DE1262450B - Kreuzspulenwickelmaschine - Google Patents
KreuzspulenwickelmaschineInfo
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- DE1262450B DE1262450B DET19030A DET0019030A DE1262450B DE 1262450 B DE1262450 B DE 1262450B DE T19030 A DET19030 A DE T19030A DE T0019030 A DET0019030 A DE T0019030A DE 1262450 B DE1262450 B DE 1262450B
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- coil
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- coil winding
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F41/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
- H01F41/02—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
- H01F41/04—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
- H01F41/06—Coil winding
- H01F41/09—Winding machines having two or more work holders or formers
- H01F41/092—Turrets; Turntables
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Coil Winding Methods And Apparatuses (AREA)
Description
- Kreuzspulenwickelmaschine Bisher bekannte Kreuzspulenwickelmaschinen weisen drehbare Aufnahmedorne für die Spulenkörper auf, wobei ein auf dem Spulenkörper aufliegender Drahtführer die zur Herstellung eines Kreuzwickels erforderliche axiale Hin- und Herbewegung ausführt. Nach jedem Wickelvorgang ist das Spulenende zu befestigen, der Draht abzuschneiden und das Drahtende an dem neu aufgesteckten Spulenkörper zu befestigen. Besonders nachteilig ist bei einer derart ausgebildeten Maschine, daß Sonderoperationen während des Wickelvorganges wegen des sich drehenden Wickelkörpers nicht ausgeführt werden können. Beispielsweise bei der Herstellung eines Abgriffs muß die Maschine stillgesetzt, der Draht ein Stück aus dem Fadenführer herausgezogen, verdrillt und das verdrillte Ende am Spulenkörper oder am Wickeldorn befestigt werden, ehe die Maschine weiterwickeln kann. Auch andere Operationen, wie beispielsweise das Herstellen genauer Längen der Anschlußdrähte, das Herausziehen von Windungen oder das Verzinnen der Anschlußenden bedeutet bei solchen Maschinen einen erheblichen Aufwand. Wegen der vielen von Hand auszuführenden Funktionen ist eine Automatisierung des Wickelvorganges praktisch nicht möglich.
- Durch die Erfindung, die sich auf eine Kreuzspulenwickelmaschine bezieht, werden diese Nachteile vermieden. Die Erfindung besteht darin, daß der Wickeldorn feststeht und daß der Drahtführer um den feststehenden Wickeldorn rotiert und zugleich periodisch parallel zur Längsachse des Wickeldorns hin und her bewegt wird und aus einem in zur Längsachse des Wickeldorns etwa radialer Richtung beweglichen Teil gebildet ist, das mit einer Feder gegen die Spule gedrückt ist.
- Es ist bei automatisch arbeitenden Wickelmaschinen bekannt (USA.-Patentschrift 2 782 809), daß der Wickeldorn feststeht und daß der Drahtführer um den feststehenden Wickeldorn rotiert. Mit solchen Maschinen können aber keine Kreuzspulen hergestellt werden.
- Da bei der erfindungsgemäßen Kreuzspulenwickelmaschine der Spulenkörper während des Wickelvorganges feststeht, können während des Wickelvorganges Anzapfungen, beispielsweise durch Herausziehen des Drahtes unterhalb des Drahtführers mit Hilfe eines genau fassenden Drillers hergestellt werden. Außerdem kann bei einer derart aufgebauten Kreuzspulenwickelmaschine der Wickelvorgang durch Verwendung eines bei anderen Wickelmaschinen bekannten Drehtisches automatisiert werden. An Hand der Zeichnung soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
- An einem Halter 1 befindet sich seitlich ein Dorn 2, auf dem die zu bewickelnden Spulenkörper aufgesteckt werden. Der Dorn 2 weist nicht näher dargestellte Mittel auf, die den aufgesteckten Spulenkörper fest in seiner Lage halten. Ein Drahtführer 3 wird durch eine Feder 4 mit seinem einen Ende gegen den Spulenkörper gedrückt und ist mit seinem anderen Ende an einem Ausleger 5 gelenkig gelagert. Mit einer Schraube 6 kann die Kraft der Feder 4 und damit der Auflagedruck des Drahtführers 3 auf den Spulenkörper eingestellt werden. Das äußere Ende des Drahtführers 3 ist zur Führung des Drahtes mit einem Loch versehen. Der Ausleger 5 ist an einem Wickelarm 7 befestigt, der über eine Scheibe 8 mit einer Welle 9 verbunden ist. Die Welle 9 weist eine axiale Bohrung 10 auf, durch die ein Draht 11 dem Drahtführer 3 über eine am Wickelarm 7 drehbar gelagerte Umlenkrolle 12 zugeführt wird. Die Welle 9 führt in Richtung eines Pfeiles 13 Drehbewegungen und in Richtung eines Pfeiles 14 axiale Bewegungen aus, so daß der Draht 11 in Form einer Kreuzspule um den auf den Dorn 2 aufgesteckten Spulenkörper herumgelegt wird.
- Zur Herstellung einer Anzapfung greift ein Driller unter den kurzzeitig stillstehenden Drahtführer 3, zieht den Draht ein Stück heraus und verdrillt ihn. Schon während des Verdrillens kann der Wickelvorgang weitergehen. Der Driller kann sogar in der herausgezogenen Drahtschlaufe verbleiben und diese stramm zur Seite spannen. Die herausgeführten Anzapfgeräte stören also nicht, wie dies bei einem rotierenden Wickeldorn der Fall ist, bei dem die Anzapf- oder Anschlußdrähte jeweils so festgelegt werden müssen, daß sie durch die Rotation nicht gegen den Drahtführer geschleudert werden.
- Die erfindungsgemäße Spulenwickelmaschine kann in einfacher Weise so erweitert werden, daß eine vollautomatische Herstellung von Kreuzspulen möglich ist. Zu diesem Zweck ist der Halter 1 mit noch weiteren nicht dargestellten Haltern in bei Spulenwickelmaschinen bekannter Weise auf einem Drehtisch 15 befestigt, wobei der Dorn 2 radial nach außen weist. Nach Fertigstellung eines Wickels dreht sich der Drehtisch 15 jeweils um einen solchen Winkel weiter, bis sich der nächste Wickeldorn mit dem aufgesteckten Spulenkörper unterhalb des Drahtführers 3 befindet. Der neue Wickelvorgang kann beginnen, ohne daß in der Zwischenzeit der Draht abgeschnitten oder die vorhergehende Spule festgelegt ist. Beim Drehen des Drehtisches wird nämlich der Draht aus dem Drahtführer herausgezogen, so daß praktisch das Wicklungsende der einen Spule gleich in den Wicklungsanfang der nächsten Spule übergeht.
- Zur vollautomatischen Herstellung von Kreuzwickelspulen ist in Drehrichtung des Drehtisches gesehen vor dem Drahtführer eine Vorrichtung zum Zuführen von Spulenkörpern aus einem Magazin und zum Aufstecken dieser Spulenkörper auf die Wickeldorne vorgesehen. In Drehrichtung des Drehtisches hinter dem Drahtführer befindet sich ein Schlitzlötbad, das von unten her gegen die jeweils zwischen zwei Spulen gespannten Drähte bewegt wird, so daß das mittlere Teil dieser Drähte verzinnt wird. Hinter dem Schlitzlötbad befinden sich Schneidmesser, durch die das mittlere Teil der zwischen den Spulen gespannten Drähte so herausgeschnitten wird, daß an den Spulen Anschlußdrähte gewünschter Länge verbleiben. Während oder nach der Fortbewegung des Spulenkörpers von den Schneidmessern durch eine Drehbewegung des Drehtisches wird der Spulenkörper durch einen Greifer oder durch eine nach außen weisende Kurvenbahn von dem Wickeldorn abgezogen.
- Das Schlitzlötbad enthält einen größeren, mit flüssigem Lötzinn gefüllten Behälter, in den eine kleinere Wanne eintaucht. Die Wanne weist seitlich zwei schmale Schlitze auf, deren Breite etwa der Dicke des zu verzinnenden Drahtes entspricht und die nach oben offen sind. Die Wanne ist gegen die zu verzinnenden, gespannten Drähte so bewegbar, daß die Drähte in die Schlitze gleiten und in das in der Wanne befindliche Zinn tauchen.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Kreuzspulenwickelmaschine, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der Wickeldorn (2) feststeht und daß der Drahtführer (3) um den feststehenden Wickeldorn (2) rotiert und zugleich periodisch parallel zur Längsachse des Wickeldorns hin und her bewegt wird und aus einem in zur Längsachse des Wickeldorns etwa radialer Richtung beweglichen Teil (3) gebildet ist, das mit einer Feder (4) gegen die Spule gedrückt ist.
- 2. Kreuzspulenwickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Wickeldorne vorgesehen sind, die in bei anderen Spulenwickelmaschinen bekannter Weise nebeneinander auf einem Drehtisch (15) jeweils radial nach außen weisend angeordnet sind, und daß Mittel vorgesehen sind, die den Drehtisch (15) nach jedem Wickelvorgang schrittweise weiterdrehen, so daß der Drahtführer (3) jeweils den nächsten Wickeldorn (2) bewickeln kann.
- 3. Kreuzspulenwickelmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Drehrichtung des Drehtisches vor dem Drahtführer in bei anderen Spulenwickelmaschinen bekannter Weise eine Vorrichtung zum Zuführen von Spulenkörpern und zu deren Aufstecken auf den Wickeldorn und zusätzlich in Drehrichtung hinter dem Drahtführer zuerst Mittel zum Festlegen der Spulenenden, dann ein Lötbad zum Verzinnen der zwischen aufeinanderfolgenden Spulen gespannten Anschlußdrähte, dann Mittel zum Abschneiden der Anschlußdrähte der Spulen auf eine gewünschte Länge und dann Mittel zum Abziehen der Spulen von den Wickeldornen vorgesehen sind.
- 4. Kreuzspulenwickelmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lötbad aus einer mit flüssigem Lötzinn gefüllten Wanne besteht, deren Seitenwände mit wenigstens einem nach oben offenen schmalen Schlitz versehen sind, der so tief ist, daß ein zwischen den Spulen gespannter Draht durch den Schlitz in das Lötbad getaucht werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 901676; deutsche Auslegeschrift Nr. 1016 360; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1794 818; USA.-Patentschrift Nr. 2 782 809; »Elektro-Technik«, Nr. 34 vom 27. B. 1960, S. 22.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET19030A DE1262450B (de) | 1960-09-19 | 1960-09-19 | Kreuzspulenwickelmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET19030A DE1262450B (de) | 1960-09-19 | 1960-09-19 | Kreuzspulenwickelmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1262450B true DE1262450B (de) | 1968-03-07 |
Family
ID=7549167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET19030A Pending DE1262450B (de) | 1960-09-19 | 1960-09-19 | Kreuzspulenwickelmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1262450B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE901676C (de) * | 1944-03-12 | 1954-01-14 | Siemens Ag | Vorrichtung zum maschinellen Herstellen von elektrischen Halbring- spulen, insbesondere durch Bewickeln eines Spulenkernes |
| US2782809A (en) * | 1954-01-25 | 1957-02-26 | Genesee Machine Builders Inc | Coil winding machine |
| DE1016360B (de) * | 1956-04-30 | 1957-09-26 | Siemens Ag | Wickelmaschine fuer Staenderwicklungen elektrischer Maschinen |
| DE1794818U (de) * | 1958-09-17 | 1959-09-03 | Telepunken G M B H | Wickelmaschine zur herstellung von saegezahnwicklungen der elektrotechnik. |
-
1960
- 1960-09-19 DE DET19030A patent/DE1262450B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE901676C (de) * | 1944-03-12 | 1954-01-14 | Siemens Ag | Vorrichtung zum maschinellen Herstellen von elektrischen Halbring- spulen, insbesondere durch Bewickeln eines Spulenkernes |
| US2782809A (en) * | 1954-01-25 | 1957-02-26 | Genesee Machine Builders Inc | Coil winding machine |
| DE1016360B (de) * | 1956-04-30 | 1957-09-26 | Siemens Ag | Wickelmaschine fuer Staenderwicklungen elektrischer Maschinen |
| DE1794818U (de) * | 1958-09-17 | 1959-09-03 | Telepunken G M B H | Wickelmaschine zur herstellung von saegezahnwicklungen der elektrotechnik. |
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