DE1265845B - Maschine zum Bewickeln von Statoren elektrischer Maschinen - Google Patents
Maschine zum Bewickeln von Statoren elektrischer MaschinenInfo
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- DE1265845B DE1265845B DE1957R0022156 DER0022156A DE1265845B DE 1265845 B DE1265845 B DE 1265845B DE 1957R0022156 DE1957R0022156 DE 1957R0022156 DE R0022156 A DER0022156 A DE R0022156A DE 1265845 B DE1265845 B DE 1265845B
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K15/00—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
- H02K15/08—Forming windings by laying conductors into or around core parts
- H02K15/085—Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted stators
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Maschine zum Bewickeln von Statoren elektrischer Maschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Bewickeln von Statoren elektrischer Maschinen.
- Es sind bereits Maschinen zum Bewickeln von Statoren elektrischer Maschinen bekannt, bei denen der Wickeldraht durch einen durch die Statorbohrung hin- und herbewegbaren und außerhalb der Statorbohrung im Winkelsinn um einen der Spulenweite entsprechenden Winkel drehbaren, mit einer Vielzahl von Drahtauslässen zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer Wicklungen versehenen Drahtzuführungsträger über an den Statorstirnseiten befestigte Drahtleitkörper in die Statornuten eingelegt wird.
- Die Erfindung verbessert bei solchen Maschinen die Drahtleitkörper dadurch, daß sie aus flachen, im Abstand voneinander angeordneten Lamellen bestehen, welche von ihrer Befestigungsstelle aus zuerst radial zur Statormitte verlaufend nach innen im wesentlichen rechtwinkelig abgebogen sind, so daß sich ihre Innenkanten in Axialrichtung erstrecken und ihre freien Enden von den Statorstirnseiten nach außen vorstehen, und welche ferner eine schräg zur Statorachse liegende radial nach außen gerichtete Kante aufweisen, an die sich eine nach radial einwärts gewölbte Ablegestelle für den Wicklungsdraht im Wickelkopf anschließt.
- Die einzelnen oder zu mehreren vereinigten Drahtleitkörper-Lamellen sind durch Klemmringe an den Stirnseiten des Stators befestigt.
- Der erfindungsgemäß ausgebildete Drahtleitkörper hat gegenüber den bekannten Drahtleitkörpern den Vorteil, daß die flachen Lamellen, eine freie äußere Spitze bildend, mit radial nach außen gerichteten Kanten versehen sind, auf denen die Drähte beim Wickeln, d. h. bei der Axialbewegung des Drahtzuführungsträgers und die dadurch bewirkte Zugwirkung leicht abrutschen, wobei sich die Wicklungsdrähte im Wickelkopf an den Ablegestellen der Leitkörper sammeln. Hierdurch wird ein schnelles und störungsfreies Wickeln erzielt.
- Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Seitenansicht einer Statorwickelmaschine, teilweise im Schnitt, F i g. 2 einen Schnitt durch die Haltevorrichtung eines mit Wicklungen zu versehenden Stators mit beidseitig daran angebrachten Drahtleitkörpern und F i g. 3 eine halbe Stirnansicht eines Statorendes nach F i g. 2 mit den Drahtleitkörpern, welche in diesem Beispiel Teile von zu einem Ring zusammengefügten Segmenten bilden.
- In F i g. 1. ist mit 1 der Unterteil der Wickelmaschine bezeichnet, auf dem fest oder gegebenenfalls auch verschiebbar ein Gehäuse 2 angeordnet ist. In dieses Gehäuse ist, wie aus F i g. 2 im größeren Maßstab hervorgeht, eine in Umfangsrichtung erforderlichenfalls dreh- oder verstellbare Buchse 3 eingesetzt, in welche eine Vorrichtung 3', z. B. buchsenförmig, eingesetzt ist, die den zu bewickelnden Stator 4 mit den Wicklungsnuten 5 aufnimmt und hält, deren Nutenschlitze 6 in vollen Linien sichtbar sind. Dem in die Vorrichtung 3' eingesetzten Stator werden von beiden Seiten Ringe 7 angefügt, die aus lösbaren Segmenten 8 zusammengesetzt sind, an denen sich flache, zuerst radial nach innen und dann axial nach außen verlaufende Drahtleitkörper-Lamellen 9 befinden. Diese Drahtleitkörper-Lamellen, die radial nach innen in die Statorbohrung vorstehen, besitzen von ihrem freien Ende 10 aus radial nach außen verlaufende Kanten 11, an welche sich radial nach einwärts gewölbte Ablegestellen 12 anschließen.
- Die Ringe 7 oder Segmente 8 werden gegen die Statorstirnseiten hin durch Klemmringe 13 festgehalten. Zwischen den Drahtleitkörper-Lamellen 9 und dem Stator sind teilbare Zwischenringe 21 eingefügt, die das nachträgliche Herausnehmen der Drahtleitkörper-Lamellen bzw. der Segmente erleichtern.
- An der rechten Seite der Maschine (F i g. 1) befindet sich ein feststehendes Gehäuse 14, in dem der Antrieb der Maschine untergebracht und hin- und herbeweglich und drehbar ein rohrförmiger Drahtzuführungsträger 15 gelagert ist.
- Dieser Drahtzuführungsträger 15 besitzt mindestens einen Drahtdurchlaß 16, durch welchen über eine Leitrolle 17 von einem nicht dargestellten Drahtvorrat die Wicklungsdrähte in das Innere dieses Drahtzuführungsträgers gelangen, durch eine mittlere Sammelöffnung 18 nach vorn geführt werden, radial zu den Drahtauslässen 19 gelangen und von dort bei dem Wickelvorgang herausgezogen werden. Die Wirkungsweise ist folgende: Unter Bezugnahme auf F i g. 1, wo zur klareren Darstellung nur die Herstellung von zwei Spulen gezeigt ist und unter der Annahme, daß die beiden Anfangsdrahtenden dieser beiden gleichzeitig herzustellenden Spulen festgelegt sind, wird der Drahtzuführungsträger zuerst eine Axialbewegung nach rechts ausführen und in die Stellung nach F i g. 1 gelangen, wobei die Drähte beiderseits zwischen die betreffenden Drahtleitkörper-Lamellen 9 und gleichzeitig in die Statornuten gelangen, wie F i g. 1 zeigt. Der Drahtzuführungsträger 15 wird nun rechts im Wicklungssinne eine Drehbewegung ausführen, so daß sich die Drähte über die Kanten 11 der Drahtleitkörper-Lamellen legen, Darauf vollführt der Drahtzuführungsträger 15 die umgekehrte Axialbewegung nach links. Hierdurch und durch die Zugwirkung rutschen die Drähte auf den Kanten 11 ab, so daß ihr gestreckter Teil 20, der vorher schon durch die Nutenschlitze hindurchgetreten ist, in die Nuten hineingleitet, während der äußere auf den Kanten abgerutschte Drahtteil sich zur Bildung der Wickelköpfe in die Ablegestellen 12 legt.
- Der Drahtauslaßkopf des Drahtzuführungsträgers 15 ist dann in seine linke Endstellung gelangt, wo sich die umgekehrte Drehbewegung des Drahtzuführungsträgers, das Überlegen der Drähte auf die Kanten 11 wiederholt und bei der erneuten axialen Rechtsbewegung des Drahtzuführungsträgers die Drähte wieder angezogen und völlig durch die Nutenschlitze 6 in die Nuten eingezogen werden.
- Durch dieses ununterbrochene Spiel der Maschine wird, wie ersichtlich, im Innern der Nuten sehr schnell eine völlig feste Wicklung aufgebaut, wobei auch die Drähte im Wickelkopf dicht zusammenliegen.
- Da die angesetzten. Drahtleitkörper-Lameilen nachträglich aus den Wickelköpfen entfernt werden müssen, ist der die Lamellen tragende Ring 7 aus einzelnen Segmenten zusammengesetzt, die umfangsmäßig so bemessen sind, daß das Entfernen dieser Segmente mit den daran befindlichen Lamellen keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Es wäre natürlich auch denkbar, die Drahtleitkörper-Lamellen nicht zu mehreren zusammenzufassen, sondern einzeln für den Wickelvorgang anzubringen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1, Maschine zum Bewickeln von Statoren ek trischer Maschinen, bei der der Wickeldraht durch einen durch die Statorbohrung hin- und tierbewegbaren und außerhalb der Statorbohrung im Winkelsinn um einen der Spulenweite entsprechenden Winkel drehbaren, mit einer Vielzahl von Drahtauslässen zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer Wicklungen versehenen Drahtzuführungsträger über an den Statorstirnseiten befestigte Drahtleitkörper in die Statornuten eingelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtleitkörper aus flachen, im Abstand voneinander angeordneten Lamellen (9) bestehen, welche von ihrer Befestigungsstelle aus zuerst radial zur Statormitte verlaufend nach innen im wesentlichen rechtwinkelig abgebogen sind, so daß sich ihre Innenkanten in Axialrichtung erstrecken und ihre freien Enden (10) von den Statorstimselten nach außen vorstehen, und welche ferner eine schräg zur Statorachse liegende radial nach außen gerichtete Kante (11) aufweisen, an die sich eine radial nach einwärts gewölbte Ablegestelle (12) für den Wicklungsdraht im Wickelkopf anschließt.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen oder zu mehreren vereinigten Drahtleitkörper-Lamellen (9) durch Klemmringe (13) an den Stirnseiten des Stators (4) befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 761309, 865 028; 903 000, 904 564, 910 692; deutsche Auslegeschriften Nr. 1011 505, 1016 360, 1018140; USA.-Patentschrift Nr. 2 579 585.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957R0022156 DE1265845B (de) | 1957-11-13 | 1957-11-13 | Maschine zum Bewickeln von Statoren elektrischer Maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957R0022156 DE1265845B (de) | 1957-11-13 | 1957-11-13 | Maschine zum Bewickeln von Statoren elektrischer Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1265845B true DE1265845B (de) | 1968-04-11 |
Family
ID=7401056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1957R0022156 Pending DE1265845B (de) | 1957-11-13 | 1957-11-13 | Maschine zum Bewickeln von Statoren elektrischer Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1265845B (de) |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1957
- 1957-11-13 DE DE1957R0022156 patent/DE1265845B/de active Pending
Patent Citations (9)
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