[go: up one dir, main page]

DE903246C - Verfahren zum maschinellen Herstellen einer ueberlappten Einphasenstaenderwicklung elektrischer Maschinen beliebiger Polzahl - Google Patents

Verfahren zum maschinellen Herstellen einer ueberlappten Einphasenstaenderwicklung elektrischer Maschinen beliebiger Polzahl

Info

Publication number
DE903246C
DE903246C DES14981D DES0014981D DE903246C DE 903246 C DE903246 C DE 903246C DE S14981 D DES14981 D DE S14981D DE S0014981 D DES0014981 D DE S0014981D DE 903246 C DE903246 C DE 903246C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
poles
coils
stator
stand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES14981D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Orthey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES14981D priority Critical patent/DE903246C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE903246C publication Critical patent/DE903246C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/08Forming windings by laying conductors into or around core parts
    • H02K15/085Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted stators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Verfahren zum maschinellen Herstellen einer überlappten Einphasenständerwicklung elektrischer Maschinen beliebiger Polzahl Es ist bereits bekannt, die Wicklung elektrischer Maschinen maschinell herzustellen, wobei die Wicklung als fortlaufender Leiter in die Nuten des Ständers eingelegt wird. Dieses bekannte Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß die Wicklung nach dem Einlegen in Phasen unterteilt werden muß.
  • Gemäß der Erfindung wird deshalb bei der Herstellung einer überlappten Einphasenständerwicklung beliebiger Polzahl die Wicklung nicht nur als fortlaufender Leiter, sondern auch schaltungstechnisch betriebsfertig eingelegt.
  • Für die Durchführung dieses Verfahrens kann mit Vorteil eine Wickelmaschine benutzt werden, wie sie beispielsweise in Fig. I der Zeichnung dargestellt ist. In Fig. 2 ist schematisch die zu erzeugende Einphasenwicklung angedeutet, und zwar ist hierbei eine Wicklung mit Spulen gleicher Größe für einen vierpoligen Motor vorausgesetzt.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
  • Der zu bewickelnde Ständer einer elektrischen Maschine ist mit I bezeichnet, 2 ist ein Dreharm, der über ein Zahnradgetriebe 3 und über die Achse 4$ angetrieben wird. Der dem Dreharm zugeordnete Drehkopf I2 ist in dem Maschinengestell 5 gelagert. 6 ist der zu verarbeitende Draht, der über eine aus einem Arm 23 sowie eine Leitrolle 22 bestehende Spannvorrichtung 7 und eine die Vorspannung des Drahtes gleichhaltende Zuführungsvorrichtung 8 dem Drehkopf 12 zugeführt wird. Diese Zuführungsvorrichtung besteht aus einer Leitrolle mit einem Bremsband i9, dessen Spannung durch einen Stößel geregelt wird, der von der Tastenscheibe 20 gesteuert wird. Der Ständer der Maschine I ist auf der als Schlitten ausgebildeten verschiebbaren Platte 9 angeordnet, die durch den Kurbeltrieb I0 auf der Grundplatte I3 axial hin und her bewegt wird. Beim Umlauf des Dreharmes 2 würden, ein ruhender Ständer vorausgesetzt, innerhalb der Ständerbohrung runde Drahtschlingen erzeugt werden. Da aber auf die zu bewickelnde Stelle des Ständerumfanges eine Einwindeform II aufgesetzt ist, um die der Draht herumgeführt wird, und dadurch, daß der Ständer selbst eine hin und her gehende Bewegung ausführt, entstehen Rechteckspulen mit entsprechend abgerundeten Wickelköpfen, für deren Abmessungen die Form der Stirnflächen der Einwindeform bestimmend ist. Die Einwindeform II wird in dem Maschinengehäuse durch wechselweise wirksame Führungsstößel 24 gehalten, die in eine Nut 25 der Einwindeform eingreifen. Der in der Zeichnung links dargestellte Führungsstößel 24 ist unwirksam, wenn der Dreharm 2 den Draht um das auf dieser Seite gelegene Ende der Einwindeform II schlingt. Während dieser Zeit ist der in der Zeichnung rechts gelegene nicht dargestellte Führungsstößel im Eingriff. Umgekehrt greift der Stößel 24 in die Einwindeform II ein, wenn der Dreharm die am entgegengesetzten Ende liegende Stirn der Einwindeform umfährt. Beim Umfahren des Einwindekopfes wird der zu verarbeitende Draht zunächst auf einen kleinen Wulst der Einwindeform abgelegt und bei dem nachfolgenden Eintreten des abgeschrägten Führungsstößels springt der Draht in den Grund der Ständernut ab, wobei die entsprechend konisch ausgebildeten Frontflächen der Einwindeform das Abgleiten in die Ständernut erleichtern. Bei der vorbezeichneten Maschine wird also nach jeder halben Windung der Draht in den Nutengrund abgelegt, die fertige Spule liegt demnach sofort in ihrer vorgeschriebenen Lage.
  • Die schaltungstechnisch betriebsfertige Herstellung der Wicklung wird dadurch ermöglicht, daß der Drehkopf 2 auf Rechts- und Linkslauf umsteuerbar ist und der Ständer von Hand oder selbsttätig um eine Nut- oder Polteilung weitergedreht werden kann.
  • Zu Beginn des Verfahrens werden in die Nuten des Ständers gegen axiale Verschiebung gesicherte Nutenkästen eingelegt. Alsdann wird der Ständer ausgerichtet und zwischen den Backen der hin und her gehenden Spannvorrichtung 9 befestigt. Der Windungsanfang der einzubringenden Wicklung wird am Ständer oder am Spannschlitten befestigt. Nunmehr wird auf die zu bewickelnde Stelle des Ständerumfanges die für alle Spulen verwendbare Einwindeform aufgelegt. Die Maschine wird in Bewegung gesetzt und damit um die Einwindeform der Draht geführt, der nach jeder halben Windung durch die Führungsstößel abgestreift wird und daher sofort in den Nutengrund abgleitet. Das Nachziehen des Drahtes erfolgt selbsttätig durch die hin und her gehende Bewegung des Ständers und wird überdies durch die Drahtregelung einwandfrei gesteuert, so daß keine ruckweise Beanspruchung auf den Draht ausgeübt wird. Nach Fertigstellung der ersten Spule, deren Windungszahl beliebig gewählt und durch ein Zählwerk überwacht werden kann, wird diese abisoliert und alsdann die Einwindeform bzw. der Ständer um eine Nutteilung weitergerückt und die zweite Spule mit gleichem Umlaufsinn gewickelt und abisoliert.
  • Bei der im Ausführungsbeispiel dargestellten Wicklung, bei der drei Spulen pro Pol vorgesehen sind, wird sich der Vorgang noch einmal wiederholen, um die Wicklung für einen Pol zu vollenden.
  • Nach Fertigstellung aller Spulen des ersten Pols wird der Umlaufsinn des Drehkopfes der Wickelmaschine umgekehrt und, nachdem der Ständer um eine Polteilung weitergerückt ist, mit dem Einwickeln der ersten Spule des nächsten Pols begonnen. Nachdem auch die drei Spulen des zweiten Pols eingelegt sind, wird der Umlaufsinn des Drehkopfes erneut umgekehrt sowie der Ständer wiederum um eine Polteilung gedreht und mit der Herstellung eines weiteren Pols begonnen, dessen Spulenwicklungssinn mit demjenigen des zuerst hergestellten Pols übereinstimmt. In vorbezeichneter Art und Weise wird weiter gewickelt, bis die Spulen aller Pole im Ständergehäuse angeordnet sind. Nach Herstellung der letzten Spule des letzten Pols wird die Maschine stillgesetzt und der Draht abgeschnitten.
  • Im übrigen ist es kein Erfordernis, daß die vorbeschriebene Reihenfolge für das Wickeln der einzelnen Pole unbedingt aufrechterhalten wird. Es wäre durchaus möglich, zunächst alle Pole gleichen Wickelsinnes fortlaufend zu erzeugen und alsdann zusammenhängend die Pole entgegengesetzten Wickelsinnes aufzubringen. Durch diese Maßnahme könnte die Zahl der Umsteuerungen des Drehkopfes der Wickelmaschine herabgesetzt werden.
  • Im Ständer liegt nunmehr zusammenhängend die Hauptphasenwicklung eines vierpoligen Motors, wobei als Wicklung pro Pol und Phase je drei Spulen überlappt aufgebracht sind. Schaltverbindungen zwischen den einzelnen Polen erübrigen sich, da die Wicklung, wie erwähnt, zusammenhängend hergestellt wurde und aus dem Ständer lediglich ihr Anfang und Ende heraustreten. Da die Lage der fertigen Spulen eindeutig bestimmt ist, kann auf ein Nachpressen der Wickelköpfe vielfach verzichtet werden. Vor dem Einbringen der Hilfsphasenwicklung wird die Hauptphase abisoliert.
  • Die in Fig.2 gestrichelt dargestellte Hilfsphasenwicklung kann ebenfalls mit der gleichen oder gegebenenfalls einer davon abweichenden einzigen Einwindeform eingebracht werden. Die Reihe der Arbeitsgänge ist hierbei übereinstimmend mit denen, die zum Einbringen der Hauptphasenwicklung benötigt werden. Unterschiede in der Windungszahl der einzelnen Spulen zwischen Haupt-und Hilfsphase können mit dem Zählwerk eingestellt werden, so daß die Hilfsphase mit dem gleichen Vorteil wie die Hauptwicklung in den Ständer eingelegt werden kann. Auch die Hilfsphasenwicklung wird fortlaufend ohne Zwischenpolverbindungen aufgebracht. Nach Abschluß des Wickelvorganges wird die Hilfsphasenwicklung entsprechend abisoliert und verkeilt. Zuletzt wären lediglich die Kabelanschlüsse zu verlöten oder zu verschweißen und die Wickelköpfe zu bandagieren.
  • Durch das neue Verfahren wird die Fertigungszeit derartiger Einphasenwicklungen verkürzt durch eine erhöhte Wickelgeschwindigkeit, die infolge der spannungsfrei geregelten Drahtzuführung auch für Drähte kleiner Stärke und geringerer mechanischer Festigkeit zulässig ist. Eine weitere Zeitersparnis wird dadurch erzielt, daß für die Herstellung aller Spulen lediglich eine Einwindeform erforderlich ist, jedoch keine Änderungen am Aufbau der Maschine vorgenommen werden müssen. Durch dieses Verfahren kann infolge der einwandfreien Drahtführung innerhalb der Nut, die, falls erwünscht, auch das Einlegen zweier paralleler Drähte gleichzeitig gestattet, ein wesentlich höherer Füllfaktor über den mit dem bisher üblichen Verfahren erzielbaren Wert von etwa 550/o hinaus erreicht werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum maschinellen Herstellen einer überlappten Einphasenständerwicklung für elektrische Maschinen beliebiger Polzahl, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung nicht nur als fortlaufender Leiter, sondern auch schaltungstechnisch betriebsfertig eingelegt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Spulen für je eine Phase eine einzige, die innere Ständereisenfläche teilweise überdeckende Einwindeform wiederholt benutzt wird, die mit dem Ständer hin und her bewegt ein Gleiten des einzuwickelnden Drahtes längs ihrer Flanken begünstigt, während der Draht um ihre Stirnflächen allein durch einen umlaufenden und steuerbaren Drehkopf einer Wickelmaschine umgelenkt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwindeform bzw. der Ständer jeweils nach Fertigstellung einer Spule um eine Nutteilung weitergerückt wird. q.. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils nach Fertigstellung aller Spulen eines Pols der Umlaufsinn des Drehkopfes der Wickelmaschine umgekehrt und der Ständer um eine Polteilung weitergerückt wird.
DES14981D 1938-07-03 1938-07-03 Verfahren zum maschinellen Herstellen einer ueberlappten Einphasenstaenderwicklung elektrischer Maschinen beliebiger Polzahl Expired DE903246C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES14981D DE903246C (de) 1938-07-03 1938-07-03 Verfahren zum maschinellen Herstellen einer ueberlappten Einphasenstaenderwicklung elektrischer Maschinen beliebiger Polzahl

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES14981D DE903246C (de) 1938-07-03 1938-07-03 Verfahren zum maschinellen Herstellen einer ueberlappten Einphasenstaenderwicklung elektrischer Maschinen beliebiger Polzahl

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE903246C true DE903246C (de) 1954-02-04

Family

ID=7474799

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES14981D Expired DE903246C (de) 1938-07-03 1938-07-03 Verfahren zum maschinellen Herstellen einer ueberlappten Einphasenstaenderwicklung elektrischer Maschinen beliebiger Polzahl

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE903246C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2746351C2 (de)
DE2630183B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einziehen von Wicklungen in Nuten von Ankern und Statoren von Elektromotoren
DE3610233C2 (de)
EP0108040B1 (de) Verfahren zum automatischen Bewickeln eines ringförmigen ferromagnetischen Körpers, Wickelmaschine zur Durchführung dieses Verfahrens und bewickelter Stator
DE2661122C2 (de)
DE2215444A1 (de) Gerät zur Herstellung von Wicklungsspulen
DE3305192C2 (de)
DE102010043976A1 (de) Komponente zum Herstellen einer Maschinenkomponente für eine elektrische Maschine
DE910692C (de) Verfahren zum maschinellen Herstellen einer sich ueberlappenden Einschichtenedrehstromwicklung mit Spulen gleicher Weite fuer elektrische Maschinen beiliebiger Polzahl
DE903246C (de) Verfahren zum maschinellen Herstellen einer ueberlappten Einphasenstaenderwicklung elektrischer Maschinen beliebiger Polzahl
DE2700282A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines zylindrischen ankers fuer kleine gleichstrommaschinen
DE1197144B (de) Vorrichtung zum Formen von Fernsprechkabeln
DE889187C (de) Verfahren zur maschinellen Herstellung einer Einschichtendrehstrom-staenderwicklung fuer elektrische Maschinen
DE903485C (de) Verfahren zur maschinellen Herstellung einer konzentrischen Einphasenstaenderwicklung elektrischer Maschinen beliebiger Polzahl
DE2302192C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln von Statorspulen für elektrische Maschinen
DE910566C (de) Verfahren zur maschinellen Herstellung einer konzentrischen Einschichtendrehstromtaenderwicklung fuer elektrische Maschinen
DE903484C (de) Verfahren zum maschinellen Herstellen einer Zweischichtendrehstromstaenderwicklung fuer elektrische Maschinen
DE904564C (de) Verfahren zur maschinellen Herstellung einer konzentrischen Staenderwicklung fuer elektrische Maschinen beliebiger Polzahl
DE905759C (de) Verfahren zum maschinellen Herstellen einer sich ueberlappenden Zweischichtendrehstrom-Staenderwicklung fuer elektrische Maschinen beliebiger Polzahl
DE102008018971A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer elektrischen Wicklung
DE2511515C2 (de) Anordnung, umfassend eine Vorrichtung zum Wickeln von Spulen für dynamoelektrische Maschinen und eine Vorrichtung zum Einziehen der Spulen in Blechpakete
DE3213061C2 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Leiterstücken und zu deren Einlegen in die Nuten eines Ankers einer elektrischen Kommutatormaschine
EP0739547B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum wickeln von spulen für elektrische motoren oder generatoren
DE2712755C2 (de) Vorrichtung zum Einziehen von Wicklungen in Nuten von Statoren von Elektromotoren
DE3332479C2 (de) Maschine zum Einziehen vorgewickelter Spulen sowie Verfahren zum Betreiben der Maschine