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DE1053089B - Vorrichtung zur Befestigung der Einwindeformen fuer insbesondere mehrteilige konzentrische Spulen bei Staenderwickelmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung der Einwindeformen fuer insbesondere mehrteilige konzentrische Spulen bei Staenderwickelmaschinen

Info

Publication number
DE1053089B
DE1053089B DES48553A DES0048553A DE1053089B DE 1053089 B DE1053089 B DE 1053089B DE S48553 A DES48553 A DE S48553A DE S0048553 A DES0048553 A DE S0048553A DE 1053089 B DE1053089 B DE 1053089B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stand
projections
hook
threading
stator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES48553A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Leetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES48553A priority Critical patent/DE1053089B/de
Publication of DE1053089B publication Critical patent/DE1053089B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/08Forming windings by laying conductors into or around core parts
    • H02K15/085Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted stators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Befestigung der Einwindeformen für insbesondere mehrteilige konzentrische Spulen bei Ständerwickelmaschinen Bei Wickelmaschinen, die zum Bewickeln der Ständer von Drehstrom- bzw. Einphasenmotoren dienen, sind zum Einführen des Drahtes in die Nuten des Ständers dienende Einwindeformen vorgesehen, die zum Einfahren von mehrteiligen konzentrischen Spulen aus einer Haupteinwindeform und einer der Anzahl der Spulen entsprechenden Nebeneinwindeformen bestehen. Diese Einwindeformen müssen, wenn eine Spule gewickelt ist, bekanntlich zum Einbringen der nächsten Spule umgesetzt werden. Während des Einbringens der Wicklung müssen aber die Einwindeformen einen durchaus festen Sitz auf dem Ständerblechpaket haben, damit die von der Wickelmaschine hergestellten Drahtwindungen sicher und gleichmäßig in die zu ihrer Aufnahme dienenden Ständernuten hineingelangen. Andererseits müssen aber die Einwindeformen leicht herausnehmbar und umsetzbar ausgebildet sein.
  • Es ist bereits eine Wickelform für maschinell zu bewickelnde, genutete Ständereisenkörper elektrischer Maschinen bekanntgeworden, die aus zwei scharnierartig verbundenen Teilen besteht, wobei der eine Teil ein doppelarmiger Hebel ist und beide Teile für das Wickeln der Spule in die Strecklage gebracht und mittels einer Verriegelungseinrichtung in dieser Lage gesichert werden. In den freien Enden der Wickelform ist ferner je eine Verlängerung befestigt, mittels der die Wickelform durch einen Hebelmechanismus gegen den Ständereisenkörper angepreßt werden kann. Eine solche Wickelform ist nicht sehr stabil, da sie aus zwei miteinander beweglich verbundenen Teilen besteht. Außerdem braucht eine solche Wickelform sowohl neben als auch unter dem zu bewickelnden Ständer verhältnismäßig viel Platz, und es muß bei der Anordnung von mehrteiligen konzentrischen Spulen für die Haupteinwindeform und die Nebeneinwindeform je eine besondere Halterung und ebenso eine besondere Spannvorrichtung vorgesehen werden. Es ist ferner eine Vorrichtung zur Befestigung der Einwindeformen bekanntgeworden, bei der jede Einwindeform mittels Schrauben an dem Ständerpaket befestigt werden muß. Das ist sehr umständlich und erfordert jedesmal die Anwendung eines Schraubwerkzeuges. Die vorliegende Erfindung zeigt eine demgegenüber verbesserte Vorrichtung zur Befestigung der Einwindeformen für insbesondere mehrteilige konzentrische Spulen bei Ständerwicklungen.
  • Bei der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung bestehen die Halteteile aus Holmen, die am unteren Ende mit hakenartigen Vorsprüngen versehen sind, die in entsprechend ausgebildete, in der Ständeraufnahme vorgesehene Haltevorrichtungen federnd einklinken. Diese Haltevorrichtungen können aus federnd gelagerten Rastklinken bestehen, die durch auf Vor-Sprünge der Rastklinken aufschiebbare Nocken in Richtung nach den hakenartigen Vorsprüngen gekippt werden, so daß sie in die hakenartigen Vorsprünge der Holme einrasten und durch ihre hierbei in ihrer Längsrichtung erfolgende Bewegung die Einwindeformen im Ständer fest verankern. Mit einer solchen Vorrichtung kann eine schnelle Befestigung von mehreren Einwindeformen ohne Werkzeug vorgenommen und eine ebenso bequeme und einfache Lösung derselben bewirkt werden. Eine weitere Verbesserung kann ferner dadurch erzielt werden, daß an jedem Nocken ein Querstift angebracht ist, der beim Abziehen des Nockens von dem Vorsprung der Rastklinke auf die abgeschrägte Seitenfläche der Rastklinke aufläuft und dadurch die Rastklinke von dem hakenartigen Vorsprung des von ihr festgehaltenen Holmes abdrückt, so daß dieser aus dem Ständerpaket herausgezogen werden kann. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus dem im folgenden dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Befestigungsvorrichtung ersichtlich.
  • Fig. 1 und 2 zeigen die Befestigungsvorrichtung in zwei verschiedenen Querschnitten, und in Fig. 3 ist die eine Hälfte der Befestigungsvorrichtung in Ansicht dargestellt; Fig. 4 bis 8 lassen Einzelheiten in der Anordnung und Ausbildung der Einwindeformen in etwas vergrößertem Maßstab erkennen.
  • 1 ist das Kopfende einer in an sich bekannter Weise ausgebildeten Wickelmaschine, die gewöhnlich durch einen Elektromotor angetrieben ist. An der Wickelmaschine ist eine horizontale Tischplatte 2 angebracht, auf welcher die Ständeraufnahme 3 für das zu bewickelnde Ständerblechpaket 4 mittels Schrauben od. dgl. befestigt ist. - Das Ständerblechpaket 4 ist in einen Ring 5 eingesetzt und mittels eines Schraubenbolzens 6 darin befestigt. Der Ring 5 ist in an sich bekannter Weise in der Ständeraufnahme um seine Achse drehbar und in einer beliebigen Stellung feststellbar gelagert. Zur Zuführung des Wickeldrahtes zu dem zu bewickelnden Ständer dient der von der Wickelmaschine in seiner Achsrichtung hin und her bewegte Wickelarm 7, an dessen Spitze sich die Drahtdüse 8 befindet.
  • Zum Einbringen einer dreiteiligen konzentrischen Spule in die Ständernuten dient eine in den Ständer eingesetzte Einwindeform, die aus der Haupteinwindeform 9 und den beiden Nebeneinwindeformpaaren 10, 10a und 11, 11a besteht. Zur Halterung der Haupteinwindeform 9 an dem Ständerpaket sind an ihrer Unterseite die beiden Holme 12 und 12a angebracht, die am unteren Ende der beiden einander zugewandten Seiten als Haken, 13 bzw. 13a ausgebildet sind. Die Holme 12 bzw. 12a sind zu beiden Seiten des Ständerblechpakets in Nuten 14 bzw. 14a eingesetzt, die in den beiden ebenfalls seitlich neben dem Ständerpaket 4 angeordneten Seitenteilen 15 und 15a radial zur Achse des Ständerpakets vorgesehen sind. Die Nebeneinwindeformen 10 bzw. 10a und 11 bzw. 11a sind auf ihrer Unterseite in gleicher Weise mit solchen Holmen 12 bzw. 12a versehen und in entsprechenden Abständen von der Haupteinwindeform 9 in ebenfalls radialen Nuten 14 bzw. 14a der beiden Seitenteile 15 bzw. 15a eingesetzt. Als Haltevorrichtung für die beiden Holme 12 und 12a der Haupteinwindeform 9 dienen nun die beiden Rastklinken 16 und 16 a, die am oberen Ende mit den Rasten 17 bzw. 17a versehen sind. Die Rastklinken 16 bzw. 16a sind ebenfalls in Radialnuten der beiden Seitenteile 15 bzw. 15a geführt und auf ihrer Unterseite durch die Schraubenfedern 18 bzw. 18a abgestützt. Die radialen Führungsnuten für die Rastklinken sind z. T. durch die beiden kreissegmentartigen, auf den Seitenteilen 15 bzw. 15a befestigten Blechstreifen 19 bzw. 19a abgedeckt. Außerdem sind die beiden Rastklinken 16 bzw. 16a am unteren Ende mit den seitlichen Vorsprüngen 20 bzw. 20a versehen, die an den Unterseiten der beiden Ringsegmente 21 bzw. 21a anliegen, die mit mehreren, der Anzahl der Einwindeformen entsprechenden Nocken 22/22a besetzt sind. Die beiden Ringsegmente 21 bzw. 21a haben auf ihrer Unterseite außerdem eine Verzahnung, in welche die beiden auf der Welle 23 sitzenden Zahnräder 24 und 24a eingreifen. Durch Drehen des auf der Welle 23 in der Mitte angebrachtere Handgriffs 25 können so die beiden Ringsegmente 21 und 21a gleichzeitig und gleichmäßig verschoben werden. Wenn die beiden Holme 12 und 12 a in die Rastklinken 16 und 16a eingerastet sind und die Einwindeform festgelegt werden soll, so werden die beiden Ringsegmente 21 und 21a mittels des Handgriffs 25 so verschoben, daß die an den Ringsegmenten angebrachten Nocken 22 bzw. 22a auf die Vorsprünge 20 bzw, 20a auflaufen und die Rastklinken 16 bzw. 16a nach unten drücken und so die Holme 12 bzw. 12 a in der Ständeraufnahme fest verankern.
  • Die Holme 12 bzw. 12a der Nebeneinwindeformen 10, 10 a und 11, 11 a werden in gleicher Weise durch ebenso ausgebildete und angeordnete Rastklinken in der Ständeraufnahme verankert, da diese Rastklinken bei einer Verschiebung der Ringsegmente 21 bzw.21 a ebenfalls durch die auf der Unterseite der Ringsegmente 21 bzw. 21 a ebenfalls durch die auf der Unterseite der Ringsegmente angebrachten Nocken 22 bzw. 22a nach unten gedrückt werden. Durch das Verschieben der Ringsegmente 21 bzw. 21a werden so die Haupteinwindeform und die Nebeneinwindeformen in der Ständeraufnahme sicher verankert.
  • Soll nach Beendigung des Wickelvorgangs die Verankerung der Einwindeformen wieder gelöst werden, so werden mit Hilfe des Handgriffs 25 die beiden Ringsegmente 21 bzw. 21a in entgegengesetzter Richtung so weit verschoben, bis die Nocken 22 bzw. 22a von den Vorsprüngen 20 bzw. 20a der Rastklinken heruntergleiten und an den Ringsegmenten angebrachte Stifte 26 bzw. 26a auf seitliche Schrägflächen 27 bzw. 27a der Rastklinken aufgleiten und dadurch die Rastklinken am oberen Ende so weit verschwenken, daß die Rasten 17 bzw. 17a von den Haken 13 bzw. 13a der Holme 12 bzw. 12a heruntergleiten und so das Herausziehen der Holme bzw. der zugehörigen Einwindeformen aus der Ständeraufnahme gestatten.
  • Die beiden Seitenteile 15 und 15a sind um die Achse 28 schwenkbar gelagert und werden in der Betriebsstellung durch einen in sie eingerasteten Indexstift 30 gehalten. Sie werden nach unten abgeschwenkt, wenn der Ständer vollständig bewickelt ist und aus der Ständeraufnahme herausgenommen werden muß. Die Welle 23 ist hierbei in den beiden Nuten 29 der Ständeraufnahme 3 geführt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Befestigung der Einwindeformen für insbesondere mehrteilige konzentrische Spulen bei Ständerwickelmaschinen mittels an den Einwindeformen an ihrer Unterseite in die Ständeraufnahme hineinragenden Halteteilen, die leicht lösbar befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteteile aus Holmen bestehen, die am unteren Ende mit hakenartigen Vorsprüngen versehen sind, die in entsprechend ausgebildete, in der Ständeraufnahme vorgesehene Haltevorrichtungen federnd einklinken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtungen aus federnd gelagerten Rastklinken bestehen, die durch auf Vorsprünge der Rastklinken aufschiebbare Nocken in Richtung nach den hakenartigen Vorsprüngen gekippt werden, so daß sie in die hakenartigen Vorsprünge der Holme einrasten und durch ihre hierbei außerdem in ihrer Längsrichtung erfolgende Bewegung die Einwindeformen im Ständer fest verankern.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Nocken ein Querstift angebracht ist, der beim Abziehen des Nockens von dem Vorsprung der Rastklinke auf die abgeschrägte Seitenfläche der Rastklinke aufläuft und dadurch die Rastklinke von dem hakenartigen Vorsprung des von ihr festgehaltenen Holmes abdrückt, so daß dieser aus dem Ständerpaket herausgezogen werden kann.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten des Ständers befindlichen Nocken je an einem Ringsegment sitzen, das in einem an der Ständeraufnahme angebrachten Seitenteil verschiebbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ringsegmente mittels eines Zahntriebes gemeinsam und in gleicher Richtung verstellbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenteile nach unten wegschwenkbar gelagert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 818 979'; USA.-Patentschrift Nr. 2 579 585.
DES48553A 1956-04-30 1956-04-30 Vorrichtung zur Befestigung der Einwindeformen fuer insbesondere mehrteilige konzentrische Spulen bei Staenderwickelmaschinen Pending DE1053089B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1199387B (de) * 1962-05-11 1965-08-26 Danfoss As Hilfsvorrichtung zum Einlegen der Wicklung in Nuten einer elektrischen Maschine
US3338526A (en) * 1964-07-27 1967-08-29 Possis Machine Corp Stator winder
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US2579585A (en) * 1947-06-23 1951-12-25 Wagner Electric Corp Stator winding machine

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