DE10220810B4 - Halbleiterbauteil - Google Patents
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Abstract
Halbleiterbauteil, umfassend:
– ein Halbleitersubstrat (1) eines ersten Leitfähigkeitstyps;
– eine Mehrzahl von Schaltungseinheiten im Halbleitersubstrat;
wobei jede der Schaltungseinheiten umfasst:
– einen Quellenbereich (7) eines zweiten Leitfähigkeitstyps in einem Oberflächenteil des Halbleitersubstrats;
– einen Abflussbereich (8) des zweiten Leitfähigkeitstyps in einem Oberflächenteil des Halbleitersubstrats mit Abstand vom Quellenbereich;
– einen Graben (102, 202), der sich von der Oberfläche des Halbleitersubstrats in dieses zwischen dem Quellenbereich und dem Abflussbereich und in Abstand vom Quellenbereich hineinerstreckt und einen Neigungswinkel seiner Seitenflächen zwischen 30° und kleiner 90° zur Oberfläche des Halbleitersubstrats hat;
– einen Isolator (4) im Graben;
– einen Abfluss-Driftbereich (3) des zweiten Leitfähigkeitstyps, der die Seitenflächen und die Bodenfläche des Grabens umgibt und einen Abstand vom Quellenbereich hat;
– einen Steuerregion-Isolierfilm (9) auf der Oberfläche des Halbleitersubstrats zwischen dem Quellenbereich und dem Abfluss-Driftbereich;
– eine Steuerelektrode (10) auf dem Steuerregion-Isolierfilm,...
– ein Halbleitersubstrat (1) eines ersten Leitfähigkeitstyps;
– eine Mehrzahl von Schaltungseinheiten im Halbleitersubstrat;
wobei jede der Schaltungseinheiten umfasst:
– einen Quellenbereich (7) eines zweiten Leitfähigkeitstyps in einem Oberflächenteil des Halbleitersubstrats;
– einen Abflussbereich (8) des zweiten Leitfähigkeitstyps in einem Oberflächenteil des Halbleitersubstrats mit Abstand vom Quellenbereich;
– einen Graben (102, 202), der sich von der Oberfläche des Halbleitersubstrats in dieses zwischen dem Quellenbereich und dem Abflussbereich und in Abstand vom Quellenbereich hineinerstreckt und einen Neigungswinkel seiner Seitenflächen zwischen 30° und kleiner 90° zur Oberfläche des Halbleitersubstrats hat;
– einen Isolator (4) im Graben;
– einen Abfluss-Driftbereich (3) des zweiten Leitfähigkeitstyps, der die Seitenflächen und die Bodenfläche des Grabens umgibt und einen Abstand vom Quellenbereich hat;
– einen Steuerregion-Isolierfilm (9) auf der Oberfläche des Halbleitersubstrats zwischen dem Quellenbereich und dem Abfluss-Driftbereich;
– eine Steuerelektrode (10) auf dem Steuerregion-Isolierfilm,...
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf Halbleiterbauteile und betrifft speziell eine Halbleiterstruktur, die die Herstellung von MOSFETs mit hoher Durchbruchspannung zur Verwendung als Leistungs-ICs erleichtert.
- Es sind MOSFETs des Grabentyps (Trench) entwickelt worden. MOSFETs des Grabentyps sind vertikale MOSFETs, die Gräben und in den jeweiligen Gräben so versenkte Steuerelektroden umfassen, daß in den Seitenwandteilen der Gräben Kanäle gebildet werden. Die MOSFETs des Grabentyps haben Vorteile im Hinblick auf eine Reduzierung des Zellenteilungsschritts und des Ein-Widerstands je Flächeneinheit. Soweit laterale MOSFETs betroffen sind, die in Leistungs-ICs integrierbar sind, sind einige Strukturen des Grabentyps für solche Bauteile vorgeschlagen worden. Laterale MOSFETs vom Grabentyp sind jedoch in der Praxis noch nicht in Gebrauch genommen worden.
- Der vorgeschlagene laterale MOSFET des Grabentyps enthält einen RESURF-DMOS-Transistor des Oberseiten-Abfluß-Grabentyps mit Gräben, die zwischen seinen Quellen und seinen Abflüssen gebildet sind, sowie mit Steuerregionen, die in den jeweiligen Gräben gebildet sind (siehe
einer ungeprüften Patentanmeldung). Bei einer anderen bekannten Graben-Steuerregion-Struktur sind polykristalline Silicium-Steuerregionen in den Gräben in gleicher Weise wie oben beschrieben ausgebildet (siehe ISPSD 2000, S. 47–50). Ein weiterer bekannter lateraler Leistungstransistor enthält Abflüsse, Quellen und Gräben, die in einem Substrat ausgebildet sind, und Steuerregionen, die an der Oberfläche von Teilen des Substrats zwischen den Quellen und den Gräben, in denen die Kanäle gebildet sind, ausgebildet sind (siehejapanische Publikation H06-97450 einer ungeprüften Patentanmeldung).japanische Publikation H07-74352 - Durch den Erfinder der vorliegenden Erfindung wurde ein Transistor vorgeschlagen, der von der Oberfläche des Abflußdriftbereichs aus gebildete Gräben, die mit einem Isolator oder mit einem Semi-Isolator gefüllt sind, und über die Gräben sich erstreckende Steuerelektroden enthält (siehe
einer ungeprüften Patentanmeldung). Außerdem ist ein Transistor beschrieben worden (siehe ISPSD 1999, S. 73–76), bei dem die Randteile seiner Steuerelektroden sich oberhalb der Gräben befinden.japanische Publikation H08-97441 - Der in der genannten Publikation
beschriebene Transistor wird in folgender Weise hergestellt: Die an den Innenwänden der Gräben gebildeten Oxidfilme werden selektiv oxidiert, um nicht uniforme Oxidschichten zu bilden. Durch Naßätzen der dünnen Oxidschichten werden dann die Steuerelektroden-Oxidfilme ausgebildet. Schließlich werden die Gräben mit polykristallinem Steuerelektroden-Silicium gefüllt. Der in der PublikationH06-97450 beschriebene Transistor wird also durch einen komplizierten Herstellungsprozess erzeugt, der viele Schritte umfaßt.H06-97450 - Der in ISPSD 2000 beschriebene Transistor mit Graben-Steuerregion-Struktur weist eine niedrige Durchbruchspannung unter 20 V auf. Dieser Transistor ist vorgeschlagen worden, um den Kanalwiderstand zu reduzieren, der die vorherrschende Komponente seines Ein-Widerstands darstellt. Da, wie
1 des Berichts ISPSD 2000 zeigt, die Quellenelektrode und die Abflußelektrode des dort beschriebenen Transistors keinerlei Feldstopper- oder Feldplatteneffekt (field plate effect) haben, eignet sich die beschriebene Graben-Steuerregion-Struktur nicht zum Erhalten eines Transistors, der eine Durchbruchspannung der Mehrere-100-Voltmasse aufweist. - Da auch die Quellenelektrode und die Abflußelektrode des in der genannten Publikation
beschriebenen Transistors, wieH07-74352 2 der Publikation zeigt, keinen Feldstopper- oder Feldplatteneffekt aufweisen, eignet auch sich dieser Transistor nicht zum Erhalten einer Durchbruchspannung von wenigsten 200 V. - Beim in der genannten Publikation
beschriebenen Transistor kann die Erstreckung der Steuerelektroden über seine Gräben Feldplatteneffekte zeigen. Jedoch weisen die Quellenelektrode und die Abflußelektrode dieses Transistors keinerlei Feldplatteneffekt auf, wieH08-97441 1 der Publikation zeigt. Der in der Veröffentlichung beschriebene Transistor eignet sich also nicht zum Erzielen einer Durchbruchspannung von wenigstens 200 V.H08-97441 - Auch beim im Bericht ISPSD 1999 beschriebenen Transistor zeigen die Quellenelektrode und die Abflußelektrode keinerlei Feldplatteneffekt, so daß sich auch dieser Transistor nicht zum Erzielen einer Durchbruchspannung von mindestens 200 V eignet.
- Da bei einem Bauteil, das eine Durchbruchspannung der Klasse 700 V aufweist, die Verunreinigungskonzentration an der Oberfläche niedrig ist, können im Preßharz oder Formlack enthaltene Ionen die Bauteilcharakteristiken nachteilig beeinflussen. Insbesondere können die Bauteilcharakteristiken durch die Zuverlässigkeitstests verschlechtert werden, die in einer Umgebung mit hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit durchgeführt werden, und zwar aufgrund der im Formharz enthaltenen Ionen.
- Aus der
US 5,844,275 ist ein Halbleiterbauteil bestehend aus einem lateralen MOSFET mit einem Graben bekannt.1 zeigt eine Querschnittsansicht eines solchen MOSFET. Die darin dargestellte Transistorstruktur weist einen Graben3 mit rechteckigem Querschnitt auf. Über den Graben3 erstreckt sich die Gateelektrode7 . Auf einer Seite des Grabens ist die Quellenelektrode14 und auf der entgegen gesetzten Seite des Grabens3 die Abflusselektrode15 jeweils auf der Oberfläche des Halbleitersubstrats angeordnet. - Aus der
US 5,539,238 ist ein weiterer MOSFET bekannt. Bspw. zeigt die4 eine solche MOSFET-Struktur mit einem Oxid-gefüllten Graben 25 mit rechtwinkligem Querschnitt. - Angesichts dieser Problematiken soll durch die Erfindung eine Halbleiterstruktur geschaffen werden, die das Herstellen eines lateralen MOSFETs des Grabentyps erleichtert, der eine hohe Durchbruchspannung von mindestens 200 V aufweist und für den vermieden wird, daß erheblich mehr Herstellungsschritte erforderlich werden. Weiterhin soll durch die Erfindung ein Halbleiterbauteil geschaffen werden, das die Herstellung derartiger MOSFETs mit einer Durchbruchspannung der 700-V-Klasse erleichtert, wobei vermieden wird, daß Ionen im Preßformharz die Bauteilcharakteristiken nachteilig beeinflussen.
- Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung enthält ein Halbleiterbauteil eine Mehrzahl von Einheiten, die in einem Si-Substrat gebildet sind und von denen jede einen Graben enthält, dessen Seitenflächen gegen die Substratoberfläche in einem Winkel zwischen 30° und 90° verlaufen; weiterhin eine Drift- oder Offset-Abflußregion, die die Seitenfläche und die Bodenfläche des Grabens umgibt; einen Isolator, der den Graben füllt; eine Steuerelektrode, die sich bis über den Graben erstreckt; eine Quellenelektrode und eine Abflußelektrode; wobei sich die Quellenelektrode und die Abflußelektrode bis über den Graben erstrecken.
- Da sich die Quellenelektrode und die Abflußelektrode, die sich über den Graben erstrecken, als Feldplatten verhalten, wird das elektrische Feld innerhalb des Halbleiterbauteils reduziert und eine hohe Durchbruchspannung erhalten. Da aufgrund des Feldplatteneffekts der Offset-Abflußbereich stark dotiert sein kann, ist das Abwägungsverhältnis zwischen der Durchbruchspannung und dem Ein-Widerstand je Flächeneinheit günstiger. Da weiterhin der Abstand zwischen der Quellenelektrode und der Abflußelektrode über dem Graben geschmälert ist, können die Ionen im Formharz die Bauteilcharakteristiken nicht ungünstig beeinflussen.
- Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung umfaßt das Halbleiterbauteil eine Mehrzahl von Schaltungselementen, die in einem Siliciumsubstrat gebildet sind und von denen jedes enthält: einen Graben; einen Offset-Abflußbereich, der die Seitenfläche und die Bodenfläche des Grabens umgibt; einen den Graben füllenden Isolator; und eine oder mehrere Feldplatten, die als Feldplatte(n) oder Feldstopper im Isolator dienen.
- Da die Feldplatte oder die Feldplatten im den Graben füllenden Isolator angeordnet ist/sind, wird die Durchbruchspannung im Sperrzustand des Halbleiterbauteils erhöht. Und da der Offset-Abflußbereich aufgrund des Vorsehen der Feldplatte(n) stark dotiert sein kann, wird das Verhältnis zwischen der Durchbruchspannung und dem Ein-Widerstand pro Flächeneinheit verbessert.
- Weitere Einzelheiten, Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
-
1 einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauteil gemäß einer 1. Ausführungsform der Erfindung; -
2 bis7 Querschnitte entsprechend1 durch Halbleiterbauteile gemäß einer 2., 3., 4., 5., 6. bzw. 7. Ausführungsform der Erfindung; -
8 das Verunreinigungsverteilungsprofil entlang einem Linienabschnitt A-A in7 ; -
9 das Dotierstoffprofil entlang einem Linienabschnitt B-B in7 ; -
10 einen Querschnitt durch ein erstes Halbleiterbauteil gemäß einer 8. Ausführungsform der Erfindung; -
11 einen Querschnitt durch ein zweites Halbleiterbauteil gemäß der 8. Ausführungsform der Erfindung; -
12 einen Querschnitt durch ein drittes Halbleiterbauelement gemäß der 8. Ausführungsform der Erfindung; -
13 bis17 Querschnitte durch Halbleiterbauteile gemäß einer 9., 10., 11., 12. bzw. 13. Ausführungsform der Erfindung. - In der Zeichnung sind die Elementarbestandteile nicht maßstabgetreu dargestellt, sondern zur besseren Veranschaulichung teilweise mit übertriebener Dimensionierung gezeichnet. Die Beispiele bringen als erste Leitfähigkeit den p-Typ und als zweite Leitfähigkeit den n-Typ, dies könnte jedoch auch umgekehrt sein.
- Erste Ausführungsform
- Es wird ein erstes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel beschrieben.
1 stellt einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauteil gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung dar. - Das Halbleiterbauteil gemäß der ersten Ausführungsform ist ein lateraler Graben-MOSFET, der eine Mehrzahl von Schaltungselementen umfaßt, die in einem p-leitenden Substrat
1 gebildet sind. Jedes Schaltungselement enthält einen Graben (Trench)2 , einen n–-leitenden Offset-Abflußbereich3 , der als Abflußdriftbereich wirkt, einen im Graben2 versenkten Isolator4 , einen p-leitenden Wannen- oder Topfbereich5 , einen p-leitenden Basisbereich6 , einen n+-leitenden Quellenbereich7 , einen n+-leitenden Abflußbereich8 , einen aus einem Oxid bestehenden Steuerregion-Isolierfilm9 , eine aus polykristallinem Silicium bestehende Steuerelektrode10 , einen Zwischenschicht-Isolierfilm11 , eine Quellenelektrode12 , eine Abflußelektrode13 , einen Passivierungsfilm14 und ein Form- oder Preßharz15 . - Der Graben
2 befindet sich im Obeflächenteil des Substrats1 . Er ist von dessen Oberfläche aus eingegraben und mit dem Isolator4 gefüllt. Der n–-Offset-Abflußbereich3 umgibt die Seitenfläche – im Querschnitt zwei Seiten – und die Bodenflächen des Grabens2 . Der p-leitende Topfbereich5 grenzt an den n–-Offset-Abflußbereich3 im Oberflächenbereich des Halbleitersubstrats1 auf der Quellenseite des Grabens2 an. Der p-leitende Basisbereich6 befindet sich im Oberflächenbereich des p-leitenden Topfbereichs5 . Der n+-leitende Quellenbereich7 befindet sich im Oberflächenteil des p-leitenden Basisbereichs6 und hat vom n–-leitenden Offset-Abflußbereich3 einen Abstand. Der n+-leitende Abflußbereich8 befindet sich im Oberflächenteil des n–-leitenden Offset-Abflußbereichs3 auf der der Quellenseite gegenüberliegenden Abflußseite des Grabens2 . - Der Steuerregion-Isolierfilm
9 befindet sich auf dem n+-Quellenbereich7 und der quellenseitigen Oberfläche des n–-Offset-Abflußbereichs3 . Die Steuerelektrode10 ist auf dem Isolierfilm9 gebildet und erstreckt sich bis über den Graben2 parallel zur Substratoberfläche. Der Zwischenschicht-Isolierfilm11 bedeckt die Steuerelektrode10 und den Graben2 . Die Quellenelektrode12 steht in elektrischem Kontakt mit dem p-leitenden Basisbereich6 und dem n+-leitenden Quellenbereich7 . Sie ist entlang der Oberfläche des Zwischenschicht-Isolierfilms11 ausgebildet und verläuft über dem Graben2 parallel zur Substratoberfläche. Die Abflußelektrode13 steht in elektrischem Kontakt mit dem n+-leitenden Abflußbereich8 . Sie ist entlang der Oberfläche des Zwischenschicht-Isolierfilms11 ausgebildet und verläuft über dem Graben2 parallel zur Substratoberfläche. Die Elektroden12 und13 sind mit gegenseitigem Abstand angeordnet und voneinander isoliert. Der Passivierungsfilm14 bedeckt das gesamte beschriebene Halbleiterbauteil. Das Formharz15 verschließt das gesamte beschriebene Halbleiterbauteil luftdicht. - Typische Parameter dieser beschriebenen Einzel-Schaltungselemente sind:
Der spezifische Widerstand des Halbleitersubstrats1 beträgt etwa 100 Ωcm. Der Graben2 ist 20 μm breit und 20 μm tief. Seine Seitenflächen stehen im rechten Winkel zur Substratoberfläche. Die Oberflächen-Verunreinigungskonzentration des n–-Offset-Bereichs3 liegt zwischen 5·1015 cm–3 und 5·1016 cm–3. Der n–-dotierte Offset-Abflußbereich3 ist etwa 6 μm tief. Die Erstreckung der Steuerelektrode10 über den Graben5 beträgt 5 μm, die Erstreckung der Quellenelektrode12 oberhalb des Grabens2 beträgt 10 μm und die Erstreckung der Abflußelektrode13 oberhalb des Grabens2 beträgt 5 μm. Die Steuerelektrode10 , die Quellenelektrode12 und die Abflußelektrode13 zeigen in der beschriebenen Gestaltung eine Feldplattenfunktion. Die Durchbruchspannung des wie beschrieben aufgebauten Halbleiterbauteils liegt bei etwa 800 V. - Beim in der beschriebenen Weise aufgebauten Halbleiterbauteil wird verhindert, daß sich das elektrische Feld am Teil des n–-Offset-Abflußbereichs
3 in der Nachbarschaft der Seitenflächen des Grabens2 auf der Quellenseite lokalisiert, da die ausgedehnte Steuerelektrode10 einen Feldplatteneffekt ausübt und da die Verarmung des n–-Offset-Abflußbereichs3 durch den p-leitenden Basisbereich6 und den p-leitenden Topfbereich5 gefördert wird. Aufbauend auf die oben beschriebe nen Dimensionierungen der Elementarbestandteile beträgt die Teilungsweite der Schaltungselemente etwa 40 μm. Der n–-Offset-Abflußbereich3 kann unter Berücksichtigung des Feldplatteneffekts hoch dotiert werden. Der Ein Widerstand je Flächeneinheit des Halbleitebauteils gemäß dieser ersten Ausführungsform der Erfindung ist etwa halb so hoch wie der Ein-Widerstand pro Flächeneinheit der Halbleiterbauteile nach dem Stand der Technik, und zwar aufgrund der verminderten Teilungsweite der Schaltungselemente und des hoch dotierten n–-Offset-Abflußbereichs3 . - Das Halbleiterbauteil nach
1 wird in folgender Weise hergestellt. - In der Oberfläche des p-leitenden Halbleitersubstrats
1 , dessen spezifischer Widerstand 100 Ωcm beträgt, wird der p-leitende Topfbereich5 gebildet, der die gleichen Abmessungen hat wie der des p-leitenden Topfbereichs im nicht dargestellten logischen Abschnitt. Der Graben2 wird mit einer Breite von 20 μm und einer Tiefe von 20 μm durch Fotoätzung im Oberflächenteil des p-leitenden Topfbereichs5 gebildet. Im Graben2 wird polykristallines Silicium, das mit einer Verunreinigung vom n-Typ dotiert ist, eingebracht. Gleichmäßig um die Seitenflächen und die Bodenfläche des Grabens2 wird durch thermisches Eindiffundieren der n-Verunreinigung, die im polykristallinen Silicium enthalten ist, der n–-Offset-Abflußbereich3 gebildet, in dem die Oberflächenverunreinigungskonzentration 5·1015 cm–3 bis 5·1016 cm–3 beträgt und dessen Tiefe (xj) etwa 6 μm mißt. Anschließend wird das polykristalline Silicium durch Ätzen entfernt und wird im Graben2 ein Oxidfilm, der den Isolator4 bildet, abgelagert. - Es wird nun der Steuerregion-Isolierfirm
9 gebildet, und auf diesem wird polykristallines Silicium abgelagert und durch Ätzen des abgelagerten polykristallinien Siliciums die Steuerelektrode10 gebildet, und zwar so, daß ihr abflußseitiger Umfangsteil um 5 μm über den Graben2 ausgedehnt wird. Im Oberflächenteil des p-leitenden Topfbereichs5 werden mit Hilfe einer selbstausrichtenden Technik, die den anderen Umfangsteil (also den quellenseitigen Umfangsteil) der Steuerelektrode10 als Referenz verwendet, der p-leitende Basisbereich6 und der n+-Quellenbereich7 gebildet, und zwar so, daß der Basisbereich6 um die Seitenfläche und die Bodenfläche des Quellenbereichs7 herum liegt. Gleichzeitig oder unabhängig von der Herstellung des n+-Quellenbereichs7 wird im Obeflächenteil des n–-Offset-Abflußbereichs3 auf der anderen Seite des Grabens2 der n+-Abflußbereich8 gebildet. Nun wird ein Zwischenschicht-Isolierfilm11 aufgebracht und werden dann die Quellenelektrode12 und die Abflußelektrode13 auf dem Zwischenschicht-Isolierfilm11 so ausgebildet, daß die Quellenelektrode12 sich um eine Breite von 10 μm über den Graben2 erstreckt und die Abflußelektrode13 sich für eine Breite von 5 μm über den Graben2 erstreckt. Schließlich wird über der so hergestellten Halbleiterstruktur der Passivierungsfilm14 hergestellt, indem durch Plasmaablagerung ein Nitridfilm aufgebracht wird, woraufhin die hergestellte Schaltungsstruktur mit dem darauf gebildeten Passivierungsfilm14 im Preßharz15 dicht abgeschlossen wird. Das Halbleiterbauteil nach dieser ersten Ausführungsform wird also dadurch hergestellt, daß man zum Schritt der Herstellung des üblichen lateralen DMOSFETs die Schritte hinzufügt, den Graben2 zu bilden und ihn mit dem Isolator4 zu füllen. Das Halbleiterbauteil nach der ersten Ausführungsform wird also ohne Anwendung irgendeines schwierigen Schritts fertiggestellt. - Dieses Halbleiterbauteil weist eine hohe Durchbruchspannung von 800 V auf, da das elektrische Feld innerhalb des Bauteils durch die Feldplattenfunktion, die die Steuerelektrode
10 , die Quellenelektrode12 und die Abflußelektrode13 erbringen, erniedrigt wird. Da der Offset-Abflußbereich3 aufgrund des Feldplatteneffekts hoch dotiert sein kann, wird die Kompromiß-Beziehung zwischen der Durchbruchspannung und dem Ein-Widerstand pro Flächeneinheit aufgrund der Halbleiterstruktur der ersten Ausführungsform günstiger. Nach dieser Ausführungsform wird die hohe Durchbruchspannung der 800-V-Klasse des Halbleiterbauteils ohne erhebliche Ausweitung der Herstellungsschritte erhalten. Da der Abstand zwischen der Quellenelektrode12 und Abflußelektrode13 über dem Graben2 gemäß dieser Ausführungsform auf 5 μm eingeengt ist, ist auch vermieden, daß Ionen vom Preßharz15 den n–-Offset-Abflußbereich3 beeinträchtigen. - Zweite Ausführungsform
-
2 stellt einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauteil gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung dar. - Diese Ausführung gemäß
2 enthält eine Vielzahl von Schaltungselementen, von denen jedes einen Graben102 enthält, dessen Seitenflächen in einem Winkel von etwa 75° zur Substratoberfläche geneigt sind, anstelle des Grabens2 nach der ersten Ausführungsform. Die typischen Parameter der Elementarbestandteile des Halbleiterbauteils nach dieser zweiten Ausführungsform sind im folgenden angegeben, wenngleich sie nicht stets auf die Beschriebenen beschränkt sind. Der Graben2 ist an der Substratoberfläche 20 μm breit und ist 20 μm tief. Er wird zu seinem Bodenbereich zu enger, also schmaler. Das Halbleitersubstrat hat einen spezifischen Widerstand von 100 Ωcm. Der n–-Offset-Abflußbereich3 ist etwa 6 μm tief und seine Oberflächenverunreinigungskonzentration liegt im Bereich von 5·1015 cm–3 bis 5·1016 cm–3. Über den Graben102 erstrecken sich die Steuerelektrode10 um 5 μm, die Quellenelektrode12 um 10 μm und die Abflußelektrode13 um 5 μm, so daß diese Elektroden eine Feldplattenfunktion ausüben. - Wenn die Parameter der Elementarbestandteile wie beschrieben sind, beträgt die Durchbruchspannung des Halbleiterbauteils nach der zweiten Ausführungsform etwa 700 V. Auf der Basis der beschriebenen Abmessungen der Elementarbestandteile beträgt die Elemententeilung etwa 40 μm. Angesichts des Feldplatteneffekts kann der n–-Offset-Abflußbereich
3 hoch dotiert werden. Der Ein-Widerstand pro Flächeneinheit ist bei dieser Ausführungsform also etwa halb so hoch wie bei Halbleiterbauteilen nach dem Stand der Technik, und zwar aufgrund der verminderten Elemententeilung und der hohen Dotierung des n–-Offset-Abflußbereichs3 . Da außer dem Graben bei der zweiten Ausführungsform die anderen Elementarbestandteile denen der ersten Ausführungsform gleichen, werden zur Bezeichnung der gleichen Elementarbestandteile die gleichen Bezugszeichen verwendet und diese Bestandteile nicht erneut beschrieben. - Das Halbleiterbauteil nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt eine hohe Durchbruchspannung von 700 V, da das elektrische Feld innerhalb des Bauteils durch die sich durch die Steuerelektrode
10 , die Quellenelektrode12 und die Abflußelektrode13 ergebende Feldplattenfunktion erniedrigt wird. Da aufgrund des Feldplatteneffekts der Offset-Abflußbereich3 hoch dotiert werden kann, ist das als Kompromiß zu wählende Verhältnis zwischen der Durchbruchspannung und dem Ein-Widerstand pro Flächeneinheit beim Halbleiterbauteil dieser zweiten Ausführungsform günstiger. Die bei diesem Halbleiterbauteil nach der zweiten Ausführungsform erzielte hohe Durchbruchspannung von 700 V ergibt sich ohne erhebliche Ausweitung der Herstellungsschritte in gleicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform. Da der Abstand zwischen der Quellenelektrode12 und der Abflußelektrode13 über dem Graben2 bei der zweiten Ausführungsform auf 5 μm eingeengt ist, können die Ionen im Preßharz den n–-Offset-Abflußbereich3 nicht beeinträchtigen. - Dritte Ausführungsform
-
3 zeigt einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauteil nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung. - Diese Ausführungsform gemäß
3 enthält eine Vielzahl von Schaltungselementen, von denen jedes einen Graben202 enthält, dessen Seitenflächen in einem Winkel von etwa 60° zur Substratoberfläche geneigt sind, anstelle des Grabens2 nach der ersten Ausführungsform. Die typischen Parameter der Elementarbestandteile des Halbleiterbauteils nach dieser dritten Ausführungsform sind im folgenden angegeben, wenngleich sie nicht stets auf die beschriebenen beschränkt sind. Der Graben202 ist an der Substratoberfläche 20 μm breit und ist 20 μm tief. Er wird zu seinem Bodenbereich zu enger, also schmaler und hat praktisch keine Bodenfläche mehr. Das Halbleitersubstrat1 hat einen spezifischen Widerstand von 100 Ωcm. Der n–-Offset-Abflußbereich3 ist etwa 6 μm tief und seine Oberflächenverunreinigungskonzentration liegt im Bereich von 5·1015 cm–3 bis 5·1016 cm–3. - Über den Graben
202 erstrecken sich die Steuerelektrode10 um 5 μm, die Quellenelektrode12 um 10 μm und die Abflußelektrode13 um 5 μm, so daß diese Elektroden eine Feldplattenfunktion ausüben. - Wenn die Parameter der Elementarbestandteile wie beschrieben sind, beträgt die Durchbruchspannung des Halbleiterbauteils nach der dritten Ausführungsform etwa 600 V. Die Durchbruchspannung des Halbleiterbauteils der dritten Ausführungsform ist niedriger als die der ersten und der zweiten Ausführungsform, da der n–-Offset-Abflußbereich
3 bei der dritten Ausführungsform kürzer ist als dieser Bereich3 bei der ersten und zweiten Ausführungsform. Auf der Basis der beschriebenen Abmessungen der Elementarbestandteile beträgt die Elemententeilung etwa 40 μm. Angesichts des Feldplatteneffekts kann der n–-Offset-Abflußbereich3 hoch dotiert werden. Der Ein-Widerstand pro Flächeneinheit des Halbleiterbauteils ist bei dieser Ausführungsform also etwa halb so hoch wie bei Halbleiterbauteilen nach dem Stand der Technik, und zwar aufgrund der verminderten Elemententeilung und der hohen Dotierung des n–-Offset-Abflußbereichs3 . Da außer dem Graben bei der dritten Ausführungsform die anderen Elementarbestandteile denen der ersten Ausführungsform gleichen, werden zur Bezeichnung der gleichen Elementarbestandteile die gleichen Bezugszeichen verwendet und diese Bestandteile nicht erneut beschrieben. - Das Halbleiterbauteil nach der dritten Ausführungsform der Erfindung zeigt die hohe Durchbruchspannung von 600 V, da das elektrische Feld innerhalb des Bauteils durch die sich durch die Steuerelektrode
10 , die Quellenelektrode12 und die Abflußelektrode13 ergebende Feldplattenfunktion erniedrigt wird. Da aufgrund des Feldplatteneffekts der Offset-Abflußbereich3 hoch dotiert werden kann, ist das Verhältnis zwischen der Durchbruchspannung und dem Ein-Widerstand pro Flächeneinheit beim Halbleiterbauteil dieser dritten Ausführungsform verbessert. Die bei diesem Halbleiterbauteil nach der dritten Ausführungsform erzielte hohe Durchbruchspannung von 600 V ergibt sich ohne erhebliche Ausweitung der Herstellungsschritte in gleicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform. Da der Abstand zwischen der Quellenelektrode12 und der Abflußelektrode13 über dem Graben202 bei der dritten Ausführungsform auf 5 μm eingeengt ist, können die Ionen im Preßharz den n–-Offset-Abflußbereich3 nicht beeinträchtigen. - Vierte Ausführungsform
-
4 stellt einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauteil nach einer vierten Ausführungsform der Erfindung dar. - Gemäß
4 enthält das Schaltungselement des Halbleiterbauteils nach der vierten Ausführungsform eine gleichförmige p-leitende Schicht105 , die durch Epitaxialwachstum im Oberflächenteil des Halbleitersubstrats1 gebildet ist, anstelle des p-leitenden Topfbereichs5 der ersten Ausführungsform. In der p-leitenden Epitaxialwachstumsschicht105 sind der Graben2 und der n–-Offset-Abflußbereich3 gebildet. Als bevorzugtes Beispiel sei angegeben, daß die Verunreinigungskonzentration in der Schicht105 im Bereich von 2·1014 cm–3 bis 2·1015 cm–3 liegt. - Gemäß bevorzugter beispielhafter Dimensionierung ist der Graben
2 20 μm breit und 20 μm tief. Gemäß4 erstrecken sich die Seitenflächen des Grabens2 rechtwinklig zur Substratoberfläche. Als alternative Ausführungen können die Seitenflächen des Grabens2 in einem Neigungswinkel von 75° zur Substratoberfläche, wie bei der zweiten Ausführungsform, oder in einem Neigungswinkel von 60° zur Substratoberfläche, wie bei der dritten Ausführungsform, liegen. Wiederum als bevorzugtes Beispiel angegeben, erstrecken sich über den Graben2 die Steuerelektrode10 um 5 μm, die Quellenelektrode12 um 10 μm und die Abflußelektrode13 um 5 μm. Da außer der Epitaxialwachstumsschicht bei der vierten Ausführungsform die anderen Elementarbestandteile denen der ersten Ausführungsform gleichen, werden zur Bezeichnung der gleichen Elementarbestandteile die gleichen Bezugszeichen verwendet und diese Bestandteile nicht erneut beschrieben. - Das Halbleiterbauteil nach der vierten Ausführungsform zeigt die selben Effekte wie das Halbleiterbauteil nach der ersten Ausführungsform. Es hat zusätzlich das Charakteristikum, daß bei dieser Ausführungsform die Verarmung des Teils des n–-Offset-Abflußbereichs
3 in der Nachbarschaft der Seitenfläche des Grabens2 auf der Quellenseite gefördert wird. Aufgrund der Vorteile, die die vierte Ausführungsform aufweist, kann dieser Bereich3 höher dotiert werden. Das Halbleiter bauteil nach der vierten Ausführungsform ermöglicht also eine erleichterte Reduzierung des Ein-Widerstands pro Flächeneinheit ohne gleichzeitige Verschlechterung der Durchbruchspannung. - Fünfte Ausführungsform
-
5 zeigt einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauteil nach einer fünften Ausführungsform der Erfindung. - Gemäß
5 enthalten die Schaltungselemente des Halbleiterbauteils nach der fünften Ausführungsform anstelle des p-leitenden Topfbereichs5 der ersten Ausführungsform einen p-leitenden Topfbereich205 , der den n–-Offset-Abflußbereich3 umgibt. - Die Seitenflächen des Grabens
2 erstrecken sich beispielsweise rechtwinklig zur Substratoberfläche, als alternative Ausführungen können sie auch in einem Neigungswinkel von 75° zur Substratoberfläche, wie bei der zweiten Ausführungsform, oder in einem Neigungswinkel von 60° zur Substratoberfläche, wie bei der dritten Ausführungsform, liegen. Gemäß bevorzugter beispielhafter Dimensionierung ist der Graben2 20 μm breit und 20 μm tief, und erstrecken sich über den Graben2 die Steuerelektrode10 um 5 μm, die Quellenelektrode12 um 10 μm und die Abflußelektrode13 um 5 μm. Da außer dem Topfbereich205 bei der fünften Ausführungsform die anderen Elementarbestandteile denen der ersten Ausführungsform gleichen, werden zur Bezeichnung der gleichen Elementarbestandteile die gleichen Bezugszeichen verwendet und diese Bestandteile nicht erneut beschrieben. - Das Halbleiterbauteil nach der fünften Ausführungsform zeigt die selben Effekte wie das Halbleiterbauteil nach der ersten Ausführungsform. Es hat zusätzlich das Charakteristikum, daß bei dieser Ausführungsform die Verarmung des gesamten n–-Offset-Abflußbereichs
3 gefördert wird. Aufgrund der Vorteile, die die fünfte Ausführungsform aufweist, kann dieser Bereich noch höher dotiert werden. Das Halbleiterbauteil nach der fünften Ausführungsform ermöglicht also eine erleichterte Reduzierung des Ein Widerstands pro Flächeneinheit ohne gleichzeitige Verschlechterung der Durchbruchspannung. - Sechste Ausführungsform
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6 zeigt einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauteil nach einer sechsten Ausführungsform der Erfindung. - Bezugnehmend auf
6 , existiert zwischen- den Seitenflächen benachbarter Gräben2 und2 auf der Abflußseite nur der n–-Offset-Abflußbereich3 . Im Gegensatz hierzu gibt es bei der ersten Ausführungsform zwischen den Seitenflächen der benachbarten Gräben2 und2 auf der Abflußseite sowohl Teile des n–-Offset-Abflußbereichs3 als auch des puren Halbleitersubstrats1 . - Die Seitenfläche des Graben
2 erstreckt sich beispielsweise rechtwinklig zur Substratoberfläche. Als alternative Ausführungen können sie auch Seitenflächen des Grabens2 in einem Neigungswinkel von 75° zur Substratoberfläche, wie bei der zweiten Ausführungsform, oder in einem Neigungswinkel von 60° zur Substratoberfläche, wie bei der dritten Ausführungsform, liegen. - Gemäß bevorzugter beispielhafter Dimensionierung ist der Graben
2 20 μm breit und 20 μm tief, und erstrecken sich über den Graben2 die Steuerelektrode 10 um 5 μm, die Quellenelektrode12 um 10 μm und die Abflußelektrode13 um 5 μm. Da die Strukturen außer der Struktur unterhalb der Abflußelektrode13 bei der sechsten Ausführungsform denen der ersten Ausführungsform gleichen, werden zur Bezeichnung der gleichen Elementarbestandteile die gleichen Bezugszeichen verwendet und diese Bestandteile nicht erneut beschrieben. - Das Halbleiterbauteil nach der sechsten Ausführungsform zeigt die selben Effekte wie das Halbleiterbauteil nach der ersten Ausführungsform. Zusätzlich kann bei dieser Ausführungsform die Elemententeilung im Array verkleinert werden, da der n+-Abflußbereich
8 schmaler ist, und ist eine Reduzierung des Ein Widerstands pro Flächeneinheit ohne gleichzeitige Verschlechterung der Durchbruchspannung erleichtert. - Siebte Ausführungsform
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7 zeigt einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauteil gemäß einer siebten Ausführungsform der Erfindung. - Gemäß
7 enthält das Halbleiterbauteil nach der siebten Ausführungsform zwischen den Seitenflächen benachbarter Gräben2 und2 auf der Abflußseite nur den n–-Offset-Abflußbereich3 und enthält außerdem eine im Oberflächenteil des Bereichs3 in Kontakt mit dem Isolator4 im Graben2 gebildete p–-leitende Schicht16 zur Erniedrigung des elektrischen Felds. Als bevorzugtes Beispiel sei angegeben, daß in dieser p–-leitenden Feldschwächungsschicht16 die Oberflächen-Verunreinigungskonzentration 1·1016 cm–3 bis 1·1017 cm–3 beträgt. - Gemäß bevorzugter beispielhafter Dimensionierung ist der Graben
2 20 μm breit und 20 μm tief. Die Seitenflächen des Grabens2 verlaufen beispielsweise rechteckig zur Substratoberfläche, als alternative Ausführungen können sie aber auch in einem Neigungswinkel von 75° zur Substratoberfläche, wie bei der zweiten Ausführungsform, oder in einem Neigungswinkel von 60° zur Substratoberfläche, wie bei der dritten Ausführungsform, liegen. Wiederum als Beispiel angegeben, erstrecken sich über den Graben2 die Steuerelektrode10 um 5 μm, die Quellenelektrode12 um 10 μm und die Abflußelektrode13 um 5 μm. Da die Strukturen außer der Struktur unterhalb der Abflußelektrode13 und außer dem Vorsehen der p–-leitenden Feldschwächungsschicht16 der siebten Ausführungsform denen der ersten Ausführungsform gleichen, werden zur Bezeichnung der gleichen Elementarbestandteile die gleichen Bezugszeichen verwendet und diese Bestandteile nicht erneut beschrieben. - Das Halbleiterbauteil gemäß der siebten Ausführungsform zeigt die selben Effekte wie die, die das Halbleiterbauelement nach der ersten Ausführungsform aufweist, und zusätzlich die nachfolgend beschriebenen Effekte.
8 stellt ein Verunreinigungsverteilungsprofil entlang einer Schnittlinie A-A in7 , und9 ein Verunreinigungsverteilungsprofil entlang einer Schnittlinie B-B in7 dar. - Wie das Verunreinigungsverteilungsprofil nach
8 zeigt, existiert auf der Quellenseite des Grabens2 eine p–/n–/p–/n–/p–-Fünffachschichtstruktur; und wie das Verunreinigungsverteilungsprofil von9 zeigt, existiert auf der Abflußseite des Grabens2 eine p–/n–/p–-Dreifachschichtstruktur. Da sich die Verarmungsschichten aufgrund des Effekts des reduzierten elektrischen Oberflächenfelds (RESURF, reduced surface electric field) von den pn-Übergängen in den Mehrfachschichtstrukturen ausdehnen, erleichtern die beschriebenen Mehrfachschichtstrukturen eine hohe Dotierung der die Schichtungsteile bildenden Diffusionsschichten. Der n–-Offset-Abflußbereich3 kann also noch höher dotiert werden und erleichtert dadurch das Vermindern des Ein-Widerstands pro Flächeneinheit. Die selben oben beschriebenen Effekte werden in den Halbleiterbauteilen gemäß den vorstehenden Ausführungsformen erzielt. Beispielsweise existieren n–/p–/n–-Dreifachschichtstrukturen auf der Quellenseite und auf der Abflußseite des Grabens2 im Halbleiterbauteil gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung. - Achte Ausführungsform
-
10 zeigt einen Querschnitt durch ein erstes Halbleiterbauteil gemäß einer achten Ausführungsform der Erfindung. - Gemäß
10 ist das erste Halbleiterbauteil nach der achten Ausführungsform ein lateraler MOSFET vom Grabentyp, der eine Vielzahl von Schaltungselementen enthält, die in einem p-leitenden Substrat1 gebildet sind. Jedes Schaltungselement enthält einen Graben2 , einen n–-Offset-Abflußbereich3 , der als Abflußdriftregion wirkt, einen im Graben2 verdeckten Isolator4 , einen p-leitenden Topfbereich5 , einen p-leitenden Basisbereich6 , einen n+-leitenden Quellenbereich7 , einen n+-leitenden Abflußbereich8 , einen Steuerregion-Isolierfilm9 , der aus einem Oxid besteht, eine Steuerelektrode10 aus polykristallinem Silicium, einen Zwischenschicht-Isolierfilm11 , eine Quellenelektrode12 , eine Abflußelektrode13 , einen Passivierungsfilm14 , ein Preßharz15 und einen als Feldplatte dienenden elektrischen Leiter21 . - Der Graben
2 befindet sich im Oberflächenteil des Substrats1 . Er ist von der Substratoberfläche aus eingegraben und mit dem Isolator4 gefüllt. Der n–-Offset-Abflußbereich3 umgibt den Graben2 . Auf der Quellenseite des Grabens2 befinden sich der p-leitende Topfbereich5 , der p-leitende Basisbereich6 und der n+-leitende Quellenbereich7 , und auf der Abflußseite des Grabens2 befindet sich der n+-leitende Abflußbereich8 . Die Steuerelektrode10 auf dem Steuerregion-Isolierfilm9 erstreckt sich bis über den Graben2 , und auch die Quellenelektrode12 und die Abflußelektrode13 auf dem Zwischenschicht-Isolierfilm11 erstrecken sich bis in den Bereich über dem Graben2 . Der Passivierungsfilm14 bedeckt die Steuerelektrode10 , die Quellenelektrode12 und die Abflußelektrode13 . Das Preßharz15 schützt die gesamte beschriebene Bauteilstruktur. Die insoweit beschriebene Konfiguration ist die gleiche wie die des Halbleitebauteils nach der ersten Ausführungsform. Der elektrische Leiter21 ist im im Graben2 überdeckten Isolator4 so vergraben angeordnet, daß er einen Abstand von der Seitenfläche und von der Bodenfläche des Grabens2 aufweist. Anders ausgedrückt, hat der elektrische Leiter21 einen Abstand vom n–-Offset-Abflußbereich3 . Er ist elektrisch beispielsweise mit der Quellenelektrode12 über eine Kontakteinrichtung22 verbunden, die durch den Zwischenschicht-Isolierfilm11 hindurchgeht. - Gemäß einer bevorzugten beispielhaften Dimensionierung beträgt der spezifische Widerstand des Halbleitersubstrats
1 etwa 100 Ωcm. Der Graben2 ist 20 μm breit und 20 μm tief. Seine Seitenflächen stehen im rechten Winkel zur Substratoberfläche. Der Leiter21 besteht beispielsweise aus polykristallinem Silicium. Er ist von der quellenseitigen Seitenfläche des Grabens2 um etwa 4 μm, von der abflußseitigen Seitenfläche des Grabens2 um 15 μm und von dessen Bodenfläche um 10 μm entfernt. Die Oberflächen-Verunreinigungskonzentration des n–-Offset-Bereichs3 liegt zwischen 5·1015 cm–3 und 5·1016 cm–3. Der n–-dotierte Offset-Abflußbereich3 ist etwa 6 μm tief. Die Erstreckung der Steuerelektrode10 auf den Graben2 beträgt 2 μm, die Erstreckung der Quellenelektrode12 oberhalb des Grabens2 beträgt 10 μm und die Erstreckung der Abflußelektrode13 oberhalb des Grabens2 beträgt 2 μm. Die Durchbruchspannung des wie beschrieben aufgebauten Halbleiterbauteils liegt bei etwa 700 V. - Beim beschriebenen ersten Halbleiterbauteil gemäß der achten Ausführungsform lokalisiert sich das elektrische Feld nicht im Teil des n–-Offset-Abflußbereichs
3 , der in der Nachbarschaft der Seitenfläche des Grabens2 auf der Quellenseite liegt, da der Teil des n–-Offset-Abflußbereichs3 in der Nachbarschaft der Seitenfläche des Grabens2 auf der Quellenseite aufgrund des Feldplatteneffekts des elektrischen Leiters21 verarmt ist. Auf der Basis der beschriebenen Dimensionierungen der Elementarbestandteile beträgt die Schaltungselemententeilung etwa 40 μm. Der n–-Offset-Abflußbereich3 kann unter Berücksichtigung des Feldplatteneffekts hoch dotiert sein. Insofern ist der Ein-Widerstand pro Flächeneinheit beim ersten Halbleiterbauteil gemäß der achten Ausführungsform etwa halb so hoch wie bei Halbleiterbauteilen nach dem Stand der Technik, und zwar aufgrund der verminderten Elemententeilung und des hoch dotierten n–-Offset-Abflußbereichs3 . -
11 zeigt einen Querschnitt durch ein zweites Halbleiterbauteil gemäß der achten Ausführungsform der Erfindung mit schmalerer Steuerelektrode10' . Da sich das elektrische Feld aufgrund des durch den elektrischen Leiter21 gegebenen Feldplatteneffekt nicht lokalisieren kann, ergibt sich dadurch kein Problem, daß sich die Steuerelektrode10' nicht bis über den Graben2 erstreckt. - Das in
10 gezeigte erste Halbleiterbauteil nach der achten Ausführungsform wird folgendermaßen hergestellt:
Im Oberflächenteil des Halbleitersubstrats1 werden der p-leitende Topfbereich5 und der Graben2 ausgebildet. Im Graben2 wird polykristallines Silicium, das mit einer n-Verunreinigung dotiert ist, angeordnet. Durch Diffusion der n-Verunreinigung aus dem polykristallinem Silicium wird der n–-Offset-Abflußbereich3 gebildet. Anschließend wird das polykristalline Silicium aus dem Graben2 durch Ätzen entfernt und wird der Isolator4 im Graben2 positioniert. Die insoweit beschriebenen Schritte sind die gleichen wie die bei der Herstellung des Halbleiterbauteils nach der ersten Ausführungsform. Sodann wird im Oberflächenteil des Isolators4 durch Fotoätztechnik ein weiterer Graben geschaffen, der 1 μm breit und 10 μm tief ist. Dieser Graben wird mit polykristallinem Silicium gefüllt, um den elektrischen Leiter21 zu bilden. - Es wir der Steuerregion-Isolierfilm
9 gebildet und auf diesem polykristallines Silicium aufgebracht und durch Ätzen des aufgebrachten polykristallinem Siliciums die Steuerelektrode10 gebildet. Der p-leitende Basisbereich6 und der n+-leitende Quellenbereich7 werden im Oberflächenteil des p-leitenden Topfbereichs5 durch Selbstausrichtungstechnik unter Ausnützung des Umfangsteils der Steuerelektrode10 auf der Quellenseite gebildet. Gleichzeitig hierzu oder unabhängig davon wird im Oberflächenteil des n–-Offset-Abflußbereichs3 auf der anderen Seite (Abflußseite) des Grabens2 der n+-Abflußbereich8 gebildet. Der Zwischenschicht-Isolierfilm11 wird aufgebracht und durch diesen Film11 wird ein Kontaktloch gebohrt. Die Quellenelektrode12 wird dann so ausgebildet, daß sie sich um 10 μm über den Graben2 erstreckt. Das zum Bilden der Quellenelektrode12 aufgebrachte Material wird auch in das Kontaktloch gebracht. Die Metallschicht im Kontaktloch bildet die Kontakteinrichtung22 , die die Quellenelektrode12 mit dem elektrischen Leiter21 elektrisch verbindet. - Die Abflußelektrode
13 wird so hergestellt, daß sie sich um 2 μm über den Graben2 erstreckt. Schließlich wir auf der insoweit hergestellten Halbleiterstruktur durch Aufbringung eines Nitridfilms durch Plasmadeposition der Passivierungsfilm14 gebildet und wird dann die Halbleiterstruktur mit dem darauf angebrachten Passivierungsfilm14 in einem Preßharz dicht eingeschlossen. Dieses erste Halbleiterbauteil nach der achten Ausführungsform wird dadurch hergestellt, daß man zu den zum Herstellen des konventionellen lateralen DOSFET erforderlichen Schritten noch folgende Schritte hinzufügt: Bilden des Grabens2 , Füllen des Grabens2 mit dem Isolator4 , Bohren eines Grabens in den Isolator4 und Füllen des Grabens mit elektrischem Leitermaterial. Das beschriebene erste Halbleiterbauteil gemäß der achten Ausführungsform wird also ohne Anwendung schwieriger Schritte hergestellt. - Die Halbleiterbauteile nach der achten Ausführungsform haben eine hohe Durchbruchspannung von 700 V, da das elektrische Feld in den Halbleiterbauteilen aufgrund des Vorhandenseins des elektrischen Leiters
21 , der als Feldplatte wirkt, geschwächt ist. Da der Offset-Abflußbereich3 aufgrund des Feldplatteneffekts hoch dotiert werden kann, führen diese Bauteile nach der achten Ausführungsform zur Möglichkeit einer Verbesserung des Kompromißverhältnisses zwischen der Durch bruchspannung und dem Ein-Widerstand pro Flächeneinheit. Gemäß der achten Ausführungsform erhält man ohne wesentliche Ausweitung der Herstellungsschritte ein Halbleiterbauteil mit hoher Durchbruchspannung von 700 V. Da der Abstand zwischen der Quellenelektrode12 und der Abflußelektrode13 über dem Graben2 auf 5 μm erniedrigt ist, können die Ionen im Preßharz15 den n–-Offset-Abflußbereich3 nicht beeinträchtigen. -
12 zeigt einen Querschnitt durch ein drittes Halbleiterbauteil gemäß der achten Ausführungsform der Erfindung. Der Aufbau diese Halbleiterbauteils ist im wesentlichen der gleiche wie der des zweiten Halbleiterbauteils der achten Ausführungsform, es sind nur die Parameter der Elementarbestandteile geändert. - Im einzelnen liegt der spezifische Widerstand des Substrats
1 um 100 Ωcm. Der Graben2 ist 10 μm breit und 25 μm tief. Die Seitenflächen des Grabens2 verlaufen im rechten Winkel zur Substratoberfläche. Der elektrische Leiter21 hat von der Seitenfläche des Grabens2 auf der Quellenseite einen Abstand von etwa 2 μm, von der Seitenfläche des Grabens2 auf der Abflußseite von 7 μm und von der Bodenfläche des Grabens2 von ungefähr 15 μm. Die Oberflächen-Verunreinigungskonzentration des n–-Offset-Abflußbereichs3 zwischen 5·15 cm–3 und 5·16 cm–3. Dieser Bereich3 ist etwa 6 μm tief. Über den Graben2 erstrecken sich die Steuerelektrode10 um etwa 1 μm, die Quellenelektrode12 um 5 μm und die Abflußelektrode13 um 4 μm. Die Durchbruchspannung des in der beschriebenen Weise aufgebauten Halbleiterbauteils beträgt etwa 700 V. Die Elemententeiltung beträgt 30 μm. Das dritte Halbleiterbauteil der achten Ausführungsform erleichtert also die Reduzierung des Ein-Widerstands pro Flächeneinheit auf ein Drittel im Vergleich zum konventionellen lateralen MOSFET, ohne daß hierdurch die Durchbruchspannung von 700 V verschlechtert würde. - Neunte Ausführungsform,
-
13 zeigt einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauteil gemäß einer neunten Ausführungsform der Erfindung. - Gemäß
13 existiert zwischen den Seitenflächen benachbarter Gräben2 und2 auf der Abflußseite nur der n–-Offset-Abflußbereich3 . Im Gegensatz hierzu gibt es bei der achten Ausführungsform zwischen den Seitenflächen der benachbarten Gräben2 und2 auf der Abflußseite im Halbleiterbauteil den Bereich3 und das Substrat1 . - Der Graben
2 ist beispielsweise 10 μm breit un 25 μm tief. Seine Seitenflächen sind beim dargestellten Beispiel im rechten Winkel zur Substratoberfläche angeordnet. Der elektrische Leiter21 hat von der Seitenfläche des Grabens2 auf der Quellenseite einen Abstand von 2 μm, von der Seitenfläche auf der Abflußseite von 7 μm und von der Bodenfläche des Grabens2 von 10 μm. Die Steuerelektrode10 erstreckt sich beim beschriebenen Beispiel um 1 μm über den Graben2 , desgleichen die Quellenelektrode um 5 μm und die Abflußelektrode13 um 4 μm. Da die Strukturen mit Ausnahme der Strukturen unterhalb der Abflußelektrode13 des Halbleiterbauteils gemäß der neunten Ausführungsform die gleichen wie die des Halbleiterbauteils nach der achten Ausführungsform sind, werden gleiche Bezugszeichen wie zur Beschreibung der achten Ausführungsform verwendet, und die entsprechenden Teile werden nicht erneut beschrieben. - Das Halbleiterbauteil nach der neunten Ausführungsform zeigt die selben Effekte wie die nach der achten Ausführungsform und ergibt zusätzlich noch die folgenden Effekte:
Wenn zwei Schaltungselemente Seite an Seite spiegelsymmetrisch angeordnet sind, liegt der Teil des n–-Offset-Abflußbereichs3 unter dem n+-Abflußbereich8 zwischen den beiden Gräben2 und2 . Die elektrischen Leiter21 ,21 , die als Feldplatten wirken, sind elektrisch mit den jeweiligen Quellenelektroden12 bzw.12 verbunden. Aufgrund der beschriebenen Konfiguration wird der Teil des n–-Offset-Abflußbereichs3 , der unter dem n+-Abflußbereich8 liegt, von seinen beiden Seiten her verarmt. Da der Teil des n–-Offset-Abflußbereichs3 , der unter dem n+-Abflußbereich8 liegt, aufgrund des beschriebenen Mechanismus stärker dotiert werden kann, wird der Ein Widerstand weiter reduziert. Die Expansion der Verarmungsschicht wird auch im Teil des n–-Offset-Abflußbereichs3 auf der Quellenseite erleichtert und somit kann der Teil des n–-Offset-Abflußbereichs3 auf der Quellenseite stärker dotiert werden. - Zehnte Ausführungsform
-
14 zeigt einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauteil nach einer zehnten Ausführungsform der Erfindung. - Gemäß
14 umfaßt das einzelne Schaltungselement des Halbleiterbauteils gemäß der zehnten Ausführungsform einen elektrischen Leiter121 in Trapezoidform, der als Feldplatte anstelle des bei der achten Ausführungsform als Feldplatte dienenden elektrischen Leiters21 dient. Der trapezoidale elektrische Leiter121 ist so gestaltet, daß sein unterseitiges Ende schmaler ist. Beispielsweise ist der Graben 20 μm breit und 20 μm tief, und erstrecken sich seine Seitenflächen rechtwinklig zur Substratoberfläche. Das obere Ende des Leiters121 hat dann von der Seitenfläche des Grabens2 auf der Quellenseite einen Abstand von 2 μm und von der Seitenfläche des Grabens2 auf der Abflußseite einen Abstand von 13 μm. Das untere Ende des Leiters121 hat von der quellenseitigen Seitenfläche des Grabens2 einen Abstand von 4 μm, und der Leiter hat einen Abstand von 10 μm von der Bodenfläche des Grabens2 . Beim dargestellten Beispiel erstrecken sich über den Graben2 die Steuerelektrode10 um 2 μm, die Quellenelektrode12 um 10 μm und die Abflußelektrode13 um 5 μm. Da die Strukturen außer dem elektrischen Feldplattenleiter bei der zehnten Ausführungsform die gleichen sind wie bei der achten Ausführungsform, bezeichnen gleiche Bezugszeichen bei der Beschreibung der achten und zehnten Ausführungsform gleiche Teile, und diese werden nicht erneut beschrieben. - Das Halbleiterbauteil nach der zehnten Ausführungsform zeigt die gleichen Effekte wie das Halbleiterbauteil nach der achten Ausführungsform. Zusätzlich erleichtert der elektrische Leiter
121 , der nach unten zu schmaler wird, die Schwächung des elektrischen Felds im quellenseitigen Umfangsteil des n–-Offset-Abflußbereichs3 . - Elfte Ausführungsform
-
15 zeigt einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauteil gemäß einer elften Ausführungsform der Erfindung. - Gemäß
15 enthält das Halbleiterbauteil nach der elften Ausführungsform zusätzlich zu den Elementarbestandteilen beim Halbleiterbauteil nach der achten Ausführungsform im Isolator4 , der den Graben2 füllt, noch einen zweiten elektrischen Leiter31 . Dieser wirkt als Feldplatte und ist elektrisch mit der Abflußelektrode13 über eine zweite Kontakteinrichtung32 verbunden. Der Graben2 ist beim dargestellten Beispiel 20 μm breit und 20 μm tief, seine Seitenflächen erstrecken sich rechtwinklig zur Substratoberfläche und der mit der Quellenelektrode12 verbundene elektrische Leiter21 ist von der quellenseitigen Grabenseite 4 μm und vom Grabenboden 10 μm entfernt. - Der elektrische Leiter
31 , der als zweite Feldplatte wirkt, hat von der Seitenfläche des Grabens2 auf der Abflußseite eine Abstand von 4 μm und von der Graben-Bodenfläche eine Abstand von 10 μm. Der gegenseitige Abstand der Leiter21 und31 beträgt 10 μm. Die Steuerelektrode10 erstreckt sich um 2 μm über den Graben2 , die Quellenelektrode12 um 10 μm und die Abflußelektrode13 um 5 μm. Da die Strukturen mit Ausnahme des Vorsehen des zweiten elektrischen Leiters bei der elften Ausführungsform die gleichen sind wie die bei der achten Ausführungsform, sind in der Beschreibung dieser beiden Ausführungsbeispiele gleiche Bezugszeichen für gleiche Teile verwendet und diese werden nicht erneut beschrieben. - Das Halbleiterbauteil gemäß der elften Ausführungsform zeigt die selben Effekte wie das Halbleiterbauteil nach der achten Ausführungsform. Zusätzlich erleichtert der zweite elektrische Leiter
31 , der mit der Abflußelektrode13 elektrisch verbunden ist, die Schwächung des elektrischen Felds im Umfangsteil des n+-Abflußbereichs8 . - Zwölfte Ausführungsform
-
16 zeigt einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauteil gemäß einer zwölften Ausführungsform der Erfindung. - Gemäß
16 enthält das Halbleiterbauteil nach der zwölften Ausführungsform zusätzlich zu den Elementarbestandteilen beim Halbleiterbauteil nach der achten Ausführungsform im Isolator4 , der den Graben2 füllt, noch einen dritten elektrischen Leiter23 . Dieser wirkt als Feldplatte und ist elektrisch mit der Quellenelektrode12 über eine dritte Kontakteinrichtung24 verbunden. Allgemein dargestellt, enthält das Halbleiterbauteil nach der zwölften Ausführungsform eine Mehrzahl von elektrischen Leitern (in16 zwei), die mit der Quellenelektrode12 verbunden sind und als Feldplatten wirken. Der elektrische Leiter21 , der näher als der Leiter23 auf der Quellenseite positioniert ist, hat vom Boden des Grabens2 einen größeren Abstand. Beim dargestellten Beispiel ist der Graben2 20 μm breit und 20 μm tief und verlaufen seine Seitenflächen rechtwinklig zur Substratoberfläche. - Der mit der Quellenelektrode
12 verbundene elektrische Leiter21 ist 1 μm von der quellenseitigen Seitenfläche des Grabens2 und 15 μm von der Bodenfläche des Grabens2 entfernt. Der mehr mittig im Graben2 angeordnete dritte elektrische Leiter23 ist von der abflußseitigen Grabenseite 16 μm und von der Grabenbodenfläche 8 μm entfernt. Über den Graben2 erstrecken sich die Steuerelektrode10 um 1 μm, die Quellenelektrode12 um 10 μm und die Abflußelektrode13 um 5 μm. Da die Strukturen mit Ausnahme des Vorsehen des dritten elektrischen Leiters bei der zwölfte Ausführungsform die gleichen sind wie die bei der achten Ausführungsform, sind in der Beschreibung dieser beiden Ausführungsbeispiele gleiche Bezugszeichen für gleiche Teile verwendet und diese werden nicht erneut beschrieben. - Das Halbleiterbauteil nach der zwölften Ausführungsform ergibt die selben Effekte wie das der achten Ausführungsform. Zusätzlich ist, da die doppelte Feldplattenstruktur aus den elektrischen Leitern
21 und23 die Positionierung der ersten Feldplatte (des elektrischen Leiters21 ) in der Nähe der Seitenfläche des Grabens2 auf der Quellenseite erleichtert, das elektrische Feld auf der Quellenseite und auf der Abflußseite effektiv geschwächt. - Dreizehnte Ausführungsform
-
17 zeigt einen Querschnitt durch ein Halbleiterbauteil gemäß einer dreizehnten Ausführungsform der Erfindung. - Gemäß
17 sind beim Halbleiterbauelement nach der dreizehnten Ausführungsform der elektrische Leiter21 und die Kontakteinrichtung22 der achten Ausführungsform weggelassen und ist ein als Feldplatte wirkender elektrischer Leiter221 im Isolator4 , der den Graben2 füllt, versenkt. Der Leiter221 ist elektrisch mit der Steuerelektrode10 verbunden. Wiederum als bevorzugte beispielhafte Angabe ist der Graben 20 μm breit und 20 μm tief und verlaufen seine Seitenflächen im rechten Winkel zur Substratoberfläche. Der Leiter221 ist von der quellenseitigen Grabenseitenfläche um 4 μm, von der abflußseitigen Grabenseitenfläche um 15 μm und von der Grabenbodenfläche um 10 μm beabstandet. Auf bzw über den Graben erstrecken sich die Steuerelektrode10 um 2 μm, die Quellenelektrode12 um 10 μm und die Abflußelektrode13 um 5 μm. - Da die Strukturen mit Ausnahme des Vorsehen des mit der Steuerelektrode verbundenen elektrischen Leiters bei der dreizehnten Ausführungsform die gleichen sind wie die bei der achten Ausführungsform, sind in der Beschreibung dieser beiden Ausführungsbeispiele gleiche Bezugszeichen für gleiche Teile verwendet und diese werden nicht erneut beschrieben. Bei der Herstellung des Halbleiterbauteils nach der dreizehnten Ausführungsform wird der elektrische Leiter
221 gleichzeitig mit der Steuerelektrode10 hergestellt, indem man das polykristalline Silicon zum Bilden der Steuerelektrode10 auch in einen in den Isolator4 , der den Graben2 füllt, eingebrachten Graben einfüllt. - Das Halbleiterbauteil nach der dreizehnten Ausführungsform zeigt den selben Effekt wie das der achten Ausführungsform und ergibt darüber hinaus den Vorteil, daß, da der aus polykristallinem Silicium bestehende elektrische Leiter
221 gleichzeitig mit der Steuerelektrode10 hergestellt wird, kein weiterer Schritt zur Bildung des Leiters221 hinzugefügt werden muß. Das Bauteil nach der dreizehnten Ausführungsform erleichtert also eine Vereinfachung des Herstellungsverfahren des erfindungsgemäßen Halbleiterbauteils. - Die Erfindung wurde zwar anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, jedoch ergeben sich für den Fachmann offensichtliche Änderungs- und Modifikationsmöglichkeit, die jedoch den Umfang der Erfindung nicht verlassen. Die Erfindung wird also nicht durch die speziellen Ausführungsbeispiele definiert, sondern durch die anhängenden Ansprüche.
- Beispielsweise kann eine der Halbleiterstrukturen gemäß der ersten bis siebten Ausführungsform kombiniert werden mit einer der Halbleiterstrukturen nach der achten bis dreizehnten Ausführungsform. Bei den Ausführungsformen Nr. 1 bis 7 müssen die Seitenflächen der Gräben nicht immer unter 60°, 75° oder 90° zur Substratoberfläche liegen. Als Alternativen können die Seitenflächen des Grabens jeden beliebigen Winkel zwischen 30° und 90° annehmen.
- Durch die Erfindung werden die folgenden Effekte erzielt: Da im Rahmen der Erfindung die Quellenelektrode und die Abflußelektrode als Feldplatten wirken, wird das elektrische Feld innerhalb des Halbleiterbauteils erleichtert und hierdurch die Durchbruchspannung erhöht. Da der Offset-Abflußbereich aufgrund des Feldplatteneffekts hoch dotiert werden kann, ist das einen Kompromiß darstellende Verhältnis zwischen der Durchbruchspannung und dem Ein-Widerstand pro Flächeneinheit verbessert. Da der Abstand zwischen der Quellenelektrode und der Abflußelektrode über dem Graben verengt ist, können die Ionen im Preßharz die Bauteilcharakteristiken nicht nachteilig beeinflussen. Und da das erfindungsgemäße Halbleiterbauteil hergestellt wird, indem man zu den Schritten der Herstellung von bekannten lateralen DMOSFETs die Schritte der Bildung des Grabens und seines Füllens mit dem Isolator hinzufügt, wird eine Halbleiterstruktur zum Bilden eines lateralen MOSFETs des Grabentyps geschaffen, der eine hohe Durchbruchspannung von wenigstens 200 V aufweist und ohne erhebliche Ausweitung der Herstellungsschritte herstellbar ist.
- Da gemäß einer Weiterentwicklung der Erfindung der im Isolator, der den Graben füllt, versenkte Leiter als Feldplatte wirkt, ist die Durchbruchspannung im Sperrzustand des Bauteils verbessert. Da der Offset-Abflußbereich aufgrund des Vorsehen der Feldplatte stark dotiert werden kann, ist das Kompromiß-Verhältnis zwischen der Durchbruchspannung und dem Ein-Widerstand per Flächeneinheit verbessert. Da das erfindungsgemäße Halbleiterbauelement dadurch hergestellt wird, daß man zu den Schritten der Herstellung des konventionellen lateralen DMOSFETs die Schritte hinzufügt, den Graben zu bilden, ihn mit einem Isolator zu füllen, im Isolator einen Graben zu bilden und diesen Graben mit einem elektrischen Leiter zu füllen, kann eine Halbleiterstruktur zum Bilden eines lateralen MOSFETs des Grabentyps mit einer hohen Durchbruchspannung von wenigstens 200 V erhalten werden, ohne daß die Herstellungsschritte in großem Umfang ausgeweitet werden müßten.
Claims (14)
- Halbleiterbauteil, umfassend: – ein Halbleitersubstrat (
1 ) eines ersten Leitfähigkeitstyps; – eine Mehrzahl von Schaltungseinheiten im Halbleitersubstrat; wobei jede der Schaltungseinheiten umfasst: – einen Quellenbereich (7 ) eines zweiten Leitfähigkeitstyps in einem Oberflächenteil des Halbleitersubstrats; – einen Abflussbereich (8 ) des zweiten Leitfähigkeitstyps in einem Oberflächenteil des Halbleitersubstrats mit Abstand vom Quellenbereich; – einen Graben (102 ,202 ), der sich von der Oberfläche des Halbleitersubstrats in dieses zwischen dem Quellenbereich und dem Abflussbereich und in Abstand vom Quellenbereich hineinerstreckt und einen Neigungswinkel seiner Seitenflächen zwischen 30° und kleiner 90° zur Oberfläche des Halbleitersubstrats hat; – einen Isolator (4 ) im Graben; – einen Abfluss-Driftbereich (3 ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, der die Seitenflächen und die Bodenfläche des Grabens umgibt und einen Abstand vom Quellenbereich hat; – einen Steuerregion-Isolierfilm (9 ) auf der Oberfläche des Halbleitersubstrats zwischen dem Quellenbereich und dem Abfluss-Driftbereich; – eine Steuerelektrode (10 ) auf dem Steuerregion-Isolierfilm, wobei die Steuerelektrode sich bis über den Graben fortsetzt; – eine Quellenelektrode (12 ), die elektrisch mit dem Quellenbereich verbunden ist; und – eine Abflusselektrode (13 ), die elektrisch mit dem Abflussbereich verbunden ist, wobei die Quellenelektrode (12 ) und die Abflusselektrode (13 ) sich bis über den Graben fortsetzen. - Halbleiterbauteil, umfassend: – ein Halbleitersubstrat (
1 ) eines ersten Leitfähigkeitstyps; – eine Mehrzahl von Schaltungseinheiten im Halbleitersubstrat; wobei jede der Schaltungseinheiten umfasst: – einen Quellenbereich (7 ) eines zweiten Leitfähigkeitstyps in einem Oberflächenteil des Halbleitersubstrats; – einen Abflussbereich (8 ) des zweiten Leitfähigkeitstyps in einem Oberflächenteil des Halbleitersubstrats mit Abstand vom Quellenbereich; einen Graben (2 ), der sich von der Oberfläche des Halbleitersubstrats in dieses zwischen dem Quellenbereich und dem Abflussbereich und in Abstand vom Quellenbereich hineinerstreckt; – einen Isolator (4 ) im Graben; – einen ersten elektrischen Leiter (21 ,121 ,221 ), der im Isolator gebildet ist, als erste Feldplatte wirkt und von der Seitenfläche und der Bodenfläche des Grabens einen Abstand aufweist; – einen Abfluss-Driftbereich (3 ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, der die Seitenfläche und die Bodenfläche des Grabens umgibt und einen Abstand vom Quellenbereich hat; – einen Steuerregion-Isolierfilm (9 ) auf der Oberfläche des Halbleitersubstrats zwischen dem Quellenbereich und dem Abfluss-Driftbereich; – eine Steuerelektrode (10 ) auf dem Steuerregion-Isolierfilm; – eine Quellenelektrode (12 ), die elektrisch mit dem Quellenbereich verbunden ist; – eine Abflusselektrode (13 ), die elektrisch mit dem Abflussbereich verbunden ist. - Halbleiterbauteil, umfassend: – ein Halbleitersubstrat (
1 ) eines ersten Leitfähigkeitstyps; – eine Mehrzahl von Schaltungseinheiten im Halbleitersubstrat; wobei jede der Schaltungseinheiten umfasst: – einen Quellenbereich (7 ) eines zweiten Leitfähigkeitstyps in einem Oberflächenteil des Halbleitersubstrats; – einen Abflussbereich (8 ) des zweiten Leitfähigkeitstyps in einem Oberflächenteil des Halbleitersubstrats mit Abstand vom Quellenbereich; – einen Graben (2 ), der sich von der Oberfläche des Halbleitersubstrats in dieses zwischen dem Quellenbereich und dem Abflussbereich und in Abstand vom Quellenbereich hineinerstreckt und einen Neigungswinkel seiner Seitenflächen zwischen 30° und 90° zur Oberfläche des Halbleitersubstrats hat; – einen Isolator (4 ) im Graben; – einen ersten elektrischen Leiter (21 ,121 ,221 ), der im Isolator gebildet ist, als erste Feldplatte wirkt und von der Seitenfläche und der Bodenfläche des Grabens einen Abstand aufweist; – einen Abfluss-Driftbereich (3 ) des zweiten Leitfähigkeitstyps, der die Seitenflächen und die Bodenfläche des Grabens umgibt und einen Abstand vom Quellenbereich hat; – einen Steuerregion-Isolierfilm (9 ) auf der Oberfläche des Halbleitersubstrats zwischen dem Quellenbereich und dem Abfluss-Driftbereich; – eine Steuerelektrode (10 ) auf dem Steuerregion-Isolierfilm; – eine Quellenelektrode (12 ), die elektrisch mit dem Quellenbereich verbunden ist; und – eine Abflusselektrode (13 ), die elektrisch mit dem Abflussbereich verbunden ist. - Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das einzelne Schaltungselement weiterhin einen Basisbereich (
6 ) des ersten Leitfähigkeitstyps umfasst, der den Quellenbereich (7 ) umgibt. - Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das einzelne Schaltungselement weiterhin eine Epitaxialwachstumsschicht (
105 ) des ersten Leitfähigkeitstyps umfasst, die den Abflussdriftbereich (3 ) umgibt. - Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das einzelne Schaltungselement weiterhin einen Topfbereich (
5 ) des ersten Leitfähigkeitstyps umfasst, der den Abflussdriftbereich (3 ) umgibt. - Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das einzelne Schaltungselement weiterhin eine das elektrische Feld schwächende Schicht (
16 ) des ersten Leitfähigkeitstyps zwischen dem Abflussdriftbereich (3 ) und dem Isolator (4 ) im Graben (2 ) umfasst. - Halbleiterbauteil nach Anspruch 2 oder einem der auf Anspruch 2 rückbezogenen Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste elektrische Leiter (
12 ,121 ), der als Feldplatte wirkt, elektrisch mit der Quellenelektrode (12 ) verbunden ist. - Halbleiterbauteil nach Anspruch 2 oder einem der auf Anspruch 2 rückbezogenen Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste elektrische Leiter (
221 ), der als Feldplatte wirkt, elektrisch mit der Steuerelektrode (4 ) verbunden ist. - Halbleiterbauteil nach Anspruch 8 der 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator (
4 ) zwischen dem ersten elektrischen Leiter (21 ,121 ,221 ) und der Seitenfläche des Grabens (2 ) auf der Quellenseite dünner ist als zwischen dem ersten elektrischen Leiter und der Bodenfläche des Grabens, und dass der Isolator zwischen dem ersten elektrischen Leiter und der Bodenfläche des Grabens dünner ist als zwischen dem ersten elektrischen Leiter und der Seitenfläche des Grabens auf der Abflussseite. - Halbleiterbauteil nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Isolators zwischen dem ersten elektrischen Leiter (
121 ) und der Seitenfläche des Grabens (2 ) auf der Quellenseite zum Boden des Grabens zu zunimmt. - Halbleiterbauteil nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das einzelne Schaltungselement weiterhin einen zweiten elektrischen Leiter (
31 ) im Isolator (4 ) auf der Abflussseite umfasst, wobei dieser zweite Leiter als zweite Feldplatte wirkt, von der Seitenfläche des Grabens (2 ), von der Bodenfläche des Grabens und vom ersten elektrischen Leiter einen Abstand aufweist und elektrisch mit der Abflusselektrode (13 ) verbunden ist. - Halbleiterbauteil nach Anspruch 2 oder einem der auf Anspruch 2 rückbezogenen Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das einzelne Schaltungselement weiterhin einen oder mehrere elektrische Leiter (
23 ) im Isolator (4 ) umfasst, die voneinander getrennt sind, von denen jeder als Feldplatte wirkt und die von der Seitenfläche des Grabens (2 ), von der Bodenfläche des Grabens und vom ersten elektrischen Leiter (21 ) einen Abstand einhalten, wobei der näher an der Seitenfläche des Grabens positionierte elektrische Leiter (21 ) einen grösseren Abstand von der Bodenfläche des Grabens aufweist als der näher am Zentrum des Grabens positionierte Leiter (23 ). - Halbleiterbauteil nach Anspruch 2 oder einem der auf Anspruch 2 rückbezogenen Ansprüche 3 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass der erste elektrische oder die elektrischen Leiter (
21 ,121 ,221 ) aus einem elektrisch leitfähigen Material bestehen, das in einem zweiten Graben oder in zweiten Gräben eingesetzt ist, die durch Ätzen im Isolator (4 ) gebildet sind.
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: FUJI ELECTRIC SYSTEMS CO., LTD., TOKYO/TOKIO, JP |
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Effective date: 20111201 |