DE3000896A1 - Spulenwickel- und -einsetzmaschine - Google Patents
Spulenwickel- und -einsetzmaschineInfo
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Description
HITACHI,, LTD«, Tokyo,
Japan
Japan
Spulenwickel- und -einsetzmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Wickeln von Spulen und Einsetzen derselben in die Nuten des Magnetkerns
einer elektrischen Rotationsmaschine, insbesondere zum gleichzeitigen Einsetzen der Spulen zusammen mit Keilen
in die Magnetkern-Nuten,,
Die Montage von Magnetkernen, z. B0 Ständerblechen von
elektrischen Rotationsmaschinen, umfaßt einen Montageschritt, bei dem in die Nuten des Ständerblechpakets vorher
gewickelte Spulen eingesetzt werden, sowie einen weiteren Schritt, bei dem die Keile in die Nuten eingesetzt werden.
Es ist seit langem bekannt, daß insbesondere dann, wenn aus vielen Windungen eines dünnen Wickelguts bestehende Spulen
in das Ständerblechpaket eines Motors eingesetzt werden, bevorzugt sowohl die Spulen als auch die Keile gleichzeitig
und nicht voneinander getrennt eingesetzt werden sollten, um die Leistungsfähigkeit bzw. die Güte der Spulen nicht zu
beeinträchtigen ι do h. die Gefahr des Abtrennens der Spule
wird dadurch kleingehalten, eine Verschlechterung der Isolie-
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rung infolge einer Beschädigung der Zuleitung wird verhindert, und die Spulen werden in den Nuten durch die Keile
sicher festgelegt.
Es ist bereits eine Maschine entwickelt worden, die gleichzeitig sämtliche Spulen und Keile in ein Ständerblechpaket
einsetzen kann. Diese Maschine umfaßt eine Mehrzahl Flügel, die durch ein Ständerblechpaket verlaufen und in Kontakt
mit dessen Innenumfangsflache bringbar sind, so daß sie die
Spulen in Richtung zu den Nuten führen, sowie eine Mehrzahl von Keilführungen, die in Kontakt mit einer der Endflächen
des Ständerblechpakets bringbar sind und die Keile in Richtung zu den Nuten führen. Die einzusetzenden Spulen werden
vorher von einer gesonderten Spulenwickelmaschine gewickelt und entsprechend einem vorbestimmten Muster zwischen die
Flügel eingeführt. Dann werden sie zusammen mit den Keilen in der erläuterten Weise in die Nuten eingesetzt.
Diese Spulen- und Keil-Einsetzmaschine weist jedoch einige Nachteile auf. Wenn die hochkant gewickelte Spule vom
Wickelkörper der Wickelmaschine abgenommen und in das Einsetzwerkzeug der Spuleneinsetzmaschine eingesetzt wird,
besteht die Gefahr, daß die Spule gestört bzw. in bezug auf ihre Lage verrückt wird, so daß beim Einsetzen der Spule
in die Nut der Spulendraht zwischen dem Ständerblechpaket und einer Einsetzvorrichtung eingeschlossen und durchtrennt
wird und die Spule nicht engpassend in die Nuten eingesetzt und von den Keilen sicher gehalten werden kann, so daß das
Endprodukt verworfen werden muß. Ferner ist zum Entnehmen der Spule vom Wickelkörper und Aufbringen der Spule auf das
Einsetzwerkzeug manuelle Arbeit erforderlich. Außerdem ist die Produktivität bei dieser Maschine gering, da nach
dem Einsetzen die Anschlüsse zwischen den Überkreuzungsleitungen hergestellt werden müssen.
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In der US-PS 2 934 099 ist eine Maschine angegeben, die eine Spule wickeln und sie direkt in die Nuten eines
Ständerblechpakets einsetzen kann. Dabei werden die Spulen für die jeweiligen Pole einzeln auf Wickelkörpern gebildet«
Infolgedessen ist das gleichzeitige Einsetzen von Spulen und Keilen unmöglich. Ferner ist nach dem Einsetzen
der Spulen und Keile die Herstellung der Anschlüsse zwischen den Überkreuzungsleitern erforderlich. Außerdem
müssen für die jeweiligen Pole der Wickelschritt und der Einsetzschritt abwechselnd nacheinander durchgeführt werden.
Diese Maschine hat also eine geringe Produktivität und niedrige Arbeitsgeschwindigkeit.
In der US-PS 3 817 295 ist eine Maschine angegeben, bei der ein Einsetzwerkzeug vorgesehen ist, das aus einer Mehrzahl
Flügel mit unterschiedlicher Höhe und aus radial außerhalb des Einsetzwerkzeugs angeordneten Stützorganen besteht;
eine Spule wird um einen aus zwei Flügeln und einem Stützorgan bestehenden Wickelkörper gewickelt, und die fertige
Spule wird unmittelbar in die Nuten eines Ständerblechpakets eingesetzt.
Diese Maschine hat ebenfalls geringe Produktivität und geringe Leistungsfähigkeit, und zwar aus folgenden Gründen:
Erstens muß jedesmal, wenn eine Spule für einen Pol gewickelt ist, diese sofort in das Ständerblechpaket eingesetzt
werden. Infolgedessen sind viele Einsetzschritte notwendig. Ferner wird die Verbindung zwischen den Überkreuzungsleitern
noch benötigt. Da außerdem die Flügel ungleiche Höhe haben, wird die Länge der gewickelten Spulen
vergrößert.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Spulenwickel- und -einsetzmaschine, bei der die vorgenannten Probleme
nicht auftreten und mit der sämtliche Spulen für eine Phase ohne Trennung zwischen den Polen wickelbar und alle Spulen
und Keile gleichzeitig in die Nuten eines Ständerblechpakets od. dgl. einsetzbar sind.
Dabei sind die Flügel, die ein Einsetzwerkzeug bilden, in abwechselnd aufeinanderfolgende Haupt- und Hilfsflügel
unterteilt, die voneinander gleichwinklig beabstandet sind. Die Hilfsflügel sind so angeordnet, daß sie relativ zu
den Hauptflügeln axialverschiebbar sind. Eine Mehrzahl Hilfsplatten ist radial außerhalb des Einsetzwerkzeugs angeordnet
und davon geeignet beabstandet. Wenn eine Spule um einen Wickelkörper, der aus zwei Hauptflügeln und einer der Hilfsplatten
besteht, gewickelt wird, werden die Hilfsflügel von den Hauptflügeln oder aus der Bahn des Flyers zurückgezogen.
Der Flyer läuft so um, und ein das Einsetzwerkzeug tragender Spulenwickelkopf wird so schrittweise weitergeschaltet,
daß sämtliche Spulen für eine Phase kontinuierlich ohne
Trennung der Spulen zwischen den Polen gewickelt werden. Wenn sämtliche in die Nuten eines Ständerblechpakets od.
dgl. einzusetzenden Spulen in dieser Weise fertiggestellt
sind, werden die Hilfsflügel auf gleiche Höhe mit den Hauptflügeln ausgefahren, wodurch das Einsetzwerkzeug gebildet
ist. Das Einsetzwerkzeug schiebt die Spulen zusammen mit den von einer Keilzufuhrvorrichtung zugeführten Keilen in
die Nuten des Ständerblechpakets od. dgl. Somit können sowohl die Spulen als auch die Keile in einem einzigen
Schritt eingesetzt werden. Ferner entfällt die Notwendigkeit zum Verbinden der Überkreuzungsleiter zwischen den
Spulen für die jeweiligen Pole. Infolgedessen wird mit der erfindungsgemäßen Maschine die Produktivität wesentlich
gesteigert. Dabei werden alle Spulen einer Phase kontinuierlich gewickelt, so daß sie nur eine Anfangs- und eine End-Zuleitung
aufweisen.
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Die Spulenwickel- und -einsetzmaschine nach der Erfindung,
bei der ein Flyer umläuft und das von ihm abgezogene Wickelgut um zwei Flügel eines Einsetzwerkzeugs und eine radial
außerhalb der beiden Flügel positionierte und davon einen vorgegebenen Abstand aufweisende Hilfsplatte wickelt, so
daß eine Spule gebildet wird, die direkt in den Magnetkern einer elektrischen Rotationsmaschine einsetzbar ist, ist
gekennzeichnet durch mehrere Spulenwickelköpfe, deren jeder ein Einsetzwerkzeug mit Keilführungen umfaßt, wobei die
Flügel des Einsetzwerkzeugs in abwechselnd aufeinanderfolgende Haupt- und Hilfsflügel unterteilt sind, die voneinander
einen vorgegebenen Abstand haben, die Hilfsflügel so angeordnet sind, daß sie relativ zu den Hauptflügeln
bewegbar sind, die Hilfsflügel von den Hauptflügeln zurückziehbar sind, wenn eine Spule auf einen aus zwei Hauptflügeln
und einer Hilfsplatte gebildeten Wickelkörper gewickelt wird, und die Hilfsflügel mit den Hauptflügeln ausrichtbar
sind, wenn die Spulen in den Magnetkern eingesetzt werden, und durch eine Schrittschaltvorrichtung für jeden
Spulenwickelköpf zum schrittweisen Drehen des Spulenwickelkopfs um einen vorgegebenen Winkel.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise weggebrochene Perspektivansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Maschine nach der Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Spulenwickelköpf der Maschine;
Fig. 3 eine Schnittansicht III-III nach Fig. 2;
Fig. ^ eine Ansicht, die den Spulenwickelschritt
verdeutlicht;
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Fig. 5 eine teilweise geschnittene Vorderansicht einer Antriebs- oder Schrittschaitvorrichtung;
Fig. 6 teilweise im Schnitt eine Vorderansicht einer Wickelvorrichtung;
Fig. 7 teilweise im Schnitt eine Vorderansicht einer Haltevorrichtung 5
Fig. 8 teilweise im Schnitt eine Vorderansicht einer Einsetzvorrichtung;
Fig. 9 teilweise im Schnitt eine Seitenansicht einer Keilzufuhrvorrichtung;
Fig. 10 eine teilweise weggebrochene Draufsicht auf die Keilzufuhrvorrichtung; und
Fig. 11 eine Seitenansicht einer Manipuliervorrichtung .
Die Spulenwickel- und -einsetzmaschine umfaßt nach Fig. 1
eine Transfervorrichtung mit einem fest auf einem Bett 11 montierten Gestell 12, einer vertikalen Welle 15, die über
ein Reduktionsgetriebe 14· mit einem Motor 13 in Antriebsverbindung steht, wobei der Motor 13 auf der unteren Plattform
des Gestells 12 montiert ist; die Welle 15 verläuft nach oben durch die obere Plattform des Gestells 12, und
auf dem Oberende der Welle 15 ist drehfest ein Drehtisch 16 montiert. Ferner umfaßt die Maschine vier Spulenwickelköpfe
B, die auf dem Drehtisch 16 drehbar montiert und voneinander gleichwinklig beabstandet sind, eine Vortrieboder
Schrittschaitvorrichtung C, die auf der oberen Plattform
des Gestellt 12 gegenüber dem Spulenwickelkopf B zum schrittweisen Bewegen und Positionieren desselben angeordnet
ist, drei Wickelvorrichtungen D, D1 und D" (der Einfachheit
halber, ist nur die Wickelvorrichtung D gezeigt, da die anderen Wickelvorrichtungen gleichartig ausgebildet
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sind), die an Rahmen 17, 17' und 17" montiert sind, die
ihrerseits auf dem Bett 11 angeordnet sind; die Wickelvorrichtungen
sind den Spulenwickelköpfen B gegenüber angeordnet, die schrittweise bewegt werden, um Wickelgut
zu einer Spule zu wickeln; eine Ständerblech-Haltevorrichtung
E, die an einem Rahmen 18 od. dgl. oberhalb der Spuleneinsetzstellung gegenüberliegend angeordnet ist und
Ständerblechpakete haltert, so daß diese mit den Flügeln des Spulenwickelköpfs B, der sämtliche fertigen oder gewickelten
Spulen trägt und zur Spuleneinsetzstellung verbracht wird, zusammenbringbar ist; eine Einsetzvorrichtung
F zum Einsetzen der Spulen in die von der Haltevorrichtung
E gehaltenen Ständerbleche, wobei die Einsetzvorrichtung F an einem Gestell 19 unmittelbar unterhalb der Einsetzstellung
montiert ist, das seinerseits auf dem Bett 11 gesichert ist; eine Keilzufuhrvorrichtung G, die so angeordnet
ist, daß sie der Einsetzvorrichtung F Keile zuführt, wie noch unter Bezugnahme auf die Fig. 9 und 10 erläutert wird;
und eine Wickelgut-Manipuliervorrichtung H zum Führen des Endes eines von der Wickelvorrichtung ΰ (D1 und D") abgezogenen
Leiters auf einer vorbestimmten Bahn und Festhalten des Leiters, wie noch unter Bezugnahme auf Fig. 11 erläutert
wird „
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 2-4· der
Spulenwickelköpf B erläutert.
Er umfaßt einen scheibenförmigen Schaltteller 21, der auf
dem Drehtisch 16 drehbar angeordnet ist und an dessen Unterseite ein Schaltrad 20 gesichert ist. In der Innenwandung
einer hohlzylindrischen Flügelführung 23, die koaxial
mit der Schaltplatte 21 nach oben verläuft, ist eine Mehrzahl axiale Führungsnuten gebildet, und von den Führungs-
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nuten stehen Vorsprünge 22 vor. Eine Mehrzahl Halteorgane 25 mit je einem Vorsprung 24·, der vom Oberende des Halteorgans
ausgeht, ist auf dem Umfang der Öffnung der Flügelführung 23 angeordnet und kammartig gleichwinklig voneinander
beabstandet. Eine Mehrzahl von ersten Keilführungsorganen 26, deren jedes einen Vorsprung 26' aufweist,
der vom Oberende ausgeht und mit dem Vorsprung 24· der Halteorgane
25 in Anlage bringbar ist, ist gleitend in die Führungsnuten der Flügelführung 23 eingefügt. Eine Mehrzahl
Hauptflügel 28 ist mit ihren Unterenden sicher an einem zylindrischen Halter 27 befestigt, der in der Zylinderaußenfläche
mit einer Mehrzahl gleichwinklig beabstandeter Axialnuten ausgebildet ist, die mit den Führungsnuten der Flügelführung
23 zusammenwirken sollen. Eine Mehrzahl von zweiten Keilfuhrungsorganen 29 mit jeweils einem vom Oberende ausgehenden
Vorsprung 29', der mit dem Vorsprung 22 in Anlage bringbar ist, ist gleitend in die Führungsnuten der Flügelführung
23 eingefügt. Eine Mehrzahl Hilfsflügel 31, die einstückig mit den zweiten Keilfuhrungsorganen 29 ausgebildet
sind, ist mit ihren Unterenden sicher an einem zylindrischen Halter 30 befestigt.
Auf der Schaltplatte 21 sind vier gleichwinklig beabstandete Blöcke 32 um die Flügelführung 23 herum angeordnet. Eine
L-förmige Hilfsplatte 35 ist mit Zapfen 33 schwenkbar an dem Block 32 angeordnet und durch die Kraft einer Feder 34
in eine Richtung vorgespannt. Vier gleichwinklig beabstandete Leitblöcke 37 sind ebenfalls fest auf der Schaltplatte
21 um die Flügelführung 23 herum zwischen den Blöcken 32 montiert. Ein Gleitblock 38 ist verschiebbar in eine radiale
Führungsnut 36 eingefügt, die in der Oberfläche des Leitblocks 37 gebildet ist, und ist normalerweise nach radial
außen vorgespannt. Eine zweite, ebenfalls L-förmige Hilfsplatte A-I ist mit Zapfen 39 schwenkbar am Gleitblock 38
montiert und so vorgespannt, daß sie in eine Richtung schwenkbar ist.
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Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist, verläuft ein Haltering 43 über den horizontalen Schenkel jeder L-förmigen
ersten Hilfsplatte 35 an dem Block 32 und durch Umfangsnuten 36' der Leitblöcke 37. Der Haltering 43 trägt
vier Arme 42, deren jeder über den horizontalen Schenkel
der L-förmigen zweiten Hilfsplatte 41 verläuft und nach oben einen geeigneten Abstand davon aufweist (vgl. Fig. 3).
Eine Mehrzahl Stifte 45 mit jeweils einem Kopf am Unterende verläuft vom Haltering 43 nach unten durch die Schaltplatte
21 und die Leitblöcke 37, und die Stifte 45 sind gleichwinklig beabstandet (vgl. Fig. 2). Zwischen dem Kopf des
Stifts 45 und dem Schaltteller 21 ist eine Feder 44 gespannt, so daß der Haltering 43 normalerweise zum Schaltteller
hin vorgespannt ist.
Auf dem oberen zylindrischen Halter 27 ist ein Spuleneinsetzstück 46 befestigt, das in Gleitverbindung sowohl mit
den Haupt- als auch den Hilfsflügeln 28 bzw. 31 bringbar ist. Auf dem Schaltteller 21 sind Drahtfestlegeorgane 47
angeordnet, die je aus einem Paar Blattfedern zum Halten des Endes der Spule bestehen. Am Rahman 17' ist ein Zylinder
47' befestigt, der den Gleitblock 38 nach radial innen zur Flügelführung 23 schiebt, wie noch erläutert wird.
Es wird nun die Arbeitsweise des wie vorstehend aufgebauten Spulenwickelkopfs B erläutert. Wie am besten aus Fig. 4
ersichtlich ist, weist jeder Wickelkörper zwei Hauptflügel 28 und eine Hilfsplatte 35 oder 41 auf, und ein Flyer 73
(der noch unter Bezugnahme auf Fig. 6 erläutert wird) wickelt die Spule 4 um den Wickelkörper. Wenn die erste Hilfsplatte
35 eingesetzt wird, befindet sich die zweite Hilfsplatte in der Ruhestellung, die durch die Vollinie angegeben ist,
und liegt außerhalb der Kreisbahn des Flyers 73.
Wenn die zweite Hilfsplatte 4-1 eingesetzt werden soll, wird
der Zylinder 47' betätigt und schiebt die Hilfspiatte 41
in die Arbeitslage (vgl. Strichpunktlinie in Fig» 4). In diesem Fall werden die Hilfsflügel 31 in der unteren oder
Ruhestellung gehalten, so daß die Bahn für den Flyer 73 zwischen den Hauptflügeln 28 definiert ist»
Wenn die Spule 4 in die Ständerbleche eingesetzt werden soll, werden die Hilfsflügel 31 nach oben auf gleiche Höhe mit den
Hauptflügeln 28 bewegt und bilden somit ein Einsetzwerkzeug.
Wenn (vgl. Fig. 3) die Stifte 45 von Zylindern 141 (die noch erläutert v/erden) aufwärtsgeschoben werden, so daß der Haltering
43 und seine Arme 42 von den horizontalen Schenkeln der beiden Hilfsplatten 35 und 41 wegbewegt werden, hat
dies zur Folge, daß die Hilfsplatten unter der Kraft der Federn 34 und 40 in Richtung zur Flügelführung 23 geschwenkt
werden, so daß die Entnahme der Spule 4 vom Wickelkörper vereinfacht wird.
Unter Bezugnahme auf Fig„ 5 wird nun die Antriebs- oder
Schrittschaltvorrichtung C erläutert.
Ein Schaltrad 51, das an der Unterseite des Drehtisches mittels einer Welle 48 und Lagern 49 drehbar angeordnet ist,
kämmt mit dem am Spulenwickeikopf B getragenen Schaltrad Das Schaltrad 51 umfaßt eine Mehrzahl von gleichwinklig
beabstandeten Hülsen 50, die parallel zur Schaltradachse durch das Schaltrad 51 verlaufen.
An Rahmen 52, die ihrerseits auf der oberen Plattform des Gestells 12 gesichert sind, ist ein Gehäuse 53 montiert.
Eine Innennuten aufweisende Welle 55, die ein Ritzel 54 an ihrem Unterende trägt, ist am Gehäuse 53 drehbar ange-
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ordnet. Eine Welle 56 mit Außennuten, die durch die Innennuten-Welle
55 verläuft, trägt an ihrem Oberende koaxial mit dem Schaltrad 51 einen Schaltteller 58. Eine Mehrzahl
von gleichwinklig beabstandeten Schaltstiften 57 verläuft
vom Schaltteller 58 aufwärts zum Eintritt in die Hülsen 50 des Schaltrads 51. Das Unterende der Außennuten-Welle
56 ist mit der Kolbenstange eines Zylinders 59 verbunden, der am Rahmen 52 montiert ist, so daß die Schaltstifte 57
in die Hülsen 50 des Schaltrads 51 einrückbar bzw. davon ausrückbar sind.
Das von der Innennut-Welle 55 getragene Ritzel 54 kämmt mit
einer Zahnstange 62, die auf einer Leitschiene 60 verschiebbar angeordnet ist; die Leitschiene 60 ist am Rahmen 52
gesichert und steht mit einem Zylinder 61 in Antriebsverbindung.
Die Arbeitsweise der Schrittschaltvorrichtung C ist wie folgt» Wenn der Spulenwickelkopf B mit umlaufendem Drehtisch
16 in die Spulenwickelsteilung gebracht wird, wird der Zylinder 59 betätigt und hebt die Außennut-Welle 56, so daß
die Schaltstifte 57 in die Hülsen 50 des Schaltrads 51 eintreten. Dann wird der Zylinder 61 eingeschaltet und verschiebt
die Zahnstange 62, so daß das mit der Zahnstange kämmende Ritzel 54 sich dreht; infolgedessen dreht sich
auch die mit der Innennut-Welle 55 verkeilte Außennut-Welle 56. Dadurch wird das Schaltrad 51, das über die ineinandergreifenden
Stifte und Hülsen mit der Außennut-Welle 56 verbunden ist, gedreht und dreht das zugehörige Schaltrad
20 des Spulenwxckelkopfs B, so daß dieser schrittweise
bewegt wird.
Wenn die Kolbenstange des Zylinders 59 ausgefahren oder eingezogen
wird, wird die Außennut-Welle 56 gesenkt, so daß die Schaltstifte 57 aus den Hülsen 50 des Schaltrads 51
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ausrücken. Danach wird der Zylinder 61 betätigt und zieht die Zahnstange 62 in die Ausgangsstellung zurück. Dann wird
der Schaltteller 58 in die Ausgangslage zurückgebracht.
Unter Bezugnahme auf Fig. 6 wird nun die Wickelvorrichtung
D erläutert. Stützen 65, 66 sind am Rahmen 17 gesichert und in Vertikalrichtung in geeigneter Weise voneinander beabstandet.
Eine Innennut-Welle 69 ist in Lagern 68 drehbar, die an einem Lagerbock 61 montiert sind, der seinerseits
auf der oberen Stütze 65 gesichert ist. Eine Hohlwelle 72 mit einem oberen Außennut-Abschnitt 71 zur Verbindung mit
der Innennut-Welle 69 ist nicht nur von einem Lager 70, das wiederum auf der Oberseite der unteren Stütze 66 montiert
ist, sondern von einem weiteren Lager gehaltert und trägt an ihrem Unterende den Flyer 73. Ein zylindrisches Gleitstück
76, das auf die Hohlwelle 72 zwischen der oberen und der unteren Stütze 65 aufgeschoben ist, ist vertikal verschiebbar
von einem von der unteren Stütze 66 vertikal hochstehenden Führungsstift 75 geführt.
Ein Motor 71, der an einem mit dem Rahmen 17 verbundenen Haltearm 78 montiert ist, weist eine auf seiner Antriebswelle
befestigte Scheibe 79 auf, die treibend über einen Endlosriemen 80 mit einer Scheibe 77 verbunden ist, die auf
den Außennut-Abschnitt 71 der Hohlwelle 72 aufgekeilt ist. Wenn also der Motor 71 umläuft, werden die Hohlwelle 72
und damit der Flyer 73 gedreht.
Ein weiterer Motor 84, der mit einem Haltearm 82 am Rahmen
17 montiert ist, weist eine auf seiner Antriebswelle befestigte Scheibe 83 auf, die über einen Endlosriemen 86 mit
einer Scheibe 85 verbunden ist, die auf der Antriebswelle eines am Rahmen 17 montierten Untersetzungsgetriebes 87
angeordnet ist. Die Abtriebswelle des Untersetzungsgetriebes
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87 ist über eine Kupplung 89 mit einem Ende einer Nockenwelle 90 treibend verbunden, die in einem am Rahmen 17
angeordneten Lager 88 drehbar gelagert ist. Das andere Ende der Nockenwelle 90 trägt eine Nockenplatte 93 mit einer
Nockenlaufbahn 92, in die ein Steuerstift 91, der vom
Gleitstück 76 ausgeht, eintritt.
Für die Synchronisierung der beiden Motoren 81 und 84 sind
diese mit Fühlelementen 94 bzw. 95 ausgerüstet.
Sowohl die Hohlivelle 72 als auch der Flyer 73 sind mit
Leitrollen 96 versehen, so daß das Wickelgut 3 ohne Beschädigung
zuführbar ist.
Anschließend wird die Arbeitsweise der Wickelvorrichtung D
erläutert» Wenn der Spulenwickelkopf B in die Wickelstellung gebracht und in der erläuterten Weise weitergeschaltet ist
und wenn die Hauptflügel 28 und die erste oder zweite Hilfsplatte 35 oder 41 einen Wickelkörper bilden, werden beide
Motoren 81 und 84 synchron getrieben, so daß die hohle
Wickelwelle 72 gedreht wird, während sie auf- und abbewegt wird, so daß eine hochkant gewickelte Spule 4 entsteht.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf Fig. 7 die Ständerblech-Haltevorrichtung
E erläutert.
Die Haltevorrichtung E umfaßt eine Basis 101, die auf einem horizontalen Joch oder Armen abgestützt ist, die von den
Oberenden der Rahmen 18 ausgehen (vgl. Fig. 1). Vier von der Basis 101 nach unten verlaufende Führungsstangen 102
sind mit ihren Unterenden auf einer Stützplatte 106 gesichert, die eine Mittenöffnung 103 aufweist, durch die die Spulen
und die Positionierstifte 105 einsetzbar sind. Eine Auflage
104, die die Ständerblechpakete 7 aufnimmt, ist auf der
Stützplatte 106 montiert und richtig festgelegt, wobei ihre Positionier- oder Bezugslöcher auf den Positionierstiften
105 der Stützplatte 106 sitzen.
Eine Halteplatte 110 ist über die Führungsstangen 102 geschoben und mit der Kolbenstange eines Zylinders 107 verbunden,
der von der Basis 101 nach unten verläuft, so daß bei Betätigung des Zylinders 107 die Halteplatte 110 längs
den Führungsstangen 102 von der Stützplatte 106 weg aufwärtsbewegt oder zur Stützplatte 106 hin abwärtsbewegt
wird. Ein hohlzylindrischer Vorsprung 109 mit einer Durchgangsbohrung 108 verläuft von der Halteplatte 110 nach unten
koaxial mit dem auf der Auflage 10A- befindlichen Ständerblechpaket
7 derart, daß er das Ständerblechpaket 7 sicher festhalten kann, wenn die Spulen 4 in dieses eingesetzt werden,
Eine bewegliche Platte 114 wird von einer Führungsstange geführt, die von der Halteplatte 110 senkrecht nach oben
durch die Basis 101 verläuft, und ist mit der Kolbenstange eines von der Basis 101 nach unten verlaufenden Zylinders
112 verbunden, so daß die bewegliche Platte 114 längs der Führungsstange 111 vertikalbewegbar ist, wenn die Kolbenstange
des Zylinders 112 ausgefahren oder eingezogen wird. Ein zylindrisches Rohr 113 steht von der beweglichen Platte
114 nach unten vor und verläuft durch den zylindrischen Vorsprung der Halteplatte 110. Eine Mehrzahl gleichwinklig
beabstandete axiale rippenartige Vorsprünge 113' springen vom unteren Teil des zylindrischen Rohrs 113 nach radial
außen vor. Ein Zylinder 116 ist auf der beweglichen Platte 114 derart angeordnet, daß seine Kolbenstange 115 durch
das zylindrische Rohr 113 ausfahrbar ist.
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Die Arbeitsweise der Haltevorrichtung E ist wie folgt.
Wenn die Spulen 4 in das Ständerblechpaket 7 vom Spulenwickelkopf B eingesetzt werden, liegt das Ständerblechpaket 7 auf der Auflage 104, die ihrerseits auf der Stützplatte 106 befestigt ist, wobei die Positionierstifte 105 in die zugehörigen Positionierlöcher der Auflage 104 eingreifen. Danach wird der Zylinder 107 betätigt und senkt die Halteplatte 110 in eine Lage, in der das Unterende des zylindrischen Vorsprungs 109 vom Ständerblechpaket 7 einen vorbestimmten Abstand hat. Dann wird der Zylinder 112 betätigt und senkt die bewegliche Platte 114, so daß sich das Rohr 113 durch das Ständerblechpaket 7 erstreckt. In diesem Fall treten die rippenartigen Vorsprünge 113' des Rohrs 113 in die Nuten des Ständerblechpakets 7 ein, so daß dieses sowohl in Horizontal- als auch in Umfangsrichtung genau
festlegbar ist. Dann wird ein Schlitz im Zylinder 112, der mit einer (nicht gezeigten) Druckluftversorgung verbunden ist, zur ATmosphäre geöffnet, so daß die Kolbenstange des Zylinders frei beweglich ist. Dann werden die Spulen 4 und die Keile gleichzeitig in das Ständerblechpaket 7 durch die Einsetzvorrichtung F eingesetzt. Das Rohr 113 wird vom
Spuleneinsetzstuck 46 des Spulenwickelkopfs B aufwärtsgeschoben, und das Spuleneinsetzstuck 46 wird seinerseits durch die Einsetzvorrichtung F aufwärtsgeschoben, so daß das
Rohr 113 vom Ständerblechpaket 7 wegbewegt wird. Nachdem die Spulen und Keile in das Ständerblechpaket 7 eingesetzt
sind, wird der Zylinder 116 betätigt und fährt seine Kolbenstange aus, so daß das Spuleneinsetzstuck 46 vom Ständerblechpaket 7 weggeschoben wird, wodurch sowohl die Hauptais auch die Hilfsflügel 28 und 31 zwangsläufig vom Ständerblechpaket 7 wegbewegt werden. Danach werden die Zylinder 107, 112 und 116 betätigt und bringen die Stützplatte 106, die bewegliche Platte 114 und die Stange 115 in ihre Ausgangsstellungen zurück, wonach die Auflage 104 von der Stützplatte 106 entfernbar ist.
Wenn die Spulen 4 in das Ständerblechpaket 7 vom Spulenwickelkopf B eingesetzt werden, liegt das Ständerblechpaket 7 auf der Auflage 104, die ihrerseits auf der Stützplatte 106 befestigt ist, wobei die Positionierstifte 105 in die zugehörigen Positionierlöcher der Auflage 104 eingreifen. Danach wird der Zylinder 107 betätigt und senkt die Halteplatte 110 in eine Lage, in der das Unterende des zylindrischen Vorsprungs 109 vom Ständerblechpaket 7 einen vorbestimmten Abstand hat. Dann wird der Zylinder 112 betätigt und senkt die bewegliche Platte 114, so daß sich das Rohr 113 durch das Ständerblechpaket 7 erstreckt. In diesem Fall treten die rippenartigen Vorsprünge 113' des Rohrs 113 in die Nuten des Ständerblechpakets 7 ein, so daß dieses sowohl in Horizontal- als auch in Umfangsrichtung genau
festlegbar ist. Dann wird ein Schlitz im Zylinder 112, der mit einer (nicht gezeigten) Druckluftversorgung verbunden ist, zur ATmosphäre geöffnet, so daß die Kolbenstange des Zylinders frei beweglich ist. Dann werden die Spulen 4 und die Keile gleichzeitig in das Ständerblechpaket 7 durch die Einsetzvorrichtung F eingesetzt. Das Rohr 113 wird vom
Spuleneinsetzstuck 46 des Spulenwickelkopfs B aufwärtsgeschoben, und das Spuleneinsetzstuck 46 wird seinerseits durch die Einsetzvorrichtung F aufwärtsgeschoben, so daß das
Rohr 113 vom Ständerblechpaket 7 wegbewegt wird. Nachdem die Spulen und Keile in das Ständerblechpaket 7 eingesetzt
sind, wird der Zylinder 116 betätigt und fährt seine Kolbenstange aus, so daß das Spuleneinsetzstuck 46 vom Ständerblechpaket 7 weggeschoben wird, wodurch sowohl die Hauptais auch die Hilfsflügel 28 und 31 zwangsläufig vom Ständerblechpaket 7 wegbewegt werden. Danach werden die Zylinder 107, 112 und 116 betätigt und bringen die Stützplatte 106, die bewegliche Platte 114 und die Stange 115 in ihre Ausgangsstellungen zurück, wonach die Auflage 104 von der Stützplatte 106 entfernbar ist.
30Q0896
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 8 wird nachstehend die Einsetzvorrichtung F erläutert.
Zwischen der obersten Platte des Gestells 19 und einer auf dem Bett 11 gesicherten unteren Platte 120 erstrecken sich
mehrere Führungsstangen 121 und 122 sowie mehrere Leitspindeln 123, 124 und 125. Eine Hebeplatte 129 weist
vertikale Buchsen 126, die über die Führungsstangen 121 geschoben sind, und eine auf die Leitspindel 123 geschraubte
Mutter 127 auf, so daß während der Drehbewegung der Leitspindel 123 die Hebeplatte 129 längs den Führungsstangen
aufwärtsbewegt wird. Eine Hohlwelle 128, deren Unterende
auf der Oberfläche der Hebeplatte 129 gesichert ist, verläuft durch die Keilzufuhrvorrichtung G, wobei das Oberende
der Hohlwelle 128 koaxial dem unteren zylindrischen Halter 30 des Spulenwickelkopfs B gegenüberliegt.
Eine Einsetzplatte 134 umfaßt Buchsen 130, die über die
Führungsstangen 121 geschoben sind, und Muttern 131, die auf die Leitspindeln 124 geschraubt sind, so daß die Einsetzplatte
vertikal längs den Führungsstangen 121 bewegbar ist, wenn die Leitspindeln 124 gedreht werden. Eine WElIe
132, deren Unterende mit der Einsetzplatte 134 verankert ist, verläuft durch die Hohlwelle 128. Eine Mehrzahl gleichwinklig
beabstandete Keileinsetzflügel 133 verläuft von der Einsetzplatte 134 nach oben; die Keileinsetzflügel 133
haben nach radial außen einen vorbestimmten Abstand von der Welle 128. Die Keileinsetzflügel 133 verlaufen verschiebbar
sowohl durch die Hebeplatte 129 als auch durch die Keilzufuhrvorrichtung
G, so daß die von der Keilzufuhrvorrichtung G gebildeten Keile in die Nuten des Ständerblechpakets
7 einsetzbar sind.
030029/0881
Nach Fig» 1 ist ein Umkehrmotor 136 an einem Haltearm 135 montiert, der seinerseits an der unteren Platte 120 montiert
ist; der Motor ist über die Riementriebe mit Riemen 140 treibend mit elektromagnetischen Kupplungen 137, 138
und 139 verbunden, die an den Unterenden der Leitspindeln 123, 124 und 125 angeordnet sind.
Eine Mehrzahl Zylinder 141 ist auf der Plattform des Gestells 19 gegenüber den Stiften 45 des Spulenwickelkopfs B
(vgl. auch Fig. 3) befestigt.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung F ist wie folgt. Zum Einsetzen der Spulen 4 in das STänderblechpaket 7 wird der Motor
136 in eine Riohtung getrieben, während die elektromagnetischen Kupplungen 137, 138 und 139 erregt sind, so
daß die Leitspindeln 123, 124 und 125 umlaufen, wodurch sowohl die Hebeplatte 129 als auch die Einsetzplatte 134
gehoben werden; die Keilzufuhrvorrichtung G wird ebenfalls
gehoben, wie noch erläutert wird. Die Keilzufuhrvorrichtung
G verschiebt den unteren zylindrischen Halter 30 des Spulenwickelkopfs B, so daß die Hilfsflügel 31 auf die gleiche Höhe
wie die Hauptflügel 28 gehoben werden und das Einsetzwerkzeug bilden. Gleichzeitig werden die Zylinder 141 betätigt
und schieben die Stifte 45 aufwärts, so daß der Haltering 43 von den ersten und zweiten Hilfsplatten 35 und 41 abhebbar
ist. Infolgedessen verschwenken sich die Hilfsplatten in Richtung zum Einsetzwerkzeug 28, 31 unter der Kraft der
Vorspannfedern 34 und 40, so daß das Abnehmen der Spulen von den Wickelkörpern erleichtert wird. Danach werden die
elektromagnetischen Kupplungen 137 und 139 entregt oder ausgerückt, so daß sich nur die Einsetzplatte 134 noch
weiter nach oben bewegen kann und die Keile von der Keilzufuhrvorrichtung
G wegschiebt und sie in die Keilführungen 26 und 29 zwischen den Haupt- und Hilfsflügeln 28 und 31
einsetzt (vgl. auch Fig. 4). Dann wird die elektromagnetische
Kupplung 137 wieder erregt oder eingerückts so daß die Hebeplatte 129 gemeinsam mit der Einsetzplatte 134 gehoben wird
und die Oberenden der Haupt- und der Hilfsflügel 28 und 31 durch das Ständerblechpaket 7 gehen. Wenn die Keilführungen
26 und 29 am Unterende des Ständerblechpakets 7 anliegen, wird die elektromagnetische Kupplung 137 wieder entregt. Infolgedessen
wird nur die Einsetzplatte 134 weiter gehoben, so daß die Hohlwelle 132 und die Keilführungsflügel 133
aufwärtsbewegt werden. Die Hohlwelle 132 schiebt das Einsetzgleitstück
46 aufwärts, das seinerseits die Spulen 4 längs den Haupt- und Hilfsflügein 28 und 31 nach oben in die
Nuten des STänderblechpakets 7 schiebt» Gleichzeitig schieben die Flügel 133 die Keile längs den Keilführungen 26 und
29 in die Nuten des Ständerbiechpakets 7.
Nachdem die Spulen und Keile in das Ständerblechpaket 7 in der angegebenen Weise eingesetzt sind, wird der Motor 136
umgeschaltet, so daß die Leitspindeln 123, 124 und 125 in Gegenrichtung gedreht werden, wodurch die Einsetzplatte 134
zusammen mit der Hohlwelle 132 und den Keilführungsflügeln
133 gesenkt wird. Dann wird die elektromagnetische Kupplung 137 erregt, so daß die Hebeplatte 129 zusammen mit der Welle
128 abwärtsbewegt wird. Gleichzeitig wird der Zylinder 116 (vgl. Fig. 7) der Haltevorrichtung E betätigt und fährt seine
Kolbenstange 115 aus, wodurch das Einsetzgleitstück 46 abwärtsgedrückt wird» Infolgedessen wird das Einsetzwerkzeug
oder die Haupt- und Hilfsfiügel 28 und 31 vom Ständerblechpaket 7 wegbewegt., Dann wird die elektromagnetische
Kupplung 139 erregt, so daß sie die Keilzufuhrvorrichtung G
senkt. Wenn die Hebeplatte 129, die Einsetzplatte 134 und die Keilzufuhrvorrichtung G in ihre Ausgangsstellungen zurückgebracht
sind, werden die Kupplungen 137S 138 und 139 entregt, und dann wird der Motor 136 angehalten«
Unter Bezugnahme auf die Fig. 9 und 10 wird die Keilzufuhrvorrichtung
G erläutert. Sie umfaßt eine bewegliche Basis 147, und Buchsen 145 sind über die Führungsstangen 122 geschoben
und Muttern 14-6 auf die Leitspindeln 125 geschraubt, so daß die bewegliche Basis 14-7 nach oben oder unten bewegbar
ists wie kurz in Verbindung mit der Einsetzvorrichtung F erläutert wurde. Zwei STützen 148 od. dgl. stehen von der
beweglichen Basis 147 vertikal nach oben und sind in Horizontalrichtung
in geeigneter Weise voneinander beabstandet, und eine L-förmige Platte 149 ist an den Stützen 148 befestigt.
Auf der Platte 149 sind Seitenplatten 150 befestigt und haben voneinander einen geeigneten Abstand (vgl. Fig. 10)*
Ein an einer Seitenplatte 150 montierter Motor 152 weist eine Antriebswelle 151 auf, die durch beide Seitenplatten
150 verläuft (vgl. Fig. 10). Die Antriebswelle 151 trägt nicht nur eine Nockenplatte 153, die zwischen den Seitenplatten
150 angeordnet ist, sondern eine weitere Nockenplatte 170 und eine Scheibe 176, die beide hinter der anderen Seitenplatte
150 positioniert sind (vgl. Fig. 10).
Eine Bandstahl-Vorratsrolle 191 ist drehbar an einem Haltearm 190 befestigt, der von der beweglichen Basis 147 nach
unten vorsteht (vgl. Fig. 9), und eine Bandstahl-Leitrolle 192 ist drehbar an einem Haltearm 193 befestigt, der vom
Unterende des vertikalen Abschnitts der L-förmigen Platte 149 nach unten vorsteht, so daß das von der Vorratsrolle
191 abgezogene Band 4" in einen vertikalen Führungskanal zuführbar ist, der durch den vertikalen Schenkel der L-förmigen
Platte 149 verläuft.
Eine in Vertikalrichtung verlaufende Führungsnut 181' verläuft durch den vertikalen Schenkel der L-förmigen Platte
149 parallel mit dem Kanal des Bandes 4" (vgl. Fig. 9), und
3002 8/086
ein Bandstahl-Zufuhrblock 18A- mit einem Arm 182 ist verschiebbar
in die Führungsnut 181' eingesetzt.
Das Oberende einer Kurbel 180 ist mit einem Zapfen schwenkbar an einem Block 178 angelenkt, der auf einer Basis 177' befestigt
ist, die ihrerseits an der Scheibe 176 gesichert ist. Eine STellschraube 177 ist zwischen dem Block 178 und
der Basis 177' angeordnet, so daß die Exzentrizität des Blocks 178 in bekannter Weise einstellbar ist. Das andere
Ende der Kurbel 180 ist mit einem Zapfen schwenkbar an einem Verbindungsarm 181 an einer Stelle im wesentlichen zwischen
dessen Enden angelenkt, und ein Ende des Verbindungsarms ist schwenkbar mit einem Zapfen am Unterende einer Tragstange
179 angelenkt, die von einer an den Seitenplatten befestigten Seitenplatte 163 nach unten vorsteht; das andere
Ende des Verbindungsarms 181 ist mit einem Zapfen schwenkbar an einem Ende eines Hebels 183 angelenkt, dessen anderes Ende
mit einem Zapfen am Bandstahl-Zufuhrblock 184- angelenkt
ist. Wenn also die Scheibe 176 umläuft, wird der Bandstahl-Zufuhrblock 184 in der Führungsnut 181' in bekannter Weise
vertikal hin- und herbewegt.
An dem Block 184 ist eine Klinke 187 angeordnet, die durch
die Kraft einer Feder 185 vorgespannt ist, und ein Anschlag 186 ist an dem Block 184 befestigt und begrenzt den Schwenkwinkel
der Klinke 187. Wenn der Block 184 gehoben wird, gelangt die Klinke 187 an dem Bandstahl 4" in Anlage, wodurch
dieser gehoben wird, und wenn der Block 184 gesenkt wird, wird die Klinke 187 vom Bandstahl 4" gelöst. Eine weitere Klinke
189 ist schwenkbar an einem Block 188 angelenkt, der an der L-förmigen Platte 149 nahe deren Abwinkelung befestigt ist,
und verläuft in den Durchgang für den Bandstahl 4" derart, daß die Klinke 189 zwar das Heben des Bandstahls 4" erlauben,
jedoch dessen freien Fall durch Anlage an ihm verhindern kann.
030029/0:88
Ein Halter 158, auf dem ein ortsfestes Messer 159 befestigt ist, ist zwischen den Seitenplatten 150 gesichert, und
ein Keilmagazin 169 mit einer Mehrzahl von gleichwinklig beabstandeten axialen Nuten 168 zur Aufnahme der Keile 4'
ist drehbar auf dem Halter 158 angeordnet. Ein Klinkenrad 167 ist auf dem Magazin 169 koaxial damit angeordnet.
Eine hin- und hergehende STange 175, die von einem Führungsorgan 171, das an der Seitenplatte 150 befestigt ist, geführt
wird, trägt an einem Ende eine Nockenrolle 172, die mit der Nockenscheibe 170 in Kontakt bringbar ist, und
weist an ihrem anderen Ende eine Klinke 173 auf, die mit den Zähnen 167' des Schaltrads 167 in Eingriff tritt (vgl. Fig.
10), Wenn die Stange 175 nach links in Fig. 10 verschoben wird, tritt die Klinke 173, die von einer Blattfeder 174 gegen
das Schaltrad 167 gespannt wird, in Eingriff mit dem Zahn 167' und beaufschlagt diesen mit einer Zugkraft, so
daß das Schaltrad 167 und damit das Magazin 169 um einen dem Abstand der Nuten 168 voneinander entsprechenden Winkel gedreht
wird»
Ein L-förmiger Schieber 162 ist verschiebbar auf der L-förmigen
Platte 149 befestigt und trägt eine Rolle 160, die
drehbar am Oberende des aufrechten Schenkels befestigt ist und unter der Kraft einer zwischen dem Schieber 162 und der
Endplatte 153 auf einem Bolzen 164, der verschiebbar durch die Seitenplatte 163 geführt ist, gespannten Feder 165 in
Kontakt mit der Nockenplatte 153 drückbar ist. Ferner trägt der Schieber 162 ein bewegliches Messer 161, das an dem
Ende befestigt ist, das von dem den Bolzen 164 aufweisenden Ende entfernt ist; das bewegliche Messer 161 wirkt mit dem
ortsfesten Messer 159 zusammen und schneidet einen Keil 4' von dem Bandstahl 4" ab» An einem Ende einer weiteren hin-
und hergehenden Stange 157, die verschiebbar von einem
Leitblock 154 geführt ist, der zwischen den Seitenplatten
150 gesichert ist, ist ein Vordrücker 156 befestigt, der den Keil 4' in die Nut 168 des Magazins 169 drückt, und am
anderen Ende der Stange 157 ist eine Nockenrolle 155 drehbar angeordnet und in Kontakt mit der Nockenscheibe 153
bringbar.
Eine Abdeckplatte 166 ist auf den Seitenplatten 150 und dem Halter 158 angeordnet und haltert das Oberende der Welle des
Schaltrads 167.
Die Arbeitsweise der Keilzufuhrvorrichtung G ist wie folgt.
Bevor die Keilfuhrungsflügel 133 der Einsetzvorrichtung in
der erläuterten Weise gehoben werden, wird der Motor 152 getrieben, so daß die Scheibe 176 gedreht wird und die
Verbindungsstange 181 verschwenkt. Infolgedessen wird der Bandstahl-Zufuhrblock 184 aufwärtsbewegt und hebt den Bandstahl
4" um ein vorbestimmtes Stück in der erläuterten Weise.
Danach wird der Schieber 162 durch die Rotation der Nockenscheibe 153 hin- und herbewegt, so daß das ortsfeste und das
bewegliche Messer 159 und 161 zusammenwirken und den Keil 4·'
vom Bandstahl V abschneiden. Dann wird die Stange 157 hin- und herbewegt, so daß ihr Vordrücker 156 den Keil 4'
in die Nut 168 des Magazins 169 drückt. Dann wird die Stange 175 hin- und herbewegt, während die Nockenplatte 170 umläuft,
so daß die Klinke 173 und damit das Schaltrad 167 hin- und herbewegt werden, und somit wird das Magazin 169
um einen vorbestimmten Winkel gedreht. Diese Schritte werden wiederholt, bis Keile 4' in allen Nuten 168 des Magazins
169 vorhanden sind.
Unter Bezugnahme auf Fig. 11 werden nun die Leiter-Manipuliervorrichtungen
H erläutert. Sie sind an Rahmen 17, 17' und 17" montiert, jedoch im wesentlichen gleich aufge-
Q3GQ29/0881
baut und haben die gleiche Arbeitsweise, so daß nur eine Vorrichtung H erläutert wird, die am Rahmen 17 befestigt
ist» Die Kolbenstange eines am Rahmen 17 mit einem Haltearm 195 befestigten Zylinders 196 ist an einer L-förmigen
ersten beweglichen Platte 198 befestigt. Ein Ende einer Führungsstange 197, die durch den Haltearm 195 parallel
mit der Kolbenstange verläuft, ist ebenfalls an der L-förmigen ersten beweglichen Platte 198 gesichert. Ein
Zylinder 199 ist vertikal auf der ersten beweglichen Platte 198 angeordnet, und seine Kolbenstange ist an einer L-förmigen
zweiten beweglichen Platte 201 gesichert. Ein Ende einer Führungsstange 200, die durch die erste bewegliche
Platte 198 parallel mit der Kolbenstange des Zylinders 199 verläuft, ist auf der zweiten Platte 201 gesichert,
Zwei drehbar auf der zweiten beweglichen Platte 201 angeordnete Klemmelemente 203 sind von einem Zylinder 202, der
ebenfalls auf der zweiten beweglichen Platte 201 angeordnet ist, zu öffnen und zu schließen. Eine Rolle 203' mit einer
ringförmigen oder Umfangs-Leiterführungsnut ist drehbar an
einem der Klemmelemente 203 an dessen Außenseite angeordnet, Ein ortsfestes Messer 20A- ist am Rahmen 17 mit einem Zapfen
gesichert;, der drehbar ein bewegliches Messer 205 trägt.
Ein am Rahmen 17 befestigter Zylinder 206 steht mit dem beweglichen
Messer 205 in Wirkverbindung, so daß die beiden Messer 204- und 205 zusammenwirken und den Leiter 3 abschneiden
O
Nachstehend wird die Arbeitsweise der Leiter-Manipuliervorrichtung
H erläutert. Wenn der Flyer 73 mit dem Wickeln beginnt, werden die Zylinder 196 und 199 betätigt, so daß die
Klemmelemente 203 mit dem vom Unterende des Flyers 73 vorstehenden Leiter 3 ausgerichtet werden» Danach wird der
Zylinder 202 betätigt, so daß die Klemmelemente 203 den
Leiter 3 zwischen sich festlegen. Dann werden die Zylinder 196 und 199 so betätigt, daß das Vorderende des Leiters
in den Halter 47 des Spulenwickelkopfs B einführbar ist.
Nach dem Bilden der Spule 4 wird der zwischen dem Unterende des Flyers 73 und der Spule 4 verlaufende Leiter 3 teilweise
um die Leitrolle 2031 gewickelt. Danach wird der Leiter
weiter vom Flyer 73 gezogen und in den Halter 47 und dann zwischen das ortsfeste und das bewegliche Messer 204 und
205 eingeführt. Dann wird der Zylinder 206 betätigt, so daß der Leiter 3 abgeschnitten wird.
Nachstehend wird die allgemeine Arbeitsweise der Maschine erläutert.
Wenn der Motor 13 läuft, wird der Drehtisch 16 gedreht, so daß der Spulenwickelkopf B in die Wickelstellung unmittelbar
unterhalb der Wickelvorrichtung D gebracht wird. Dann wird der Zylinder 59 der Schrittschaltvorrichtung C betätigt,
so daß die Stifte 57 in die Hülsen 50 eintreten, und der Zylinder 61 wird betätigt, so daß der Spulenwickelkopf B
in der angegebenen Weise weitergeschaltet wird (vgl. Fig. 5). Danach werden die Zylinder 59 und 61 abgestellt, jedoch
die Zylinder 196 und 199 der Manipuliervorrichtung H
(vgl. Fig. 11) betätigt, so daß die Klemmelemente 203 mit dem aus dem Unterende des Flyers 73 gezogenen Leiter
ausgerichtet werden und diesen dann festlegen, so daß er weiter abgezogen und in den Halter 47 eingeführt wird, um
das Vorderende der Spule zu bilden. Dann werden die Motoren 81 und 84 der Wickelvorrichtung D (vgl. Fig. 6) synchron
miteinander getrieben, so daß der Flyer 73 die Spule 4 auf einen vorbestimmten Wickelkörper wickelt, der durch die
Hauptflügel 28 und die erste Hilfsplatte 35 gebildet ist. Während der Flyer 73 umläuft, wird er allmählich vertikal hin-
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und herbewegt, um eine hochkant gewickelte Spule zu wickeln.
Wenn die ersten Windungen aufgewickelt sind, wird der Zylinder 202 (vgl. Fig. 11) betätigt, so daß sich die
Klemme lernente 203 öffnen, wodurch der Leiter 3 freigegeben
wird. Wenn die Spule A- für den ersten Pol gewickelt ist, werden beide Motoren 81 und 8A- angehalten. In diesem Fall
wird der Flyer 73 in seine Ausgangslage zurückgebracht, nachdem er einige Vertikalhübe ausgeführt hat.
Anschließend wird der Zylinder 59 der Schrittschaltvorrichtung C (vgl. Fig. 5) wieder betätigt, so daß der Spulenwickelkopf
B um 90 gedreht wird, und die beiden Zylinder und 61 werden in ihre Ausgangslagen zurückgebracht. Dann
werden die Motoren 81 und 8A- der Wickelvorrichtung D wieder getrieben, so daß die Spule A- für den zweiten Pol um einen
Wickelkörper gewickelt wird, der von den Hauptflügeln 28 undder Hilfsplatte 35 gebildet ist. In diesem Fall wird der
Motor 81 entgegen der Richtung zum Wickeln der ersten Spule A- getrieben. Der Überkreuzungsleiter A-a zwischen den ersten
und zweiten Polen erstreckt sich über die kürzeste Entfernung zwischen beiden Polen. Gleichermaßen werden vier Spulen A-für
die eine Phase kontinuierlich gewickelt. Nachdem vier Spulen A- gewickelt sind, werden die Zylinder 196 und 199
der Manipuliervorrichtung H (vgl. Fig. 11) derart betätigt, daß die an einem der Klemmelemente 203 angeordnete Rolle
203' mit dem zwischen dem Flyer 73 und der Spule verlaufenden
Leiter 3 ausgerichtet wird und dann den Leiter 3 aufnimmt. Der Leiter 3 wird vom Flyer 73 abgezogen und in
den Halter A-7 eingeführt, wodurch das Hinterende oder die Zuleitung gebildet wird. Danach wird der Leiter 3 von dem
ortsfesten und dem beweglichen Messer 20A- und 20A- durch Betätigen
des Zylinders 206 abgeschnitten.
Nachdem die vier Spulen 4 der ersten Phase in der erläuterten Weise fertiggestellt sind, wird der Motor 13 (vgl.
Fig. 1) wieder getrieben, so daß er den Drehtisch 16 um 90° dreht, wodurch der Spulenwickelkopf B in die nächste
Wickellage unmittelbar unterhalb der Wickelvorrichtung D1
gebracht wird. Die Spulen für die zweite Phase werden im wesentlichen in der gleichen Weise wie oben angegeben gewickelt.
Es ist jedoch zu beachten, daß der Zylinder 47' am Rahmen 17" (vgl. Fig. 3) so betätigt wird, daß er die Hilfsplatte
41 in Richtung zur Flügelführung 23 oder zu den Hauptflügeln 28 verschiebt, wodurch von den Hauptflügeln 28 und
der Hilfsplatte 41 ein Wickelkörper gebildet wird.
Der Spulenwickelkopf B, der sämtliche in die Ständerbleche 7 einzusetzenden Spulen trägt, wird in die Einsetzstellung
zwischen der Haltevorrichtung E und der Einsetzvorrichtung F (vgl. Fig. 1) gebracht. Die Auflage 104 mit dem darauf befindlichen
Ständerblechpaket 7 ist auf der Haltevorrichtung E (vgl. Fig. 7) angeordnet, und die Zylinder 107 und 112
werden betätigt, so daß der zylindrische Vorsprung 109 vom Ständerblechpaket 7 um einen vorbestimmten Abstand entfernt
ist, während das Rohr 113 in das Ständerblechpaket einfahrbar ist, so daß letzteres genau festgelegt wird. Dann wird
der Motor 136 der Einsetzvorrichtung (vgl. die Fig. 1 und 8) in einer Richtung getrieben, und dann werden die elektromagnetischen
Kupplungen 137, 138 und 139 erregt. Dann werden die Hebeplatte 129, die Einsetzplatte 134 und die bewegliche
Platte 147 der Keilzufuhrvorrichtung G (vgl. die Fig. 9 und 10) gehoben, so daß die obere Platte 166 der Keiizufuhrvorrichtung
G den unteren Halter 30 des Spulenwickelkopfs B nach oben schiebt, bis der untere Halter 30 am oberen
Halter 27 anliegt (vgl. Fig. 3). Infolgedessen werden die Hilfsflügel 31 auf die gleiche Höhe wie die Hauptflügel 28
gehoben, so daß in der angegebenen Weise das Einsetzwerkzeug
300U896
gebildet wird. Dann werden die elektromagnetischen Kupplungen 137 und 139 entregt, so daß nur noch die Einsetzplatte
134· weiter gehoben wird. Gleichzeitig werden die Zylinder 14-1 (vgl. Fig. 8) betätigt und schieben die Stifte
45 des Spulenwickelkopfs B aufwärts, wodurch der Haltering 4-3 nach oben geschoben wird. Dann werden die ersten und die
zweiten Hilfsplatten 35 und 41 durch die Kraft der Vorspannfedern 34 und 40 in der erläuterten Weise verschwenkt, so
daß die Entnahme der Spulen von den Wickelkörpern erleichtert
wird. Mit weiterem Heben der Einsetzplatte 134 werden die Keilführungsflügel 133 in die Axialnuten 168 des Magazins 169
der Keilzufuhrvorrichtung G (vgl. Fig. 9) eingeführt, so
daß die Keile 41 aus den Axialnuten 168 in die Keilführungen
26 und 29 geschoben werden (vgl. Fig. 4). Anschließend wird die elektromagnetische Kupplung 137 wieder erregt, so daß
die Hebeplatte 129 gemeinsam mit der Einsetzplatte 134 gehoben wird. Infolgedessen drückt die Welle 128 (vgl.
Fig. 8) die untere Halterung 30 aufwärts, so daß das Einsetzwerkzeug
(die Haupt- und die Hilfsflügel) in das Ständerblechpaket 7 eingeführt wird. Wenn das Oberende des Einsetzwerkzeugs
sich gering über die Oberseite des Ständerblechpakets
7 erstreckt, wird die Kupplung 137 entregt, so daß die weitere Hebebewegung der Hebeplatte 129 angehalten wird.
Die Einsetzplatte 134 wird weiter gehoben, so daß die WElIe 132 (vgl. Fig. 8) das Einsetzgleitstück 46 (vgl. Fig. 3)
aufwärtsdrückt, das seinerseits die zwischen den Haupt- und den Hilfsflügeln 28 und 31 gehaltenen Spulen 4 in die Nuten
des Ständerblechpakets 7 schiebt. Die Flügel 133 schieben die Keile durch die Keilführungen 26 und 29 aufwärts in die
Nuten des Ständerblechpakets 7. In diesem Fall werden die Zuleitungen der Spulen 4 aus den Haltern 47 freigegeben. Die
Aufwärtsbewegung des Ständerblechpakets 7 infolge der es
beim Einsetzen der Spulen 4 beaufschlagenden Kräfte kann
durch den zylindrischen Vorsprung 109 (vgl. Fig. 7) verhin-
030029/0881
dert werden. Während das Einsetzgleitstück 46 in das Ständerblechpaket
7 geschoben wird, wird das Rohr 113 der Haltevorrichtung E (vgl. Fig. 7) aus dem Blechpaket 7 zurückgezogen
.
Nachdem die Spulen 4 und die Keile 41 vollständig in die
Nuten des Ständerblechpakets 7 in der erläuterten Weise eingesetzt sind, wird die Drehrichtung des Motors 135
der Einsetzvorrichtung (vgl. Fig. 1) umgeschaltet, so daß die Einsetzplatte 134 zusammen mit der Welle 132 und den
Keilführungsflügeln 133 gesenkt wird (vgl. Fig. 8). Dann
wird die Kupplung 137 wieder erregt, so daß die Hebeplatte 129 zusammen mit der Welle 128 gesenkt wird. Gleichzeitig
wird der Zylinder 116 der Haltevorrichtung E (vgl. Fig. 7) betätigt, so daß seine Kolbenstange 116 ausgefahren wird,
wodurch das Einsetzgleitstück 46 vom Ständerblechpaket 7 weg abwärtsgedrückt wird. Dann schiebt das Einsetzgleitstück
den oberen und den unteren Halter 27 und 30 nach unten, so daß die Haupt- und die Hilfsflügel 28 und 31 aus dem Ständerblechpaket
7 herausgezogen werden. Dann wird die Kupplung erregt, so daß die Keilzufuhrvorrichtung G gesenkt wird. Wenn
die Keilzufuhrvorrichtung G, die Hebeplatte 129 und die Einsetzplatte
134 sämtlich in ihre Ausgangslagen gesenkt sind, werden die elektromagnetischen Kupplungen 137, 138 und 139
entregt und der Motor 135 angehalten.
Die Haupt- und die Hilfsflügel 28 und 31 werden gesenkt- bis die Vorsprünge 26' und 29" an den Vorsprüngen 24 bzw. 22
anliegen, so daß der Spulenwickelkopf zum nächsten Wickelvorgang bereit ist (vgl. Fig. 3).
Die Zylinder 107, 112 und 116 der Haltevorrichtung E (vgl.
Fig. 7) werden betätigt, so daß die Halteplatte 110, die bewegliche Platte 114 und die Stange 115 sämtlich gehoben
Ü30029/Ö881
werden. Danach wird die Auflage 104 mit dem Ständerblechpaket 7, in das die Spulen 4- und die Keile Ί·' eingesetzt
sind, entfernt, und eine neue Auflage 10Ψ mit einem leeren
Ständerblechpaket 7 wird auf die Auflageplatte 106 gelegt.
Inzwischen wird der Motor 152 der Keilzufuhryorrichtung G
(vgl. die Fig. 9 und 10) getrieben, so daß neue Keile A-'
in die Axialnuten 168 des Magazins 169 eingesetzt werden.
Mit der angegebenen Maschine werden also die Spulen 4· für
eine Phase kontinuierlich gebildet, ohne daß die Spulen 4-für
jeden Pol abgeschnitten werden. Ferner sind sämtliche Spulen H- und Keile 4" in die Nuten des Ständerblechpakets
mit einem Schritt einsetzbar.
Leerseite
Claims (3)
- AnsprücheÖ^pulenwickel- und -einsetzmaschine, ei der ein Flyer umläuft und das von ihm abgezogene Wickelgut um zwei Flügel eines Einsetzwerkzeugs und eine radial außerhalb der beiden Flügel positionierte und davon einen vorgegebenen Abstand aufweisende Hilfsplatte wickelt, so daß eine Spule gebildet wird, die direkt in den Magnetkern einer elektrischen Rotationsmaschine einsetzbar ist,gekennzeichnet durch- mehrere Spulenwickelköpfe (B), deren jeder ein Einsetzwerkzeug (26, 28, 29, 31) mit Keilführungen (26, 29) umfaßt,
wobei- die Flügel des Einsetzwerkzeugs in abwechselnd aufeinanderfolgende Hauptflügel (28) und Hilfsflügel (31) unterteilt sind, die voneinander einen vorgegebenen Abstand haben,- die Hilfsflügel (31) so angeordnet sind, daß sie relativ zu den Hauptflügeln (28) bewegbar sind,- die Hilfsflügel (31) von den Hauptflügeln (28) zurückziehbar sind, wenn eine Spule auf einen aus zwei Hauptflügeln (28) und einer Hilfsplatte (35 bzw. A-I) gebildeten Wickelkörper gewickelt wird, und- die Hilfsflügel (31) mit den Hauptflügeln (28) ausrichtbar sind, wenn die Spulen (A-) in den Magnetkern (7) eingesetzt werden; und81-(A 4329-02)-Schö-Z-- eine Schrittschaltvorrichtung (C) für jeden Spulenvvickelkopf (B) zum schrittweisen Drehen des Spulenwickelkopfs (B) um einen vorgegebenen Winkel. - 2. Spulenwickel- und -einsetzmaschine,- bei der ein Flyer umläuft und das von ihm abgezogene Wickelgut um zwei Flügel eines Einsetzwerkzeugs und eine radial außerhalb der beiden Flügel positionierte und davon einen vorgegebenen Abstand aufweisende Hilfsplatte wickelt, so daß eine Spule gebildet wird, die direkt in einen Magnetkern einer elektrischen Rotationsmaschine einsetzbar ist,gekennzeichnet durch- eine Mehrzahl Spulenvvickelköpfe (B), deren jeder ein Einsetzwerkzeug (26, 28, 29, 31) mit Keilführungen (26, 29) umfaßt,wobei- die Flügel des Einsetzwerkzeugs in abwechselnd aufeinanderfolgende Hauptflügel (28) und Hilfsflügel (31) unterteilt sind, die voneinander einen vorgegebenen Abstand haben,- die Hilfsflügel (31) so angeordnet sind, daß sie relativ zu den Hauptflügeln (28) bewegbar sind,- die Hilfsflügel (31) von den Hauptflügeln (28) zurückziehbar sind, wenn eine Spule (A-) auf einen aus zwei Hauptflügeln (28) und einer Hilfsplatte (35 bzw. A-I) bestehenden Wickelkörper gewickelt wird, und- die Hilfsflügel (31) anhebbar sind, so daß die Oberenden sämtlicher Flügel (28, 31) auf gleicher Höhe liegen, wenn die Spulen (A-) in den Magnetkern (7) einzusetzen sind;- eine für jeden Spulenwickelkopf (B) vorgesehene Schrittschaltvorrichtung (C) zum schrittweisen Drehen des Spulenwickelkopf s (B) um einen bestimmten Winkel,030029/0881- wobei die Schrittschaltvorrichtung (C) wahlweise mit dem Spulenwickelkopf (B) verbindbar bzw. davon lösbar ist;- eine Haltevorrichtung (E) zum Festlegen und Halten des Magnetkerns (7) an der Einsetzstellung gegenüber dem in die Einsetzstellung gebrachten Spulenwickelkopf (B);- eine Keilzufuhrvorrichtung (G) mit einem Keilmagazin (169), das der Haltevorrichtung (E) gegenüberliegt, wobei zwischen beiden der in die Einsetzstellung gebracht Spulenwickelkopf (B) angeordnet ist,- wobei in der zylindrischen Außenfläche des Keilmagaz.ins (169) eine Mehrzahl gleichwinklig beabstandete Axialnuten (168) zur Aufnahme von Keilen (*(·') gebildet ist; und- eine Einsetzvorrichtung (F), die an der Einsetzstellung angeordnet ist und umfaßt;- eine Welle (128), die durch das Keilmagazin (169) und den in die Einsetzstellung gebrachten Spulenwickelkopf (B) führbar ist zum Einsetzen der Spulen (4-) in die Nuten des Magnetkerns (7), und- eine Mehrzahl Keilführungsflügel (133), die durch die Axialnuten (168) des Keilmagazins (169) bewegbar sind, wodurch die Keile (4') in die Nuten des Magnetkerns (7) einsetzbar sind.
- 3. Spulenwickel- und -einsetzmaschine,- bei der ein Flyer umläuft und das von ihm abgezogene Wickelgut um zwei Flügel eines Einsetzwerkzeugs und eine radial außerhalb der beiden Flügel positionierte und davon einen vorgegebenen Abstand aufweisende Hilfsplatte wickelt, so daß eine Spule gebildet wird, die direkt in einen Magnetkern einer elektrischen Rotationsmaschine einsetzbar ist,gekennzeichnet durcheine Transfervorrichtung mit einem Schaltdrehtischeine Mehrzahl Spulenwickelköpfe (B), die auf dem Schaltdrehtisch (16) drehbar angeordnet und gleichwinklig voneinander beabstandet sind,
wobei jeder Spulenwickelköpf aufweist;- eine drehbar auf dem Schaltdrehteller (16) angeordnete Grundplatte (21),- eine Mehrzahl Hauptflügel (28), deren jeder eine von der Grundplatte (21) vorstehende Keilführung (26) aufweist und die gleichwinklig voneinander beabstandet sind, und- eine Mehrzahl Hilfsflügel (3I)5 deren jeder eine von der Grundplatte (21) vorstehende Keilführung (29) aufweist und die abwechselnd mit den Hauptflügeln (28) auf der gleichen Kreisbahn wie diese angeordnet und gleichwinklig voneinander beabstandet sind, wobei ferner- die Hilfsflügel (31) relativ zu den Hauptflügeln (28) in deren Axialrichtung derart bewegbar sind3 daß beim Wickeln einer Spule die Hiifsflügei (31) zurückziehbar sind, so daß die Spule um einen aus zwei Hauptflügeln (28) und einer Hilfsplatte (35 bzw= 4-1) bestehenden Wickelkörper wickelbar ist, aber zum Einsetzen der Spulen (^) in die Nuten des Magnetkerns (7) die Hiifsflügei (31) derart hebbar sind, daß die Oberenden aller Flügel (28 und 31) auf gleicher Höhe liegen, wodurch sie ein Einsetzwerkzeug bilden; eine Mehrzahl Wickelvorrichtungen (D,, D'9 D")s deren Anzahl um wenigstens eins weniger als die Anzahl Spulenwickelköpfe (B) ist und die den vom Schaltdrehtisch (16) gedrehten Wickelköpfen (B) mit Ausnahme eines solchen gegenüberliegen und über diesen angeordnet sind,,030029/0881- wobei jede Wickelvorrichtung (D, D1, D") einen auf einer Wickel-Welle (72) angeordneten Flyer (73) zum Wickeln des Wickelguts (3) um den Wickelkörper zur Bildung einer Spule aufweist;eine Hehrzahl Schrittschaltvorrichtungen (C), deren Anzahl derjenigen der Spulenwickelköpfe (B) entspricht und die den Wickelvorrichtungen (D, D', D") gegenüber und unterhalb derselben angeordnet sind, wobei die Spulenwickelköpfe (B) dazwischen liegen,- wobei die Schrittschaltvorrichtungen (C) wahlweise mit den jeweiligen Spulenwickelköpfen (B) verbindbar bzw. davon lösbar sind, so daß letztere um einen vorgegebenen Winkel gedreht werden, wodurch ihre Spulenwickel-Winkellage schrittweise geändert wird;eine Haltevorrichtung (E), die unmittelbar oberhalb der Einsetzstellung liegt, in die der sämtliche zum Einsetzen in die Nuten des Magnetkerns (7) bereiten Spulen (4·) tragende Spulenwickelköpf (B) gebracht wird,- wobei die Haltevorrichtung (E) den Magnetkern (7) sicher in seiner Lage festlegt;eine unterhalb der Einsetzlage angeordnete Keilzufuhrvorrichtung (G) mit einem Keilmagazin (169), das in bezug auf den in die Einsetzctellung gebrachten Spulenwickelköpf (B) vertikal hin- und herbewegbar und koaxial zu dem von der Haltevorrichtung (E) gehaltenen Magnetkern (7) bewegbar ist,- wobei das Keilmagazin (169) in seiner zylindrischen Außenfläche eine Mehrzahl gleichwinklig beabstandete Axialnuten (168) aufweist, in denen Keile (4') aufnehmbar sind ι undeine Einsetzvorrichtung (F), die unmittelbar unterhalb der Einsetzstellung angeordnet ist und aufweist;030029/0881-G-- eine Welle (128), die vertikal durch das Keilmagazin (169) der Keilzufuhrvorrichtung (G) und den in die Einsetzstellung gebrachten Spulenwickelkopf (B) bewegbar ist, so daß die auf dem Spulenwickelkopf (B) getragenen Spulen (A-) in die Nuten des von der Haltevorrichtung (E) gehaltenen Magnetkerns (7) einsetzbar sind, und- eine Mehrzahl gleichwinklig beabstandete Keilflügel (133), die vertikal in die Axialnuten (168) des Keilmagazins (169) bewegbar sind, so daß sie die Keile (4 ' ) in die Nuten des von der Haltevorrichtung (E) gehaltenen Magnetkerns (7) schieben.4·. Spulenwickel- und -einsetzmaschine nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,daß die Keilführungen (26, 29) und die zugeordneten Flügel (28, 31), die zusammen das Einsetzwerkzeug bilden, miteinander durch zwischen ihnen angeordnete elastische Organe relativ zueinander verschiebbar verbunden sind, so daß auch nach dem Eintreten der Keilführungen (26, 29) in den von der Haltevorrichtung (E) gehaltenen Magnetkern (7) die Flügel (28, 31) weiter in den Magnetkern (7) einführbar sind .030029/0881
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