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DE1201908B - Verfahren zum Bandagieren der Wicklungskoepfe von in Statorkoerper elektrischer Maschinen eingelegten Wicklungen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Bandagieren der Wicklungskoepfe von in Statorkoerper elektrischer Maschinen eingelegten Wicklungen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

Info

Publication number
DE1201908B
DE1201908B DEV25205A DEV0025205A DE1201908B DE 1201908 B DE1201908 B DE 1201908B DE V25205 A DEV25205 A DE V25205A DE V0025205 A DEV0025205 A DE V0025205A DE 1201908 B DE1201908 B DE 1201908B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
bandaging
shuttle
stator
needle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV25205A
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Katzer
Dipl-Ing Dieter Ebert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elektromat VEB
Original Assignee
Elektromat VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elektromat VEB filed Critical Elektromat VEB
Priority to DEV25205A priority Critical patent/DE1201908B/de
Publication of DE1201908B publication Critical patent/DE1201908B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/20Shaping or compacting conductors or winding heads after the installation of the winding in the cores or machines; Applying fastening means on winding heads
    • H02K15/24Shaping or compacting winding heads
    • H02K15/26Applying fastening means on winding heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Verfahren zum Bandagieren der Wicklungsköpfe von in Statorkörper elektrischer Maschinen eingelegten Wicklungen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bandagieren von Wicklungsköpfen sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Es ist bekannt, daß die bei einem Statorkörper elektrischer Maschinen seitlich herausragenden Wicklungsköpfe überwiegend manuell bandagiert werden.
  • Es ist weiterhin bekannt, die Wicklungen, die in den Statorkörper eingelegt werden, vor dem Einlegen maschinell zu bandagieren.
  • Zur Durchführung dieser Verfahren ist jedoch ein großer Aufwand an Zeit notwendig und hat eine wesentliche Verteuerung der elektrischen Maschinen zur Folge.
  • Weiterhin ist ein Verfahren zum Bandagieren der Wicklungsköpfe von schon in den Nuten der Statorkörper elektrischer Maschinen eingelegten Wicklungen bekannt, das auf dem Prinzip des Umhäkelns der Wicklungsköpfe beruht. Dabei werden die freien, an den Stirnseiten aus dem Statorkörper herausragenden Wicklungsköpfe mit einem von einer Vorratsspule abwickelbaren Faden maschinell unter fortlaufender Verschlingung von mit Hilfe in einer Einrichtung angeordneter und automatisch gesteuerter Werkzeuge gebildeten Fadenschlaufe in Querrichtung umschnürt.
  • Dieses bekannte Verfahren wird mit einer ebenfalls bekannten Einrichtung durchgeführt, bei der einer drehbar und in Achsrichtung hin- und herbewegbar gelagerten Hakennadel koaxial in einem bestimmten Abstand ein drehbar und einstellbar gelagerter Fadengeber zugeordnet ist und die Hakennadel von einem drehbar und axial verschiebbaren Fadengeber umgeben ist.
  • Bei der Durchführung des Umhäkelns der Wicklungsköpfe mit dieser Einrichtung ist es notwendig, große Massen hin- und herzubewegen. Die Bewegung dieser Massen setzt wiederum der Geschwindigkeit des Bandagiervorganges bestimmte Grenzen, die relativ klein sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Bandagieren der Wicklungsköpfe und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu entwickeln, das auf automatisch-maschinellem Prinzip beruht und mit dem es möglich ist, in Beseitigung der Mängel der bekannten Verfahren und Vorrichtungen in schnellem Ablauf den Bandagiervorgang durchzuführen.
  • Erfindungsgemäß wird das mit einem Verfahren zum Bandagieren der Wicklungsköpfe von in Statorkörper elektrischer Maschinen eingelegten Wicklungen erreicht, bei dem ein Faden, der sich in dem Öhr einer um eine senkrechte Achse kreisbogenförmig hin- und herdrehenden und vertikal auf- und abbewegenden Nadel befindet, von einem horizontal vor- und zurückbewegten Fadenholer erfaßt, von diesem einem intermittierend umlaufenden Schiffchenmantel zugeführt und um ein Schiffchen gelegt und dann mit einem zweiten, dem Schiffchen entnommenen Faden zu einer um den zu bandagierenden Wicklungskopf zu liegen kommenden Schleife verknüpft wird.
  • Zur Durchführung des Verfahrens ist eine Vorrichtung zum Bandagieren der Wicklungsköpfe von in Statorkörper elektrischer Maschinen eingelegten Wicklungen entwickelt worden, die aus einem Maschinengestell mit darauf angeordneten Führungsschienen für die Maschinenköpfe zur gleichzeitigen Bandagierung der beidseitigen Wicklungsköpfe, in denen je eine, mit einem Öhr versehene Nadel vertikal auf- und abbewegt wird, sowie den am Maschinengestell angeordneten vertikalen Führungsschienen zur Aufnahme der Statorhaltevorrichtung besteht, wobei jede der senkrecht an den beiden Maschinenköpfen angeordneten Nadeln auf einem gedachten Kreisbogen annähernd 180° hin- und hergehend bewegbar ist und daß jeder Nadel ein jeweils in einer Führung angeordneter, horizontal vor= und zurückbewegbarer Fadenholer zugeordnet ist, wobei der Bewegungsablauf beider Maschinenteile zeitlich aufeinander abstimmbar ist und der Fadenholer mit einem schwimmend gelagerten, von einem umlaufenden Schiffchenmantel umgebenen Schiffchen zusammenwirkt: In der Beschreibung eines mit Zeichnungen belegten Ausführungsbeispieles sind weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung dargelegt. Es zeigt F i g. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung, F i g. 2 eine schematische übersicht eines Maschinenkopfes, F i g. 3 bis 11 den Fadenverlauf beim Sandagieren.
  • Mit dieser Vorrichtung werden gleichzeitig zwei Wicklungsköpfe bandagiert, der Einfachheit halbe: wird das Bandagieren nur eines Wicklungskopfes beschrieben.
  • Zum Bandagieren wird der Stator 1 eines Elektromotors so in die Statoraufnahmevorrichtung 2 eingespannt, daß sich eine Wicklungslücke an der höchsten Stelle des Umfanges des Stators 1 befindet. Die Wicklungslücke bildet sich durch die in die Nuten des Stators gelegten Drähte und des Statorgehäuses. Der sich von einer Vorratsspule abspulende Oberfaden 4 wird durch das Öhr einer Nadel 3 gefädelt und beispielsweise an der Statoraufnahmevorrichtung festgeklemmt. Bei Beginn des Bandagierens wird die Nadel 3 über die Wicklungslücke des Wicklungskopfes 5 geschwenkt und durch die Wicklungslücke vertikal abgesenkt. Inzwischen ist der Fadenholer 6 so weit unterhalb der Wicklung in den Stator 1 hineingeschoben worden, daß er den von der Nadel 3 mitgeführten Oberfaden 4 erfassen kann. Sobald die Nadel 3 bis zur Endstellung abgesenkt ist, hat auch der Fadenholer 6 seine linke Endstellung erreicht. Die Nadel 3 wird wieder vertikal nach oben geführt, der Fadenholer 6 wird horizontal so weit zurückgezogen, daß der mitgeführte Oberfaden 4 von dem Haken des um das Schiffchen 7 kreisenden Schiffchenmantels 8 erfaßt werden kann. Durch das Kreisen des Schiffchenmantels 8 werden die Fadenteile 4a und 4b des Oberfadens 4 mitgenommen. Das Fadenteil 4 a bleibt an einer Nase am Schiffchen 7 hängen, während das Fadenteil 4 b und damit der ganze Oberfaden 4 um das Schiffchen 7 gelegt wird. Durch die nun einsetzende Wirkung des Fadenspanners 9 wird der Oberfaden 4 vom Schiffchen abgezogen, dabei liegt der Oberfaden 4 unter dem Unterfaden 10 (gestrichelt gezeichnet), und beide bilden somit die Verschlingung. Der Fadenspanner 9 zieht den Oberfaden vollends straff.
  • Anschließend wird die Nadel mit ihrer vertikalen Lagerung um ihre, in einem bestimmten Abstand parallel dazu liegende, vertikale Achse so weit kreisbogenförmig über den Wicklungskopf 5 hinweggeschwenkt, bis sie vor der vordersten Seite des Wickelkopfes steht. Gleichzeitig ist der in der Statoraufnahmevorrichtung 2 eingespannte Stator 1 entsprechend seiner Nutteilung weitergedreht worden und der Vorgang wiederholt sich nun, bis die Bandagierung beendet ist. Die F i g. 1 zeigt die beiden Maschinenköpfe 13; 14 mit den Nadeln 3 und dem in der Statoraufnahme 2 eingespannten Stator 1. Entsprechend der unterschiedlichen Größen der Statoren können die Maschinenköpfe 13; 14 horizontalen Gleitschienen 12, und die Statoraufnahme 2 mitsamt ihrem Tisch 20 auf vertikalen Gleitschienen 15 verstellt werden. Die Gleitschienen 12 und 15 sind auf dem Maschinengestell 11 montiert. In der F i g. 2 ist eine Nadel 3, das Schiffchen 7 mit dem Schiffchenmantel 8 und der Fadenholer 6 sowie die Getriebe 16; 17; 18 und der Antriebsmotor 19 schematisch aufgezeichnet. In der F i g. 3 ist die Ausgangsstellung zum Bandagieren dargestellt, die Nadel 3 steht mit eingefädeltem Oberfaden 4 über dem Wickelkopf 5 des Stators 1. Der Fadenholer 6 steht in der rechten Endstellung. In der F i g. 4 ist der Fadenholer 6 in der linken Endstellung und die Nadel 3 in der unteren Endstellung gezeigt. F i g. 5: Der Fadenholer 6 und die Nadel 3 gehen in ihre Ausgangsstellung zurück. Der vom Fadenholer 6 mitgenommene Oberfaden 4 wird von einem am umlaufenden Schiffchenmantel8 befindlichen Haken 21 erfaßt. Das Fadenteil 4 a bleibt an einer Nase am Schiffchen 7 hängen, während das Fadenteil 4 b und damit der ganze Oberfaden 4 um das Schiffchen 7 gelegt wird. F i g. 6: Durch die nun einsetzende Wirkung des Fadenspanners 9 wird der Oberfaden 4 von Schiffchen 7 abgezogen, dabei liegt der Oberfaden 4 unter dem Unterfaden 10, und beide bilden somit die Verschlingung. Der Fadenspanner 9 zieht den Oberfaden 4 vollends straff, er zieht dabei den Unterfaden 10 aus dem Schiffchen 7 an den Wickelkopf 5. Die Nadel 3 ist im Maschinenkopf so gelagert, daß sie unabhängig von der vertikalen Auf- und Abbewegung mit ihrer Lagerung um eine, in einem bestimmten Abstand dazu parallelliegende senkrechte Achse kreisbogenförmig hin- und herschwenkbar ist. F i g. 7: Jetzt beginnt der zweite Nadelstich. Dazu ist die Nadel 3 auf die rechte Seite des Wickelkopfes 5 geschwenkt. F i g. 8: Die Nadel 3 geht auf der rechten Seite des Wickelkopfes 5 in die untere Endstellung, der Fadenholer 6 wird in die linke Endstellung gebracht. F i g. 9: Beim Zurückgehen in die Ausgangsstellung wird der Oberfaden 4 vom Fadenholer 6 wieder mit zurückgenommen. Die Nadel 3 geht ebenfalls in die Ausgangsstellung zurück. Der Oberfaden 4 wird wieder von dem am Schiffchenmantel 8 befindlichen Haken 21 erfaßt und, wie schon beschrieben, um das Schiffchen 7 gelegt. F i g. 10: Durch die nun einsetzende Wirkung des Fadenspanners 9 wird der Oberfaden 4 vom Schiffchen 7 abgezogen, dabei liegt der Oberfaden 4 unter dem Unterfaden 10, und beide bilden somit die Verschlingung. Der Fadenspanner 9 zieht den Oberfaden 4 vollends straff, er zieht dabei den Unterfaden 10 aus dem Schiffchen 7 an den Wickelkopf 5. In der F i g. 11 ist die Nadel 3 wieder auf die linke Seite des Wickelkopfes geschwenkt worden. Der Stator wird entsprechend der Nutteilung weitergedreht, und der beschriebene Vorgang wiederholt sich, bis die Bandagierung des Stators beendet ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Bandagieren der Wicklungsköpfe von in Statorkörper elektrischer Maschinen eingelegten Wicklungen, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß ein Faden, der sich in dem CShr einer um eine senkrechte Achse kreisbogenförmig hin- und herdrehenden und vertikal auf- und abbewegenden Nadel befindet, von einem horizontal vor- und zurückbewegten Fadenholer erfaßt, von diesem einem intermittierend umlaufenden Schiffchenmantel zugeführt und um ein Schiffchen gelegt und dem mit einem zweiten, dem Schiffchen entnommenen Faden zu einer um den zu bandagierenden Wicklungskopf zu liegen kommenden Schleife verknüpft wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 zum Bandagieren der Wicklungsköpfe von in Statorkörper elektrischer Maschinen eingelegten Wicklungen, bestehend aus einem Maschinengestell mit darauf angeordneten Führungsschienen für die Maschinenköpfe zur gleichzeitigen Bandagierung der beidseitigen Wicklungsköpfe, in denen je eine, mit einem Öhr versehene Nadel vertikal auf- und abbewegt wird, sowie den am Maschinengestell angeordneten vertikalen Führungsschienen zur Aufnahme der Statorhaltevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß jede der senkrecht an den beiden Maschinenköpfen angeordneten Nadeln auf einem gedachten Kreisbogen annähernd 180° hin- und hergehend bewegbar ist und daß jeder Nadel ein jeweils in einer Führung angeordneter, horizontal vor- und zurückbewegbarer Fadenholer zugeordnet ist, wobei der Bewegungsablauf beider Maschinenteile zeitlich aufeinander abstimmbar ist und der Fadenholer mit einem schwimmend gelagerten, von einem umlaufenden Schiffchenmantel umgebenen Schiffchen zusammenwirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1797 836, 1830 485; USA.-Patentschrift Nr. 2 580 871.
DEV25205A 1964-01-15 1964-01-15 Verfahren zum Bandagieren der Wicklungskoepfe von in Statorkoerper elektrischer Maschinen eingelegten Wicklungen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens Pending DE1201908B (de)

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Publications (1)

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Family

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DE (1) DE1201908B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294539B (de) 1966-06-18 1969-05-08 Elektromat Veb Verfahren zum mechanischen Verbinden der Enden von Bandagierfaeden beim durch Programmgeber gesteuerten maschinellen Bandagieren von Statorwicklungen
DE3121934A1 (de) * 1981-06-03 1982-12-23 Balzer & Dröll GmbH, 6369 Niederdorfelden Bandagierter stator oder rotor elektrischer maschinen sowie verfahren und vorrichtung zu dessen herstellung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1797836U (de) * 1900-01-01
US2580871A (en) * 1948-10-07 1952-01-01 Gen Motors Corp Lacing machine
DE1830485U (de) * 1959-01-22 1961-05-04 Balzer & Droell Schnitt Und We Einrichtung zum bandagieren der wicklungskoepfe von in den nuten eines statorkoerpers elektrischer maschinen eingelegter wicklungen.

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