformt sind, die auf den Gitterpunkten des planaren Polygongitters stehen, und eine zweite Region (30b' ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, die die zweiten Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps umschließt, umfaßt, wobei die Verunreinigungskonzentration in der zweiten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp die gleiche ist wie die Verunreinigungskonzentration in der ersten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp; und daß der periphere Bereich (30 ) in seinem Oberflächenteil auf der Seite der ersten Hauptfläche eine dritte Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, welche dritte Regionen (34a' ) des ersten Leitfähigkeitstyps, die als Säulen geformt sind, die auf den Gitterpunkten des planaren Polygongitters stehen, und eine dritte Region (34b' ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, die die dritten Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps umschließt, umfaßt, wobei die Verunreinigungskonzentration in der dritten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp niedriger ist als die Verunreinigungskonzentration in der ersten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp. - Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp und die zweite Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp unmittelbar aneinander angrenzen.
- Halbleiterbauteil, umfassend: einen Halbleiterchip mit einer ersten Hauptfläche und einer der ersten Hauptfläche gegenüberliegenden zweiten Hauptfläche (bei
18 ); einen aktiven Bereich auf der Seite der ersten Hauptfläche, in dem aktiv oder passiv ein Strom zum Fließen gebracht wird; eine Schicht (11 ) eines ersten Leitfähigkeitstyps mit niedrigem elektrischem Widerstand, die auf der Seite der zweiten Hauptfläche angeordnet ist; einen Driftbereich (22 ), der zwischen dem aktiven Bereich und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand liegt und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils einen vertikalen Drift-Strompfad liefert und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist; einen peripheren Bereich (30 ), der um den Driftbereich zwischen der ersten Hauptfläche und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand angeordnet ist und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils nahezu keinen Strompfad bietet und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist; dadurch gekennzeichnet, daß der Driftbereich (22 ) eine erste Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits erste Regionen (22a ) des ersten Leitfähigkeitstyps und erste Regionen (22b ) des zweiten Leitfähigkeitstyps umfaßt, welche als jeweilige Schichtlagen geformt sind, die sich senkrecht zur zweiten Hauptfläche erstrecken und, einander mit einem ersten Wiederholungsschritt (P1) abwechselnd, parallel zur zweiten Hauptfläche aufgereiht sind; daß der periphere Bereich (30 ) eine zweite Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits zweite Regionen (30a ) des ersten Leitfähigkeitstyps und zweite Regionen (30b ) des zweiten Leitfähigkeitstyps umfaßt, welche als jeweilige Schichtlagen geformt sind, die sich senkrecht zur zweiten Hauptfläche erstrecken und einander mit dem ersten Wiederholungsschritt (P1) abwechselnd parallel zur zweiten Hauptfläche aufgereiht sind, wobei die Verunreinigungskonzentration in der zweiten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp die gleiche ist wie die Verunreinigungskonzentration in der ersten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp; und daß der periphere Bereich (30 ) in seinem Oberflächenteil auf der Seite der ersten Hauptfläche eine dritte Schicht mit alternierendem Leitfähig keitstyp umfaßt, die ihrerseits dritte Regionen (32a ) des ersten Leitfähigkeitstyps und dritte Regionen (32b ) des zweiten Leitfähigkeitstyps umfaßt, welche als jeweilige Schichtlagen geformt sind, die sich senkrecht zur zweiten Hauptfläche erstrecken und, einander mit einem zweiten Wiederholungsschritt (P2) abwechselnd, parallel zur zweiten Hauptfläche aufgereiht sind, wobei der zweite Wiederholungsschritt kleiner ist als der erste Wiederholungsschritt (P1). - Halbleiterbauteil, umfassend: einen Halbleiterchip mit einer ersten Hauptfläche und einer der ersten Hauptfläche gegenüberliegenden zweiten Hauptfläche (bei
18 ); einen aktiven Bereich auf der Seite der ersten Hauptfläche, in dem aktiv oder passiv ein Strom zum Fließen gebracht wird; eine Schicht (11 ) eines ersten Leitfähigkeitstyps mit niedrigem elektrischem Widerstand, die auf der Seite der zweiten Hauptfläche angeordnet ist; einen Driftbereich (22 ), der zwischen dem aktiven Bereich und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand liegt und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils einen vertikalen Drift-Strompfad liefert und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist; einen peripheren Bereich (30 ), der um den Driftbereich zwischen der ersten Hauptfläche und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand angeordnet ist und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils nahezu keinen Strompfad bietet und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist; dadurch gekennzeichnet, daß der Driftbereich (22 ) eine erste Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits eine erste Region (22a' ) des ersten Leitfähigkeitstyps und erste Regionen (22b' ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, welche als Säulen geformt sind, die mit einem ersten Wiederholungsschritt (P1) auf den Gitterpunkten des planaren Polygongitters stehen, umfaßt, wobei die erste Region des ersten Leitfähigkeitstyps die ersten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps umschließt; daß der periphere Bereich (30 ) eine zweite Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits eine zweite Region (30a' ) des ersten Leitfähigkeitstyps und zweite Regionen (30b' ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, die als Säulen geformt sind, die mit dem ersten Wiederholungsschritt (P1) auf den Gitterpunkten eines ersten planaren Polygongitters stehen, umfaßt, wobei die zweite Region des ersten Leitfähigkeitstyps die zweiten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps umschließt; und die Verunreinigungskonzentration in der zweiten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp die gleiche ist wie die Verunreinigungskonzentration in der ersten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp; und daß der periphere Bereich (30 ) in seinem Oberflächenteil auf der Seite der ersten Hauptfläche eine dritte Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp, die ihrerseits eine dritte Region (34a' ) des ersten Leitfähigkeitstyps und dritte Regionen (34b' ) des zweiten Leitfähigkeitstyps umfaßt, welche als Säulen geformt sind, die auf den Gitterpunkten eines zweiten planaren Polygongitters mit einem zweiten Wiederholungsschritt (P2) stehen, umfaßt, wobei die dritte Region des ersten Leitfähigkeitstyps die dritten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps umschließt und der zweite Wiederholungsschritt (P2) kleiner ist als der erste Wiederholungsschritt (P1). - Halbleiterbauteil, umfassend: einen Halbleiterchip mit einer ersten Hauptfläche und einer der ersten Hauptfläche gegenüberliegenden zweiten Hauptfläche (bei
18 ); einen aktiven Bereich auf der Seite der ersten Hauptfläche, in dem aktiv oder passiv ein Strom zum Fließen gebracht wird; eine Schicht (11 ) eines ersten Leitfähigkeitstyps mit niedrigem elektri schem Widerstand, die auf der Seite der zweiten Hauptfläche angeordnet ist; einen Driftbereich (22 ), der zwischen dem aktiven Bereich und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand liegt und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils einen vertikalen Drift-Strompfad liefert und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist; einen peripheren Bereich (30 ), der um den Driftbereich zwischen der ersten Hauptfläche und der Schicht mit dem niedrigen elektrischen Widerstand angeordnet ist und im Durchlaßzustand des Halbleiterbauteils nahezu keinen Strompfad bietet und im Sperrzustand des Halbleiterbauteils an Ladungsträgern verarmt ist; dadurch gekennzeichnet, daß der Driftbereich (22 ) eine erste Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits erste Regionen (22a' ) des ersten Leitfähigkeitstyps, welche als Säulen geformt sind, die auf den Gitterpunkten eines ersten planaren Polygongitters mit einem ersten Wiederholungsschritt (P1) stehen, und eine erste Region (22b' ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, die die ersten Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps umschließt, umfaßt; daß der periphere Bereich (30 ) eine zweite Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp umfaßt, die ihrerseits zweite Regionen (30a' ) des ersten Leitfähigkeitstyps, die als Säulen geformt sind, die auf den Gitterpunkten eines ersten planaren Polygongitters mit einem ersten Wiederholungsschritt (P1) stehen, und eine zweite Region (30b' ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, die die zweiten Regionen des ersten Leitfähigkeitstyps umschließt, umfaßt, wobei die Verunreinigungskonzentration in der zweiten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp die gleiche ist wie die Verunreinigungskonzentration in der ersten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp; und daß der periphere Bereich (30 ) in seinem Oberflächenteil auf der Seite der ersten Hauptfläche eine dritte Schicht mit alternierendem Leitfähig keitstyp umfaßt, die ihrerseits dritte Regionen (34a' ) des ersten Leitfähigkeitstyps, die als Säulen geformt sind, die auf den Gitterpunkten eines zweiten planaren Polygongitters mit einem zweiten Wiederholungsschritt (P2) stehen, und dritte Regionen (34b' ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, die die dritten Regionen des zweiten Leitfähigkeitstyps umschließen, umfaßt, wobei der zweite Wiederholungsschritt (P2) kleiner ist als der erste Wiederholungsschritt (P1). - Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp und die zweite Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp unmittelbar aneinander angrenzen.
- Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verunreinigungskonzentration in der dritten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp niedriger ist als die Verunreinigungskonzentration in der ersten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp.
- Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 1, 2, 3, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp maximal halb so dick ist wie die erste Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp.
- Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 1, 2, 3, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp in Kontakt mit der ersten Hauptfläche steht.
- Halbleiterbauteil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp sich bis unter die Randpartie der aktiven Region erstreckt.
- Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Regionen (
22a ) des ersten Leitfähigkeitstyps, die ersten Regionen (22b ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, die zweiten Regionen (30a ) des ersten Leitfähigkeitstyps, die zweiten Regionen (30b ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, die dritten Regionen (32a ) des ersten Leitfähigkeitstyps und die dritten Regionen (32b ) des zweiten Leitfähigkeitstyps als jeweilige Streifen geformt sind, die sich in einer Ebene parallel zur zweiten Hauptfläche aneinanderreihen. - Halbleiterbauteil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung, in der die ersten Regionen (
22a ) des ersten Leitfähigkeitstyps und die ersten Regionen (22b ) des zweiten Leitfähigkeitstyps alternierend aneinander gereiht sind, angenähert parallel oder angenähert rechtwinklig zu der Richtung ist, in der die dritten Regionen (32a ) des ersten Leitfähigkeitstyps und die dritten Regionen (32b ) des zweiten Leitfähigkeitstyps alternierend aneinandergereiht sind. - Halbleiterbauteil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung, in der die ersten Regionen (
22a ) des ersten Leitfähigkeitstyps und die ersten Regionen (22b ) des zweiten Leitfähigkeitstyps alternierend aneinandergereiht sind, angenähert parallel ist zur Richtung, in der die zweiten Regionen (30a ) des ersten Leitfähigkeitstyps und die zweiten Regionen (30b ) des zweiten Leitfähigkeitstyps alternierend aneinandergereiht sind. - Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 1, 2, 3, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin eine Kanalstopperregion (
50 ) des ersten Leitfähigkeitstyps umfaßt, die um die zweite Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp und die dritte Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp herumverläuft. - Halbleiterbauteil nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalstopperregion (
50 ) mit der Schicht (11 ) mit niedrigem elektrischem Widerstand verbunden ist. - Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 1, 2, 3, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleiterbauteil weiterhin einen Isolierfilm (
33 ) umfaßt, der die dritte Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp überdeckt, und weiterhin eine Feldplatte (FP) umfaßt, die wenigstens den inneren Teil der dritten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp überdeckt, wobei hier der Isolierfilm (33 ) dazwischenliegt. - Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 1, 2, 3, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin einen oder mehrere Ringe (
40 ) des zweiten Leitfähigkeitstyps umfaßt, die um den aktiven Bereich und auf der Seite der ersten Hauptfläche, der dritten Schicht mit alternierendem Leitfähigkeitstyp verläuft bzw. verlaufen.
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