DE1016360B - Wickelmaschine fuer Staenderwicklungen elektrischer Maschinen - Google Patents
Wickelmaschine fuer Staenderwicklungen elektrischer MaschinenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K15/00—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
- H02K15/08—Forming windings by laying conductors into or around core parts
- H02K15/085—Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted stators
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
Description
- Wickelmaschine für Ständerwicklungen elektrischer Maschinen Bekanntlich werden Ständerwicklungen, bei denen jede Spule abisoliert werden muß, bevor die nächste Spule eingebracht werden kann, auf halbautomatischen Ständerwickelmaschinen gewickelt. Hierbei muß das Einsetzen der zum Einbringen der Wicklungen dienenden Einwindeformen und das Abisolieren der fertigen Wicklungen von Hand vorgenommen werden. Die Arbeit der Wickelmaschine, also der eigentliche Wickelvorgang, wird infolgedessen durch diese unbedingt erforderlichen Handzeiten unterbrochen. Es muß also bei jeder Spule gleicher Weite, auch innerhalb einer Phase, die Maschine angehalten werden, wenn der Einwindeformwechsel und das Isolieren der Wicklungen vorgenommen werden müssen. Bei mehrteiligen, konzentrisch zu wickelnden Spulen wird bei jeder Teilspule Formwechsel vorgenommen, oder es werden auf die Hauptwindeform Aufsatzformen aufgesetzt. Die während dieser notwendigen Zwischenarbeiten stillstehende Wickelmaschine wird daher nicht genügend ausgenutzt. Die im folgenden beschriebene Erfindung zeigt, wie dieser Nachteil beseitigt werden kann: Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zweck an der Wickelmaschine eine Vorrichtung angebracht, die zwei oder mehr Ständer aufnimmt und abwechselnd einen von ihnen der Maschine zur Vornahme des Bewicklungsvorganges zuzuführen gestattet, währenddessen die übrigen Ständer durch Einbau der Einwindeformen und Isolierung der bereits eingelegten Wicklungen für den nächsten Wicklungsgang vorbereitet werden können. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß die Wickelmaschine fast ohne Unterbrechung im Betrieb bleiben kann und infolgedessen das Bewickeln eines Ständers nur sehr geringe Zeit erfordert, da die mit der Hand auszuführenden Nebenarbeiten die Tätigkeit der Wickelmaschine nicht unterbrechen. Für eine mehrteilige konzentrische Spule werden die zum Wickeln der Spule nötigen Einwindeformen in das Ständerpaket eingesetzt, so daß alle Teilspulen ohne Unterbrechung eingefahren werden können, wenn die Wickelmaschine so gebaut ist, daß der bei konzentrischen Spulen nötige Nutenschrittwechsel im Durchlauf erfolgt.
- Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform einer solchen Zuführungsvorrichtung besteht gemäß der Erfindung aus einer um eine senkrechte Achse drehbaren und in den verschiedenen Arbeitsstellungen feststellbaren, z. B. kreisförmigen Platte, auf der Haltevorrichtungen für die zu bewickelnden Ständer angebracht sind. Zur Feststellung der Ständertragplatte in der Arbeitsstellung ist dabei vorteilhaft ein durch Federdruck selbsttätig in die Sicherungsstellung einspringender Vorsprung (Index) vorgesehen. Wenn es sich jeweils nur um die Behandlung von zwei Ständern handelt, ist die drehbare Platte zweckmäßig so ausgebildet, daß sie eine längliche, etwa rechteckige Gestalt hat. Ferner kann der die Zuführungsvorrichtung tragende Teil auf einer an der Wickelmaschine angebrachten Tischplatte, vorzugsweise in Richtung des Wickelarmes, verstellbar gelagert sein. Die Verstellung des Tragbeiles für die Zuführungsvorrichtung kann dabei etwa durch einen mittels eines Handhebels bewegbaren Zahnstangentrieb erfolgen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer mit einer Zuführungsvorrichtung gemäß der Erfindung versehenen Wickelmaschine im Aufriß dargestellt. 1 ist das Kopfende einer Wickelmaschine, die in an sich bekannter Weise ausgebildet und vorzugsweise durch einen Elektromotor angetrieben ist. 2 ist der aus der Wickelmaschine in horizontaler Richtung herausragende Wickelarm mit radial ausgefahrener Drahtdüse 3. Diese Drahtdüse wird von der Wickelmaschine so gesteuert, daß sie beim Durchfahren durch das Ständerpaket 4, das abwechselnd in beiden Richtungen erfolgt, jedesmal eingezogen wird. Das Ständerpaket 4 ist in üblicher Weise in einer Ständeraufnahme 5 gelagert, und zwar in einem Ring 6, der in der Ständeraufnahme um seine Achse drehbar gelagert ist. Mittels der Schraube 7 ist das Ständerpaket in dem Ring 6 befestigt. Zur Einführung des Wickeldrahtes in die Nuten des Ständerpaketes dient eine in den Ständer eingesetzte Einwindeform 8, die: zum Wickeln von konzentrischen Spulen auch mehrteilig ausgebildet sein kann. Die zum Halten des: Ständerpaketes dienende Ständeraufnahme 5 ist auf einer Platte 9 befestigt, die eine längliche, etwa rechteckige Gestalt hat und in ihrer Mitte eine Nabe 10 besitzt, mittels der sie auf der senkrechten Achse 11 drehbar gelagert ist. Zum Festhalten der Platte 9 in dieser Arbeitsstellung dient ein unter dem Druck einer Feder 12 stehender Riegel 13, der in eine entsprechende Aussparung der Platte 9 eingreift. Der Riegel 13 ist in einer radialen Nut 14 der Grundplatte 15 verschiebbar gelagert, auf welcher die senkrechte Achse 11 befestigt ist. Auf der drehbaren Platte 9 ist nun, um 180° gegenüber der Ständeraufnahme 5 versetzt, eine zweite Ständeraufnahme 16 befestigt, in der in gleicher Weise wie in der Ständeraufnahme 5 ein zweites Ständerblechpaket 17 gelagert ist. Wähnend die Wickelmaschine in das Ständerblechpaket 4 mittels der Einwindeform 8 die Wicklung einlegt, kann die Bedienungsperson der Wickelmaschine inzwischen das Ständerblechpaket 17 zum Einwickeln der nächsten Wickelspule vorbereiten, d. h. die Einwindeformen für die nächste zu wickelnde Spule umsetzen und die von der Maschine zuvor eingewundene Spule in üblicher Weise isolieren. Wenn also der Einwindevorgang bei dem Ständerblechpaket 4 beendet ist, so braucht die Platte 10 nur nach Zurücknahme des Riegels 13 um 180° verschwenkt zu werden, und es kann so die Wickelmaschine nach einer nur geringfügigen Unterbrechung das Einwickeln der nächsten Spule in das Ständerblechpaket 17 vornehmen. Auf diese Weise kann die Wickelmaschine mit den nur kurzen Unterbrechungen für den Ständerwechsel fast ständig in Betrieb bleiben und daher voll ausgenutzt werden.
- Der diese Zuführungsvorrichtung tragende Teil, nämlich die Grundplatte 15, ist nun auf der an der Wickelmaschine angebrachten Tischplatte 18 in Richtung des Wickelarmes 2 verstellbar gelagert. Dies hat den Vorteil, daß man die Grundplatte 15 nach Beendigung des Wickelvorganges einer Spule von der Wickelmaschine so weit fortschieben kann, daß sich unabhängig von der jeweiligen Stellung des Wickelarmes 2 das Verschwenken der Platte 9 vornehmen läßt, ohne daß der Ständer 4 bzw. 17 an den Wickelarm 2 bzw. die Drahtdüse 3 anstößt. Um das Verschieben der Grundplatte 15 zu erleichtern, ist auf der Unterseite der Grundplatte 15 ins Zahnstange 19 angebracht, in die das um die Achse 20 drehbar gelagerte Zahnrad 21 eingreift, das mittels eines Handhebels 22 in Drehung versetzt werden kann und hierdurch die Grundplatte 15 in der einen oder anderen Richtung verschiebt.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Wickelmaschine für Ständerwicklungen elektrischer Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß an ihr eine Vorrichtung angebracht ist, die zwei oder mehr Ständer aufnimmt und abwechselnd einen von ihnen der Maschine zur Vornahme des Bewicklungsvorganges zuzuführen gestattet, währenddessen die übrigen Ständer durch Einbau der Einwindeformen und Isolierung der bereits eingelegten Wicklungen für den nächsten Wicklungsgang vorbereitet werden können.
- 2. Wickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsvorrichtung aus einer um eine senkrechte Achse drehbaren und in den verschiedenen Arbeitsstellungen feststellbaren, z. B. kreisförmigen Platte besteht, auf der Haltevorrichtungen für die zu bewickelnden Ständer angebracht sind.
- 3. Wickelmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feststellung der Ständertragplatte in der Arbeitsstellung ein durch Federdruck selbsttätig in die Sicherungsstellung einspringender Vorsprung (Index) dient.
- 4. Wickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Behandlung von zwei Ständern die drehbare Platte eine längliche, etwa rechteckige Gestalt hat.
- 5. Wickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zuführungsvorrichtung tragende Teil auf einer an der Wickelmaschine angebrachten Tischplatte, vorzugsweise in Richtung des Wickelarmes, verstellbar gelagert ist.
- 6. Wickelmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragteil für die Zuführungsvor richtung durch einen mittels eines Hand-Nebels bewegbaren Zahnstangentrieb verstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES48552A DE1016360B (de) | 1956-04-30 | 1956-04-30 | Wickelmaschine fuer Staenderwicklungen elektrischer Maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES48552A DE1016360B (de) | 1956-04-30 | 1956-04-30 | Wickelmaschine fuer Staenderwicklungen elektrischer Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1016360B true DE1016360B (de) | 1957-09-26 |
Family
ID=7486908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES48552A Pending DE1016360B (de) | 1956-04-30 | 1956-04-30 | Wickelmaschine fuer Staenderwicklungen elektrischer Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1016360B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069294B (de) | 1959-11-19 | |||
| DE1262450B (de) * | 1960-09-19 | 1968-03-07 | Telefunken Patent | Kreuzspulenwickelmaschine |
| DE1265845B (de) * | 1957-11-13 | 1968-04-11 | Karl Heinz Ramm | Maschine zum Bewickeln von Statoren elektrischer Maschinen |
-
1956
- 1956-04-30 DE DES48552A patent/DE1016360B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069294B (de) | 1959-11-19 | |||
| DE1265845B (de) * | 1957-11-13 | 1968-04-11 | Karl Heinz Ramm | Maschine zum Bewickeln von Statoren elektrischer Maschinen |
| DE1262450B (de) * | 1960-09-19 | 1968-03-07 | Telefunken Patent | Kreuzspulenwickelmaschine |
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